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DE2510718A1 - Verbundregler fuer vorprogrammierte brenner - Google Patents

Verbundregler fuer vorprogrammierte brenner

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Publication number
DE2510718A1
DE2510718A1 DE19752510718 DE2510718A DE2510718A1 DE 2510718 A1 DE2510718 A1 DE 2510718A1 DE 19752510718 DE19752510718 DE 19752510718 DE 2510718 A DE2510718 A DE 2510718A DE 2510718 A1 DE2510718 A1 DE 2510718A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
oxygen detector
air ratio
burner
solid state
Prior art date
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Granted
Application number
DE19752510718
Other languages
English (en)
Other versions
DE2510718C2 (de
Inventor
Alwin Denzer
Karlheinz Hanzlik
Guenther Dipl Phys Dr Heimke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friatec AG
Original Assignee
Friedrichsfeld GmbH Steinzeug und Kunststoffwerke
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Filing date
Publication date
Application filed by Friedrichsfeld GmbH Steinzeug und Kunststoffwerke filed Critical Friedrichsfeld GmbH Steinzeug und Kunststoffwerke
Priority to DE19752510718 priority Critical patent/DE2510718C2/de
Priority to IT2064876A priority patent/IT1055476B/it
Priority to CH257276A priority patent/CH615496A5/de
Priority to GB898276A priority patent/GB1517425A/en
Priority to FR7606557A priority patent/FR2304034A1/fr
Publication of DE2510718A1 publication Critical patent/DE2510718A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2510718C2 publication Critical patent/DE2510718C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught
    • F23N3/002Regulating air supply or draught using electronic means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/24Preventing development of abnormal or undesired conditions, i.e. safety arrangements
    • F23N5/242Preventing development of abnormal or undesired conditions, i.e. safety arrangements using electronic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Regulation And Control Of Combustion (AREA)
  • Measuring Oxygen Concentration In Cells (AREA)

Description

  • "VERBUNDREGLER FÜR VORPROGRAMMIERTE BRENNER" Die Erfindung betrifft Verbundregeler mit elektro-mechanisch oder rein elektronisch vorprogrammiertem Brennstoff-Luftverhaltnis für die unterschiedlichsten Belastungszustände von Gas-, Oel- oder Kohlenstaubbrennern.
  • Verbundregler für Brenner der genannten Art dienen der Dampferzeugung in Kraftwerken oder iur Heizungszwecke oder auch fUr die Erzeugung von Prozesswärme. Eine möglichst präzise Steuerung des Brennstoff-Luftverhältnisses ist besonders bei Großbrennern aus Energieesparungsgründen und zur Verminderung der Umwelt, belastung durch Schadstoffe in den Abgasen besonders aktuell, gewinnt aber auch an Brennern mittlerer und kleinerer Größe zunehmend an Bedeutung. Das Problem einer möglichst optimalen Einstellung des Verhältnisses von Brennstoff zur Luft wurde bischer überwiegend dadurch gelöst, daß man entsprechende Erfahrungswerte für die verschiedenen Belastungszustände des Brenners mechanisch, z.B. durch Kurvenscheiben, oder elektromechanisch oder rein elektronisch vorprogrammierte. Da jedoch die Verbrennungseigenschaften der Brennstoffe auch bei gleicher Typenbezeichnung nicht konstant Sind und andererseits auch der Sauerstoffgehalt der flift feuchte-und/oder temperaturabhängig ist, mußte bei solchen Regelungen stets ein beträchtlicher Luftüberschuß vorgesehen werden, damit in jedem Betriebszustand des Brenners eine vollständige Verbrennung des zugeführten Brennstoffes und damit die Vermeidung reduzierender Verbrennungszustände mit Sicherheit vermieden werden können.
  • Es sind auch schen Brennerregelungen vorgeschlagen worden, bei denen das vorprogrammierte Brennstoff-Luftmengenverhältnis entsprechend der Zusammensetzung der Sbgase, insbesondere entsprechend deren O2-Gehaltes, korrigiert werden kann. ( XT-AS 1 751 29 und DT-OS 2 326 395). Bei Verbundreglern von Brennern mit zusätzlichen Korrekturmöglichkeiten des Brennstoff-Luftmengenverhältnisses entsprechend der Abgas zusammensetzung wird aus dem Abgaskanal oder dem Verbrennungsraum ein Teil des Gases abgezogen und einem Analysegerät zugeführt. In diesem Analysegerät wird das Abgas auf seinen Schadstoffgehalt oder auf seinen Restsauerstoffgehalt analysiert und aus dem Ergebnis dieser Analyse ein Signal abgeleitet, das, gegebenenfalls iiber mehrere signalverarbeitende Zwischenglieder, zur Korrektur des Brennstoff-Luftmengenverhältnisses benützt wird, um optimalen Verbrennungszuständen näher zu kommen.
  • Diese Art der Korrektur von Verbundreglern weist jedoch noch einen Mangel auf: In den der Entnahme der Ab-bzw. Rauchgasprobe dienender Rohren kann nur eine begrenzte Strömungsgeschwindigkeit aufs akt erhalten werden. Würde man die Strömungsgeschwindigkeit, über eine gewisse Grenze erhöhen, so träge ein Umschalg n laminerer in turbulente Gasbewegung auf und damit eine erhebliche Erhöhung des St römungswiders tandes und eine Verringerung der Strömungsgeschwindigkeit. Diese Regelungen besitzen also notwendigerweise eine beträchtliche Todzeit zwischen der Änderung des Zustandes des Ab-bzw. Rauchgases und der Einleitung des Steuerungsvorganges, mit dessen Hilfe diese Abweichung korrigiert werden soll. Um das Eintreten von Verbrennungszuständen, bei donen die Entstehung von Schadstoffen oder reduzierender Brennverhältnisse nicht mehr auszuschließen sind, zu vermeiden, muß also auch bei dieser korrigierten Verbundbrennerregelungen stets eilt, einem hinreichenden Luftüberschuß gefahren werden. Dies ber dingt einmal einen erhöhten Brennstoffverbrauch und verhindert in vielen Fällen die Einstellung des günstigsten Verbrennungsverhältnisses z.B. bezüglich des Schwefelsäure- und Stickoxidgehaltes der Ab-bzw. Rauchgase.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Messung eines für die Ab-bzw. Rauchgaszusammensetzung repräsentativen Wertes unmittelbar im Rauchgaskanal vorzunehmen, diese Messung zugleich im Form eines elektrischen Signales zur Verfügung zu stellen und damit die oben erwähnte Todzeit für die Ausregelung vofl Abweichungen der Ab-bzw. Rauchgaszusammensetzung weiter drastisch einzuschränken.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß ein mit einer Zusatzheizung auf seiner Betriebstemperatur gehaltener festkörperelektrolytischer Sauerstoffdetektor in Rauchgaskanal angeordnet ist und dessen elektrisches Signal bei Abweichung der Rauchgaszusammensetzung vom optimale Verbrennungszustand zur entsprechenden Korrektur des Brennstoff -Luftmengenverhältnisses dient und ein Verzögerungsglied vorgesehen ist, das die Brennstoff- und / oder die Luftzufuhr zum Brenner erst freigibt, nachdam der erwähnte Sauerstoffdetektor seine Betriebstemperatur erreicht hat. Ein für diesen Zweck geeigneter festkörperelektrolytischer Sauerstoffdetektor besteht aus dem eigentlichen sauerstoffionenleitenden keramischen Formteil, z.Bo einem einseitig geschlossenen Rohr aus CaO-stabilisiertem Zirkondioxid, einer Heizung, durch die dieses Formteil auf der Betrffi bstemperatur (meist über 5500C) gehalten wird und einem Drahtnetz, das alle auf der Betriebstemperatur befindlichen Teile umgibt, nebst der Zufuhr für die Luft zu der Referenzelektrode am Formteil, den Elektroden und allen elektrischen Zu- und Ableitungen für die vom Detektor gelieferte. Spannung und die Temperaturregelung.
  • Dieser festkörperelektrolytische Sauerstoffdetektor erfüllt auch alle sicherheitstechnischen Bedingungen, die an einen im Rauchgaskanal von Brennern installierten beheizten Fühler zu stellen sind.
  • Lurch die Verkürzung der Tod zeit zwischen der Xnderung in der Zusammensetzung des Rauchgses und der Auslösung des Steuervorganges zur Kompensation dieser änderung läßt sich ein gewUnschter Verbrennungszustand erheblich präziser einhalten, als dies bisher möglich war.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Verbundregler ist es daher möglich Verbrennungszustände einzuhalten, die erheblich näher an der stöchiometrischen Verbrennung liegen und daher gestatten, einen bezüglich des Schadstoffgehaltes der Rauchgase günstigeren Kompromiß zu realisieren, ohne in die Gefahr des Auftretens reduzierender Verbrennungszustände zu geraten. Diese Möglichkeit zur genaueren Einhaltung optimaler Verbrennungszustände ergibt zwei entscheidende Vorteile: Einmal kann Energie gespart werden dadurch, daß dem Brenner weniger überschüssige Verbrennungsluft zugeführt werden muß, und zum anderen dadurch, daß das Rauchgas einen weiter verringerten Anteil an Schadstoffen enthält. Mit der erfindungsgemäßen Regelung lassen sich weitgehend optimale Verbrennungszustände auch bei Verwendung unterschiedlicher Brennstoffe und variierenden Werten des Feuchtgehaltes und der Temperatur der dem Brenner zugeführten Luft einhalten.
  • Ein Ausführuntisbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung der Figur 1 dargestellt. Darin bedeuten 1 der Brenner, 2 der Brennraum, der in den Rauchgaskanal 3 übergeht, in dem der mit einer Zusatzheizung zur Aufrechterhaltung der Betriebstemperatur versehene festkörperelektrolytische Sauerstoffdetektor 4 angeordnet ist. Das dem Sauerstoffgehalt des Rauchgases eindeutig zugeadnete, vom festkörperelektrolytischen Sauerstoffdetektor kommende elektrische Signal wird über die Leitung 5 einem dieses elektrische Signal verarbeitenden Glied 6 zugeführt. Dieses Signalverarbeitungsglied 6 bewirkt über die Leitung 7 eine Korrektur des Brennstoff-Luftmengenverhältnisses in dem Aggregat 8, das gegebenenfalls aus verschiedenen Teilen zur Reglung der Brennstoff-und Luftmengen, die dem Brenner zugeführt werden müssen, besteht.
  • Die Leitungen 9 und 10 deuten die Brennstoff- bzw. die Luft zum leitung an. Im dem Signalverarbeitungsglied 6 ist auch das Verzögerungsglied enhalten, das die Brennstoff-und/oder die Luftzufuhr zum Brenner erst freigibt, nachdem der festkörperelektrolytische Sauerstoffdetektor durch seine Zusatzheizung seine Betriebstemperatur erreicht hat.
  • Der versuchsweise Betrieb eines Gasbrenners mit dem erfindungsgemäßen Verbundregler ergab bei mehrtätgigem Betrieb bei stark wechselnden W6tterlagen und bei Benutzung zweier verschiedener Gasarten eine Verbesserung in der Konstanz des Sauerstoffgehaltes des Rauchgases und dem Faktor 10 gegenüber einer lediglichvorprogrammierten Steuerung des Brennstoff-Luftmengenverhältnisses und um den Faktor 3 gegenüber einer vorprogrammierten Steuerung, die eine Korrektur des Brennstoff-Luftmengenverhältnisses gemß einer außerhalb des Rauchgaskanals vorgenommenen Rauchgasanalyse enthielt. Unter Verbesserung wird verstanden, daß die maximalen Abweichungen von einem Mittelwert einmal 1/10 und zum anderen 1/3 kleiner waren. Damit sind die entscheidenden Vorteile, die durch die erfindungsgemäße Verbundregelung zu erzielen sind, eindeutig demonstriert.

Claims (1)

  1. Anspruch
    Verbundregler mit elektro-mechanisch oder rein elektronisch vorprogrammiertem Brennstoff-Luftverhältnis für die unterschiedlichen Belastungszustände von Gas-, Oel- und Kohlestaubbrennern, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einer Zusatzheizung auf seiner Betriebstemperatur gehaltener festkörperelektrolytischer Sauerstoffdetektor (4) im Rauchgaskanal (3) angeordnet ist und dessen elektrisches Signal bei Abweichung der Rauchgaszusammensetzung vom optimalen Verbrennungszustand zur entsprechenden Korrektur des Brennstoff-Luftmengenverhältnisses dient und ein Verzögerungsglied vorgesehen ist, das die Brennstoff- und/oder die Luftzufuhr zum Brenner erst freigibt, nachdem der erwähnte Sauerstoffdetektor seine Betriebstemperatur erreicht hat.
DE19752510718 1975-03-08 1975-03-12 Verbundregler für einen Gas-, Öl und Kohlestaubbrenner Expired DE2510718C2 (de)

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DE19752510718 DE2510718C2 (de) 1975-03-12 1975-03-12 Verbundregler für einen Gas-, Öl und Kohlestaubbrenner
IT2064876A IT1055476B (it) 1975-03-08 1976-02-27 Dispositivo di comando per bruciatori
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DE2510718C2 DE2510718C2 (de) 1981-12-17

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