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DE2518183A1 - Fenster - Google Patents

Fenster

Info

Publication number
DE2518183A1
DE2518183A1 DE19752518183 DE2518183A DE2518183A1 DE 2518183 A1 DE2518183 A1 DE 2518183A1 DE 19752518183 DE19752518183 DE 19752518183 DE 2518183 A DE2518183 A DE 2518183A DE 2518183 A1 DE2518183 A1 DE 2518183A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
window
band
lead
inlay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752518183
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Schwarzmayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19752518183 priority Critical patent/DE2518183A1/de
Publication of DE2518183A1 publication Critical patent/DE2518183A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C5/00Processes for producing special ornamental bodies
    • B44C5/08Leaded lights

Landscapes

  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Fenster Die Erfindung betrifft ein Fenster, bei dem zur Erzielung eines Verbleibungseffektes mindestens ein Band oder Profil an einer Oberfluchenseite einer Glasscheibe anliegt.
  • Es ist allgemein bekannt, insbesondere bemalte Fenster aus einer Vielzahl von bemalten Einzelscheiben zusammenzusetzen, die dann durch Bleiprofile zusammengehalten werden. Dieses Zusammenfugen von Einzelscheiben zu einem Gesamtfenster unter Verwendung von Blei profilen soll im folgenden als "Verbleiung" bezeichnet werden.
  • Aus Kostengrunden werden in neuerer Zeit vielfach Fenster hergestellt, die aus einer durchgehenden Glasscheibe bestehen, und bei den. zur Erzielung eines Verbleiungseffektes an einer Oberflächenseite der Glasscheibe Bleiprofile befestigt sind. Diese Befestigung erfolgt in der Regel durch Aufkleben oder aber dadurch, daß in der Glasscheibe in Abständen Löcher vorgesehen werden, mittels derer die verwendeten Bleiprofile mit der Glasscheibe verlötet werden. Das itztere Verfahren ist sehr aufwendig, während das Verkleben der Bleiprofile mit der Glasscheibe den Nachteil besitzt, daß sich die Klebeverbindung sehr leicht löst, und zwar vor allem dann, wenn das Fenster großen Temperaturunterschieden ausgesetzt wird.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Fenster aufzuzeigen, welches die Nachteile der bekannten Fenster vermeidet und eine einfache Befestigung der den Verblei,ungseffekt erzielenden Bänder oder Profile an der Glasscheibe ermöglicht. I Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Fenster der eingangs geschilderten Art erfindungsgemdß so ausgeführt, daß das Band oder Profil mit einer Einlage aus federndem Metall, z.B. aus Stahl, versehen ist und daß das am Rand der Scheibe gehaltene Band oder Profil durch diese Einlage gegen die Oberflächenseite der Glasscheibe angepreßt wird, Das Band oder Profil ist dabei vorzugsweise ein Bleiband oder -Profil.
  • Die Erfindung bietet vor allem den Vorteil, daß ein Verkleben oder sonstiges Befestigen des Bandes oder Profils zur Erzielung des Verbleiungseffektes mit der Glasscheibe nicht mehr notwendig ist, wodurch die Herstellung des Fensters wesentlich vereinfacht und verbessert wird.
  • Weiterbildungen der Erfindung sind in den UnteransprUchen beschrieben.
  • Die Erfindung wird im folgenden im Zusammenhang mit den Figuren an einem! Ausführungsbeispiel naher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Fenster gemäß der vorliegenden Erfindung; Fig. 2 einen Schnitt durch die Längskante des Fensters gemäß Fig. 1 entlang der Linie I-I.
  • Das in der Figur 1 gezeigte Fenster besteht aus einer rechteckförmigen Glasscheibe 1, die an ihren Längskanten sowie an ihrer Ober- und Unterkante mit U-Profilstucken 2 derart eingefaßt ist, daß die Schenkel 3 bzw. 4 der U-Profilstucke jeweils gegen die Oberflochenseiten der Glasscheibe 1 anliegen, während das die Schenkel 3 und 4 verbindende Joch 5 der Profilstucke 2 den äußeren Rand der Glasscheibe 1 bildet. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Glasscheibe 1 von vier U-ProfilstUcken 2 eingefaßt, die in den Ecken der Glasscheibe miteinander verlötet sind.
  • Zur Erzielung des Verbleiungseffektes sind an einer Oberflochenseite der Glasscheibe 1 Bleibender oder -Profile 6 bis 9 vorgesehen, die bei dem gezeigten Ausfuhrungsbeispiel im wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt aufweisen und eine plane Oberfläche 10 sowie eine geschwungene Oberflächenseite 11 besitzen. Die Bleibender oder -Profile 6 bis 9 liegen mit ihrer planen Oberflache 10 gegen die eine Oberflächenseite der Scheibe 1 an und sind an ihren Enden jeweils mit den den Rahmen der Glasscheibe bildenden U-ProfilstUcken 2 durch Lötung verbunden. Die Schenkel 3 der U-ProfilstUcke 2 sind zu diesem Zweck beispielsweise mit Ausnehmungen 12 (Fig. 2) versehen, in welche die Enden der Bleibänder - oder Profile 7 bis 9 hineinragen.
  • Im Inneren der Bleibönder oder -Profile 6 bis 9 ist eine im vorliegenden Fall ebenfalls rechteckföriigen Ouerschnitt aufweisende Einlage 13 aus federndem Metall, z.B. aus Stahl vorgesehen, die vollständig vom Blei der Bleibender oder -Profile 6 bis 9 umgeben und so vorgespannt ist, daß die Bleibänder oder -Profile durch diese federnde Einlage 13 fest gegen die eine Oberfldchenseite der Glasscheibe 1 angepreßt werden.
  • Bei dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemaßen Fensters sind zwei senkrecht verlaufende Bleibender oder -Profile 6 und 7 und zwei waagerecht verlaufende Bleibänder oder -Profile 8 und 9 vorgesehen, die sich an den Punkten 14 bis 17 kreuzen. Um trotz dieser Kreuzungspunkte 14 bis 17 ein dichtes Anliegen der Bleibänder oder -Profile 6 bis 9 an der einen Oberflächenseite der Glasscheibe 1 zu erreichen, sind die Bleibender 6 und 7 durchgehend ausgebildet, während die Bleibänder 8 und 9 an den Kreuzungspunkten jeweils unterbrochen und mit den Bleibändern 6 und 7 verlötet sind.

Claims (8)

  1. Patentanspruche
    ~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~.~ 1. Fenster, bei dem zur Erzielung eines Verbleiungseffektes mindestens ein Band oder Profil an einer Oberflächenseite einer Glasscheibe aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Band oder Profil (6-9) mit einer Einlage (13) aus federndem Metall, z.B. Stahl, versehen ist, und daß das am Rand (2) der Scheibe (1) befestigte Band oder Profil durch die Einlage (13) mit einer Seite (10) gegen eine Oberfldchenseite der Scheibe (1) angepreßt wird.
  2. 2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band oder Profil ein Bleiband oder -Profil (6-9) ist.
  3. 3. Fenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei sich kreuzende Bänder oder Profile (6-9) vorgesehen sind, und daß ein Band oder Profil (6 bzw. 7) ohne Unterbrechung von einem Rand des Fensters zum gegenüberliegenden Rand des Fensters reicht, während das zweite Band oder Profil (8 bzw. 9) am Kreuzungspunkt (14, 15, 16, 17) unterbrochen und mit dem ersten Band oder Profil (6 bzw. 7) verbunden ist.
  4. 4. Fenster nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Kanten der Glasscheibe (1) umgreifendes, vorzugsweise aus Blei bestehendes U-ProfilstUck (2) vorgesehen ist, an welchem die Enden des Bandes oder Profiles (6-9) befestigt sind.
  5. 5. Fenster nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Bander oder Profile durch Lötstellen erfolgt.
  6. 6. Band oder Profil zur Verwendung bei einem Fenster mit Verbleiungs effekt, dadurch gekennzeichnet, daß das Band oder Profil (6-9) aus einem ersten Metall, vorzugsweise aus Blei, mit einer Einlage (13) aus einem federnden zweiten Metall, z.B. aus Stahl besteht.
  7. 7. Band oder Profil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (13) vollständig vom ersten Metall umschlossen ist.
  8. 8. Band oder Profil nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch eine Plane fUr das Anliegen gegen eine Oberflächenseite einer Glasscheibe bestimmte Oberflache (10)o
DE19752518183 1975-04-24 1975-04-24 Fenster Withdrawn DE2518183A1 (de)

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DE2518183A1 true DE2518183A1 (de) 1976-11-04

Family

ID=5944874

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

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DE (1) DE2518183A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19509119A1 (de) * 1995-03-17 1996-09-26 Huknote Glas & Gestaltung Isolierglasscheibe und Isolierglasscheibe mit Funktionsgläsern

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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