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DE2515673B2 - Schaltungsanordnung zum ermitteln einer fehlerhaften arbeitsweise eines an einer automatischen spulmaschine mit knotvorrichtung angebrachten elektronischen fadenreinigers - Google Patents

Schaltungsanordnung zum ermitteln einer fehlerhaften arbeitsweise eines an einer automatischen spulmaschine mit knotvorrichtung angebrachten elektronischen fadenreinigers

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DE2515673B2
DE2515673B2 DE19752515673 DE2515673A DE2515673B2 DE 2515673 B2 DE2515673 B2 DE 2515673B2 DE 19752515673 DE19752515673 DE 19752515673 DE 2515673 A DE2515673 A DE 2515673A DE 2515673 B2 DE2515673 B2 DE 2515673B2
Authority
DE
Germany
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thread
signal
cutting
circuit arrangement
control
Prior art date
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Application number
DE19752515673
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English (en)
Other versions
DE2515673A1 (de
DE2515673C3 (de
Inventor
Tsutomu; Kato Takashi; Kariya; Suzuki Yoshihisa Nagoya; Yoshizawa Toshio Chiryu; Ueda Shozo Kariya; Aichi Miyazaki (Japan)
Hansruedi Dietlikon; Späni Hans Zürich; Stutz (Schweiz) B65H 67-0Ox AS 24 29 098 AT 18.06.74 OT 02.01.75 BT 24.03.77 Pr 22.06.73 Japan 71043-73 Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten und Fördern von vollen zylindrischen Spulen von einer Textilmaschine zu einer Transportvorrichtung KJC. Toyoda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Loepfe AG Gebrueder
Original Assignee
AG Gebr Loepfe Wetzikon Schweiz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by AG Gebr Loepfe Wetzikon Schweiz filed Critical AG Gebr Loepfe Wetzikon Schweiz
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Publication of DE2515673B2 publication Critical patent/DE2515673B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2515673C3 publication Critical patent/DE2515673C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • B65H63/06Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to presence of irregularities in running material, e.g. for severing the material at irregularities ; Control of the correct working of the yarn cleaner
    • B65H63/062Electronic slub detector
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T83/849With signal, scale, or indicator
    • Y10T83/85Signal; e.g., alarm

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)

Description

Schneidimpulses, nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. Es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform der Überwachungsschaltung zusammen mit einem Fadenreiniger,
Fig.2 ein Schema der in der Anordnung der Fig. 1 auftretenden Signale im Falle eines erfolgreichen und eines erfolglosen Schneidvorgangs,
Fig.3 eine zweite Ausführungsform der Überwachungsschaltung,
F i g. 4 ein Schema der in der Überwachungsschaltung der Fig.3 auftretenden Signale in entsprechender Darstellung wie in F i g. 2 und
F i g. 5 eine dritte Ausführungsform.
Gemäß F ig. 1 gehören zum elektronischen Fadenreiniger die Teiie S bis 5; die Überwachungsschaltung ist mit 6 bezeichnet; ferner sind drei Wirkvorrichtungen, nämlich eine Alarmvorrichtung 13, eine Steuervorrichtung 14 für den Knoter und eine Steuerstufe 15 für die Kupplung der Spulstelle, im folgenden auch kurz Steuerstufe der Spulstelle genannt, vorgesehen.
Der Fadenreiniger umfaßt ein Abtastorgan 1 für den Faden, einen an das Abtastorgan angeschlossenen elektronischen Auswertekreis 2, zwei an diesen angeschlossene Endstufen, nämlich eine Fadensignal-Endstufe 3 und eine Schneidsignal-Endstufe 4, sowie eine an die Endstufe 4 angeschlossene Schneidvorrichtung 5. Die Endstufen können als steuerbares Organ je ein Relais, einen steuerbaren Gleichrichter oder einen Transistor enthalten. Es wird angenommen, daß der Faden beim Spulvorgang in Richtung von der Schneidvorrichtung 5 zum Abtastorgan 1 läuft.
In bekannter Weise erzeugt der Auswertekreis 2 zusammen mit der Endstufe 4 einen Schneidimpuls 5' einer bestimmten Dauer i, siehe F i g. 2, wenn durch das Abtastorgan 1 ein Faden mit einem Fehler festgelegter Mindestgröße hindurchläutt Der Schneidimpuls betätigt normalerweise, das heißt bei fehlerfreiem Funktionieren, die Schneidvorrichtung 5, so daß der Faden geschnitten wird. Solange der Faden läuft, liefert die Fadensignal-Endstufe 3 ein den Fadenlauf anzeigendes Fadensignal F' das ist im vorliegenden Falle gemäß F i g. 2a) ein positives Gleichspannungssignal oder logisches EINS-Signal. Der Schnitt des Fadens bewirkt ein Abfallen des Fadensignals auf Null, so daß als Fehlsignal FE' ein logisches NULL-Signal entsteht. Dieses Fehlsignal, das unmittelbar nach dem Einsetzen des Schneidimpulses auftritt, dient als Kriterium für das einwandfreie Arbeiten der Schneidvorrichtung 5.
Falls die Schneidvorrichtung in Fadenlaufrichtung nach dem Abtastorgan angeordnet ist, bleibt nach einem Schnitt das eine Fadenende im Abtastorgan liegen, wobei ein eventuell etwas verspätetes Fehlsignal auftritt.
Zur Verarbeitung des Schneidimpulses und des Fadensignals dient die Überwachungsschaltung 6, die als logische Schaltung ausgebildet ist Die logische Schaltung erzeugt an ihren Ausgängen Steuer- und Alarmsignale Q', K' und F'für die Wirkvorrichtungen 13,14,15.
Die logische Schaltung 6 umfaGt zwei Konjunktionsglieder, nämiich ein erstes UND-Glied 7 und ein zweites UND-Glied 10, ein bistabiles Kippglied in Gestalt eines /?S-Flipflop 8, ein erstes Negationsglied 9, ein zweites Negationsglied 11 sowie eine Drucktaste 12, die der Rückstellung des Flipflop 8 dient.
Solange an den Eingängen R und Sdes KS-Flipflop 8 NULL-Signale anliegen, ist das; Ausgangssignal Q' ebenfalls NULL Durch ein ElNSSignal am Eingang S wird das ÄS-FIipflop gesetzt, wobei Q' EINS wird. Durch ein EINS-Signal am Eingang R wird das ÄS-Flipflop wieder zurückgesteilt, wobei Q' wieder NULLwird.
Es kann eine akustische oder optische Alarmvorrichtung 13 vorgesehen sein. Es sei angenommen, daß der Alarm durch ein positives Signal (EINS-Signal) einer bestimmten Mindestdauer ausgelöst wird.
Die Steuervorrichtung 14, die auf die Knotvorrichtung der nicht dargestellten Spulmaschine einwirkt, hat einen Triggereingang A und einen Blockiereingang B. Die Auslösung des Knotvorgangs erfolgt durch ein positives Steuersignal F' bestimmter Mindestdauer am Eingang A die Blockierung durch ein posit ves Steuersignal Q' bestimmter Mindestdauer am Eingang B.
Die Steuerstufe 15 wirkt auf die Kupplung der Spulstelle ein; die Spulstelle ist angekuppelt, solange am Eingang der Steuerstufe ein positives Signal (EINS-Signal) anliegt; sie wird durch ein NULL-Signal ausgekuppelt, wobei die Spulstelle stillgesetzt wird.
Das von der logischen Schaltung 6 erzeugte Steuersignal ζ)'wird der Alarmvorrichtung 13 und dem Blockiereingang ßder Steuervorrichtung 14 zugeleitet Das negierte Fadensignal F' wird dem Triggereingang A de>- Steuervorrichtung und das Steuersignal K' der Steuerstufe 15 zugeführt
Ferner ist zwischen der Steuervorrichtung 14 des Knoters und der Steuerstufe 15 der Spulstelle eine elektrische Wirkverbindung T vorgesehen, durch die nach Vollendung eines Knotvorgangs die Steuerstufe 15 durch einen positiven Impuls kurzzeitig getriggert wird, so daß die Spulstelle wieder anläuft
In der logischen Schaltung 6 ist der Setzeingang 5 des KS-Flipflop 8 mit dem Ausgang der Schneidsignal-Endstufe 4 des Fadenreinigers verbunden, so daß diesem Eingang der Schneidimpuls S' zugeleitet wird. Der Rückstelleingang R des ÄS-Flipflop ist mit dem Ausgang des ersten UND-Gliedes 7 verbunden, das ein Ausgangssignal R' liefert. Den beiden Eingängen des UND-Gliedes 7 wird das im Negationsglied 9 erzeugte negierte Fadensignal F' einerseits und der Schneidimpuls S' andererseits zugeführt. Das Am Ausgang Q des KS-Flipflop 8 entstehende bereits erwähnte Signal Q' wird in der logischen Schaltung 6 über das zweite Negationsglied 11 dem einen Eingang des zweiten UND-Gliedes 10 übermittelt, an dessen anderem Eingang das Fadensignal F'anliegt Dieses UND-Glied 10 erzeugt das bereits erwähnte Steuersignal K'.
Es soll nun die Wirkungsweise der in F i g. 1 dargestellten Einrichtung anhand der Fig.2 erläutert werden, für die Fälle, daß wählend der Dauer eines Schneidimpulses 5' a) ordnungsgemäß ein Fehlsignal FE' auftritt, und b) kein solches Fehlsignal erscheint, das heißt, daß die Schneidvorrichtung nicht ordnungsgemäß funktioniert
Es versteht sich, daß beim normalen Spulvorgang, wenn 5= NULL, F'= E'NS, F'= NULL, die Steuerstufe 15 die Kupplung der Spulstelle in ihrer Arbeitsstellung hält. In diesem Falle ist das Kupplungs-Steuersignal K' EINS.
In Fig.2 ist der Schneidimpuls S' als positiver Rechteckimpuls dargestellt. Seine Dauer t beträgt im allgemeinen mindestens 20 Millisekunden, kaiin jedoch auch wesentlich länger sein.
Gemäß F i g. 2, Fall a) erscheint unmittelbar, das heißt einige Millisekunden nach dem Einsetzen des Schneidimpulses, ein Fehlsignal FE' in Gestalt eines NULL-Si-
gnals. Die Konjunktion von S' und des negierten Fehlsignals FE'im UND-Glied 7 liefert einen positiven Rechteckimpuls R'. Beim Setzen des ftS-Flipflop 8 durch S'und Rückstellen durch /?'entsteht am Ausgang Q des ftS-Flipflop ein kurzer positiver Rechteckimpuls Q'. Die Konjunktion des negierten Impulses ζ·'mit dem Fadensignal F' im UND-Glied 10 liefert ein Ausgangssignal K', das im Moment des Einsetzens von S' vom logischen Wert EINS auf NULL springt.
Der Impuls Q' hat wegen seiner kurzen Dauer von nur einigen Millisekunden keine Wirkung auf die Alarmvorrichtung 13 und die Steuervorrichtung 14, so daß diese nicht blockiert wird. Infolgedessen wird durch die Einwirkung des negierten Fehlsignals FE' über den Triggereingang A der Steuervorrichtung des Knoters dieser betätigt, nachdem die Spulstelle durch das Ausgangssignal K' und die Steuerstufe 15 stillgesetzt worden ist. Nach Vollendung des Knotvorgangs wird die Steuerstufe 15 über die Wirkverbindung T getriggert, so daß die Spulstelle wieder anläuft Da nunmehr das Fadensignal F' wieder als EINS-Signal erscheint, läuft die Spulstelle auch nach der Triggerung weiter. Dies ist der reguläre Ablauf, der bei einem erfolgreichen Trennvorgang eintritt
Gemäß Fig.2, Fall b) erscheint kein Fehlsignal während der Dauer des Schneidimpulses S'. Das Signal Ä'bleibt in diesem Falle dauernd auf dem Wert NULL ÄS-Flipflop 8 wird zwar durch den Schneidimpuls 5' gesetzt, es erfolgt aber keine Rückstellung seitens R', so daß das Ausgangssignal beim Einsetzen von S'auf EINS springt und auf diesem Wert bleibt Das Steuersignal K' hat in diesem Falle genau dieselbe Gestalt wie im Falle a), setzt also die Spulstelle still. Infolge dieser Stillsetzung erscheint ein verspätetes Fehlsignal Fe', das jedoch keinen Einfluß mehr auf die Steuersignale Q'uno K' hat Durch den positiven Teil des Steuersignals Q wird die Steuervorrichtung 14 und damit der Knoter blockiert und die Alarmvorrichtung 13 ausgelöst Da in diesem Fall der Knoter nicht in Funktion tritt, wird auch die Steuerstufe 15 der Spulstelle nicht mehr über die Wirkverbindung T getriggert; die Spulstelle läuft also nicht mehr an wie im Falle a). Durch den ausgelösten Alarm Wird jedoch die Bedienungsperson veranlaßt. Am Fehler zu beheben. Nachdem das ÄS-Flipflop 8 mittels der Drucktaste 12 von Hand auf NULL zurückgestellt ist wodurch die Blockierung der Steuervorrichtung 14 des Knoters aufgehoben wird, kann die Spulstelle wieder in Gang gesetzt werden.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß beim normalen Spulvorgang ohne Auftreten eines Schneidimpulses (F1" EINS, S'= NULL.) das Steuersignal K' EINS ist Tritt in diesem Falle ein Fadenbruch ohne Zutun des elektronischen Fadenreinigers ein, dann erscheint ein Fehlsignal FE' oder Fe'= NULL, je nachdem ob der Faden unterhalb oder oberhalb des Abtastorgans bricht Dadurch wird das Steuersignal K' auf NULL gestellt Das andere Steuersignal Q' ist und bleibt hierbei dauernd NULL. Wie im Falle a) wird die Steuervorrich tung 14 nicht blockiert der Knoter betätigt und die Steuerstufe 15 getriggert
Die in F i g. 3 dargestellte Überwachungsschaltung 16 umfaßt die gleichen Bauelemente wie die Überwachungsschaltung 6 der F i g. 1, nämlich ein erstes und ein zweites Negationsglied 9 bzw. 11, ein ÄS-Flipflop 8, ein erstes und ein zweites UND-Glied 7 bzw. 10 und eine Drucktaste 12. Auch sind die Bauelemente 7,8,9 und 12 ebenso zusammengeschaltet wie in Fig. 1. Jm Gegensatz zu Fig. 1 ist jedoch das zweite Negationsglied 11 an den 5'-Eingang angeschlossen, und die beiden Eingänge des zweiten UND-Gliedes 10 sind an den Ausgang Q der /?S Flipflop 8 bzw. an den Ausgang des Negationsgliedes 1 i angeschlossen. Das Ausgangssignal K"des zweiten UND-Gliedes 10 dient als Steuersignal.
Die Überwachungsschaltung 16 liefert nur zwei Steuersignale F'und K" anstelle der drei Steuersignale F', K' und Q' der Fig. 1. Dabei übernimmt das Steuersignal K" die Funktionen der Steuersignale K' und Q'.
Die Steuervorrichtung 14 des Knoters und die Alarmvorrichtung 13 können hier entsprechend ausgebildet sein, wie dies im Zusammenhang mit F i g. 1 beschrieben ist. Diese Vorrichtungen werden also durch
iS ein NULL-Signal nicht beeinflußt und durch ein EINS-Signal in Funktion gesetzt Die Steuerstufe 15' der Spulstelle hat hier — anders als in F i g. 1 — jedoch zwei Eingänge C und D, denen die Steuersignale F'bzw. K" zugeführt werden. Auch besteht eine Wirkverbindung T von der Steuervorrichtung 14 zur Steuerstufe 15'. Im Gegensatz zur Stufe 15 der F i g. 1 wird jedoch die Steuerstufe 15' durch ein NULL-Signal nicht beeinflußt, das heißt die Spulstelle läuft in diesem Falle und wird erst beim Auftreten eines EINS-Signals stillgesetzt.
Die Teile 1 bis 5 des Fadenreinigers sind hier nicht dargestellt; sie können denen der F i g. 1 nach Aufbau und Funktion genau entsprechen.
Das Schema der Fig.4 dient zur Erläuterung der Wirkungsweise der Einrichtung der Fig.3 für die bereits im Zusammenhang mit F i g. 1 diskutierten Fälle a) und b).
Die Form der Signale S' und F' sei wieder gleich derjenigen der Signale in F i g. 2 angenommen; es ergibt sich dann auch die gleiche Gestalt der Signale Ä'und Q'.
jedoch eine neue Form der Steuersignale K ".
Im Falle a), wenn also auf einen Schneidimpuls 5' ein Fadenschnitt und ein Steuersignal FE' folgt ist und bleibt das Steuersignal K" dauernd NULL Dieses Signal hat keine Wirkung auf die Vorrichtungen 13, 14
und 15. Jedoch wird durch das Steuersignal FE'. das den Wert EINS hat die Spulstelle über die Steuerstufe 15 stillgesetzt und ein Knotvorgang über die Steuervorrichtung 14 iiy«gelöst. Wie im Fa!! a) der Fig.2 wird nach Vollendung des Knotvorgangs die Steuerstufe 15
über die Wirkverbindung Γ getriggert und dadurch die Spulstelle wieder in Gang gesetzt
Wenn gemäß Fall b) der Schneidimpuls keinen Fadenschnitt bewirkt springt das Steuersignal K" am Ende des Schneidimpuises von NULL auf EINS; dadurch wird über die Steuerstufe 15' die Spulstelle stillgesetzt über den Blockiereingang B der Steuervorrichtung 14 der Knoter blockiert und ferner die Alarmvorrichtung 13 ausgelöst wie im Fall der Fig.2, b). Der Fehler kann dann, wie im Zusammenhang mit
dieser Figur beschrieben, behoben werden.
Beim normalen Spulvorgang ohne Auftreten eines Schneidimpuises sind beide Steuersignale F' und K" NULL Tritt dann ein nicht vom Fadenreiniger bewirkter Fadenbruch ein, so erscheint als Steuersignal
FE' ein EINS-SignaL durch welches wie im Fall a) die
weiteren Vorgänge Ober 14 und 15 ausgelöst werden.
Das Steuersignal IC" bleibt in diesem Falle NULL übt
also keine Wirkung aus.
Fig.5 zeigt eine logische Schaltung 6, die entspre-
chend aufgebaut ist wie die der Fig. 1, in Verbindung mit einer geänderten Anordnung der Steuervorrichtung 14 des Knoters und der Steuerstufe 15 der Spulstelle. Hierbei ist die Steuerstufe 15 wie in F i g. 1 direkt an
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den Κ'-Ausgang der logischen Schaltung 6 angeschlossen; die Ausgangssignale F'und Q'werden jedoch nicht verwertet. An den Ausgang E der Steuerstufe 15 ist der Triggereingang A der Steuervorrichtung 14 angeschlossen. Diese hat nun einen ersten Ausgang Ti zum Triggern der Steuerstufe 15 und einen zweiten Ausgang TI zur Erzeugung von Zählimpulsen für den Zähler 17. Der Ausgang 73 des Zählers ist mit dem Blockiereingang ßder Steuervorrichtung 14 verbunden.
Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß nur eine ι ο einzige Verbindung zwischen der logischen Schaltung 6 und den Wirkvorrichtungen der Spulmaschine benötigt wird.
Im Falle a) eines erfolgreichen Schnitts wird, wie im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben, die Spulstelle über die Steuerstufe 15 stillgesetzt, ferner die Knotvorrichtung über die Steuervorrichtung 14 betätigt, die Steuerstufe getriggert und dadurch die Spulstelle kurzzeitig in Gang gesetzt. War der Knotversuch erfolgreich, so erscheint das Fadenlaufsignal F' als EINS-Signal, und auch das Steuersignal K' wird EINS, so daß die Spulstelle auch nach dem Ende des Triggerimpulses weiterläuft. War nun der Knotversuch erfolglos, dann erscheint ein Fehlsignal Ff=NULL, so daß auch K' NULL wird und die Spulstelle nicht weiterläuft, nachdem der Triggerimpuls beendet ist. Dabei wird die Knotvorrichtung wieder betätigt; nach beispielsweise drei erfolglosen Knotversuchen gibt der Zähler 18 ein Blockiersignal auf den Eingang B der Steuervorrichtung 14, die nunmehr nicht mehr betätigt wird und auch die Steuerstufe 15 nicht mehr triggert.
Im Falle b), wenn also der Schneidimpuls S' kein Fehlsignal FE' auslöst, wird die Spulstelle ebenfalls stillgesetzt, wie dies im Zusammenhang mit Fig. 2 beschrieben ist; weiter erfolgt eine Betätigung der Knotvorrichtung und Triggerung der Steuerstufe wie im Falle a). Obwohl nun ein Fadenlaufsignal F'= EINS erscheint, bleibt das Ausgangssignal /C=NULL, da das /?S-Flipflop, wie aus F i g. 2 unter b) ersichtlich, gesetzt ist und damit das eine Eingangssignal Q' des UND-Gliedes 10 NULL ist. Die Spulstelle läuft also nach der Triggerung nicht weiter, und der Fehler muß durch die Bedienungsperson behoben und das RS-Flipflop 8 durch Betätigung der Taste 12 zurückgestellt werden, bevor die Spulstelle wieder in Betrieb gesetzt werden kann.
Für die Ausführbarkeit der Erfindung spielt es keine Rolle, welche Polarität die von den Endstufen des Fadenreinigers erzeugten Signale F'und 5'haben, da in jedem Falle durch Negation Signale entgegengesetzter Polarität erhalten werden können.
Gemäß den Ausführungsbeispielen der Fig. 1—4 ist angenommen, daß im Falle a) eines ordnungsgemäßen Schnittes das Fadenlaufsignal F'= EINS während der Dauer f des Schneidimpulses verschwinden muß, um die Spulstelle stillzusetzen und den Knoter zu betätigen.
Es ist jedoch denkbar, daß die Schneidvorrichtung in Laufrichtung des Fadens in größerer Entfernung hinter dem Abtastorgan angeordnet ist und ein Schneidimpuls von relativ kurzer Dauer erzeugt wird; es kann dann eintreten, daß bei einem erfolgreichen Schnitt das Fehlsignal FE' erst nach Beendigung des Schneidimpulses erscheint. In diesem Falle ist es zweckmäßig, daß zur Triggerung des ÄS-Flipflop 8 nicht der Schneidimpuls selbst, sondern ein aus diesem abgeleiteter verlängerter Impuls verwendet wird, den man durch Einsetzen eines monostabilen Flipflop in die S'-Eingangsleitung dei logischen Schaltung 6 bzw. 16 erhalten kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen T09 512/;

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum Ermitteln einer fehlerhaften Arbeitsweise eines an einer automaiisehen Spulmaschine mit Knotvorrichtung angebrachten elektronischen Fadenreinigers, der ein Abtastorgan für den Faden, eine Ausgangsstufe zum Erzeugen von Schneidimpulsen und eine Ausgangsstufe zum Erzeugen von Fadensignalen aufweist, die ι ο sowohl den Fadenlauf als auch das Fehlen des Fadens oder Fadenlaufes im Abtasto/gan anzeigen, wobei ein Fehlsignal das Unterbrechen des Spulvorgangs und Betätigen der Knotvorrichtung bewirkt, gekennzeichnet durch eine logische Schaltung (6, 16), der die Fadensignale und die Schneidimpulse zuführbar sind und in der diese Signale so verknüpfbar sind, daß daraus mindestens ein als Steuersignal oder Alarmsignal dienendes Ausgangssignal erzeugbar ist, wenn nach Ablauf eines bestimmten Zeitintervalls nach dem Einsetzen eines Schneidimpulses das den Fadenlauf anzeigende Signal noch vorhanden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die logische Schaltung (6, Ib) als Ausgangssignal ein zum Unterbrechen des Spulvorgangs dienendes Steuersignal erzeugt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die logische Schaltung (6, 16) als Ausgangssignal ein zum Blockieren der Knotvorrichtung dienendes Steuersignal erzeugt.
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadensignal zum Ansteuern des Triggereingangs (A) und das Ausgangssignal zum Ansteuern des Blockiereingangs feiner Steuervorrichtung (14) dient.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal der logischen Schaltung (6,16) gleichzeitig als Steuersignal und als Alarmsignal dient.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die logische Schaltung (6, 16) ein Konjunktionsglied (7) zum Verknüpfen des Schneidimpulses mit dem Fadensigna! und ein bistabiles Kippglied (8) aufweist, an dessen einem Eingang (S) der Schneidimpuls und an dessen anderem Eingang (R) das Ausgangssignal des Konjunktionsgliedes anliegt, so daß eine Rückstellung des Kippgliedes (8) nach dem Auftreten eines Schneidimpulses nur dann erfolgt, wenn während der Dauer des Schneidimpulses das den Fadenlauf anzeigende Signal verschwindet.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die logische Schaltung (6, 16) zusätzlich ein zweites Konjunktionsglied (10) aufweist, an dessen einem Eingang das Fadensignal und an dessen anderem Eingang das negierte Ausgangssignal des bistabilen Kippgliedes (8) anliegt und welches als Ausgangssignal ein Steuersignal für die Steuerstufe (15) der Kupplung der Spulstelle erzeugt.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Eingang des Konjunktionsgliedes (10) der negierte Schneidimpuls und an dem anderen Eingang das Ausgangssi- f>5 gnal des bistabilen Kippgliedes (8) anliegt und dadurch ein Ausgangssignal lieferbar ist, das gleichzeitig als Steuersignal und als Alarmsignal Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanord nung zum Ermitteln einer fehlerhaften Arbeitsweise eines an einer automatischen Spulmaschine mi Knotvorrichtung angebrachten elektronischen Faden reinigers.
Es sind selbsttätig wirkende Sicherungsvorrichtunger für elektronische Fadenreiniger bekannt, die in söge nannten Primärfällen, wie Versagen des Fadenabtastorgans, Ausfall der Speisespannung etc. wirksam werden und dann ein Warnsignal auslösen. Diese Primärausfälle beruhen auf dem Ausbleiben elektrischer Spannungen wie Signal- oder Speisespannungen in der Elektronik des Fadenreinigers; sie sind mit üblichen elektrischen oder elektronischen Mitteln ohne Schwierigkeit zu erfassen.
So ist in der DT-AS 15 60 426 eine Schaltungsvorrichtung beschrieben, bei der bei fehlerhaftem Faden oder Fadenlauf elektrische Signale erzeugt werden, die ein Senneiden des Fadens, Stillsetzen der Maschine und einen Knotvorgang steuern bzw. bewirken. Mittels der bekannten Vorrichtung ist es jedoch nicht möglich, das mechanisch richtige Funktionieren der Ausführungsorgane des Fadenreinigers, insbesonders der Schneidvorrichtung, maschinell zu überwachen.
Die Praxis des Spulereibetriebes erfordert aber eine möglichst weitgehende selbsttätige Überwachung und Sicherung der elektronischen Fadenreiniger, mit denen die Spulmaschinen ausgerüstet sind. Diese Forderung ergibt sich erstens daraus, daß die Betriebe darauf angewiesen sind, mit einem Minimum an Personal auszukommen; überdies wäre es. nötig, zur sachgemäßen Überwachung der Funktionsr.üchtigkeit einer derart komplizierten Einrichtung, wie sie ein moderner elektronischer Fadenreiniger darstellt, eine speziell für diesen Zweck ausgebildete Person einzusetzen, die sicherlich nicht in allen Betrieben zur Verfügung steht und zudem zusätzliche Personalkosten bedeuten würde.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum Überwachen des mechanisch richtigen Funktionierens von Fadenreinigern zu schaffen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine logische Schaltung vorgesehen ist, der die Fadensignale und die Schneidimpulse zuführbar sind und in der diese Signale so verknüpfbar sind, daß daraus mindestens ein als Steuersignal oder Alarmsignal dienendes Ausgangssignal erzeugbar ist, wenn nach Ablauf eines bestimmten Zeitintervails nach dem Einsetzen eines Schneidimpulses das den Fadenlauf anzeigende Signal noch vorhanden ist.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß es gelungen ist, den mechanischen Schneidvorgang elektronisch zu überwachen, so daß im Fehlerfalle eine sehr schnelle Reaktion vorhanden ist. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Endstufen des Fadenreinigers gegen mechanisches Versagen abgesichert werden, das trotz vorhandener Steuerspannungen eintreten kann. So kann zum Beispiel auch bei Vorhandensein eines Schneidimpulses das Fadentrennmesser durch Verklemmen oder Stumpfwerden versagen, so daß der Faden nicht geschnitten wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransorüchen und der
DE19752515673 1974-05-15 1975-04-10 Schaltungsanordnung zum Ermitteln einer fehlerhaften Arbeitsweise eines an einer automatischen Spulmaschine mit Knotvorrichtung angebrachten elektronischen Fadenreinigers Expired DE2515673C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH663774 1974-05-15
CH663774A CH571453A5 (de) 1974-05-15 1974-05-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2515673A1 DE2515673A1 (de) 1975-11-20
DE2515673B2 true DE2515673B2 (de) 1977-03-24
DE2515673C3 DE2515673C3 (de) 1977-11-03

Family

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