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DE2517915B2 - Verfahren und vorrichtung fuer den zugriff zu ausgewaehlten plattenseiten eines datenspeichers - Google Patents

Verfahren und vorrichtung fuer den zugriff zu ausgewaehlten plattenseiten eines datenspeichers

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DE2517915B2
DE2517915B2 DE19752517915 DE2517915A DE2517915B2 DE 2517915 B2 DE2517915 B2 DE 2517915B2 DE 19752517915 DE19752517915 DE 19752517915 DE 2517915 A DE2517915 A DE 2517915A DE 2517915 B2 DE2517915 B2 DE 2517915B2
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plate
separator
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plate separator
plates
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DE19752517915
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DE2517915A1 (de
DE2517915C3 (de
Inventor
Donald Eric Longmont CoI.; Koestner Joseph Henry Hope Well Junction N.Y.; Norton David Gibbons Boulder CoI.; Griffiths (V.St.A.)
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International Business Machines Corp
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International Business Machines Corp
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Publication date
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Publication of DE2517915B2 publication Critical patent/DE2517915B2/de
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Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/48Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
    • G11B5/54Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with provision for moving the head into or out of its operative position or across tracks
    • G11B5/55Track change, selection or acquisition by displacement of the head
    • G11B5/5521Track change, selection or acquisition by displacement of the head across disk tracks
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details
    • G11B17/021Selecting or spacing of record carriers for introducing the heads

Landscapes

  • Automatic Disk Changers (AREA)
  • Moving Of Heads (AREA)
  • Packaging For Recording Disks (AREA)
  • Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung für den Zugriff zu ausgewählten Plattenseiten eines Datenspeichers, der mit einem rotierenden Stapel flexibler Speicherplatten ausgerüstet ist.
Magnetische Speicher mit umlaufenden Platten, sogenannte Plattenspeicher, werden in den letzten Jahren immer häufiger als externe Speicher für Datenverarbeitungsanlagen benutzt. Die meisten derartigen Speicher verwenden starre Speicherplatten, wobei eine Anzahl von Wandlern (Schreib/Leseköpfen)
I .
25 17
;leichzeit:g in entsprechende radiale Positionen auf ;iner Anzahl von Plattenoberflächen bewegt wird. Während ein derartiges Gerät schnellen Zugriff zu einer relativ großen Menge gespeicherter Datensignale liefert, kann der Volumenwirkungsgrad eines solchen Gerätes verbessert werden. Da die Datenbasisforderun gen in der Größe mit der verfügbaren Rechenkapazität zunehmen, wird der Volumenwirkungsgrad immer wichtiger. Um einen großen Volumenwirkungsgrad zu erhalten, werden die Aufzeichnungsdichten, d. h. die Anzahl von pro Flächeneinheit gespeicherten Signalen dauernd erhöht. Ein hoher Volumenwirkungsgrad für solche Datenbasen läßt sich jedoch erzielen, wenn man zur Änderung der mechanischen Anordnung solcher umlautender Speichergeräte greift. Zu diesem Zweck wurden flexible Platten als Ersatz für die starren Platten vorgeschlagen, um den axialen Abstand zwischen den Platten zu vermindern. Wenn der axiale Abstand unter die Dicke eines Wandlers und seines entsprechenden Bewegungsapparates heruntergesetzt wird, müssen die Platten getrennt oder geteilt werden, um eine Öffnung zu schaffen, in die der Wandler hineinlaufen und Zugriff zu einem Oberflächenteil einer ausgewählten Aufzeichnungsplatte nehmen kann. Auf dieses Ziel sind die US-PS 37 03 713 und 38 10 243 ebenso wie das IBM Technical Disclosure Bulletin Band 12, Nr. 1, Seite 81 vom Juni 1969 gerichtet.
Des weiteren ist aus der US-PS 3130 393 eine Anordnung mit einem Stapel rotierender flexibler Magnetplatten bekannt. Die Platten sind an ihrem zentralen Mittelteil derart befestigt, daß sie axial frei auf der zentralen Welle verschiebbar sind, so daß zwei benachbarte Platten auseinandergeschoben werden können, wobei sie bei dieser Auseinanderbewegung ihre Rotationsebene beibehalten, d. h. nicht ausgelenkt werden. Damit werden bei dieser Auseinanderbewegung die beiden ehemals direkt benachbarten Platten parallel zueinander belassen, und der notwendige Zwischenraum geschaffen, um in ihn den Zugriffsarm mit den Magnetköpfen einfahren zu können. Der gesamte rotierende Plattenstapel ist in einer recht komplexen Weise in einem geschlossenem Gehäuse untergebracht und die Auseinanderfahrung des Stapels an der ausgewählten Stelle, an der der Zugriffsarm mit seinen Magnetköpfen eingefahren werden soll, erfolgt mit Hilfe von pneumatischen Steuerungs- und Betätigungsmitteln. Bei dieser bekannten Anordnung erfolgt kein eigentliches Spreizen der Platten bei Beibehaltung der axialen Position der inneren Plattenteile.
Aus der US-PS 35 09 553 ist ein rotierender Plattenstaptel aus flexiblen magnetischen Platten bekannt, deren gegenseitiger Abstand geringer ist als zur Aufnahme eines magnetischen Schreib/Lesekopfes ausreichend. Um Zugriff zu einer bestimmten flexiblen Platte zu erhalten, ist eine Schreib/Lesekopfanordnung vorgesehen, die im wesentlichen aus zwei Teilen besteht, welche einen Spalt zwischen sich bilden. In diesen Spalt hinein wird diejenige Magnetplatte aufgenommen, auf der Daten aufgezeichnet oder von der Daten gelesen werden sollen. Diejenigen Platten, die der ausgewählten und in ihrer Rotationsebene verbleibenden Platte benachbart sind, werden durch die beiden Teile der Schreib/Lesekopfanordnung seitlich in axialer Richtung ausgelenkt. Durch diese beiden Teile entstehen direkt benachbart von der ausgewählten und zu bearbeitenden Platte zwei Öffnungen in dem Plattenstapel. Diese Anordnung erfordert erheblichen Platz zur Verdrängung der nichtbearbeiieten Planen und birgt mn einiger Sicherhe;: groJ< Schwienäk.e-er. in der Treffsicherheit des »Einfinäer.s^ der ausgewirkten Platte zwischen die beider; Tciie cer kopfanordnung. Darüber hinaus sind gegenseitige Berührung \ors Platten und Kopheüen bzv.. Yerdrir.g-ur.gsteuen rech; w ahrscheiniieh-
Die Verwendung solcher tle.\ibler PU'.ter. wirft einen ganz neuen Probiemkreis auf. insbesondere, was den schnellen Zugriff zu einer gegebenen \uf2eichni>ng>irägerfläche angeht. Die insgesamt \ersinchene Ze;; bei einer radialen Bewegung eines Wandlers auf die gewünschte Spur soll möglichst klein gehalten werden. Unglücklicherweise wird aber um so mehr Energie auf den Plattenstapel übertragen, je schneller der Plattentrenner sich in einen Plattenstapel hineinbewegt. Diese Energieübertragung kann zu einem Flattern oder einer Instabilität der Platten führen, wenn sie sich an dem in den Stapel hineingeschobenen Trenner vorbeidrehen. Wegen der Biegsamkeit der Platten kann das resultierende Flattern zu einer erfolglosen Übertragung mindestens während der sogenannten Ausschwingzeit führen. Daher soll die Trennung flexibler Platten nicht nur schnell erfolgen, sondern es soll auch die Störung der sich drehenden Platten möglichst klein gehalten werden, um eine stabile Aufzeichnung so schnell wie möglich zu erzielen.
Die Kraftübertragung von einem Plattentrenner auf einen koaxialen Stapel flexibler Platten induziert stehende Wellen in die Platten. Solche stehende Wellen stellen gespeicherte Energie dar und können nach der Anzahl von Zyklen in einer solchen Welle eingeteilt werden. Eine solche Einteilung soll «Biegemodus« genannt werden. Der Biegemodus mit der kleinsten Energie ist der »primäre Biegemodus«, in dem das öffnen des Stapels eine Halbschwingung darstellt und das teilweise Schließen des Stapels diametral gegenüber dieser Öffnung die andere Halbschwingung der stehenden Welle mit einer Vollschwingung.
Wenn eine Aufzeichnungsplatte adressiert wird, soll auch der adressierende Plattentrenner schnell entfernt und dann zwischen ein zweites Plattenpaar gesetzt werden können, welches axial gegenüber den ersten Platten verschoben ist. Die Schließzeit der Stapelöffnung kann daher insofern sehr wichtig werden, als sie von der Gesamtzugriffsleistung des Plattenstapels abgezogen werden muß. Diese Schließzeit kann grundsätzlich mit der axialen Übergangszeit des Plattentrenners zu dem zweiten Plattenpaar überlappt werden. Die Schließzeit sollte jedoch niemals größer sein als die kleinste axiale Übergangszeit eines Plattentrenners und Übertragers.
Ein anderer bei der Benutzung biegsamer Platten wichtiger Faktor ist die Reibung zwischen dem Plattentrenner und den anliegenden Aufzeichnungsplatten. Es darf zu keiner Berührung kommen und die Platte soll leicht der Form des Trenners folgen, so daß eine Abnutzung weder auf der Plattenoberfläche noch am Trenner erfolgt. Die axiale Auslenkung des Auf/eichnungsmediums sollte außerdem möglichst klein gehalten werden, um die Materialermüdung zu reduzieren. Indem man die Ablenkung möglichst klein hält, wird die auf die Platten übertragene Energie, die noch durch in diese Platte induzierten Spannungen verstärkt wird, reduziert und dadurch der Ermüdungsfaktor verringert und die Lebensdauer des Plattenstapels verlängert. Außerdem werden die zum Trennen der Platten mit einer minimalen Öffnung notwendigen Kräfte und dadurch die Kosten für das Signalspeichergerät
reduziert, weil man ein kleineres Stellglied braucht
Beim ersten Eintreten in das Plattenpaket sollte der Plattentrenner eine minimale Radialgeschwindigkeit haben. Dieser langsame Eintritt gestattet eine genaue Lokalisierung und liefert eine Versicherung gegen versehentliches Berühren und resultierende Zerrung, gegen Knittern oder sonstige Beschädigung der Aufzeichnungsplatten. Eine solche Forderung steht im direkten Widerspruch zu minimaler Zugriffszeit und somit hätte man gern eine am Anfang niedrige und am ι Ende relativ hohe Eintrittsgeschwindigkeit des Plattentrenners in das Plattenpaket. Die Lagerung eines solchen Plattentrenners sollte starr sein, um eine genauere Steuerung des Trenners zu ermöglichen und so eine versehentliche zerstörende Berührung mit einer ι Aufzeichnungsplatte zu verhindern.
Die Charakteristik eines rotierenden flexiblen Plattenpaketes ändert sich abhängig von vielen Parametern. Die Dicke und Eigenschaften der runden Aufzeichnungsplatte stellen beispielsweise einen bei der ; Konstruktion eines solchen Gerätes zu berücksichtigenden wichtigen Faktor dar. Wenn ein Polyestersubstrat von 25 um Dicke mit einem Oxydüberzug als Platte benutzt wird, wird diese Platte der Beschädigung durch versehentliche Berührung ausgesetzt. Wenn ein Paket aus solchen Platten aufhört, sich zu drehen, können diese Platten sich außerdem nicht selbst halten und hängen durch. Wenn andererseits eine relativ dicke runde Aufzeichnungsplatte mit einer Dicke, beispielsweise zwischen 75 und 200 μίτι, verwendet wird, können innerhalb der Plattenstruktur eine gewisse Federung und Lagerung vorgesehen werden. Andere wichtige Konstruktionsparameter sind die Plattendrehgeschwindigkeit, der Innen- und Außendurchmesser der Platte und die Luftströmung im Stapel.
Ein anderer Faktor ist der axiale Abstand zwischen nebeneinanderliegenden Platten. Es kann ein geschlossener Stapel sein, d. h., es besteht kein axialer Abstand oder der axiale Abstand ist kleiner als 75 μΐη oder es kann ein axialer Abstand von beispielsweise 250 μηι vorliegen. Alle diese Faktoren stellen unterschiedliche Einschränkungen für die Konstruktion und Verwendung eines Speichergerätes mit biegsamen Platten dar.
Eine andere Schwierigkeit bei der erfolgreichen Entwicklung eines Signalspeichergerätes mit flexiblen Platten besteht in der Verhinderung der Abnutzung durch Reibung zwischen den Aufzeichnungsträgern und dem Wandler oder Plattentrenner. Eine solche Abnutzung entfernt außer dem schon oben besprochenen schädigenden Kontakt den magnetischen Überzug auf den Aufzeichnungsträgern und kann schließlich zur Zerstörung der Aufzeichnungsträger führen. Das Problem ist besonders zu Beginn der Plattentrennung akut, d. h., wenn der Plattentrenner gerade beginnt, in einen solchen Plattenstapcl einzutreten, ist die Wahrscheinlichkeit der versehentlichen Berührung am größten. Eine solche durch Berührung hervorgerufene Abnutzung am Umfang der Platte kann die Kanten so stark abnutzen, daß die Platten z. B. nicht mehr gezählt werden können, d. h., die Kanten sind nicht klar definiert und erschweren so den Zugriff zu einem Stapel aus solchen Platten. Demzufolge ist es in hohem Maße erwünscht, daß in einem mehrere flexible Aufzeichnungsträger verwendenden Speicher der Zugriff so erfolgt, daß die Abnutzung praktisch völlig ausgeschlossen ist.
Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen mehrere koaxial gestapelte flexible Auf/eich nungsträgerplatten verwendenden verbesserten Speicher zu schaffen, bei dem die Platten mit einem Minimum an Energie, stark reduzierter Abnutzung und durch ein relativ einfaches Gerät adressiert werden können. Die teilweise axiale Trennung zweier nebeneinanderliegender Platten dient zur Adressierung einer Oberfläche einer Aufzeichnungsplatte. Dabei sollen die öffnungs- und Schließzeiten für die Menge der aufgewendeten Energie optimiert werden.
Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 prinzipiell dadurch gelöst, daß an der ausgewählten Stelle zwischen zwei benachbarten Platten der Plattentrenner eingeschoben und wenigstens eine der Platten axial um Sehnen derart ausgelenkt wird, daß sich entlang des Umfangs der ausgelenkten Platte bzw. Platten eine Biegebewegung in Art einer stehenden Welle ausbildet.
Nach einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung soll ein relativ glatter Verlauf der Aufzeichnungsplatten über einen Plattentrenner geschaffen werden, der die Zugriffsöffnung erzeugt und stabilisierende Oberflächen liefert, um eine gute Aufzeichnungsfläche für einen im Plattentrenner montierten Übertrager ermöglicht, der durch eine solche stabilisierende Oberfläche radial nach außen reicht. Der Plattentrenner ist radial außerhalb eines Stapels rotierender Platten schwenkbar befestigt und schwenkt zur Plattentrennung so, daß der Eintrittspunkt in Drehrichtung der Platten gesehen hinter der Schwenkachse des Plattentrenners liegt. Der im Plattentrenner befestigte Wandler liegt weiter stromabwärts als der Anfangseintrittspunkt in den Plattenstapel.
Entsprechend den obigen Ausführungen ist die Radialgeschwindigkeit des Plattentrenners am Anfangseintrittspunkt minimal. Eine durch den Eintritt des Plattentrenners in den Stapel erzeugte Eintriilswelle wird dadurch sehr klein gehalten, daß man dem Plattentrenner einen möglichst kleinen Winkel gibt. Nach einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung reduzieren die stabilisierenden Oberflächen eines solchen Plattentrenners die Wirbel an den Aufzeichnungsplatten während des Einschiebens und ergeben so eine bessere Steuerung der Wirbel an den Aufzeichnungsplatten zur Reduzierung der Ausschwingzeit dieser Platten. Die Gesamtzugriffszeit zu einer Aufzeichnungsfläche wird dadurch reduziert.
Die in einen Plattenstapel und in einen Plattentrennei induzierte Vibration wird durch Anwendung de; primären Biegemodus möglichst klein gehalten unc dadurch die Zugriffszeiten zu den Aufzeichnungsfläche! weiter reduziert.
Ein erfindungsgemäß hergestellter Speicher hat einei axialen Stapel aus mehreren koaxialen planarei nachgiebigen kreisförmigen Aufzeichnungsplatten, dii sich um die gemeinsame Achse in der Mitte der Platte! drehen. Der Stapel rotiert als Einheit um die Achse. De Zugriff zur Aufzeichnungsfläche im Plattcnstapt erfolgt durch ein Einstellgerät neben dem Stape welches zu axialen Bewegungen entlang des Stapels un zu radialen Bewegungen in den Stapel hinein und ai ihm heraus in der Lage ist. Signalwandler, die mit dci Einstellgeräl beweglich sind, liefern den Zugriff zu jede gegebenen Plattenfläche. Ein Plattentrenner am Eil stcllgerät kann aus einem Keil mit einer Kintrittskan bestehen, die zum Plattenstapel zeigt, wobei d Plattentrcnnflächcn in einer Ebene im wesentliche parallel zu besagten Auf/eichnungsplatten liegen. Die Oberflächen können radial nach außen in bezug auf el
<b
Platten in einem Winkel divergieren, der vorzugsweise nicht größer als ungefähr 17° ist, was jedoch keine Beschränkung sein soll. Am besten ist dieser Winkel kleiner als 17°. Ein Oberflächenteil des Plattentrenners ist vorzugsweise eine stabilisierende Oberfläche, durch die ein in einem Plattentrenner befestigter Wandler axial angeordnet ist für Übertragungen von und zu einer Plattenaufzeichnungsfläche. Der andere Oberflächenteil des Plattentrenners wird als Stapelöffnungsfläche betrachtet und hat vorzugsweise eine axial nach außen weisende konkave Form (auch das soll keine Einschränkung sein). In Querrichtung oder Sehnenrichtung kann der Plattentrenner entweder größer sein als die Sehnenlänge der axial getrennten Plattenteile oder Segmente oder er kann kleiner sein. Der Plattentrenner ist vorzugsweise schwenkbar befestigt für Schwenkvorgänge in den Plattenstapel hinein, so daß die Schwenkachse des Plattentrenners bei Betrachtung im Drehsinn der Platten vor dem Eintrittspunkt liegt, der wiederum vor dem im Trenner angebrachten Wandler liegt.
Der bevorzugte radiale Winkel der Plattentrennung liegt etwa bei 4°; für einen einen Wandler aufweisenden Plattentrenner beträgt der gegenwärtig bevorzugte Winkel etwa 8°.
Das oben beschriebene Gerät kann weiter modifiziert werden durch Einbau einer Gasabgabeeinrichtung im Plattentrenner, die ein Gas, z. B. Luft, in die Zugriffsöffnung des Plattenstapels gibt. In einer vorgezogenen Konfiguration ist der Druck der Luft am Eintrittskan- so tenteil am größten und ein niedrigerer Druck liegt auf den radial nach außen sich erstreckenden Oberflächenteilen des Eintrittsteiles. Das ist wichtig, um die Luftströmung in den Plattenstapel hinein so zu reduzieren, daß keine Instabilitäten in die Umdrehung der Platten eingeführt werden, während der gewünschte Abstand der Aufzeichnungsplatte vom Plattentrenner eingehalten wird
Am Anfangseintrittspunkt des Plattentrenners in den Plattenstapel wird der Bereich höheren Luftdrucks «o radial nach außen vergrößert, um am Anfang eine verstärkte Plattentrennung zu erhalten. Eine weitere verstärkte Operation wird durch Luftabgabeöffnungen geliefert, die einen Luftstrahl radial nach innen am Eintrittspunkt blasen. Dieser radial nach innen gerichte- *j te Luftstrom wird vorzugsweise gepulst, d. h., am Anfang des Eintrittes des Plattentrenners in den P'attenstapel bewegt sich ein Luftstoß radial nach innen, um ein kleines Segment oder teilweise axial zu trennenden Platten am äußeren Umfang momentan so axial zu trennen. Der Plattentrenner tritt dann radial in diese kurzzeitige öffnung ein und legt die Zugriffsöffnung gemäß obiger Beschreibung fest. Dieser Gesichtspunkt der Erfindung ist wichtig, um die Abnutzung am äußeren Umfang der sich drehenden Aufzeichnungsträger zu verhindern.
Nach einem anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird die Ausschwingzeit oder Schließzeit einer Zugriffsöffnung sehr klein gehalten durch ein weiches Zurückziehen eines keilförmigen Plattentren- bo ners, wodurch die Aufzeichnungsträger neben der Zugriffsöffnung gleichmäßig der Oberfläche des Plattentrenners bis zum Schließpunkt beim Herausziehen des Keiles folgen können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den « Zeichnungen dargestellt und wird anschließend näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die Ansicht eines die vorliegende Erfindung verwendenden Gerätes,
Fig.2 eine Ansicht eines Gerätes zur radialen und axialen Einstellung eines Plattentrenners an einem Stapel sich drehender Platten,
F i g. 2A ein Detail des in F i g. 2 gezeigten Gerätes, F i g. 3 eine Ausführungsform eines Plattentrenners,
F i g. 3A den Plattentrenner aus Fig. 3 in einer anderen Position,
Fig.4 den Vorgang der Plattenteilung mit einem schwenkbaren Plattentrenner, dessen Sehnenlänge größer ist als jede Sehne des Plattensegmentes,
Fig.5 ähnlich wie Fig.4 einen Plattenteiler, dessen Sehnenlänge kleiner ist als die Sehnenlänge des axial abgebogenen Plattensegmentes,
Fig.6 Ansichten von Plattenteilern, wie sie in dem gezeigten Gerät verwendet werden können, in Blickrichtung der Pfeile 6-6 in F i g. 4,
F i g. 7 den Vorgang der Plattenteilung unter Berücksichtigung der durch die Plattentrennung induzierten sogenannten Bogenwelle,
Fig.8 ähnlich wie die Fig.4 und 5 einen radial beweglichen Plattentrenner,
F i g. 9 eine Schnittansicht eines Plattentrenners mit daran befestigtem Wandler,
Fig. 10 einen primären Biegemodus eines axialen Stapels umlaufender Aufzeichungsplatten,
Fig. 11 die axiale Bewegung eines Punktes auf einem Aufzeichnungsträger, wenn dieser über einen Plattentrenner läuft,
Fig. 12 u. 13 schematisch den radialen Zugriff zu einem Plattenstapel mit einem Sehnenplattentrenner, F i g. 14 einen Speicher mit Plattenstapel,
Fig. 14A einen herausnehmbaren Stapel von Aufzeichnungsplatten auf einem festen Stapel mit Aufzeichnungsplatten,
Fig. 15 den Vorgang der Plattentrennung mit einem symmetrischen Piauentrenncr,
Fig. 16-19 verschiedene Befestigungsarten für Wandler an Plattentrenner,
Fig. 20 einen Plattentrenner mit Einrichtungen zur Verbesserung der Plattentrennung,
F i g. 21 eine vergrößerte Darstellung der Vorderkante des in F i g. 20 gezeigten Plattentrenners,
Fig. 22 einen Plattentrenner mit einem Lochmuster up.fi einer Gasabgabeeinrichtung,
F i g. 23 eine Draufsicht einer Wandlerbefestigung,
Fig. 24 eine Schnittansicht der in Fig. 23 gezeigten Anordnung,
F i g. 25 eine End-Schnittansicht der in F i g. 2: gezeigten Anordnung entlang der Linie 25-25 ir Pfeilrichtung und
F i g. 26 eine Spindelbefestigung für einen axialei Stapel von Aufzeichnungsplatten.
F i g. 1 zeigt einen Stapel noch zu beschreibende rotierender Aufzeichnungsträgerplatten 10, die wahl weise durch das Gerät 11 adressiert werden, welche den Plattentrenner 12 radial in den Stapel aus Platten 1 zwischen zwei ausgewählten Platten bewegt. Der Stapi aus Platten 10 kann, wie in F i g. 26 gezeigt, aufgebai sein und wird in geeigneter Weise von einem auf einei Rahmen 14 befestigten Motor 13 angetrieben. Di Adressiergerät 11 ist präzise auf dem Rahmen 1 befestigt, um einen Zugriff zwischen zwei nebeneina derliegenden Platten zu ermöglichen. Zu diesem Zwe< erfolgt die axiale Bewegung des Zugriffsgerätes 11 üb eine Führungsspindel 15, die von einem auf de Rahmen 14 befestigten Motor 16 getrieben wird. C Steigung der Führungsspindel 15 ist so bemessen, d
7Γ« 550/:
1-
ίο
jede Vierteldrehung das Gerät 11 von der Mitte zwischen zwei nebeneinanderliegenden Platten in die Mitte zwischen den beiden danebenliegenden benachbarten Platten führt, so daß die axiale Einstellung des Plattentrenners 12 durch Zählen der Viertelumdrehungen der Führungsspindel 15 von einer genauen Ausgangsposition aus erfolgt.
Das in Fig. 1 gezeigte Gerät bewegt zuerst das Zugriffsgerät 11 in die gewünschte axiale Position und dann wird der Plattentrenner 12 durch das Stellglied 20 radial nach innen bewegt, um die später genauer beschriebene axiale Teilung des Plattenstapels zum Zugriff zu einer Aufzeichnungsfläche durch den eingebauten Wandler 21 zu ermöglichen.
Die Luftversorgung 22 liefert Luft an den Stapel aus Platten 10 sowie an die Gasabgabeeinrichtung im Plattentrenner 12, um eine Gasströmung während der Plattentrennung durch den Plattentrenner zu bekommen.
Ein Plattenstapel 10 enthält eine Referenzplatte 23, die auf der Motorwelle 24 gesichert ist, und sich mit dem Plattenstapel 10 dreht. Die Referenzplatte 23 ist einstellbar auf der Welle 24 so befestigt, daß das Gerät 11 eine Ausgangsposition in einer vorbestimmten axialen Lage zur Referenzplatte 23 in der Art hat, daß immer dieselbe Aufzeichnungsplatte von dieser Ausgangsposition aus adressiert wird. Für die Ausgangsposition können Platten mit großem Durchmesser, farbige Platten oder anderweitig besonders gekennzeichnete Platten verwendet werden. Diese Aufzeichnungsplatte wird als Ausgangsplatte bezeichnet und enthält vorzugsweise auf die in anderen Aufzeichnungsplatten gespeicherten Datensignale bezogene Steuerinformation. Diese Ausgangsplatte kann bei 25 in dem Stapel aus Platten 10 liegen. Alle Aufzeichnungsplatten sollen gegenüber der Referenzplatte 23 sowie der axialen Endplatte 26 auf der Welle 24 einen festen Abstand aufweisen. Der gezeigte vertikale Aufbau genügt für flexible Aufzeichnungsplatten bis zu einem Durchmesser von etwa 30 cm. Unter flexiblen Aufzeichnungsplatten versteht man in diesem speziellen Beispiel Platten, die auf einer 25 μπι dicken Kunststoffolie hergestellt werden. Bei Durchmesser von 30 cm und mehr sollte das Gerät gemäß Darstellung in Fig. 14 horizontal orientiert sein.
Im Zusammenhang mit Fig. 2 wird anschließend ein orthogonaler Stellglied mit Linearmotoren beschrieben, das mit dem in Fig. 1 gezeigten Gerät benutzt werden kann. In Querrichtung bewegliche Wagen 29 und 30 werden durch zwei orthogonal wirkende Permanentmagnete 31 und 32 betätigt. Beide Magnete sind stationär auf dem Rahmen 14 befestigt. Durch diese Anordnung wird das Gewicht des Axialwagens 30 und des Radialwagens 29 reduziert.
Der Axialwagen 30 läuft auf zwei parallelen Führungsstangen 34, 35 während der Radialwagcn 29 auf einem ähnlichen jedoch quer angeordneten Paar Fiihriingsstangen 36 und 37 läuft. Der axiale Magnet 32 auf dem Rahmen 14 arbeitet mil der Spule 38 zusammen und bewegt Jen Wagen 30. Wenn der Abstand zwischen benachbarten Aufzcichnungsplattcn im Stapel 10 groß genug ist, kann auf dieselbe Weise ein Transport vorgesehen werden, bei dem die Führungsspindel 15 die axiale Einstellung des Plattcntrcnncrs 12 bewirkt. Da die axiale Position des Wagens 30 genauer gesteuert werden kann als die der Führungsspindel 15, lassen sich engere axiale Abstände mit Hilfe des in F i g. 2 gezeigten Gerätes erreichen. Bekannte Stcuerschaltungcn und Positionsabfühleinrichtungen können in dem in Flg. 2 gezeigten Gerät verwendet werden, um den axialer Einstellschritt des in F i g. 1 gezeigten Gerätes zu regeln Der axiale Aufbau wird vervollständigt durch das U-förmige Polstück 39. Der Radialwagen 29 wird durch die Spule 42 bewegt. Die Spule 42 liegt im Magnetfluß des radial wirkenden Permanentmagneten 31 und wird genauso gesteuert wie die Spule 38. Der Flußweg 43 für den Magneten 31 hat kleinere Abmessungen als der
to Axialweg der Spule 42, wie am besten aus Fig. 2A zu ersehen ist. Das axiale Ausmaß des Magneten 31 und der Flußweg 43 liegen darstellungsgemäß ganz in den Begrenzungen der Spule 42. Die Spule 42 ist in ihrer axialen Ausdehnung um den Abstand 44 größer als der Flußweg 43 und gestattet so einen axialen Hub des Wagens 30 von der Länge 45.
Ein nicht dargestellter Positionsfühler für die radialen Bewegungen des Wagens 29 ist in bekannter Technik, z. B. als Lineartachometer, aufgebaut. Steuerschaltungen zur Erregung der Spule 42 können bekannte Techniken benutzen, wie sie z. B. in den Wandlerstellgliedern heutiger Plattenspeicher mit auf starren Platten verwendet werden.
Der Wagen 29 hat einen nach vorn verlaufenden Arm 47, der schwenkbar mit dem Trennarm 12 (F i g. 3 oder 3A) oder 12' der F i g. 5 verbunden ist. In einer Form der Erfindung wird der Plattentrenner 12 schwenkbar in den Stapel 10 hineinbewegt, um eine optimale Plattentrennung durchzuführen, wie sie am besten im Zusammenhang mit den Fig.3 ff. beschrieben ist. Fig.3 ist eine schematische Ansicht eines Stapels auf Platten 10, der durch Schieben eines Armes 47 des in Fi g. 2 gezeigten Gerätes zu trennen ist. Während sich der Wagen radial zum Stapel der Platten 10 bewegt, wie durch den Pfeil 49 angezeigt ist, schwenkt der Plattentrenner 12 abwärts in den Stapel 10 hinein, so daß sich eine zusammengesetzte Schwenkbewegung um die Achsen 50 und 51 ergibt. Da der Plattentrenner 12 zum Stapel 10 hinschwenkt, hat er einen Eintrittspunkt 55, der eine minimale radiale Eintrittsgeschwindigkeit aufweist. Diese minimale radiale Eintrittsgeschwindigkeit ist wichtig, um einen versehentlichen Kontakt mit dem äußeren Umfang der getrennten Aufzeichnungsplatte zu vermeiden. Die über den Plattentrenner !2 auf die abgetrennte Aufzcichnur.gsplatte ausgeübte Kraft sollte daher an diesem Eintrittspunkt minimal sein. Die auf die Platte zur Trennung ausgeübte Kraft kann gemäß späterer Beschreibung vorteilhaft durch einen Luftstoß vergrößert werden, der von dem Plattentrenner 12 aus
so abgegeben wird. Wenn der Plattentrenner 12 einmal eine Zugriffsöffnung im Stapel 10 erzeugt hat, ist durch die Anpassung der benachbarten Platten an die trennende Oberfläche des Trenners 12 ein Luftstrahl bei 55 nicht mehr notwendig. Der Luftstrom in einem Plattenteiler sollte möglichst klein gehalten werden, um das durch den Plattenteller in den Plattenstapel 10 hineingelieferle Luftvolumen möglichst genau zu kontrollieren. Ein zu großer Luftstrom kann Instabilitäten der sich drehenden Aufzcichnungsplattcn hcrvorru-
Mi fen und dadurch effektiv eine Aufzeichnungsfläche finden Wandler 21 zu zerstören.
In F i g. 3Λ ist ein vorzugsweise schwenkbar montierter Plattentrenner 12 gezeigt, worin der Stellarm 47 schwenkbar am Arm 12Λ durch das Schwenkgelenk
474 angebracht und mit dem Arm 12/4 zwischen einem rixen Schwenkpunkt 56 auf dem Rahmen 14 verbunden ist, um den Arm 12' in den Plattcnstapcl 10 ninein und aus ihm heraus zu schwenken. Die Erklärline für die
F i g. 3 gilt im wesentlichen gleichermaßen für die in F i g. 3A gezeigte Konfiguration. Ein kombiniertes rotations- und axialbewegliches Stellglied kann die in F i g. 3A gezeigte Konfiguration ersetzen.
Die Wechselwirkung zwischen Plattentrenner 12 und Plattenstapel 10, insbesondere für die in Fig.3A gezeigte Konfiguration, läßt sich besser durch Bezug auf die F i g. 4, 5, 6 und 7 verstehen. Das Schwenkstellglied des Plattentrenners 12 ist der Einfachheit halber in diesen Figuren nicht gezeigt und es wird vorausgesetzt, \o daß es direkt an den Plattentrenner 12 selbst oder einen daran befestigten separaten Arm an der Schwenkachse 56 angeschlossen werden kann. In Fig.4 hat ein Plattentrenner mit voller Sehnenlänge eine Länge, die größer ist als jede Sehnenlänge des Kreissegmentes einer axial durch den Plattentrenner 12 abgebogenen Platte. Das soll heißen, daß die Länge von der um die Schwenkachse 56 drehbaren Nabe zu der äußeren Extremität eines Trenners bei 57 größer ist als jede Sehnenlänge der Platte 10 bei maximalem Einschub, wie er durch die gestrichelte Linie 58 dargestellt ist. Der Plattentrenner 12 ist in einer Position gezeigt, die man den Anfang der Plattentrennung nennt, d.h., der Anfangseintrittspunkt 55 des Plattentrenners 12 tritt gerade zwischen zwei Platten in den Plattenstapel. Nach dem Anfangseintritt bei 55 ist durch die gestrichelte Linie 59 eine Übergangslinie des primären Biegemodus dargestellt, d. h., diese Sehnenlinie entlang einer jeden Platte 10 ist axial abgebogen und definiert, wo eine Platte abgebogen ist von einer Linie, die rechtwinkelig zur Drehachse der Platte steht.
Die Schnittansicht der F i g. 7 entlang der Linie 7-7 in Richtung der Pfeile in F i g. 4 zeigt die durch den Plattentrenner 12 getrennten Platten, wenn der Trenner in Zugriffsposition zum Stapel steht. Wie aus F i g. 4 zu ersehen ist, ist die größte Übergangslinie die Linie 58. Der Teil der Platten 62 und 63, die in F i g. 7 rechts von der Linie 61 liegen, ist im wesentlichen parallel zu den übrigen Platten im Stapel, während der Teil links von der größten Sehnenlinie 58, die innerste Übergangslinie, vorzugsweise parallel zum plattentrennenden Oberflächenteil 67 des Trenners 12 verläuft und in einem Winkel zur unteren Platte 64 angeordnet sind, der durch die Keilform des Trenners 12 bestimmt wird. In der vorgezogenen Form der Erfindung ist dieser Winkel nicht größer als 17°, gemessen von der Referenzoberfläche 68 des Plattentrenners 12, und Hegt vorzugsweise bei etwa 4°. Wenn der Kopf oder Wandler 21 im Plattentrenner 12 befestigt ist, verläuft er axial nach außen von der Referenzoberfläche 68 gemäß Darstel- so lung in F i g. 7. Im letzteren Beispiel hat der bevorzugte Keil einen öffnungswinkel von etwa 6°, was jedoch keine Einschränkung auf einen bestimmten Winkel darstellen soll. Die auf die Aufzeichnungsplatten ausgeübten Kräfte sind proportional den Winkeln im Plattentrenner 12. Für eine für den Einschub von Platten ausgedehnte kleinste Energie und kleinste Ermüdung in den Platten sollten die Winkel am Plattentrenner 12 möglichsl klein gehalten werden.
Der Eintritt des Plattcntrenners 12 in den Plattensla- t,o pel 10 in Fig.4 wird vom Eintrittspunkt 55 fortgesetzt und auf diese Weise nacheinander die Sehnen 59, 70,71, 72 und 73 und schließlich 58 bei der tiefsten radialen Eindringung erzeugt. Der Wandler 21 ist als Punkt 2Γ in der tiefsten Eindringstellung gezeigt. br>
Wenn der Trenner 12 den Plattcnstapel 10 öffnet, wird der genannte primäre Biegemodus im Stapel 10 induziert. Der primäre Biegemodus bleibt erhalten, während der Trenner 12 den Stapel geteilt hält, um eine gegebene Spur auf einer Platte 10 zu adressieren. Um verschiedene Spuren zu adressieren, bewegt sich der Trenner 12 radial auf verschiedene Positionen. Zum Beispiel ist die tiefste Eindringung als Übergangslinie 58 bezeichnet, die die innerste Spur durch den Wandler 2Γ adressiert. Um radial auswärts liegende Spuren zu adressieren, wird der Trenner 12 genau in einer Richtung entgegen dem Pfeil 74 geschwenkt. Die Spurverfolgungs- und Einstellverfahren, wie sie bei mit festen Aufzeichnungsplatten arbeitenden Geräten angewandt werden, können ebenso für die Spurverfolgung bei flexiblen Aufzeichnungsträgern verwendet werden.
Während sich die Plattentrenner 12 in die verschiedenen Adressierpositionen radial nach innen bewegt, was durch die aufeinanderfolgenden Sehnenlinien 70 bis 73 dargestellt ist, nimmt die Eintrittsgeschwindigkeit in den Plattenstapel zu, was durch die Pfeile vom Umfang des Stapels 10 zu den verschiedenen Sehnen dargestellt ist. Die Eintrittsgeschwindigkeit am Eintrittspunkt 55 ist bekanntlich minimal. Wenn der Plattentrenner 12 dann weiter in den Plattenstapel eindringt, passen sich die Platten den Oberflächen des Trenners an und gestatten eine höhere Eintrittsgeschwindigkeit der Kante 60. Aus F i g. 4 ist zu ersehen, daß die Eintrittsgeschwindigkeit des radial auswärts liegenden Teiles des Plattenteilers 12, d. h„ radial vom Drehpunkt 56 gesehen, in Drehrichtung des Stapels 10 gemäß Darstellung durch den Pfeil 75, zunimmt. Die Eintrittsgeschwindigkeit an diesem Teil des Plaltentrcnners zwischen dem Eintrittspunkt 55 und der Schwenkachse 56 ist axial niedriger als die Anfangseinirittsgeschwindigkeit. Die oben beschriebene vorteilhafte Anordnung erreicht man dadurch, daß man den Eintrittspunkt 55 in Drehrichtung des Plattenstapels 10 gemäß Darstellung durch den Pfeil 75 hinter die Schwenkachse 56 legt. Ähnlich sollte die Eintrittsgeschwindigkeit des Wandlers oder Kopfes 21 relativ hoch sein wegen seines Vorstehens in Achsenrichtung. Der Kopf 21 liegt also vorzugsweise im wesentlichen hinter dem Eintrittspunkt 55. Damit der Spalt in einem Wandler 21 möglicht gut die gespeicherte Information aufnehmen kann, wird er vorzugsweise auf dem Plattentrenner 12 auf einen Radius des Plattenstapels 10 gelegt, der rechtwinkelig zur Linie 58 liegt, die den tiefsten Einiriit des Plattentrennera 12 in den Stapel darstellt. Natürlich kann auch eine andere Orientierung des Spalts bei der praktischen Durchführung der Erfindung gewählt werden. Die Orientierung des Kopfspalts kann auch gesteuert werden, damit sie immer auf einem Radius liegt.
Wie aus F i g. 4 zu ersehen ist, hat die Kante 60 einen Eintrittskantenteil mit der allgemeinen Bezeichnung 6OE und einen Hinterkantenteil mit der allgemeinen Bezeichnung 6OT. Wenn sich die Aufzcichnungsplattcn um die Welle 24 in Richtung des Pfeiles 75 drehen, trifft der Plattentrcnner 12 bei 6OE auf die Plattcnoberflächcn und verläßt sie im Bereich 6OT. Während beim ersten Ausführungsbeispiel die Teile 6OE und 6OT in einer geraden Linie ausgerichtet sind, ergeben sich gewisse Vorteile daraus, daß man den Hintcrkantenleil 607'dcs Plattenlrenncrs 12 abschneidet. Bei einem ersten Abschneiden wurde der Hinterkantenteil 6OT entlang der gestrichelten Linie 60Λ etwa 10" von der Schncnlinie 60 entfernt abgeschnitten. Später wurden größere Abschnitte bei 60Ö und 6OC'geprüft. Abhängig vom Plattcnstapel und den Trcnnerpiiriimctern beeinträchtigt ein solches Abschneiden die Trennwirkung nicht, während der radial auswärts gerichtete Luftstrom
verstärkt wird. Ohne Abschnitt kann der Pl?ttentrenner 12 diesen Luftstrom behindern, so daß der gewünschte Abstand zwischen einer Aufzeichnungsplatte und dem Plattentrenner 12 nicht eingehalten wird. In einem solchen Fall kann eine unerwünschte Berührung zwischen der Aufzeichnungsplatie und dem Plattentrenner auftreten, was zu einer Beschädigung der Platte führt. Das Abschneiden des Kantenteiles 607 durch Drehung nach außen von der Sehnenlinie 60 verstärkt die radial auswärts gerichtete Luftströmung und hält die gewünschte Plattentrennung aufrecht. Die abgeschnittene Kante wird in geeigneter Weise abgerundet, um scharfe Kanten zu vermeiden.
Eine Alternative zum Abschneiden des Plattentrenners bildet eine hydrostatische Plattentrennung, wie sie im Zusammenhang mit Fig. 20 beschrieben wird. In einem solchen FaI! kann die Einführung eines übermäßigen Luftstromes in den Plattenstapel jedoch die Platten zum Flattern veranlassen, wodurch jede Übertragung zwischen Kopf 21 und Aufzeichnungsplatte unmöglich wird, wie sie für die erfolgreiche magnetische Aufzeichnung und Wiedergabe erforderlich ist.
Es wurde bereits gesagt, daß der Plattentrenner 12 Keilform hat, wie sie in Fig. 7 gezeigt ist. Nach Darstellung in F i g. 6 gibt es zahlreiche Querschnittsformen, die bei der Konstruktion eines bestimmten Speichers ausgewählt werden können. Alle Ansichten in F i g. 6 sind in Richtung der Linie 6-6 in F i g. 4 genommen. Bei der Betrachtung der F i g. 4 folgen die in F i g. 6 gezeigten Querschnittsformen vorzugsweise der gesamten Länge 60 des Plattentrenners 12. Es können zusammengesetzte Oberflächen verwendet werden; dies ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Die abgeschnittene Hinterkante 80 hat eine Querschnittsform ähnlich wie sie in F i g. 6 für die Schnittansicht gezeigt ist. Ein erster in der vorliegenden Erfindung verwendeter und in F i g. 6 gezeigter Querschnitt hat bei 81 eine plane Plattenstabilisierungsfläche 68, durch die der Kopf 21 axial nach außen schaut. Die Vorder- oder Eintrittskante 60 hat in allen Querschnitten vorzugsweise einen kleinen Krümmungsradius, etwa 0,25 mm. Das hat gewisse Vorteile, da dieser Radius scharf genug ist, um eine gute Trennwirkung am Anfang zu erzeugen und doch der Krümmungsradius nicht dazu neigt, relativ dünne Aufzeichnungsträger, die z. B. aus einem magnetischen Überzug einer etwa 13 um dicken Kunststoffolie bestehen, zu zerschneiden. Die Plattentrennfläche der Konfiguration 81 ist planar und in einem Winkel zur Referenzfläche 68 von vorzugsweise höchstens 17° und mindestens 4° angeordnet. Der Winkel sollte möglichst klein sein; zur Befestigung des Kopfes 21 möglichst dicht an der Eintrittskante 60 liegt der optimale Kompromiß bei einem Winkel von ungefähr 6° zwischen den Flächen 68 und 82.
Die Referenzoberfläche 68 der Querschnitte 81, 83 und 86 kann zurückgeschnitten oder anderweitig, wie durch die gestrichelte Linie 68Λ dargestellt, geformt werden. Dieser andere Querschnitt neigt dazu, eine potentielle Berührung (und Beschädigung) zwischen Aufzeichnungsflächen und Kopf 21 zu reduzieren.
Eine zweite Konfiguration des Plattcntrennerquerschnittes ist bei 83 gezeigt, wo die Reierenziläilie 68 planar ist und der Kopf 21 axial nach außen zeigt. Die Plattentrennfläche 84 ist mit Blickrichtung axial nach außen vom Plattentrenner aus gesehen konkav. Eine es solche konkave Plattentrennoberfläche liefert eine vorteilhaft harmonische Luftströmung zwischen den getrennten Platten und dem Plattentrenner. Am Anfang ist der Trennwinkel relativ klein und nimmt dann gleichmäßig ansteigend zu. Eine solche Konfiguration gestattet einen relativ scharfen Eintritt mit niedrigem Widerstand wie beispielsweise bei dem Eintrittskantentei! 85 zwischen der Vorderkante 60 und dem Kopf 21.
In einem anderen bei 86 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Plattentrennfläche wie bei 87 konvex. Bei dieser Konfiguration kann der Kopf 21 radial dichter an die Eintrittskante 60 gesetzt werden als in den anderen Ausiuhrungsbeispielen. Diese Konfiguration kann bei relativ dicken Aufzeichnungsplatten Anwendung finden.
Wie später noch beschrieben wird, können einige Konfigurationen der Plattentrenner symmetrisch sein, d. h., die stabilisierende Oberfläche kann sich in einem Winkel zur Ebene der ungestörten Aufzeichnungsplatte erweitern. Da es sich hier um ein separates Ausführungsbeispiel handelt, sind die Konfigurationen in F i g. 6, die zu dieser symmetrischen Plattentrennung gehören, sp?«er im Zusammenhang mit den F i g. 14 und 15 genauer beschrieben.
Abhängig vom Hervortreten des Kopfes 21 aus der Oberfläche 68, der Flexibilität und Dicke der Aufzeichnungsplatten und der Form der Anfangsöffnung des Plattenstapels besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, daß der Kopf 21 die Kante der zu beschreibenden Platte erfaßt, wenn er in den Plattenstapel eintritt. Zur Vermeidung dieser Störung kann man zwei Dinge tun. Die erste und bevorzugte Lösung besteht darin, eine radiale Rampe 89 vorzusehen, wie sie in F i g. 7 gezeigt ist. Die Rampe 89 ist mindestens so breit wie der Kopf 21 und hat relativ zur Fläche 68 eine von der Eintrittsgeschwindigkeit am Plattenstapel, den Aufzeichnungsplattenparametern, und der Öffnung des Plattenstapels zur Eintrittszeit des Kopfes 21 abhängige Neigung. Eine zweite Lösung besteht darin, die Platte 64 von der Oberfläche 68 weg abzubiegen zum Zeitpunkt des Eintrittes des Kopfes 21. Diese kleine axiale Abbiegung kann man erreichen durch einen gepulsten Luftstrom wie er im Zusammenhang mit den Fig. 20 und 21 beschrieben wird, er liegt jedoch in F i g. 7 an der Rampe 89 und nicht im Vorderkantenteil, wie es in F i g. 20 gezeigt ist.
Die Rampe 89 wird vorgezogen, weil sie auch eine zweite Funktion liefert, nämlich das Dämpfen der Bugwellen 91, 92. Durch die Dämpfung wird der Kopf 21 relativ zur Aufzeichnungsoberfläche stabilisiert, was zu einer Verbesserung zur Signalaufzeichnung und -Wiedergabe führt. Zur Vermeidung der elektrostatischen Aufladung sollte der Plattentrenner 12 vorzugsweise elektrisch leitend sein.
In den Konfigurationen 81, 83 und 86 ist die stabilisierende Fläche 68 parallel zu der zu stabilisierenden Platte angeordnet. Man nimmt an, daß diese Konfiguration eine gute Aufzeichnungsfläche für jeden axial verlaufenden Kopf durch eine solche Referenzoder Stabilisierungsoberfläche ergibt. Die untere Platte 64 in F i g. 7 wird durch die relative Bewegung in bezug auf die Referenz- oder Stabilisierungsfläche 68 des Plattentrenners 12 stabilisiert. Der nach unten weisende Kopf 21 bildet ein Grübchen in der Platte 64. Wenn die Platte 64 durch die Oberfläche 68 stabilisiert ist und der Kopf 2ί in die Platte 64 hineinragt, ergibt sich pine gute stabile Aufzeichnungsgrundlage.
Fig. 7 zeigt auch, daß die vom Trenner 12 geschaffene Zugriffsöffnung eine sogenannte Bugwelle in die oberen Platten 62 und 63 wie bei 91 und 92 einführt. Die Wirkung dieser Bugwelle, die immer beim Zugriff nach der Erfindung beobachtet wurde, ist eine
yfO
Störung, die zu Instabilitäten in den sich drehenden Aufzeichnungsplatten führt. Durch Auswahl der in dieser Anwendung gezeigten Konfigurationen kann die Größe der Bugwellen 9t und 92 so gesteuert werden, daß die Störungen die Schnittstelle zwischen Medium und Wandler nicht beeinträchtigen.
Wenn die Eintrittsgeschwindigkeit des Plattentrenners 12 bezogen auf das Strömungsprofil und die Stabilisierungswirkung der Oberflächen 68 und 67 zu groß wird, können auch die Bugwellen 91 und 92 so groß |0 werden, daß die obere Platte 63 gefaltet wird und zwischen die Oberfläche 68 und die untere Platten 64 geschoben wird. In einem solchen Fall ist die obere Platte 63 beschädigt. Bei der Auswahl eines Winkels für den Plattentrenner 12 müssen daher die Zugriffszeiten genau berücksichtigt werden. Je größer der Winkel zwischen den Oberflächen 67 und 68 ist, um so langsamer muß beispielsweise die Zugriffszeit sein, um die Möglichkeit auszuschließen, daß eine zerstörende Bugwelle erzeugt wird.
Die Störungen durch die Bugwelle erstrecken sich auf mehrere Platten unmittelbar neben den Platten 62 und 63. Das gilt besonders für diejenigen Platten, die oberhalb der Platten 62 und 63 liegen. Zusätzlich können die Bugwellen bei entsprechender Größe Verwerfungen in der unteren Platte 64 hervorrufen. Solche Verwerfungen werden dann radial auf der Platte 64 nach außen übertragen und gelangen in die Nähe des Kopfes oder Wandlers 21, wobei sie die Übertragung zwischen letzterem und der Platte stören können. Daß eine solche Störung insbesondere bei hoher Aufzeichnungsdichte äußerst nachteilig ist, liegt auf der Hand. Durch entsprechende Auswahl der Form des Plattentrenners 12, entsprechende Rückversetzung des Wandlers 121 von der Eintrittskante 60 und Steuerung der Zugriffsgeschwindigkeit kann der wichtige Abstand zwischen Wandler 21 und Platte 64 kontant gehalten werden. Dazu kann zusätzlich radial nach außen strömende Luft dienen, wie sie durch die Pfeile 93 angedeutet ist.
In F i g. 5 ist ein abgeschnittener Plattentrenner 12' dargestellt, dessen Länge zwischen Schwenkachse 56 und äußerem Ende 57Λ kleiner als die maximale Sehnenlänge durch die Plattenstapel 10 bei einer Lage der Vorderkante des Trenners 12 in Position 61Λ.
In diesem Fall entspricht die Plattentrennung der Oberflächenform des Plattentrenners 12', die ablaufende Hinterkante 80Λ einschließend. Von dort aus verbleibt bis zum Schließpunkt 95 ein freier Raum zwischen den getrennten Platten. Dies kann am besten aus F i g. 9 erkannt werden, in der gezeigt ist, wie eine obere Platte 63 und eine untere Platte 64 durch den Plattentrenner 12B gespreizt werden. Auch dort verbleibt hinter der ablaufenden Kante 60 T ein Freiraum 96 zwischen den Platten, der nicht durch die Oberfläche des Trenners 12B kontrolliert ist. Der Konstrukteur hat hier demnach die Wahl zwischen der Ausführung nach F i g. 4 oder nach F i g. 5. In einer Ausführung nach Fig.4 füllt der Plattentrenner 12 im wesentlichen die gebildete Zugriffsöffnung aus. Dabei wird die Ablenkung der Platte im wesentlichen durch μ die Oberfläche des Trenners erzielt; d. h. es entsteht ein Luftpolster zwischen Trenner und Platte, so daß die Platten während der Trennung weitgehend stabilisiert sind.
Ein wichtiger Gesichtspunkt beim Betrieb eines Speichers ist die Gesamtzugriffszeit. Jede Zugriffszeit hat verschiedene Teile, z. B. die Zeit, die der Trenner 12 braucht, um die gewünschte Trennung im Stapel vorzunehmen, die Zeit, die die Platte nach einer solchen Trennung zum Ausschwingen braucht sowie die Entfernung des Plattentrenners 12 aus dem Plattenstapel, der nachfolgende axiale Lauf zum nächsten Plattensatz, der zu trennen ist, und die Schließzeit des Stapels, in der die Platten 63 und 64 wieder im wesentlichen parallel laufen, um eine nachfolgende Plattentrennoperation zu ermöglichen. Bei dem in F i g. 4 gezeigten Gerät ist die Schließzeit steuerbar weil die Platten, die getrennt wurden, der Kontur des keilförmigen Plattentrenners 12 bei seinem Herausziehen folgen und dadurch die vom Trenner auf den Stapel übertragenen Kräfte sehr klein gehalten werden, wodurch Flattern und andere Instabilitätserscheinungen klein gehalten werden, die durch ein zu schnelles Zurückziehen des Plattentrenners und die resultierende instabile Schließung des Plattenstapeis hervorgerufen werden können. Bestimmte Vorteile aus der Anwendung des ersten Biegemodus werden später dahingehend beschrieben, daß die vom Plattentrenner auf den Stapel übertragenen Kräfte minimal sind, was zu Instabilitäten führt, die durch die der Drehung des Plattenstapels inhärente Energie hergerufen werden. Andererseits reduziert die in F i g. 5 gezeigte Konfiguration das Trägheitsmoment oder die Masse des Plattentrenners 12' wesentlich. Das bedeutet, daß die zum Schwenken oder zur sonstigen Bewegung des Plattentrenners 12' in den Plattenstapel 10 hinein und heraus erforderliche Kraft reduziert wird. Abhängig von der Konstruktion und den zur Herstellung solcher Plattentrenner benutzten Materialien kann der durch die Konfiguration der F i g. 5 gewonnene Vorteil einige der obengenannten Nachteile wieder ausgleichen. In Fig. 5 liegt der Kopf 21 vorzugsweise auf einer Linie, die rechtwinklig zur Sehne 61Λ und durch den Drehmittelpunkt des Plattenstapels 10 verläuft, was jedoch keinerlei Einschränkung sein soll. Beim Schließen mit der in F i g. 5 gezeigten Konfiguration wird auf diese Weise die öffnung 96 (Fig.9) nicht vollständig gesteuert. Diese fehlende Steuerung erhöht die Schließzeit nicht wesentlich, d. h., der umlaufende Plattenstapel 10 sucht immer die Position mit der niedrigsten Energie, in der alle Platten parallel zueinander und rechtwinklig zur Drehachse des Plattenstapels liegen. Wenn im Plattenstapel zu viel Energie vorhanden ist, kann ein Flattern auftreten. Dieses Flattern des Stapels wird jedoch dadurch sehr klein gehalten, daß man einen in geeigneter Weise radial nach außen gerichteten Luftstrom vorsieht, wie er durch die Pfeile 93 in F i g. 7 angezeigt ist. Berücksichtigt man alle diese Faktoren zusammen, so kann entweder die in F i g. 4 oder die in F i g. 5 gezeigte Version des Plattentrenners 12 und 12' erfolgreich zur Durchführung des Prinzips der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
Wie bereits gesagt wurde, kann der Plattentrenner 12 entweder in den Stapel hineingeschwenkt werden oder radial in den Stapel hineinbewegt werden. F i g. 8 zeigt einen radial bewegten Plattentrenner 12Ä Er ist starr am äußeren Ende des Stellarmes 47 gemäß Darstellung in F i g. 2 befestigt. Der Kopf 21 kann symmetrisch im Plattentrenner liegen und erstreckt sich nach unten zur unteren Platte 64, was am besten in F i g. 9 zu sehen ist. Wenn natürlich mehrere Köpfe verwendet werden, kann eine solche symmetrische Lage nicht für alle Köpfe erreicht werden. In einem Kopf mit zwei Spalten, in dem eine Lesespalte einer Schreibspalte folgt, befinden sich die beiden Spalten meist auf einem gemeinsamen
Kreisbogen.
Fig. 9 zeigt einen Kreisbogenschnitt entlang der Linie 9-9 in Fig. 8. Die Eintrittskante 100 ist auf einer Sehne des Plattenstapels 10 angeordnet und der Kopf 21 liegt auf einer Linie quer zur Eintrittskante IPO, die ebenfalls die Drehachse 101 des Plattenstapels 10 schneidet. Der Kopf 21 ist dicht genug an der Eintrittskante 100 angeordnet, was zur Ausbildung einer Zugriffsöffnung führt, die im wesen'lichen so verläuft, wie sie in F i g. 7 gezeigt ist. Ein Nachteil der in F i g. 8 dargestellten Konfiguration besteht darin, daß der Vorteil der Eintrittsgeschwindigkeit, der im Zusammenhang mit den Fig.4 und 5 beschrieben wurde, verlorengeht. Nach Darstellung in Fig. 8 tastet der Kopf 21 eine äußere Spur auf der Piatte 64 (nicht dargestellt) ab mit nur einer Teilzugriffsöffnung. Es ist jedoch zu beachten, daß auch bei der Teilzugriffsöffnung die obere Platte 63 einer einfachen harmonischen Bahn über dem Plattentrenner 12ß folgt ebenso wie die Platte 63 über dem Plattentrenner 12. Die Bahn eines Plattenpunktes über dem Plattentrenner 12 ist vorzugsweise ein Polynom achter Ordnung. Eine solche Bahn hält die axiale Beschleunigung sehr klein. Der Kopf 21 schafft Vertiefungen in der unteren Platte 64 und liefert eine positive Kraft für eine gute Signalübertragung.
Fig. 12 zeigt das volle Eindringen in den Plattenstapel mit einem radial beweglichen Plattentrenner 12ß, wobei die gestrichelte Linie 102 die am weitesten innen liegende Sehne des primären Biegemodus darstellt. Der Kopf 21 liegt gerade radial außerhalb der Linie 102 auf einem Radius, der rechtwinklig zur Sehne 102 verläuft. Der äußere Umfang der Platte 63 reicht nicht über die radiale Außenkante 103 des Plattentrenners 12ßhinaus. In F i g. 13 kann ein abgeschnittener radialer Plattentrenner 12C genauso benutzt werden, wie es für den Plattentrenner 12ß beschrieben wurde. In diesem Beispiel ist der abgeschnittene Plattentrenner auf einem Stellarm 47 befestigt, wie es für den Plattentrenner 12ß beschrieben wurde. Die Hinterkante 104, die die Ausdehnung des Plattentrenners 12C in der Sehne verkürzt, ergibt einen offenen Raum in der Zugriffsöffnung, die der öffnung 96 der F i g. 9 ähnelt.
Zwischen den in den Fig. 13 und 12 gezeigten Ausführungsbeispielen bestehen dieselben Vor- und Nachteile wie zwischen den in den Fig.4 und 5 gezeigten Beispielen. In Fig. 13 liegt die innerste Linie des primären Biegemodus bei 105 und ist eine Sehne, die rechtwinklig zu der den Kopf 21 schneidenden Mittellinie verläuft. Die in F i g. 6 gezeigten Schnittansichten gelten auch für die in den F i g. 8 bis 13 gezeigten Ausführungsbeispiele in derselben Art wie für den in den F i g. 1 bis 7 gezeigten schwenkbaren Plattenteiler.
Ein wichtiger Gesichtspunkt des letztgenannten Plattentrenners ist ein minimaler Ermüdungsfaktor für solche teilweise axial getrennten Platten. Dieser minimale Ermüdungsfaktor hat zwei Ursachen. Die eine ist die vom Plattentrenner auf die Platten im Stapel während der Zugriffsöffnung übertragene minimale Energie und die zweite eine minimale axiale Versormung der Platte, während sie über den Plattentrenner läuft. Diese Verformung ist grundlegend harmonisch und folgt der Bahn 107 der Fig. 11; sie ist auch in F i g. zu sehen. Wenn andere Konfigurationen benutzt werden, könnte die Bahn eines Piattenpunktes bei ihrem Lauf über den Plattentrenner der Linie 108 folgen, die eine große Geschwindigkeitsänderung bei 109 oder eine größere axiaie Verschiebung erfährt.
Die weiche axiale Verschiebungskurve 107 neigt dazu, den Ermüdungsfaktor der axial verschobenen Plattenteile herunterzusetzen. Darin liegt ein zweiter Vorteil des primären Biegemodus und des mit »Sehnentrennune« arbeitenden Plattentrenners, insbesondere bei den stark bevorzugten kleinen Winkeln unter 17°, die für die Speicherzugriffsöffnung gewählt wurden.
Der primäre Biegemodus eines Plattenstapels ist schematisch in Fig. 10 gezeigt. Der Trenner 12 wird radial in den Stapel 10 geschoben und veranlaßt eine .η axial nach außen gerichtete Abbiegung eines Teils 111 der Platten neben der Plattentrennfläche 67. Wenn der Trenner 12 auf einer Sehne arbeitet, wird grundsätzlich ein primärer Biegemodus im Plattenstapel 10 induziert. Das bedeutet, daß die Platten am Durchmesser ,5 gegenüber dem Plattenteiler 12 wie bei 112 zusammengedrückt werden, d.h., der axiale Abstand zwischen benachbarten Platten ist kleiner als an irgendeiner anderen Stelle im Plattenstapel. Zwischen dem zusammengedrückten Bereich 112 und der Trennung in der ?n Zueriffsöffnung durch den Plattentrenner 12 folgen die axialen Trennungen der Platte in etwa der Form einer Sinuswelle Der primäre Biegemodus läßt sich leicht in einem Plattenstapel identifizieren durch einen Zyklus axialer Abstandsstörungen der Platten neben der den -5 Stapel teilenden Zugriffsöffnung. Es gibt eine Verdün-" nung oder eine größere axiale Trennung und eine Verdichtung oder einen engeren axialen Abstand des Durchmessers gegenüber der Zugriffsöffnung. Durch Umformung des Plattentrenners kann ein zweiter Biegemodus im Plattenstapel 10 induziert werden. In einem solchen Fall gibt es zwei axiale Verdünnungen eine an der Zugriffsöffnung und eine am Durchmesser gegenüber dieser Zugriffsöffnung. Quer zum Durchmesser zwischen der Zugriffsöffnung durch den Trenner 12 und bei 112 liegen zwei Kompressionen oder Umfangsbereiche in denen die Platten 10 axial am dichtesten zusammenliegen. Vergleicht man diese Situation mit dem primären Biegemodus, so ergeben sich zwei Verdünnungen und zwei Verdichtungen, was zu zwei Störungszyklen im Plattenstapel 10 führt. Biegemodi noch höherer Ordnung können induziert werden durch Anlegen entsprechender Kräfte an den Plattenstapel. Grundsätzlich gilt, daß die zur Induzierung eines Biegemodus notwendige Energie um so größer ist, je höher die Ordnung des Biegemodus gewählt wird. Det primäre Biegemodus ist somit diejenige Betriebsart, die eine Zugriffsöffnung mit der niedrigsten Energie erzeugt. Aus diesem Grund wird der in Sehnenrichtung angeordnete Plattentrenner und seine oben beschriebe ne Art der Plattentrennung bevorzugt.
Ein Gesichtspunkt, der sich auf die Plattenermüdunj bezieht, ist die Zugriffsöffnung, die einen möglichs kleinen'Winkel aufweisen sollte. Durch Befestigung de: Kopfes 21 im Plattentrenner wird die öffnung insofen sehr klein gehalten, als kein separater Kopfträger in dii Zugriffsöffnung eingeführt werden muß. Während eil separater Arm zum Tragen des Kopfes und zu seine Bewegung in die öffnung 96 hinein (F i g. 9) verwende werden kann, ist die Lage des Kopfes 21 in de gezeigten Position vorteilhafter als die Lage in de öffnung 96. Ein wichtiger Faktor bei der erfolgreiche Aufzeichnung und Wiedergabe mit flexiblen kreisförm gen Aufzeichnungsplatten besieht darin, eine stabil rriK^uj, fjjr jijg Aufzeichnung 711 liefern, d. h., di Beziehung der unteren Platte 64 der F i g. 7 relativ zui Kopf 21 muß so konstant wie möglich sein, wenn sie der Plattenstapel am Kopf vorbeidreht. Jedes Flatter und jede sonstige Störung der unleren Platte 64 ergit
• unzuverlässige Aufzeichnung. Nach der vorlieger.-j'ne Erfindung ist die Stabilität der Platte neben dem Sitentrenner am größten, wenn die gesamte am η pntrenner vorbeilaufende Plattenfläche eine vorgehe Flughöhe über der Oberfläche des Plattentrenhat Die Stabilisierungsfläche 68 kann so geformt "ten daß die Stabilisierung der Platte 64 unterstützt We A Der den Kopf 21 umgebende Bereich kann z. B. die cm einer nach unten hängenden Blase haben, um den nherflächenbereich zu reduzieren, über dem die Platte M sich in geringem Abstand bewegen muß. Nach den obigen Ausführungen ist die Befestigung Kopfes 21 in einem Plattentrenner vorteilhaft, weil Hflurch einerseits die Zugriffsöffnungg klein gehalten H während andererseits eine sehr stabile relative Lage zwischen der Platte und dem Kopf hergestellt
"'während der primäre Biegemodus am vorteilhafteren mit einem Plattentrenner 12 verwendet wird, ist sie cn bei anderen Geräten anwendbar. Es wurde I h achtet daß für Platten mit kleinen Durchmessern nter 30 cm oder relativ dicke Platten (mehr als 25 μΐπ) Has Gerät bei richtiger radialer Einführung in einem Plattenstapel und nicht entlang einer Sehne ein nrimärer Biegemodus induziert werden kann. Für große Durchmesser und extrem flexible Platten erwies sich der inschwenkbare Plattentrenner als für diesen Biegemodus besser geeignet. Bei einigen Plattentrennern können Übergänge zwischen primärem und sekundärem Bicgemodus auftreten. .
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Kopf oder Wandler in einem Plattentrenner zu befestigen. Abhängig von den physikalischen Eigenheiten des kontierten Gerätes, das ist die Flexiblität, die Federkraft die Schmiegsamkeit, der Abstand, die Umdrehungsgeschwindigkeit, der Plattendurchmesser, der Winkel des Plattentrenners, der Durchmesser der Befestigungsnabe u.dgl., können Köpfe mit verschiedenen Techniken montiert werden. Die einfachste in Fig 16 gezeigte Art besteht darin, den Kopf sicher am Rahmenteil 116 des Plattentrenners 12 zu befestigen. Der KoDf 21 hat einen Wandlerteil 117, zu dem auch ein SDaIt 90 gehört, der axial außerhalb des Plattentrenners 12 durch einen Referenz- oder Stabilisierungsflächenteil 68 verläuft Vorzugsweise, aber nicht notwendigerweise, hat die axiale Stirnseite des Wandlerteils 117 Kugelform, wobei sich der Spalt 90 in dem axial am weitesten außen liegenden Teil befindet.
Eine zweite Befestigungsmöglichkeit ist in Fig. gezeigt bei der eine Schraubenfeder 188 (oder eine anders geformte Feder) zwischen dem Übertrager und demRahmenteil 116 geschoben ist und der Rest des Kopfes 21 genauso aufgebaut ist wie in Fig. 16. In beiden Fig. 16 und 17 hat der Spalt 90 eine Breite, dargestellt durch die gestrichelte Linie, mit der eine Spur abgetastet werden kann, die bei Betrachtung dieser Figuren in das Papier hinein verlaufen wurde.
Die F i g. 18 und 19 stellen Modifikationen der H g. Ib und 17 dar, haben jedoch einen weiteren Gleitring 120, der die Übertragungsteile 117 umschreibt. Der Gleitnng 120 liefert eine bessere Aufzeichnungsflache insofern, als das in der unteren Platte 64 der Fig. 7 geformte Grübchen breiter ist und so ergibt sich nicht nur eine stabilere SchweDenone zwirnen ucm ,„.».v.iu.i. -■-·.-dem Wandler, sondern es wird auch die Möglichkeit reduziert, daß der Kopf 21 die Kante einer Platte beim Eintritt in den Plattenstapel berührt und beschädigt. Andere Kopfbefestigungen sind ebenfalls möglich. Eine spezielle Kopfbeseitigung, die sich von den beschriebenen unterscheidet, wird später im Zusammenhang mit den F i g. 23 bis 25 beschrieben.
Ein weiterer Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist die Befestigung eines Kopfes im Plattentrenner mit zwei axial einander gegenüberliegenden, zur Platte zeigenden Stabilisierungs-Trennfiächen. Solch ein Trenner verbessert den Betrieb des Gerätes.
Wie bereits gesagt wurde, können sich bestimmte ίο Vorteile ergeben, wenn die Zugriffsöffnung durch einen Plattentrenner gebildet wird, der in einer rechtwinklig zur Drehachse des Plattenstapels verlaufenden Ebene symmetrisch ist. Ein Vorteil besteht darin, daß ein Kopf durch beide Flächen eines solchen Plattentrenners verlaufen kann. Der symmetrische Plattentrenner 124 in Fig. 14 wird beispielsweise von einem Zugriffsgerät U getragen und ist auf einem Rahmen 14 befestigt, wie es im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben wurde. Der Plattentrenner 124 enthält zwei Köpfe 21 und 21A die mit den der Zugriffsöffnung 125 benachbarten Platten korrespondieren, wobei diese öffnung im Stapel der Platten 10 so gezeigt ist, daß die symmetrische Wirkung des Plattentrenners 124 ersichtlich wird. Der Plattentrenner 124 wirkt im wesentlichen genauso wie der Plattentrenner 12, soweit der primäre Biegemodus und die Ausbiegung entlang einer Sehne betroffen sind. Querschnitte solcher Trenner entlang der Linie 6-6 der F i g. 4 sind beispielsweise in F i g. 6 gezeigt. Ein anderer symmetrischer Trenner ist bei 126 gezeigt, er enthält 3d aber nur einen Kopf 21. Die rechtwinklig zur Drehachse stehende Ebene bei 127 bildet mit der Stabilisierungsfläche 128 einen relativ kleinen Winkel. Ein Winkel von vorzugsweise nicht mehr als 17° wird zwischen der Plattenöffnungsfläche 129 und der Stabilisierungsfläche Ϊ5 128 gebildet. Ein Vorteil der symmetrischen Anordnung liegt darin, daß die Ablenkung der benachbarten Platten, wie beispielsweise der Platten 63 und 64 in F i g. 7, sehr klein gehalten wird, obwohl der Winkel der Zugriffsöffnung derselbe bleibt. Dieselbe symmetrische Konfiguration wie bei 126 (Fig.6) ist bei 131 gezeigt, diese Konfiguration hat jedoch die Köpfe 21 und 21Λ auf den Flächen 128 und 129. Andere Konfigurationen der symmetrischen öffnung sind bei 132 für konkave Oberflächen mit den Köpfen 21 und 21A und bei 133 für konvexe Oberflächen mit den Köpfen 21 und 21Λ gezeigt. Die Anordnung der Köpfe in den Konfigurationen 132 und 133 weicht von der Vorder- oder Eintrittskante 60 wegen der konkaven bzw. konvexen Oberflächenform ab. In der symmetrischen Konfigura-50 tion wird die Anordnung 131 bevorzugt.
Abweichungen zwischen den in Fig.6 gezeigten Konfigurationen, worin die stabilisierende Oberfläche 68 im Idealfall rechtwinklig zur Drehachse des Plattenstapels 10 verläuft, lassen sich erreichen durch 55 einen leichten Winkel zur Drehachse, d. h, anstatt eines Winkels von 90° zwischen der stabilisierenden Fläche und der Ebene entlang der Drehachse wird ein Winkel von 85° vorgesehen, d. h., die stabilisierende Oberflache würde in einem Winkel von ungefähr 5° zur „o rechtwinklig zur Drehachse verlaufenden Ebene stehen und dadurch den Abbiegungswinkel der oberen Platten, wie z. B. der Platte 63 in F i g. 7, um 5° reduzieren. Wenn eine größere Anzahl von Zugriffen in einem Speicher Her beschriebenen Art auszuführen ist, können Winkel-65 änderungen die Ermüdung reduzieren und somit die Lebensdauer des Speichers verlängern.
Bei der in F i g. 14 gezeigten symmetrischen Zugriilsöffnung 125 muß man d. h., damit die Segmente der
abgebogenen Platten axial bewegt werden können, während die Stabilität des Plattenstapels beibehalten wird. Nach einem anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung erreicht man die axiale Abbiegung der Plattensegmente im Stapel auch durch ein Paar axial angeordneter starrer Stabilisierungsglieder 23 und 26. Ein Mittelteil 136 des Plattenstapels 10 enthält Aufzeichnungsplatten mit einem magnetischen Überzug und einem axialen Abstand von beispielsweise 0,075 mm. Axial zwischen dem Mittelteil 136 und den ι ο stabilisierenden Endplatten 23 und 36 ist ein Satz kreisförmiger Platten wie bei 137 und 138 zwischengeschoben mit einem größeren axialen Abstand (beispielsweise 0,25 mm) zwischen den Aufzeichnungsplattcn im Abschnitt 136. Mit dem größeren axialen Abstand zwischen benachbarten Platten und dem axial zwischengeschobenen Abschnitten 137 und 138 ist für eine gegebene axiale Trennkraft eine größere Abbiegung zulässig, ohne daß eine axiale Kraft auf die starren Platten 26 und 23 ausgeübt wird. Wenn z. B. die äußerste axiale Platte wie bei 139 durch den Plattentrenner 124 für Übertragungsoperationen adressiert werden soll, werden durch die Abbiegung dieser Platte auch Platten im Abschnitt 137 abgebogen. Da der axiale Abstand zwischen benachbarten Platten im Abschnitt 137 größer ist, wird eine kleinere Anzahl von Platten für eine Zugriffsoperation gegebener Größe axial abgebogen. Diese zusätzlichen Platten passen sich der axialen Abbiegung der in der Achse am weitesten außen liegenden Aufzeichnungsplatte 139 an. Der axiale Abstand zwischen den Platten in den zwischengeschobenen Abschnitten 137 und 138 kann sich also ändern, um eine kontinuierlich verlaufende axiale Widerstandskraft gegen die Erzeugung einer Zugriffsöffnung 125 zu bekommen. Andererseits können die axialen Abstände zwischen benachbarten Platten größer gestaltet werden, beispielsweise 0,625 mm gegenüber 0,025 mm. Wenn ein variabler Abstand gewünscht wird, kann man eine sinusförmige Änderung anwenden. Ein gegebener axialer Abstand zwischen benachbarten Platten in den Teilen 137 und 138 kann größer, kleiner oder genauso groß sein wie der axiale Abstand zwischen zwei anderen Aufzeichnungsplatten.
Die Wirkung der Platten in den Abschnitten 136,137 und 138 während der Plattentrennung ist die einer Feder mit veränderlicher Federkonstante neben den entsprechenden starren Endplatten. Zur Erzielung dieses Effektes einer veränderlichen Feder können auch andere Anordnungen benutzt werden, die z. B. Kombinationen von Platten mit verschiedenen Federkräften und Durchmessern und unterschiedlichen axialen Abständen einschließen.
Die beschriebenen Konfigurationen mit den Abschnitten 136, 137 und 138 können auch mit den Plattentrennern 82,83 und 86 verwendet werden, wobei die stabilisierenden Oberflächen im wesentlichen rechtwinklig zur Drehachse verlaufen. In einem solchen Fall verläuft der Abschnitt 136 in Achsenrichtung fast bis zur Platte 23 mit einem relativ kurzen axial eingeschobenen Abschnitt 138, der beispielsweise sechs wi Platten enthält gegenüber 50 Platten in der symmetrischen Konfiguration. Mit einem kleinen Puffer axial vergrößerter kreisförmiger Platten mit einem bestimmten Abstand voneinander erreicht man eine Grübchenbildung gegenüber einem Kopf 21 in der auf der Achse M am weitesten außen liegenden Aufzeichnungsplatte 140. Am gegenüberliegenden Achsenende hätte der Abschnitt 137 dieselbe Länge, d. h., er würde Platten ebenso wie für die symmetrische Konfiguration 50 enthalten. Wenn der Winkel der Zugriffsöffnung, wie bei 125 und im Zusammenhang mit Fig.7 beschrieben, vergrößert wird, muß die axiale Länge der zwischengeschobenen Abschnitte 137 und 138 entsprechend vergrößert werden. Die Länge der axial zwischengeschobenen Abschnitte ist somit eine Funktion des Zugriffsöffnungswinkels. Wenn Platten mit anderem Durchmesser gewählt werden, beispielsweise anstelle einer 45-cm-Platte eine 90-cm-Platte vorgesehen wird, muß die axiale Länge der zwischengeschobenen Abschnitte 137 und 138 für einen gegebenen öffnungswinkel vergrößert werden, um die größere axiale Ablenkung des äußeren Umfanges der Platte zu kompensieren. Der axiale Radius der Platte in den axial zwischengeschobenen Abschnitten 137 und 138 kann sich vom Durchmesser der Aufzeichnungsplatten im Abschnitt 136 unterscheiden. Die Zusammensetzung solcher Platten kann ebenfalls unterschiedlich sein; sie können eine bestimmte Federkraft liefern, um die Schließeigenschaften des Plattenstapels zu verbessern. Sie können jedoch auch aus demselben Material gemacht sein wie die Aufzeichnungsplatten und tatsächlich Aufzeichnungsplatten sein, die für Speicherzwecke benutzt werden. Die Abstände zwischen den Platten müssen klein genug sein, um die visko-elastischen Kräfte zwischen den axial benachbarten Platten zu koppeln.
Die Konfigurationen der Fig. 14 können, wie in F i g. 14A gezeigt, dahingehend modifiziert werden, daß ein herausnehmbarer Plattenstapel auf einen Plattenstapel gesetzt und mit diesem betrieben werden kann, der auf der Welle 24 befestigt ist. Fig. 14A zeigt nicht das Zugriffsgerät, welches alle Platten in den zentralen Abschnitten 136 und 136P adressiert. Der Teil des Plattenstapels zwischen den Platten 23 und 26 entspricht dem im Zusammenhang mit F i g. 14 beschriebenen Teil. Außerdem läßt sich ein Plattenstapel 145 auf der Welle 24 so befestigen, daß mehrere Aufzeichnungsplatten im Abschnitt 136P mit einem Satz axial zwischengeschobener Platten 138P vorgesehen werden, um an die feste Platte 26 anzugrenzen. Außerdem kann ein zweiter Satz axial zwischengeschobener Platten Ϊ37Ρ an der festen Platte 26P anstoßen, wobei der Zusatz »P« angibt, daß die entsprechenden Teile sich im herausnehmbaren Plattenstapel befinden. Andererseits können auch die Abschnitte 137 und 138P weggelasser werden, wenn der Aufzeichnungsabschnitt 136P unmittelbar axial neben dem Abschnitt 136 angeordnet wird In dem Fall kann auch die Platte 26 wegfallen.
Im Zusammenhang mit F i g. 15 wird anschließend alt Wechselwirkung eines Plattenpaares beschrieben, wel ches eine Zugriffsöffnung 125 in bezug auf der symmetrischen Plattentrenner umschließt. Der Trennei 124 hat ein Paar axial entgegengesezt liegende Köpfe 21 und 21Λ, die entsprechend mit einem Paar Platten 15( und 151 zusammenwirken. Wegen des kleinen Ausleti kungswinkels halten die Platten 150 und 151 eine relatn stabile Lage ein und bewirken einen positiven Drucl gegen die Köpfe 21 und 21/4. Die Platten 150 und i5 weisen je eine Bugwelle 152 und 153 auf. Durcl Bewegung der Köpfe 21 und 21Λ radial nach außen voi der Eintrittskante 60 des Plattentrenners 124 werdei Störungen von den Bugwellen 152 und 153 in wesentlichen so stabilisiert, daß eine stabile Aufzeich nungsfläche erreicht wird. Wieder ist der Krümmungs radius bei 60 vorzugsweise nicht kleiner als 0,25 mn Wegen der geringeren Kraft zwischen dem Plattentren
ner 124 aufgrund seines reduzierten axialen Auslenkwinkcls kann der später beschriebene erhöhte Luftdruck im Eintrittskantenteil 60 entweder reduziert oder auch ganz weggelassen werden. Man erreicht dennoch eine bestimmte Sicherheit gegen eine Berührung s zwischen der Eintrittskante 60 und einer der Platten 150 oder 151.
Abhängig von der Charakteristik des Plattenstapels können Gasabgabeeinrichtungen im Plattentrenner 12 oder 124 (Fig. 14) eine zusätzliche Stabilität für die neben der Zugriffsöffnung liegenden Platten liefern und so Abnutzung, d. h. Kontakt mit dem Plattentrenner vermeiden sowie eine glatte Strömung des Aufzeichnungsmediums über die stabilisierenden Oberflächen ergeben. Ks existiert ja eine radial nach außen gerichtete ι "> Luftströmung zwischen allen benachbarten Platten, die eine gewisse Plattendrehstabilität liefert. Jede vom Plattcntrenner ausgehende Luft oder jedes Gas kommt zu dieser Strömung hinzu und neigt dazu, in einem Unifangssinne zu strömen, d.h. für höchste Stabilität sollte die Verteilung der Luftströmung am Umfang möglichst gleichmäßig sein. Wenn durch einen Plattentrenner eine Zugriffsöffnung in einem Plattenstapel erzeugt wird, wird der Abstand zwischen den benachbarten Platten wie z. B. den Platten 150 und 151 in 2r> Fig. 15 zunehmen, d. h. der offene Raum zwischen der Platte 150 und der Trenneroberfläche 129 bzw. der Stabilisierungsfläche 128 und der unteren Platte 151 kann tatsächlich den Raum für den Luftstrom vergrößern und neigt somit dazu, den Druck zwischen w den Platten 150 und 151 zu reduzieren. Dadurch werden die Platten dichter an den Plattentrenner 124 herangezogen. In einigen Ausführungsbeispielen kann ein solcher geringerer Abstand die Wechselwirkung zwischen Kopf und Übertragungsmedium verbessern. In anderen Fällen kann es jedoch erwünscht sein, einen größeren Abstand zwischen der Eintrittskante 60 und den anliegenden Platten 150 und 151 aufrechtzuerhalten als zwischen den Übertragern 21, 21/4. und den entsprechenden Platten 150 und 151. Um beim <w Einsetzen der Plattentrennung, dargestellt in F i g. 4, und durch die Position für den Plattentrenner 124 in F i g. 14 (wobei eine geschlossene Zugriffsöffnung 125 angenommen wird) zu vermeiden, wird weiterhin eine sehr kleine Trennkraft auf eine Platte durch die Eintrittskante 60 ·)■> ausgeübt. Eine Gasabgabeeinrichtung in einem Plattentrenner 12, 124 kann daher zusätzliche Plattentrennkräfte /u Beginn der Plattentrennung liefern. In diesem Zusammenhang muß erwähnt werden, daß die schemati.sch in den F i g. 20 bis 22 gezeigten Gasabgabeeinrich- ,1 tungen auf alle hier beschriebenen Plattentrenner anwendbar sind.
Die in F ig. 20 ge/.cigtc steuerbare Druckluftquelle 155 kann Teil der Luftversorgung 22 in den Fig. 1 und 14 scm und beispielsweise über Luftleitungen 156, 163, v, 173. die /um Plaitentrenner 12 führen, drei separate Druckbereiehe im Plattentrenner 12 versorgen. Ein vtMli Dmckbereich 160 hat einen relativ hohen Druck, λ IV 0.2 at in der Leitung I5H Vom Rohr 156 wird Luft dutch das Rohr 158 innen im Plaltentrenner 12 an den M) Ani.mgseinuittsbereich 'Vi 55 geliefert, wo sich Aiistnitsoffnimgen mit einem Durchmesser von 0,1 :r) mm über die obere und untere Trennfläche in relativ hoher Dichie erstrecken. Im übrigen Teil des Hei ciches IhO liegen die Offnungen auf einer rechtwink „■. ligen Koordinate mit b-mm-Abständen. Dieser zusätzliche Druck .111 der Einiritiskanle unlcrsuii.M das Trennen der oberen Platte M (Fig. 7) vom Pl.iitenlrenner an dem Punkt der kleinsten Eintrittsgeschwindigkeit und des kleinsten freiliegenden Bereiches zwischen der Platte 63 und der Trennfläche 82. Auf ähnliche Weise existiert die größte auf eine abgetrennte oder axial entlang einer Sehne abgebogene Platte ausgeübte Kraft an der Eintrittskante 60£ Im Bereich 160 ist somit derselbe Abstand der Austrittsöffnungen auf der ganzen Länge des Plattentrenners 12 vorgesehen. Das Druckluftrohr 158 läuft zu einer Kammer, die mit der Kante 60 wie bei 162 verbunden ist. Über einen großen Teil 161 der Plattentrennfläche 82 fließt Luft mit niedrigerem Druck durch einen Satz von Öffnungen, die auf kartesische Koordinaten mit 12,5 mm Abstand gesetzt sind und einen Durchmesser von 0,125 mm haben. Diese werden von einer separaten Kammer im Plattentrenner, die mit der Luftleitung 63 verbunden ist, gespeist. Der Mitteldruckbereich 164 kann neben dem Eintritt 55 liegen und empfängt Luft mittleren Druckes über die Luftleitung 173. Die Stabilisierungsfläche 68 hat eine geringe Anzahl von Austrittsöffnungen auf kartesischen Koordinaten mit 19-mm-Abstand um z. B. eine Luftströmung zwischen der Fläche 68 und der unteren Platte 64 (F i g. 7) zu bekommen und eine Versorgung radial nach außen strömender Luft sowie einen gegebenen Abstand zwischen der Platte 64 und der Stabilisierungsfläche 68 zu erreichen. In diesem Beispiel verläuft der Kopf 21 im wesentlichen axial nach außen von der Fläche 68 und bildet ein Grübchen in der Platte 64. Bei den Plattentrenncrn mit abgeschnittener Hinterkante, wie z. B. 6OC, ist ein Hochdruckbereich 64 (0,2 at) neben der abgeschnittenen Kante 6OC vorgesehen. Die Kammer 162 verläuft dann zusammenhängend mit den Kanten 60£ und 6OC. Bei abgeschnittenem Plattentrenner, dargestellt durch die Linie 60Cin F i g. 20, wird der Kopf 21 vom Hochdruckbereich weg in den Bereich 61 hinein wie bei 166 bewegt.
Wie bereits ausgeführt wurde, besteht beim ersten Eintreten des Trenners in den Plattenstapel die größte Wahrscheinlichkeit einer versehentlichen Berührung zwischen der Aufzeichnungsplatte und der Eintrittskante 60. Zur Lösung dieses Problems kann die Luftversorgung 155 mit einer Steuerung versehen werden, basierend auf einem an den Arm 12' am Drehpunkt 56 angeschlossenen Tachometer 170. Eine Nocke 171 verläuft radial nach außen und betätigt einen Schalter 172 kurzzeitig, d. h., für eine Drehstrecke von etwa 2° um ein bestimmtes Potential an nicht dargestellte Steuerschaltungen für die Luftversorgung 155 zu liefern Eine solche Steuerung kann solcnoidbetätigt sein unc ein Ventil öffnen, welches einen Luftstoß von dei Versorgung 155 durch das Rohr 156,4 an dii Austrittsöffnungen 174 und 175 (Fig. 21) liefert. Dii Luftströmung von der Leitung 156.4 (Fig. 20) durcl diese beiden Öffnungen bei 55 am Eintritt des Trenner in den Stapel trennt die beiden Platten 6.3 und 64 mi Hilfe des l.uftsiromcs aus diesen beiden Öffnungei Nachdem tier Plattentrenner 12 in den Stapc eingetreten ist und die Platten 6.3 und M getrenr wurden, wird der Luftstrom aus den Offnungen 174 im 175 nicht mehr gebraucht und kann tatsächlich sogar / Instabilität des Plattenstapels beitragen. Demenlspri chend sollten diese Offnungen nach dem vorbestiinnite Eintritt des Plattenirenners geschlossen werden. Dan öffnet die Nocke 171 den Schaller 172 um! schaln dadurch die I .uftversorgung ab.
!lasierend auf den obigen Ausführungen kann d ',idiale. lange (7h der EintnUskanle IW) mil iU I loclulniekoffnungen entsprechend den K'.nMiuklioir
Überlegungen wie Flexibilität der getrennten Platten, Durchmesser, Federkraft usw., variiert werden, um einen optimalen Abstand zwischen den die Zugriffsöffnung begrenzenden Platten zu erreichen und so eine gute Wechselwirkung herzustellen.
In Fig. 22 ist ein Plattentrenner 12ßgezeigt, der mit einer radialen Bewegung und nicht mit einer Schwenkoder komplexen Bewegung arbeitet wie der Plattentrenner 12. Der Eintrittspunkt 55 liegt am Punkt der Plattenstapel-Eintrittskante 60. Wegen der zum Eintreten in den Plattenstapel in diesem Beispiel benötigten höheren Kraft ist ein Schlitz 180 mit dem Rohr 156 (Fig. 20) verbunden und liefert die Anfangstrennkraft. Ein Luftstoß durch den Schlitz 180 kann auch etwas langer dauern, so daß der Plattentrennter 12Ö tiefer in den Plattenstapel eindringt. Radial außerhalb des Schlitzes 180 befinden sich ganze Sätze konzentrischer Linien mit Austrittsöffnungen 181 mit zunehmenden radialen Abständen und liefern einen Luftstrom auf die obere oder ggf. untere Plattentrennfläche 82, damit ein Luftstrom die Plattentrenmmg gemäß obiger Beschreibung aufrechterhält. Der Übertrager 21 liegt an der unteren Stabilisierungsfläche 68 wie oben beschrieben und ist radial mit dem Spalt 180 ausgerichtet, d. h. eine durch die Mitte des Schlitzes 180 und den Kopf 21 gezogene Linie liegt auch auf der Drehachse des Plattenstapels. Die im Zusammenhang mit den Fig.20 und 21 beschriebenen Konfiguration des Lochmusters kann in gleicher Weise auf das in Fig. 22 gezeigte Ausführungsbeispiel angewandt werden. Die Kammer im Plattentrenner 12ß kann in Bienenwabenstruktur ausgeführt sein, um nicht nur eine Luftströmung zu bekommen, sondern auch den Plattentrenner leicht und stabil zu machen.
In den F i g. 23 bis 25 ist eine bevorzugte Kopfinstallation in einem keilförmigen Plattentrenner gezeigt. Der Plattentrenner umfaßt eine obere Platte 67', die die Plattentrennfläche bildet, sowie die Eintrittskante 60. Die Stabilisierungsfläche wird durch eine flache Platte 68' mit öffnungen gebildet, die vom Ansatz 185 zum Lagerblock 186 verläuft. Der Lagerblock 186 wiederum ist auf einem Arm 12 wie in Fig. 1 gezeigt befestigt. Der Kopf 21 ist in dem hohlen Inneren des Plattentrenners 12 angebracht und erstreckt sich durch die öffnung 187-4 in der Bodenplatte 68'.
Die Befestigung ist gemäß nachfolgender Beschreibung einstellbar. Zwei Blattfedern 187 und 188 sind am Kopfhalteblock 189 starr befestigt und halten die ganze Kopfbaugruppe 190 so, daß der Kopf 21 nachgiebig in Arbeitsstellung genau unterhalb der Bodenplatte 68' gedrückt wird. Die Kopfbaugruppe 190 ist an Blattfedern 187 und 188 angebracht, die am besten in F i g. 24 zu sehen sind. Im gezeigten Ausfiihrungsbeispiel ist der Kopf 21 in einer kreisförmigen Vertiefung 192 der Kopfbefestigung 190 mit Harz angebracht. Zur größeren Stabilität der Aufzeichnungsfläche und einer geringen Wahrscheinlichkeit dafür, daß der Kopf 21 die Platte 64 erfaßt, wird der Gleitring 191 um den herabhängenden Teil des Kopfes 21 mit Epoxyharz befestigt. Der Ring 19} ist äquivalent der Rampe 89 in I ig. 7. Nach Darstellung in Fi g. 24 wird der Kopf 21 in Transportstellung, d. h., in einer Stellung vor dun Zusammenbau, gehallen. Nachdem der Plaitenireiiner in einen Speicher montiert ist, wie in I'ig. I gezeigt, werden die Einstellungen vorgenommen, indem der Kopf 21 in die Position der gestrichelten Linie 194,4 bewegt wird.
Der llaiipivorteil der Ausführungen gemäß den Fig. 23 bis 24 liegt darin, daß die Kopfspannung eingestellt werden kann, ohne daß der Speicher zerlegt werden muß. Außerdem kann eingestellt werden, während der Plattentrenner in Zugriffsposition steht und der Kopf 21 sich vermutlich in Eingriff mit einer Platte 64 (Fig. 7) befindet. Auf diese Weise wird die Spannung am Kopf 21 für optimale Aufzeichnung und Wiedergabe mit einer kritischen Platte, wie z. B. der Endplatte 139 (F i g. 16), eingestellt und auf diese Weise eine zufriedenstellende Aufzeichnung und Wiedergabe im gesamten Speicher sichergestellt.
Der interne Kopfträger 186 ist schwenkbar an dem äußeren U-förmigen Lagerblock 194 befestigt, der wiederum am Arm 12 durch Verschraubung oder Verschweißung gesichert ist. Ein Paar einstellbarer Stifte 195 und 196, die in den äußeren Block 194 eingeschraubt sind, sichert die innere Kopfbefestigung 186, wie am besten aus F i g. 25 zu ersehen ist. Die radiale Einstellung des Kopfes 21 erfolgt, wie am besten aus F i g. 24 zu sehen ist, durch die Stellschraube 198, die ein Feingewinde hat und durch eine öffnung im inneren Lagerblock 186 geht. Ein Gewindeanschlag 199 steuert die Neigung des Kopfes 21.
Die Stellschrauben 201 und 202 wirken zusätzlich als Anschläge für die untere Blattfeder 188, wie am besten in F i g. 25 zu sehen ist. Durch Einstellen der Muttern 203 und 204 auf den Schwenkstiften 195 und 196 und der Stellschrauben wird der Kopf genau in die öffnung 187A gestellt, wobei die durch die Blattfedern 187 und 188 gelieferte Spannung der Einstellung der Stellschraube 199 entspricht.
Während die F i g. 23 bis 25 keine Flüssigkeitsabgabe-Einrichtung zeigen, kann eine solche Einrichtung entsprechend der Darstellung in den Fig. 20 bis 22 in bekannter Technik zugefügt werden.
Der in F i g. 26 gezeigte Speicher umfaßt einen Stapel 10 aus flexiblen Magnctplatten, der auf einer Drehspindel 24 befestigt ist, die durch einen Antriebsmotor 13 getrieben wird. Eine Druckluftquelle 22 liefert Luft mit einem vorbestimmten Druck über die Kammer 210 in das Innere der rohrförmigen Welle 24, die gleichmäßige Schlitze oder öffnungen 211 zur Aufnahme der Luft aufweist. Von der Spindel 24 strömt die Luft zwischen jeder Platte des Stapels 10 durch öffnungen 212 und axiale Schlitze 213 aus und wird radial nach außen verteilt.
Symmetrisch angeordnete Distan/.stüeke 214, die axial zwischen den Aufzeichnungsplalten verteilt sind, liefern einen gleichmaßigen axialen Abstand der Platten und lassen die oben beschriebene radiale Luftströmung zu. Die Distanzstücke 214 bestehen aus einem feinen Drahtgitter aus Polyester, Nylon, Metall oiler einem anderen dauerhaften Material.
Im Beirieb fließt Druckluft von der Druckliift<|uelle 22 durch die Verbindung 215 in eine Kammer 210, άκ mit der Spindel 24 verbunden ist. Durch die öffnungen 212 wird Druckluft in die llohlspindel 24 geleitet und durch die öffnungen 212 in axial verlaufende l.ängsschliue 2Π gedrückt, die um einen Ring 216 angeordnet sind, der einen Teil der Spindel 24 neben dem Stapel H> der Planen umfaßt. Die l.ufr wird aus dem inneren Radius radial nach außen gedrückt und strömt zum äußeren Umfang einer jeden Platte und dann in die I Imgebuugsluft. Die /wischen den Plallen und durch die Dislan/slücke strömende Luft schafft einen Gleichgewichtszustand, so daß jede Platte in im wesentlichen parallelen Ebenen senkrecht zur Drehachse des Stapels 10 rotiert.
Hierzu HIiIaIt /eicliuuimcn

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    25 M 915
    1. Verfahren für den Zugriff zu ausgewählten Aufzeichnungsträgern eines rotierenden, insbesondere magnetischen Datenspeichers mit einem Stapel flexibler Aufzeichnungsträger, deren gegenseitiger Abstand geringer als die entsprechende Ausdehnung der zur Datenaufzeichnung bzw. -abtastung dienender Wandler ist, und die mittels eines Plattentrenners an beliebig wählbarer Stelle spreizbar sind, so daß mindestens ein Wandler gegenüber mindestens einer Aufzeichnungsträgeroberfläche in. Arbeitsstellung gebracht werden kann, didurch gekennzeichnet, daß an der ausgewählten Stelle zwischen zwei benachbarten Platten (63,64 und 150, 151)der Plattentrenner(12,12', 12ß, 12Qeingeschoben und wenigstens eine der Platten (63) axial um Sehnen derart ausgelenkt wird, daß sich entlang des Umfangs der ausgelenkten Platte (63) bzw. Platten (63, 64 bzw. 150, 151) eine Biegebewegung in Art einer stehenden Welle ausbildet.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Biegebewegung ausgebildete stehende Welle eine einzige harmonische Schwingung durchläuft.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (55, 60, 100, 102) des Plattentrenners beim Einschieben (12, Ώ.Β) stets in Sehnenrichtung des Plattenslapels (10) verläuft.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufgeschwindigkeit des Plattentrenners (12,12', 12S, 12Q in den Plattenstapel (10) nach Richtung und Größe variabel ist.
    5. ,Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattentrenner (12, 12') in den Plattenstapel (10) eingeschwenkt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Plattentrenner (12, 12ß, 12Cj in Richtung eines Radiais in den Plattenstapel (10) eingefahren wird.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gas-, insbesondere Lufteinblasung, in den Plattentrenner (12,12', 125, 12C; erfolgt.
    8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine impulsmäßige Gas- bzw. Lufteinblasung zur anfänglichen Trennung des Plattenstapels (10) erfolgt.
    9. Plattentrenner für den Zugriff zu ausgewählten Aufzeichnungsträgern eines rotierenden, insbesondere magnetischen Datenspeichers mit einem Stapel flexibler Aufzeichnungsträger, deren gegenseitiger Abstand geringer als die entsprechende Ausdehnung zur Datenaufzeichnung bzw. -abtastung dienender Wandler ist und die an beliebig wählbarer Stelle aufgespreizt werden, so daß mindestens ein Wandler gegenüber mindestens einer Aufzeichnungsträgeroberfläche in Arbeitsstellung gebracht werden kann, insbesondere zur Anwendung bei einein der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß er messerartig mit gerade ausgeprägter Vorderkante (55, 60, 100, 102) ausgebildet ist und seine Begrenzungsflächen (67, 68 und 128, 129) einen spitzen Winkel einschließen.
    10. Plattentrenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsflächen (67, 68 und 128. 129} einen Winkel zwischen 4° und 17° einschließen.
    11. Plattentrenner nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum-ndest eine der Begrenzungsflächen (67, 68 und 128, 129) eben ausgebildet ist.
    12. Piaiientrenner nach einem der Ansprüche 8 bis
    11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Begrenzungsfläche (68) zumindest näherungsweise parallel zur Ebene der nichtausgelenkten Platten des Plattenstapels (10) verläuft.
    13. Plattentrenner nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Begrenzungsflächen (84) konkav ausgebildet ist.
    !4. Plattentrenner nach einem der Ansprüche 8 bis
    12, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Begrenzungsflächen (87) konvex ausgebildet ist.
    15. Plattentrenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß er zumindest einen, insbesondere magnetoelektrischen Wandler (21, 117) enthält, eier mit einer Aufzeichnungsträgeroberfläche (64, 150,151) in Wechselwirkung steht.
    16. Plattentrenner nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandler (21, 117) mit der Oberfläche des jeweils nichtausgelenkten Aufzeichnungsträgers (64) in Wechselwirkung steht.
    17. Plattentrenner nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß er symmetrisch ausgebildet ist und auf jeder seiner Begrenzungsflächen (128 und 129) einen Wandler (21 und 2\A) trägt, die sich gegenüberliegen.
    18. Plattentrenner nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Wandler (21, 21A 117) starr innerhalb des Plattentrenners (116) angebracht ist bzw. sind.
    19. Plattentrenner nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Wandler (21) mitteis einer Feder (118, 187, 188) am Plattentrenner (12) angebracht ist.
    20. Plattentrenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine seiner Begrenzungsflächen (68,82) Austrittsöffnungen (181) für ein zwischen Plattentrenner (12) und Aufzeichnungsträger (63, 64 und 150, 151) einzublasendes Gas, insbesondere Luft, aufweist.
    21. Plattentrenner nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung (171, 172) zur impulsmäßigen Luft- oder Gaszufuhr zu besonderen Austrittsöffnungen (174,175,180) an der Vorderkante (60) des Plattentrenners (12) vorgesehen sind.
    22. Plattentrenner nach einem der Ansprüche 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß er im Innenraum in eine Anzahl mit verschiedenen Gasbzw. Luftbrücken beaufschlagten Kammern (162, 210) aufgeteilt ist.
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