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Fernwirksystem zum selektiven Ansteuern von Empfängern, insbesondere
in Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft ein Fernwirksystem mit einem Zentralsender
zum während je eines einer Folge von Auswahlsteuerzyklen selektiven Ansteuern von
an ein Ringleitungssystem
aus Versorgungs-, Steuer- und Takt leitungen
angeschlossenen Empfängern, insbesondere in Kraftfahrzeugen, mittels bestimmten
Empfängern zugeordneter Betriebsschalter, die, zur Abgabe eines gegen einen Steuerimpuls
um eine definierte Zeitspanne versetzten Schaltimpulses tn das Ringleitungssystem,
an die Zählausgänge einer von einem Taktgenerator zyklisch betriebenen Zählschaltung
angeschlossen sind.
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Ein derartiges Fernwirksystem ist aus der DT-OS 2 55o 891 bekannt.
Gegenüber universell anwendbaren Fernwirksystemen mit über ein Ringleitungssystem
selektiv ansteuerbaren Empfängern, die insbesondere der zentralen Datenverarbeitung
bei räumlich weit auseinanderliegenden Meßstellen dienen und als Partyline-Systeme
bekanntgeworden sind (vgl. ELEKTRONIK 1972, )31 ff; 1974, 545 ff) ist das genannte
Fernwirksystem nach der DT-OS unter Reduktion des schaltungstechnischen Aufwandes
bereits auf die besonderen Belange der Kraftfahrzeugelektrik abgestellt, mittels
derer im wesentlichen von einem einzigen Ort aus (insbesondere vom Armaturenbrett
aus) an verschiedenen Stellen eingebaute und sehr unterschiedliche Verbraucher ein-
und ausgeschaltet werden müssen.
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Das Fernwirksystem nach der genannten DT-OS weist aber hinsichtlich
des Einsatzes eines derartigen Ringleitungssystemes in Kraftfahrzeugen noch verschiedene
schwerwiegende Nachteile auf. So ist im Ringleitungssystem eine Vielzahl an separaten
Leitungen erforderlich, die teils an allen selektiv anzusteuernden Empfängern (mit
nachgeschalteten
Verbrauchern) vorbeigeführt, teils durch diese hindurchgeschleift sind. Das bedeutet
aber nicht nur immer noch einen erheblichen Verdrahtungsaufwand für das Verlegen
eines solchen Ringleitungssystems und für das Auf trennen und Zusammenfügen von
Leitungen bei Veränderungen in der Anzahl bzw. in der örtlichen Zuordnung der einzelnen
Empfänger sondern stellt hinsichtlich möglicher Fehlschaltungen und unsicherer Leitungsverbindungen
auch eine erhebliche Störquelle dar. Darüberhinaus ist Jenes vorbekannte Fernwirksystem
£ur Kraftfahrzeuge nicht dafür ausgelegt, von einzelnen selektiv anzuwählenden Verbrauchern
eine Rückmeldung über deren Betriebsbereitschaft bzw. über deren ordnungsgemäaen
Betrieb über das Ringleitungssystem an den Zentralsender durchzuführen; das ist
aber aus betriebstechnischen Gründen oft erwünscht und hinsichtlich bestimmter Funktionen
sogar aufgrund der Zulassungsvorschriften unumgänglich.
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Es wurden auch schon Fernwirksysteme der eingangs genannten Art vorgeschlagen,
die mit einem Minimum an einzelnen Leitungen im Ringleitungssystem, nämlich mit
nur einer Versorgungsleitung, einer Steuerleitung und gegebenenfalls einer Takt
leitung abgesehen von einer Stromschiene für die Leistungsversorgung von Verbrauchern
arbeiten und in denen zusätzlich eine Rückmeldeleitung vorgesehen sein kann, um
durch Rückführung einer Ja-Nein-Information während des selektiven Anwählens eines
bestimmten Verbrauchers am Zentralsender dessen Betriebs- oder Betriebsbereitschaftszustand
anzuzeigen; vgl. insbesondere die deutschen Patentanmeldungen P 24 60 917.4, P 25
o5 679.7 oder P 25 o6 o7.5
Schon in der Kraftfahrzeugelektrik kommen
aber Meß- und Uberwachungsaufgaben vor, die die übermittlung eines größeren Informationsumfanges
als nur einer Ja-Nein-Information an den Zentralsender erfordern. So ist etwa eine
kontinuierliche oder wenigstens quasi-kontinuierliche Anzeige des Füllgrades des
Kraftstofftanks oder eine Anzeige des Ergebnisses einer KUhlwasser-Temperaturmessung
nicht mit der bloßen Rückmeldung einer Ja-Nein-Information realisierbar. Das gilt
destomehr bei artverwandten Einsatzgebieten des genannten Fernwirksystemes, etwa
zur automatischen oder teilautomatischen Fahrzeugdiagnose auf einem Prüfstand und
schließlich bei Anwendungen des Fernwirksystems für industrielle Steuer-, Regel-
und Meßaufgaben. Für alle solche Anwendungsfälle, bei denen nicht tatsächlich ein
teistungsverbraucher angesteuert und überwacht werden soll, soll im Rahmen dieser
Erfindungsbeschreibung mit dem Begriff des selektiv über seinen Empfänger ansteuerbaren
Verbrauchers ganz allgemein ein Meßwertaufnehmer gemeint sein, der der aktuell zu
erfassenden physikalischen Größe entsprechend gewählt und eingesetzt ist und bei
selektiver Ansteuerung eine Information über den aktuellen, erfaßten physikalischen
Zustand an den Zentralsender über das Ringleitungssystem zurückmeldet.
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Aufgabe der Erfindung ist es also, ein Fernwirksystem der eingangs
genannten Art so auszubilden, daß bei einem möglichst minimalen schaltungstechnischen
Aufwand für das Ringleitungssystem und an beliebigen Orten an dieses anschließbaren
Empfängern eine Meßert-Rückmeldung an den
Zentralsender ermöglicht
wird; diese soll sich insbesondere organisch in das Funktionsprinzip der genannten
schon vorgeschlagenen Fernwirksysteme einfügen lassen, deren Funktionssicherheit
bei geringem schaltungstechnischem Aufwand bereits erwiesen ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Ringleitungssystem
auch eine Rückmeldeleitung aufweist, die im Zentralsender über einen Rückmeldevergleicher,
der auch an die Betriebsschalter aller für eine Rückmeldung in Betracht kommender
Empfänger geführt ist, an einen Rückmeldeanzeiger mit einem mehrstelligen Informationsaufnehmer
angeschlossen ist und die in jedem Empfänger über eine nur bei momentan angesteuertem
Empfänger freigegebene Rückmeldesperre auf einen Rückmeldegeber geschaltet ist,
in dem ein Meßwertaufnehmer an einen meßwertquantisierenden Pulswandler mit mehrstelligem
Informationsgeber angeschlossen ist.
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Die Rückmeldeleitung, deren Aufnahme in das Ringleitungssystem eines
Fernwirksystemes der eingangs genannten Art bereits vorgeschlagen wurde, dient nun
also dazu, im Moment des Ansteuern eines bestimmten Empfängers nicht nur eine Ja-Nein-Information
an den Zentralsender zu übermitteln, sondern eine mehrstellige und entsprechend
umfangreiche Information des diesem Empfänger zugeordneten Meßwertaufnehmers aus
einem Informationsgeber abzufragen und am Zentralsender vor der Meßwertausgabe in
einem entsprechenden mehrs telligen Informationsaufnehmer wieder zusammenzusetzen.
Für diese Informationsübermittlung bedarf es keines Eingriffes in den Funktionsablauf
der
selektiven Ansteuerung des schon vorgeschlagenen Fernwirksystemes,
da die ohnehin ablaufenden Funktionen für das Abfragen, Rückmelden und im Zentralsender
erfolgende Zusammensetzen der Information herangezogen werden können.
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Bei dem schcn vorgeschlagenen Fernwirksystem werden aufeinanderfolgende
Auswahlsteuerzyklen - entsprechend Zählzyklen der die Kodierung bestimmenden Zählschaltung
im Zentralsender - jeweils durch ein Steuersignal getrennt, das nachstehend einheitlich
als Steuerimpuls bezeichnet wird, obwohl es sich in der bevorzugten Realisierung
um eine Impulspause definierter Mindestlänge handelt, aus der gegebenenfalls über
einen Signalwandler ein Betätigungssignal abgeleitet wird. ZweckmäBigerweise werden
diese Steuerimpulse dazu herangezogen, den Inhalt der einzelnen Stellen des mehrstelligen
Informationsgebers am gerade selektiv angewählten Empfänger schrittweise abzufragen
und die Information nach Übermittlung über die Rückmeldeleitung im entsprechenden
mehrstelligen Inforrnationsaufnehmer am Zentralsenderv diesem bestimmten gerade
angewählten Empfänger zugeordnet, wieder zusammenzufügen, ehe die gewünschte (analoge
oder digitale) PWTeßwertausgabe erfolgt.
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Nach einem bevorzugten AUsfuhrungsbeispiel der Erfindung wird innerhalb
eines Jeden vom Zentralsender her gesteuert ablaufenden Auswahlsteuerzyklus an jedem
mit einem Meßwert aufnehmer ausgerüsteten und vom Zentralsender her selektiv anwählbaren
Empfänger der momentane Meßwert in eine ihm proportionale Anzahl an Impulsen umgesetzt,
und nach ihrer seriellen übertragung über das Ringleitungssystem an den Zentralsender
werden diese Impulse integriert oder gezählt und als jenem Empfänger zugeordnet
ausgegeben, also etwa angezeigt oder in
-nachgeschalteten Steuerungsab-läufen
weiterverarbeitet.
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Für eine sehr hohe Auf lösung des Meßwertes ist es erforderlich, eine
entsprechend hohe Anzahl möglicher Impulse zur Verfügung zu stellen. Damit aber
steigt nicht nur der schaltungstechnische Aufwand für das Erzeugen und übertragen
dieser Impulsfolge stark an, sondern insbesondere entsteht auch ein großer Zeitbedarf
zur seriellen Übertragung sämtlicher dieser Impulse. Nach einer Weiterbildung der
Erfindung wird deshalb im Falle der Erfordernis einer hohen Meßwertauflösung hinter
dem Meßwert aufnehmer nicht mehr eine unmittelbare Umsetzung in eine äquivalente
Puls anzahl vorgenommen, sondern im mehrstelligen Informationsgeber wird eine kodierte
- vorzugsweise eine binärkodierte - Impulsfolge zur mittelbaren Angabe des momentanen
Meßwertes aufgebaut. Diese Weiterbildung hat bei vertretbarem schaltungstechnischem
Mehraufwand den Vorteil, daß mit einer geringen Anzahl an Impulsen eine große Anzahl
an Kombinationsmöglichkeiten über deren Informationsinhalt und damit eine große
Auflösung des Meßwertes erzielbar ist. In entsprechender Weise erfolgt nach Übertragung
über das Ringleitungssystem an den Zentralsender im mehrstelligen Informationsaufnehmer
eine Dekodierung, also eine Rückwandlung in einen unmittelbar anzeigbaren Meßwert,
wenn nicht im Einzelfall ohnehin eine Weiterverarbeitung der kodierten Form des
Meßwertes vorgesehen ist.
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Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeisp len zur Erfindung erfolgt
die serielle Übertragung der einzelnen
Stellen des nach Kodierung
rückzumeldenden Meßwertes im Takte der Auswahlsteuerzyklen. Handelt es sich beim
am Eingang des betrachteten Rückmeldegebers anliegenden Meßwert um einen solchen,
der relativ rasch schwankt oder der über den zugeordneten Rückmeldeanzeiger in schnellwirkende
Regelkreise eingreifen soll, dann kann die Zeitspanne für diese Abfrage aller Stellen
des kodierten Meßwertes unter Umständen zu lang sein. Nach einer Weiterbildung der
Erfindung ist es aber möglich, wenigstens für einen der Rückmeldegeber eine serielle
Übertragung des kodierten Meßwertes komplett während der Zeitspanne für Ablauf eines
einzigen Auswahlsteuerzyklus vorzunehmen. Dazu wird an der Zählschaltung des Zentralsenders
für diesen für rasche Meßwert-Rückmeldung in Betracht gezogenen Rückmeldegeber nicht
nur eine einzige Zählstellung pro Auswahlsteuerzyklus abgefragt, sondern es werden
an der senderseitigen Zählschaltung so viele Zählstellungen abgefragt, wie der im
Rückmeldegeber als Taktschalter vorgesehene Ringzähler Zählstellungen durchläuft.
Hierfür können freie Zählausgänge einer (hinsichtlich der Anzahl selektiv anzusteuernder
Empfänger) überdimensionierten Zählschaltung herangezogen werden; oder eine an sich
durch entsprechende Anzahl individuell anzusteuernder-Emp,änger bereits ausgelastete
Zählschaltung wird um die entsprechende Anzahl von Zählstellungen erweitert. Die
dadurch bedingte Verlängerung jeden Auswahlsteuerzyklus kann in der Praxis jedenfalls
dann ohne weiteres in Kauf genommen werden, wenn die Zählschaltung mit einer hinreichend
hohen Impulsfrequenz getaktet wird und/oder wenn die
beschriebene
rasche Meßwert-Rückmeldung nur für solche Rückmeldegeber in Betracht gezogen wird,
für die es aufgrund der Natur oder des Anwendungszweckes des rückzumeldenden Meßwertes
notwendig ist.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachstehender
Beschreibung zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele. Es zeigt
Fig. 1 ein Fernwirksystem mit einem an ein Ringleitungssystem angeschlossenen Zentralsender,
von dem aus eine Vielzahl ebenfalls an das Ringleitungssystem angeschlossener Empfänger
selektiv anwählbar ist, von denen nur ein momentan angewählter Empfänger dargestellt
ist, mit einer Meßwert-Rückmeldung unter Verwendung einer dem momentanen Meßwert
proportionalen Anzahl an Impulsen; Fig. 2 ein Fernwirksystem nach Fig. 1, bei dem
aber die Übermittlung des Meßwertes vom angewählten Empfänger an den Zentralsender
mittels einer binärkodierten Impulsfolge durchgeführt wird, und Fig. 3 ein gegenüber
den Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 und Fig. 2 abgewandeltes Ausführungsbeispiel
zur Erfindung, bei dem eine innerhalb Je eines Auswahlsteuerzyklus abgeschlossene
Meßwert-Rückmeldung erfolgt.
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Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel zur Erfindung ist besonders
für Anwendungsfälle geeignet, bei denen entweder keine große Auflösung rückzumeldender
Meßwerte verlangt wird oder bei denen die rückzumeldenden Meßwerte quasi-stationär
zur Verfügung stehen, so daß im Interesse höherer Auflösung eine damit anwachsende
Zeitspanne für die schrittweise erfolgende Rückmeldung einer den Meßwert repräsentierenden
Pulsfolge in Kauf genommen werden kann.
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Fig. 1 zeigt in symbolischer Vereinfachung einen Ausschnitt aus einem
Ringleitungssystem 1o6 mit Versorungsleitung 114, Taktleitung 117, Steuerleitung
129 und Rückmeldeleitung 145.
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Die Versorgunsleitung 114 ist, gegebenenfalls über hier nicht dargestellte
Stabilisierungsschaltungen, mit einer Spannungsquelle verbunden, bei der es sich
im Falle des Einbaus dieses Ringleitungssystems 106 in ein Kraftfahrzeug etwa um
dessen Batterie handelt. Die Taktleitung 117 und die Steuerleitung 129 sind beide
nur gestrichelt eingezeichnet, da es vom Aufbau des an das Ringleitungssystem 106
angeschlossenen Zentralsenders llo abhängt, ob tatsächlich beide erforderlich sind
oder ob anstelle eines separaten über die Steuerleitung 129 ausgesandten Schaltimpulses
eine entsprechende Kodierung bestimmter über die Taktleitung 117 laufender Impulse
vorgenommen wird. Die Rückmeldeleitung 145 dient der Rückmeldung der in Impulsinformationen
umgesetzten Meßwerte von bestimmten, von Zentralsender 11o über Empfänger 111 selektiv
angewählten Rückmeldegebern 149. Von der Vielzahl an beliebiger Stelle an das Ringleitungssystem
106 anschließbarer und vom Zentralsender 11o her selektiv anwählbarer Empfänger
111 ist in Fig. 1 lediglich der durch die "Nr. 4" individualffsierte
Empfänger
111.4 dargestellt, der durch Betätigen des zugeordneten Betriebsschalters 123.4
im Zentralsender llo anwählbar ist. Hinsichtlich schaltungstechnischer Einzelheiten
zur selektiven Anwahl bestimmter Empfänger 111 mittels der Betriebsschalter 123
im Zentralsender llo und bezüglich der unterschiedliden VerknUpfungsschaltungen
in Abhängigkeit davon, ob lediglich eine Taktleitung 117 oder zusätzlich auch eine
Steuerleitung 129 vorgesehen ist, sowie schließlich bezüglich verschiedener zur
Vereinfachung hier fortgelassener Blockierschaltungen zum Ausschließen von Störeinflüssen
wird auf die eingangs genannten älteren Patentanmeldungen Bezug genommen. In Fig.
1 ist diese Bezugnahme hinsichtlich der Anschaltung einerseits des Zentralsenders
11o und andererseits des Empfängers 111.4 an die Taktleitung 117 und gegebenenfalls
zusätzlich an die Steuerleitung 129 des Ringleitungssystems 106 durch Kreuze symbolisiert.
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Innerhalb je eines einer Folge von Auswahlsteuerzyklen kann jeder
Empfäner 111 selektiv angewählt werden, nämlich infolge Betätigung der den entsprechenden
Empfängern 111 zugeordneten Betriebsschalter 123 im Zentralsender silo, Ein derartiger
Aüswahlsteuerzyklus ist definiert durch den Zählzyklus einer Zählschaltung 115 im
Zentralsender zu dem ein entsprechender Zählzyklus eines Empfängerzählers 130 in
jedem einzelnen Empfänger 111 synchron verläuft. Die Synchronisation dieser Zählvorgänge
erfolgt jeweils beim Übergang von einem Auswahlsteuerzyklus zum nächsten infolge
Rücksetzens aller Empfängerzähler 130, ausgelöst durch das Rücksetzsignal der vollgezählten
Zählschaltung 115 im Zentralsender silo. Für diese Synchronisation wird über das
Ringleitungssystem 1o6 ein Steuerimpuls
übertragen, der sich von
den Zählimpulsen zur Ansteuerung der Empfängerzähler 130 und von den Schaltimpulsen
zum Ansteuern des über einen Betriebsschalter 123 selektiv angewählten Empfängers
111 durch Zuordnung zu einer separaten Leitung im Ringleitungssystem 106, vorzugsweise
jedoch durch die Natur dieses Steuerimpulses im Gegensatz zur Natur der anderen
vorkommenden Impulse unterscheidet. Diese letztgenannte Unterscheidungsmöglichkeit
kann durch unterschiedliche Impulsamplituden oder Impulspolaritäten erfolgen. Im
Interesse einfachen und störsicheren Schaltungsaufbaus sind allerdings unipolare
Impulse konstanter Amplitude zu bevorzugen, so daß die Unterscheidung bevorzugt
durch die Länge eines Impulses oder einer Impulspause in einem Steuerpulsdiskriminator
156 vorgenommen wird, wie in den genannten älteren Anmeldungen eingehend beschrieben.
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Wenn vom Zentralsender llo her über das Ringleitungssystem 106 der
in Fig. 1 dargestellte, durch die "Nr. 4" individualisierte Empfänger 111.4 selektiv
angewählt werden soll, dann ist der Betriebsschalter 123.4 zu schließen, der über
ein ODER-Gatter 119 bei Erreichen der Zählstellung "Mr. 4" in der Zähischaltung
115 des Zentralsenders 11o einen Schaltimpuls an das Ringleitungssystem 106 abgibt.
In diesem Moment haben auch sämtliche Empfängerzähler 13o die Zählstellung "Nr.
4"eingenommen. Weil während dieser vierten Zählstellung (vom diesem Zählausgang
der Zähl-Schaltung 115 im Zentralsender 11o nachgeschalteten und betätigten Betriebsschalter
123.4) der SchaltimDuls auf das Ringleitungssystem 106 gegeben wurde, wird im Empfänger
111.4 die an den vierten Zählausgang des Empfängerzählers
13o
angeschlossene Koinzidenzstufe 135, deren zweier ter Eingang an das Ringleitungssystem
106 führt, durch geschaltet. Der Ausgang der Koinzidenzstufe 135 ist an einen zweier
Eingänge einer Rückmeldesperre 146 geschaltet. Deren zweiter Eingang führt auf den
Ausgang des dem Empfänger 111.4 zugeordneten Rückmeldegebers 149.4.
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Wenn der Rückmeldegeber 149.4 jetzt ein Signal abgibt, wird die Rückmeldesperre
146 aufgrund Erfüllung ihrer Koinzidenzbedingung durchgeschaltet und ein Impuls
auf die Rückmeldeleitung 145 des Ringleitungssystems 106 gegeben. Das Vorhandensein
dieses Rücknelde-Impulses wird im Zentralsender 110 von einem Rückmeldevergleicher
144 abgefragt, dessen dem vierten Betriebsschalter 123.4 zugeordnetes UND-Gatter
121.4 mit einem Eingang an den Ausgang des Betriebsschalters 123.4 angeschlossen
und somit angesteuert ist, solange die Zählschaltung 115 die vierte Zählstellung
einnimmt und der Betriebsschalter 123.4 betätigt ist. Der nun einlaufende Rückmeldeimpuls
schaltet das U-Gatter 121.4 also durch, womit der, dem durch die ??Nr. 4?? individualisierten
Empfänger 111.4 mit zugeschaltetem Rückmeldegeber 149.4 zugeordnete, Rückmeldeanzeiger
143.4 im Zentralsender 110 angesteuert wird.
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Der über das Ringleitungssystem 1o6 an den Zentralsender llo zu übertragende
Meßwert steht als stationäre oder quasistationäre Gleichspannung am Eingang 171
des Rückmeldegebers 149 - in Fig. 1 des selektiv angewählten Rückmeldegebers 149.4
- an. Der Eingang 171 führt, zweckmäßigerweise über ein Glättungsglied 172 zum Ausschalten
kurzzeitiger Störschwankungen, auf einen meßwertquantisierenden
Pulswandler
173, dem ein mehrstelliger Informationsgeber 174 nachgeschaltet ist. Der Ausgang
letzteren führt über die Rückmeldesperre 146 auf die Rückmeldeleitung 145 des Ringleitungssystems
106.
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Im in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der meßwertquantisierende
Pulswandler 173 aus einer Serie von Vergleichsstufen 175, deren Bezugspotential-Eingänge
176 an unterschiedliche Abgriffe eines Spannungsteilers 177 geführt, also auf unterschiedliche
Potentiale vorgespannt sind. Jede der Vergleichssturen 175 schaltet dann durch,
gibt also dann ein Ausgangssignal ab, wenn an ihrem Signaleingang 178 ein Potential
auftritt, das wenigstens so groß wie dasjenige am Bezugspotential-Eingang 176 ist.
Bei diesen Vergleichsstufen 175 handelt es sich beispielsweise um potentialgesteuerte
Kippstufen mit einstellbarer Schwellspannung oder um entsprechend geschaltete Operationsverstärker.
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Bei der den momentanen Meßwert repräsentierenden Gleichspannung am
Eingang 171 des Rückmeldegebers 149 handelt es sieh zweckmäßigerweise um ein auf
einen Maximalwert normierte Potential. Je höher momentan der Meßwert ist, destomehr
Vergleichsstufen 175 sind durchgeschaltet, geben also ein Ausgangssignal ab. Die
wirksame Übertragungs-oder Meßcharakteristik der Meßwert-Rückmeldung für den jeweiligen
Rückmeldegeber 149 läßt sich durch entsprechende Wahl der Abgriffe am Spannungsteiler
177 (z. B. mit linearem oder logarithmischem Anstieg der abgegriffenen Potentiale
für die aufeinanderfolgenden Bezugspotential-Eingänge) vorgeben. Bei linear ansteigenden
Bezugspotential-Abgriffen am Spannungsteiler 177 und im Falle des Einsatzes von
fünf Vergleichsstufen 175
(wie in Fig. 1 dargestellt) entspricht
zweckmäßigerweise der niedrigste Abgriff lo d so daß unter lo 10 liegende Meßwerte
noch als O % behandelt werden, während der höchste Abgriff 9o ß des Normierungs-
oder Maximalwertes entspricht. Die beiden Vergleichsstufen 175 mit den niedrigsten
Bezugspotentialen sind folglich durchgeschaltet, wenn -der Meßwert momentan zwischen
30 ß und unter 50 ffi beträgt. Soll zum Erfassen auch kleinerer Meßwertschwankungen
eine entsprechend feinere Quantislerung vorgenommen werden, so sind entsprechend
mehr einzelne Vergleichsstufen 175 auf entsprechend feiner abgestufte Bezugspotentiale
an den Spannungsteiler 177 anzuschließen. Beträgt der Meßwert über 9o , dann liegt
am Eingang 171 eine Spannung, die auch das höchste am Spannungsteiler 177 abgegriffene
Bezugspotential übersteigt, d. h., sämtliche dem Spannungsteiler 177 nachgeschaltete
Vergleichsstufen 175 sind durchgeschaltet.
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Wegen der hohen Zählfrequenz im Zentralsender 110 und damit geringen
Zeitspanne für das Durchlaufen der aufeinanderfolgenden Zähl- oder Auswahlsteuerzyklen
lWann der Meßwert am Eingang 171 während der Zeitspanne für mehrere aufeinanderfolgende
Auswahlsteuerzyklen als im wesentlichen konstant angesehen werden. Die Ausgangssignale
der Vergleichsstufen 175 bleiben also nach Maßgabe des momentanen Meßwertes über
mehrere Auswahlsteuerzyklen anstehen. Die Abfrage der Schaltzustände der Vergleiehsstufen
175 und das Umsetzen in eine den momentanen Meßwert charakterisierende Impulsfolge
erfolgt im jenem meßwertquantisierenden Pulswandler 173 nachgeschalteten mehrstelligen
Informationsgeber 174.
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Hierfür ist der Ausgang jeder Vergleichsstufe 175 auf einen zweier
Eingänge eines ihr zugeordneten UND-Gatters 179 geschaltet, deren zweite Eingänge
auf je einen Zählausgang eines Ringzählers 180 geschaltet sind, der so viele Zählausgänge
und damit Zählstellungen aufweist, wie Vergleichsstufen 175 im meßwertquantisierenden
Pulswandler 173 vorgesehen sind. Der Zähleingang 116 des Ringzählers 180 ist dem
Rücksetzeingang 113 des Empfängerzählers 130 im dem Rückmeldegeber 149.4 zugeordneten
Empfänger 111.4 parallelgeschaltet; d. h., durch das am Übergang de eines Auswahlsteuerzyklus
zum nächstfolgenden auftretende und vom Steuerpujisdiskriminator 156 im Empfänger
111 detektierte Steuersignal wird der Ringzähler 180 um eine Zählstellung weitergeschaltet.
Nach so vielen Auswahlsteuerzyklen, wie unterschiedlich vorgespannte Vergleichsstufen
175 vorgesen sind, ist der Ringzähler 180 einmal durehgezählt und damit auch die
Gruppe der UND-Gatter 179 sukzessive einmal durchgeschaltet, der meßwertquantisierende
Pulswandler 173 also abgefragt. Es werden also über ein die Ausgänge der UND-Gatter
179 zusammenfassendes ODER-Gatter 181 am Ausgang des rnehrstelligen Informationsgebers
174 nacheinander Impulse abgegeben, deren Anzahl innerhalb jeden vom Ringzähler
180 bestimmten Abfragezyklus von der Größe des Meßwertes am Eingang 171 des Rückmeldegebers
149.4 bestimmt ist.
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Der Ausgang des ODER-Gatters 181 und damit des Rückmeldegebers 149
führt auf den zweiten Eingang der Rückmeldesperre 146 im zugeordneten (und im hier
beschriebenen Beispiel gerade angesteuerten) Empfänger 111.4. Während jedes Auswahlsteuerzyklus,
in dem vom Ringzähler 180
eine durchgeschaltete Vergleichsstufe
175 abgefragt wird, ist folglich die Koinzidenzbedingung der Rückmeldesperre 146
erfüllt, d. h., von deren Ausgang wird ein Rückmeldeimpuls über die Rückmeldeleitung
145 an den Zentralsender llo und darin an den dem hier betrachteten Empfänger 111.4
zugeordneten Rückmeldeanzeiger 148.4 übermittelt.
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Zweckmäßigerweise ist an der Rückmeldesperre 146 noch ein dritter
Eingang vorgesehen, der dem Zähleingang 116 des Empfängerzählers 130 parallelgeschaltet
ist, so daß die Koinzidenzbedingung der Rückmeldesperre 146 im gegebenen Falle lediglich
für die Zeitdauer des Anstehens eines Taktimpulses am Zähleingang 116 erfüllt ist.
Hierdurch ist eine strenge Synchronisation des Rückmeldeimpulses mit dem dem Empfänger
111.4 jeweils zugeordneten Taktimpuls sichergestellt, was etwaige Störungen aufgrund
gegeneinander verschobener und dadurch ungewünscht jedenfalls teilweise konizidierender
Impulse weitestgehend verhindert, wie in den früheren Anmeldungen hinsichtlich des
Zusammenwirzens zwischen dem Zentralsender 11o und den Empfängern 111 im einzelnen
beschrieben.
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Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, die einzelnen Vergleichsstufen
175 des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173 nicht nacheinander vom niedrigsten
bis zum höchsten Bezugspotential (oder umgekehrt) abzufragen, sondern die Abfrage
der Durchschaltzustände über einen Abfragezyklus des Ringzählers 180 zu verteilen,
wie durch die entsprechenden Anschlußbezeichnungen in Fig. 1 dargestellt. Bei einem
Meßwert von 40 ffi am Eingang 171 und bei insgesamt fünf in linearer Verteilung
vorgespannten Vergleichsstufen 175 sind die beiden Vergleichsstufen 175
mit
den niedrigsten Bezugspotentialen an den Bezugspotential-Eingängen 176 durchgeschaltet
(siehe oben).
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Der erste am Zähleingang 116 des Ringzählers 180 innerhalb eines Abfragezyklus
erscheinende Steuerimpuls schaltet (von der letzten Zähistellung des vergangenen
Abfragezyklus) auf die erste Zählstellung des momentan betrachteten Abfragezyklus,
so daß am Ausgang .a1t des Ringzählers 180 ein Signal erscheint, das infolge durchgeschalteter
Vergleichsstufe 175 mit niedrigstem Bezugspotential das UND-Gatte 179 durchschaltet
und während der Ansteuerung des Empfängers 111.4 im gegenwärtigen Auswahlsteuerzyklus
einen Rückmeldeimpuls auf die Rückmeldeleitung 145 gibt, der in dem in Fig. 1 eingezeichneten
Impulsdiagramm als schraffierter Impuls "a" eingetragen ist. Der den Beginn des
nächsten Auswahlsteuerzyklus anzeigende Steuerimpuls schaltet den Ringzähler 180
auf die nächstfolgende Zählstellung, entsprechend Ausgangssignal am Ausgang "b",
der aber nicht der der erstgenannten Vergleichsstufe 175 benachbarten sondern einer
Vergleichsstufe 175 mit höherem Bezugspotential zugeordnet ist, die vom momentanen
40 %-Meßwert nicht durchgeschaltet ist, so daß dieser Zählstellung des Ringzählers
180 kein Rückmeldeimpuls zugeordnet ist (keine Schraffur im Impulsdiagramm der Fig.
1); für den nächsten Zählschritt des Ringzählers 180, also Ausgangssignal am Zählausgang
"c", gilt entsprechendes. Die ebenfalls von 40 %-Meßwert durchgeschaltete Vergleichsstufe
175 mit dem zweitniedrigsten Bezugspotential wird erst in der Zahlstellunp;d'' entsprechend
Ausgangssignal am Zählausgang "d" des Ringzählers 180 abgefragt, was nun zum zweiten
Rückmeldeimpuls "d" (siehe Schraffur im Impulsdiagramm
) während
des momentanen Abfragezyklus führt.
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Die verbleibende und beim nächsten Zählschritt des Ringzählers abgefragte
Vergleichsstufe 175 hat ebenfalls ein oberhalb des momentan am Eingang 171 anstehenden
40 %-Meßwertes liegendes Bezugspotential, ihre Abfrage führt also ebenfalls nicht
zu einem Rückmeldeimpuls.
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Im nächstfolgenden Abfragezyklus des Ringzählers 180 wiederholt sich
dieser Vorgang (punktierte Darstellung im Impulsdiagramm).
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Ein Vorteil dieser, nicht kontinuierlich entsprechend der Einstellungen
der Bezugspotentiale erfolgenden, Abfrage der Vergleichsstufen 175 liegt darin,
daß bei Abfrage des 3o %- bis o -Meßwertes, dessen Erscheinen mit die größte Wahrscheinlichkeit
hat, eine gleichmäßige Verteilung der Rückmeldeimpulse über den Abfragezyklus erfolgt.
Das erhöht die Störsicherheit nicht nur hinsichtlich der Meßwert-Rückmeldung sondern
insbesondere auch bei der Rückwandlung zum auszugebenden Meßwert im Rückmeldeanzeiger
148. Außerdem werden Fehlereinflüsse infolge schwankenden Meßwertes bzw. unvollständig
ablaufenden Abfragezyklus durch diese quasi-statistische Verteilung der Abfragefolge
vermindert.
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Zur Rückwandlung der den quantisierten Meßwert charakterisierenden
Folge der Rückmeldeimpulse innerhalb Je eines Abfragezyklus ist im dem Empfänger
111.4 mit nachgeschaltetem Rückmeldegeber 149.4 zugeordneten Rückmeldeanzeiger 148.4
des Zentralsenders 11o ein der Funktion des mehrstelligen Informationsgebers 174
im Rückmeldegeber 149.4 angepaßter mehrstelliger Informationsaufnehmer 182 vorgesehen.
Da die Information über den rückzumeldenden Meßwert seriell aufgebaut ist, arbeitet
auch dieser mehrstellige Informationsaufnehmer 182 unmittelbar seriell, kann also
im Beispiel nach Fig. 1 einfach durch einen Integrator 18)-mit
auf
die Dauer eines Abfragezyklus abgestellter Integrationszelt realisiert werden. Das
Integrationsergebnis entspricht der Anzahl innerhalb des Abfragezyklus am Zentralsender
11o einkommender und diesem Rückmeldeanzeiger 148.4 zugeordneter Rückmeldeimpulse.
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Wie schon erwähnt ist jeder Rückmeldeimpuls nicht länger als jeder
der Taktimpulse für den Ablauf der Auswahlsteuerzyklen, und die dichtestmögliche
Folge der Rückmeldeimpulse entspricht bei diesem Ausführungsbeispiel der Folge der
Steuerimpulse zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Auswahlsteuerzyklen. D. h.,
auf jeden Rückmeldelmpuis folgt eine relativ lange Impuls-pause. Im Interesse der
Arbeitsweise des Integrators 183 ist es deshalb zweckmäßig, innerhalb des Informationsaufnehmers
182 dem Integrator 183 eine monostabile Kippstufe 184 vorzuschalten, deren Rückkippzeit
der Dauer eines Auswahlsteuerzyklus entspricht, so daß das Eingangssignal des Integrators
erst dann verschwindet, wenn im Anschluß eines Rückmeldeimpulses der nächstmögliche
Rückmeldeimpuls (infolge nicht durchgeschalteter Vergleichsstufe 175 im meßwertquantisierenden
Pulswandler 173 des Rückmeldegebers 149.4) ausbleibt. Das Ausgangssignal des Integrators
183 stellt den rückgewandelten Meßwert dar, der an einem Meßinstrument 185 ablesbar
oder anderweitig weiterverwendbar ist. im Falle eines 40 %-Meßwertes am Eingang
171 des Rückmeldegebers 149.4 zeigt beispielsweise die Zeigerstellung des Meßinstrumentes
185 im Rückmeldeanzeiger 148.4 "40 % + 1o %" ihres Maximalausschlages auf seiner
Skala an.
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Ersichtlich steigt der Zeitbedarf zum Rückmelden der den meßwert charakterisierenden
Folge der Rückmeldeimpulse mit dem Grad der Auf lösung bei der Meßwertquantisierung
an, denn beim hier betrachteten Ausführungsbeispiel zur Erfindung wird je Auswahlsteuerzyklus
nur eine Vergleichsstufe 175 im Rückmeldegeber 149.4 abgefragt. Je länger der über
alle Vergleichsstufen 175 sich erstreckende Abfragezyklus aber ist, je mehr diskrete
Zählstellungen der Ringzähler 180 also durchlaufen mu3, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit,
daß während eines solchen Abfragezyklus der Meßwert sich nicht unwesentlich verändert
so daß am Erde des Abfragezyklus eine MIschung aus unterschiedlichen Momentan-Meßwerten
am Rückmeldeanzeiger 148.4 ausgegeben wird. Innerhalb des Ouantisierungsrasters
liegende Meßwertschwankungen treten zwar bei der Rückmeldung gar nicht in Ersche-nung,
und geringfügig darüberhinausgehende Meßwertschwankungen aufgrund der quasi-statistisch
verteilten Abfragefolge auch nur vergleichsweise unwesentlich; für genauere Messungen
ist aber u. U. eine so feine Quantisierung vorzunehmen, daß dann die in Zusammenhang
mit Fig. 1 beschriebene rein serielle Kodierung, Rückmeldung und Dekodierung des
rückzumeldenden Meßwertes zu zeitaufwendig wird.
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Abhilfe schafft hier das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel
zur Erfindung, bei dem die Impulsfolge zwar wiederum im Rhythmus der Auswahlsteuerzyklen
seriell über die Rückmeldeleitung 145 an den Zentralsender llo übermittelt wird,
wobei jedoch eine Kodierung der Inipulsfolge selbst vor der Rückmeldung erfolgt,
derart, daß mit einer begrenzten Anzahl an Rückmeldeimpulsen ein größerer Informationsumfang
übermittelt werden kann.
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Es ist zweckmäßig, dafür eine als solche aus der Datentechnik
bekannte
Kodierung zu wählen, die einen prüf-und korrigierbaren Kode für die serielle Übertragung
über die Rückmeldeleitung 145 ergibt.
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Wiederum liest der rückzumeldende Meßwert am Eingang 171 des momentan
in Betracht gezogenen Rückmeldegebers 149.4 an. Der meßwertquantisiernde Pulswandler
173 ist nun als AnaloÕ-Digital-Wandler aufgebaut. Im in Fig. 2 dargestellten Beispielsfalle
gibt er eine vierstelligbinärverschlüsselte Information über den Momentanwert des
Meßwertes ab, d. h., durch entsprechende Gruppierung und Gewichtung der vier möglichen
Ausgangsimpulse des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173 können sechzehn unterschiedliche
Meßwertzustände voneinander unterschieden werden. Den vier Ausgängen dieses meßwertquantisierenden
Pulswandlers 173 ist je ein UND-Gatter 179 nachgeschaltet, deren Ausgänge wiederum
über ein ODER-Gatter 181 zusammengefaßt und über die Rückmeldesperre 146 im zugeordneten
Empfänger 111.4 auf die Rückmeldeleitung 145 des Ringleitungssystems 1o6 geschaltet
sind, deren andere Leltungszüge in Fig. 2 nur noch symbolisch angedeutet sind (vgl.
Fig. 1).
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Der Abfrage des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173 dient wieder
ein Ringzähler 180,der vom Steuerimnuls getaktet wird, pro Auswahlsteuerzyklus des
Fernwirksystemes also um einen Schritt weiterzählt. Der jeweils zweite Eingang aller
UND-Gatter 179 ist mit je einem zugeordneten Zählausgang des Ringzählers 180 verbunden,
so daß mit jedem Durchlauf des Ringzählers 180, also pro Abfragezyklus, alle UND-Gatter
179 nacheinander einmal angesteuert
werden und ein Ausgangssignal
abgeben, wenn am zugeordneten Ausgang des Analog-Digital-Wandlers ein Signal ansteht.
Ein zusätzlicher Eingang des ODER-Gatters 181 führt auf denjenigen Zählausgang "z"
des Ringzählers 180, der den der Abfrage dienenden Zählausgängen "a" -"d" vorangeht,
so daß im Zuge eines jeden Abfragezyklus vor dem sukzessiven Durchschalten der UND-Gatter
179 auf jeden Fall ein Impuls am Ausgang des ODER-Gatters 181 erscheint, unabhängig
von den Signalen an den Ausgängen des Analog-Digital-Wandlers. Vor Erreichen der
- den der eigentlichen Abfrage der UND-Gatter 179 dienenden Z>hlstellungen "a"-"d"-
vorgeschalteten und unmittelbar auf den zusätzlichen Eingang des ODER-Gatters 181
wirkenden Zähistellung"z"åurchläufk der Ringzähler 180 pro Abfragezyklus zusätzlich
noch einmal soviele diskret Zählstellungen al - d', wie dann in der zweiten Hälfte
des Abfragezyklus UND-Gatter 179 nacheinander abgefragt werden.
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Diese zunächst durchlaufenen Zählstellungen a' - dl führen im Rückmeldegeber
149.4 nicht zu Schaltvorgängen; die entsprechenden Zähltakte werden vielmehr zur
Rückgewinnung des Meßwertes im Rückmeldeanzeiger 148.4 des Zentralsenders 110 benötigt,
wie nachfolgend beschrieben ist. Von einem dieser zunächst nacheinander angesteuerter
Zählausgänge (im Beispiel der Fig. 2 vom Zählausgang a', mit dem der Abfragezyklus
beginnt) erfolgt zweckmäßigerweise die Ansteuerung eines Freigabeeinganges 201 des
meßwertquantisierenden Pulswandlers 173, wodurch gewährleistet ist, daß auch bei
schwankendem Meßwert am Eingang 171 während eines Abfragezyklus keine Anderung in
der Ansteuerung der UND-Gatter 179 erfolgt und hinsichtlich der gerade stattfindenden
Rückmeldung zu einer Meßwertverfälschung führt.
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Wenn der Meßwert am Eingang 171 beispielsweise 60 % (entsprechend
9/15) beträgt, dann lautet der binärkodierte Parallelausgang des meßwertquantisierenden
Pulswandlers 173, also des Analog-Digital-Wandlers, auf "LOOL", wie in Fig. 2 eingetragen.
Nach Rückmeldung des zwischengeschaltet Signales werden nacheinander die vier UND-Gatter
179 abgefragt, deren Ausgangszustände durch Übertragung je eines Rückmeldimpulses
bei Abfrage des ersten und des letzten UND-Gatters 179 (an den beiden mittleren
liegt Signal, so daß bei ihnen die Koinzidenzbedingung im Abfragemoment nicht erfüllt
ist) seriell über die Rückmeldeleitung 145 an den Zentralsender 110 übertragen werden.
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Zur Rückgewinnung des Meßwertes aus- der Folge ruckgemeldeter und
binärkodierter Impulse ist im dem betrachteten Rückmeldegeber 149.4 zugeordneten
Rückmeldeanzeiger 148.4 im Zentralsender 110 wieder ein mehrstelliger Informationsaufnehmer
182 vorvesehen, der aus einem Serien-Parailel-Umsetzer 186 mit nachgeschaltetem
Digital-Analog-Wandler 187 besteht, der beispielsweise ein Meßinstrument 185 zur
Anzeige des rückgewonnenen Meßwertes speist.
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Der Serien-Parallel-Umsetzer 186 wird synchron zum im Ringzähler 180
ablaufenden Abfragezyklus betrieben, was beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 dadurch
gewährleistet wird, daß auch der Serien-Parallel-Umsetzer 185 vom zwischen je zwei
aufeinanderfolgenden Auswahlsteuerzyklen des Fernwirksystemes erscheinenden Steuerimpuls
getaktet wird, wie der als Taktschalter dienende Ringzähler 180 im jeweils in Betracht
gezogenen Rückmeldegeber 149.
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Zentrales Element des Serien-Parallel-Umsetzers 186 ist ein Schieberegister
188 mit wenigstens sovielen hintereinandergeschalteten Registerstellen, wie im Rückmeldegeber
149 UND-Gatter 179 zur Abfrage des digitalisierten und binärkodierten Meßwertes
vorhanden sind. Mit Erscheinen eines jeden Steuerimpulses am Schiebeeingang 189
des Schieberegisters 188 wird die Information einer beiden Registerstelle in die
nächstbenachbarte übergeben, die bisherige Information in der letzten Registerstelle
geht verloren ("wird herausgeschoben"), und der ersten Registerstelle wird die Information
eingeprägt, die am Setzeingang 190 des Schieberegisters 188 gerade ansteht.
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Der Setzeingang 19o ist an denjenigen Ausgang einer bistabilen Kippstufe
191 geschaltet, der Signal führt, wenn die bistabile Kippstufe 191 kurz nach Einspeisen
eines Schiebeimpulses in den Schiebeeingang 189 zurückgesetzt wird, der dagegen
L-Signal führt, wenn bei Ankunft eines Rückmeldeimpulses die Koinzidenzbedingung
des dem angewahlten Empfänger 111.4 zugeordneten WB-Gatters 121.4 im Zentralsender
11o erfüllt ist.
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Diese Koinzidenzbedingung ist zu Beginn eines jeden Abfragezyklus
für die Zählstellungen a' - d' des Ringzählers 180 im Rückmeldegeber 149.4 nidt
erfüllt, die gar nicht abgefragt werden. Folglich steht während dieser ersten Zählschritte
des Ringzählers 18o am Setzeingang 190 des Schieberegisters 188 stets O-Signal an,
die entsprechende Anzahl von Registerstellen des Schieberegisters 188 wird also
nacheinander, mit Erscheinen der Folge der Steuerimpulse am Schiebeeingang 189,
auf den Ausgangswert "O" gesetzt.
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Auf diese Weise wird sichergestellt, daß sämtliche früheren Informationen
aus dem Schieberegister 188 entfernt wurden, ehe die erneute Abfrage der UND-Gatter
179 des Rückmeldegebers 149.4 eingeleitet wird. 3ieser Zustand des "geräumten" Schieberegisters
188 wird durch eine Null-Abfrage 192 kontrolliert, die nur in diesem Falle ein Ausgangssignal
an ein Rücksetzgatter 193 abgibt, deren zweiter Eingang an den Ausgang des UND-Gaters
121.4 geschaltet ist. Beim nächsten auftretenden Schiebeimpuls wird infolge des
schon beschriebenen und unmittelbar an den Zählausgang"z" des Ringzählers 180 im
Rückmeldegeber 149.4 angeschalteten zusätzlichen Einganges des ODER-Gatters 181
zwangsläufig ein L-Rückmeldimpuls auf die Rückmeldeleitung 145 gegeben, der die
Koinzidenzbedingung des UlD-Gatters 121.4 erfüllt, so daß auch das Rücksetzgatter
193 durchgeschaltet wird, das über einen Rücksetzeingang 113 einen Steuerzähler
194 in seine Zählanfangsstellung zurückstellt.
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Zugleich bewirkt dieser L-Rückmeldeimpuls über das UTS-Gatter 121.4
ein Setzen der bistabilen Kippstufe 191, so daß nun beim Auftreten des nächstfolgenden
Schiebeimpulses am Schiebeewngang 189 des Schieberegisters 188 an dessen Setzeingang
19o L-Signal ansteht, das in die erste Registerstelle des Schieberegisters 188 übernommen
wird. Von einer gleichzeitig angesteuerten Verzögerungsschaltung 195 wird danach
die bistabile Kippstufe 191 wieder zurückgesetzt.
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Mit Erscheinen jenes zum Erfüllen der Koinzidenzbedingung des Rücksetzgatters
193 wirksamen Schiebeimpulses wird auch der Steuerzähler 194 getaktet, dessen Zähleingang
116 dem Schiebeeingang 189 des Schieberegisters 188 parallelgeschaltet ist. Eine
Steuerabfrage 196 an den Ausgängen des Steuerzählers 194 ist erfüllt, wenn dieser
Steuerzähler 194 eine Zähistellung eingenommen hat, die die Anzahl der im Rückmeldegeber
149.4 abzufragenden UND-Gatter 179 um den Zählwert "Eins" übersteigt. Bei Erreichen
dieses Zählwertes des Steuerzählers 194 ist der der Abfrage der UND-Gatter 179 vorgeschaltete
L-Rückmeldeimpuls folglich durch sämtliche abgefragten Registerstellen des Schieberegisters
188 hindurchgeschoben, so daß in Schieberegister 188 nun die Ausgangszustände der
nacheinander angesteuerten UND-Gatter 179 gleichzeitig abgespeichert sind.
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Die erfüllte Steuerabfrage 196 schaltet Ubergabegatter 197 durch,
die den einzelnen Registerstellen des Schieberegisters 188 nachgeschaltet sind und
die zuvor seriell abgefragte Information am Ausgang des meßwertquantisierenden Pulswandlers
173 im Rückmeldegeber 149.4 nun parallel aus dem Schieberegister 188 in einen Ausgabespeicher
198 übergeben, der zur Aufnahme dieser Information ebenfalls von der Steuerabfrage
196 angesteuert wird, allerdings über eine VerzogerungsstuRe 199, um Störungen durch
etwaiges Zusammentreffen mit der Freigabe der Übergabegatter 197 zu vermeiden. Die
bis zum Ende des nächsten Abfragezyklus des Ringzählers 180 im Ausgabespeicher 198
anstehende binärkodierte Information über den Meßwert am Eingang 171 des Rückmeldegebers
149.4 kann unmittelbar
abgefragt und gegebenenfalls weiterverarbeitet
werden. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 ist dem Ausgabespeicher 198 ein Digital-Analog-'Handler
187 nachgeschaltet, der ein Meßinstrument 185 zur analogen Anzeige des rückgemeldeten
Meßwertes speist.
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Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der Zähleingang 116 des Steuerzählers
194 stets dem Schiebeeingang 189- des Schieberegisters 188 parallelgeschaltet, so
daß auch dann schon, wenn das Schieberegister zunächst noch durch die 0-Stellen
zu Beginn des Abfragezyklus geräumt wird, die in diesem Ausführungsbeispiel als
Schiebeimpulse wirkenden Steuerimpulse den Steuerzähler 194 takten. Eine Sperrschaltung
200, die der Steuerabfrage 196 nachgeschaltet ist, bewirkt, daß die Freigabe der
Übergabegatter 197 jedenfalls dann nicht erfolgt, wenn bei Erreichen des Zählergebnisses
für die Steuerabfrage 196 sämtliche Registerstellen den Inhalt "O" aufweisen. Denn
dieser Registerinhalt bedeutet, daß das Schieberegister 188 zur Aufnahme eines neuen
Datensatzes entsprechend der seriellen Abfrage der UND-Gatter 179 im Rückmeldegeber
149.4 geräumt wurde, ein neuer binärverschlüsselter Meßwert aber noch nicht zur
Verfügung steht. Allerdings würde auch dann eine Folge ausschließlicher t'O"-Signale
im Schieberegister 188 anstehen, wenn der Meßwert am Eingang 171 momentan den Wert
Null -ufweist, dieser Meßwert also ebenfalls nicht in den Ausgabespeicher 198 übergeben
werden. Das kann aber hingenommen werden, wenn in der Praxis der Meßwert Null ohne
Bedeutung ist. Andernfalls müßte eine Sperrschaltung anderer Art vorgesehen sein,
die
nicht an das Ausgangssignal der Null-Abfrage 192 für das Schieberegister 188 gekoppelt
ist, sondern beispislsweise während des Räumens des Schieberegisters 188 den Steuerzähler
194 sperrt, bis dieser aufgrund des Erscheinens des ersten L-Signales auf der Rückmeldeleitung
im Anschluß an vollständige O-Information im Schieberegister 188 rückgesetzt und
gleichzeitig freigegeben wird (in Fig. 2 nicht mit dargestellt). Eine andere Möglichkeit
wäre, den binärverschlüsselten Meßwert um eine Stzlle "L" zu erhöhen, so daß auch
für den Meßwert "Null" die binärkodierte Stellenfolge iv "OOOO" gar nicht mehr vorkommt.
Schließlich kommt diese Wertekonfiguration ohnehin nicht vor, wenn von der schon
erwähnten Möglichkeit Gebrauch gemacht wird. den meßwertquantisierenden Pulswandler
173 zur Abgabe eines'prüf- und korrigierbaren Kode auszubilden, bei de eine ausschließliche
O-Stellenfolge nicht auftritt.
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Mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 kann aso eine sehr feine Quantisierung
der Meßwerte vorgenommen werden, ohne daZ ein entsprechender Anstieg etwa rückzumeldender
Quantisierungsimpulse mit entsprechendem Anstieg der Zeitspanne für die Rückmeldung
des gesamten verschlüsselten Meßwertes erforderlich wird. Die serielle Übertragung
und daraufhin erfolgende Rückwandlung in eine parallel auszuwertende merhstellige
Information bedingt zwar zusätzliche Zä;alschritte innerhalb des Abfragezyklus,
um sicherzustellen, daß der neue Meßwert im Rückmeldeanzeiger 148.4 nicht mit teilen
des vorangegangenen vermischt
wird. Bei der entsprechenden Weiterbildung
der Erfindung ist dieses aber mit relativ wenigaufwendigen Mitteln bei großer Betriebssicherheit
gewährleistet, indem der eigentlichen Abfrage des momentan gültigen Meßwertes am
Ausgang des meßwertquantisierenden Pulswandlers 173 eine Ioschinformation gleic'nen
Stellenumfanges sowie ein Trennimpuls vorweggeschickt wird.
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Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen zur Erfindung, also
sowohl bei der einfachen Kodierung nach Fig. l des rückzumeldenden Meßwertes als
auch bei der binärverschlüsselten Kodierung nach Fig. 2 vor serieller Übertragung
über die Rückmeldeleitung 145 an den Zentralsender llo, erfolgt diese Rückmeldung
also nur im Takte des Erscheinens der Steuerimpulse zwischen Je zwei aufeinanderfolgenden
Auswahls teuerzyklen. Diese Bindung an das Ablaufen einer Folge vollständiger Auswahlsteuerzyklen
zur Ruckmeldung eines einzigen Meßwertes kann unter Umständen betriebstechnische
Nachteile aufwersen, so etwa dann, wenn aufgrund einer großen Anzahl selektiv ansteuerbarer
Empfänger 111 trotz hoher Taktfrequenz am Zähleingang 116 der senderseitigen Zählschaltung
115 die einzelnen Auswahlsteuerzyklen relativ lang sind und/oder wenn spezielle
für die Rückmeldung in Betracht gezogene Meßwerte nicht als stationär oder wenigstens
über die Zeitspanne mehrerer aufeinanderfolgender Auswahlsteuerzyklen als quasi-stationär
angesehen werden können. Ein weiterer Nachteil der vergleichsweise zeitaufwendigen
seriellen MeSrzlert-RückmeldunO In Abhängigkeit der Folge der Steuerimpulse macht
sich dann bemerkbar,
wenn im oder über den dem betreffenden Empfänger
111 zugeordneten Rückmeldeanzeiger 148 nach Maßgabe des momentanen Meßwertes am
Eingang 171 des Rückmeldegebers 149 in Regelkreise mit kurzen Regelzeitkonstanten
eingegriffen werden muß. Die im mehrstelligen lnformationsaufnehn.er 182 des Rückmeldeanzeigers
148 erfolgende serielle Rückgewinnung.des Meßwertes bedarf unter Unständen einer
für den Regelkreis als Totzeit wirkenden Zeitspanne, die der Gewährleistung stabiler
Arbeitsweise des Regelkreises abträglich ist.
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Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist es zweckmäßig, für wenigstens
einige Meßwerte, die in besonders kurzer Zeit rückgemeldet werden und im Rückmeldeanzeiger
148 zur Verfügung stehen sollen, die serielle Übertragung der den Meßwert repräsentierenden
Folge an Rückmelde-Imoulsen nicht im Takte des Erscheinens der Steuerimpulse des
Zentralsenders 11o vorzunehmen, sondern innerhalb der Zeitspanne für Ablauf eines
einzigen Auswahlsteuerzyklus diese Rückmeldung durchzuführon. Dieses wird dadurch
gewährleistet, das die Ansteuerung des als Taktschalter zur Gewährleistung des Pbfragezyklus
dienenden Ringzählers 18o in jedem für die schnelle Rückmeldung in Betracht gezogenen
Rückmeldegeber 149 nicht mehr vom Steuerimpuls, sondern von einer Folge von während
eines einzigen Auswahlsteuerzyklus erscheinenden Schaltimpulsen geleitet wird.
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Für den Fall, daß der Auswahlsteuerzyklus ohnehin überdimensioniert
ist, daß also innerhalb eines jeden Auswahlsteuerzyklus
aufgrund
der Dimensionierung der senderseitigen Zähischaltung 115 mehr diskrete Zählstellungen
nacheinander durchlaufen werden, als individuell anzusteuernde Empfänger 111 an
das Ringleitungssystem 1o6 angeschlossen sind, kann aus den überzähligen und deshalb
nicht über Betriebsschalter 123 abgefragten Zählstellungen der Zählschaltung 115
die benötigte Anzahl zusammengefaßt und dem für die schnelle Neßwert-Rückmeldung
in Betracht gezogenen Rückmeldegeber 149 zum Takten seines Ringzählers zugeordnet
werden.
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Falls eine entsprechende Anzahl an Zählstellungen der Zählschaltung
115 jedoch ni&nt frei verfügbar ist, dann kann gemäß eine bevorzugten Ausführungsbeispiel,
wie in Fig. 3 dargestellt, die Zählschaltung 115 aufgetrennt und durch Zwischen-Zählschritte
ergänzt werden; die entsprechende Ergänzung ist natürlich im Interesse des synchronen
Arbeitsablaufes auch bei allen Empfängerzählern 13o vorzusehen, wobei diese hier
zum besseren Verständnis als "Ergänzung" dargestellte Maßnahme natürlich auch von
vornherein sowohl in der senderseitigen Zählschaltung 115 als auch in den Empfängerzählern
130 vorgesehen sein kann.
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Da Fig. 3 der Zeichnung in Zusammenhang mit Fig. l bzw.
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Fig. 2 zu sehen ist, ist für Fig. 3 vom Ringleitungssystem 106 lediglich
die Rückmeldeleitung 145 dargestellt. Von der Vielzahl individuell von dem Zentralsender
11o anwählbarer Empfänger 111 ist abermals lediglich der durch die "Nr. 4" individualisierte
Empfänger 111.4 dargestellt. Diesem Empfänger 111.4 ist ein Rückmeldegeber 149.4
nachgeschaltet,
an dessen Eingang 171 ein Meßwert ansteht, der (im Gegensatz zu den Verhältnissen
in Fig. 1 und Fig. 2) nicht über die Zeitspanne des Ablaufes mehrerer aufeinanderfolgender
Auswahlsteuerzyklen, sondern rasch zum zugeordneten Rückmeldeanzeiger 148.4 im Zentralsender
llo rückgemeldet werden soll. Dazu wird in der Zählschaltung 115 des Zentralsenders
nunmehr nicht nur (wie in Fig. 1 und in Fig. 2) die Zählstellung "Nr. 4" über den
Betrlebsschalter 123.4 abgefragt, sonden außerdem eine Anzahl weiterer Zählstellungen
der Zählschaltung 115, die im Ausführungsbeispiel nach Fig. v als zwischen die Zählstellungen
"Nr. 4" und "Nr. 5" eingefügte Hilfs-Zählstellungen "x" eingetragen sind und dem
entsprechend auch an der gleichen Position der Empfängerzähler 13o zwischengeschaltet
sind, damit die Zählzyklen im Zentralsender 11o und in allen Empfängern 111 synchron
ablaufen.
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Die Summe aus der eigentlichen Schalt-Zählstellung (hier: "Nr. 4")
und den Hilfs-Zählstellungen x muß so viele individuelle Zählstellungen betragen,
wie für den Takt-Betrieb des Ringzählers 180 im zugeordneten Rückmeldegebers 149.4
für einen Durchlauf notwendig sind, vgl.
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die unterschiedlichen Ausführungsbeispiele nach Fig. 1 bzw. nach Fig.
2 für dffle unterschiedlichen Meßwert-Kodierun,en. Ersichtlich ist es nicht nötig,
daß die Hilfs-Zählstellungen "x" unmittelbar an die eigentliche Schalt-Zählstellung
angehängt unq untereinander benachbart sind, ebenso können an beliebige anderen
Zähl-Positionen innerhalb der Zählschaltung 115 diese Hilfs-Zählstellungen "x" vorgesehen
sein bzw. als Schalt-Zählstellungen nicht
abgefragte Zählstellungen
hierfür zusammengefaßt sein.
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Die unmittelbare Aufeinanderfolge, wie sie in Fig. 3 eingetragen ist,
hat allerdings den Vorteil, daß die Übertragung des Wertes in der kürzestmöglichen
Zeit stattfindet.
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Zum Zusammenfassen der Schalt-Zählstellung "Nr. 4" und der Hilfs-Zählstellungen
vi x" ist ein Betriebsschalter 123.4 vorgesehen, der gegenüber jener Bauform, die
für Fig. 1 und Fig. 2 in Betracht gezogen ist, den Unterschied aufweist, mehrpolig
ausgeführt zu sein. Ist nicht nu eine vorübergehende, sondern eine ständige Meßwertrückmeldung
über einen bestimmten Empfänger 111 vorzusehen, dann ist es zweckmäßig, anstelle
dieses mehrpoligen Betriebsschalters 123 eine entsprechende feste Verdrahtung einzusetzen.
Die nicht der Zählschaltung 115 zugewandten Anschlüsse des Betriebsschalters 123
(im Beispielsfalle der Fig. 3: 123.4) sind über eine Koppelstufe 2c2 zusammengefa3!t,
bei der es sich etwa um ein ODER-Gatter handeln kann. Die Speisung des Ringleitungssystems
1c6 mit Schaltimpulsen üoer das ODER-Gatter 119 und die Speisung des Rückmeldevergleichers
144 mit dsm dem hier in Betracht gezogenen Empfänger 111.4 zugeordneten UND-Gatter
121.4 erfolgt nun also vom Ausgang der Koppelstufe 202. Im Gegensatz zu den Gegebenheiten
nach Fig. 1 und Fig. 2 erscheint pro Ablauf eines Auswahlsteuerzyklus folglich nicht
nur der Schaltimpuls infolge erreichter Zählstellung $"Nr. 4" (bei betätigtem Betriebesschalter
123.4), sondern außerdem noch je ein weiterer Impuls entsprechend Überstreichens
der Hilfs-Zählstellungen "x". Anstelle
eines einzelnen Schaltimpulses
wird folglich diese Schaltimpuls-Folge in das Ringleitungssystem 106 gegeben und
insbesondere vom zugeordneten Empfänger 111.4 abgefragt.
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Die Koinzidenzbedingung der Koinzidenzstufe 135, die im Empfänger
111.4 der vierten Zählstellung 'tNr. 4" des Empfängerzä.hlers 130 zugeordnet ist,
ist also stets dann erfüllt, wenn die beschriebene Folge von Schaltimpulsen im Ringleitungssystem
1o6 ansteht, während der Empfängerzähler außer über die Zählsiellung "Nr. 4" auch
über die Hilfs-Zählstellungen "x" hinüberzählt.
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Diese Serie der auszuwertenden Zählstellungen wird in einer empfängerseitigen
Koppelstufe 203, bei der es sich wieder um ein ODER-Gatter handeln kann, zusammengefaßt.
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um den zweiten, nicht unmittelbar an das Ringleitungssystem 106 geführten
Eingang der Koinzidenzstufe 135 anzusteuern.
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Am Ausgang der Koinzidenzstufe 135 erscheint also bei über den Betriebsschalter
123.4 angewähltem Empfänger 111.4 eine Impulsfolge, die auf den Zähleingang 116
des Ringzählers 18o im zugeordneten Rückmeldegeber 149.4 gegeben wird. Folglich
erfolgt das Weiterschalten des Ringzählers 130 im Gegensatz zu den Gegebenheiten
nach Fig. 1 und Fig. 2 nunmehr nach Fig. 3 nicht mehr bloß einmal pro Auswahlsteuerzyklus,
sondern innerhalb eines Auswahlsteuerzyklus durch die Impulsfolge vom Ausgang der
Koinzidenzstufe 135. In dementsprechend rascher Folge werden die dem meßwertquantisierenden
Pulswandler 173 nachgeschalteten UND-Gatter 179 abgefragt
und über
das ODER-Gatter 181 die den Meßwert repräsentierenden Impulse über die Rückmeldeleitung
145 zum Zentralsender 110 übermittelt. Die Anzahl der im Rinzähler 18o erforderlichen
Zählstellungen richtet sich wieder wie bei Fig. 1 und Fig. 2 nach der Art des meßwertquantisierenden
Pulswandlers 173. also nach den Gegebenheiten für die Kodierung und Decodierung
des Meßwertes. Vorsorglich sollte der Ringzähler 180 einen Rücksetzeingang 113 aufweisen,
de dem Rücksetzeingang 113 des Empfängerzählers 130 parallelgeschaltet ist, so daß
im Falle von Störungen zumindest zu Beginn des nächsten Auswahlsteuerzyklus d Ringzähler
18o wieder in seiner Zähl-Anfangsstellung steht und auch nach Ausfall eines Übertragungszyklus
zu Beginn des nächsten Auswahlsteuerzyklus wieder die definierten Anfangsgegebenheiten
für den Abfragezyklus gewährleitstet sind.
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Im Zentralsender 11o gelangt die Folge der Impulse, die den Meßwert
repräsentiert, gemäß dem raschen Zähltakt, mit dem der Ringzähler 180 angesteuert
wird, in den Rückmeldevergleicher 144, wo diese Impulse (sofern nicht eine Impulslücke
vorliegt) mit entsprechenden Schaltimpulsen aus der Zählstellung "Nr. 4" bzw aus
den Hilfs-Zählstellungen "x" der senderseitigen Zählschaltung 115 koinzidieren.
Folglich wird in diesem Rhytmus das dem momentan angewählten Empfänger 111.4 zugeordnete
UND-Gatter 121.4 innerhalb des Rückmeldevergleichers 144 durchgeschaltet. Der Ausgang
dieses Ui-Gatters 121.4 kann, wie in Fig. 1 dargestellt, unmittelbar in den zußaordneten
Rückmeldeanzeiger 148.4 eingespeist werden
In diesem Fall muß das
Meßinstrument durch ein Halteglied zut sein Anzeigewert gehalten werden.
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In Fig. 3 sind für den Rückmeldeanzeiger 148.4 die Gegebenheiten entsprechend
Fig. 2 eingevragen, also für Entschlüsselung einer Binärkodierung des rückgemeldeten
Meßwertes. Während nach Fig. 2 das Takten des Ringszählers 180 im Rückmeldegeber
149.4 und dementsprechend auch das Takten des Schieberegisters 188 im zugeordneten
Serien-Parallel-Umsetzer 186 durch den am Rücksetzeingang 113 der senderseitigen
Zählschaltung 115 abgegriffen Steuerimpuls erfolgte, ist für das Takten des Schieberegisters
188 entsprechend den Verhältnissen an Ringzähler 180 beim Ausführungsbeispiel nach
Fig. 7 nunzehr die Schaltimpulsfolge am Ausgang der zugeordneten senderseitigen
Koppelstufe 202 heranzuziehen; d.h., der Schiebeeingang 189 des Schieberegisters
188 und alle hier parallelgeschalteten Bauelemente werden vom Ausgang der Koppelstufe
202 getaktet, bei im übrigen unveränderter Schaltung des Rückmeldeanzeigers 148.4
gegenüber der Schaltung nach Fig. 2 Allerdings ist es zweckmäßig, die Ansteuerung
des Ausgabespeichers 198 nunmehr im Takte der Auswahlsteuerzyklen vorzunahmen, hierfür
also den Steuerimpuls zu benutzen, so daß gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 2 die gesonderte Verzögerungsstufe 193 entfallen kann.
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Selbstverständlich können Meßwert-Rückmeldungen gemäß den Ausführungsbeispielen
nach Fig. 1 oder Fi. 2, also
im Takte der Auswahlsteuerzyklen,
und gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, also innerhalb eines Auswahlsteuerzyklus,
gleichzeitig im Ringleitungssystem los vorgenommen erden. Die Zuordnung der Abfrage
der senderseiten Zählschaltung 115 einerseits und der Empfängerzahler 15o andererseits
gewährleistet, daß die rückgemeldeten Meßwerte nicht miteinander kollidieren. Diese
gemischte Rückmeldung hat den Vorteil, die Dauer der einzelnen Auswahlsteuerzyklen
nicht unnötig für Rückmeldung solcher Meßwerte zu verlängern, die ohnehin als stationär
oder quasi-stationär betrachtet werden können, für deren Rückmeldung also eine längere
Zeitspanne (nämlich der Ablauf mehrerer aufeinanderfolgender Auswahls teuerzyklen)
zulässig ist.
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Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen zur Erfindung wird
entweder (vgl. Fig. 1 und Fig. 2) während mehrerer aufeinanderfolgender auswahlsteuerzyklen
oder (vgl. Fig. 5) innerhalb eines einzigen Auswahlsteuerzyklus ein einziger von
einem bestimmten Meßwertaufnehmer 149 erfaßter Meßwert an den zugeordneten Rückmeldeanzeiger
148 im Zentralsender 110 zurückgemeldet. Nach einer vorteilhaften Weiterbildung
des Ausführungsbeispiels nach Fig. 3 ist es jedoch auch möglich, innerhalb jeweils
eines einzigen Auswahlsteuerzyklus einen (oder mehrere) Rückmeldegeber 149 mehrmals
nacheinander abzuf ragen und den jeweiligen momentanen Meßwert vollständig seriell
an den Zentralsender 110 zurückzumelden. Diese Möglichkeit ist ersichtlich dann
von bosonderem praktischen Interesse, wenn ein Meßwert am Eingang 171 des betreffenden
Rückmeldegebers
149 besonders rasch schwankt und diese Schwankungen
möglichst genau erfaßt und schnell rückgemeldet werden sollen.
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Diese besonders rasche Meßwertrückmeldung läßt sich in Ergänzung der
Fig. 3 (nicht dargestellt) vergleichsweise durch wenig aufwendige Zusatsmittel dadurch
realisieren, daß dem betreffenden Rückmeldegeber 149 nicht nur eine einzige Zählstellung
(in Fig. 3 die "Nr. 4") mit zugeordneten Hilfs-Zählstellungen "x" zugeordnet wird,
sondern daß wenigstens eine weitere Zählstellung innerhalb des Auswahlsteuerzyklus
mit entsprechend vielen weiteren Hilfs-Zählstellungen über mehrpo lige oder I?'ehrfach-Betriebs
-schalter 123 über dieselbe Koppelstufe 202 zusammengefa?t werden. Demontsprechend
sind in dem diesem Rückmeldegeber 149 zugeordneten Empfänger 111 außer der ohnehin
schon in Betracht gezogenen, den Empfänger individualisierenden Zählstellung (mit
Hilfs-Zählstellungen) auch die weitere bzw. die weiteren diesem Rückmeldegeber 149
zugeordneten Zählstellungen mit Hilfs-Zählstellungen abzufragen und über die empfängerseitige
Koppelstufe 203 zusammenzufassen.
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Jeder der für die besonders häufige Meßwerterfassung und schnelle
Meßwertrückmeldung in Betracht gezogene Rückmeldegeber 149 wird innerhalb eines
Auswahlsteuerzyklus dann einmal bei Erreichen derjenigen Zählstellung angesprochen,
die gerade diesen Rückmeldegeber 149 mit zugeordneten Empfänger 111 originär individualisiert,
sowie bei Erreichen der dieser originären Zählstellung zugeordneten
Hilfs-Zählstellungen
"x"; außerdem wird dieser speziell Empfänger 111 und damit auch dieser spezielle
Rückmeldegeber 149 angesprochen, wenn dle weiteren über die senderseitige Abfrage
mittels des Mehrfach-Betriebsschalters 12) diesem Empfänger 111 zugeordneten Zählstellungen
und Hilfs-Zählstellungen im laufenden Auswahlsteuerzyklus jeweils gerade erreicht
sind. Diese weiteren Zählstellungen und lIilfs-Zählstellungen dürfen dann natürlich
keinem anderen Empfänger 111 und Rückmeldegeber 149 zugeordnet sein, d.h., es muß
sich um überzählige Zählstellungen in der senderseitigen Zählschaltung 115 oder
um Zählstellungen handeln, um die eine an stich bereits ausgelastete senderseitige
Zählschaltung 115 zwecks Ermöglichung der häufigen und raschen Meßwertrückmeldung
nachträglich erweitert ist.
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Wie schon in der Darstellung nach Fig. 1 und Fig. 2 sind auch in der
Darstellung nach Fig. 3 wieder alle diejengen Schaltungsteile fortgelassen, die
die Übersicht über die Zusammenhänge erschweren würden, da sie lediglich solchen
Aufgaben wie einer Signalverstärkung oder Impulsformung im Interesse der Koinzidenz
mit den Taktimpulsen am Zähleingang 116 der senderseitigen Zählschaltung 115 dienen.
Die in Fig. 3 eingetragenen Bezugszeichen bezeichnen Schaltungsteile, die im Zusammenhand
mit Fig. 1 bzw. Fig. 2 beschrieben wurden und funktionell mit den entsprechenden
Schaltungsteilen der eingangs genannten älteren Anmeldungen übereinstimmen.
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- Ansprüche -