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DE2510761A1 - Vorrichtung zum reinigen von oel oder dergleichen kohlenwasserstoffe mitfuehrendem wasser - Google Patents

Vorrichtung zum reinigen von oel oder dergleichen kohlenwasserstoffe mitfuehrendem wasser

Info

Publication number
DE2510761A1
DE2510761A1 DE19752510761 DE2510761A DE2510761A1 DE 2510761 A1 DE2510761 A1 DE 2510761A1 DE 19752510761 DE19752510761 DE 19752510761 DE 2510761 A DE2510761 A DE 2510761A DE 2510761 A1 DE2510761 A1 DE 2510761A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
basin
oil
water
drain
pure water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752510761
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Luettmers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19752510761 priority Critical patent/DE2510761A1/de
Publication of DE2510761A1 publication Critical patent/DE2510761A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/14Devices for separating liquid or solid substances from sewage, e.g. sand or sludge traps, rakes or grates
    • E03F5/16Devices for separating oil, water or grease from sewage in drains leading to the main sewer

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von Öl oder dergleichen Kohlenwasserstoffe mitführendem Wasser Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Öl oder dergleichen Kohlenwasserstoffe mitführemdem Wasser, mit mehreren nacheinander fortlaufend zwangsdurchflossenen Strämungsverzögerungs-Becken, einem Öl-Sammelraum mit zugeordnetem Ölauffang-Becken mit Ablaußleitungen und mit einem einen Wasserblauf aufweisenden Reinwasser-Becken.
  • Eine Vorrichtung der vorbezeichneten Gattung soll hauptsächlich dort eingesetzt werden, wo fabrikneue Kraftfahrzeuge in an sich bekannter eine von einem die Korrosion wahrend einer Lagerungszeit verhütenden Wachsüberzug befreit werden sollen.
  • Die Entfernung derartiger wachsüberzüge erfolgt mit Wasser, welches auch temperiert, also heiß sein kann, wobei oem .uasser das Paraffin auflösende Kohlenwasserstoffe zugesetzt weraen. bies können z.B. Heizöl oz. Dieselöl, aber auch an sich bekannte Kaltreinigungsmittel sein.
  • Die mit den Kohlenwasserstoffen und dem gelösten Paraffin versetzten Schmutzwasser dürfen gemäß gesetzlicher Bestimmungen nicht ohne weiteres in die Kanalisation abgeführt werden. Es ist deshalb erforderlich, das Schmutzwasser vor der einleitung in die Kanalisation vom anhaftenden Öl und raraffin wieder zu trennen.
  • Gemäß dem Stand der Technik sind bereits Olabscheider in verschiedenen Ausführungen bekannt. So kennt man z.B Ölabscheider in den zum Grundstück einer Tankstelle gehörenden wasserableitern, durch die verhindert wird, daß mit Ol durchsetztes Waschwasser für die Kraftfahrzeuge in die öffentliche Kanalisation gelangt.
  • Derartige Anlagen haben jedoch nur geringfügige Mengen Öl aus verhältnismäßig großen, anfallenden Wassermengen abzuscheiden, so das die damit erzielbare geringfügige Leistungsfähigkeit für die Schutzfunktion an einer Tankstelle vollkönnen ausreicht. Für die stark mit öl und Paraffin durchsetzten Schmutzwasser bei der Entwachsung von Kraftfahrzeugen reicht die Leistungsfähigkeit nicht aus Eine Entwachsung von ca. 40u Kraftfahrzeugen innerhalb von 24 mtd. entspricht einer durchschnittlichen leistung und es liegt auf der Hand, daß zur Reinigung des anfallenden Schmutzwassers Vorrichtungen entsprechender Kapazität vorhanden sein müssen. ns sind bereits Anlagen bekannt, die nach dem Prinzip der aus der 2o.vasserreinigung bekannten Kläranlagen arbeiten.
  • Während sich bei Kläranlagen die Schwebstoffe des Schmutzwassers in nacheinander durcheinander durchflossenen Becken absetzen, geht man bei ölverschmutztem Wasser so vor, daß aie weizen inres geringeren spezifischen Gewichtes im Wasser aufsteigenden und an der Oberfläche schwimmenden Oltröpfchen gesammelt werden. Dieser Vorgang muß dann entsprechend der zu erzielenden Reinheit des Wassers menrfach wiederholt werden. Das anfallende Schmutzwasser wird dabei in ein Becken eingeleitet und die zwangsläufig durch Einpumpen oder natürliches Gefälle auftrenden Strömungschwindigkeiten und Wirbel müssen in der nun weiterströmmenden wassermenge so vermindert und beruhigt werden, daß die Mitgefuhrten Konlenwasserstoffe in Form von Tröpfchen aufsteigen können.
  • Da man in einem einzigen Becken eine derartige Berunigung des eingegebenen Schmutzwassers nicht erzielen kann, ist es bekannt wie auch bei üblichen Kläranlagen mehrere Becken hintereinanderzuchalten und das jedem Becken die aufsteigenden und an der Oberfläche sch@immenden Oltröpfchen abzuziehen.
  • Um die bei der Entwachsung von Kraftfahrzeugen anfallenden Schmutzwas@ermengen ausreichen reinigen zu können muß die Anlage wie gesagt eine genügende Leistungsfähigkeit aufweisen. Hierzu ist es dann erforderlich eine bestimmte Anzahl von Becken hintereinander anzuordnen, was bei Anlagen üblicher Art einen erhoblicher Investitionsaufwand erfordert.
  • Die @ecken werden gewöhnlich in das Erdreich eingelassen und in Beton ausgeführt. Die gesamte Ausführung entspricht damit den aufbau üblicher Kläranlagen zur Abwasserbeseitigung und Reinigung.
  • bie durch den Bau einer solchen Anlage entstehenden Kosten vrürden sich selbstverständlich nur dann als rentabel erweisen, wenn eine fortlaufende, gleichmäßige Ausnutzung der Anlage gewährleistet ist. Dies ist jedoch gerade bei der Entwachsung von Kraftfahrzeugen nicht der Fall. Hier kann es durchaus vorkommen, daß innerhalb kürzester Ze-it eine bestimmte anzahl von Kraftfahrzeugen entwachst werden muß, während im nachfolgenden Zeitintervall überhaupt keine Entwachsung erfolgt. Der Aufbau einer Vorrichtung zum reinigen des anf;'llenden Schmutzwassers ist daher an und für sich von der kostenseitigen planung her nicht zu übersehen, so daß nan in kaufmännischer Hinsicht bestrebt sein wird die dafür aufzuwendenden Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Da der Gesetzgeber eine Einleitung ungereinigter Schmutzwasser in die öffentliche Kanalisation nicht zuläßt, wird man jedoch nicht ohne eine Vorrichtung zur Reinigung der xchmutzwasser auskommen.
  • einer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der vorbezeichneten Gattung zu schaffen, die bei hoher Leistungsfähigkeit kostengünstig ist0 Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst woraen, aaß der Innenraum eines lotrechtstehenden zylinderförmigen Behälters mittels mehrerer radial eingesetzter Trennwände in die Verzögerungs-Becken, das Olauffang-Becken und das Reinwasser-Becken unterteilt ist, das im Schnittpunkt der Trennwände der den Becken gemeinsame abflußseitig den Olauffang-Becken zugeordnete Ölsammelraum angeordnet ists und daß die inlaufmündung des Wasserablaufes von unten unter den Flüssigkeitsspiegel im Reinwasserbecken geführt ist und einen als Schwimmer ausgebildeten Verschluß aufweist.
  • Durch diese ausbildung kann eine Vielzahl von hintereinander durchflossenen Becken auf kleinstem Raum angeordnet werden, so daß die gesamte anlage nur wenig Platz und dadurch gerin e Grundstückskosten beansprucht. Ein weiterer Vorteil, der ganz erheblich zur kostengünstigen Herstellung beiträgt, ist die Möglichkeit den zylinderförmien Behälter mit seinen Trennwänden als ein vorgefertigtes Bauteil auf die Baustelle zu liefern. Der Behälter könnte dort in den Erdboden eingelassen werden und nach Herstellung der entsprechenden Anschlüsse der Rohrleitungen ist die Anlage funktionsbereit. Die Vielzahl der hintereinander durchilossenen Kammern hat auch-noch den Vorteil, daß bei Verwendung von heißem Wasser bei der Entwachsung in den vielen hintereinander durchflossenen fitrömungsverzögerungs-becken eine abkühlung des Schmutzwassers erfolgt, so daß später eine bessere Trennung und Ausfällung von öl und vor allen Dingen Paraffin ermöglicht wird. Ol und raraffin werden sich in jedem durchflossenem Becken an der Oberfläche des Wasserspiegels ablagern und absetzen und können durch den im Mittelpunkt des zylinderförmigen Behälters angeordneten Öl-Sammelraum über entsprechende Einrichtungen weiter zum Olauffang-Becken geleitet werden. Hier werden Ol und Paraffin gesammelt und in konzentrierter orm können diese in entsprechende Behälter abgeleitet werden. Im Reinwasserbecken ist ein wasserablauf angeordnet der von unten gegen die Wasseroberfläche geführt ist, jedoch untergetaucht bleibt.
  • Die untergetauchte Einlaufmündung ist mit einem Schwimmer versehen, der so ausgebildet ist, daß bei. einer Ansammlung von größeren Olmengen auf der Wasseroberfläche im Reinwasserbecken der Schwimmer durch die vom Ol geänderten Auftriebsverhältnisse absackt und die untergetauchte Einlaufmündung des wasserablaufes verschließt. Erst wenn das im Reinwasserbecken noch vorhandene öl durch den Öl-Sammelraum auch in das Ölauffang-Becken abgeleitet ist, normalisieren sich die Auftriebsverhältnisse des Schwimmers wieder, so daß die Einlaufmüngung des Wasserablaufes im Reinwasserbecken freigegeben wird. Das von Ol und Paraffin befreite Wasser kann ungehindert in die Kanalisation abgeführt werden. jedoch ist es auch möglich, daß gereinigte Wasser sowie auch wie öle und Entwachsungsmittel wieder neu bei der Entwachsung von Kraftfahrzeugen zu verwenden.
  • Nach einer Weiterbildung kann der zylinderförmige Behälter doppelwandig ausgebildet sein, wobei dann der zwischen den Wandungen entstehende Raum mit einer an sich bekannten blwarneinrichtung gekoppelt ist. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn der zylinderförmige Behälter mit seinen Trennwänden als Schweißkonstruktion aus Stahlblech ausgeführt ist.
  • Bei einer einwandigen Ausführung des Behälters aus Stahlblech kann dieser nach r;inlassen in das Erdreich in an sich bekannter weise auch mit Beton umgossen werden und ist dann als ortsfeste Anlage installiert.
  • Zur Beeruhigung und Verzögerung der Fließgeschwindigkeit des zu reinigenden wassers sind in die Trennw-nde gegeneinander versetzt mündende Steigrohre eingesetzt. Die Steigrohre können jedoch auch durch entsprechende Durchbrüche in den Trennwanden erseztz werden.
  • Nach einer anderen Weiterbildung weist der Schwimmer an seiner einetauchten Seite ein nach unten abgestehendes, den wasserablauf umhüllendes Mantelrohr auf. Obwohl die Einlaufmündung des wasserablaufes im Reinwasserbecken unmittelbar unter der Wasseroberfläche angeordnet ist, wird durch das umhüllende Mantelrohr die Eintrittsöffnung des abzuführenden Wassers wieuer tief nach unten in das Reinwasserbecken verlegt, , und zur in einen bereich, in den im asser keine Konzentration von öl und Paraffin mehr vorhanden ist. Das abzufünrende wasser steigt dann in dem zwischen Mantelrohr und Wasserablauf verbleibenden ringförmigen Spalt nach oben.
  • Nach einer anderen weiterbildung ist das Olauffang-Becken zusätzlich zum Olablaß noch mit einen Paraffinablaß versehen.
  • Dieser Paraffinablaß kann noch mit einem Pegelfühler im Olauffang-Becken gekoppelt werden, ter mit mechanischen Abzugseinrichtungen wie Pumpen oder dergleichen für den Ol- und den Paraffinablaß zusammenwirkt. Steigt der Paraffinspiegel im unteren Bereich des Olauffang-Beckens soweit an, daß eine entleerung angezeigt ist, kann durch entsprechendes z.B. elektrisches Signalgeben des Pegelfühlers eine entsprechende Pumpeinrichtung zum Abführen des Paraffins und auch des Öls zum Ansprechen gebracht werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Es zeigen: Fig. 1 Eine schematische braufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß £Ig. 1 entlang der linie II-II in Fig. 1 und Fig, 3 einen schematischen Halbschnitt durch die Vorrichtung gem. xig. 1 entlang der Linie III-III in Fig. 1 Wie in sig. 1 dargestellt, besteht die Vorrichtung aus einem zylinderförmigen Behälter 1, dessen Außenwandung 2 aus Stahlblech gefertigt ist und nach dem Einlassen in den Erdboden auf der Baustelle mit einer Betonschicht 3 umgossen ist. Der Innenraum des zylinderförmigen Behälters 1 ist wie dargestellt durch lotrechte Trennwände 4, die radial eingesetzt sind, in Strömungsverzögerungs-Becken 5-13 unterteilt. Älit 14 ist ein Reinwasser-Becken und mit 15 ein Ölauffang-Becken bezeichnet. Der Schmutzwasserzulauf erfolgt in das erste Strömungsverzögerungs-Becken 5 über den Schmutzwassereinlauf 16 . Mit 17 ist ein im ochnittpunkt der radial eingesetzten trennwände 4 angeordneter Ol-Sammelraum bezeichnet. tiährend die Becken 5-10 durch einfache gegeneinander versetzt angeordnete Durchbrüche 18 in den Trennwänden miteinander verbunden sind, weisen die Becken 11, 12, 13 und 14 eine strömungsseitige Verbindung untereinander mittels Steigrohren 19 auf. Mit 20 ist der Wasserablauf des Reinwasser-Beckens bezeichnet. Das Ölsammel-Becken ist wie dargestellt mit einem Paraffinablauf 21 und einem Ölablauf 22 versehen.
  • Mit 23 ist noch eine den Becken 11, 12, 13 und 14 gemeinsame Olsammelkammer bezeichnet.
  • Fig. 2 zeigt einen schematischen schnitt entlang der xinie II-II in Fig. 1 0 Es ist dargestellt, daß der zylinderförmige Behälter 1 mit Boden- und Seitenwänden mittels einer deckelartigen abdeckung 25 verschlossen werden kann.
  • gleiche Bauteile sind mit entsprechenden Bezugszahlen der Fig. 1 versehen, In Fig. 3 ist ein schematischer Halbschnitt entlang der Linie liI-III in Fig. 1 gezeigt, wobei insbesondere das Reinwasser-Becken 14 mit dem Wasserablauf 20 verdeutlicht dargestellt ist. fler Wasserablauf ist wie aus der Zeichnung ersichtlich von unten zurück zur jasseroberfläche im Reinwasser-Becken hochgezogen, so daß die Einmündung 26 des Wasserablaufes 20 unter der Wasseroberfläche im Reinwasser-becken abgetaucht verbleibt. Mit 27 ist ein als Schwimmer ausgebildeter Verschluß für die Einlaufmündung des Wasserablaufes bezeichnet. dieser JJcnwimmer ist derart ausgebildet, daß bei Ansammlung einer dickeren Ölschicht auf der Wasseroberfläche im Reinwasser-Becken seine Auftriebsverhältnisse verandert werden und dadurch die-Sinlaufmündung des Wasserablaufes verschlossen wird. Der Wasserablauf bleibt so lange verschlossen, bis das sich angesammelte Ol über die Olsammelkammer 23 abgelaufen ist, und sich cde Auftriebsverhältnisse des schwimmers so verbessert haben daß er nunmehr wieder im Wasser schwimmt und die Einlaufmündung freigibt. Zur Sicherheit ist der Schwimmer noch an seiner bnterseite mit einem das nach oben gezogene wasserablaufrohr umhüllendenMantelrohr 28 versehen. Dadurch ist gewährleistet, daß aus dem Reinwasser-Becken zu entnehmendes Wasser stets in Pfeilrichtung in den Zwischenraum zwischen Mantelrohr und Wasserablaufrohr eintritt und bis zur Einlaufmündung des Wasserablaufes hochgezogen wird.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Das Ölschmutzwasser fließt über einen nicht darges-tellten sandfang in den Schmutzwassereinlauf 16 und in das erste Strömungsverzögerungs-Becken 5 . Vom Becken 5 fließ@ das Wasser durch die versetzten Offnungen 18 in den Trennwänden von einer Kammer in die ancere, bis die Kammer 11 erreicht ist, auf den Wasseroberflächen in den einzelnen Kammern sich ansammelndes Öl wird über den Ölsammelraum 17 und die Ölsammelkammer 23 aus dem Becken 11 abgeführt. Vom Becken 11 wird das Wasser nunmehr über Steigrohre 19- in; die nachfolgenden Becken weitergeleitet. Auch von hier wird anfallendes Öl und Paraffin über die Olsammelkammer 23 in das Olauffang-Becken geleitet. Die Becken 5-10 sind Grobreinigungsbecken und vor allen Dingen Abkühlkammern, wenn bei der Entwachsung von Kraftfahrzeugen temperiertes Wasser verwendet wird. Durch die versetzten Öffnungen in den Trennwänden der Kammern muß das Ölschmutzwasser einen langen Weg zurücklegen, wodurch eine gute Abkühlung erfolgt. Das Wasser strömt schließlich in das Reinwasser-Becken 44 und das abgesammelte öl und Paraffin in das Olauffang-Becken 15 . Das Wasser ist Jetzt im Reinwasser-Becken so gereinigt, daß es ohne bedenken in die Kanalisation eingeleitet werden kann0 Den gesetzlichen Bestimmungen über Olgehalte von Abwassern kann mit der Vorrichtung genügt werden.

Claims (6)

Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Reinigen von Öl oder dergleichen Kohlenwasserstoffe mitführendem Wasser, mit mehreren nacheinander fortlaufend zwangsdurchflossenen Strömungsverzögerungs-Becken, einem Ölsammelraum mit zugeordnetem Olauffang-Becken mit Ablaßleitungen und mit einem einen asserablauf aufweisenden Reinwasser-Becken d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Innenraum eines lotrechtstehenden zylinderförmigen behälters (1) mittels mehrerer radial eingesetzter Trennwände (4) in die Verzögerungs-Becken (5-12), das Ölauffang-Becken (15) und das Reinwasser-Becken (14) unterteilt ist, daß im Schnittpunkt der Trennwände der den Becken (5-11) gemeinsame, abflußseitig dem Ölauffang-Becken zugeordnete Ölsammelraum (17) angeordnet ist, und daß die Einlaufmündung (26) des Wasserablaufes (20) von unten unter den Flüssigkeitsspiegel im Reinwasser-Becken (14) geführt ist und einen als Schwimmer (27) ausgeoildeten Verschluß aufweist.
2. Vorrichtung nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylinderförmige Behälter (1) doppelwandig ausgebildet ist, wobei der zzischen den Wandungen entstehende Raum mit einer an sich bekannten Ölwarneinrichtung gekoppelt ist.
3. Vorrichtung nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußverbindungen der becken (5-14) als gegeneinander versetzt mundende Jteigrohre (19) ausgebildet sind.
40 Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dai; der schwimmer (27) an seiner eingetauchten Seite ein nach unten abstehendes, den Wasserablauf (20) umhüllendes Mantelrohr (28) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ölauffang-Becken (15) zusätzlich zum Llablaß (22) einen earaffinablaß (21) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, durch gekennzeichnet, daß das Ölauffang-Becken (15) einen Pegelfühler hat, dem Abzugseinrichtungen für den Öl- und den Paraffinablaß (21, 22) zugeordnet sind.
DE19752510761 1975-03-12 1975-03-12 Vorrichtung zum reinigen von oel oder dergleichen kohlenwasserstoffe mitfuehrendem wasser Withdrawn DE2510761A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3144389A1 (de) * 1981-11-07 1983-09-08 Wolfgang 7982 Baienfurt Kappler "einrichtung zur reinigung und entsorgung von oelhaltigen abwaessern"
DE3322599A1 (de) * 1983-06-23 1985-01-03 Wolfgang 7982 Baienfurt Kappler Abscheideranlage zur sammlung und behandlung fluessiger und schlammfoermiger mineraloelhaltiger abfaelle
DE8909733U1 (de) * 1989-08-14 1989-12-14 Werner Zapf KG, 8580 Bayreuth Leichtflüssigkeitsabscheider
EA016463B1 (ru) * 2008-08-20 2012-05-30 Вознесенский, Владимир Николаевич Устройство для очистки сточных вод от нефтепродуктов

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DE3322599A1 (de) * 1983-06-23 1985-01-03 Wolfgang 7982 Baienfurt Kappler Abscheideranlage zur sammlung und behandlung fluessiger und schlammfoermiger mineraloelhaltiger abfaelle
DE8909733U1 (de) * 1989-08-14 1989-12-14 Werner Zapf KG, 8580 Bayreuth Leichtflüssigkeitsabscheider
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