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DE2514891A1 - Kunststoffisoliertes elektrisches kabel, insbesondere mittel- oder hochspannungskabel - Google Patents

Kunststoffisoliertes elektrisches kabel, insbesondere mittel- oder hochspannungskabel

Info

Publication number
DE2514891A1
DE2514891A1 DE19752514891 DE2514891A DE2514891A1 DE 2514891 A1 DE2514891 A1 DE 2514891A1 DE 19752514891 DE19752514891 DE 19752514891 DE 2514891 A DE2514891 A DE 2514891A DE 2514891 A1 DE2514891 A1 DE 2514891A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conductive layer
mass
wires
conductive
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752514891
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Baxmann
Peter Madry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KM Kabelmetal AG
Original Assignee
KM Kabelmetal AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KM Kabelmetal AG filed Critical KM Kabelmetal AG
Priority to DE19752514891 priority Critical patent/DE2514891A1/de
Publication of DE2514891A1 publication Critical patent/DE2514891A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B9/00Power cables
    • H01B9/02Power cables with screens or conductive layers, e.g. for avoiding large potential gradients

Landscapes

  • Communication Cables (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Kunststoffisoliertes elektrisches Kabel 1 insbesondere Mittel- oder Hochspannungskabel Die vorliegende Erfindung betrifft ein kunststoffisoliertes elektrisches Kabel, insbesondere Mittel- oder Hochspannungskabel, mit einer über der Isolierung bzw. einer darauf befindlichen äußeren Leitschicht angeordneten leitfähigen Abschirmung in Form von metallischen Bändern oder Drähten.
  • Bekannt sind bereits elektrische Kabel für Mittel- oder Hochspannung, bei denen über der Isolierung bzw. einer darauf aufgebrachten äußeren Leitschicht der Metallschirm in Form von die Kabelseele umfassenden Drähten aufgebracht ist.
  • Diese Drähte, von einer geeigneten Umseilvorrichtung aufgebracht, werden durch eine zusätzliche Bebänderung gehalten, bevor der eigentliche Außenmantel z.B. aufextrudiert wird.
  • Wird dieser Außenmantel beschädigt, so besteht Gefahr, daß von außen Feuchtigkeit in das Kabel eindringen und entlang der Zwischenräume zwischen den einzelnen Schirmdrähten wandern und zu Korrosionserscheinungen führen kann. Das ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, daß zwischen dem für die Schirmdrähte z.B. verwendeten Kupfer und in der äußeren Leitschicht enthaltendem Ruß oder Graphit eine Elementbildung auftritt, die Anlaß zur Zerstörung des Schirmes ist. Weiterhin kann die im Kabel sich ausbreitende Feuchtigkeit zu Störungen in den Endenabschlüssen und Verbindungsmuffen führen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Gefahr von Korrosionserscheinungen an den leitfähigen Schirmen von kunststoffisolierten Mittel- oder Hochspannungskabeln zu verhindern.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Kunststoffkabel, insbesondere für Mittel- oder Hochspannung dadurch gelöst, daß die die Abschirmung bildenden Bänder oder Drähte in einer leitfähigen elastischen Masse eingebettet sind. Auf diese Weise ist verhindert, daß bei einer Beschädigung des äußeren Mantels, der z.B. aus Polyvinylchlorid bestehen kann, Wasser an die äußere Leitschicht des Kabels gelangt. Die Längswasserdichtigkeit des Schirmes wird damit beträchtlich erhöht. Da durch die Einbettung der Schirmdrähte oder Bänder im Raum zwischen den einzelnen Bändern oder Drähten keine Feuchtigkeit kondensieren kann, ist die Gefahr der Elementbildung zwischen Ruß und z.B. Kupfer ausgeschaltet. Diese Schicht stellt außerdem eine zusätzliche Barriere gegen das Eindiffundieren von Feuchtigkeit in die Isolierung dar.
  • Als weiterer Vorteil eines solchen Kabels nach der Erfindung kann angesehen werden, daß die Kurzschlußfestigkeit des Kupferschirmes erhöht wird, da ein Teil der auftretenden Wärme sogleich von der plastischen Masse aufgenommen wird.
  • Die Strombelastbarkeit des Kabels steigt darüberhinaus an, da die wärmedämmenden Zwischenräume im Kupferschirm nicht mehr vorhanden sind. Hinzu kommt, daß die leitfähige Masse die Längsleitfähigkeit des Schirmes erhöht, so daß der Kontakt zu der äußeren Leitschicht wesentlich verbessert wird.
  • Als Masse, die für die Zwecke der Erfindung geeignet ist, hat sich eine solche auf ir Basis von Polyisobutylen oder auch auf der Basis von Methacrylsäureester als vorteilhaft erwiesen, die in geeigneter Zusammensetzung aufgespült werden kann. Die Herstellung des Kabels wird damit wesentlich vereinfacht. Aber auch hiervon abweichende Zusammensetzungen plastischer Massen können Anwendung finden, wesentlich ist, daß solche Massen leitfähig und in einfacher Weise durch Spülen oder Umpressen aufgebracht werden können.
  • Die Herstellung eines Kabels nach der Erfindung kann in der Weise erfolgen, daß der Leiter zunächst mit der üblichen inneren Leitschicht und anschließend mit der Isolierung versehen wird. Darüber wird die äußere Leitschicht z.B. in Form eines Graphitauftrages vorgesehen und darüber die leitfähige Bandierung und die Abschirmung z.B. in Form wendelförmig aufgewickelter Kupferdrähte aufgebracht. Die so vorbereitete Seele wird dann anschließend mit der plastischen, durch entsprechende Zusätze leitfähig gemachten Masse bespült und schließlich der Außenmantel aufgebracht.
  • Abweichend hiervon kann es aber auch oft vorteilhaft sein, über der isolierten Ader im gleichen Arbeitsgang die äußere Leitschicht aufzuextrudieren. Die darüber geseilten oder auch ceanderförmig aufgebrachten Schirmdrähte werden dann in dem gleichen Arbeitsgang mit dem Aufbringen des äußeren Mantels gespült.
  • Für den Fall, daß der elektrisch leitende Schirm aus Bändern oder Drähten aus Aluminium besteht, hat die gemäß der Erfindung vorgesehene leitfähige plastische Masse darüberhinaus die Aufgabe eines wirksamen Korrosionsschutzes.
  • Die Erfindung sei anhand des in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Über dem aus Kupfer oder Aluminium bestehenden, massiv oder aus Einzeldrähten hergestellten Leiter 1 befindet sich die z.B. aufextrudierte innere Leitschicht 2. Darüber ist die eigentliche Isolierung 3 gespritzt, sie besteht z.B. aus Polyäthylen, das vernetzt oder auch unvernetzt sein kann.
  • Die äußere Leitschicht 4 besteht im Ausführungsbeispiel aus gewickelten, leitfähigen Kunststoffbändern gegebenenfalls mit einer Graphitunterlage oder einem darüber gewickelten leitfähigen Kreppapier als Polsterschicht. Über dieser Lage aus leitfähigen Materialien ist der Schirm aus wendelförmig aufgebrachten oder auch ceanderförmig aufgeseilten einzelnen Drähten 5, z.B. aus Kupfer, aufgebracht, wobei die Drähte 5 in der leitfähigen Masse 6 eingebettet sind. Die leitfähige Masse 6 füllt alle Zwischenräume zwischen den Schirmdrähten 5 aus, so daß ein Eindringen von Feuchtigkeit von außen bzw.
  • eine Längswanderung eingedrungener Feuchtigkeit verhindert ist. Über dieser Abschirmung mit zweckmäßig aufgespülter plastischer Masse ist dann zum äußeren mechanischen Schutz der Außenmantel 7 z.B. aus Polyvinylchlorid aufgebracht.
  • Als für die Zwecke der Erfindung geeignete plastische Massen sind z.B. solche auf der Basis von Methacrylsäureester und/ oder Polyisobutylen anzusehen. Diese Massen bestehen z.B.
  • aus 40 % Methacrylsäureester oder Polyisobutylen, 25 46 Bitumen, 5 , natürlichen oder synthetischen Wachsen und Füllstoffen, deren leitfähiger Anteil 5 bis 50 , betragen kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche
    Kunststoffisoliertes elektrisches Kabel, insbesondere Mittel- oder Hochspannungskabel, mit einer über der Isolierung bzw. einer darauf befindlichen äußeren Leitschicht angeordneten leitfähigen Abschirmung in Form von metallischen Bändern oder Drähten, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abschirmung bildenden Bänder oder Drähte in einer leitfähigen plastischen Masse eingebettet sind.
  2. 2. Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse spülbar ist.
  3. 3. Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Masse auf der Basis von Methacrylsäureester verwendet ist.
  4. 4. Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Masse auf der Basis mn Polyisobutylen verwendet ist.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines Kabels nach Anspruch oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufbringen der plastischen, spülbaren Masse im gleichen Arbeitsgang mit dem Aufextrudieren des äußeren Mantels erfolgt.
DE19752514891 1975-04-05 1975-04-05 Kunststoffisoliertes elektrisches kabel, insbesondere mittel- oder hochspannungskabel Pending DE2514891A1 (de)

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