DE251487C - - Google Patents
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- DE251487C DE251487C DENDAT251487D DE251487DA DE251487C DE 251487 C DE251487 C DE 251487C DE NDAT251487 D DENDAT251487 D DE NDAT251487D DE 251487D A DE251487D A DE 251487DA DE 251487 C DE251487 C DE 251487C
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- storage container
- wall
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61J—CONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
- A61J19/00—Devices for receiving spittle, e.g. spittoons
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 251487 KLASSE 3Og-. GRUPPE
in BRESLAU.
Taschenspeibehälter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1911 ab.
Es gibt bereits Taschenspeibehälter, bei denen Vorder- und Rückwand durch gefalteten
Stoff miteinander verbunden sind, und bei denen nach Aufklappen der einen Wand
eine erweiterte trichterförmige Einspucköffnung gebildet wird. Nach vorliegender Erfindung
wird nun die Faltenverbindung der Vorder- nnd der Rückwand durch einen besonderen
Einsatz gebildet, der aus einem den
ίο Auswurf aufsaugenden Stoff besteht.
Ein Ausführungsbeispiel des neuen Behälters ist in den Fig. ι bis 6 dargestellt.
Fig. ι zeigt den Speibehälter in geschlossenem Zustande,
Fig. 2 denselben Behälter in geöffneter, gebrauchsfertiger Stellung, während die
Fig. 3 bis 6 Einzelheiten veranschaulichen.
Der obere Teil der vorderen Wand α ist
in Fig. 2 nach vorn aufgeklappt, so daß die trichterförmige Öffnung deutlich sichtbar wird.
Hierbei ist auch der auswechselbare Einsatz, der in Fig. 3 besonders in ganzer Ansicht
dargestellt ist, sichtbar. Die seitliche Verbindung der Vorder- und Rückwand ist durch
zwei Falten b, V nach Art eines Portemonnaies ausgebildet. Der besondere Einsatz ist zweckmäßig,
wie Fig. 2 und 3 zeigt, an der oberen Seite umgebördelt, so daß der umgebördelte
Rand c über den Rand der umklappbaren Wand α gestülpt werden kann. Dies geschieht
aus dem Grunde, damit beim Zurückklappen des oberen Teils der Wand α auch der auswechselbare
Einsatz geöffnet wird. Die Wände des äußeren Behälters werden, wie als bekannt vorausgesetzt ist, durch entsprechend
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geformte Wülste zusammengehalten, welche federnd ineinandergreifen. Diese Wülste werden
gleichzeitig dazu benutzt, um den inneren Einsatz festzuklemmen. Derselbe trägt zu beiden Längsseiten Flügel d, d' (Fig. 3 in
Ansicht, Fig. 5 im Schnitt dargestellt), welche zwischen die Wülste geklemmt werden und
so eine feste Lage des Einsatzes gegenüber dem äußeren Behälter sichern.
Beim auswechselbaren Einsatz ist die eine Wand als Doppelwand ausgebildet und trägt
in dem Hohlraum den saugfähigen Stoff e. Dies hat den Zweck, daß dem Speienden
stets der ekelerregende Anblick des Auswurfs erspart bleibt. Damit der Auswurf durch
den saugenden Stoff angezogen werden kann, wird die Innenwand der Doppelwand mit
Durchbrechungen f versehen, welche, wie die vorliegende Ausführung zeigt, schräg verlaufen,
so daß der Auswurf verteilt und nicht stets an dieselbe Stelle geführt wird. Um den
Auswurf möglichst wenig sichtbar zu machen, ist auch nur die Hälfte der Wand c zurückklappbar;
der Speichel wird infolgedessen durch die Schlitze und durch sein Eigenwicbt
in den unteren, für den Speienden nicht sichtbaren Teil des Speibehälters geführt. Um
ein Ausfließen des Speichels aus dem inneren Einsatze zu verhüten, falls das ganze Behältnis
zufällig in eine schräge oder umgekehrte Lage kommt, wird der Einsatz zweckmäßig
durch einen eng schließenden und ziemlich breiten Bügel g fest verschlossen. Damit nun
der Benutzende gezwungen ist, stets den Einsatz nach Gebrauch zu verschließen, ist der
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Bügel g in der Weise angeordnet, daß es nicht möglich ist, den äußeren Deckel h zu schließen,
solange der Bügel ofien ist. Der äußere Behälter trägt am Ende der umklappbaren
Wand eine Zunge i, die entweder angesetzt oder ausgestanzt ist und welche sich auf den
umgestülpten Rand c des inneren Einsatzes auflegt. Dies hat den Zweck, daß der aus
Metall hergestellte Bügel g durch häufigen
ίο Gebrauch nicht etwa den Rand des Einsatzes
in übermäßiger Weise abnutzt.
Um den Speibehälter zu benutzen, wird zunächst der Deckel h aufgeklappt, der Bügel g
zurückgelegt und die Vorderwand α durch Ziehen an der Zunge i zur Hälfte zurückgeklappt.
Soll der Einsatz ausgewechselt werden, so wird zunächst der Bügel g zurückgelegt. Dann
wird die ganze Vorderwand α durch Einsetzen des Daumens in die Grifföffnung k aus ihrer
durch die federnden Wülste festgelegten Lage zurückgeklappt, wobei der Einsatz mitgenommen
wird. Dieser kann jetzt durch Ziehen an den oberen Rändern entfernt werden.
Durch Einsetzen eines neuen Beutels ist der Speibehälter wieder gebrauchsfertig.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:i. Taschenspeibehälter, bei dem Vorder- und Rückwand durch gefalteten Stoff miteinander verbunden sind, so daß beim Aufklappen der einen Wand eine erweiterte trichterförmige Einspucköffnung gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltenverbindung der Vorder- und Rückwand durch einen besonderen, zur Aufnahme des Saugstoffs für den Auswurf bestimmten, auswechselbaren Einsatz bewirkt wird.
- 2. Speibehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatz aus einem Beutel besteht, der mit seitlichen Flügeln (d, ä') versehen ist, die zwischen den sich seitlich überlappenden und federnd aneinander legenden Wänden der äußeren Hülle eingelegt und hierdurch festgeklemmt und festgehalten werden.
- 3. Speibehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der auswechseibare Einsatz eine doppelte Wand besitzt, die in an sich bekannter Weise mit saugfähigem Stoff angefüllt ist.
- 4. Speibehälter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand der Doppelwand des Einsatzes mit Durchbrechungen (f) versehen ist.
- 5. Speibehälter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschluß des Einsatzes ein Bügel (g) o. dgl. dient, der in geöffnetem Zustande ein Schließen des Deckels des äußeren Behälters verhindert.
- 6. Speibehälter nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der aufklappbaren Wand des äußeren Behälters eine Zunge (i) derart als Handgriff angegeordnet ist, daß sie in der Flachlage den oberen Rand des Einsatzes überdeckt und ihn hierdurch vor Beschädigung des zweckmäßig aus Metall herzustellenden Verschlußbügels (g) schützt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE251487C true DE251487C (de) |
Family
ID=509927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT251487D Active DE251487C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE251487C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4162547A (en) * | 1978-10-12 | 1979-07-31 | Jenkins Allen N | Pocket cuspidor |
| WO1998043593A1 (de) * | 1997-04-02 | 1998-10-08 | Meier Hans Juergen | Asservations- und auffangvorrichtung |
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- DE DENDAT251487D patent/DE251487C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4162547A (en) * | 1978-10-12 | 1979-07-31 | Jenkins Allen N | Pocket cuspidor |
| WO1998043593A1 (de) * | 1997-04-02 | 1998-10-08 | Meier Hans Juergen | Asservations- und auffangvorrichtung |
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