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DE2514074A1 - Vorrichtung zur anordnung und wahlweisen darbietung von zeichnungen - Google Patents

Vorrichtung zur anordnung und wahlweisen darbietung von zeichnungen

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Publication number
DE2514074A1
DE2514074A1 DE19752514074 DE2514074A DE2514074A1 DE 2514074 A1 DE2514074 A1 DE 2514074A1 DE 19752514074 DE19752514074 DE 19752514074 DE 2514074 A DE2514074 A DE 2514074A DE 2514074 A1 DE2514074 A1 DE 2514074A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
frame
drawings
fastening means
band
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752514074
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dietrich Harder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE2514074A1 publication Critical patent/DE2514074A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
    • G09F11/12Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the display elements being carried by endless belts, chains, or the like

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Anordnung und wahlweisen Darbietung von Zeichnungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anordnung und wahlweisen Darbietung von Zeichnungen.
  • Aus der Oflenlegungsschrift 2 028 994 ist ein Leichnungsständer bekannt, bei welchem um eine Schwenkachse zahlreiche blattartige Tafeln schwenkbar angeordnet sind, welche Zeichnungen aufnehmen und aus einer hängenden Lage in eine schräg nach oben gerichtete Lage geklappt werden könrein, in welcher sie sich an ein entsprechend gerichtetes Fiderlager an Gestell anlehnen. Hierdurch kann eine beliebige Zefflcbnung sichtbar gemacht werden. Der Nachteil liegt darin, daß praktisch immer nu- eine Zeichnung bzw. Zeichnung gen au@ einer Tagel zugleich sichtb? gefacht werden können, wobei dann die Sichtbarmachung einer an«eren Zeicnnungverhältnismäßig unständlich ist. Im allgeneinen müssen dann mehrere Tafeln geklappt werden, die andere Zeichnung :iiuß gesucht werden; ein Überblick über alle Zeichnungen in einem solchen Gestell ist nicht leicht möglich.
  • Gleiches gilt für eine Vorrichtung nach der Offenlegungsschrift 2 303 005. Diese Vorrichtung besteht aus in einem Kasten gelagerten Schnapprollos, die jeweils durch einen Schlitz herausgezogen werden können, wodurch dann eine Zeichnung sichtbar wird5 die auf dem jeweiligen Rollo angeordnet ist. Auch hierbei läßt sich immer nur eine Zeichnung bzw.
  • ein Zeichnungssatz auf einem Rollo sichtbar machen, so daß ein Überblick über den gesamten Inhalt an Zeichnungen nicht ohne weiteres möglich ist.
  • Bei Konstruktionen oder auch anderen Arbeiten ist es aber vielfach zweckmäßig, sich einen Überblick über einen Satz zahlreicher Zeichnungen machen zu können, wobei zugleich zweckmäßig ist, sich eine bestimmte Zeichnung in eine besonders günstige Betrachtungslage einstellen zu können.
  • Bs sind auch sogenannte TIagnethalter bekannt, bei denen eine Iitetallschiene an einer Wand oder an einem Ständer befestigt wird, und eine Zeichnung kann durch auf sie aufgesetzte Magneten angeordnet werden. Der Imachteil liegt darin, daß nur eine Arbeitsposition möglich und ein Zeichnungswechsel mit zeitraubendem Arbeitsaufwand verbunden ist.
  • Line andere bekannte Ausführung ist ein sogenannter Planwender mit um eine vertikale Achse verschwenkbaren horizontalen Schienen, an denen Zeichnungen mit Klammern oder iiagneten befestigt werden können. Auch hier liegen die Nachteile der zuerst erwähnten bekannten Ausführung vor, cia aas Heraussuchen einer bestimmten Zeichnung umständlich ist. Vor allem wird hier eine große Grundfläche benötigt, über welche die Schienen mit den Zeichnungen verschwenkbar sind.
  • Der erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art, d.h. einen Zeichnungshalter so auszugestalten, daß bei einer beliebigen Anordnungsmöglichkeit eine bestimmte Anzahl von Zeichnungen jeweils gleichzeitig in das Blickfeld gebracht werden kann, wobei dann immer eine Zeichnung in die besonders günstige Betrachtungslage einstellbar ist. Alle Zeichnungen sollen aber nach außen freiliegen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein endloses flexibles Tragband über zwei in einem Gestell mit Abstand voneinander angeordneten Rollen geführt ist, an wenigstens einer Rolle Antriebsmittel angeordnet sind, und daß die Zeichnungen auf dem Tragband durch Befestigungsmittel lösbar angeordnet sind. Das Gestell kann beispielsweise eine Höhe von 1,60 oder 2,00 m haben, wobei sich die Breite des Tragbandes so bemißt, daß beispielsweise wenigstens DIN A-3-Zeichnungen angebracht werden können. Größere Breiten sind möglich.
  • Durch die Erfindung können eine Reihe von Zeichnungen und/oder anderen Demonstrationsdarstellungen, die zur Lssung einer bestimmten Aufgabe, beispielsweise zur Erarbeitung neuer Zeichnungen, überblickt werden müssen, an der Vorrichtung angebracht werden, wobei dann durch die Antriebsmittel immer die jeweils besonders interessierende Zeichnung in Augenhöhe beispielsweise eines Zeichners an einem Zeichenbrett gebracht werden kann. Mit einem Blick können aber dabei jedenfalls die an einem Abschnitt des Bandes, d.h. an einer Seite des Gestells beflndlichen Zeichnungen überblickt werden, wobei bei Bedarf auch die Rückseite des Gestells angesehen werden kann.
  • Die Ant.riebsmittel gestatten,immer die jeweils am meisten interessierenden Zeichnungen in das unmittelbare Blickfeld zu bringen.
  • Hierbei ist das Gestell vorteilhaft mit Fußstütze und Rädern versehen, auf denen das Gestell senkrecht angeordnet ist. Die Räder lassen eine schnelle günstige Auf stellung für die jeweilige Aufgabe zu. Dabei wird einbezogen, daß das Gestell auch für andere Zwecke verwendbar ist, beispielsweise wn Darstellungen bei Vorträgen vorzuführenO Einbezogen wird auch, daß das Gestell Wandhalter zur Befestigung an einer Wand aufweist, wobei die Möglichkeiten solcher Anordnungen einbezogen werden, daß einmal die Rollen senkrecht und zum anderen in horizontaler Richtung gehalten sind.
  • Diese Ausführung mit Wandhaltern hat die Beschränkung, daß lediglich der vordere Abschnitt des Tragbandes und die auf diesem angeordneten Zeichnungen zu erblicken sind.
  • Als Tragband ist in einer Ausführungsform ein Textil- oder Kunststoffband vorgesehen. Für das Tragband ist es grundsätzlich wichtig, daß es in bezug zu den Rollen einen Reibungswert aufweist, da bei Verdrehung nur einer Rolle die andere über das Tragband mitgenommen wird. Beispielsweise können Rollen und/oder Bänder an den aufeinanderlaufenden Flächen aufgerollt sein. Bei Anwendung eines Textil- oder Kunststoffbandes können die Zeichnungen beispielsweise mit Klebebändern befestigt werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung liegt darin, daß als Tragband ein flexibles Metallband, gegebenenfalls auch in der Ausführung als Glieder- oder Maschenband aus Draht, vorgesehen ist. Auf einem solchen Band lassen sich Zeichnungen durch Magnete befestigen, die mit umlaufen. Hierbei wird aber auch einbezogen, und zwar insbesondere bei einem Maschenband aus Draht, gegebenenfalls aber auch bei einem mit Löchern versehenen Kunststoffband, daß Befestigungsmittel in Form von mit Haken versehenen Klammern angeordnet sind, wobei die Klammern die Zeichnungsränder einfassen und die Haken entweder in die Waschen oder die Löcher eingehängt werden.
  • Die Breite des Tragbandes entspricht zweckmäßig der Rollenlänge. In einer besonderen Ausgestaltung, insbesondere wenn im Gestell eine Etinterleggung vorgesehen ist, ist das Tragband zweckmäßig in mehrere Bänder aufgeteilt, von denen je eines in der Nähe der Rollenenden über diese geführt ist.
  • Hierdurch läßt sich eine besonders wirtschaftliche Ausführung schaffen, zumal die Zeichnungen im allgemeinen im Bereich ihrer Ecken festgelegt werden.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform ist insbesondere ein aus textil oder Kunststoff bestehendes Tragband mit metallischen aolienstreifen in kuerrichtung und/oder in Längsrichturig hinterlegt. Diese metallischen Streifen haben eine ausreichende Stärke, um mit Magnethaltern zusammenzuwirken. Bei dieser Ausführung wandern aber die Streifen mit dem Band mit, wenn das Tragband verstellt wird.
  • Insbesondere die Anordnung eines Kunststoffbandes als Tragband, jedenfalls als äußere Lage des Tragbandes, hat den Vorteil, daß eine Beschriftung möglich ist, so daß beispielsweise zu Demonstrationszwecken zwischen verschiedenen Darstellungen Zwischentexte oder Ergänzungen unmittelbar, beispielsweise mit Kreide, geschrieben werden können.
  • ijas Gestell besteht in einer einfachen, zweckmäßigen Ausführunsform aus äußeren, d.h. seitlich angeordneten Streben, in denen die Rollen gelagert sind. Einbezogen wird dabei vorteilhaft, daß die Lagerung wenigstens einer Rolle unter Be-Lastung durch eine Feder im Sinne einer Spannung des Tragbandes ausgeführt ist. In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist in dem Gestell zwischen den Rollen wenigstens eine Platte, insbesondere eine Hetallplatte vorgesehen, die einen Abschnitt des Bandes hinterlegt. Hierbei versteht sich, daß sich diese Ditetallplatte über die ganze Höhe des Gestells erstrecken kann.
  • Das hat einen besonderen Vorteil, wenn beide Abschnitte des Bandes, d.h. bezüglich des Gestells, vorn und hinten mit Metallplatten versehen sind. Unter diesem Gesichtspunkt sieht eine besonders bevorzugte Ausführungsform vor, daß das Gestell als kastenförmiger Körper ausgeführt ist, oben und unten die Rollen aufnimmt und metallische Seitenflächen als Tragbandhinterlegung hat, an denen jeweils ein Bandabschnitt unmittelbar geführt ist. Durch eine Metallplattenhinterlegung, d.h. überhaupt eine Hinterlegung mit Platten, wird zunächst das Tragband so abgestützt, daß eie Beschriftung möglich ist.
  • Zu diesem Zweck genügt auch eine nur abschnittsweise Platte anordnung an einer Seite des Gestells, beispielsweise etwa in Augenhöhe einer Person, um die in die besonders günstige Lage gebrachte Zeichnung oder Darstellung abzustützen und eine Beschriftung zu ermöglichen. Bei der ausführung einer Hinterlegung an beiden Seiten, insbesondere bei kastenförmigem Gestell und Verwendung eines Tragbandes aus Textil oder Kunststoff sowie von Magneten als Befestigungsmittel, liegt eine überraschende Lösung darin, daß die Magnete mit dem aus Textil oder Kunststoff ausgeführten Tragband mit den Zeichnungen gemäß Verstellung des Bandes über die metallische Hinterlegung wandern. Überraschend zeigt sich, daß die Halterung der Zeichnungen oder Pläne nicht beeinträchtigt wird dadurch, daß ein gegebenenfalls beschriftbares Band zwischen metallischer Hinterlegung und den Zeichnungen angeordnet ist.
  • Bevorzugt wird bei einer solchen Ausführungsform, daß auch die Rollen aus Metall bestehen.
  • Als Antriebsmittel kann eine Kurbel an einer Rolle vorgesehen sein. Bevorzugt wird jedoch als Antriebsmittel ein mit einer Rolle gekuppelter Elektro-Getriebemotor, der wahlweise einschaltbar ist. Ein solcher Getriebemotor kann mit einem MMßschalter ausgestattet sein, damit eine beliebige Weiteischaltung möglich ist, ohne daß beispielsweise ein Zeichner seine Arbeit unterbricht.
  • Die drfindung wird im folgenden anhand von vorteilhaften AusführunOsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser zeigen: Fig. 1 : eine perspektivische Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 : eine perspektivische Ansicht eines Gestells ohne Tragband in einer anderen Ausführungsform, Fig. 3 : eine perspektivische Ansicht des Gestells in einer weiteren Ausführungsform, Fig0 4 : eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, Fig. 5 : eine Teilansicht einer besonderen Ausführungsform eines Tragbandes, Fig. 6 : eine Teilansicht einer weiteren Ausführungsform eines Tragbandes, Fig. 7 : eine perspektivische Ansicht für ein Befestigungsmittel, insbesondere für ein Tragband nach Fig. 6.
  • In Fig. 1 ist erkennbar, daß in einem Gestell, welches wenigstens zwei senkrechte Seitenstreben 1, 2 hat, oben und unten je eine Rolle 9, 4 um in den Seitenstreben gelagerte Zapfen, von denen einer mit 5 bezeichnet ist, drehbar gelagert sind. Insbesondere ein axialer Zapfen 6 der unteren Rolle ist seitlich durch die Strebe hindurchgeführt und mit einem angeflanschten Elektro-Getriebemotor 7 gekuppelt.
  • Dieser ist in einer üblichen Weise an einen Elektroanschluß angeschlossen und mit einem Fußschalter 8 versehen, so daß die Rolle 4 je nach Maßgabe der Betätigung des Fußschalters 8 verdrehbar ist.
  • An den Seitenstreben 1, 2 sind unten Fußstütze 9, 10 angeordnet, an deren ausladenden Enden Räder 11, 12, 13,zweckmäßig in Form von Lenkrollen, angeordnet sind, deren Achse auch um einen senkrechten Zapfen verdrehbar ist, welcher in den i'ußstützen gelagert ist.
  • Über die Rollen 3, 4 ist ein flexibles Tragband 14 geführt, und zwar mit solcher Spannung, daß es beim Antrieb der Rolle 4 mitgenommen wird. Auf diesem Tragband sind Pläne oder Zeichnungen 15 bis 19 durch jeweils an den Ecken angeordnete Befestigungsmittel 20 bis 23 befestigt. Pür diese Befestigungsmittel sind mehrere Möglichkeiten vorgesehen. Beispielsweise sind die Befestigungsmittel 20 bis 24 Magnete, allerdings unter der Voraussetzung, daß das Tragband vollständig eine metallische Hinterlegung aufweist oder überhaupt aus Metall besteht. Auf verschiedene Ausführungen dazu wird noch Bezug genomslen. Wie beispielsweise für Befestigungsmittel der Zeichnung 17 bei 25, 26 gezeigt ist, können auch Klebestreifen vorgesehen sein.
  • Fig. 2 zeigt ein Gestell, das aus Seitenstreben 1, 2 besteht, in denen oben und unten die Rollen 3, 4 in der beschriebenen Weise gelagert sind. An diesen Seitenstreben können dann unten die Fuß stützen angeordnet sein. Wie oben anhand der Rolle 1 gezeigt ist, sind in den Seitenstreben Lagerausschnitte 27, 28 angeordnet. In diesen sind in senkrechter Richtung bewegliche Lagerklötze 29 geführt, die von axialen Zapfen, beispielsweise 5, der Rolle durchsetzt sind und unter der Einwirkung von Federn 30 stehen, die bestrebt sind, die Lagerklötze in den Ausschnitten 27, 28 nach oben zu drücken. Hierdurch wird ein Tragband gespannt. Dabei versteht sich, daß die magerklötze in der Ebene der Streben 1, 2 so geführt sind, aaß sie nicht seitlich herausfallen können.
  • en auch entsprechend der Fig. 1 an den Streben 1, 2 die Fußstützen angeordnet sein können, so sind in der Ausführung nach Hig. 2 als eine wahlweise andere Ausgestaltung Wandhalter 31 bis 34 angebracht, mit welchen das Gestell an einer Wand zu befestigen ist.
  • In Fig0 2 ist dann eine weitere Ausgestaltung dadurch vorgesehen, daß in einem Bereich zwischen den Streben eine Hinterlegungsplatte 35, beispielsweise aus Holz, angeordnet ist.
  • Diese Hinterlegungsplatte ermöglicht, daß auf dem Tragband bzw. auf Zeichnungen an dem Tragband im Bereich vor der Hinterlegungsplatte 35 Beschriftungen angebracht werden können.
  • Einbezogen wird dabei auch, daß eine solche Hinterlegungsplatte sich bis zu den Rollen 3, 4 erstreckt.
  • In diesem Falle wird eine Gestellausführung nach Fig. 3 bevorzugt. Dieses Gestell hat einen kastenförmigen Körper 36, dessen vordere und hintere Plächen 37, 38 metallisch sind, und die an ihren Längsrändern durch seitliche Wandstücke 39, 40, gegebenenfalls auch aus Metall, verbunden sind. Als Metall kann dünner Stahl verwendet werden. Gegebenenfalls sind im kastenförBaigen Körper Verstrebungen angeordnet, so daß die vorderen und hinteren flächen nicht eindrückbar sind. Die Stirnwandstücke 39, 40 sind oben und unten mit Auskehlungen 41, 42 versehen, in denen die Rollen 3, 4 geführt sind, beispielsweise in an den Wandstücken angeordneten Laschen 43, 44.
  • Bine federnde Abstützung gemäß Fig. 2 kann hier vorbehalten bleiben.
  • Diese Ausführung hat den Vorteil, daß die metallischen Seitenflächen 37, 38 sich bis zu dem horizontalen Durchmesser der Rollen erstrecken. Zweckmäßig sind bei einer solchen Ausführung die Rollen selbst auch aus Metall oder mit metallischen Mantelflächen versehen.
  • Die Wandstücke 39, 40 haben zweckmäßig unten Montageöffnungen 45, 46, um Pußstützen, beispielsweise gemäß Fig. 1, anbringen zu können.
  • Fig. 4 zeigt eine besonders leichte Ausführung. An Seitenstreben 1, 2, die unten mit Fußstütze 9, 10 versehen sind, sind in einer der beschriebenen Weisen die Rollen 3, 4 gelagert, wobei in dieser Ausführungsform am unteren axialen Zapfen 6 der Rolle 4 eine Kurbel 47 als Antriebsmittel vorgesehen ist. Bei dieser Ausbildung ist das Tragband in zwei Bänder 48, 49 aufgelöst, die jeweils in der Nähe der Enden der Rollen angeordnet sind, und an denen Zeichnungen oder Pläne mit ihren Ecken zu befestigen sind. Hierbei kann bei textiler Ausführung der Bänder eine Klebebandbefestigung vorgesehen sein oder aber, wenn die textilen Bänder 48, 49 in bestimmten Abständen jeweils mit querverlaufenden Metallstreifen 50 bis 52 hinterlegt sind, eine Befestigung durch Magnete. Die querverlauSenden Metallstreifen haben den Vorteil, daß einerseits ein leichter Umlauf um die Rollen möglich ist und andererseits auch die Reibung an den Rollen erhöht wird.
  • In Fig0 5 ist der Abschnitt eines Tragbandes 53 gezeigt, das beispielsweise aus Kunststoff besteht und über seine ganze Breite querverlaufende Metallfolienstreifen 59 bis 61 besitzt. Diese entsprechen den metallischen Streifen 50 bis 52.
  • In einer wahlweisen Ausgestaltung können auch Lochreihen 62, 63, 64 angeordnet werden, in die Befestigungsmittel einbringbar sind, wie sie noch anhand der Fig. 7 beschrieben werden.
  • Nach Fig. 6 ist ein aus Draht bestehendes flexibles Maschenband 65 als Tragband vorgesehen. Dieses eignet sich als Hinterlegung für ein Textil- oder Metallband oder als unmittelbares Tragband, wobei es auch zweckmäßig aus umspritzten Drähten hergestellt sein kann, wobei jeweils eine Halterung von Plänen oder Zeichnungen mit Magneten möglich ist, oder auch mit Befestigungsmitteln nach Fig. 7.
  • Solche Befestigungsmittel nach Fig. 7 bestehen aus einer Federklammer 66 zur Einklemmung eines Randabschnittes einer Zeichnung oder eines Planes. An dieser Federklammer ist ein Haken 67 angeordnet, der entweder in ein Loch einer Lochreihe 62 bis 67 oder in eine Masche des Itaschenbandes 65 einhängbar ist. Die Anwendung an einem Maschenband ist deshalb besonders günstig, weil durch die umnittelbar benachbarte Anordnung oder gleichmäßigen Verteilung von Maschen gegenüberliegende Ränder von Zeichnungen beliebiger Größe festlegbar sind. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 haben die Lochreihen 62 bis 64 zweckmäßig einen solchen Abstand, daß mit Befestigungsmitteln 66, 67 nach Fig. 7 bestimmte übliche Zeichnungsformate oben und unten festlegbar sind.
  • Figur 4 zeigt ein besonders leichtes Gestell. Dabei wird einbezogen, daß die Rollen 3, 4 auf Achsen angeordnet sind, welche die stabile Verbindung zwischen den Seitenstreben 1, 2 bilden.
  • Das gilt auch fUr die anderen Ausführungsformen, wobei aber auch gemäß Figur 1 einbezogen wird, daß zwischen den Seitenstreben 1, 2 noch eine Diagonalverstrebung 68 oder eine mittlere Platte angeordnet ist, die strichpunktiert eingezeichnet ist.

Claims (19)

  1. Patentansprüche
    lVorrichtung zur Anordnung und wahlweisen Darbietung von mehreren Zeichnungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein endloses flexibles Tragband (14; 48, 49; 58; 65) über zwei in einem Gestell mit Abstand voneinander angeordneten Rollen (3, 4) geführt ist, an wenigstens einer Rolle (4) Antriebsmittel (7, 47) angeordnet sind, und daß die Zeichnungen (15-19) auf dem Tragband durch Befestigungsmittel (20-24; 25, 26; 66, 67) lösbar angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende des Gestells (1, 2) Fußstützen(9, 10) mit Rädern (11-13) vorgesehen sind und das Gestell (1, 2) senkrecht angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (1, 2) Wandhalter (31-34) zur Befestigung an einer Wand aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Tragband (14; 48, 49; 58) ein Textil- oder Kunststoffband angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragband (58) als Kunststoffband mit Löchern (62-64) ausgeführt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Tragband (14) ein Metallband angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Tragband (58) ein Glieder- oder Maschenband aus Draht vorgesehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, caß das Tragband in mehrere Bänder (48, 49) aufgeteilt ist, von denen je eines in der ähe der Rollenenden über diese geführt sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragband (48, 49; 59) abschnittsweise mit metallischen Folienstreifen (50-52; 59-61) in Querrichtung und/ oder in Längsrichtung hinterlegt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell aus äußeren Streben (1, 2) besteht, in welchen die Rollen (3, 4) gelagert sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung (29) wenigstens einer Rolle (3) unter Belastung durch eine Feder (30) im Sinne einer Spannung des Tragbandes ausgeführt ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gestell (1, 2) zwischen den Rollen wenigstens eine Platte (35), insbesondere eine Metallplatte, vorgesehen ist, die einen Abschnitt des Tragbandes hinterlegt.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell als kastenförmiger Körper (36) ausgeführt ist, oben und unten die Rollen (3, 4) aufnimmt und metallische Seitenflächen (37, 38) als Tragbandhinterlegung hat, an denen jeweils ein Bandabschuitt unmittelbar geführt ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und 12, 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel Magnete (20-24) vorgesehen sind.
  15. 15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel Magnete (20-24) vorgesehen sind, die mit dem aus Textil oder Kunststoff ausgeführten Tragband (14) mit den Zeichnungen (15-19) gemäß Verstellung des Bandes über die metallische Hinterlegung (37, 38) wandern.
  16. 16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Rollen (3, 4) aus Metall bestehen.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel mit Haken (67) versehene Klammern (66) vorgesehen sind.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel Klebeband (25, 26) vorgesehen ist.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmittel ein mit einer Rolle gekuppelter Elek=-tro-Getriebemotor (7) vorgesehen ist, der wahlweise einschaltbar ist.
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