DE2516559A1 - Vorrichtung zum umwandeln eines elektrischen analog-eingangssignals in ein elektrisches analog-ausgangssignal als vorwaehlbare, nicht lineare funktion des eingangssignals - Google Patents
Vorrichtung zum umwandeln eines elektrischen analog-eingangssignals in ein elektrisches analog-ausgangssignal als vorwaehlbare, nicht lineare funktion des eingangssignalsInfo
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Description
DIPL.-ING. KLAUS BEHN
DIPL-PHYS. ROBERT MÜNZHUBER
DIPL-PHYS. ROBERT MÜNZHUBER
PATENTANWÄLTE
8 MÜNCHEN 22 Wl DENMAYERSTRASSE 6
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TEL. (O89) 22 25 30 29 51 92 Ί6· ΑόΓΪΙ Ί975
A 68 75 MlAs
Firma SERVO GHEM AB, Sorterargatan 6, Vällingpy, Schweden
Vorrichtung zum Umwandeln eines elektrischen Analog-Eingangssignals
in ein elektrisches Analog-Ausgangssignal als vorwählbare, nicht lineare Funktion des
Eingangssignals
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umwandeln eines elektrischen Analog-Signals, welche speziell aus einem
analogen Eingangssignal ein analoges Ausgangssignal erzeugt, das zum Eingangssignal in einer "bestimmten nicht linearen
Funktion steht.
In vielerlei Beziehungen "besteht Bedarf an derartigen
Vorrichtungen, speziell in der gesamten Meßtechnik. In der Meßtechnik kommt es immer wieder vor, daß ein analoges elektrisches
Meßsignal erzeugt wird, das nicht direkt linear proportional dem Wert der gemessenen Größe ist. In solchen
Fällen "besteht oft das Bedürfnis, das Meßsignal zu modifizieren, bevor es auf ein aufzeichnendes oder anzeigendes Instrument
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a^s Me.-c/. F-ick & Oz^.. M^ncian. Nr. 25454 ϊ Bankhaus H Aufhauser. München. Nr. 2613OG Postscheck München 203O4-80C
Telegrammadresse Patentsenior
gegeben wird, und zwar derart, daß das dem Instrument zugeführte Signal direkt und linear proportional dem Wert der
gemessenen Größe ist, so daß ein Instrument mit linearer Skala verwendet werden kann. Bei anderen Anwendungsfällen
wieder mag es anzustreben sein, ein Signal mit einer bestimmten Exponentialfunktion aus einem bereits existierenden
Signal zu erzeugen. Dies ist z.B. der Fall bei fotometrischen Messungen der Konzentration einer vorgegebenen Substanz in
einer flüssigen Probe. Für eine derartige fotometrische Konzentrationsmessung wird ein Strahl mit bestimmter Wellenlänge
durch die Probe hindurchgesandt, und es wird die Intensität der die Probe verlassenden Strahlung, die sogenannte Durchlässigkeit,
mit Hilfe eines auf die Strahlung ansprechenden Elementes gemessen, z.B. mit einer Fotodiode. Das Meßergebnis
jedoch, nämlich die Durchlässigkeit ist nidt unmittelbar linear proportional der Konzentration der Substanz in der Probe.
Statt dessen erhält man die sogenannte Löschung oder Extinction, die dem Logarithmus aus dem Verhältnis zwischen Intensität der
die Probe verlassenden Strahlung und Intensität der in die Probe eintretenden Strahlung ist, was theoretisch linear proportional
zur Konzentration der Probe ist. Dies ist jedoch nur im Idealfall wirklich so, und in der Realität hängt die nicht
lineare Beziehung zwischen der Durchlässigkei t (Transmission),
die vom strahlungsempfindlichen Element gemessen wird, und der Konzentration der Probe von der Substanz ab, von der die
Konzentration gemessen wird, und auch von der verwendeten
- 3 -.
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Wellenlänge. Natürlich wird die Beziehung auch noch von der
Nichtlinearität des verwendeten strahlungsempfindlichen Elementes
"beeinflußt.
Eine Signalmodifizierung der genannten Art kann mit Hilfe nicht linearer elektrischer Netzwerke, die "beispielsweise
aus Dioden und Widerständen "bestehen, erzielt werden. Aus dem soe"ben Beschriebenen geht jedoch hervor, daß es
oft wünschenswert ist, die Vorrichtung zur Modifizierung der Signale abstimmen oder einstellen zu können, damit verschiedene
gewünschte nicht lineare Beziehungen zwischen dem modifizierten Signal und dem ursprünglichen Eingangssignal eingestellt
werden können. Bekannte Modifiziereinrichtungen für analoge elektrische Signale, die einstellbar oder variabel
sind bezüglich der nüit linearen Relation zwischen modifiziertem
Signal und ursprünglichem Eingangssignal, sind im Gebrauch vergleichsweise kompliziert. Vor allem aber ist es
sehr zeitaufwendig, diese Vorrichtungen einzustellen oder abzustimmen auf eine'bestimmte gewünschte nicht lineare Relation
zwischen modifiziertem Signal und ursprünglichem Signal.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Vorrichtung zum Modifizieren eines analogen Eingangssignals in ein analoges
Ausgangssignal zu schaffen, das eine vorgegebene nicht lineare Funktion des Eingangssignals ist, die schnell und
leicht eingestellt werden kann, damit sie die gewünschte,
nicht lineare Relation zwischen ursprünglichem Eingangssignal
und modifiziertem Ausgangssignal "beinhaltet.
Die Vorrichtung nach der Erfindung, mit der ein analoges elektrisches Signal modifiziert werden kann, weist einen ersten
Verstärker und mehrere weitere Verstärker auf, die sämtlich individuell variable Verstärkungsfaktoren "besitzen, wo "bei der
erste Verstärker mit seinem Eingang an eine Eingangsklemme für das zu modifizierende Analog-Signal angeschlossen ist,
während die weiteren Verstärker mit ihren jeweiligen Eingängen mit der Eingangsklemme über einen zugeordneten Schwellwertkreis
verbunden sind, deren Schwellwerte ebenfalls einstellbar sind, so daß diese Verstärker erst dann in Wirkung treten, wenn der
Pegel des Signals an der Eingangsklemme den vorgegebenen Schwellwert des jeweiligen Schwellwertkreises übersteigt; ausserdem
ist die Vorrichtung mit zugeordneten Anzeigemitteln ausgestattet, die den Arbeitszustand des Verstärkers antigen, und
der erste Verstärker und alle zusätzlichen Verstärker sind mit ihren Ausgängen an eine einzige KomMnationseinrichtung
gelegt, die die Ausgangssignale aller im Betrieb befindlicher Verstärker zu einem Kombinationssignal verbindet, das dann
einer Ausgangsklemme zugeführt wird und das gewünschte modifizierte Signal darstellt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung nähert man sich
der Kurve für die gewünschte nicht lineare Funktion zwischen
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dem Ursprungssignal und dem modifizierten Signal durch eine kettenartige Aneinanderreihung geradliniger Abschnitte mit
verschiedener Steigung. Jeder der geradlinigen Abschnitte
wird durch einen der Verstärker vorgegeben, so daß die Genauigkeit der Annäherung durch Erhöhen der Anzahl der Verstärker verbessert werden kann. Der Anfangspunkt und die Neigung der geradlinigen Abschnitte kann individuell verändert und voreingestellt werden, weshalb die Vorrichtung schnell und einfach einzustellen ist, um eine gewünschte nicht lineare Beziehung zwischen Eingangssignal und Ausgangssignal hervorzurufen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann angewendet werden, ob die angestrebte nicht lineare Funktion zwischen modifiziertem Signal und Ursprungssignal nun eine kontinuierlich zunehmende Steigung, eine kontinuierlich abnehmende Steigung oder eine Steigung mit wechselndem Vorzeichen hat.
verschiedener Steigung. Jeder der geradlinigen Abschnitte
wird durch einen der Verstärker vorgegeben, so daß die Genauigkeit der Annäherung durch Erhöhen der Anzahl der Verstärker verbessert werden kann. Der Anfangspunkt und die Neigung der geradlinigen Abschnitte kann individuell verändert und voreingestellt werden, weshalb die Vorrichtung schnell und einfach einzustellen ist, um eine gewünschte nicht lineare Beziehung zwischen Eingangssignal und Ausgangssignal hervorzurufen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann angewendet werden, ob die angestrebte nicht lineare Funktion zwischen modifiziertem Signal und Ursprungssignal nun eine kontinuierlich zunehmende Steigung, eine kontinuierlich abnehmende Steigung oder eine Steigung mit wechselndem Vorzeichen hat.
Die Erfindung soll nun in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild mit dem Grundaufbau;
Fig. 2,
3 und 4 Diagramme nicht linearer Funktionen zwischen
Ursprungssignal und modifiziertem Signal;
Fig. 5 eine mehr ins Einzelne gehende Schaltung des Blockschaltbildes nach Fig. 1.
Fig. 5 eine mehr ins Einzelne gehende Schaltung des Blockschaltbildes nach Fig. 1.
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Die Vorrichtung nach der Erfindung ist schematisch in
einem Beispiel der Fig. 1 darge&ellt, in der eine Eingangsklemme 1 für ein Signal I vorhanden dsfc, das modifiziert werden
soll, sowie eine Ausgangsklemme 2 für das modifizierte Signal U. Es sind in der Schaltung fünf Verstärker F1 bis F5 vorhanden,
die alle variable Verstärkungsfaktoren haben. Der erste Verstärker F1 ist mit seinem Eingang unmittelbar an die Eingangsklemme 1 angeschlossen, während die übrigen Verstärker F2 bis
F5 mit der Eingangsklemme 1 über zugeordnete Schwellwertkreise
T2 bis T5 verbunden sind. Die Schwellwertkreise T2 bis T5 haben
variable Schwellenwerte und geben ihrem zugeordneten Verstärker F2 bis F5 den Teil des Eingangssignals I an der Eingangsklemme
1 weiter, der oberhalb ihres Schwellwertes liegt. Somit arbeitet jeder Verstärker 12 bis F5 nur dann, wenn das Signal I an der
Eingangsklemme 1 den Schwellwert in den Schwellwertkreisen T2 bis T5 übersteigt und verstärkt dann den Teil des Signals I
oberhalb des Schwellwerts. Außerdem ist jedem Verstärker F2 bis F5 ein Signalindikator SI2 bis SI5 beigegeben, der bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel das Signal am zugehörigen Verstärker F2 bis F5 feststellt und beispielsweise optisch
anzeigt, ob ein Signal am Verstärkerausgang auftritt und somit der zugehörige Verstärker in Wirkung ist. Die Ausgangssignale
sämtlicher Verstärker F1 bis F5 sind in einem Signalkombinierkreis
SK zusammengefaßt, der bei dem dargestellten Fall die
Ausgangssignale der Verstärker F1 bis F5 addiert und an der
Ausgangsklemme 2 das Ausgangssignal U entsprechend der Summe der Ausgangssignale der einzelnen Verstärker F1 bis F5 bildet.
Das Einstellen "bzw. Abstimmen der Arbeitsweise der
Vorrichtung nach der Erfindung aus Fig. 1 soll nun in Verbindung
mit der Fig. 2 näher "beschrieben werden. Das Diagramm
der Fig. 2 zeigt eine gewünschte, nicht lineare Funktion zwischen dem Analog-Signal I an der Eingangsklemme 1 und dem
modifizierten Signal U an der Ausgangsklemme 2. Diese nicht lineare Funktion K1 wird erreicht durch Einstellen der Verstärkungsfaktoren
der Verstärker F1 bis F5 und der Schwellwerte
der Schwellwertkreise T2 bis T5· Diese Einstellung wird in
folgender Weise vorgenommen. Begonnen wird mit einem Eingangssignal
I, das z.B. den Vert I^ hat (vgl. Fig. 2), welches der
Eingangsklemme i zugeführt wurde. Die Schwellwertkreise T2
bis T5 werden auf die Schwellwerte eingestellt, die ausreichend
hoch sind, so daß die Verstärker F2 bis F5 nicht arbeiten. Die
Schwellwertkreise T2 bis T5 werden vorzugsweise anfänglich auf
Schwellwerte eingestellt, die über dem möglichen Schwankungsbereich des Eingangssignals I lifigen. Wird nun das Eingangssignal
Ty, der Eingangsklemme 1 zugeleitet, so kann der Verstärkungsfaktor
£y. des Verstärkers F1 auf einen solchen Wert
eingestellt werden, daß an der Ausgangsklemme 2 das Signal U den gewünschten Wert U^ annimmt (siehe Fig. 2). Danach wird
unter Aufrechterhaltung des Signalwertes Ty, an der Eingangsklemme der Schwellwertkreis für einen der übrigen Verstärker,
z.B. der Schwellwertkreis T2 für den Verstärker F2, auf einen derartigen Schwellwert eingestellt, daß der zugehörige Verstärker
F2 gerade zu arbeiten beginnt, was durch den zugeordneten Signalindikator SI2 angezeigt wird. Damit ist der Schwellwertkreis
T2 dann auf den Schwellwert I^ eingestellt. Anschlies-
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send wird der Wert des Eingangssignals I an der Klemme 1 erhöht,
z.B. auf Io» und der Verstärkungsfaktor f~ des Verstärkers F2
wird so eingestellt, daß das Signal U an der Ausgangsklemme 2 den gewünschten Wert TL-, annimmt. Für dieses Ausgangssignal
Up leistet der Verstärker F1 augenscheinlich den Anteil Up,.,
während der Verstärker F2 mit einem Anteil Up2 "beteilig* ist.
Unter Aufrechterhaltung des Signalwertes Ip an der Eingangsklemme 1 wird jetzt der Schwj llwertkreis O? 3 für den nächsten
Verstärker F3 auf den Schwellwert I2 eingestellt, so daß der
Verstärker F3 gerade zu arbeiten "beginnt, was vom zugehörigen
Signalindikator SI3 angezeigt wird. Im Anschluß daran wird der Wert des Eingangssignals I gesteigert, beispielsweise
auf den Vert I^ (vgl. Fig. 2), und der Verstärkungswert f -,
des Verstärkers F3 wird derart gewählt, daß das Ausgangssignal
U an der Ausgangsklemme 2 den gewünschten Wert U7. annimmt. Am
Ausgangssignal U~ sind beteiligt der Verstärker F1 mit einem
Anteil U-,., der Verstärker F2 mit dem Anteil U,o und der Verstärker
F3 mit dem Anteil U55 (Fig. 2).
In der beschriebenen Weise wird durch Einstellen des Schwellwertkreises TM- auf den Schwellwert I2- beim Eingangssignal
I^ an der Klemme i fortgefahren, dann durch Einstellen
des Verstärkungsfaktors f^ des Verstärkers F4- und des Schwellwerts
U^ des Schwellwertkreises T5 "beim Eingangssignal I^ an
der Eingangsklemme 1 und schließlich durch Einstellen des Verstärkungsfaktors fc des Verstärkers F5 bei einem Eingangs-
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signal I1- an der Eingangsklemme 1, wie dies in der Fig. 2
dargestellt ist. Wenn die Vorrichtung nach Fig. 1 in dieser Weise eingestellt ist, ist mit der Funktion K1 mit ihren
fünf geradlinigen Abschnitten die gewünschte Annäherung hergestellt,
wo"bei Knickpunkte I^/ü^, I2/U2, T7YU7. und I4/U4
sowie die Steigungen (f^, + f2), (fyj + f 2 + f 3)
> (^ +. ^2 + f3
+ f^) und (fy. +f2 + f, + f^ + fr) vorhanden sind. Ersichtlich
können die Positionen der Knickpunkte zwischen den geradlinigen Abschnitten und die Steigungen dieser geradlinigen Abschnitte
"beliebig gewählt werden, um die bestmögliche Annäherung an die gewünschte Kurve K1 zu erhalten.
Es ist auch einzusehen, daß eine noch bessere Annäherung an die gewünschte Kurve ΚΊ erzielt werden kann, wenn die Zahl
der Verstärker erhöht wird, so daß dann die Anzahl der geradlinigen Abschnitte im näherungsgeraden Zug zunimmt.
Bei der bisherigen Beschreibung wurde angenommen, daß der Signalkombinierkreis SK in Fig. 1 die Ausgangssignale
sämtlicher Verstärker F1 bis F5 addiert, und dies wird auch
vorgezogen bei nicht linearer Funktion zwischen Ausgangssignal II und Eingangssignal I, die ständig zunehmende Steigung hat,
wie dies für die als Beispiel aufgeführte Kurve K1 in Fig. 2 der Fall ist. Durch Schaltungsmittel in einer 'Vorrichtung
gemäß der Erfindung ist es jedoch auch möglich eine nicht
lineare Funktion zwischen Ausgangssignal U und Eingangssignal I
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zu erzielen, deren Steigung nicht ständig zunimmt, d.h. eine
nicht lineare Umwandlungsfunktion gemäß Kurve K2 im Diagramm der Fig. 3.
Aus der Fig. 3 und der vorangegangenen Beschreibung
kann eine derartige Beziehung zwischen Ausgangssignal U und
Eingangssignal I erhalten werden, wenn der Signalkombinierkreis SK so ausgebildet ist, daß die Ausgangssignale der Verstärker
12 bis F5 vom Ausgangssignal des Verstärkers F1 abgezogen werden,
Dies kann durch eine entsprechende Auslegung des Signalkombinierkreises SK selbst oder durch Bemessung der Verstärker F2
bis F5 erzielt werden, wobei diese dann dem Ausgangssignal
des Verstärkers F1 nach Polarität entgegengesetzte Signale abgeben.
Mit einer Vorrichtung nach der Erfindung ist es möglich,
auch eine nicht lineare Funktion zwischen Ausgangssignal U
und Eingangssignal I' zu bilden, deren Steigung in einem Teil wächst und in einem anderen Teil abnimmt, wie dies bei einer
zweifach gekrümmten Kurve K3 der Fig. 4 gezeigt ist. Eine
solche Funktion kann erzielt werden, wenn die Ausgangssignale
einiger Verstärker zum Ausgangssignal des Verstärkers F1 hinzuaddiert und die Ausgangssignale anderer Verstärker vom Ausgangssignal
des Verstärkers F1 subtrahiert werden. Bei dem in Fig. 4- gezeigten Ausführungsbeispiel werden die Ausgangs-
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signale der Verstärker F2 und 3?3 dem Ausgangssignal des Verstärkers
F1 hinzuaddiert, während die Ausgangssignale der Verstärker F4- und FJ? vom Ausgangssignal des Verstärkers F1
abgezogen werden. In der Praxis verfährt man so, daß die Signalkombinationsschaltung SK eine erste Gruppe von Eingangsklemmen für die Signaladdition und eine zweite Gruppe von
Eingangsklemmen für die Signalsubtraktion aufweist, an die die Ausgänge der Verstärker F2 bis F5 in der gewünschten Anordnung
gelegt werden, oder daß einige der Verstärker Ausgangssignale erzeugen, deren Polarität der des ersten Verstärkers
F1 gleich ist, während andere Verstärker Ausgangssignale mit entgegengesetzter Polarität zum Ausgangssignal des Verstärkers
I1I abgeben, wobei dann die für den jeweiligen Fall benötigten
Verstärker aus den beiden Gruppen ausgesucht werden.
Es kann auch der EaIl sein, daß nicht alle Verstärker
in der Vorrichtung für einen bestimmten Anwendungsfall benötigt werden. Die Zahl der verwendeten Verstärker hängt von
der gewünschten Annäherungsgenauigkeit an die nicht lineare Funktion zwischen Ausgangssignal und Eingangssignal ab.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Schemazeichnung des Ausführungsbeispiels ist der erste Verstärker F1 mit seiner
Eingangsklemme unmittelbar an die Eingangsklemme 1 für das Signal I angeschlossen, so daß der erste Verstärker sofort
zu arbeiten beginnt, wenn an der Eingangsklemme 1 ein Signal
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auftritt. Der erste Verstärker F1 kann Jedoch mit der Eingangsklemme
1 auch über einen Schwellwertkreis verbunden sein, der seinerseits einen variablen Schwellwert hat. Eine derartige
abgewandelte Ausführungsform hat den Vorteil, daß es möglich ist, bereits den Wert des Signals I, bei dem der erste Verstärker
F1 zu arbeiten beginnt, einzustellen. Es ist dann verhindert, daß die Vorrichtung bereits arbeitet und ein modifiziertes
Ausgangssignal TJ abgibt, bevor das Eingangssignal I einen bestimmten, vorgegebenen Schwellwert übersteigt. Für
diesen Fall sollte der Verstärker i"l dann allerdings auch mit
einem beigeordneten Signalanzeiger ausgestattet werden, der die Tatsache, daß der Verstärker F1 arbeitet, anzeigt.
Fig. 5 zeigt ein Schaltdiagramm für eine praktische Schaltungsausführung der Vorrichtung nach der Erfindung gemäß
Fig. 1. In der Fig. 5 ist jedoch nur die Schaltung für den
-Verstärker FI, den Schwellwertkreis T2 und den Verstärker F2
sowie für den Signalanzeiger SI2 und für den Signalkombinierkreis SK dargestellt, da weitere Schwellwertkreise T3 bis T5,
Verstärker F3 bis F5 und Signalanzeigekrei se SI3 bis SI5 in
Vervielfachung der Schaltungen T2, F2 und SI2 vorgesehen werden können.
Die Schaltungen sind für ein negatives Eingangssignal I an der Eingangsklemme 1 ausgelegt. Der Verstärker F1 besteht
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aus einem Differentialverstärker 3>
dessen einer Eingang über einen Widerstand 4- an Masse liegt, während sein zweiter Eingang
mit der Schaltungseingangsklemme 1 über einen Widerstand 5 verbunden ist. Der Ausgang des Verstärkers 3 liegt an einer
Diode 6, und es ist eine Rückführschleife vom Ausgang des
Verstärkers zu seinem einen Eingang über einen Stellwiderstand 7 gebildet. Wenn das Signal I an der Eingangsklemme 1 positiv
ist, erscheint am Ausgang des DifferentialVerstärkers 3 ein
negatives Signal, weshalb die Rückführschleife über den Widerstand
7 durch die Diode 6 unterbrochen ist. Dies hat einerseits die Wirkung, daß der Differentialverstärker 3 in dieser Richtung
(mit einem negativen Ausgangssignal) gesättigt ist, und andererseits, daß kein Signal am Punkt 8, der die Ausgangsklemme
des Verstärkers F1 darstellt, vorhanden ist. Wenn im Gegensatz dazu das Eingangssignal I an der Eingangsklemme Λ negativ ist,
erscheint am Ausgang des Differentialverstärkers 3 ein positives Signal, so daß dann über die Rückführschleife durch den
Widerstand 7 das Signal zum Eingang zurückgeführt wird und der Verstärkerkreis P1 am Punkt 8 ein Signal abgibt, das proportional
dem Eingangssignal ist, wobei der Verstärkungsfaktor durch den Wert des Stellwiderstandes 7 in der Rückführschleife bestimmt
wird. Dieses Ausgangssignal wird über einen Widerstand
9 an den Signalkombinierkreis SK abgegeben, der nachfolgend genauer beschrieben wird.
Der Verstärker F2 ist im Grunde genommen genauso aufgebaut
wie der Verstärker I1I, enthält also einen Differential-
Verstärker 10 mit einem positiven Eingang, der über einen Widerstand 11 an Masse liegt, und einem negativen Eingang,
der über einen Widerstand 12 mit der Eingangsklemme 1 verbunden ist. Der Ausgang des Differentialverstärkers 10 ist
an eine Diode 13 gelegt, und eine Rückführschleife mit einem
Stellwiderstand 14 führt von der Ausgangsseite der Diode zum
negativen Eingang des Verstärkers 10. Ist das Signal am negativen Eingang des Differentialverstärkers 10 positiv, dann
gibt der Differentialverstärker 10 ein negatives Signal an seiner Ausgangsseite ab und ist in dieser Richtung gesättigt,
da die Diode 13 die Rückführschleife über den Widerstand 14-sperrt. Ein positives Signal ist solange am negativen Eingang
des DifferentialVerstärkers 10 vorhanden, wie das negative
Signal I an der Eingangsklemme 1 kleiner ist als der vom Schwellwertkreis T2 vorgegebene Wert, welcher Kreis aus einem
Potentiometer 15 besteht, das zwischen eine feste positive Spannung und Masse gelegt ist und einen beweglichen Abgriff
hat, der mit dem negativen Eingang des Differentialverstärkers
10 über einen Widerstand 16 verbunden ist. Der Schwellwert des Schwellwertkreises T2 wird also durch das Potentiometer
15 eingestellt. Sobald das negative Signal I an der Eingangsklemme 1 gleich dem vom angestellten Potentiometer 15 bestimmten
positiven Potential ist oder dieses übersteigt, wird die Spannung am negativen Eingang des Differentialverstärkers
negativ, und der Differentialverstärker 10 gibt dann an seinem
Ausgang ein positives Signal ab, das die Diode 13 passieren
kann, so daß die Rückführschleife über den Widerstand 14 dann
wirksam werden kann. Unter diesen Bedingungen wird im Punkt 17, der der Ausgang des Verstärkerkreises F2 ist, ein Signal abgegeben,
das proportional dem Signal am negativen Eingang des Differentialverstärkers 10 ist, dessen Verstärkungsfaktor durch,
den Wert des Stellwiderstandes 14- bestimmt ist.
Die Tatsache, daß der Verstärker F2 arbeitet, d.h. daß
der am Potentiometer 15 eingestellte SchwAlwert überschritten
ist, wird mit Hilfe des Signalanzeigers SH sichtbar gemacht. Dieser Signalanzeiger weist einen Transistor 18 auf, dessen
Kollektor-Emitterpfad zwischen Masse und eine positive Spannung gelegt ist in Reihe mit einer Anzeigelampe 19 und einem Widerstand
20. Die Basis des Transistors 18 ist an den Ausgang des Differentialverstärkers 10 über einen Widerstand 21 gelegt
sowie an Masse über eine Diode 22 und an ein festes positives Potential über einen Widerstand 23- Solange die negative
Spannung am Ausgang des Differentialverstärkers 10 herrscht, d.h. solange das Signal I an der Eingangsklemme 1 den Schwellwert,
der durch das Potentiometer 15 eingestellt ist, nicht überschreitet, befindet sich der Transistor 18 im Sperrzustand,
da seine Basis über die Diode 22 unmittelbar an Masse liegt. Die Lampe 19 ist mithin ausgeschaltet. Sobald der Verstärkerkreis
F2 zu arbeiten beginnt, wie dies oben beschrieben wurde, so daß eine positive Spannung am Ausgang des Differentialverstärkers
10 auftritt, wird der Transistor 18 leitend, so daß die Lampe 19 dann aufleuchtet und anzeigt, daß der Verstärker
5 0 9 Bifc BV 0 9 A U
F2 zu arbeiten begonnen hat. Dies ist der Fall, wenn das Signal I an der Eingangsklemme 1 den vom Potentiometer 15
vorgegebenen Schwellwert erreicht. Das Ausgangssignal am Ausgang 17 des Verstärkerkreises F2 wird über einen Widerstand
24 auf den Signalkombinierkreis SK gegeben.
Ein Transistor 25 ist mit seinem Emitter-Kollektorpfad
zwischen Punkt 17 und Masse eingeschaltet. Die Basis dieses Transistors 25 ist einem Kollektor des Transistors 18 über
einen Widerstand 26 angelegt. Damit ist erreicht, daß dieser Transistor 25 den Punkt 17 unmittelbar leitend mit Masse verbindet,
wenn der Transistor 18 sich im Sperrzustand befindet, d.h. wenn der Verstärkerkreis F2 nictfc arbeitet. Der Zweck
dieses Transistors 25 besteht lediglich darin, den Ausgang
17 des Verstärkerkreises F2 auf einem festen Potential, nämlich Massepotential, zu halten, wenn der Verstärkerkreis
F2 nicht arbeitet, so daß unter diesen Bedingungen der Signalkombinierkreis SK nicht durch irgendein vagabundierendes
Signal vom Verstärkerkreis F2 beeinflußt werden kann. Wenn der Verstärkerkreis F2 arbeitet und damit der Transistor 18
leitend wird, wird der Transistor 25 nicht leitend.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Signalkombinierkreis SK aus einem Differentialverstärker 27»
bei dem der eine Eingang mit Masse über einen Widerstand 28
- 17 509846/0944
in Verbindung steht, während sein zweiter Eingang mit den
Ausgängen der Verstärkerkreise F1 und F2 über die Widerstände
9 und 24- in Verbindung gebracht ist. Auch der Differentialverstärker
27 ist mit einer Rückkopplungsschleife versehen, in der sich ein Stellwiderstand 29 befindet. Mit dem Ausgang
des Differentialverstärkers 27 ist die Ausgangsklemme 2 der Schaltungsanordnung verbunden, die außerdem noch über einen
Widerstand 30 an'Masse geschaltet ist. Die Rückkopplung des
Verstärkers 27 ist auf einen derartigen Wert eingestellt, daß der Verstärker die Spannung an seinem oberen Eingang
auf Null hält, was bedeutet, daß die Ausgangsspannungen der Verstärker F1 und F2 entsprechend proportionale Ströme durch
die Widerstände 8 bzw. 24 erzeugen, die auf den Eingang des
Differentialverstärkers 27 gegeben werden. Folglich erzeugt der Verstärker 27 am Ausgang die Spannung U, die direkt
proportional der Summe der Ausgangsspannungen der Verstärkerkreise F1 und J2. sind. Es versteht sich, daß die in der Fig.
dargestellte Schaltung auch durch verschiedene andere Schaltungsanordnungen
ersetzt werden kann.
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509846/0944
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHErl.J Vorrichtung zum Modifizieren eines analogen elektrischen Eingangssignals für die Erzeugung eines analogen elektrischen Ausgangssignals, das sich durch eine voreinstelitäre, nicht lineare Funktion vom Eingangssignal unterscheidet, gekennzeichnet durch einen ersten Verstärker (3P1) und mehrere zusätzliche Verstärker (F2 Ms F5), die sämtlich einzeln einstellbare Verstärkungsfaktoren haben, wobei der erste Verstärker (J1I) mit seinem Eingang an eine Eingangsklemme (1) für das analoge Eingangssignal (I), das modifiziert werden soll, geschaltet ist und alle zusätzlichen Verstärker (F2 "bis F5) nri/fc ihren Eingängen an die Eingangsklemme (1) über je einen Schwellwertkreis (T2 bis T5) angeschlossen sind, die getrennt einstellbare Schwellwerte haben, so daß die Verstärker nur dann arbeiten, wenn der Signalwert an der Eingangsklemme (1) den Schwellwert der Schwellwertkreise (T2 bis T5) übersteigt, während die zusätzlichen Verstärker (F2 bis I"5) mit Anzeigemitteln (SI2 bis SI5) ausgestattet sind, die den Arbeitszustand der Verstärker (F2 bis F5) anzeigen, und eine Signalkombinierschaltung (SE) mit den Ausgängen des ersten Verstärkers (F1) und der zusätzlichen Verstärker (F2 bis I"5) verbunden ist, um die Ausgangssignale aller arbeitenden Verstärker zu einem Kombinierten, das analoge Ausgangssignal (U)509846/09ΛΑ- 19 -darstellenden Signal zu .kombinieren.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Verstärker (I"1) direkt an die Eingangsklemme (1) angeschlossen ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor die Eingangsklemme des ersten Verstärkers ein Schwellwertkreis mit einstellbarem Schwellwert geschaltet ist und eine Anzeigeschaltung zum Anzeigen des Arbeitszustands des Verstärkers (F1) vorgesehen ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalkombinierkreis (SK) als Summierschaltung für die Ausgangssignale des ersten Verstärkers mit denen der
zusätzlichen Verstärker ausgebildet ist. - 5- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombinierschaltung (SK) als Subtrahierschaltung für die Ausgangssignale der zusätzlichen Verstärker (IP2 "bis F5) vom Ausgangssignal des ersten Verstärkers (i"l) ausgebildet ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4·, dadurch gekennzeichnet, daß einige der zusätzlichen Verstärker Ausgangssignale gleicher Polarität und andere der zusätzlichen Verstärker Aus-- 20 5098 4 6/0944gangssignale der entgegengesetzten Polarität zum Ausgangssignal des ersten Verstärkers (F1) erzeugen.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtungen (SI2 "bis SI5) das Auftreten eines Ausgangssignals des zugehörigen Verstärkers feststellen und anzeigen.4 6/0944
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| SE7405602A SE387794B (sv) | 1974-04-25 | 1974-04-25 | Anordning for modifiering av en analog, elektrisk signal |
Publications (1)
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