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Vorrichtung zur Anordnung und wahlweisen Darbietung von Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anordnung und wahlweisen Darbietung
von Zeichnungen.
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Aus der Oflenlegungsschrift 2 028 994 ist ein Leichnungsständer bekannt,
bei welchem um eine Schwenkachse zahlreiche blattartige Tafeln schwenkbar angeordnet
sind, welche Zeichnungen aufnehmen und aus einer hängenden Lage in eine schräg nach
oben gerichtete Lage geklappt werden könrein, in welcher sie sich an ein entsprechend
gerichtetes Fiderlager an Gestell anlehnen. Hierdurch kann eine beliebige Zefflcbnung
sichtbar gemacht werden. Der Nachteil liegt darin, daß praktisch immer nu- eine
Zeichnung bzw. Zeichnung gen au@ einer Tagel zugleich sichtb? gefacht werden können,
wobei dann die Sichtbarmachung einer an«eren Zeicnnungverhältnismäßig unständlich
ist. Im allgeneinen müssen dann mehrere Tafeln geklappt werden, die andere Zeichnung
:iiuß gesucht
werden; ein Überblick über alle Zeichnungen in einem
solchen Gestell ist nicht leicht möglich.
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Gleiches gilt für eine Vorrichtung nach der Offenlegungsschrift 2
303 005. Diese Vorrichtung besteht aus in einem Kasten gelagerten Schnapprollos,
die jeweils durch einen Schlitz herausgezogen werden können, wodurch dann eine Zeichnung
sichtbar wird5 die auf dem jeweiligen Rollo angeordnet ist. Auch hierbei läßt sich
immer nur eine Zeichnung bzw.
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ein Zeichnungssatz auf einem Rollo sichtbar machen, so daß ein Überblick
über den gesamten Inhalt an Zeichnungen nicht ohne weiteres möglich ist.
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Bei Konstruktionen oder auch anderen Arbeiten ist es aber vielfach
zweckmäßig, sich einen Überblick über einen Satz zahlreicher Zeichnungen machen
zu können, wobei zugleich zweckmäßig ist, sich eine bestimmte Zeichnung in eine
besonders günstige Betrachtungslage einstellen zu können.
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Bs sind auch sogenannte TIagnethalter bekannt, bei denen eine Iitetallschiene
an einer Wand oder an einem Ständer befestigt wird, und eine Zeichnung kann durch
auf sie aufgesetzte Magneten angeordnet werden. Der Imachteil liegt darin, daß nur
eine Arbeitsposition möglich und ein Zeichnungswechsel mit zeitraubendem Arbeitsaufwand
verbunden ist.
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Line andere bekannte Ausführung ist ein sogenannter Planwender mit
um eine vertikale Achse verschwenkbaren horizontalen Schienen, an denen Zeichnungen
mit Klammern oder iiagneten befestigt werden können. Auch hier liegen die Nachteile
der zuerst erwähnten bekannten Ausführung vor, cia aas Heraussuchen einer bestimmten
Zeichnung umständlich ist. Vor allem wird hier eine große Grundfläche benötigt,
über welche die Schienen mit den Zeichnungen verschwenkbar sind.
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Der erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der
eingangs angegebenen Art, d.h. einen Zeichnungshalter so auszugestalten, daß bei
einer beliebigen Anordnungsmöglichkeit eine bestimmte Anzahl von Zeichnungen jeweils
gleichzeitig in das Blickfeld gebracht werden kann, wobei dann immer eine Zeichnung
in die besonders günstige Betrachtungslage einstellbar ist. Alle Zeichnungen sollen
aber nach außen freiliegen.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein endloses
flexibles Tragband über zwei in einem Gestell mit Abstand voneinander angeordneten
Rollen geführt ist, an wenigstens einer Rolle Antriebsmittel angeordnet sind, und
daß die Zeichnungen auf dem Tragband durch Befestigungsmittel lösbar angeordnet
sind. Das Gestell kann beispielsweise eine Höhe von 1,60 oder 2,00 m haben, wobei
sich die Breite des Tragbandes so bemißt, daß beispielsweise wenigstens DIN A-3-Zeichnungen
angebracht werden können. Größere Breiten sind möglich.
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Durch die Erfindung können eine Reihe von Zeichnungen und/oder anderen
Demonstrationsdarstellungen, die zur Lssung einer bestimmten Aufgabe, beispielsweise
zur Erarbeitung neuer Zeichnungen, überblickt werden müssen, an der Vorrichtung
angebracht werden, wobei dann durch die Antriebsmittel immer die jeweils besonders
interessierende Zeichnung in Augenhöhe beispielsweise eines Zeichners an einem Zeichenbrett
gebracht werden kann. Mit einem Blick können aber dabei jedenfalls die an einem
Abschnitt des Bandes, d.h. an einer Seite des Gestells beflndlichen Zeichnungen
überblickt werden, wobei bei Bedarf auch die Rückseite des Gestells angesehen werden
kann.
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Die Ant.riebsmittel gestatten,immer die jeweils am meisten interessierenden
Zeichnungen in das unmittelbare Blickfeld zu bringen.
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Hierbei ist das Gestell vorteilhaft mit Fußstütze und Rädern versehen,
auf denen das Gestell senkrecht angeordnet ist. Die Räder lassen eine schnelle günstige
Auf stellung für die jeweilige Aufgabe zu. Dabei wird einbezogen, daß das Gestell
auch für andere Zwecke verwendbar ist, beispielsweise wn Darstellungen bei Vorträgen
vorzuführenO Einbezogen wird auch, daß das Gestell Wandhalter zur Befestigung an
einer Wand aufweist, wobei die Möglichkeiten solcher Anordnungen einbezogen werden,
daß einmal die Rollen senkrecht und zum anderen in horizontaler Richtung gehalten
sind.
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Diese Ausführung mit Wandhaltern hat die Beschränkung, daß lediglich
der vordere Abschnitt des Tragbandes und die auf diesem angeordneten Zeichnungen
zu erblicken sind.
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Als Tragband ist in einer Ausführungsform ein Textil- oder Kunststoffband
vorgesehen. Für das Tragband ist es grundsätzlich wichtig, daß es in bezug zu den
Rollen einen Reibungswert aufweist, da bei Verdrehung nur einer Rolle die andere
über das Tragband mitgenommen wird. Beispielsweise können Rollen und/oder Bänder
an den aufeinanderlaufenden Flächen aufgerollt sein. Bei Anwendung eines Textil-
oder Kunststoffbandes können die Zeichnungen beispielsweise mit Klebebändern befestigt
werden.
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Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung liegt darin, daß als Tragband
ein flexibles Metallband, gegebenenfalls auch in der Ausführung als Glieder- oder
Maschenband aus Draht, vorgesehen ist. Auf einem solchen Band lassen sich Zeichnungen
durch Magnete befestigen, die mit umlaufen. Hierbei wird aber auch einbezogen, und
zwar insbesondere bei einem Maschenband aus Draht, gegebenenfalls aber auch bei
einem mit Löchern versehenen Kunststoffband, daß Befestigungsmittel in Form von
mit Haken versehenen Klammern angeordnet sind, wobei die Klammern die Zeichnungsränder
einfassen und die Haken entweder
in die Waschen oder die Löcher
eingehängt werden.
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Die Breite des Tragbandes entspricht zweckmäßig der Rollenlänge. In
einer besonderen Ausgestaltung, insbesondere wenn im Gestell eine Etinterleggung
vorgesehen ist, ist das Tragband zweckmäßig in mehrere Bänder aufgeteilt, von denen
je eines in der Nähe der Rollenenden über diese geführt ist.
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Hierdurch läßt sich eine besonders wirtschaftliche Ausführung schaffen,
zumal die Zeichnungen im allgemeinen im Bereich ihrer Ecken festgelegt werden.
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Gemäß einer anderen Ausführungsform ist insbesondere ein aus textil
oder Kunststoff bestehendes Tragband mit metallischen aolienstreifen in kuerrichtung
und/oder in Längsrichturig hinterlegt. Diese metallischen Streifen haben eine ausreichende
Stärke, um mit Magnethaltern zusammenzuwirken. Bei dieser Ausführung wandern aber
die Streifen mit dem Band mit, wenn das Tragband verstellt wird.
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Insbesondere die Anordnung eines Kunststoffbandes als Tragband, jedenfalls
als äußere Lage des Tragbandes, hat den Vorteil, daß eine Beschriftung möglich ist,
so daß beispielsweise zu Demonstrationszwecken zwischen verschiedenen Darstellungen
Zwischentexte oder Ergänzungen unmittelbar, beispielsweise mit Kreide, geschrieben
werden können.
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ijas Gestell besteht in einer einfachen, zweckmäßigen Ausführunsform
aus äußeren, d.h. seitlich angeordneten Streben, in denen die Rollen gelagert sind.
Einbezogen wird dabei vorteilhaft, daß die Lagerung wenigstens einer Rolle unter
Be-Lastung durch eine Feder im Sinne einer Spannung des Tragbandes ausgeführt ist.
In einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist in dem Gestell zwischen den Rollen wenigstens
eine Platte, insbesondere eine Hetallplatte vorgesehen, die einen Abschnitt des
Bandes hinterlegt. Hierbei versteht sich, daß sich diese
Ditetallplatte
über die ganze Höhe des Gestells erstrecken kann.
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Das hat einen besonderen Vorteil, wenn beide Abschnitte des Bandes,
d.h. bezüglich des Gestells, vorn und hinten mit Metallplatten versehen sind. Unter
diesem Gesichtspunkt sieht eine besonders bevorzugte Ausführungsform vor, daß das
Gestell als kastenförmiger Körper ausgeführt ist, oben und unten die Rollen aufnimmt
und metallische Seitenflächen als Tragbandhinterlegung hat, an denen jeweils ein
Bandabschnitt unmittelbar geführt ist. Durch eine Metallplattenhinterlegung, d.h.
überhaupt eine Hinterlegung mit Platten, wird zunächst das Tragband so abgestützt,
daß eie Beschriftung möglich ist.
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Zu diesem Zweck genügt auch eine nur abschnittsweise Platte anordnung
an einer Seite des Gestells, beispielsweise etwa in Augenhöhe einer Person, um die
in die besonders günstige Lage gebrachte Zeichnung oder Darstellung abzustützen
und eine Beschriftung zu ermöglichen. Bei der ausführung einer Hinterlegung an beiden
Seiten, insbesondere bei kastenförmigem Gestell und Verwendung eines Tragbandes
aus Textil oder Kunststoff sowie von Magneten als Befestigungsmittel, liegt eine
überraschende Lösung darin, daß die Magnete mit dem aus Textil oder Kunststoff ausgeführten
Tragband mit den Zeichnungen gemäß Verstellung des Bandes über die metallische Hinterlegung
wandern. Überraschend zeigt sich, daß die Halterung der Zeichnungen oder Pläne nicht
beeinträchtigt wird dadurch, daß ein gegebenenfalls beschriftbares Band zwischen
metallischer Hinterlegung und den Zeichnungen angeordnet ist.
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Bevorzugt wird bei einer solchen Ausführungsform, daß auch die Rollen
aus Metall bestehen.
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Als Antriebsmittel kann eine Kurbel an einer Rolle vorgesehen sein.
Bevorzugt wird jedoch als Antriebsmittel ein mit einer Rolle gekuppelter Elektro-Getriebemotor,
der wahlweise einschaltbar ist. Ein solcher Getriebemotor kann mit einem MMßschalter
ausgestattet sein, damit eine beliebige Weiteischaltung
möglich
ist, ohne daß beispielsweise ein Zeichner seine Arbeit unterbricht.
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Die drfindung wird im folgenden anhand von vorteilhaften AusführunOsbeispielen
erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. In dieser zeigen: Fig. 1 : eine
perspektivische Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 : eine
perspektivische Ansicht eines Gestells ohne Tragband in einer anderen Ausführungsform,
Fig. 3 : eine perspektivische Ansicht des Gestells in einer weiteren Ausführungsform,
Fig0 4 : eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 : eine Teilansicht einer besonderen Ausführungsform eines Tragbandes, Fig.
6 : eine Teilansicht einer weiteren Ausführungsform eines Tragbandes, Fig. 7 : eine
perspektivische Ansicht für ein Befestigungsmittel, insbesondere für ein Tragband
nach Fig. 6.
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In Fig. 1 ist erkennbar, daß in einem Gestell, welches wenigstens
zwei senkrechte Seitenstreben 1, 2 hat, oben und unten je eine Rolle 9, 4 um in
den Seitenstreben gelagerte Zapfen, von denen einer mit 5 bezeichnet ist, drehbar
gelagert sind. Insbesondere ein axialer Zapfen 6 der unteren
Rolle
ist seitlich durch die Strebe hindurchgeführt und mit einem angeflanschten Elektro-Getriebemotor
7 gekuppelt.
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Dieser ist in einer üblichen Weise an einen Elektroanschluß angeschlossen
und mit einem Fußschalter 8 versehen, so daß die Rolle 4 je nach Maßgabe der Betätigung
des Fußschalters 8 verdrehbar ist.
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An den Seitenstreben 1, 2 sind unten Fußstütze 9, 10 angeordnet, an
deren ausladenden Enden Räder 11, 12, 13,zweckmäßig in Form von Lenkrollen, angeordnet
sind, deren Achse auch um einen senkrechten Zapfen verdrehbar ist, welcher in den
i'ußstützen gelagert ist.
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Über die Rollen 3, 4 ist ein flexibles Tragband 14 geführt, und zwar
mit solcher Spannung, daß es beim Antrieb der Rolle 4 mitgenommen wird. Auf diesem
Tragband sind Pläne oder Zeichnungen 15 bis 19 durch jeweils an den Ecken angeordnete
Befestigungsmittel 20 bis 23 befestigt. Pür diese Befestigungsmittel sind mehrere
Möglichkeiten vorgesehen. Beispielsweise sind die Befestigungsmittel 20 bis 24 Magnete,
allerdings unter der Voraussetzung, daß das Tragband vollständig eine metallische
Hinterlegung aufweist oder überhaupt aus Metall besteht. Auf verschiedene Ausführungen
dazu wird noch Bezug genomslen. Wie beispielsweise für Befestigungsmittel der Zeichnung
17 bei 25, 26 gezeigt ist, können auch Klebestreifen vorgesehen sein.
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Fig. 2 zeigt ein Gestell, das aus Seitenstreben 1, 2 besteht, in denen
oben und unten die Rollen 3, 4 in der beschriebenen Weise gelagert sind. An diesen
Seitenstreben können dann unten die Fuß stützen angeordnet sein. Wie oben anhand
der Rolle 1 gezeigt ist, sind in den Seitenstreben Lagerausschnitte 27, 28 angeordnet.
In diesen sind in senkrechter Richtung bewegliche Lagerklötze 29 geführt, die von
axialen Zapfen, beispielsweise 5, der Rolle durchsetzt sind und unter der Einwirkung
von
Federn 30 stehen, die bestrebt sind, die Lagerklötze in den Ausschnitten 27, 28
nach oben zu drücken. Hierdurch wird ein Tragband gespannt. Dabei versteht sich,
daß die magerklötze in der Ebene der Streben 1, 2 so geführt sind, aaß sie nicht
seitlich herausfallen können.
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en auch entsprechend der Fig. 1 an den Streben 1, 2 die Fußstützen
angeordnet sein können, so sind in der Ausführung nach Hig. 2 als eine wahlweise
andere Ausgestaltung Wandhalter 31 bis 34 angebracht, mit welchen das Gestell an
einer Wand zu befestigen ist.
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In Fig0 2 ist dann eine weitere Ausgestaltung dadurch vorgesehen,
daß in einem Bereich zwischen den Streben eine Hinterlegungsplatte 35, beispielsweise
aus Holz, angeordnet ist.
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Diese Hinterlegungsplatte ermöglicht, daß auf dem Tragband bzw. auf
Zeichnungen an dem Tragband im Bereich vor der Hinterlegungsplatte 35 Beschriftungen
angebracht werden können.
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Einbezogen wird dabei auch, daß eine solche Hinterlegungsplatte sich
bis zu den Rollen 3, 4 erstreckt.
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In diesem Falle wird eine Gestellausführung nach Fig. 3 bevorzugt.
Dieses Gestell hat einen kastenförmigen Körper 36, dessen vordere und hintere Plächen
37, 38 metallisch sind, und die an ihren Längsrändern durch seitliche Wandstücke
39, 40, gegebenenfalls auch aus Metall, verbunden sind. Als Metall kann dünner Stahl
verwendet werden. Gegebenenfalls sind im kastenförBaigen Körper Verstrebungen angeordnet,
so daß die vorderen und hinteren flächen nicht eindrückbar sind. Die Stirnwandstücke
39, 40 sind oben und unten mit Auskehlungen 41, 42 versehen, in denen die Rollen
3, 4 geführt sind, beispielsweise in an den Wandstücken angeordneten Laschen 43,
44.
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Bine federnde Abstützung gemäß Fig. 2 kann hier vorbehalten bleiben.
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Diese Ausführung hat den Vorteil, daß die metallischen Seitenflächen
37, 38 sich bis zu dem horizontalen Durchmesser der Rollen erstrecken. Zweckmäßig
sind bei einer solchen Ausführung die Rollen selbst auch aus Metall oder mit metallischen
Mantelflächen versehen.
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Die Wandstücke 39, 40 haben zweckmäßig unten Montageöffnungen 45,
46, um Pußstützen, beispielsweise gemäß Fig. 1, anbringen zu können.
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Fig. 4 zeigt eine besonders leichte Ausführung. An Seitenstreben 1,
2, die unten mit Fußstütze 9, 10 versehen sind, sind in einer der beschriebenen
Weisen die Rollen 3, 4 gelagert, wobei in dieser Ausführungsform am unteren axialen
Zapfen 6 der Rolle 4 eine Kurbel 47 als Antriebsmittel vorgesehen ist. Bei dieser
Ausbildung ist das Tragband in zwei Bänder 48, 49 aufgelöst, die jeweils in der
Nähe der Enden der Rollen angeordnet sind, und an denen Zeichnungen oder Pläne mit
ihren Ecken zu befestigen sind. Hierbei kann bei textiler Ausführung der Bänder
eine Klebebandbefestigung vorgesehen sein oder aber, wenn die textilen Bänder 48,
49 in bestimmten Abständen jeweils mit querverlaufenden Metallstreifen 50 bis 52
hinterlegt sind, eine Befestigung durch Magnete. Die querverlauSenden Metallstreifen
haben den Vorteil, daß einerseits ein leichter Umlauf um die Rollen möglich ist
und andererseits auch die Reibung an den Rollen erhöht wird.
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In Fig0 5 ist der Abschnitt eines Tragbandes 53 gezeigt, das beispielsweise
aus Kunststoff besteht und über seine ganze Breite querverlaufende Metallfolienstreifen
59 bis 61 besitzt. Diese entsprechen den metallischen Streifen 50 bis 52.
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In einer wahlweisen Ausgestaltung können auch Lochreihen 62, 63, 64
angeordnet werden, in die Befestigungsmittel einbringbar sind, wie sie noch anhand
der Fig. 7 beschrieben werden.
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Nach Fig. 6 ist ein aus Draht bestehendes flexibles Maschenband 65
als Tragband vorgesehen. Dieses eignet sich als Hinterlegung für ein Textil- oder
Metallband oder als unmittelbares Tragband, wobei es auch zweckmäßig aus umspritzten
Drähten hergestellt sein kann, wobei jeweils eine Halterung von Plänen oder Zeichnungen
mit Magneten möglich ist, oder auch mit Befestigungsmitteln nach Fig. 7.
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Solche Befestigungsmittel nach Fig. 7 bestehen aus einer Federklammer
66 zur Einklemmung eines Randabschnittes einer Zeichnung oder eines Planes. An dieser
Federklammer ist ein Haken 67 angeordnet, der entweder in ein Loch einer Lochreihe
62 bis 67 oder in eine Masche des Itaschenbandes 65 einhängbar ist. Die Anwendung
an einem Maschenband ist deshalb besonders günstig, weil durch die umnittelbar benachbarte
Anordnung oder gleichmäßigen Verteilung von Maschen gegenüberliegende Ränder von
Zeichnungen beliebiger Größe festlegbar sind. Bei der Ausführungsform nach Fig.
5 haben die Lochreihen 62 bis 64 zweckmäßig einen solchen Abstand, daß mit Befestigungsmitteln
66, 67 nach Fig. 7 bestimmte übliche Zeichnungsformate oben und unten festlegbar
sind.
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Figur 4 zeigt ein besonders leichtes Gestell. Dabei wird einbezogen,
daß die Rollen 3, 4 auf Achsen angeordnet sind, welche die stabile Verbindung zwischen
den Seitenstreben 1, 2 bilden.
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Das gilt auch fUr die anderen Ausführungsformen, wobei aber auch gemäß
Figur 1 einbezogen wird, daß zwischen den Seitenstreben 1, 2 noch eine Diagonalverstrebung
68 oder eine mittlere Platte angeordnet ist, die strichpunktiert eingezeichnet ist.