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DE2514794A1 - Automatische einrichtung zum zusammennaehen zweier elastischer stoffteile mit unterschiedlicher elastizitaet - Google Patents

Automatische einrichtung zum zusammennaehen zweier elastischer stoffteile mit unterschiedlicher elastizitaet

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Publication number
DE2514794A1
DE2514794A1 DE19752514794 DE2514794A DE2514794A1 DE 2514794 A1 DE2514794 A1 DE 2514794A1 DE 19752514794 DE19752514794 DE 19752514794 DE 2514794 A DE2514794 A DE 2514794A DE 2514794 A1 DE2514794 A1 DE 2514794A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
sewing
devices
sewing machine
pieces
Prior art date
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Granted
Application number
DE19752514794
Other languages
English (en)
Other versions
DE2514794B2 (de
DE2514794C3 (de
Inventor
Orlando Manetti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SIGISMONDO PIVA SpA
Original Assignee
SIGISMONDO PIVA SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SIGISMONDO PIVA SpA filed Critical SIGISMONDO PIVA SpA
Priority to DE19752514794 priority Critical patent/DE2514794C3/de
Publication of DE2514794A1 publication Critical patent/DE2514794A1/de
Publication of DE2514794B2 publication Critical patent/DE2514794B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2514794C3 publication Critical patent/DE2514794C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B33/00Devices incorporated in sewing machines for supplying or removing the work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • "Automatische Einrichtung zum Zusammennähen zweier elastischer Stoffteile mit unterschiedlicher Elastizität" Die Erfindung betrifft eine automatische Einrichtung zum Zusammenähen zweier elastischer Stoffteile mit unterschiedlicher Elastizität, wobei das Stoffteil mit geringerer Elastizität im wesentlichen eine ringartige Form besitzt0 Es handelt sich dabei insbesondere um die Herstellung von Bekleidungsstücken wie Korsetts, Unterwäsche, Strümpfe, Strumpfhosen, Badebekleidung oOdgl.O Zum Verständnis der vorliegenden Erfindung wird darauf hingewiesen, daß mit dem Ausdruck "Stoffteile" gewebte oder gestrickte Stoffe <Wolle, Seide, Leinenstoffe, Synthetics oOdglO) gemeint sind, deren Elastizität von der Elastizität der Garne oder im Herstellungsverfahren (Weben, Stricken o.dglO) abhängt0 Mit dem Ausdruck "Teil" ist Produkt zu verstehen, welches aus zwei miteinander vernähten Stoffteilen besteht, welches dem weiteren Arbeitsverfahren ausgesetzt werden kann0 Bisher erfolgt ein solches Nähen durch die manuelle Verbindung zweier Stoffteile mit einer ans ich bekannten Nähmaschine, die von einer Bedienungsperson kontrolliert und gesteuert wird0 Um eine qualitativ gute Naht zu erreichen, muß die Bedienungsperson die beiden miteinander zu verbindenden Stoffteile unter den Kopf einer Nähmaschine bringen und dafür sorgen, daß die korrekte Stellung der Teile zueinander solange gehalten wird, bis der Nähvorgang beendet ist.
  • Es ist bereits versucht worden, die Nachteile einer solchen Handarbeit mit verschiedenen Vorrichtungen zu vermeiden, die am Kopf der Maschine angeordnet sind und die den letzten Teil der Handarbeit der Bedienungsperson ausführen. Solche Vorrichum/ tungen fassen gewöhnlich mechanische Spannungsregulierungen, Gleitplatten, Unterstützungsvorrichtungen und Andrückfüße.
  • Diese Vorrichtungen unterstützen die Bedienungsperson, es ist jedoch immer noch für die Erzielung einer guten Verbindung der Stoffteile das Eingreifen der Bedienungsperson notwendig.
  • Aus diesen Gründen sind die Kosten der fertigen Stoffteile entsprechend den Arbeitskosten hoch. Nicht immer wird zuverlässig eine ausreichende Qualität erreicht. Die notwendige Arbeitszeit einer einzigen Bedienungsperson verursacht die hohen Herstellungskosten der fertigen Teile. Außerdem ist eine beträchtliche Zeit für die Ausbildung der Bedienungspersonen für die spezielle Aufgabe zu berücksichtigen, wobei nicht zu übersehen ist, daß diese Aufgabe eine gute Fertigkeit voraussetzt. Außerdem kann die Qualität der fertigen Teile, die von der gleichen Bedienungsperson hergestellt werden, von Stück zu Stück sich ändernd In jedem Falle ändern sie sich zeitweilig, wenn die Bedienungsperson wechselt, Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine geeignete Einrichtung vorzuschlagen, welche in vollständig automatischer Weise die Vorgänge des Annähens eines elastischen Stoffteiles an ein anderes Stoffteil mit geringerer Elastizität und im wesentlichen ringartiger Form ausführt.
  • Zur Lösung der Erfindungsaufgabe ist die automatische Einrichtung zum Zusammennähen zweier elastischer Stoffteile mit unterschiedlicher Elastizität gekennzeichnet durch Trag-und Führungsvorrichtungen für die miteinander zu verbindenden Stoffteile auf einem Arbeitstisch einer ans ich bekannten Nähmaschine, wobei diese Vorrichtungen mit den Antriebseinrichtungen der Nähmaschine verbunden sind; durch Positioniervorrichtungen zur Einrichtung der Stoffteile in der Nähe des Nähkopfes; und durch Vorrichtungen für die automatische Abnahme der fertigen Teile aus den beiden miteinander verbundenen Stoffteilen.
  • Mit der erfindungsgemaß'en Einrichtung ist das ständige Eingreifen der Bedienungsperson in den Nähvorgang nicht mehr notwendig. Die gleiche Bedienungperson sonst lediglich die Aufgabe der Kontrolle der Einrichtung, so daß eine spezielle Ausbildung nicht mehr erforderlich Das Der Nähvorgang ist daher schneller und die Nahe von gleichbleibender Qualität. Aufgrund der Automatisation der Einrichtung kann eine Bedienungsperson verschiedene Einrichtungen zu gleicher Zeit bedienen bei voller Ausnutzung der Arbeitszeit der Nähmaschine.
  • Anhand eines abgebildeten Ausführungsbeispieles werden im folgenden weitere Vorteile, Merkmale und Einzelteile der Erfindung naher beschrieben.
  • Es zeigen: Figur 1 in einer schratischen Darstellung eine Einrichtung für eine erste bevorzugte Ausführungsart von Trag-und Transportvorrichtungen fur die Stoffteile; Figur aa eine Seitenansicht der Kontur einer Riemenscheibe, die Teil der Einrichtung nach Figur 1 ist; Figuren 2,3 und 4 schematische Darstellungen einer Einrichtung, die mit weiteren Trag-und Führungsvorrichtungen für die Stoffteile ausgerüstet ist; Figuren 5 und 6 in schematischer Darstellung zwei weitere Ausführungsarten der Einrichtung, die mit zwei oder vier Einheiten von Trag-und Führungsvorrichtungen für die Stoffteile ausgerüstet sind; Figur 7 ein schematisches Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Positionierung der Stoffteile im Annähbereich und Figur 8 eine schratische Darstellung einer automatischen Abnahmevorrichtung für die fertigen Teile.
  • nit der erfindungsgemäßen Näheinrichtung können zwei unterschiedliche Grundnäharten ausgeführt werden, nämlich: 1. Annähen von elastischen Stoffteilen mit ringartiger Form <nachfolgend als "elastisches Band" bezeichnet) an einen anderen elastischen Stoff mit einer geringeren Elastizität und einer im wesentlichen ringartigen Form; 2o Annähen eines langgestreckten Teiles eines elastischen Bandes an einem elastischen Stoffteil mit geringerer Elastizität und im wesentlichen ringartiger Form.
  • Der erste Teil der nachfolgenden Beschreibung betrifft den ersten der beiden genannten Fälle. Die beiden Näharten sind sehr ähnlich0 Der gerade Teil des elastischen Bandes des zweiten Falles ist ebenfalls zu einer Ringform geschlossen durch einen zusatzlichen Arbeitsgang, der nach dem Hauptnähvorgang der beiden Stoffteile erfolgt, Ein Kennzeichen der erfindungsgemSen Vorrichtung ist die Verwendung einer gebräuchlichen Nähmaschine, die in geeigneter Weise abgeändert ist, wobei die Automatisation dieser herkömmlichen Maschinen möglich ist0 Die Nähmaschine wird im folgenden nicht detalliert beschrieben, lediglich der Kopf und die zugehörige aheinrichtung werden gezeigt.
  • Die Vorrichtung nach Figur 1 umfaßt eine Nähmaschine, an der nur der Nähkopf t mit der zugehörigen Nadel 2 und dem Andrückschuh 3 gezeigt ist, der gegen den Tisch 4 arbeitet0 in der Nähe des Nähkopfes 1 der Maschine sind Trag- und Führungseinrichtungen 5 für die zu verbindenden Stoffteile vorgesehen. Diese Einrichtungen bestehen aus drei Riemenscheiben 6,7 und 8, die jeweils um ihre Achse rotieren und in einem Dreieck angeordnet sind.
  • Die Riemenscheibe 8 ist gegenüber den beiden anderen Scheiben verstellbar, so daß die gegßseitigen Entfernungen der drei Scheiben entsprechend dem Umfang der zwei miteinander zu vernähenden Stoffteile eingerichtet werden kann. Auf diese Weise kann die Vorrichtung auf verschiedene Außendurchmessermaße des weniger elastischen Stoffteiles und die sich von selbst ergebene Streckung des Materiales eingerichtet werden.
  • Die Einrichtung der Scheibe 8 wird auf bekannte Weise durch Verspannen der Rotationsachse und der Welle 10 erreicht, die in verschiedenen Positionen auf der Schiene 9 am Rahmen der Maschine, beispielsweise mit einem pneumatischen Zylinder 9a, verschoben werden kann0 Die gleiche Scheibe 8 könnte mit einer Feder eingerichtet werden, die die Scheibe und ihre Welle 10 von den anderen beiden Scheiben auf Abstand hältO Die Achsen der Scheiben 6 und 7 sind auf Trägern 15 und 16 befestigt, die in verschiedenen Positionen am Rahmen der Maschine mit Schraubmitteln 17,18 und in entsprechenden Ausnehmungen in den Trägern 15 und 16 festgelegt werden können.
  • Die Scheibe 6 ist mit den Antriebsmitteln der Nähmaschine verbunden und stellt dar die Antriebsscheibe dar, während die Scheiben 7 und 8 über den Riemen 13 angetrieben werden0 Die Scheiben 6,7 und 8 können aus einem geeigneten Material hergestellt sein, wie beispielsweise Kunststoff, Holz, Metall oder Hartgummi, Sie besitzen vorzugsweise eine Profilform, wie sie in Figur 1a dargestellt ist. Dieses Profil weist einen ebenen Teil 51 auf mit Nuten und einem weiteren Teil, der aus zwei Kegelstümpfen 52 und 52a gebildet ist, die eine gemeinsame Basis flache besitzen, Für die Aufbringung der Stoffe auf den Trag-und Führungseinrichtungen 5 sind nur folgende Arbeitsgänge notwendig: Das elastische Band wird zunächst auf den drei Scheiben positioniertO Die einrichtbare Scheibe 8 ist dabei in ihrer nächsten Stellung zu den beiden anderen Scheiben (höchste Stellung in Figur 1), um die Aufbringung des elastischen Bandes zu erleichtern. Jedes elastische Band ist nicht nur an der äußeren Zone der entsprechend geformten Scheibe (vorzugsweise an der Zone 51 entsprechend Figur la) gehalten, sondern liegt außerdem in einer Positionierungsvorrichtung 14, die in der Nähe des Nähkopfes angeordnet ist. Diese Positionierungsvorrichtung wird im folgenden noch näher beschrieben. Auf die genannten drei Scheiben werden dann die ringförmigen Stoffteile mit geringerer Elastizität aufgebracht. Entsprechend der besonderen Ausbildung der äußeren Zonen der Scheiben, insbesondere des Abschnittes 52, positioniert sich der weniger elastische Stoff von selbst mit seiner äußeren Kante an dem elastischen Band, welches dort vorher aufgebracht ist. Vor Arbeitsbeginn der Nähmaschine wird die Welle 10 der Scheibe 8 beispielsweise durch den pneumatischen Zylinder 9a, von den zwei anderen Scheiben weggeschoben, bis sie ihre äußere Position einnimmt, die von der relativen Elastizität der beiden Stoffteile abhängt.
  • Die Scheibe 8 erreicht eine osition, die vom Zentrum des von den drei Scheiben gebildeten Zentrums um so weiter entfernt ist, je höher die Elastizität der beiden zu vernähenden Stoffteile ist, so daß die daraus resultierende Streckung am Nähpunkt aufrechterhalten wird, und zwar so konstant wie möglich bei jeder Spannung, denen die Stoffteile unterworfen sind.
  • Die Nadel 2 des Nähkopfes kann so zu nähen beginnen, wobei die Antriebsscheibe 6, die mit den Antriebsmitteln der Nähmaschine verbunden ist, die beiden anderen Scheiben 7 und 8 antreibt, so daß die beiden sich überlappenden Stofftile zusammengenäht werden0 Am Ende einer vollständigen Umdrehung von 3600 wird das Nähgarn von einer Schneidvorrichtung der gleichen Nähmaschine abgeschnitten und das genähte Stück automatisch von einer Abnahmevorrichtung, wie sie schematisch in Figur 8 gezeigt ist, abgenommen0 Bevor der Nähkreislauf beendet ist, etwa während der letzten 20 - 300 der Drehung der beiden Stoffteile vor dem Nähbeginn, wird die Positionierungseinrichtung, die in den Figuren 1-7 insgesamt mit Bezugsziffer 14 versehen ist, in Gang gesetzt0 Wie insbesondere Figur 7 zeigt, umfaßt diese Vorrichtung 14 eine ortsfeste Gleitplatte 53 und einen oberen verschiebbaren Andrückfuß 54, welcher in zwei entgegengesetzten Richtungen parallel zu der Achse der Scheiben 6,7 und 8 verschiebbar ist, doho senkrecht zu einer ideellen Nähebene, die bestimmt wird durch das Dreieck, welches von den drei Scheiben gebildet wird.
  • Die ortsfeste Gleitplatte 53 trägt während des Nähzyklus das weniger elastische Stoffteil, während das elastische Band in unmittelbarer Nähe des Nähpunktes von dem Andrückfuß 54 unterstützt wird. Auf diese Weise sind während des Nähzyklus von 20-30° vor dem Nähstartpunkt die beiden Stoffteile in der Zone der Vorrichtung 14 getrennt mit einer Entfernung von ungefähr 5-6 cm von der Nadel 2O Bei Beginn des letzten Teiles des Nähzyklus wird der Fuß 54 durch bekannte Einrichtungen zurückbewegt, etwa über einen Mikroschalter, der einen pneumatischen Kolben 55 steuert, der mit dem Fuß 54 verbunden ist, so daß das elastische Band freikommt und die Möglichkeit hat, sich mit kaum nennenswerter Spannung mit dem weniger elastischen Stoffteil zu vereinigen, welches durchnäht wird, während des letzten Abschnittes (wenige mm) des Nähzyklus. Die sich aufgrund der tantferrung zwischen der Gleitplatte 53 und dem oberen Andrückfuß 54 vorher ergebene Streckung ist in jedem Falle so klein, daß sie den letzten Teil des Nähzyklus nicht beeinflußt0 Der obere bewegliche Fuß 54, der von einer Feder oOdgl. bewegt werden kann, wird am Ende des Nähzyklus von 3600 in seine Ausgangsposition zurückgebracht, etwa lurch pneumatische Kolben oder andere Hilfsmechanismen, die von Mikroschaltern gesteuert werden, so daß die Aufbringung eines neuen Stoffteiles möglich ist.
  • In Figur 8 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer automatischen Vorrichtung zur Abnahme der fertigen Stoffteile nach der Vollendung des Nähzyklus gezeigt. Diese Vorrichtung umfaßt ein Rohr 60, welches mit einem trichterförmigen Einlaß 61 versehen ist, welcher in der Nähe der vorherbeschriebenen Einrichtung angeordnet ist und ständig unter Vakuum gehalten wird von einem Sauggebläse 62. Sobald die Stoffteile auf der Einrichtung 5 entsprechend Figur 1 eingerichtet sind, wird das freie Ende eines dieser Stoffteile, insbesondere das freie Ende des weniger belasteten Stoffteiles im Trichter 61 festgehalten.
  • Es kann jedoch nicht in das Rohr 60 hineingesaugt werden, da das andere Ende des gleichen Stoffteiles von den Scheiben 6,7 und 8 festgehalten wird0 Es ist darauf hinzuweisen, daß insbesondere im Falle des Zusammennähens von Strümpfen oder Strumpfhosen der Trichter 61 in einer bestimmten Entfernung von der Einrichtung 5 und dem Nähbereich angeordnet sein kann, entsprechend der besonderen Länge und der Leichtheit der miteinander zu vernähenden wile. Sobald der Nähzyklus vollendet ist, wird die Scheibe 8 vorzugsweise durch automatische Vorrichtungen in ihre Ausgangsposition zurückgebracht, also näher an die beiden anderen Scheiben heran, um die Spannung am Ende des genähten Stückes zu lockern. Diese Lockerung erlaubt die Einsaugung in das Rohr 60 des fertigen Stückes und den Transport in die Abnahmevorrichtung 63. Diese Vorrichtung 63 umfaßt einen Behälter, vorzugsweise aus transparentem Material, dessen Länge der Länge der vernähten Stoffteile entspricht und dessen Boden 64 verschiebbar und mit einer bekannten Hilfseinrichtung verbunden ist. Wenn ein Stoffteil 65 in die Abnahmevorrichtung 63 hineingelangt, wird ein Fotozellenschaltkreis geschlossen und der atmosphärische Druck in der Vorrichtung 63, in der sonst ein Unterdruck herrscht, wieder hergestellt, beispielsweise über einen pneumatischen Kolben und ein Gebläse. In dieser Phase und nach dem vollständigen Transport des genähten Stückes auf den Boden 64 der Vorrichtung 63, wird durch bekannte mechanische Mittel (nicht gezeigt) der Boden 64 geöffnet, so daß die Teile 65 in den darunter aufgestellten Container 66 fallen. In Figur 8 sind zwei Stoffteile 65 gezeigt, in diesem Falle zwei Strumpfhosen 65, von denen die eine bereits fertig genäht sich in der Stellung vor dem Hineinfallen von der Vorrichtung 63 in den Container 66 befindet und die andere, die noch dem Nähvorgang unterzogen wird, noch vom Saugdruck im Trichter 61 und im Rohr 60 festgehalten wird.
  • Statt der Dreischeibenvorrichtung, wie sie in Figur 1 gezeigt ist, können andere Ausführungsarten für die Vorrichtung 5 vorgesehen werden. Diese Vorrichtung kann beispielsweise, wie es in Figur 2 gezeigt ist, mit nur zwei Riemenscheiben ausgerüstet sein, die mit ihrem oberen Umfangsteil in der Höhe des Arbeitstisches 4 der Nähmaschine eingerichtet und durch einen flachen Treibriemen 13 miteinnAdne/vtertnued1ee sind0 Die Rotationsachsen lla und 12a sind auf Trägern 19 und 20 montiert, die in ver r schiedenen Stellungen am Rahmen 21 der Einrichtung in verschiedenen Positionen entsprechend befestigt werden können, beispielsweise durch die Schrauben 22 und 23, die jeweils in einer Nut der Träger 19 und 20 geführt sind. Die Achse einer der Scheiben kann so eingerichtet sein, daß die Spannung des Treibriemens 13 eingestellt werden kann, wie es für die Scheibe 8 des Ausführungsbeispieles nach Figur 1 möglich ist.
  • Analog ist eine der Scheiben 11,12 mit den Antriebsgliedern der Nähmaschine verbunden, so daß eine Scheibe die Antriebsscheibe ist und die andere Scheibe angetrieben wird und leerlaufend auf ihrer Drehachse sitzt. Der Treibriemen 13 steuert nicht nur die Vorwärtsbewegung der zwei zu vernähenden Stoffteile auf dem Arbeitstisch 14, sondern er hat zusätzlich die Unterstützungsfunktion der Teile während der Vorwärtsbewegung.
  • Dabei ist die Vorrichtung so gestaltet, daß die Arbeitsbewegung der Nadel 2 nicht vom Riemen behindert wird. Da sich die beiden Stoffteile in einer schwankenden Verbindung mit dem Riemen 13 befinden, kann eine Positionierungsvorrichtung (in Figur 2 nicht gezeigt), in der Nähe des Nähpunktes angeordnet sein, wie sie insbesondere mit der Bezugsziffer 14 im Detail in Figur 7 dargestellt worden ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsart der Erfindung ist als Trag-und Führungsvorrichtung für die miteinander zu vernähenden Stoffteile, wie schematisch in Figur 3 gezeigt, ein im wesentlichen rohrförmiges Element 25 vorgesehen, welches von einem konischen Teil 26 mit einem anschließenden im wesentlichen zylindrischen Teil 27 im hinteren Bereich gebildet wird. Der Durchmesser des zylindrischen Teiles 27 muß so gewäht sein, daß die Stoffteile, die darauf angeordnet werden, eine solche Spannung besitzen, daß sie mit dem Element 25 rotieren. Das Element 45 kann gegebenenfalls durch eine Vielzahl von radialen Abschnitten gebildet werden, die zur Rotationsachse 28 des Elementes 25 relativ bewegbar sind, so daß die Streckung der Stoffteile geändert werden kann, um ihre Aufbringung auf dem Element 25 zu erleichtern und um die Vorrichtung an die unterschiedlichen Umfangsmaße der ringförmigen Kante des weniger elastischen Stoffteiles anzupassen. Die Achse 28 ist in beliebiger Weise mit den rotierenden Gliedern der Nähmaschine verbunden. Das trichterförmige Element 25 besitzt außerdem an seinem zylindrischen Ende 27 eine Klemmeinrichtung 29 zur Halterung der Stoffteile. Am Umfang des Abschnittes 27 ist eine Nut 30 vorgesehen, die den Durchtritt der Nadel 2 erlaubt und damit den entsprechenden Nähvorgang.
  • Der zylindrische Abschnitt 27 ist zweigeteilt, der äußere Teil 31 ist am inneren Teil durch Zapfen, Bolzen o.dgl. (nicht gezeigt) befestigt.
  • Mit Figur 4 ist eine weitere Ausführungsart der Trag-und Führungsvorrichtungen für die miteinander zu vernähenden Stoffteile gezeigt. Diese Ausführungsart besitzt zwei Paare von sich gegenüberliegenden Greifern 32, 33, von denen jeder zwei Backen besitzt, die entsprechend um einen zentralen Bolzen 36 und 37 drehbar sind. Die beiden miteinander zu vernähenden Stoffteile werden um das Paar der sich gegenüberliegenden Greifer 32,33 positioniert wenn ihre Backen in der geschlossenen Stellung eingerichtet sind0 Danach werden die Backen geöffnet, so daß jeder Greifer die halbkreisförmige Form, wie sie in Figur 4 gezeigt ist, einnimmt. Falls notwendig,können Druckfedern vorgesehen werden0 Von der Nähmaschine her gesehen ist auswärts gerichtet von dem Greiferpaar 32,33 ein zweites Paar von Greifern 34 oder 35 vorgesehen, deren Drehpunkte 36' und 37' koaxial zu den Bolzen 36 und 37 des ersten Greiferpaares eingerichtet sind. Die Greifer 34 und 35 ragen über die Greifer 32 und 33 hinaus und sind im wesentlichen parallel dazu. Sie können jedoch zusätzlich eine Drehbewegung um eine senkrechte Achse zu den Drehpunkten 36' und 37' ausführen, so daß jede Backe der Greifer 34 und 35 mit den entsprechenden Backen der Greifer 32 und 33 in Kontakt kommen kann. Die an den Greifern 32 und 33 gehaltenen Stoffteile werden daher von diesen Greifern 32 und 33 gehalten, einmal also von dem ersten Greiferpaar und außerdem von dem zweiten Greiferpaar 34 und 35.
  • Die Trag- und Transportmittel für die Stoffteile in der oben beschriebenen und gezeigten Vorrichtung oder bei anderen möglichen Vorrichtungen können fest eingerichtet oder relativ zum Nähkopf der Einrichtung bewegbar sein. Falls diese festen Vorrichtungen in der Nähe des Nähkopfes 1 eingerichtet sind, ist es zweckmäßig, nur eine einzige Einheit aus drei oder zwei Riemenscheiben zu montieren, oder ein richterförmiges Teil, oder zwei Greiferpaare wie sie in den Figuren 1,2,3 und 4 gezeigt sind. In diesem Falle kann die Bedienungsperson verschiedene Nähköpfe beschicken und kontrollieren, ihre Aufgabe besteht lediglich darin, an jeder Nähmaschine am Ende eines jeden Nähvorganges die fertiggestellten Stoffteile durch neue zu ersetzen oder darin, die zwei neuen zusammengenähten Teile zur vorgesehenen Abnahmeeinrichtung für die fertigen Teile zu führen.
  • Es ist vorteilhaft, die Trag- und Führungsvorrichtungen für die Stoffteile gegenüber dem Kopf 1 der Nähmaschine beweglich anzuordnen. In den Figuren 5 und 6 sind zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele für die Trag- und Fortbewegungsmittel 5 gezeigt, die relativ zur Nähmaschine beweglich sind. Die Figur 5 zeigt schematisch eine Anordnung in der Nähe des Nähkopfes 1 aus zwei Trag- und Transporteinheiten 5, die am Ende eines Verbindungsgliedes 39 unterstützt sind, welches in einer parallelen Ebene zum Arbeitstisch der Nähmaschine liegt. Jede Einheit 5 kann eine der vorherbeschriebenen und gezeigten Vorrichtungen besitzen Das Verbindungsglied 39 ist mit den Antriebseinrichtungen (nicht gezeigt) verbunden, die das Glied um 1800 drehen am Ende eines jeden Nähzyklus0 Diese Lösung führt zur Herabsetzung der Arbeitszeit, da während der Beladung einer der beiden Einheiten 5 die andere Einheit sich im Nähzyklus befindet, Gegebenenfalls können mehr als zwei von der gleichen Bedienungsperson kontrollierte Einheiten vorgesehen werden, um die Arbeitszeit der Nähmaschine maximal auszunutzen.
  • In Figur 6 sind vier Trag- und Führungsvorrichtungen 5 gezeigt, die jeweils um 90° versetzt auf einer Plattform 40 schrittweise um die zentrale Achse 41 rotieren. Jeder Schritt beträgt 9000 Die Plattform liegt in einer parallelen Ebene zum Arbeitstisch 4 der Nähmaschine. Auch in diesem Falle kann jede Einheit 5 irgendeine der beschriebenen und gezeigten Vorrichtungen entsprechend den Figuren 1 bis 4 umfassen. Mit dieser Anordnung kann die Produktionszeit weiter herabgesetzt werden. Die Arbeitszeit der Nähmaschine wird praktisch voll ausgenutzt.
  • Es besteht die Möglichkeit, auf der Plattform 40 eine Vielzahl von abstandsgleichen Einheiten vorzusehen, wobei die Plattform schrittweise am Ende eines jeden Zyklus entsprechend rotiert.
  • Die zweite Arbeitsweise eines Nähvorganges, der auf der erfindungsgemäßen Einrichtung durchgeführt werden kann, besteht darin, einen geradlinigen Teil eines elastischen Stoffteiles an einem elastischen Stoffteil mit einer geringeren Elastizität und einer im wesentlichen ringartigen Form anzunähern4 Die Einrichtung für diese zweite Nähart ist im wesentlichen identisch mit der vorherbeschriebenen Einrichtung, insbesondere im Hinblick auf die Trag-und Führungsvorrichtungen, die Positionierungsvorrichtungen und die automatische Abnahmevorrichtung für die fertigen Teile.
  • Es reicht daher bereits aus, den Nähkopf der Maschine mit einer herkömmlichen Führungsvorrichtung für das elastische Stoffteil oder Band, welches von einer Rolle abläuft, zu kombinieren9 Eine solche Führungsvorrichtung umfaßt in bekannter Weise Trag-oder Unterstützungsvorrichtungen für das Abrollen des elastischen Bandes, Führungsvorrichtungen in der Nähe des Nähkopfes und Schneidvorrichtungen zum Abschneiden des Bandes auf gewünschte Längen, die der Umfangslänge des Stoffteiles mit geringerer Elastizität entsprechen0 Der Nähvorgang der beiden Stoffteile mit unterschiedlicher Elastizität wird in gleicher Weise ausgeführt wie im Falle eines ringförmigen elastischen Stoffteiles. Der einzige Unterschied besteht darin, daß am Ende des Hauptnähzyklus die beiden Enden des elastischen Bandes zusammengenäht werden müssen, um einen geschlossenen Ring zu erhalten. Für die Ausführung dieses Nähvorganges werden zwei Lösungen an der erfindungsgemäßen Einrichtung vorgeschlagen0 Die erste Lösung beruht darauf, daß in der Nähe des Nähkopfes der Hauptnähmaschine eine zusätzliche Nähmaschine eingerichtet ist, deren Kopf die beiden Enden des elastischen Bandes zusammennäht9 Dieser zweite Nähvorgang erfolgt nach der Beendigung des ersten Hauptnähvorganges nach einem Transport, möglicherweise auf automatischem Wege, der beiden Enden unter den Kopf der zusätzlichen Maschine0 Alternativ ist es möglich,auf bekannte Weise die Trag-und Führungsvorrichtungen der Hauptnähmaschine zu dem Nähkopf der zusätzlichen Maschine zu verschieben, so daß die Vernähung der beiden Enden des elastischen Bandes mit den beiden bereits vernähten Stoffteilen möglich ist, die von den bereits beschriebenen Trag-und Führungseinrichtungen gehalten werden.
  • Eine zweite Lösung besteht darin, daß der Nähkopf der Hauptnähmaschine, die für das Zusammennähen der beiden Stoffteile benötigt wird, so abgeändert ist, daß der gleiche Kopf um 900 querbewegt werden kann in Anpassung an die Bahn der beiden Stoffteile am Ende des Hauptnähzyklus, so daß die gleiche Maschine, die die beiden Stoffteile zusammengenäht hat, ebenfalls die Enden des elastischen Bandes in Querrichtung zu dem Band zusammennähen kann. Diese Modifikation des Nähkopfes der Nähmaschine für die Querbewegung ist in der Beschreibung nicht eingeschlossen, da sie bereits aus dem Stand der Technik bekannt ist.
  • Folgende Vorteile ergeben sich beim Einsatz der erfindungsgemäßen Einrichtung: 1. Herabsetzung der Produktionszeiten und volle Ausnutzung der Maschinenarbeitszeit.
  • 2. Die Möglichkeit des Einsatzes von nicht spezialisiertem Personal.
  • 3O Konstante Qualität der fertiggestellten Teile unabhängig von der Tatsache, daß diese Teile von einer oder mehreren Bedienungspersonen hergestellt worden sind.
  • 4. Die Anpassungsfähigkeit der Einrichtung an verschiedene Abmessungen der herzustellenden Teile, insbesondere an unterschiedliche Durchmesser der kreisförmigen Außenkanten von weniger elastischen Stoffteilen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1* Automatische Einrichtung zum Zusammennähen zweier elastischer Stoffteile mit unterschiedlicher Elastizität, wobei das Stoffteil mit geringerer Elastizität im wesentlichen eine ringartige Form besitzt, gekennzeichnet durch Trag- und Führungsvorrichtungen (5) für die miteinander zu verbindenden Stoffteile auf einem Arbeitstisch (4) einer ansich bekannten Nähmaschine (1) wobei diese Vorrichtungen mit den Antriebseinrichtungen der Nähmaschine verbunden sind; durch Positioniervorichtungen (14) zur Einrichtung der Stoffteile in der Nähe des Nähkopfes (1) und durch Vorrichtungen (63) für die automatische Abnahme der fertigen Teile (65) aus den beiden miteinander vebundenden Stoffteilen.
    2o Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- und Führungsvorrichtungen (5) im wesentlichen in einer Linie mit dem Kopf (1) der Nähmaschine eingerichtet sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Einheiten (5) von Trag- und Führungsvorrichtungen für die Stoffteile, wobei diese Einheiten drehbar in gleichmäßigen Winkelabständen angeordnet sind und entsprechend schrittweise angetrieben rotieren, wobei jede der Einheiten (5) am Ende eines Nähzyklus in eine Stellung gebracht wird, die etwa auf der Linie des Kopfes (1) der Nähmaschine liegt.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- und Fördervorrichtung (5) eine Vielzahl von Riemenscheiben (6;7,8) umfaßt, von denen eine mit den Antriebsgliedern der Nähmaschine verbunden ist, und die Scheiben (67,8) in einer Ebene angeordnet sind, die senkrecht zum Arbeitstisch (4) der Nähmaschine steht, und der Drehpunktabstand mindestens zwischen einer (8) und den anderen Scheiben (6,7) einrichtbar ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse einer nicht mit den Antriebs gliedern verbundenden Riemenscheibe (8) in ihrer Stellung zu den anderen Scheiben (6,7) einrichtbar ist, wobei ihre Welle (10) in jeder Stellung fixierbar ist.
    6. Einrichtun ach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- und Führungsvorrichtungen ein trichterförmiges Element (25) umfassen, welches mit den Antriebsgliedern der Nähmaschine verbunden ist, wobei dieses Element (25) einen etwa kegelstumpfförmigen ersten Abschnitt (26) und einen zylindrischen zweiten Abschnitt (20 aufweist, und der zweite Abschnitt (27) an seiner äußeren Oberfläche zur Aufnahme der beiden miteinander zu vernähenden Stoffteile ausgerastet ist und eine äußere Nut (30) aufweist für den Burchgang der Nadel (2) der Nähmaschine.
    7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag- und Führungseinrichtungen (5) ein erstes Paar von Greifern (32,33) umfassen, die in ihrer offenen Stellung die zusammenzunähenden Stoffteile halten, und ein zweites Paar von Greifern (34,35), die das erste Paar überragen und die Stoffteile an den ersten Greifern (32,33) verspanen, wobei die Greiferpaare auf einer lragkonstruLtion (39) angerdnet sind, die mit den Antriebsgliedern der Nähmaschine verbunden ist.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (14) für die Positionierung der Stoffteile innerhalb des Nähbereiches aus einer ortsfesten unteren Gleitplatte (53) für das Stoffteil mit geringerer Elastizität und einem oberen beweglichen Andrückfuß (54) für die Aufnahme des elastischen Stoffteiles umfaßt, wobei der obere bewegliche Fuß (54) in zwei entgegengesetzte Richtungen senkrecht zur Förderrichtung der beiden Stoffteile verschoben werden kann, und Vorrichtungen (55) für die Rückbewegung des bewegbaren Fußes (54) bei Beginn des 20 bis 300- Endteiles des Nähzyklus vorgesehen sind, um das elastische Stoffteil während des letzten Nähabschnittes freizugeben, so daß das elastische Stoffteil auf dem anderen Stoffteil mit geringerer Elastizität ruht.
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierungsvorrichtung (14) für die Stoffteile im Nähbereich etwa 5 - 6 cm vor der Nadel (1) der Nähmaschine eingerichtet ist in Richtung der Vorwärtsbewegung dieser Stoffteile.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abnahmeeinrichtungen (63) für das automatische Abnehmen der fertigen Teile (65) aus einem Rohr (60) besteht mit einem trichterförmigen Einlaß (61), der in der Nähe des Nähkopfes (1) eingerichtet ist, wobei im Rohr (60) ein Unterdruck aufrechterhalten ist durch bekannte Saugeinrichtungen, während das andere Ende dieses Rohres (60) mit einem Container (66) verbunden ist, der mit einem zu öffnenden Boden (64) ausgerüstet ist und eine Länge besitzt, die dem größeren Durchmesser der zwei miteinander vernähten Stoffteile entspricht, der Abtastvorrichtung für die fertigen Teile (65) im Inneren des Containers (66) zur Einschaltung eines Druckausgleiches gegenüber dem äußeren atmosphärischen Druck und außerdem bekannte mechanische Einrichtungen zur Ausbreitung der fertigen Teile (65) im Container (66) und Vorrichtungen zur Öffnung des Bodens (64) des Containers næh dem Druckausgleich aufweist.
    11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das Zusammennähen eines geraden elastischen Bandes mit einem elastischen Stoffteil mit niedriger Elastizität und im wesentlichen ringartiger Form ein zweiter Nähkopf vorgesehen ist zum Zusammennähen der beiden Enden des laggestreckten elastischen Stoffteiles.
    12. Einrichtung nach Anbruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Annähen eines geraden Teiles eines elastischen Bandes an einem elastischen Stoffteil mit geringerer Elastizität und im wesentlichen ringartiger Form Vorrichtungen zum Verschieben des Kopfes der Nähmaschine in Querrichtung zur Vorwärtsbewegung der beiden Stoffteile vorgesehen sind, um die beiden Enden des Bandes am Ende des Nähzyklusses der beiden Stoffteile zusammenzunähen.
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