DE2511955A1 - Verfahren zum herstellen von paketen aus steinen oder aehnlichem stueckgut - Google Patents
Verfahren zum herstellen von paketen aus steinen oder aehnlichem stueckgutInfo
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-
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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Description
ΪΟΥ840/0Ϊ21
Verfahren zum Herstellen von Paketen aus Steinen oder | ähnlichem Stückgut j
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Pressen, Umreifen und Weiterfördern von Paketen aus Steinen oder ähnlichem
Stückgut.
Die aus einem Lager oder aus einer Fertigungsmaschine auf z.B. einer Transportbahn ankommenden, lose nebeneinander
liegenden Steine werden zum besseren Lagern oder Transportieren in größerer Anzahl zu ein- oder mehrreihigen
Gruppen zusammengepreßt. Diese Gruppen werden, damit sie nicht wieder auseinander fallen, mit Stahlbändern fest urnreift,
so daß Pakete entstehen, die bekanntlich wesentlich rationeller verladen und transportiert werden können als j
ι Einzelsteine. Die fertig umreiften Pakete werden an- j
schließend durch eine Hubvorrichtung von der die Einzelsteine zuführenden Transportbahn auf ein für den Transport
und die eventuelle Lagerung von Paketen geeigneteres Transportmittel umgeladen auf dem zur besseren Raumausnutzung
häufig mehrere Pakete auch übereinander gestapelt werden.
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Es ist bekannt, die ankommenden, lose mit Luftzwischenräumen
nebeneinander liegenden Steine gruppenweise mit Hilfe einer Presse zusammenzupressen und zu umreifen.
Anschließend werden die umreiften Pakete aus der Presse und der ümreifungsmaschine auf einen Platz vor die
Maschine ausgestoßen, wo sie von einer Hubvorrichtung zum Zwecke des Hochhebens nochmals zusammengepreßt,
hochgehoben und seitlich auf ein für die fertigen Pakete bestimmtesTransportmittel abgesetzt werden.
Bei diesem bekannten Verfahren ist von Nachteil, daß die
fertig umreiften Pakete zum Zwecke des Hochhebens durch den Greifer der Hubvorrichtung nochmals von zwei sich
gegenüberliegenden Seiten zusammengepreßt werden. Dadurch lockert sich das Paket wieder, weil durch das erneute
Pressen und Heben zwischen den Steinen befindliche kleine Steinkrumen verrutschen oder zerquetscht werden oder sich
in die Oberfläche der frisch gefertigten, noch nicht ganz ausgehärteten Steine eindrücken.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das bisherige Verfahren einen komplizierten Betriebsablauf hat und
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relativ viele Maschinen benötigt werden. Besonders kompliziert 1st das Einführen der Steine in die Ümreifungsmaschine
und in die Presse. Die horizontal herangeförderten Steine müssen in die ümreifungsmaschine von
unten hineingehoben werden, weil diese mit dem Stahlbandkana!.
seitlich umgeben ist, wodurch ein seitliches Einlaufen in die Maschine nicht möglich ist. Für das Hereinheben
wird somit eine zusätzliche vertikale Fördereinrichtung zu der vorhandenen horizontalen benötigt.
Genauso kompliziert, wie das Zuführen der Steine in die ümreifungsmaschine und in die allseitig mit vier Preßbalken
umgebene Presse, ist auch der Ausstoß der fertigen Pakete aus diesen Maschinen, denn die Pakete müssen erst
auf einen Platz vor diese Maschinen befördert werden, bevor sie vom Greifer der Hubvorrichtung aufgenommen
werden können. Es sind mehrere genau aufeinander abgestimmte Steuer- und Anfahrvorgänge der vertikalen und
der horizontalen Transportanlage notwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein wesentlich einfacheres Verfahren zu schaffen, bei welchem ein
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Lockern der umreiften Pakete vermieden wird und Pressen und Fördereinrichtungen vereinfacht oder ganz eingespart
werden und außerdem die Steuerung und der Bewegungsablauf der verbleibenden Fördereinrichtungen vereinfacht
werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der vor dem Umreifen notwendige Preßvorgang der Steine
gleichzeitig zum Festklemmen der Steine in einer die Steinpakete hochhebenden und versetzenden Hubvorrichtung
dient.
Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß das Paket nur einmal zusammengepreßt wird und sich nicht
lockern kann. Außerdem wird die Greifvorrichtung eingespart, weil die Presse gleichzeitig die Funktion des
Greifers übernimmt. Es entfällt außerdem die vertikale Fördereinrichtung zum Füllen von Presse und ümreifungsmaschine
mit Steinen. Dieser Vorgang wird dadurch ersetzt, daß sich die Presse und die mit ihr eine Vor-
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richtung bildende Umreifungsmaschine von oben auf die
Steine mit Hilfe einer Hubvorrichtung absenken, genauso, wie bei herkömmlichen Anlagen der Greifer abgesenkt wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird während des Umsetzvorganges des Steinpaketes auf das Transportmittel
für Pakete das Steinpaket durch eine mitfahrende Umreifungsmaschine umreift. Das hat den Vorteil, daß keine
zusätzliche Zeit für das Umreifen benötigt wird.
Ein weiterer Vorteil der Anlage besteht darin, daß auch nicht umreifte Pakete durch die von vier Seiten drückende
Presse und die Hub- und Transportvorrichtung auf andere Fördermittel bzw. Hilfsmittel wie z.B. Paletten abgesetzt
werden können. Bei den bisher üblichen Greifern, die die Steinpakete nur von zwei gegenüberliegenden Seiten zusammenpreSten,
war das nur mangelhaft möglich.
An einem schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel wird das Verfahren gemäß der Erfindung näher beschrieben.
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Es zeigen
Fig. 1 eine Gesamtanlage zum Pressen, Umreifen und Transportieren von Paketen aus Steinen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf Presse und Umreifungsmaschine,
Fig. 3 einen besonders vorteilhaften Einsata einer nach dem Verfahren der Erfindung arbeitenden
Anlage.
In Fig. 1 bilden die Presse 11, die Umreifungsmaschine 12,
die Hubvorrichtung 13 und die Laufkatze 14 eine zusammenhängende Vorrichtung, die mit 1 bezeichnet ist.
Die locker, mit Luftzwischenräumen 21, aneinandergereihten Steine 2, die beispielsweise direkt aus einer Produktionemaschine
kommen, werden mit Hilfe der Transportbahn 3 unter die Vorrichtung 1 gefahren. Anschließend werden mit
Hilfe der Hubvorrichtung 13 die Presse 11 und die Umreif ungsmaschine 12 abgesenkt, bis sie die Steine 2 umgeben.
Die Preßbalken 111 und 112 der Presse 11 werden durch nicht
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dargestellte Kolben oder einen anderen Antrieb gegen die Steine 2 gepreßt. Aus der um 90° versetzten Richtung
fahren ebenfalls zwei in Fig. 1 nicht dargestellte Preßbalken 113 und 114 gegen die Steine 2, Die Steine
werden somit von allen vier Seiten zusammengepreßt. Während der Druck der Presse 11 weiterhin bestehen bleibt,
wird der untere Teil der Vorrichtung 1, bestehend aus Presse 11 und Umreifungsmaschine 12 zusammen mit den Steinen
2 durch Betätigen der Hubvorrichtung 13 angehoben und mit Hilfe der Laufkatze 14 und dem Portal 4 zu einem für die
Steinpakete bestimmten Transportmittel 5 gefahren und dort abgesetzt. Während dieser Fahrt und während des
Anhebens und Absetzens kann das Steinpaket 22, falls es
umreift werden soll, mit Hilfe der Umreifungsmaschine mit dem Stahlband 23 umreift werden.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den unteren Teil der Vorrichtung 1 mit den Preßbalken der Presse 11, die mit
S 111, 112, 113 und 114 bezeichnet sind; der Stahlbandkanal der Umreifungsmaschine ist mit 6 bezeichnet, der Verschlußkopf
der Umreifungsanlage mit 61, die Vorratsrolle
: für das Stahlband mit 62.
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Die Steine 2, aus denen ein Paket gebildet wird, können aus einer oder auch mehreren Reihen gebildet werden.
In Fig. 2 sind es zwei Reihen, die mit 22 und 23 bezeichnet sind.
Fig. 3 stellt einen besonders vorteilhaften Anwendungsfall dar. Mit dem viereckigen Bereich 7 ist der Standplatz der
neuartigen Vorrichtung 1 bezeichnet. Die losen Steine kommen von den Plätzen 8 und 9. Dort können sich Lager
befinden, es können dort aber auch Herstellungsmaschinen aufgestellt sein. Von diesen Plätzen laufen die Steine
gemäß den Richtungen 81 und 91 auf den Bereich 7 zu, wo nach der jetzigen Erfindung die Vorrichtung 1 steht und wo
die Pakete geformt, und wie schon beschrieben, auf die Transportvorrichtung 5 für Pakete abgesetzt werden.
Nach der herkömmlichen Methode würden die aus Richtung 91
kommenden Steine im Bereich 71 zusammengepreßt und umreift und dann weiter in den Bereich 7 transportiert werden, von
wo die Pakete durch einen Greifer zum Transportmittel 5 übergesetzt werden. Die aus Richtung 81 kommenden Steine
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müssen erst durch den Bereich 7 des Greifers entgegen
dem Materialfluß von Richtung 91 zu den Pressen und Umreif ungsmaschinen im Bereich 71 laufen, dann müssen sie zurück zum Bereich 7 des Greifers transportiert werden
dem Materialfluß von Richtung 91 zu den Pressen und Umreif ungsmaschinen im Bereich 71 laufen, dann müssen sie zurück zum Bereich 7 des Greifers transportiert werden
i und können erst von dort aus durch diesen zum Transport- !
mittel 5 gebracht werden. Ein solcher Materialtransport
ist äußerst kompliziert, deshalb wurde in einem solchen Anwendungsfall bisher auch eine zweite Presse mit Umreif
ungsmaschine, die im Bereich 82 aufgestellt wurden, benutzt. Es wurde dann lediglich der Greifer im Bereich
7 für die aus den beiden Richtungen 91 und 82 kommenden Steine gemeinsam benutzt. Die zweite, senr teure Presse
mit Umreifungsmaschine wird nach dem Verfahren gemäß der Erfindung für diesen speziellen Anwendungsfall eingespart.
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Claims (2)
- 251195bHoesch Werke Aktiengesellschaft, 46 Dortmund, Eberhardstr.Patentansprüchever:erfahren zum Pressen, Umreifen und Weiterfördern von Paketen aus Steinen oder ähnlichem Stückgut, dadurch gekennzeichnet, daß der vor dem Umreifen notwendige Preßvorgang der Steine (2) gleichzeitig zum Pestklemmen der Steine (2) in einer die Steinpakete (22) hochhebenden und versetzenden Hubvorrichtung (13) dient.
- 2.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während des Umsetzvorganges des Steinpaketes (22) auf das Transportmittel für Pakete (5) das Steinpaket (22) umreift wird.609840/0121
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE19752511955 DE2511955C3 (de) | 1975-03-19 | 1975-03-19 | Vorrichtung zum Pressen, Umreifen und Transportieren von aus Steinen o.a. Stückgut bestehenden Paketen |
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| BE165281A BE839709A (fr) | 1975-03-19 | 1976-03-18 | Procede de fabrication de paquets de briques ou de produits separes similaires |
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: ESTEL HOESCH WERKE AG, 4600 DORTMUND, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: HOESCH WERKE AG, 4600 DORTMUND, DE |
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