DE2513197A1 - Cyclische verbindungen - Google Patents
Cyclische verbindungenInfo
- Publication number
- DE2513197A1 DE2513197A1 DE19752513197 DE2513197A DE2513197A1 DE 2513197 A1 DE2513197 A1 DE 2513197A1 DE 19752513197 DE19752513197 DE 19752513197 DE 2513197 A DE2513197 A DE 2513197A DE 2513197 A1 DE2513197 A1 DE 2513197A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- formula
- compound
- methyl
- ethyl
- acid addition
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D487/00—Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
- C07D487/02—Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
- C07D487/06—Peri-condensed systems
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
Description
DR. FRANZ LEDERER 2 5 Mäl7 1975
RAN 4081/68
Die vorliegende Erfindung betrifft Verbindungen der allgemeinen Formel
•NH—R
worin R einen Methyl- oder Aethylrest
darstellt,
und Säureadditionssalze hiervon.
und Säureadditionssalze hiervon.
Als vorteilhafte Eigenschaft dieser Verbindungen und Salzen ist ihre anti-depressive Wirksamkeit zu erwähnen,
wobei unerwünschte kataleptische Nebenwirkungen nicht auf-
509841/0976
Me/25.2.1975
treten. Die Verbindungen der Formel I und die pharmazeutisch verwendbaren Salze hiervon können daher als anti-depressive
Mittel verwendet werden. Die nicht-pharmazeutisch verwendbaren Salze können in an sich bekannter Weise in Verbindungen
der Formel I oder in pharmazeutisch verwendbare Salze hiervon übergeführt werden.
Die Verbindungen der Formel I und die Säureadditionssalze hiervon können dadurch hergestellt werden, dass man
eine Verbindung der allgemeinen Formel
II
worin R die obige Bedeutung hat,
reduziert, oder dass man in einem Urethan der allgemeinen Formel
III
CH3 N —COOX
R
worin R die obige Bedeutung hat und X
worin R die obige Bedeutung hat und X
einen niederen Alkylrest darstellt,
die Gruppe COOX abspaltet und gewünschtenfalls eine erhaltene Verbindung der Formel I in ein Säureadditionssalz hiervon
überführt.
09841/0976
Die Reduktion eines Ausgangsmaterials der Formel II wird vorzugsweise mittels Natrium in einem Gemisch von Tetrahydrofuran
und flüssigem Ammoniak durchgeführt. Eine saure Reduktion kann auch durchgeführt werden, beispielsweise mittels Zink
und Chlorwasserstoffsäure. In dem Fall ist jedoch die Ausbeute
niedriger.
Die Abspaltung einer Gruppe COOX in einem Urethan der Formel III kann beispielsweise dadurch durchgeführt werden,
dass man dieses Urethan mit einem Alkalimetallhydroxyd, vorzugsweise Kaliumhydroxyd, umsetzt. Zweckmässig wird die Umsetzung
in einem inerten organischen Lösungsmittel, beispielsweise einem niederen Alkanol, z.B. Methanol oder Aethanol,
bei erhöhter Temperatur und unter Druck, beispielsweise in einem geschlossenen Gefäss, durchgeführt.
Die Ausgangsmaterialien der Formel II können durch zwei Methoden hergestellt werden.
In einer ersten Methode wird N-Amino-iminodibenzyl der
Formel
IV
oder ein Säureadditionssalz hiervon zuerst mit Methyläthylketon zu einer Verbindung der Formel
509841 /0Θ76
umgesetzt. Diese Umsetzung wird zweckmässig in einem inerten
organischen Lösungsmittel, beispielsweise einem niederen Alkanol, z.B. Methanol, Aethanol und dergleichen, bei normalem
Druck und erhöhter Temperatur, vorzugsweise bei etwa Rückflusstemperatur des Reaktionsgemisches, durchgeführt. Als Säureadditionssalz
des N-Amino-iminodibenzyls wird vorzugsweise ein Hydrohalogenid, insbesondere ein Hydrochlorid verwendet.
Wird das freie N-Amino-iminodibenzyl als Ausgangsmaterial verwendet,
wird vorzugsweise die Umsetzung in Gegenwart einer Säure, vorzugsweise einer Halogenwasserstoffsäure, insbesondere
Chlorwasserstoffsäure, durchgeführt.
Die Verbindung der Formel V wird mit Formaldehyd und einem Amin der allgemeinen Formel
HN VIl
3 4
worin R und R je einen Methyl- oder Aethylrest bedeuten oder R einen
worin R und R je einen Methyl- oder Aethylrest bedeuten oder R einen
4
Methyl- oder Aethylrest und R einen
Methyl- oder Aethylrest und R einen
Benzylrest darstellt,
zu einer Verbindung der allgemeinen Formel
zu einer Verbindung der allgemeinen Formel
VI
N R3
3 4
worin R und R die obige Bedeutung haben,
worin R und R die obige Bedeutung haben,
umgesetzt. Diese Umsetzung wird unter den Bedingungen einer Mannich-Reaktion mit den Aenderungen von Thesing und Semmler
509841/0976
(Annalen 680, 1964, 52) durchgeführt.
Die Ausgangsmaterialien der Formel II werden durch Ab-
4
spaltung des Substituenten R in den Verbindungen der Formel VI
spaltung des Substituenten R in den Verbindungen der Formel VI
erhalten. Wenn R einen Benzylrest darstellt, kann diese Abspaltung
durch katalytische Hydrierung durchgeführt werden. Als Hydrierungskatalysatoren werden zweckmässig Palladiumkatalysatoren,
z.B. Palladium auf Kohlenstoff verwendet. Die katalytische Hydrierung wird zweckmässig in einem inerten
Lösungsmittel, beispielsweise einem niederen Alkanol, z.B. Methanol oder Aethanol, bei Raumtemperatur und normalem
4
Druck durchgeführt. Wenn R in den Verbindungen der Formel VI einen Methyl- oder Aethylrest darstellt, kann dieser Rest durch Umsetzung mit einem Halogenameisensäure-niederen-alkylester, vorzugsweise mit Chlorameisensäureäthylester,und Umsetzung des erhaltenen Urethane mit einem Alkalimetallhydroxyd abgespaltet werden. Die Umsetzung mit einem Halogenameisensäure-niederen-alkylester wird zweckmässig mit einem Ueberschuss an einem solchen Ester und in Gegenwart eines inerten organischen Lösungsmittels, beispielsweise eines aromatischen Kohlenwasserstoffs, z.B. Benzol, Toluol, o-, m- oder p-Xylol, bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise bei etwa Rückflusstemperatur des Reaktionsgemisches durchgeführt. In Analogie zu der Ueberführung eines Ausgangsurethans der Formel III in eine Verbindung der Formel I wird dann das erhaltene Urethan in ein Ausgangsmaterial der Formel II übergeführt.
Druck durchgeführt. Wenn R in den Verbindungen der Formel VI einen Methyl- oder Aethylrest darstellt, kann dieser Rest durch Umsetzung mit einem Halogenameisensäure-niederen-alkylester, vorzugsweise mit Chlorameisensäureäthylester,und Umsetzung des erhaltenen Urethane mit einem Alkalimetallhydroxyd abgespaltet werden. Die Umsetzung mit einem Halogenameisensäure-niederen-alkylester wird zweckmässig mit einem Ueberschuss an einem solchen Ester und in Gegenwart eines inerten organischen Lösungsmittels, beispielsweise eines aromatischen Kohlenwasserstoffs, z.B. Benzol, Toluol, o-, m- oder p-Xylol, bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise bei etwa Rückflusstemperatur des Reaktionsgemisches durchgeführt. In Analogie zu der Ueberführung eines Ausgangsurethans der Formel III in eine Verbindung der Formel I wird dann das erhaltene Urethan in ein Ausgangsmaterial der Formel II übergeführt.
Eine Variante zur Herstellung der Ausgangsmaterialien der Formel II besteht darin, dass man N-Amino-iminodibenzyl
der Formel IV oder vorzugsweise ein Säureadditionssalz hiervon, beispielsweise das Hydrochlorid mit l,3-Dimethyl-4-piperidon
umsetzt und das erhaltene Hydrazon durch Umsetzung mit einem sauren Reagenz cyclisiert. Zweckmässig wird
diese Umsetzung in einem inerten organischen Lösungsmittel,
509841/0976
beispielsweise einem niederen Alkanol, z.B. Methanol oder
Aethanol durchgeführt. Vorzugsweise wird die Umsetzung dadurch
bewerkstelligt, dass man ohne das Hydrazon aus dem Reaktionsgemisch zu isolieren, letzteres mit Chlorwasserstoffsäure in
einem niederen Alkanol, beispielsweise mit äthanolischer Chlorwasserstoffsäure, behandelt. Es können auch andere saure
Reagenzien verwendet werden. Beispielsweise kann trockener Chlorwasserstoff durch das Reaktionsgemisch geleitet werden.
Das Hydrazon kann auch aus dem Reaktionsgemisch isoliert und durch umsetzung mit einer starken organischen Säure, beispielsweise
einer niederen Alkancarbonsäure, z.B. Essigsäure, oder einer anorganischen Säure, beispielsweise Schwefelsäure
oder Phosphorsäure/cyclisiert werden. Wird eine anorganische
Säure verwendet, so wird vorzugsweise die Cyclisierung in einem inerten organischen Lösungsmittel, z.B. einem niederen
Alkanol^ durchgeführt.
Die ürethan-Ausgangsmaterialien der Formel III können
ausgehend von Verbindungen der allgemeinen Formel
VIII
R
worin R die obige Bedeutung hat,
worin R die obige Bedeutung hat,
hergestellt werden.
In einer ersten Stufe wird eine Verbindung der Formel VIII mit einem Methylhalogenid, z.B. Methyljodid, falls R einen
Methylrest darstellt/oder einem Aethylhalogenid, beispielsweise
Aethyljodid, falls R einen Aethylrest darstellt, umgesetzt. Diese Umsetzung wird in an sich bekannter Weise durchgeführt.
509841/0976
Das erhaltene quaternäre Salz wird dann in an sich bekannter Weise einer Hofmannsche Elimination, beispielsweise
Umsetzung mit Silberoxyd in einem organischen Lösungsmittel, z.B. einem niederen Alkanol und nachfolgendem Erhitzen des
erhaltenen quaternären Hydroxyds in vacuo unterworfen. Durch diese Methode erhält man ein Gemisch von Verbindungen der
allgemeinen Formeln
IX
1 2
worin R und R je einen Methyl- oder Aethylrest darstellen,
1 2
worin R und R die obige Bedeutung haben.
Durch Umsetzung eines Gemisches einer Verbindung der Formel IX und einer Verbindung der Formel X mit einer Säure, beispielsweise
äthanolischer Chlorwasserstoffsäure,wird eine Verbindung der Formel IX erhalten.
509841/0976
Eine Verbindung der Formel IX oder ein Gemisch hiervon mit einer Verbindung der Formel X wird dann gewünschtenfalls
in situ mit einem Halogenameisensäure-niederen-alkylester, vorzugsweise Chlorameisensäureäthylester umgesetzt, wobei
man das erwünschte Urethan-Ausgangsmaterial der Formel III erhält. Diese Umsetzung wird in Analogie zu der oben be-
4 schriebenen Abspaltung eines Methyl- oder Aethylrestes R aus einer Verbindung der Formel VI durchgeführt.
Die Ausgangsmaterialien der Formeln II und III sind neu.
Ein Beispiel einer Verbindung der Formel II ist:
6,7-Dihydro-2-methyl-l-(2-methylaminoäthyl)-indolo[1,7-ab]
[l]benzazepin.
Beispiele von Verbindungen der Formel III sind:
1-[2-(N-Aethoxycarbonyl-N-methylamino)-äthyl]-1,2,6,7-tetrahydro-2~methylindolo[1,7-ab][ljbenzazepin
und
1-[2-(N-Aethoxycarbonyl-N-äthylamino)-äthyl]-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[l,7-ab][l]benzazepin.
Die Verbindungen der Formel I können durch Umsetzung mit anorganischen Säuren, beispielsweise Halogenwasserstoffsäuren,
z.B. Chlorwasserstoffsäure und Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure,
Phosphorsäure und dergleichen und mit organischen Säuren, beispielsweise Citronensäure, Weinsäure, Apfelsäure,
Maleinsäure, Oxalsäure, Methansulfonsäure, Toluolsulfonsäure
und dergleichen in Säureadditionssalze übergeführt werden. Die pharmazeutisch verwendbaren Säureadditionssalze, insbesondere
die Hydrohalogenide und speziell die Hydrochloride sind bevorzugt.
509 8 41/0 978
Wie vorstehend erwähnt, besitzen die erfindungsgemässen
Verbindungen eine überragende anti-depressive Wirkung. Zum Nachweis dessen wurden Gruppen von je 5 Ratten das zu
prüfende Präparat in 3 Dosen von je 50 mg/kg p.o. (zweimal am Vortage, einmal am Versuchstag) appliziert. 6 Stunden
nach der letzten Verabreichung erhielten die Tiere 20 mg/kg 2-Hydroxy-3-äthyl-3-isobutyl-9,10-dimethoxy-l,2,3,4,6,7-hexahydro-llbH-benzo[a]chinolizin-hydrochlorid
subkutan injiziert. Die gleiche Dosis wurde einer Gruppe von 5 nicht-vorbehandelten Ratten verabreicht. Die Bewertung
umfasst zentrale und periphere Symtome, wie sie für tricyclische Antidepressiva charakteristisch sind [vgl. Ann. N.Y.
Acad. Sei. 96, 1962, 279]. Beobachtet wurde insbesondere die Motilität (Klettern), Reizempfindlichkeit, suchendes Verhalten,
sowie die Aufhebung der Ptosis. Diese Veränderungen wurden nach einem Bewertungsschema in Zahlen ausgedrückt.
Die getesteten erfindungsgemässen Verbindungen zeigten
in diesem Test eine starke anti-depressive Wirkung, die sich in stark erhöhter charakteristischer Motilität, Reizempfindlichkeit,
suchendes Verhalten sowie vollständige Aufhebung der Ptosis äusserte. So zeigte beispielsweise das trans-1,2,6,7-Tetrahydro-2-methyl-l-(2-methylaminoäthyl)-indolo-[1,7-ab][l]benzazepin-hydrochlorid
eine 250%ige Wirkung im Vergleich zur Wirkung von Amitriptylin-hydrochlorid, d.h.
10,ll-Dihydro-5-(3-dimethylaminopropyliden)-5H-dibenzo[a,d]-cyclohepten-hydrochlorid,
ein bekanntes handelsübliches Antidepressivum.
Die geringe Toxzität der erfindungsgemässen Verbindungen kann an Hand der LD1. -Werte (10 Tagewerte) nach 5 per oralen
Applikationen. Diese Werte sind für trans-1,2,6,7-Tetrahydro-2-methyl-l-(2-methylaminoäthyl)-indolo[1,7-ab][l]benzazepinhydrochlorid
212 mg/kg bei Ratten und 140 mg/kg bei Mäusen. Die erfindungsgemässen Produkte können als Heilmittel, z.B.
509841/0976
in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die
enterale, z.B. orale oder parenterale Applikation geeigneten
pharmazeutischen organischen oder anorganischen inerten Trägermaterial, wie z.B. Wasser, Gelatine, Milchzucker,
Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche OeIe, Gummi arabicum, Polyalkylenglykole, Vaseline usw. enthalten. Die
pharmazeutischen Präparate können in fester Form, z.B. als Tabletten, Dragees, Suppositorien, Kapseln oder in flüssiger
Form, z.B. als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen vorliegen. Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder
enthalten Hilfsstofe wie Konservierungs-, Stabilisierungs-, Netz- und Emulgiermittel, Salze zur Veränderung des osmotischen
Druckes oder Puffer. Sie können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten.
Zweckmässige pharmazeutische Dosierungsformen enthalten
ca. 1 bis 200 mg einer Verbindung der Formel I oder eines pharmazeutisch verwendbaren Säureadditionssalzes hiervon.
Zweckmässige orale Dosierungsbereiche liegen bei etwa 0,1 mg/kg pro Tag bis etwa 7,5 mg/kg pro Tag. Zweckmässige parenterale
Dosierungsbereiche liegen bei etwa 0,01 mg/kg pro Tag bis etwa 0,75 mg/kg pro Tag. Es können indessen die erwähnten
Bereiche nach oben oder nach unten ausgedehnt werden, je nach individuellem Bedarf und Vorschrift des Fachmannes.
509841/0976
92,2 g l-[2-(N-Aethoxycarbonyl-N-methylamino)-äthyl]-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[1,7-ab][1]benzazepin
werden 8 Stunden bei 150 C mit einer Lösung von 50 g Kaliumhydroxyd
in 50 ml Wasser und 54 ml Aethanol im Autoklaven behandelt. Die erhaltene Lösung wird unter vermindertem
Druck eingedampft, mit Aether und Wasser gewaschen und der Aether mit 0,5 N Chlorwasserstoffs.äure extrahiert. Die vereinigten
sauren Extrakte werden mit Ammoniak basisch gestellt und mit Aether extrahiert. Nach Eindampfen des Aetherextraktes
erhält man einen Rückstand, der dann destilliert wird und man erhält 64,4 g (81,7% Ausbeute) gelbliches sirupartiges
trans-1,2,6,7-Tetrahydro-2-methy1-1-(2-methylamino-
o -4 äthyl)indolo[1,7-ab][l]benzazepin, Siedepunkt 144-152 /10
-5 ο
bis 10 mmHg, dessen Hydrochlorid bei 198-200 C schmilzt.
Das oben verwendete Urethan nämlich 1-[2-(N-Aethoxycarbonyl-N-methylamino)-äthyl]-1,2,6,7-tetrahydro-2-methy1-indolo[1,7-ab]II]benzazepin
kann wie folgt hergestellt werden:
a) 14,5 g 1,2,3,4,4a,8,9,14a-Octahydro-3-methylpyrido-[41,3':2,3]indolo[1,7-ab][1]benzazepin
in 145 ml Benzol
werden bei 20 C mit 3,8 ml Methyljodid umgesetzt. Nach
1 Stunde wird das erhaltene Methjodid filtriert, das Filtrat eingeengt, mit 0,5 ml Methyljodid umgesetzt und bei Rückflusstemperatur
erhitzt, wobei man eine kleine zusätzliche Menge Methjodid erhält. Gesamtausbeute 21,6 g (100%), Schmelzpunkt
251-252°C.
b) 20,7 g Methjodid werden bei 7 5-8O°C mit 207 ml Aethanol
und 207 ml Wasser gerührt und mit ausgehend von 20,4 g Silbernitrat erhaltenem Silberoxyd umgesetzt. Nach
509841/0976
1 Stunde wird der Feststoff abfiltriert und mit Aethanol/ Wasser (1:1) gewaschen. Das stark basische Filtrat wird unter
vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand bei 120 C 0,2 mmHg erhitzt, wobei man 10,4 g eines gelblichen Sirups
erhält. Der Sirup wird auf 200 g Aluminiumoxyd chromatographiert und mit Benzol eluiert. Teilweise reines Material
wird aus den sechs ersten 100 ml Fraktionen erhalten. Die vereinigten Fraktionen werden eingedampft und man erhält
6,4 g Sirup, welcher dann in Petroläther gelöst, durch 5-10 g Aluminiumoxyd geleitet, eingedampft und destilliert wird und
man erhält 4,5 g eines Materials mit Siedepunkt von ca. 160 C/10 mmHg in Form eines gelblichen viskosen Sirups
mit grünlich-blauer Fluoreszenz. Dieser Sirup ist ein Gemisch von 1-(2-Dimethylaminoäthyl)-6,7-dihydro-2-methylindolo-[1,7-ab]
tUbenzazepin und 1-(2-Dimethylaminoäthyl)-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylen-indolo[l,7-ab][llbenzazepin.
c) Dieses Gemisch von Basen kann auch wie folgt hergestellt werden:
117 g des nach Absatz a) hergestellten Methjodid werden
bei 75 C mit 900 ml Aethanol und 900 ml Wasser gerührt und mit ausgehend von 82 g Silbernitrat hergestelltem Silberoxyd
umgesetzt. Nach 20 Minuten bleiben keine Jodidionen übrig. Nach 10 Minuten wird das Gemisch filtriert, die Waschwässer
werden mit dem Filtrat vereinigt und unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand dann 30 Minuten bei 120°C
0,2 mmHg erhitzt und man erhält 116 g eines Sirups des nach Absatz b) erhaltenen Gemisches von Basen (Ausbeute 94,4%)
d) 116 g des nach Absatz b) oder c) erhaltenen Sirups werden in 950 ml absolutem Tetrahydrofuran und 1600 ml
flüssigem Ammoniak gelöst. 17,5 g Natrium werden in kleinen Mengen über eine Zeitspanne von 15-2O Minuten zugesetzt.
Nach Zusatz von 0,5 g Natrium bleibt das Gemisch blau.
509841/0976
Nach 10 Minuten wird das Gemisch mit 60 g Ammoniumchlorid versetzt und man lässt das Ammoniak abdampfen. Der Feststoff
wird abfiltriert und die Filtrate unter vermindertem Druck eingedampft. Der Feststoff und der Rückstand werden vereinigt
und nacheinander mit Wasser und 800 ml Petroläther behandelt. Die Aetherlösung wird getrocknet und durch 200 g Aluminiumoxyd
geleitet, welches dann mit Petroläther gewaschen wird. Nach Eindampfen der Eluate und Destillation erhält man 84,6 g
(72,5%) 1-(2-Dimethylaminoäthyl)-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[1,7-ab][l]benzazepin
in Form eines gelblichen Sirups, Siedepunkt etwa 148°C/1O~4 bis 10~5 mmHg.
e) 84,6 g 1-(2-Dimethylaminoäthyl)-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[1,7-ab][l]benzazepin
in 423 ml trockenem Benzol werden unter leichtem Abkühlen mit 33 ml Chlorameisensäureäthylester
umgesetzt. Das Gemisch wird dann 16 Stunden bei Rückflusstemperatur erhitzt. Dünnschichtchromatographie zeigt
dass die Umsetzung nicht vollständig ist und die Lösung wird deshalb mit 0,5 N Chlorwasserstoffsäure extrahiert, solange
bis die nicht-umgesetzte Base entfernt istyund die neutrale
Benzolschicht wird behalten. Der saure Extrakt wird alkalisch gestellt, mit Benzol extrahiert und der Extrakt eingedampft,
wobei man 49 g Base, 1-(2-Dimethylaminoäthyl)-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[l,7-abl[l]benzazepin
erhält. Diese Base wird in 245 ml Benzol gelöst, mit 25,4 ml Chlorameisensäureäthylester
umgesetzt und 24 Stunden gekocht. Die Lösung wird mit 0,5 N Chlorwasserstoffsäure extrahiert und die neutrale
Benzolschicht behalten. Der saure Extrakt wird wie oben beschrieben behandelt und man erhält 9 g Base, welche wiederum
wie oben beschrieben mit Chlorameisensäureäthylester umgesetzt und dann mit 0,5 N Chlorwasserstoffsäure extrahiert wird.
Die drei neutralen Benzolextrakte werden vereinigt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Nach Eindampfen erhält man 92,2 g
eines viskosen sirup-artigen Urethans, 1-[2-(N-Aethoxycarbonyl-N-methylamino)-äthyl]-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo-
509841/0976
[1,7-ab][ljbenzazepin (91,7% Ausbeute).
11,3 g des Urethans, 1-[2-(N-Aethoxycarbonyl-N-äthylamino)-äthyl]-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[1,7-ab][
1] benzazepin, welche durch drei sukzessive Umsetzungen von 1-(2-Diäthylaminoäthyl)-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo-[1,7-ab][llbenzazepin
mit Chlorameisensäureäthylester erhalten wurde, werden 8 Stunden bei 140°C mit einer Lösung
von 5,9 g Kaliumhydroxyd in 5,9 ml Wasser und 53 ml Aethanol im Autoklaven behandelt. Das entstandene Gemisch wird wie
in Beispiel 1 beschrieben behandelt und man erhält das basische Produkt zusammen mit nicht hydrolysiertem Urethan,
welches dann einer zweiten Behandlung mit Kaliumhydroxyd unterworfen wird. Die vereinigten basischen Produkte werden
destilliert und man erhält 5,9 g (64,7% Ausbeute) gelbliches sirup-artiges trans-1-(2-Aethylaminoäthyl)-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[1,7-ab][1]benzazepin,
Siedepunkt 140°C/ 2 χ 10 mmHg, dessen Hydrochlorid bei 169-171 C schmilzt.
Das oben verwendete Urethan kann wie folgt hergestellt werden:
22,8 g !^,S^^a^^
[41,3':2,3]indolo[l,7-ab][llbenzazepin werden 24 Stunden mit 200 ml Benzol und 16 ml Aethyljodid bei Rückflusstemperatur erhitzt. Das erhaltene rohe Aethjodid wird unter Aether gemahlen und man erhält 32,9 g (95,3%) Material.
[41,3':2,3]indolo[l,7-ab][llbenzazepin werden 24 Stunden mit 200 ml Benzol und 16 ml Aethyljodid bei Rückflusstemperatur erhitzt. Das erhaltene rohe Aethjodid wird unter Aether gemahlen und man erhält 32,9 g (95,3%) Material.
In zu Absatz c) von Beispiel i analoger Weise wird das Aethjodid einer Hoffmannsche Eliminierung unterworfen, wobei
329 ml Aethanol, 329 ml Wasser und eine Portion ausgehend von 30,3 g Silbernitrat erhaltenes Silberoxyd verwendet
werden. Man erhält 21,3 g (89,8%) eines nicht destillierten
509841/0976
sirup-artigen Produktes, welches hauptsächlich aus l-(2-Diäthylaminoäthy1)-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylen-indolo-[1,7-ab][l]benzazepin
und aus 1-(2-Diäthylaminoäthyl)-6,7-dihydro-2-methylindolo[l,7-ab][l]benzazepin
besteht.
21,3 g dieses Produktes werden in zu Absatz d) von Beispiel 1 analoger Weise mit 213 ml Tetrahydrofuran, 426 ml
Ammonia und 3 g Natrium reduziert. Man erhält 15,3 g (71,5% Ausbeute) sirup-artiges 1-(2-Diäthylaminoäthyl)-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[l,7-ab][l]benzazepin,
Siedepunkt 14O°C/2 χ 10 mmHg, dessen Oxalat bei etwa 155 C schmilzt.
10,9 g 1-(2-Diäthylaminoäthyl)-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[1,7-ab][l]benzazepin
werden in zu Absatz e) von Beispiel 1 analoger Weise mit Chlorameisensäureäthylester
destilliert, wobei anstatt Benzol Toluol als Lösungsmittel verwendet wird.
7,4 g 6,7-Dihydro-2-methyl-l-(2-methylaminoäthyl)-indolo[1,7-ab][l]benzazepin
werden in 74 ml Tetrahydrofuran und 148 ml flüssigem Ammoniak gelöst und mit 1,17 g Natrium
reduziert. Nach Zusatz von 0,12 g Natrium bleibt das Gemisch blau. Nach Zersetzung mit 3 g Ammoniumchlorid wird das Gemisch
in zu Beispiel 1 analoger Weise behandelt. Das basiche Produkt wird bei etwa 150 C/10 mmHg destilliert und man
erhält trans-1,2,6,7-Tetrahydro-2-methyl-l-(2-methylaminoäthyl)
-indolo [1,7-ab] [l]benzazepin, dessen Hydrochlorid bei 198-2OO°C schmilzt.
Das oben verwendete 6,7-Dihydro-2-methy1-1-(2-methylaminoäthyl)
-indolofl,7-ab][l]benzazepin kann wie folgt hergestellt werden:
S09841/0976
61,3 g N-Amino-iminodibenzyl-hydrochlorid in 250 ml
Aethanol werden unter Rühren mit 31,8 g l,3-Dimethyl-4-piperidon umgesetzt. Das Gemisch wird 1 Stunde bei Rückflusstemperatur erhitzt, auf 55 C abgekühlt und dann mit 167 ml
3 N äthanolischer Chlorwasserstoffsäure behandelt. Das Gemisch wird 30 Minuten unter Rühren gekocht, filtriert und
das Filtrat wird abgedampft. Der Rückstand wird mit dem Filterkuchen vereinigt und mit Wasser und Aether behandelt.
Unlösliches Material wird abfiltriert und dann wird die saure wässerige Schicht alkalisch gestellt und mit Aether extrahiert.
Das Extrakt wird gewaschen, getrocknet und eingedampft und der Rückstand destilliert, wobei man 36,5 g der rohen
Base 6,7-Dihydro-2-methyl-l-(2-methylaminoäthyl)-indolo-
o -4 [1,7-ab][llbenzazepin, Siedepunkt etwa 160 C/10 mmHg
erhält.
Die rohe Base wird in Aethanol gelöst und mit äthanolischer Chlorwasserstoffsäure zum Hydrochlorid umgesetzt. Man erhält
28,6 g Hydrochlorid. Danach kristallisieren die Lösungen nicht mehr und sie werden durch Schütteln mit einem Ueberschuss
an Ammoniak und Aether in die Base übergeführt. Die Base wird noch einmal destilliert und mit äthanolischer Chlorwasser
stoff säure behandelt und man erhält 2 g Hydrochlorid. Die vereinigten Hydrochloridmengen werden aus Aethanol umkristallisiert
und man erhält 27,9 g (38,4% Ausbeute) 6,7-Dihydro-2-methyl-l-(2-methylaminoäthyl)-indolo[1,7-ab]
[I]-benzazepin-hydrochlorid, Schmelzpunkt 21O-212°C. Das reine
Hydrochlorid wird in Wasser suspendiert und mit einem Ueberschuss an Ammoniak und Aether ausgeschüttelt und man erhält
die reine Base 6,7-Dihydro-2-methy1-1-(2-methylaminoäthyl)-indolo[1,7-ab]][llbenzazepin
in Form eines gelblichen viskosen Sirups, Siedepunkt etwa 160 C/10 mmHg.
509841/0976
Die in den Beispielen 1 und 3 verwendeten Ausgangsmaterialien, d.h. das Urethan 1-[2-(N-Aethoxycarbonyl-N-methylamino)-äthyl]-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[1,7-ab]
[l]benzazepin und das 6,7-Dihydro-2-methyl-l-(2-methylaminoäthyl)-indolo[1,7-ab][llbenzazepin
können ausgehend von dem l-(2-Dimethylaminoäthyl)-6,7-dihydro-2-methylindolo[l,7-ab]
[llbenzazepin durch Demethylierung mit Chlorameisensäureäthylester
und Behandlung mit Kaliumhydroxyd in zu dem letzten und dem ersten Absatz von Beispiel 1 analoger Weise hergestellt
werden. Das oben verwendete l-(2-Dimethylaminoäthyl)-6,7-dihydro-2-methylindolo[l/7-ab][llbenzazepin
kann wiederum wie folgt hergestellt werden:
Ein Gemisch von 4,9 g N-Aminoiminodibenzyl-hydrochlorid,
1,8 g Methyläthylketon und 20 ml Aethanol wird 1 Stunde bei Rückflusstemperatur erhitzt. Das warme Gemisch wird filtriert
und dann unter vermindertem Druck eingedampft. Der Rückstand wird mit Wasser und Aether behandelt und die Aetherschicht
gewaschen, getrocknet und eingedampft. Das Produkt wird bei
ο -4
etwa 150 C/10 mmHg destilliert und aus Leichtoel kristallisiert
und man erhält 2,4 g 6,7-Dihydro-l,2-dimethylinolo-[1,7-ab][llbenzazepin,
Schmelzpunkt 76-77 C.
2,34 ml 5,4 N äthanolisches Dimethylamin werden unter Abkühlen 13,6 ml Eisessig zugesetzt. 0,95 ml einer 40%igen
Formaldehydlösung und dann 2,1 g 6,7-Dihydro-l,2-dimethylindolo[l,7-ab][llbenzazepin
werden zugesetzt. Das Gemisch wird 7 Stunden bei 90 C erhitzt, unter vermindertem Druck
eingedampft und in Wasser und Aether aufgenommen. Der Aether wird getrennt und mit 2 N Chlorwasserstoffsäure extrahiert.
Die vereinigten sauren wässerigen Extrakte werden alkalisch gestellt und mit Aether extrahiert. Dieser Aetherextrakt
ο -4 wird eingedampft und bei etwa 130 C/10 mmHg destilliert
509841/0976
und man erhält 1,8 g (69,5% Ausbeute) 1-(2-Dimethylaminoäthyl)-6,7-dihydro-2-methylindolo[l,7-ab][l]benzazepin
dessen Oxalat bei 154-155°C schmilzt.
In üblicher Weise werden Tabletten folgender Zusammensetzung hergestellt:
trans-1,2,6,7-Tetrahydro-2-methyI-1-(2-methylaminoäthy1)-indolo-
| [1,7-ab][llbenzazepin-hydrochlorid | Gesamtgewicht | 56,5 | g |
| Lactose | 120,5 | g | |
| Talk | 7,2 | g | |
| Magnesiumstearat | 0,8 | g | |
| Maisstärke | 115,0 | g | |
| 300,0 | g |
509841/0976
Claims (13)
- Patentansprüche/ 1/. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen FormelNH-Rworin R einen Methyl- oder Aethylrest darstellt,und von Säureadditionssalzen hiervon, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen FormelIINH-Rworin R die obige Bedeutung hat,reduziert, oder dass man in einem Urethan der allgemeinen FormelIIIN —COOX0 9841/h976worin R die obige Bedeutung hat und X einen niederen Alkylrest darstellt,die Gruppe COOX abspaltet und gewünschtenfalls eine erhaltene Verbindung der Formel I in ein Säureadditionssalz hiervon überführt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Verbindung der Formel III enthaltene Gruppe COOX durch Umsetzung mit einem Alkalimetallhydroxyd abgespaltet wird.
- 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2 zur Herstellung der Verbindung der Formel I, worin R Methyl darstellt und von Säureadditionssalzen hiervon, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II oder III, worin R Methyl darstellt als Ausgangsmaterial verwendet.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3 zur Herstellung von trans-1,2,6,7-Tetrahydro-2-methyl-1-(2-methylaminoäthyl)-indolo[1,7-ab][l]benzazepin-hydrochlorid, dadurch gekennzeichnet, dass man 6,7-Dihydro-2-methyl-l-(2-methylaminoäthyl)-indolo[1,7-ab][Ijbenzazepin als Ausgangsmaterial der Formel II oder 1-[2-(N-Aethoxycarbonyl-N-methylamino)-äthyl]-1,2,6,7-tetrahydrö-2-methylindolo[1,7-ab][l]benzazepin als Ausgangsmaterial der Formel III verwendet.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 zur Herstellung der Verbindung der Formel I, worin R Aethyl darstellt und von Säureadditionssalzen hiervon, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II oder III, worin R Aethyl darstellt als Ausgangsmaterial verwendet.509841/0976
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 5 zur Herstellung von trans-1-(2-Aethylaminoäthy1)-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[l,7-ab][llbenzazepin-hydrochlorid, dadurch gekennzeichnet, dass man l-[2-(N-Aethoxycarbonyl-N-äthylamino)-äthyl]-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[1,7-ab][I]-benzazepin als Ausgangsmaterial der Formel III verwendet.509841/0976
- 7. Verfahren zur Herstellung von Präparaten mit antidepressiven Eigenschaften, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formelworin R einen Methyl- oder Aethylrest darstellt,oder ein Säureadditionssalz hiervon als wirksamen Bestandteil mit zur therapeutischen Verabreichung geeigneten nichttoxischen, inerten, an sich in solchen Präparaten üblichen festen oder flüssigen Trägern und/oder Excipientien vermischt.
- 8. Präparat mit anti-depressiven Eigenschaften, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Verbindung der allgemeinen FormelCH,NH-Rworin R einen Methyl- oder Aethylrest darstellt,oder ein pharmazeutisch verwendbares Säureadditionssalz hiervon sowie ein pharmazeutisches Trägermaterial und/oder Excipientien enthälfQ g g ^ 1 f fl g η ß_ 23 _
- 9 . Verbindungen der allgemeinen FormelNH-Rworin R einen Methyl- oder Aethylrest darstellt,
und Säureadditionssalze hiervon. - 10 . Verbindungen nach Anspruch 9 der Formel I, worin R einen Methylrest darstellt^und Säureaddxtionssalze hiervon.
- 11 . Verbindung nach Anspruch 9 oder iq, nämlich trans-1,2,6,7-Tetrahydro-2-methyl-l-(2-methylaminoäthyl)-indolo-t1,7-ab][1]benzazepin-hydrochlorid.
- 12 . Verbindung nach Anspruch 9 der Formel I, worin R einen Aethylrest darstellt und Säureadditionssalze hiervon.
- 13 . Verbindung nach Anspruch 9 oder 12 r nämlich. trans-1-(2-Aethylaminoäthyl)-1,2,6,7-tetrahydro-2-methylindolo[1,7-ab][1]benzazepin-hydrochlorid.i /509841/0976
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1320774A GB1464431A (en) | 1974-03-25 | 1974-03-25 | Indolobenzazepine derivatives and a process for the manufacture thereof |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2513197A1 true DE2513197A1 (de) | 1975-10-09 |
Family
ID=10018788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752513197 Pending DE2513197A1 (de) | 1974-03-25 | 1975-03-25 | Cyclische verbindungen |
Country Status (25)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3989717A (de) |
| JP (1) | JPS50130796A (de) |
| AR (1) | AR206624A1 (de) |
| AT (1) | AT342599B (de) |
| BE (1) | BE827048A (de) |
| BR (1) | BR7501757A (de) |
| CH (2) | CH609696A5 (de) |
| CU (1) | CU34238A (de) |
| DD (1) | DD118632A5 (de) |
| DE (1) | DE2513197A1 (de) |
| DK (1) | DK138993B (de) |
| ES (2) | ES435969A1 (de) |
| FI (1) | FI750897A7 (de) |
| FR (1) | FR2265395B1 (de) |
| GB (1) | GB1464431A (de) |
| HU (1) | HU169332B (de) |
| IL (1) | IL46823A (de) |
| LU (1) | LU72119A1 (de) |
| NL (1) | NL7503268A (de) |
| NO (1) | NO751009L (de) |
| PH (3) | PH11630A (de) |
| PL (2) | PL94151B1 (de) |
| SE (1) | SE7503302L (de) |
| SU (2) | SU576930A3 (de) |
| ZA (1) | ZA751460B (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE7702300L (sv) * | 1976-04-15 | 1977-10-16 | Endo Lab | Reduktionsforlopp |
| US4171443A (en) * | 1978-05-08 | 1979-10-16 | Ayerst, Mckenna & Harrison Limited | 10B-Azafluoranthene derivatives and precursors thereof |
| US5173489A (en) * | 1986-04-10 | 1992-12-22 | The Dupont Merck Pharmaceutical Co. | α,α-disubstituted aromatics and heteroaromatics as cognition enhancers |
| HU201318B (en) * | 1987-12-31 | 1990-10-28 | Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar | Process for producing dioxazoline derivatives and pharmaceutical compositions comprising same |
| USD669373S1 (en) * | 2010-06-23 | 2012-10-23 | Institut de Radioprotection et de Nucleaire | Ring of dosimetry |
-
1974
- 1974-03-25 GB GB1320774A patent/GB1464431A/en not_active Expired
-
1975
- 1975-01-01 AR AR258001A patent/AR206624A1/es active
- 1975-02-28 CH CH256075A patent/CH609696A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-02-28 CH CH1098178A patent/CH612196A5/xx not_active IP Right Cessation
- 1975-03-10 ZA ZA00751460A patent/ZA751460B/xx unknown
- 1975-03-13 IL IL46823A patent/IL46823A/xx unknown
- 1975-03-17 US US05/559,118 patent/US3989717A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-03-19 NL NL7503268A patent/NL7503268A/xx not_active Application Discontinuation
- 1975-03-19 PH PH16929A patent/PH11630A/en unknown
- 1975-03-21 SE SE7503302A patent/SE7503302L/xx unknown
- 1975-03-21 HU HUHO1781A patent/HU169332B/hu unknown
- 1975-03-21 FR FR7508904A patent/FR2265395B1/fr not_active Expired
- 1975-03-24 PL PL1975179032A patent/PL94151B1/pl unknown
- 1975-03-24 LU LU72119A patent/LU72119A1/xx unknown
- 1975-03-24 JP JP50034593A patent/JPS50130796A/ja active Pending
- 1975-03-24 SU SU7502116189A patent/SU576930A3/ru active
- 1975-03-24 PL PL1975191589A patent/PL97903B1/pl unknown
- 1975-03-24 ES ES435969A patent/ES435969A1/es not_active Expired
- 1975-03-24 DD DD184979A patent/DD118632A5/xx unknown
- 1975-03-24 AT AT224875A patent/AT342599B/de not_active IP Right Cessation
- 1975-03-24 DK DK123575AA patent/DK138993B/da unknown
- 1975-03-24 NO NO751009A patent/NO751009L/no unknown
- 1975-03-24 BR BR1757/75A patent/BR7501757A/pt unknown
- 1975-03-24 BE BE154636A patent/BE827048A/xx unknown
- 1975-03-25 FI FI750897A patent/FI750897A7/fi not_active Application Discontinuation
- 1975-03-25 DE DE19752513197 patent/DE2513197A1/de active Pending
- 1975-04-25 CU CU34238A patent/CU34238A/es unknown
-
1976
- 1976-01-30 SU SU7602317504A patent/SU576929A3/ru active
- 1976-02-13 ES ES445144A patent/ES445144A1/es not_active Expired
- 1976-09-06 PH PH18868A patent/PH11763A/en unknown
- 1976-09-06 PH PH18867A patent/PH11758A/en unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| PL94151B1 (de) | 1977-07-30 |
| AR206624A1 (es) | 1976-08-06 |
| BR7501757A (pt) | 1975-12-23 |
| PH11758A (en) | 1978-06-27 |
| ZA751460B (en) | 1976-02-25 |
| ATA224875A (de) | 1977-08-15 |
| DK138993B (da) | 1978-11-27 |
| FR2265395B1 (de) | 1979-06-29 |
| SE7503302L (de) | 1975-09-26 |
| CH609696A5 (de) | 1979-03-15 |
| CU34238A (es) | 1977-03-08 |
| ES445144A1 (es) | 1977-05-16 |
| AT342599B (de) | 1978-04-10 |
| US3989717A (en) | 1976-11-02 |
| DD118632A5 (de) | 1976-03-12 |
| NL7503268A (nl) | 1975-09-29 |
| PH11630A (en) | 1978-04-12 |
| IL46823A0 (en) | 1975-05-22 |
| ES435969A1 (es) | 1977-04-01 |
| AU7900375A (en) | 1976-09-16 |
| BE827048A (fr) | 1975-09-24 |
| JPS50130796A (de) | 1975-10-16 |
| LU72119A1 (de) | 1977-02-01 |
| CH612196A5 (de) | 1979-07-13 |
| SU576929A3 (ru) | 1977-10-15 |
| GB1464431A (en) | 1977-02-16 |
| HU169332B (de) | 1976-11-28 |
| SU576930A3 (ru) | 1977-10-15 |
| IL46823A (en) | 1978-03-10 |
| FR2265395A1 (de) | 1975-10-24 |
| DK123575A (de) | 1975-09-26 |
| PH11763A (en) | 1978-06-27 |
| NO751009L (de) | 1975-09-26 |
| FI750897A7 (de) | 1975-09-26 |
| PL97903B1 (pl) | 1978-03-30 |
| DK138993C (de) | 1979-05-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2062001C2 (de) | 1,2,3,4-Tetrahydro-4-phenylisochinolin-Derivate, deren Säureadditionssalze, Verfahren zu deren Herstellung und pharmazeutisches Präparat | |
| DE3125471A1 (de) | "piperazinderivate, verfahren zu ihrer herstellung und arzneimittel, die diese verbindungen enthalten" | |
| DE2413102A1 (de) | Verfahren zur herstellung von 1-(3,5dihydroxyphenyl)-1-hydroxy-2- eckige klammer auf 1-methyl-2-(4-hydroxyphenyl)-aethyl eckige klammer zu -amino-aethan | |
| DE2044172C3 (de) | Pyrrolderivate, ein Verfahren zu ihrer Herstellung und Arzneimittel | |
| DE2633889C2 (de) | Neue Aminobenzocyclohepten-Derivate und deren Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung und pharmazeutische Zusammensetzungen | |
| DE2806811A1 (de) | Neue substituierte 2-phenylimino- imidazolidine, deren saeureadditionssalze, diese enthaltene arzneimittel und verfahren zur herstellung derselben | |
| DE1807218A1 (de) | Oxotremorin-Antagonisten und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE2513197A1 (de) | Cyclische verbindungen | |
| DE2724478C2 (de) | 5,11-Dihydro-6H-pyrido[2,3-b][1,4]benzodiazepin-6-on-derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel | |
| CH616142A5 (de) | ||
| DE1922280C3 (de) | l-Methyl-5-(3'-dimethylaminopropyliden)-5Hdibenzo [a,d] -cyelohepten-N- oxid und dessen Säureadditionssalze, sowie Verfahren zu deren Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Präparate | |
| DE2230154A1 (de) | N-(heteroaryl-methyl)-6,14-endoaetheno7alpha-hydroxyalkyl-tetrahydro-nororipavine und -thebaine, deren hydrierungsprodukte und saeureadditionssalze sowie verfahren zu deren herstellung | |
| DE69409877T2 (de) | Benzospiroalken-Derivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen | |
| EP0056616B1 (de) | Cycloheptenderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung, sowie diese enthaltende Arzneimittel | |
| DE3874361T2 (de) | Als analgetika verwendbare 1-((4-morpholinyl)alkyl)-1h-indole und deren herstellung. | |
| DE2435817B2 (de) | Diaminobenzophenone, ihre Salze, Verfahren zur Herstellung derselben und Arzneimittel | |
| DD149664A5 (de) | Verfahren zur herstellung von 1,1'-biphenyl-2-yl-alkylamin-derivaten | |
| DE2633890A1 (de) | Neue 7-amino-6,7-dihydro- eckige klammer auf 5h eckige klammer zu -benzocyclohepten-derivate und deren salze, verfahren zu ihrer herstellung und pharmazeutische zusammensetzungen | |
| DE1936670C3 (de) | S-Diallylaminoalkanoyl-SJO-dihydro-11H-dibenzo eckige Klammer auf b,e eckige Klammer zu- eckige Klammer auf 1,4 eckige Klammer zu diazepin-11-onderivate | |
| DE1695003C (de) | 1,2,3,4 Tetrahydrochinoline und ein Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| AT211001B (de) | Verfahren zur Herstellung von neuen Scopin-äthern | |
| DE1518691C (de) | 9 (gamma Methylamino propyl) 9,10 dihydro 9 10 athano anthrazen, seine SaI ze und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE2340160A1 (de) | Norbornanderivate | |
| DE1568277C3 (de) | Optisch aktive Phenylisopropylaminderivate, deren Herstellung sowie diese Verbindungen enthaltende Präparate | |
| DE3807533C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHJ | Non-payment of the annual fee |