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DE2513323A1 - Fernwirksystem zum selektiven ansteuern von empfaengern, insbesondere in kraftfahrzeugen - Google Patents

Fernwirksystem zum selektiven ansteuern von empfaengern, insbesondere in kraftfahrzeugen

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Publication number
DE2513323A1
DE2513323A1 DE19752513323 DE2513323A DE2513323A1 DE 2513323 A1 DE2513323 A1 DE 2513323A1 DE 19752513323 DE19752513323 DE 19752513323 DE 2513323 A DE2513323 A DE 2513323A DE 2513323 A1 DE2513323 A1 DE 2513323A1
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DE
Germany
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transmitter
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Granted
Application number
DE19752513323
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English (en)
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DE2513323C2 (de
Inventor
Georg Haubner
Werner Meier
Albert Dr Ing Weckenmann
Hartmut Zoebl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Publication of DE2513323A1 publication Critical patent/DE2513323A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2513323C2 publication Critical patent/DE2513323C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/12Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by pulse characteristics in transmission link
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R16/00Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for
    • B60R16/02Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements
    • B60R16/03Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements for supply of electrical power to vehicle subsystems or for
    • B60R16/0315Electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for; Arrangement of elements of electric or fluid circuits specially adapted for vehicles and not otherwise provided for electric constitutive elements for supply of electrical power to vehicle subsystems or for using multiplexing techniques

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Description

  • Fernwirksystem zum selektiven Ansteuern von Empfängern, insbesondere in Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft ein Fernwirksystem mit einem Zentralsender zum während je eines einer Folge von Auswahlsteuerzyklen selektiven Ansteuern von an ein Ringleitungssystem aus Versorgungs-, Steuer- und Takt leitungen angeschlossenen Empfängern, insbesondere in Kraftfahrzeugen, mittels bestimmten Empfängern zugeordneter Betriebsschalter, die, zur Abgabe eines gegen einen Steuerimpuls um eine definierte Zeitspanne versetzten Schaltimpulses tn das Ringleitungssystem, an die Zählausgänge einer von einem Taktgenerator zyklisch betriebenen Zählschaltung angeschlossen sind.
  • Ein derartiges Fernwirksystem ist aus der DT-OS 2 55o 891 bekannt. Gegenüber universell anwendbaren Fernwirksystemen mit über ein Ringleitungssystem selektiv ansteuerbaren Empfängern, die insbesondere der zentralen Datenverarbeitung bei räumlich weit auseinanderliegenden Meßstellen dienen und als Partyline-Systeme bekanntgeworden sind (vgl. ELEKTRONIK 1972, )31 ff; 1974, 545 ff) ist das genannte Fernwirksystem nach der DT-OS unter Reduktion des schaltungstechnischen Aufwandes bereits auf die besonderen Belange der Kraftfahrzeugelektrik abgestellt, mittels derer im wesentlichen von einem einzigen Ort aus (insbesondere vom Armaturenbrett aus) an verschiedenen Stellen eingebaute und sehr unterschiedliche Verbraucher ein- und ausgeschaltet werden müssen.
  • Das Fernwirksystem nach der genannten DT-OS weist aber hinsichtlich des Einsatzes eines derartigen Ringleitungssystemes in Kraftfahrzeugen noch verschiedene schwerwiegende Nachteile auf. So ist im Ringleitungssystem eine Vielzahl an separaten Leitungen erforderlich, die teils an allen selektiv anzusteuernden Empfängern (mit nachgeschalteten Verbrauchern) vorbeigeführt, teils durch diese hindurchgeschleift sind. Das bedeutet aber nicht nur immer noch einen erheblichen Verdrahtungsaufwand für das Verlegen eines solchen Ringleitungssystems und für das Auf trennen und Zusammenfügen von Leitungen bei Veränderungen in der Anzahl bzw. in der örtlichen Zuordnung der einzelnen Empfänger sondern stellt hinsichtlich möglicher Fehlschaltungen und unsicherer Leitungsverbindungen auch eine erhebliche Störquelle dar. Darüberhinaus ist Jenes vorbekannte Fernwirksystem £ur Kraftfahrzeuge nicht dafür ausgelegt, von einzelnen selektiv anzuwählenden Verbrauchern eine Rückmeldung über deren Betriebsbereitschaft bzw. über deren ordnungsgemäaen Betrieb über das Ringleitungssystem an den Zentralsender durchzuführen; das ist aber aus betriebstechnischen Gründen oft erwünscht und hinsichtlich bestimmter Funktionen sogar aufgrund der Zulassungsvorschriften unumgänglich.
  • Es wurden auch schon Fernwirksysteme der eingangs genannten Art vorgeschlagen, die mit einem Minimum an einzelnen Leitungen im Ringleitungssystem, nämlich mit nur einer Versorgungsleitung, einer Steuerleitung und gegebenenfalls einer Takt leitung abgesehen von einer Stromschiene für die Leistungsversorgung von Verbrauchern arbeiten und in denen zusätzlich eine Rückmeldeleitung vorgesehen sein kann, um durch Rückführung einer Ja-Nein-Information während des selektiven Anwählens eines bestimmten Verbrauchers am Zentralsender dessen Betriebs- oder Betriebsbereitschaftszustand anzuzeigen; vgl. insbesondere die deutschen Patentanmeldungen P 24 60 917.4, P 25 o5 679.7 oder P 25 o6 o7.5 Schon in der Kraftfahrzeugelektrik kommen aber Meß- und Uberwachungsaufgaben vor, die die übermittlung eines größeren Informationsumfanges als nur einer Ja-Nein-Information an den Zentralsender erfordern. So ist etwa eine kontinuierliche oder wenigstens quasi-kontinuierliche Anzeige des Füllgrades des Kraftstofftanks oder eine Anzeige des Ergebnisses einer KUhlwasser-Temperaturmessung nicht mit der bloßen Rückmeldung einer Ja-Nein-Information realisierbar. Das gilt destomehr bei artverwandten Einsatzgebieten des genannten Fernwirksystemes, etwa zur automatischen oder teilautomatischen Fahrzeugdiagnose auf einem Prüfstand und schließlich bei Anwendungen des Fernwirksystems für industrielle Steuer-, Regel- und Meßaufgaben. Für alle solche Anwendungsfälle, bei denen nicht tatsächlich ein teistungsverbraucher angesteuert und überwacht werden soll, soll im Rahmen dieser Erfindungsbeschreibung mit dem Begriff des selektiv über seinen Empfänger ansteuerbaren Verbrauchers ganz allgemein ein Meßwertaufnehmer gemeint sein, der der aktuell zu erfassenden physikalischen Größe entsprechend gewählt und eingesetzt ist und bei selektiver Ansteuerung eine Information über den aktuellen, erfaßten physikalischen Zustand an den Zentralsender über das Ringleitungssystem zurückmeldet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es also, ein Fernwirksystem der eingangs genannten Art so auszubilden, daß bei einem möglichst minimalen schaltungstechnischen Aufwand für das Ringleitungssystem und an beliebigen Orten an dieses anschließbaren Empfängern eine Meßert-Rückmeldung an den Zentralsender ermöglicht wird; diese soll sich insbesondere organisch in das Funktionsprinzip der genannten schon vorgeschlagenen Fernwirksysteme einfügen lassen, deren Funktionssicherheit bei geringem schaltungstechnischem Aufwand bereits erwiesen ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Ringleitungssystem auch eine Rückmeldeleitung aufweist, die im Zentralsender über einen Rückmeldevergleicher, der auch an die Betriebsschalter aller für eine Rückmeldung in Betracht kommender Empfänger geführt ist, an einen Rückmeldeanzeiger mit einem mehrstelligen Informationsaufnehmer angeschlossen ist und die in jedem Empfänger über eine nur bei momentan angesteuertem Empfänger freigegebene Rückmeldesperre auf einen Rückmeldegeber geschaltet ist, in dem ein Meßwertaufnehmer an einen meßwertquantisierenden Pulswandler mit mehrstelligem Informationsgeber angeschlossen ist.
  • Die Rückmeldeleitung, deren Aufnahme in das Ringleitungssystem eines Fernwirksystemes der eingangs genannten Art bereits vorgeschlagen wurde, dient nun also dazu, im Moment des Ansteuern eines bestimmten Empfängers nicht nur eine Ja-Nein-Information an den Zentralsender zu übermitteln, sondern eine mehrstellige und entsprechend umfangreiche Information des diesem Empfänger zugeordneten Meßwertaufnehmers aus einem Informationsgeber abzufragen und am Zentralsender vor der Meßwertausgabe in einem entsprechenden mehrs telligen Informationsaufnehmer wieder zusammenzusetzen. Für diese Informationsübermittlung bedarf es keines Eingriffes in den Funktionsablauf der selektiven Ansteuerung des schon vorgeschlagenen Fernwirksystemes, da die ohnehin ablaufenden Funktionen für das Abfragen, Rückmelden und im Zentralsender erfolgende Zusammensetzen der Information herangezogen werden können.
  • Bei dem schcn vorgeschlagenen Fernwirksystem werden aufeinanderfolgende Auswahlsteuerzyklen - entsprechend Zählzyklen der die Kodierung bestimmenden Zählschaltung im Zentralsender - jeweils durch ein Steuersignal getrennt, das nachstehend einheitlich als Steuerimpuls bezeichnet wird, obwohl es sich in der bevorzugten Realisierung um eine Impulspause definierter Mindestlänge handelt, aus der gegebenenfalls über einen Signalwandler ein Betätigungssignal abgeleitet wird. ZweckmäBigerweise werden diese Steuerimpulse dazu herangezogen, den Inhalt der einzelnen Stellen des mehrstelligen Informationsgebers am gerade selektiv angewählten Empfänger schrittweise abzufragen und die Information nach Übermittlung über die Rückmeldeleitung im entsprechenden mehrstelligen Inforrnationsaufnehmer am Zentralsenderv diesem bestimmten gerade angewählten Empfänger zugeordnet, wieder zusammenzufügen, ehe die gewünschte (analoge oder digitale) PWTeßwertausgabe erfolgt.
  • Nach einem bevorzugten AUsfuhrungsbeispiel der Erfindung wird innerhalb eines Jeden vom Zentralsender her gesteuert ablaufenden Auswahlsteuerzyklus an jedem mit einem Meßwert aufnehmer ausgerüsteten und vom Zentralsender her selektiv anwählbaren Empfänger der momentane Meßwert in eine ihm proportionale Anzahl an Impulsen umgesetzt, und nach ihrer seriellen übertragung über das Ringleitungssystem an den Zentralsender werden diese Impulse integriert oder gezählt und als jenem Empfänger zugeordnet ausgegeben, also etwa angezeigt oder in -nachgeschalteten Steuerungsab-läufen weiterverarbeitet.
  • Für eine sehr hohe Auf lösung des Meßwertes ist es erforderlich, eine entsprechend hohe Anzahl möglicher Impulse zur Verfügung zu stellen. Damit aber steigt nicht nur der schaltungstechnische Aufwand für das Erzeugen und übertragen dieser Impulsfolge stark an, sondern insbesondere entsteht auch ein großer Zeitbedarf zur seriellen Übertragung sämtlicher dieser Impulse. Nach einer Weiterbildung der Erfindung wird deshalb im Falle der Erfordernis einer hohen Meßwertauflösung hinter dem Meßwert aufnehmer nicht mehr eine unmittelbare Umsetzung in eine äquivalente Puls anzahl vorgenommen, sondern im mehrstelligen Informationsgeber wird eine kodierte - vorzugsweise eine binärkodierte - Impulsfolge zur mittelbaren Angabe des momentanen Meßwertes aufgebaut. Diese Weiterbildung hat bei vertretbarem schaltungstechnischem Mehraufwand den Vorteil, daß mit einer geringen Anzahl an Impulsen eine große Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten über deren Informationsinhalt und damit eine große Auflösung des Meßwertes erzielbar ist. In entsprechender Weise erfolgt nach Übertragung über das Ringleitungssystem an den Zentralsender im mehrstelligen Informationsaufnehmer eine Dekodierung, also eine Rückwandlung in einen unmittelbar anzeigbaren Meßwert, wenn nicht im Einzelfall ohnehin eine Weiterverarbeitung der kodierten Form des Meßwertes vorgesehen ist.
  • Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeisp len zur Erfindung erfolgt die serielle Übertragung der einzelnen Stellen des nach Kodierung rückzumeldenden Meßwertes im Takte der Auswahlsteuerzyklen. Handelt es sich beim am Eingang des betrachteten Rückmeldegebers anliegenden Meßwert um einen solchen, der relativ rasch schwankt oder der über den zugeordneten Rückmeldeanzeiger in schnellwirkende Regelkreise eingreifen soll, dann kann die Zeitspanne für diese Abfrage aller Stellen des kodierten Meßwertes unter Umständen zu lang sein. Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist es aber möglich, wenigstens für einen der Rückmeldegeber eine serielle Übertragung des kodierten Meßwertes komplett während der Zeitspanne für Ablauf eines einzigen Auswahlsteuerzyklus vorzunehmen. Dazu wird an der Zählschaltung des Zentralsenders für diesen für rasche Meßwert-Rückmeldung in Betracht gezogenen Rückmeldegeber nicht nur eine einzige Zählstellung pro Auswahlsteuerzyklus abgefragt, sondern es werden an der senderseitigen Zählschaltung so viele Zählstellungen abgefragt, wie der im Rückmeldegeber als Taktschalter vorgesehene Ringzähler Zählstellungen durchläuft. Hierfür können freie Zählausgänge einer (hinsichtlich der Anzahl selektiv anzusteuernder Empfänger) überdimensionierten Zählschaltung herangezogen werden; oder eine an sich durch entsprechende Anzahl individuell anzusteuernder-Emp,änger bereits ausgelastete Zählschaltung wird um die entsprechende Anzahl von Zählstellungen erweitert. Die dadurch bedingte Verlängerung jeden Auswahlsteuerzyklus kann in der Praxis jedenfalls dann ohne weiteres in Kauf genommen werden, wenn die Zählschaltung mit einer hinreichend hohen Impulsfrequenz getaktet wird und/oder wenn die beschriebene rasche Meßwert-Rückmeldung nur für solche Rückmeldegeber in Betracht gezogen wird, für die es aufgrund der Natur oder des Anwendungszweckes des rückzumeldenden Meßwertes notwendig ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachstehender Beschreibung zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele. Es zeigt Fig. 1 ein Fernwirksystem mit einem an ein Ringleitungssystem angeschlossenen Zentralsender, von dem aus eine Vielzahl ebenfalls an das Ringleitungssystem angeschlossener Empfänger selektiv anwählbar ist, von denen nur ein momentan angewählter Empfänger dargestellt ist, mit einer Meßwert-Rückmeldung unter Verwendung einer dem momentanen Meßwert proportionalen Anzahl an Impulsen; Fig. 2 ein Fernwirksystem nach Fig. 1, bei dem aber die Übermittlung des Meßwertes vom angewählten Empfänger an den Zentralsender mittels einer binärkodierten Impulsfolge durchgeführt wird, und Fig. 3 ein gegenüber den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und Fig. 2 abgewandeltes Ausführungsbeispiel zur Erfindung, bei dem eine innerhalb Je eines Auswahlsteuerzyklus abgeschlossene Meßwert-Rückmeldung erfolgt.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel zur Erfindung ist besonders für Anwendungsfälle geeignet, bei denen entweder keine große Auflösung rückzumeldender Meßwerte verlangt wird oder bei denen die rückzumeldenden Meßwerte quasi-stationär zur Verfügung stehen, so daß im Interesse höherer Auflösung eine damit anwachsende Zeitspanne für die schrittweise erfolgende Rückmeldung einer den Meßwert repräsentierenden Pulsfolge in Kauf genommen werden kann.
  • Fig. 1 zeigt in symbolischer Vereinfachung einen Ausschnitt aus einem Ringleitungssystem 1o6 mit Versorungsleitung 114, Taktleitung 117, Steuerleitung 129 und Rückmeldeleitung 145.
  • Die Versorgunsleitung 114 ist, gegebenenfalls über hier nicht dargestellte Stabilisierungsschaltungen, mit einer Spannungsquelle verbunden, bei der es sich im Falle des Einbaus dieses Ringleitungssystems 106 in ein Kraftfahrzeug etwa um dessen Batterie handelt. Die Taktleitung 117 und die Steuerleitung 129 sind beide nur gestrichelt eingezeichnet, da es vom Aufbau des an das Ringleitungssystem 106 angeschlossenen Zentralsenders llo abhängt, ob tatsächlich beide erforderlich sind oder ob anstelle eines separaten über die Steuerleitung 129 ausgesandten Schaltimpulses eine entsprechende Kodierung bestimmter über die Taktleitung 117 laufender Impulse vorgenommen wird. Die Rückmeldeleitung 145 dient der Rückmeldung der in Impulsinformationen umgesetzten Meßwerte von bestimmten, von Zentralsender 11o über Empfänger 111 selektiv angewählten Rückmeldegebern 149. Von der Vielzahl an beliebiger Stelle an das Ringleitungssystem 106 anschließbarer und vom Zentralsender 11o her selektiv anwählbarer Empfänger 111 ist in Fig. 1 lediglich der durch die "Nr. 4" individualffsierte Empfänger 111.4 dargestellt, der durch Betätigen des zugeordneten Betriebsschalters 123.4 im Zentralsender llo anwählbar ist. Hinsichtlich schaltungstechnischer Einzelheiten zur selektiven Anwahl bestimmter Empfänger 111 mittels der Betriebsschalter 123 im Zentralsender llo und bezüglich der unterschiedliden VerknUpfungsschaltungen in Abhängigkeit davon, ob lediglich eine Taktleitung 117 oder zusätzlich auch eine Steuerleitung 129 vorgesehen ist, sowie schließlich bezüglich verschiedener zur Vereinfachung hier fortgelassener Blockierschaltungen zum Ausschließen von Störeinflüssen wird auf die eingangs genannten älteren Patentanmeldungen Bezug genommen. In Fig. 1 ist diese Bezugnahme hinsichtlich der Anschaltung einerseits des Zentralsenders 11o und andererseits des Empfängers 111.4 an die Taktleitung 117 und gegebenenfalls zusätzlich an die Steuerleitung 129 des Ringleitungssystems 106 durch Kreuze symbolisiert.
  • Innerhalb je eines einer Folge von Auswahlsteuerzyklen kann jeder Empfäner 111 selektiv angewählt werden, nämlich infolge Betätigung der den entsprechenden Empfängern 111 zugeordneten Betriebsschalter 123 im Zentralsender silo, Ein derartiger Aüswahlsteuerzyklus ist definiert durch den Zählzyklus einer Zählschaltung 115 im Zentralsender zu dem ein entsprechender Zählzyklus eines Empfängerzählers 130 in jedem einzelnen Empfänger 111 synchron verläuft. Die Synchronisation dieser Zählvorgänge erfolgt jeweils beim Übergang von einem Auswahlsteuerzyklus zum nächsten infolge Rücksetzens aller Empfängerzähler 130, ausgelöst durch das Rücksetzsignal der vollgezählten Zählschaltung 115 im Zentralsender silo. Für diese Synchronisation wird über das Ringleitungssystem 1o6 ein Steuerimpuls übertragen, der sich von den Zählimpulsen zur Ansteuerung der Empfängerzähler 130 und von den Schaltimpulsen zum Ansteuern des über einen Betriebsschalter 123 selektiv angewählten Empfängers 111 durch Zuordnung zu einer separaten Leitung im Ringleitungssystem 106, vorzugsweise jedoch durch die Natur dieses Steuerimpulses im Gegensatz zur Natur der anderen vorkommenden Impulse unterscheidet. Diese letztgenannte Unterscheidungsmöglichkeit kann durch unterschiedliche Impulsamplituden oder Impulspolaritäten erfolgen. Im Interesse einfachen und störsicheren Schaltungsaufbaus sind allerdings unipolare Impulse konstanter Amplitude zu bevorzugen, so daß die Unterscheidung bevorzugt durch die Länge eines Impulses oder einer Impulspause in einem Steuerpulsdiskriminator 156 vorgenommen wird, wie in den genannten älteren Anmeldungen eingehend beschrieben.
  • Wenn vom Zentralsender llo her über das Ringleitungssystem 106 der in Fig. 1 dargestellte, durch die "Nr. 4" individualisierte Empfänger 111.4 selektiv angewählt werden soll, dann ist der Betriebsschalter 123.4 zu schließen, der über ein ODER-Gatter 119 bei Erreichen der Zählstellung "Mr. 4" in der Zähischaltung 115 des Zentralsenders 11o einen Schaltimpuls an das Ringleitungssystem 106 abgibt. In diesem Moment haben auch sämtliche Empfängerzähler 13o die Zählstellung "Nr. 4"eingenommen. Weil während dieser vierten Zählstellung (vom diesem Zählausgang der Zähl-Schaltung 115 im Zentralsender 11o nachgeschalteten und betätigten Betriebsschalter 123.4) der SchaltimDuls auf das Ringleitungssystem 106 gegeben wurde, wird im Empfänger 111.4 die an den vierten Zählausgang des Empfängerzählers 13o angeschlossene Koinzidenzstufe 135, deren zweier ter Eingang an das Ringleitungssystem 106 führt, durch geschaltet. Der Ausgang der Koinzidenzstufe 135 ist an einen zweier Eingänge einer Rückmeldesperre 146 geschaltet. Deren zweiter Eingang führt auf den Ausgang des dem Empfänger 111.4 zugeordneten Rückmeldegebers 149.4.
  • Wenn der Rückmeldegeber 149.4 jetzt ein Signal abgibt, wird die Rückmeldesperre 146 aufgrund Erfüllung ihrer Koinzidenzbedingung durchgeschaltet und ein Impuls auf die Rückmeldeleitung 145 des Ringleitungssystems 106 gegeben. Das Vorhandensein dieses Rücknelde-Impulses wird im Zentralsender 110 von einem Rückmeldevergleicher 144 abgefragt, dessen dem vierten Betriebsschalter 123.4 zugeordnetes UND-Gatter 121.4 mit einem Eingang an den Ausgang des Betriebsschalters 123.4 angeschlossen und somit angesteuert ist, solange die Zählschaltung 115 die vierte Zählstellung einnimmt und der Betriebsschalter 123.4 betätigt ist. Der nun einlaufende Rückmeldeimpuls schaltet das U-Gatter 121.4 also durch, womit der, dem durch die ??Nr. 4?? individualisierten Empfänger 111.4 mit zugeschaltetem Rückmeldegeber 149.4 zugeordnete, Rückmeldeanzeiger 143.4 im Zentralsender 110 angesteuert wird.
  • Der über das Ringleitungssystem 1o6 an den Zentralsender llo zu übertragende Meßwert steht als stationäre oder quasistationäre Gleichspannung am Eingang 171 des Rückmeldegebers 149 - in Fig. 1 des selektiv angewählten Rückmeldegebers 149.4 - an. Der Eingang 171 führt, zweckmäßigerweise über ein Glättungsglied 172 zum Ausschalten kurzzeitiger Störschwankungen, auf einen meßwertquantisierenden Pulswandler 173, dem ein mehrstelliger Informationsgeber 174 nachgeschaltet ist. Der Ausgang letzteren führt über die Rückmeldesperre 146 auf die Rückmeldeleitung 145 des Ringleitungssystems 106.
  • Im in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der meßwertquantisierende Pulswandler 173 aus einer Serie von Vergleichsstufen 175, deren Bezugspotential-Eingänge 176 an unterschiedliche Abgriffe eines Spannungsteilers 177 geführt, also auf unterschiedliche Potentiale vorgespannt sind. Jede der Vergleichssturen 175 schaltet dann durch, gibt also dann ein Ausgangssignal ab, wenn an ihrem Signaleingang 178 ein Potential auftritt, das wenigstens so groß wie dasjenige am Bezugspotential-Eingang 176 ist. Bei diesen Vergleichsstufen 175 handelt es sich beispielsweise um potentialgesteuerte Kippstufen mit einstellbarer Schwellspannung oder um entsprechend geschaltete Operationsverstärker.
  • Bei der den momentanen Meßwert repräsentierenden Gleichspannung am Eingang 171 des Rückmeldegebers 149 handelt es sieh zweckmäßigerweise um ein auf einen Maximalwert normierte Potential. Je höher momentan der Meßwert ist, destomehr Vergleichsstufen 175 sind durchgeschaltet, geben also ein Ausgangssignal ab. Die wirksame Übertragungs-oder Meßcharakteristik der Meßwert-Rückmeldung für den jeweiligen Rückmeldegeber 149 läßt sich durch entsprechende Wahl der Abgriffe am Spannungsteiler 177 (z. B. mit linearem oder logarithmischem Anstieg der abgegriffenen Potentiale für die aufeinanderfolgenden Bezugspotential-Eingänge) vorgeben. Bei linear ansteigenden Bezugspotential-Abgriffen am Spannungsteiler 177 und im Falle des Einsatzes von fünf Vergleichsstufen 175 (wie in Fig. 1 dargestellt) entspricht zweckmäßigerweise der niedrigste Abgriff lo d so daß unter lo 10 liegende Meßwerte noch als O % behandelt werden, während der höchste Abgriff 9o ß des Normierungs- oder Maximalwertes entspricht. Die beiden Vergleichsstufen 175 mit den niedrigsten Bezugspotentialen sind folglich durchgeschaltet, wenn -der Meßwert momentan zwischen 30 ß und unter 50 ffi beträgt. Soll zum Erfassen auch kleinerer Meßwertschwankungen eine entsprechend feinere Quantislerung vorgenommen werden, so sind entsprechend mehr einzelne Vergleichsstufen 175 auf entsprechend feiner abgestufte Bezugspotentiale an den Spannungsteiler 177 anzuschließen. Beträgt der Meßwert über 9o , dann liegt am Eingang 171 eine Spannung, die auch das höchste am Spannungsteiler 177 abgegriffene Bezugspotential übersteigt, d. h., sämtliche dem Spannungsteiler 177 nachgeschaltete Vergleichsstufen 175 sind durchgeschaltet.
  • Wegen der hohen Zählfrequenz im Zentralsender 110 und damit geringen Zeitspanne für das Durchlaufen der aufeinanderfolgenden Zähl- oder Auswahlsteuerzyklen lWann der Meßwert am Eingang 171 während der Zeitspanne für mehrere aufeinanderfolgende Auswahlsteuerzyklen als im wesentlichen konstant angesehen werden. Die Ausgangssignale der Vergleichsstufen 175 bleiben also nach Maßgabe des momentanen Meßwertes über mehrere Auswahlsteuerzyklen anstehen. Die Abfrage der Schaltzustände der Vergleiehsstufen 175 und das Umsetzen in eine den momentanen Meßwert charakterisierende Impulsfolge erfolgt im jenem meßwertquantisierenden Pulswandler 173 nachgeschalteten mehrstelligen Informationsgeber 174.
  • Hierfür ist der Ausgang jeder Vergleichsstufe 175 auf einen zweier Eingänge eines ihr zugeordneten UND-Gatters 179 geschaltet, deren zweite Eingänge auf je einen Zählausgang eines Ringzählers 180 geschaltet sind, der so viele Zählausgänge und damit Zählstellungen aufweist, wie Vergleichsstufen 175 im meßwertquantisierenden Pulswandler 173 vorgesehen sind. Der Zähleingang 116 des Ringzählers 180 ist dem Rücksetzeingang 113 des Empfängerzählers 130 im dem Rückmeldegeber 149.4 zugeordneten Empfänger 111.4 parallelgeschaltet; d. h., durch das am Übergang de eines Auswahlsteuerzyklus zum nächstfolgenden auftretende und vom Steuerpujisdiskriminator 156 im Empfänger 111 detektierte Steuersignal wird der Ringzähler 180 um eine Zählstellung weitergeschaltet. Nach so vielen Auswahlsteuerzyklen, wie unterschiedlich vorgespannte Vergleichsstufen 175 vorgesen sind, ist der Ringzähler 180 einmal durehgezählt und damit auch die Gruppe der UND-Gatter 179 sukzessive einmal durchgeschaltet, der meßwertquantisierende Pulswandler 173 also abgefragt. Es werden also über ein die Ausgänge der UND-Gatter 179 zusammenfassendes ODER-Gatter 181 am Ausgang des rnehrstelligen Informationsgebers 174 nacheinander Impulse abgegeben, deren Anzahl innerhalb jeden vom Ringzähler 180 bestimmten Abfragezyklus von der Größe des Meßwertes am Eingang 171 des Rückmeldegebers 149.4 bestimmt ist.
  • Der Ausgang des ODER-Gatters 181 und damit des Rückmeldegebers 149 führt auf den zweiten Eingang der Rückmeldesperre 146 im zugeordneten (und im hier beschriebenen Beispiel gerade angesteuerten) Empfänger 111.4. Während jedes Auswahlsteuerzyklus, in dem vom Ringzähler 180 eine durchgeschaltete Vergleichsstufe 175 abgefragt wird, ist folglich die Koinzidenzbedingung der Rückmeldesperre 146 erfüllt, d. h., von deren Ausgang wird ein Rückmeldeimpuls über die Rückmeldeleitung 145 an den Zentralsender llo und darin an den dem hier betrachteten Empfänger 111.4 zugeordneten Rückmeldeanzeiger 148.4 übermittelt.
  • Zweckmäßigerweise ist an der Rückmeldesperre 146 noch ein dritter Eingang vorgesehen, der dem Zähleingang 116 des Empfängerzählers 130 parallelgeschaltet ist, so daß die Koinzidenzbedingung der Rückmeldesperre 146 im gegebenen Falle lediglich für die Zeitdauer des Anstehens eines Taktimpulses am Zähleingang 116 erfüllt ist. Hierdurch ist eine strenge Synchronisation des Rückmeldeimpulses mit dem dem Empfänger 111.4 jeweils zugeordneten Taktimpuls sichergestellt, was etwaige Störungen aufgrund gegeneinander verschobener und dadurch ungewünscht jedenfalls teilweise konizidierender Impulse weitestgehend verhindert, wie in den früheren Anmeldungen hinsichtlich des Zusammenwirzens zwischen dem Zentralsender 11o und den Empfängern 111 im einzelnen beschrieben.
  • Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, die einzelnen Vergleichsstufen 175 des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173 nicht nacheinander vom niedrigsten bis zum höchsten Bezugspotential (oder umgekehrt) abzufragen, sondern die Abfrage der Durchschaltzustände über einen Abfragezyklus des Ringzählers 180 zu verteilen, wie durch die entsprechenden Anschlußbezeichnungen in Fig. 1 dargestellt. Bei einem Meßwert von 40 ffi am Eingang 171 und bei insgesamt fünf in linearer Verteilung vorgespannten Vergleichsstufen 175 sind die beiden Vergleichsstufen 175 mit den niedrigsten Bezugspotentialen an den Bezugspotential-Eingängen 176 durchgeschaltet (siehe oben).
  • Der erste am Zähleingang 116 des Ringzählers 180 innerhalb eines Abfragezyklus erscheinende Steuerimpuls schaltet (von der letzten Zähistellung des vergangenen Abfragezyklus) auf die erste Zählstellung des momentan betrachteten Abfragezyklus, so daß am Ausgang .a1t des Ringzählers 180 ein Signal erscheint, das infolge durchgeschalteter Vergleichsstufe 175 mit niedrigstem Bezugspotential das UND-Gatte 179 durchschaltet und während der Ansteuerung des Empfängers 111.4 im gegenwärtigen Auswahlsteuerzyklus einen Rückmeldeimpuls auf die Rückmeldeleitung 145 gibt, der in dem in Fig. 1 eingezeichneten Impulsdiagramm als schraffierter Impuls "a" eingetragen ist. Der den Beginn des nächsten Auswahlsteuerzyklus anzeigende Steuerimpuls schaltet den Ringzähler 180 auf die nächstfolgende Zählstellung, entsprechend Ausgangssignal am Ausgang "b", der aber nicht der der erstgenannten Vergleichsstufe 175 benachbarten sondern einer Vergleichsstufe 175 mit höherem Bezugspotential zugeordnet ist, die vom momentanen 40 %-Meßwert nicht durchgeschaltet ist, so daß dieser Zählstellung des Ringzählers 180 kein Rückmeldeimpuls zugeordnet ist (keine Schraffur im Impulsdiagramm der Fig. 1); für den nächsten Zählschritt des Ringzählers 180, also Ausgangssignal am Zählausgang "c", gilt entsprechendes. Die ebenfalls von 40 %-Meßwert durchgeschaltete Vergleichsstufe 175 mit dem zweitniedrigsten Bezugspotential wird erst in der Zahlstellunp;d'' entsprechend Ausgangssignal am Zählausgang "d" des Ringzählers 180 abgefragt, was nun zum zweiten Rückmeldeimpuls "d" (siehe Schraffur im Impulsdiagramm ) während des momentanen Abfragezyklus führt.
  • Die verbleibende und beim nächsten Zählschritt des Ringzählers abgefragte Vergleichsstufe 175 hat ebenfalls ein oberhalb des momentan am Eingang 171 anstehenden 40 %-Meßwertes liegendes Bezugspotential, ihre Abfrage führt also ebenfalls nicht zu einem Rückmeldeimpuls.
  • Im nächstfolgenden Abfragezyklus des Ringzählers 180 wiederholt sich dieser Vorgang (punktierte Darstellung im Impulsdiagramm).
  • Ein Vorteil dieser, nicht kontinuierlich entsprechend der Einstellungen der Bezugspotentiale erfolgenden, Abfrage der Vergleichsstufen 175 liegt darin, daß bei Abfrage des 3o %- bis o -Meßwertes, dessen Erscheinen mit die größte Wahrscheinlichkeit hat, eine gleichmäßige Verteilung der Rückmeldeimpulse über den Abfragezyklus erfolgt. Das erhöht die Störsicherheit nicht nur hinsichtlich der Meßwert-Rückmeldung sondern insbesondere auch bei der Rückwandlung zum auszugebenden Meßwert im Rückmeldeanzeiger 148. Außerdem werden Fehlereinflüsse infolge schwankenden Meßwertes bzw. unvollständig ablaufenden Abfragezyklus durch diese quasi-statistische Verteilung der Abfragefolge vermindert.
  • Zur Rückwandlung der den quantisierten Meßwert charakterisierenden Folge der Rückmeldeimpulse innerhalb Je eines Abfragezyklus ist im dem Empfänger 111.4 mit nachgeschaltetem Rückmeldegeber 149.4 zugeordneten Rückmeldeanzeiger 148.4 des Zentralsenders 11o ein der Funktion des mehrstelligen Informationsgebers 174 im Rückmeldegeber 149.4 angepaßter mehrstelliger Informationsaufnehmer 182 vorgesehen. Da die Information über den rückzumeldenden Meßwert seriell aufgebaut ist, arbeitet auch dieser mehrstellige Informationsaufnehmer 182 unmittelbar seriell, kann also im Beispiel nach Fig. 1 einfach durch einen Integrator 18)-mit auf die Dauer eines Abfragezyklus abgestellter Integrationszelt realisiert werden. Das Integrationsergebnis entspricht der Anzahl innerhalb des Abfragezyklus am Zentralsender 11o einkommender und diesem Rückmeldeanzeiger 148.4 zugeordneter Rückmeldeimpulse.
  • Wie schon erwähnt ist jeder Rückmeldeimpuls nicht länger als jeder der Taktimpulse für den Ablauf der Auswahlsteuerzyklen, und die dichtestmögliche Folge der Rückmeldeimpulse entspricht bei diesem Ausführungsbeispiel der Folge der Steuerimpulse zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Auswahlsteuerzyklen. D. h., auf jeden Rückmeldelmpuis folgt eine relativ lange Impuls-pause. Im Interesse der Arbeitsweise des Integrators 183 ist es deshalb zweckmäßig, innerhalb des Informationsaufnehmers 182 dem Integrator 183 eine monostabile Kippstufe 184 vorzuschalten, deren Rückkippzeit der Dauer eines Auswahlsteuerzyklus entspricht, so daß das Eingangssignal des Integrators erst dann verschwindet, wenn im Anschluß eines Rückmeldeimpulses der nächstmögliche Rückmeldeimpuls (infolge nicht durchgeschalteter Vergleichsstufe 175 im meßwertquantisierenden Pulswandler 173 des Rückmeldegebers 149.4) ausbleibt. Das Ausgangssignal des Integrators 183 stellt den rückgewandelten Meßwert dar, der an einem Meßinstrument 185 ablesbar oder anderweitig weiterverwendbar ist. im Falle eines 40 %-Meßwertes am Eingang 171 des Rückmeldegebers 149.4 zeigt beispielsweise die Zeigerstellung des Meßinstrumentes 185 im Rückmeldeanzeiger 148.4 "40 % + 1o %" ihres Maximalausschlages auf seiner Skala an.
  • Ersichtlich steigt der Zeitbedarf zum Rückmelden der den meßwert charakterisierenden Folge der Rückmeldeimpulse mit dem Grad der Auf lösung bei der Meßwertquantisierung an, denn beim hier betrachteten Ausführungsbeispiel zur Erfindung wird je Auswahlsteuerzyklus nur eine Vergleichsstufe 175 im Rückmeldegeber 149.4 abgefragt. Je länger der über alle Vergleichsstufen 175 sich erstreckende Abfragezyklus aber ist, je mehr diskrete Zählstellungen der Ringzähler 180 also durchlaufen mu3, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß während eines solchen Abfragezyklus der Meßwert sich nicht unwesentlich verändert so daß am Erde des Abfragezyklus eine MIschung aus unterschiedlichen Momentan-Meßwerten am Rückmeldeanzeiger 148.4 ausgegeben wird. Innerhalb des Ouantisierungsrasters liegende Meßwertschwankungen treten zwar bei der Rückmeldung gar nicht in Ersche-nung, und geringfügig darüberhinausgehende Meßwertschwankungen aufgrund der quasi-statistisch verteilten Abfragefolge auch nur vergleichsweise unwesentlich; für genauere Messungen ist aber u. U. eine so feine Quantisierung vorzunehmen, daß dann die in Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebene rein serielle Kodierung, Rückmeldung und Dekodierung des rückzumeldenden Meßwertes zu zeitaufwendig wird.
  • Abhilfe schafft hier das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel zur Erfindung, bei dem die Impulsfolge zwar wiederum im Rhythmus der Auswahlsteuerzyklen seriell über die Rückmeldeleitung 145 an den Zentralsender llo übermittelt wird, wobei jedoch eine Kodierung der Inipulsfolge selbst vor der Rückmeldung erfolgt, derart, daß mit einer begrenzten Anzahl an Rückmeldeimpulsen ein größerer Informationsumfang übermittelt werden kann.
  • Es ist zweckmäßig, dafür eine als solche aus der Datentechnik bekannte Kodierung zu wählen, die einen prüf-und korrigierbaren Kode für die serielle Übertragung über die Rückmeldeleitung 145 ergibt.
  • Wiederum liest der rückzumeldende Meßwert am Eingang 171 des momentan in Betracht gezogenen Rückmeldegebers 149.4 an. Der meßwertquantisiernde Pulswandler 173 ist nun als AnaloÕ-Digital-Wandler aufgebaut. Im in Fig. 2 dargestellten Beispielsfalle gibt er eine vierstelligbinärverschlüsselte Information über den Momentanwert des Meßwertes ab, d. h., durch entsprechende Gruppierung und Gewichtung der vier möglichen Ausgangsimpulse des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173 können sechzehn unterschiedliche Meßwertzustände voneinander unterschieden werden. Den vier Ausgängen dieses meßwertquantisierenden Pulswandlers 173 ist je ein UND-Gatter 179 nachgeschaltet, deren Ausgänge wiederum über ein ODER-Gatter 181 zusammengefaßt und über die Rückmeldesperre 146 im zugeordneten Empfänger 111.4 auf die Rückmeldeleitung 145 des Ringleitungssystems 1o6 geschaltet sind, deren andere Leltungszüge in Fig. 2 nur noch symbolisch angedeutet sind (vgl. Fig. 1).
  • Der Abfrage des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173 dient wieder ein Ringzähler 180,der vom Steuerimnuls getaktet wird, pro Auswahlsteuerzyklus des Fernwirksystemes also um einen Schritt weiterzählt. Der jeweils zweite Eingang aller UND-Gatter 179 ist mit je einem zugeordneten Zählausgang des Ringzählers 180 verbunden, so daß mit jedem Durchlauf des Ringzählers 180, also pro Abfragezyklus, alle UND-Gatter 179 nacheinander einmal angesteuert werden und ein Ausgangssignal abgeben, wenn am zugeordneten Ausgang des Analog-Digital-Wandlers ein Signal ansteht. Ein zusätzlicher Eingang des ODER-Gatters 181 führt auf denjenigen Zählausgang "z" des Ringzählers 180, der den der Abfrage dienenden Zählausgängen "a" -"d" vorangeht, so daß im Zuge eines jeden Abfragezyklus vor dem sukzessiven Durchschalten der UND-Gatter 179 auf jeden Fall ein Impuls am Ausgang des ODER-Gatters 181 erscheint, unabhängig von den Signalen an den Ausgängen des Analog-Digital-Wandlers. Vor Erreichen der - den der eigentlichen Abfrage der UND-Gatter 179 dienenden Z>hlstellungen "a"-"d"- vorgeschalteten und unmittelbar auf den zusätzlichen Eingang des ODER-Gatters 181 wirkenden Zähistellung"z"åurchläufk der Ringzähler 180 pro Abfragezyklus zusätzlich noch einmal soviele diskret Zählstellungen al - d', wie dann in der zweiten Hälfte des Abfragezyklus UND-Gatter 179 nacheinander abgefragt werden.
  • Diese zunächst durchlaufenen Zählstellungen a' - dl führen im Rückmeldegeber 149.4 nicht zu Schaltvorgängen; die entsprechenden Zähltakte werden vielmehr zur Rückgewinnung des Meßwertes im Rückmeldeanzeiger 148.4 des Zentralsenders 110 benötigt, wie nachfolgend beschrieben ist. Von einem dieser zunächst nacheinander angesteuerter Zählausgänge (im Beispiel der Fig. 2 vom Zählausgang a', mit dem der Abfragezyklus beginnt) erfolgt zweckmäßigerweise die Ansteuerung eines Freigabeeinganges 201 des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173, wodurch gewährleistet ist, daß auch bei schwankendem Meßwert am Eingang 171 während eines Abfragezyklus keine Anderung in der Ansteuerung der UND-Gatter 179 erfolgt und hinsichtlich der gerade stattfindenden Rückmeldung zu einer Meßwertverfälschung führt.
  • Wenn der Meßwert am Eingang 171 beispielsweise 60 % (entsprechend 9/15) beträgt, dann lautet der binärkodierte Parallelausgang des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173, also des Analog-Digital-Wandlers, auf "LOOL", wie in Fig. 2 eingetragen. Nach Rückmeldung des zwischengeschaltet Signales werden nacheinander die vier UND-Gatter 179 abgefragt, deren Ausgangszustände durch Übertragung je eines Rückmeldimpulses bei Abfrage des ersten und des letzten UND-Gatters 179 (an den beiden mittleren liegt Signal, so daß bei ihnen die Koinzidenzbedingung im Abfragemoment nicht erfüllt ist) seriell über die Rückmeldeleitung 145 an den Zentralsender 110 übertragen werden.
  • Zur Rückgewinnung des Meßwertes aus- der Folge ruckgemeldeter und binärkodierter Impulse ist im dem betrachteten Rückmeldegeber 149.4 zugeordneten Rückmeldeanzeiger 148.4 im Zentralsender 110 wieder ein mehrstelliger Informationsaufnehmer 182 vorvesehen, der aus einem Serien-Parailel-Umsetzer 186 mit nachgeschaltetem Digital-Analog-Wandler 187 besteht, der beispielsweise ein Meßinstrument 185 zur Anzeige des rückgewonnenen Meßwertes speist.
  • Der Serien-Parallel-Umsetzer 186 wird synchron zum im Ringzähler 180 ablaufenden Abfragezyklus betrieben, was beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 dadurch gewährleistet wird, daß auch der Serien-Parallel-Umsetzer 185 vom zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Auswahlsteuerzyklen des Fernwirksystemes erscheinenden Steuerimpuls getaktet wird, wie der als Taktschalter dienende Ringzähler 180 im jeweils in Betracht gezogenen Rückmeldegeber 149.
  • Zentrales Element des Serien-Parallel-Umsetzers 186 ist ein Schieberegister 188 mit wenigstens sovielen hintereinandergeschalteten Registerstellen, wie im Rückmeldegeber 149 UND-Gatter 179 zur Abfrage des digitalisierten und binärkodierten Meßwertes vorhanden sind. Mit Erscheinen eines jeden Steuerimpulses am Schiebeeingang 189 des Schieberegisters 188 wird die Information einer beiden Registerstelle in die nächstbenachbarte übergeben, die bisherige Information in der letzten Registerstelle geht verloren ("wird herausgeschoben"), und der ersten Registerstelle wird die Information eingeprägt, die am Setzeingang 190 des Schieberegisters 188 gerade ansteht.
  • Der Setzeingang 19o ist an denjenigen Ausgang einer bistabilen Kippstufe 191 geschaltet, der Signal führt, wenn die bistabile Kippstufe 191 kurz nach Einspeisen eines Schiebeimpulses in den Schiebeeingang 189 zurückgesetzt wird, der dagegen L-Signal führt, wenn bei Ankunft eines Rückmeldeimpulses die Koinzidenzbedingung des dem angewahlten Empfänger 111.4 zugeordneten WB-Gatters 121.4 im Zentralsender 11o erfüllt ist.
  • Diese Koinzidenzbedingung ist zu Beginn eines jeden Abfragezyklus für die Zählstellungen a' - d' des Ringzählers 180 im Rückmeldegeber 149.4 nidt erfüllt, die gar nicht abgefragt werden. Folglich steht während dieser ersten Zählschritte des Ringzählers 18o am Setzeingang 190 des Schieberegisters 188 stets O-Signal an, die entsprechende Anzahl von Registerstellen des Schieberegisters 188 wird also nacheinander, mit Erscheinen der Folge der Steuerimpulse am Schiebeeingang 189, auf den Ausgangswert "O" gesetzt.
  • Auf diese Weise wird sichergestellt, daß sämtliche früheren Informationen aus dem Schieberegister 188 entfernt wurden, ehe die erneute Abfrage der UND-Gatter 179 des Rückmeldegebers 149.4 eingeleitet wird. 3ieser Zustand des "geräumten" Schieberegisters 188 wird durch eine Null-Abfrage 192 kontrolliert, die nur in diesem Falle ein Ausgangssignal an ein Rücksetzgatter 193 abgibt, deren zweiter Eingang an den Ausgang des UND-Gaters 121.4 geschaltet ist. Beim nächsten auftretenden Schiebeimpuls wird infolge des schon beschriebenen und unmittelbar an den Zählausgang"z" des Ringzählers 180 im Rückmeldegeber 149.4 angeschalteten zusätzlichen Einganges des ODER-Gatters 181 zwangsläufig ein L-Rückmeldimpuls auf die Rückmeldeleitung 145 gegeben, der die Koinzidenzbedingung des UlD-Gatters 121.4 erfüllt, so daß auch das Rücksetzgatter 193 durchgeschaltet wird, das über einen Rücksetzeingang 113 einen Steuerzähler 194 in seine Zählanfangsstellung zurückstellt.
  • Zugleich bewirkt dieser L-Rückmeldeimpuls über das UTS-Gatter 121.4 ein Setzen der bistabilen Kippstufe 191, so daß nun beim Auftreten des nächstfolgenden Schiebeimpulses am Schiebeewngang 189 des Schieberegisters 188 an dessen Setzeingang 19o L-Signal ansteht, das in die erste Registerstelle des Schieberegisters 188 übernommen wird. Von einer gleichzeitig angesteuerten Verzögerungsschaltung 195 wird danach die bistabile Kippstufe 191 wieder zurückgesetzt.
  • Mit Erscheinen jenes zum Erfüllen der Koinzidenzbedingung des Rücksetzgatters 193 wirksamen Schiebeimpulses wird auch der Steuerzähler 194 getaktet, dessen Zähleingang 116 dem Schiebeeingang 189 des Schieberegisters 188 parallelgeschaltet ist. Eine Steuerabfrage 196 an den Ausgängen des Steuerzählers 194 ist erfüllt, wenn dieser Steuerzähler 194 eine Zähistellung eingenommen hat, die die Anzahl der im Rückmeldegeber 149.4 abzufragenden UND-Gatter 179 um den Zählwert "Eins" übersteigt. Bei Erreichen dieses Zählwertes des Steuerzählers 194 ist der der Abfrage der UND-Gatter 179 vorgeschaltete L-Rückmeldeimpuls folglich durch sämtliche abgefragten Registerstellen des Schieberegisters 188 hindurchgeschoben, so daß in Schieberegister 188 nun die Ausgangszustände der nacheinander angesteuerten UND-Gatter 179 gleichzeitig abgespeichert sind.
  • Die erfüllte Steuerabfrage 196 schaltet Ubergabegatter 197 durch, die den einzelnen Registerstellen des Schieberegisters 188 nachgeschaltet sind und die zuvor seriell abgefragte Information am Ausgang des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173 im Rückmeldegeber 149.4 nun parallel aus dem Schieberegister 188 in einen Ausgabespeicher 198 übergeben, der zur Aufnahme dieser Information ebenfalls von der Steuerabfrage 196 angesteuert wird, allerdings über eine VerzogerungsstuRe 199, um Störungen durch etwaiges Zusammentreffen mit der Freigabe der Übergabegatter 197 zu vermeiden. Die bis zum Ende des nächsten Abfragezyklus des Ringzählers 180 im Ausgabespeicher 198 anstehende binärkodierte Information über den Meßwert am Eingang 171 des Rückmeldegebers 149.4 kann unmittelbar abgefragt und gegebenenfalls weiterverarbeitet werden. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist dem Ausgabespeicher 198 ein Digital-Analog-'Handler 187 nachgeschaltet, der ein Meßinstrument 185 zur analogen Anzeige des rückgemeldeten Meßwertes speist.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Zähleingang 116 des Steuerzählers 194 stets dem Schiebeeingang 189- des Schieberegisters 188 parallelgeschaltet, so daß auch dann schon, wenn das Schieberegister zunächst noch durch die 0-Stellen zu Beginn des Abfragezyklus geräumt wird, die in diesem Ausführungsbeispiel als Schiebeimpulse wirkenden Steuerimpulse den Steuerzähler 194 takten. Eine Sperrschaltung 200, die der Steuerabfrage 196 nachgeschaltet ist, bewirkt, daß die Freigabe der Übergabegatter 197 jedenfalls dann nicht erfolgt, wenn bei Erreichen des Zählergebnisses für die Steuerabfrage 196 sämtliche Registerstellen den Inhalt "O" aufweisen. Denn dieser Registerinhalt bedeutet, daß das Schieberegister 188 zur Aufnahme eines neuen Datensatzes entsprechend der seriellen Abfrage der UND-Gatter 179 im Rückmeldegeber 149.4 geräumt wurde, ein neuer binärverschlüsselter Meßwert aber noch nicht zur Verfügung steht. Allerdings würde auch dann eine Folge ausschließlicher t'O"-Signale im Schieberegister 188 anstehen, wenn der Meßwert am Eingang 171 momentan den Wert Null -ufweist, dieser Meßwert also ebenfalls nicht in den Ausgabespeicher 198 übergeben werden. Das kann aber hingenommen werden, wenn in der Praxis der Meßwert Null ohne Bedeutung ist. Andernfalls müßte eine Sperrschaltung anderer Art vorgesehen sein, die nicht an das Ausgangssignal der Null-Abfrage 192 für das Schieberegister 188 gekoppelt ist, sondern beispislsweise während des Räumens des Schieberegisters 188 den Steuerzähler 194 sperrt, bis dieser aufgrund des Erscheinens des ersten L-Signales auf der Rückmeldeleitung im Anschluß an vollständige O-Information im Schieberegister 188 rückgesetzt und gleichzeitig freigegeben wird (in Fig. 2 nicht mit dargestellt). Eine andere Möglichkeit wäre, den binärverschlüsselten Meßwert um eine Stzlle "L" zu erhöhen, so daß auch für den Meßwert "Null" die binärkodierte Stellenfolge iv "OOOO" gar nicht mehr vorkommt. Schließlich kommt diese Wertekonfiguration ohnehin nicht vor, wenn von der schon erwähnten Möglichkeit Gebrauch gemacht wird. den meßwertquantisierenden Pulswandler 173 zur Abgabe eines'prüf- und korrigierbaren Kode auszubilden, bei de eine ausschließliche O-Stellenfolge nicht auftritt.
  • Mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 kann aso eine sehr feine Quantisierung der Meßwerte vorgenommen werden, ohne daZ ein entsprechender Anstieg etwa rückzumeldender Quantisierungsimpulse mit entsprechendem Anstieg der Zeitspanne für die Rückmeldung des gesamten verschlüsselten Meßwertes erforderlich wird. Die serielle Übertragung und daraufhin erfolgende Rückwandlung in eine parallel auszuwertende merhstellige Information bedingt zwar zusätzliche Zä;alschritte innerhalb des Abfragezyklus, um sicherzustellen, daß der neue Meßwert im Rückmeldeanzeiger 148.4 nicht mit teilen des vorangegangenen vermischt wird. Bei der entsprechenden Weiterbildung der Erfindung ist dieses aber mit relativ wenigaufwendigen Mitteln bei großer Betriebssicherheit gewährleistet, indem der eigentlichen Abfrage des momentan gültigen Meßwertes am Ausgang des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173 eine Ioschinformation gleic'nen Stellenumfanges sowie ein Trennimpuls vorweggeschickt wird.
  • Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen zur Erfindung, also sowohl bei der einfachen Kodierung nach Fig. l des rückzumeldenden Meßwertes als auch bei der binärverschlüsselten Kodierung nach Fig. 2 vor serieller Übertragung über die Rückmeldeleitung 145 an den Zentralsender llo, erfolgt diese Rückmeldung also nur im Takte des Erscheinens der Steuerimpulse zwischen Je zwei aufeinanderfolgenden Auswahls teuerzyklen. Diese Bindung an das Ablaufen einer Folge vollständiger Auswahlsteuerzyklen zur Ruckmeldung eines einzigen Meßwertes kann unter Umständen betriebstechnische Nachteile aufwersen, so etwa dann, wenn aufgrund einer großen Anzahl selektiv ansteuerbarer Empfänger 111 trotz hoher Taktfrequenz am Zähleingang 116 der senderseitigen Zählschaltung 115 die einzelnen Auswahlsteuerzyklen relativ lang sind und/oder wenn spezielle für die Rückmeldung in Betracht gezogene Meßwerte nicht als stationär oder wenigstens über die Zeitspanne mehrerer aufeinanderfolgender Auswahlsteuerzyklen als quasi-stationär angesehen werden können. Ein weiterer Nachteil der vergleichsweise zeitaufwendigen seriellen MeSrzlert-RückmeldunO In Abhängigkeit der Folge der Steuerimpulse macht sich dann bemerkbar, wenn im oder über den dem betreffenden Empfänger 111 zugeordneten Rückmeldeanzeiger 148 nach Maßgabe des momentanen Meßwertes am Eingang 171 des Rückmeldegebers 149 in Regelkreise mit kurzen Regelzeitkonstanten eingegriffen werden muß. Die im mehrstelligen lnformationsaufnehn.er 182 des Rückmeldeanzeigers 148 erfolgende serielle Rückgewinnung.des Meßwertes bedarf unter Unständen einer für den Regelkreis als Totzeit wirkenden Zeitspanne, die der Gewährleistung stabiler Arbeitsweise des Regelkreises abträglich ist.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist es zweckmäßig, für wenigstens einige Meßwerte, die in besonders kurzer Zeit rückgemeldet werden und im Rückmeldeanzeiger 148 zur Verfügung stehen sollen, die serielle Übertragung der den Meßwert repräsentierenden Folge an Rückmelde-Imoulsen nicht im Takte des Erscheinens der Steuerimpulse des Zentralsenders 11o vorzunehmen, sondern innerhalb der Zeitspanne für Ablauf eines einzigen Auswahlsteuerzyklus diese Rückmeldung durchzuführon. Dieses wird dadurch gewährleistet, das die Ansteuerung des als Taktschalter zur Gewährleistung des Pbfragezyklus dienenden Ringzählers 18o in jedem für die schnelle Rückmeldung in Betracht gezogenen Rückmeldegeber 149 nicht mehr vom Steuerimpuls, sondern von einer Folge von während eines einzigen Auswahlsteuerzyklus erscheinenden Schaltimpulsen geleitet wird.
  • Für den Fall, daß der Auswahlsteuerzyklus ohnehin überdimensioniert ist, daß also innerhalb eines jeden Auswahlsteuerzyklus aufgrund der Dimensionierung der senderseitigen Zähischaltung 115 mehr diskrete Zählstellungen nacheinander durchlaufen werden, als individuell anzusteuernde Empfänger 111 an das Ringleitungssystem 1o6 angeschlossen sind, kann aus den überzähligen und deshalb nicht über Betriebsschalter 123 abgefragten Zählstellungen der Zählschaltung 115 die benötigte Anzahl zusammengefaßt und dem für die schnelle Neßwert-Rückmeldung in Betracht gezogenen Rückmeldegeber 149 zum Takten seines Ringzählers zugeordnet werden.
  • Falls eine entsprechende Anzahl an Zählstellungen der Zählschaltung 115 jedoch ni&nt frei verfügbar ist, dann kann gemäß eine bevorzugten Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 3 dargestellt, die Zählschaltung 115 aufgetrennt und durch Zwischen-Zählschritte ergänzt werden; die entsprechende Ergänzung ist natürlich im Interesse des synchronen Arbeitsablaufes auch bei allen Empfängerzählern 13o vorzusehen, wobei diese hier zum besseren Verständnis als "Ergänzung" dargestellte Maßnahme natürlich auch von vornherein sowohl in der senderseitigen Zählschaltung 115 als auch in den Empfängerzählern 130 vorgesehen sein kann.
  • Da Fig. 3 der Zeichnung in Zusammenhang mit Fig. l bzw.
  • Fig. 2 zu sehen ist, ist für Fig. 3 vom Ringleitungssystem 106 lediglich die Rückmeldeleitung 145 dargestellt. Von der Vielzahl individuell von dem Zentralsender 11o anwählbarer Empfänger 111 ist abermals lediglich der durch die "Nr. 4" individualisierte Empfänger 111.4 dargestellt. Diesem Empfänger 111.4 ist ein Rückmeldegeber 149.4 nachgeschaltet, an dessen Eingang 171 ein Meßwert ansteht, der (im Gegensatz zu den Verhältnissen in Fig. 1 und Fig. 2) nicht über die Zeitspanne des Ablaufes mehrerer aufeinanderfolgender Auswahlsteuerzyklen, sondern rasch zum zugeordneten Rückmeldeanzeiger 148.4 im Zentralsender llo rückgemeldet werden soll. Dazu wird in der Zählschaltung 115 des Zentralsenders nunmehr nicht nur (wie in Fig. 1 und in Fig. 2) die Zählstellung "Nr. 4" über den Betrlebsschalter 123.4 abgefragt, sonden außerdem eine Anzahl weiterer Zählstellungen der Zählschaltung 115, die im Ausführungsbeispiel nach Fig. v als zwischen die Zählstellungen "Nr. 4" und "Nr. 5" eingefügte Hilfs-Zählstellungen "x" eingetragen sind und dem entsprechend auch an der gleichen Position der Empfängerzähler 13o zwischengeschaltet sind, damit die Zählzyklen im Zentralsender 11o und in allen Empfängern 111 synchron ablaufen.
  • Die Summe aus der eigentlichen Schalt-Zählstellung (hier: "Nr. 4") und den Hilfs-Zählstellungen x muß so viele individuelle Zählstellungen betragen, wie für den Takt-Betrieb des Ringzählers 180 im zugeordneten Rückmeldegebers 149.4 für einen Durchlauf notwendig sind, vgl.
  • die unterschiedlichen Ausführungsbeispiele nach Fig. 1 bzw. nach Fig. 2 für dffle unterschiedlichen Meßwert-Kodierun,en. Ersichtlich ist es nicht nötig, daß die Hilfs-Zählstellungen "x" unmittelbar an die eigentliche Schalt-Zählstellung angehängt unq untereinander benachbart sind, ebenso können an beliebige anderen Zähl-Positionen innerhalb der Zählschaltung 115 diese Hilfs-Zählstellungen "x" vorgesehen sein bzw. als Schalt-Zählstellungen nicht abgefragte Zählstellungen hierfür zusammengefaßt sein.
  • Die unmittelbare Aufeinanderfolge, wie sie in Fig. 3 eingetragen ist, hat allerdings den Vorteil, daß die Übertragung des Wertes in der kürzestmöglichen Zeit stattfindet.
  • Zum Zusammenfassen der Schalt-Zählstellung "Nr. 4" und der Hilfs-Zählstellungen vi x" ist ein Betriebsschalter 123.4 vorgesehen, der gegenüber jener Bauform, die für Fig. 1 und Fig. 2 in Betracht gezogen ist, den Unterschied aufweist, mehrpolig ausgeführt zu sein. Ist nicht nu eine vorübergehende, sondern eine ständige Meßwertrückmeldung über einen bestimmten Empfänger 111 vorzusehen, dann ist es zweckmäßig, anstelle dieses mehrpoligen Betriebsschalters 123 eine entsprechende feste Verdrahtung einzusetzen. Die nicht der Zählschaltung 115 zugewandten Anschlüsse des Betriebsschalters 123 (im Beispielsfalle der Fig. 3: 123.4) sind über eine Koppelstufe 2c2 zusammengefa3!t, bei der es sich etwa um ein ODER-Gatter handeln kann. Die Speisung des Ringleitungssystems 1c6 mit Schaltimpulsen üoer das ODER-Gatter 119 und die Speisung des Rückmeldevergleichers 144 mit dsm dem hier in Betracht gezogenen Empfänger 111.4 zugeordneten UND-Gatter 121.4 erfolgt nun also vom Ausgang der Koppelstufe 202. Im Gegensatz zu den Gegebenheiten nach Fig. 1 und Fig. 2 erscheint pro Ablauf eines Auswahlsteuerzyklus folglich nicht nur der Schaltimpuls infolge erreichter Zählstellung $"Nr. 4" (bei betätigtem Betriebesschalter 123.4), sondern außerdem noch je ein weiterer Impuls entsprechend Überstreichens der Hilfs-Zählstellungen "x". Anstelle eines einzelnen Schaltimpulses wird folglich diese Schaltimpuls-Folge in das Ringleitungssystem 106 gegeben und insbesondere vom zugeordneten Empfänger 111.4 abgefragt.
  • Die Koinzidenzbedingung der Koinzidenzstufe 135, die im Empfänger 111.4 der vierten Zählstellung 'tNr. 4" des Empfängerzä.hlers 130 zugeordnet ist, ist also stets dann erfüllt, wenn die beschriebene Folge von Schaltimpulsen im Ringleitungssystem 1o6 ansteht, während der Empfängerzähler außer über die Zählsiellung "Nr. 4" auch über die Hilfs-Zählstellungen "x" hinüberzählt.
  • Diese Serie der auszuwertenden Zählstellungen wird in einer empfängerseitigen Koppelstufe 203, bei der es sich wieder um ein ODER-Gatter handeln kann, zusammengefaßt.
  • um den zweiten, nicht unmittelbar an das Ringleitungssystem 106 geführten Eingang der Koinzidenzstufe 135 anzusteuern.
  • Am Ausgang der Koinzidenzstufe 135 erscheint also bei über den Betriebsschalter 123.4 angewähltem Empfänger 111.4 eine Impulsfolge, die auf den Zähleingang 116 des Ringzählers 18o im zugeordneten Rückmeldegeber 149.4 gegeben wird. Folglich erfolgt das Weiterschalten des Ringzählers 130 im Gegensatz zu den Gegebenheiten nach Fig. 1 und Fig. 2 nunmehr nach Fig. 3 nicht mehr bloß einmal pro Auswahlsteuerzyklus, sondern innerhalb eines Auswahlsteuerzyklus durch die Impulsfolge vom Ausgang der Koinzidenzstufe 135. In dementsprechend rascher Folge werden die dem meßwertquantisierenden Pulswandler 173 nachgeschalteten UND-Gatter 179 abgefragt und über das ODER-Gatter 181 die den Meßwert repräsentierenden Impulse über die Rückmeldeleitung 145 zum Zentralsender 110 übermittelt. Die Anzahl der im Rinzähler 18o erforderlichen Zählstellungen richtet sich wieder wie bei Fig. 1 und Fig. 2 nach der Art des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173. also nach den Gegebenheiten für die Kodierung und Decodierung des Meßwertes. Vorsorglich sollte der Ringzähler 180 einen Rücksetzeingang 113 aufweisen, de dem Rücksetzeingang 113 des Empfängerzählers 130 parallelgeschaltet ist, so daß im Falle von Störungen zumindest zu Beginn des nächsten Auswahlsteuerzyklus d Ringzähler 18o wieder in seiner Zähl-Anfangsstellung steht und auch nach Ausfall eines Übertragungszyklus zu Beginn des nächsten Auswahlsteuerzyklus wieder die definierten Anfangsgegebenheiten für den Abfragezyklus gewährleitstet sind.
  • Im Zentralsender 11o gelangt die Folge der Impulse, die den Meßwert repräsentiert, gemäß dem raschen Zähltakt, mit dem der Ringzähler 180 angesteuert wird, in den Rückmeldevergleicher 144, wo diese Impulse (sofern nicht eine Impulslücke vorliegt) mit entsprechenden Schaltimpulsen aus der Zählstellung "Nr. 4" bzw aus den Hilfs-Zählstellungen "x" der senderseitigen Zählschaltung 115 koinzidieren. Folglich wird in diesem Rhytmus das dem momentan angewählten Empfänger 111.4 zugeordnete UND-Gatter 121.4 innerhalb des Rückmeldevergleichers 144 durchgeschaltet. Der Ausgang dieses Ui-Gatters 121.4 kann, wie in Fig. 1 dargestellt, unmittelbar in den zußaordneten Rückmeldeanzeiger 148.4 eingespeist werden In diesem Fall muß das Meßinstrument durch ein Halteglied zut sein Anzeigewert gehalten werden.
  • In Fig. 3 sind für den Rückmeldeanzeiger 148.4 die Gegebenheiten entsprechend Fig. 2 eingevragen, also für Entschlüsselung einer Binärkodierung des rückgemeldeten Meßwertes. Während nach Fig. 2 das Takten des Ringszählers 180 im Rückmeldegeber 149.4 und dementsprechend auch das Takten des Schieberegisters 188 im zugeordneten Serien-Parallel-Umsetzer 186 durch den am Rücksetzeingang 113 der senderseitigen Zählschaltung 115 abgegriffen Steuerimpuls erfolgte, ist für das Takten des Schieberegisters 188 entsprechend den Verhältnissen an Ringzähler 180 beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 nunzehr die Schaltimpulsfolge am Ausgang der zugeordneten senderseitigen Koppelstufe 202 heranzuziehen; d.h., der Schiebeeingang 189 des Schieberegisters 188 und alle hier parallelgeschalteten Bauelemente werden vom Ausgang der Koppelstufe 202 getaktet, bei im übrigen unveränderter Schaltung des Rückmeldeanzeigers 148.4 gegenüber der Schaltung nach Fig. 2 Allerdings ist es zweckmäßig, die Ansteuerung des Ausgabespeichers 198 nunmehr im Takte der Auswahlsteuerzyklen vorzunahmen, hierfür also den Steuerimpuls zu benutzen, so daß gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 die gesonderte Verzögerungsstufe 193 entfallen kann.
  • Selbstverständlich können Meßwert-Rückmeldungen gemäß den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 oder Fi. 2, also im Takte der Auswahlsteuerzyklen, und gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, also innerhalb eines Auswahlsteuerzyklus, gleichzeitig im Ringleitungssystem los vorgenommen erden. Die Zuordnung der Abfrage der senderseiten Zählschaltung 115 einerseits und der Empfängerzahler 15o andererseits gewährleistet, daß die rückgemeldeten Meßwerte nicht miteinander kollidieren. Diese gemischte Rückmeldung hat den Vorteil, die Dauer der einzelnen Auswahlsteuerzyklen nicht unnötig für Rückmeldung solcher Meßwerte zu verlängern, die ohnehin als stationär oder quasi-stationär betrachtet werden können, für deren Rückmeldung also eine längere Zeitspanne (nämlich der Ablauf mehrerer aufeinanderfolgender Auswahls teuerzyklen) zulässig ist.
  • Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen zur Erfindung wird entweder (vgl. Fig. 1 und Fig. 2) während mehrerer aufeinanderfolgender auswahlsteuerzyklen oder (vgl. Fig. 5) innerhalb eines einzigen Auswahlsteuerzyklus ein einziger von einem bestimmten Meßwertaufnehmer 149 erfaßter Meßwert an den zugeordneten Rückmeldeanzeiger 148 im Zentralsender 110 zurückgemeldet. Nach einer vorteilhaften Weiterbildung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 3 ist es jedoch auch möglich, innerhalb jeweils eines einzigen Auswahlsteuerzyklus einen (oder mehrere) Rückmeldegeber 149 mehrmals nacheinander abzuf ragen und den jeweiligen momentanen Meßwert vollständig seriell an den Zentralsender 110 zurückzumelden. Diese Möglichkeit ist ersichtlich dann von bosonderem praktischen Interesse, wenn ein Meßwert am Eingang 171 des betreffenden Rückmeldegebers 149 besonders rasch schwankt und diese Schwankungen möglichst genau erfaßt und schnell rückgemeldet werden sollen.
  • Diese besonders rasche Meßwertrückmeldung läßt sich in Ergänzung der Fig. 3 (nicht dargestellt) vergleichsweise durch wenig aufwendige Zusatsmittel dadurch realisieren, daß dem betreffenden Rückmeldegeber 149 nicht nur eine einzige Zählstellung (in Fig. 3 die "Nr. 4") mit zugeordneten Hilfs-Zählstellungen "x" zugeordnet wird, sondern daß wenigstens eine weitere Zählstellung innerhalb des Auswahlsteuerzyklus mit entsprechend vielen weiteren Hilfs-Zählstellungen über mehrpo lige oder I?'ehrfach-Betriebs -schalter 123 über dieselbe Koppelstufe 202 zusammengefa?t werden. Demontsprechend sind in dem diesem Rückmeldegeber 149 zugeordneten Empfänger 111 außer der ohnehin schon in Betracht gezogenen, den Empfänger individualisierenden Zählstellung (mit Hilfs-Zählstellungen) auch die weitere bzw. die weiteren diesem Rückmeldegeber 149 zugeordneten Zählstellungen mit Hilfs-Zählstellungen abzufragen und über die empfängerseitige Koppelstufe 203 zusammenzufassen.
  • Jeder der für die besonders häufige Meßwerterfassung und schnelle Meßwertrückmeldung in Betracht gezogene Rückmeldegeber 149 wird innerhalb eines Auswahlsteuerzyklus dann einmal bei Erreichen derjenigen Zählstellung angesprochen, die gerade diesen Rückmeldegeber 149 mit zugeordneten Empfänger 111 originär individualisiert, sowie bei Erreichen der dieser originären Zählstellung zugeordneten Hilfs-Zählstellungen "x"; außerdem wird dieser speziell Empfänger 111 und damit auch dieser spezielle Rückmeldegeber 149 angesprochen, wenn dle weiteren über die senderseitige Abfrage mittels des Mehrfach-Betriebsschalters 12) diesem Empfänger 111 zugeordneten Zählstellungen und Hilfs-Zählstellungen im laufenden Auswahlsteuerzyklus jeweils gerade erreicht sind. Diese weiteren Zählstellungen und lIilfs-Zählstellungen dürfen dann natürlich keinem anderen Empfänger 111 und Rückmeldegeber 149 zugeordnet sein, d.h., es muß sich um überzählige Zählstellungen in der senderseitigen Zählschaltung 115 oder um Zählstellungen handeln, um die eine an stich bereits ausgelastete senderseitige Zählschaltung 115 zwecks Ermöglichung der häufigen und raschen Meßwertrückmeldung nachträglich erweitert ist.
  • Wie schon in der Darstellung nach Fig. 1 und Fig. 2 sind auch in der Darstellung nach Fig. 3 wieder alle diejengen Schaltungsteile fortgelassen, die die Übersicht über die Zusammenhänge erschweren würden, da sie lediglich solchen Aufgaben wie einer Signalverstärkung oder Impulsformung im Interesse der Koinzidenz mit den Taktimpulsen am Zähleingang 116 der senderseitigen Zählschaltung 115 dienen. Die in Fig. 3 eingetragenen Bezugszeichen bezeichnen Schaltungsteile, die im Zusammenhand mit Fig. 1 bzw. Fig. 2 beschrieben wurden und funktionell mit den entsprechenden Schaltungsteilen der eingangs genannten älteren Anmeldungen übereinstimmen.
  • - Ansprüche -

Claims (1)

  1. Anspriche 1. Fernwirksystem mit einem Zentralsender zum während je eines einer Folie von Auswahlsteuerzyklen selektiven Ansteuern von an ein Ringleitungssytem aus Versorgungs-, Steuer- und Taktiettungen angeschlossenen Empfängern, insbesondere in Kraftfahrzeugen, mittels bestimmten Empfängern zugeordneter Betriebsschaiter, die, zur Abgabe eines gegen einen Steuerimpuls um eirse definierte Zeitspanne versetzten Schaltimpulses in das Ringleitungssystem, an die Zählausgänge einer von einem Taktgenerator zyklisch betriebenen Zählschaltung angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Ringleitungssystem (106) auch eine Rückmeldeleitung (145) aufweist, die im Zentralsender (llo) über einet Rückmeldevergleicher (144), der auch an die Betriebsschalter (12)) aller für eine Rückmeldung in Betracht kommender Empfänger (111) geführt ist, an einen Rückmeldanzeiger (148) mit einem mehrste lilgen Informationsaufnehmer (182) angeschlossen ist und die in jedem Empfänger (111) über eine nur bei momentan angesteuertem Empfänger (111) freigegebene Rückmeldesperre (146) auf einen Rückmeldegeber (149) geschaltet ist, in den ein Meßwertaufnehmer (Eingang 171) an einen meßwertquantisierenden Pulswandler (173) mit mehrstelligem Informationsgeber (174) angeschlossen ist.
    2.) Fernwirksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur seriellen Abfrage des meßwertquantisierenden Pulswandlers (173) UND-Gatter (179) sowohl diesem als auch einem Taktschalter (Ringzähler 18o) nachgeschaltet sind, 3.) Fernwirksystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da3 dem meßwertquantisierenden Pulswandler (175) ein Glättungsglied (172) vorgeschaltet ist.
    4.) Fernwirksystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der meßwertquantisierende Pulswandler (173) aus einer die Auflösung des Meßwertes am Eingang (171) des Rückmeldegebers (149) bestimmenden Anzahl an Vergleichsstufen (175) mit gegeneinander gestaffelten Ansprechschwellen besteht.
    5.) Fernwirksystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsstufen (175) mit ihren Bezugspotential-Eingängen (176) an die Abgriffe eines Spannungsteilers (177) geschaltet und alle Signaleingänge (178) der Vergleichsstufen (175) gemeinsam vom Meßwert angesteuert sind.
    6.) Fernwirksystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffe des Spannungsteilers (177) Potentialsprüngen entsprechend einer vorgebarren Meßcharkteristik entsprechen.
    7.) Fernwirksystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im zugeordneten Rückmeldeanzeiger (148) der mehrstellige Informationsaufnehmer (182) einen Integrator (185) aufweist.
    8.) Fernwirksystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Integrator (18S) eine monostabile Kippstufe (184) vorgeschaltet ist, deren Rückkippzeit angenähert der kürzest möglichen Zeitspanne eines Auswahlsteuerzyklus zwischen zwei aufeinanderfolgenden Steuerimpulsen entspricht.
    9.) Fernwirksystem nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, da3 die den Vergleichsstufen (175) für zunehmendes Bezugspotential zugeordneten UND-Gatter (179) wenigstens qutsi-statistisch verteilten Zählausgängen des Ringszählers (180) zugeordnet sind.
    1o.)Fernwirksystem nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der meßwertquantisierende Pulswandler (173) ein Analog-Digital-Wandler für binärkodierte Ausgangssignale ist.
    11.) Fernwirksystem nach Anspruch lo, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringzähler (180) in jedem Zählzyklus (Abfragezyklus) vor sukzessivem Ansteuern der UND-Gatter (179) zunächst wenIgstens soviele Zählstellungen durchläuft, wie den eInzelnen Ausgangen des Analog-Digital-'Jandlers (meßwertquantisierenden Pulswandler 173) zugeordnete UND-Gatter (179) vorhanden sind, und wenigstens noch eine weitere Zählstellung, deren Zählausgang zusammen mit den Ausgängen der UND-Gatter (179) über ein ODER-Gatter (181) an den Ausgang des Rückmeldegebers (149) geführt ist.
    12.) Fernwirksystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß im dem Rückmeldegeber (149) zugeordneten Rückmeldeanzeiger (148) der mehrstellige Informationsaufnehmer (182) einen Serien-Parallel-Umsetzer (186) mit einem Schieberegister (188) aufweist, das wenigstens soviele Registerstellen mit nachgeschalteten Übergabegattern (197) aufweist, wie Ausgänge vom meßwertquantisierenden Pulswandler (173) sukzessiv abgefragt werden, und dem Schiebeeingang (189) des Schieberegisters (188) der Zählelngang (alle) eines Steuerzählers (194) parallelgeschaltet ist, welcher über eine Steuerabfrage (196) die Übergabegatter (197) ansteuert, wobei der Setzeingang (190) des Schieberegisters (188) vom dem Empfänger (111) zugeordneten UND-Gatter (121) im Rückmeldevergleicher (144) ansteuerbar ist.
    13.) Fernwirksystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Steuerabfrage (196) und den Übergabegattern (197) eine Sperrschaltung (200) vorgesehen ist, die vcn einer Null-Abfrage (192) an den Registerstellen des Schieberegisters (188) ansteuerbar ist.
    14.) Fernwirksystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem UND-Gatter (121) und dem Setzeingang (l9o) eine bistabile Kippstufe (191) vorgesehen ist, deren Rücksetzeingang über eine Verzögerungsschaltung (i95) dem Schiebeeingang (189) des Schieberegisters (188) parallelgeschaltet ist.
    15.) Fernwirksystem nach Anspruch 14, dadurch gekennezeichnet, daß dem Setzeingang der bistabilen Kippstufe (191) ein Eingang eines Rücksetzgatters (193) parallelgeschaltet ist, das auf den Rücksetzeingang (113) des Steuerzählers (194) geschaltet ist und das einer die Null-Abfrage (192) der Registerstellen des Schleberegisters (182) freigebbar ist.
    16.) Fernwirksystem nach einem der Ansprüche 10 bs 15, dadurch gekennzeichnet, da an die Ubergabegatter (197) ein Ausgabespeicher (193) ,t nachgeschaltetem Digital-Analog-Wandler (187) angeschaltet ist.
    17.) Fernwirksystem nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Takteingang des Ausgaspeichers (198) über eine Verzögerungsstufe (199) an die Sperrschaltung (200) vor den Übergabegattern (197) angeschlossen ist.
    18.) Fernwirksystem nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzecihnet, daß der ersten Zählhstellung zugeordnete Ausgang des Ringszählers (180) mit einem Freigabeeingang (201) des meßwertquantisierenden Pulswandlers (173) in Wirkverbindung steht.
    19.) Fernwirksystem nach einen. oder mehreren der Anspruche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähleringang (116) des Ringzählers (180) dem Rücksetzeingang (113) des Empfängerzählers (130) parallelgeschaltet ist.
    20.) Fernwirksystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Schiebeeingang (180) des Schieberegisters (188) dem Rücksetzeingang (113) der Zählschaltung (115) parallelgeschaltet ist.
    21.) Fernwirksystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß im Zentralsender (110) wenigstens einem der Empfänger (111) ein Mehrfach- Betriebsschalter (12)) zugeordnet ist, der einerseits an sowie unterschiedliche Zählausgänge der Zählschaltung (115), wie der Ringzähler (18o) im zugeordneten Rückmeldegeber (149) Zählstellungen einnehmen kann, und andererseits über eine Koppelstufe (202) auf ein UND-Gatter (121) im Rückmeldevergleicher (144) geschaltet ist, daß im zugeorndete Empfänger (111) eine weitere Koppelstufe (20,) eInerseits an die entsprechenden Zählausgänge des Empfängerzählers (lno) und andererseits an die Koinzidenstufe (1)5) geschaltet ist, und daß der Ringzähler (180) des zugeordneten Rückmeldegebers (149) mit einem Zähleingang (116) dem Ausgang der Koinzidenzstufe (155) nachgeschaltet ist.
    22.) Fernwirksystem nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücksetzeingang (113) der Ringzählers (180) dem Rücksetzeingang (11)) des Empfängerzählers (ldo) parallelgeschaltet ist.
    23.) Fernwirksystem nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß im Zentralsender (110) der Schiebeeingang (189) des Schieberegisters (188) des zugeordneten Rückmeldeanzeigers (148) dem Ausgang der Koppelstufe (202) nachgeschaltet ist.
    24.) Fernwirksystem nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Takteingang eines im Rückmeldegeber (148) dem Serien-Parallel-Umsetzer (186) nachgeschalteten Ausgabesepeichers (198) dem Rücksetzeingang (113) der Zählschaltung (115) des Zentralsenders (110) parallelgeschaltet ist.
    25.) Fernwirksystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einem Rückmeldgeber (149) mehr als ein Mehrfach-Betriebsschalter (123) zugeordnet ist, die einerseits an gegeneinander versetzte Gruppen von Zählausgängn der Zählschaltung (115) und andererseits auf die Koppel stufe (202) geschaltet sind, und daß in den diesen Rückmeldegebern (149) zugeordneten Empfängern (111) jeweils die weitere Koppelstufe (203) an die zugeordneten Gruppen der Zählausgänge der Empfängerzähler (130) angeschlossen sind.
    L e e r s e i t e
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