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DE2510558A1 - Einrichtung zum profilieren und abrichten von schleifscheiben - Google Patents

Einrichtung zum profilieren und abrichten von schleifscheiben

Info

Publication number
DE2510558A1
DE2510558A1 DE19752510558 DE2510558A DE2510558A1 DE 2510558 A1 DE2510558 A1 DE 2510558A1 DE 19752510558 DE19752510558 DE 19752510558 DE 2510558 A DE2510558 A DE 2510558A DE 2510558 A1 DE2510558 A1 DE 2510558A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profiling
dressing
wheel
dressing wheel
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752510558
Other languages
English (en)
Inventor
Wolf-Dieter Ing Grad Schwarz
Bernhard Wittmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jung K GmbH
Original Assignee
Jung K GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jung K GmbH filed Critical Jung K GmbH
Priority to DE19752510558 priority Critical patent/DE2510558A1/de
Priority to CH239276A priority patent/CH603308A5/xx
Priority to GB834876A priority patent/GB1530638A/en
Priority to NL7602249A priority patent/NL7602249A/xx
Priority to AT174876A priority patent/AT345688B/de
Priority to JP2563876A priority patent/JPS51114790A/ja
Publication of DE2510558A1 publication Critical patent/DE2510558A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels
    • B24B53/08Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like
    • B24B53/081Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like by means of a template

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description

DI« -IN· DIPL.-IN«. M. SC. DIPL.-PHYS. OR. DIPL.-PHYS. HÖGER - STELLRECHT - GRIESSBACH - HAECKER PATENTANWÄLTE IN
A 4o 393 h
y - 137
5.Märζ 1975
Firma K. Jung GmbH
732o Göppingen, Jahn Str. 8o
Einrichtung
zum Profilieren und Abrichten von Schleifscheiben
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Profilieren und Abrichten von Schleifscheiben, mit einer drehantreibbaren Profilier- und Abrichtscheibe, die an einem Träger einer Führungsvorrichtung gelagert und mit deren Hilfe an den Schleifscheibenumfang unter Druck anlegbar ist.
In der Schleiftechnik bedient man sich zum Profilieren von Schleifscheiben bereits seit langem «iler Einrichtungen der eingangs erwähnten Art, die üblicherweise einen Bestandteil der Schleifmaschinen bilden. Das Profilier- und Abrichtwerkzeug ist dabei durch eine z.B. aus gehärtetem Stahl hergestellte
—i - O —
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5. März 1975
Profilrolle gebildet, in deren Umfang das Gegenprofil von dem in die Schleifscheiben einzuformenden Profil eingearbeitet ist. Die Formgenauigkeit von auf diesem Wege in Schleifscheiben eingearbeiteten Profilen ist allerdings nicht allzu gross, insbesondere dann, wenn es sich um verhältnismässig tiefe Profile handelt. Aus diesem Grunde bedient man sich deshalb üblicherweise eines Formdiamanten als Profilier- und Abrichtwerkzeug, der an einem Träger einer entsprechenden Führungsvorrichtung angeordnet ist und mit dem sich eine hohe Arbeitsgenauxgkeit erzielen lässt. Der Formdiamant ist zu diesem Zweck in einer Fassung eines lösbar in den Träger eingesetzten Halters angeordnet, die aus Festigkeitsgründen nicht so klein auszulegen ist, dass in die Umfangsflache von Schleifscheiben auch schmale und tiefe Nuten oder.Rillen eingearbeitet und nachträglich abgerichtet werden können. Ausserdem muss beim Einarbeiten eines Profils die Lage des Formdiamanten,d.h. dessen Angriffswinkel zu den herzustellenden bzw. abzurichtenden Flächen stets so eingestellt werden, dass der ihn haltende Halter nicht mit der Schleifscheibe in Berührung kommen kann. Aus der erforderlichen, laufend neu vorzunehmenden Schrägeinstellung des Formdiamanten zu den Abrichtflächen resultiert auch die Notwendigkeit, diesen entlang von Teilstücken der Kontur des Profils in entgegengesetzten Richtungen bewegen zu müssen, um eine Berührung der Profilflanken durch die Diamantfassung zu vermeiden. Diese Notwendigkeiten erfordern von der betreffenden Bedienungsperson für das Profilieren von Schleifscheiben sehr viel Aufmerksamkeit und grosse Erfahrung. Darüber hinaus wird für das auf diese Weise praktizierte Profilieren und für das spätere Abrichten von
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Schleifscheiben sehr viel Zeit benötigt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, von diesen Schwierigkeiten und Nachteilen beim Profilieren und Abrichten von Schleifscheiben Abhilfe zu schaffen. Zur Lösung dieser Aufgabe bedient 3ich die Erfindung einer Einrichtung der eingangs beschriebenen Art, die erfindungsgeraäss dadurch gekennzeichnet ist, dass der Träger an der Führungsvorrichtung um eine zur Rotationsachse der dünn ausgebildeten Profilier und •Anriehtscheibe senkrechte Schwenkachse ver^ohv^nkbar
ist und der ferner mit Hilfe der Führungsvorrichtung entsprechend dem in den Schleifscheibenumfang einzuarbeitenden
vorzugsweise
Profil nach einer vorgegebenen Form steuerbar ist, dass der/abrichtbare Belag der Profilier- und Abrichtscheibe eine grössere Härte als die Schleifscheibe aufweist und deren ebenen Stirnflächen, in Umfangsrichtung gesehen, konvergieren und zwischen sich einen Winkel kleiner als 22 einschliessen, dass die Umfangsfläche der Profilier- und Abrichtscheibe konvex gekrümmt ist und dass die Schwenkachse mit einem Radiusmittelpunkt der konvexen Umfangsflache fluchtet.
Mit einer in der vorbeschriebenen Weise ausgebildeten Profilierund Abrichtscheibe einer derartigen Einrichtung ist die Einarbeitung enger und tiefer Umfangsnuten in Schleifscheiben ohne weiteres möglich, wobei es die besondere Gestaltung der Profilier- und Abrichtscheibe in den meisten Fällen erlaubt, diese entlang der Profilkontur zu bewegen, ohne aufgrund des Profilverlaufes deren einmal eingestellten Anstellwinkel und die Bewegungsrichtung verändern zu müssen. Dieser Vorteil ergibt
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sich einmal durch die geringe Dicke der Abrichtscheibe und zum andern durch die Möglichkeit, den Anstellwinkel entsprechend klein wählen und dadurch eine Berührung der Profilflanken durch die Stirnflächen der Profilier-und Abrichtscheibe vermeiden zu können.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, dass eine entsprechende Zusammensetzung des Abrichtbelages der Profilierund Abrichtscheibe in Verbindung mit der Wahl entsprechender Umfangsgeschwindigkeiten im Vergleich zu Diamanten wesentlich längere Standzeiten erbringt.
Schliesslich erlaubt die erfindungsgemäss ausgelegte Profilierund Abrichtscheibe im Vergleich zu Diamanten eine exaktere Formung des Profilgrundes besonders tiefer Profile.
In diesem Zusammenhang ist noch auf eine zum Stand der Technik gehörende Hartmetallformschloifeinrichtung hinzuweisen, die bereits eine drehantreibbare Profilscheibe aufweist ( vgl. Prospekt der Firma Indimant, Industriediamanten GmbH.,2o72 Bargteheide bei Hamburg). Diese Einrichtung dient z.B. dazu, die Schneidkante der Hartmetallauflage von Drehmeissein oder ähnlichen Werkstücken zu profilieren. Obgleich diese Einrichtung in der Schleiftechnik seit langem eingeführt ist, vermochte sie die Fachwelt,für die das durch die Erfindung gelöste Problem schon lange zur Lösung anstand, nicht zu dem der Erfindung zugrunde liegenden Gedanken zu inspirieren, das Profilieren und Abrichten von Schleifscheiben selbst mit einer drehantreibbaren Scheibe vorzunehmen.
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5.3.75
Was nun die erfindungsgemässe Einrichtung betrifft, so ist es günstig, wenn der die Profilier- und Abrichtscheibe tragende Träger an der Führungsvorrichtung nach dem Verschwenken feststellbar ist, damit sich die Bedienungsperson der Einrichtung ausschliesslich auf die exakte Reproduzierung des gewünschten Profils an der Schleifscheibe konzentrieren kann. Dabei hat es sich erwiesen, dass sich insbesondere dann optimale Arbeitsergebnisse erzielen lassen, wenn die Stirnflächen der Profilierund Abrichtscheibe unter einem Winkel von mindestens 1 bis 3 ' vorzugsweise 2° zu einer Senkrechten ihrer Lagerachse angeordnet sind und wenn die Profilier- und Abrichtscheibe einen Durchmesser von ungefähr 5o mm und eine Dicke von ca. 2 mm hat. Zweckmässigerweise wird man hierbei den Radius der konvex gekrümmten ümfangsflache der Profilier- und Äbrichtscheibe kleiner als 1 mm, vorzugsweise orl mm wählen.
In weiterer vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist die Ümfangsflache der Profilier- und Abrichtscheibe,quer zur Umfangsrichtung gesehen, konvex gekrümmt. In herstellungstechnischer Hinsicht ergeben sich bezüglich der Führung des Trägers besondere Vorteile, wenn die Führungsvorrichtung ein mit dem Träger gekoppeltes und an einer die Kontur des herzustellenden Schleifscheibenprofiles aufweisenden Kopierschablone entlangführbares Tastorgan aufweist. Um beim Einrichten der Einrichtung eine fluchtende Lage eines Radiusmittelpunktes der konvex gekrümmten Umfangsfläche der Profilier- und Abrichtscheibe mit der Schwenkachse des Trägers herstellen oder aus Gründen eines entsprechenden Materialverschleisses die verloren gegangene Flucht wieder herstellen zu können, ist in weiterer vorteil-
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hafter Ausgestaltung eine Einstellvorrichtung vorgesehen, mit deren Hilfe sich auf messtechnischem Wege eine entsprechende Abweichung exakt ermitteln und auf einfachem Wege wieder kompensieren lässt , indem die Profilier- und Abrichtscheibe relativ zur Schwenkachse des Trägers in deren Querrichtung verstellbar und feststellbar ist.
Als Hilfsmittel zur Einstellung des SchwenkwinkeIs der*Profilier- und Abrichtscheibe b2w. des sie tragenden Trägers können schliesslich mit Vorteil Anschläge und gegebenenfalls eine an den relativ zueinander verschwenkbaren Teilen von Führungsvorrichtung und Träger vorgesehene Winkelskalierung dienen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Einrichtung in Verbindung mit einem Schleifkopf einer Schleifmaschine dargestellt. Es zeigen:
Fig.l eine Seitenansicht eines mit einer Schleifscheibe und einer Einrichtung zum Profilieren und Abrichten der Schleifscheibe ausgestatteten Schleifkopfes einer üblichen Schleifmaschine, z.B. Flachschleifmaschine,
Fig.2 eine Draufsicht auf den Schleifkopf gemäss Fig.l,
Fig.3 einen Längsschnitt durch die Profilier- und Abrichtscheibe der Einrichtung,
Fig.4 einen in Fig.3 durch einen strichpunktierten Kreis angedeuteten Ausschnitt der Profilier- und Abrichtscheibe,
A 4ο 393 h - 7 -
y - 137 5.3.75
Fig.5 einen Schnitt durch das auf herkömmliche Weise mit Hilfe eines Formdiamanten in den Umfang einer Schleifscheibe eingearbeitete Gegenprofil,
Fig»6 eine Darstellung ähnlich Fig.5 zur Veranschaulichung der Arbeitsweise der erfindungsgemassen Einrichtung,
Fig. 7
bis 9 weitere Darstellungen ähnlich Fig.6 zur Veranschaulichung der Einstellung der Profilier- und Abrichtscheibe zum Einformen eines Gegenprofiles in den Umfang einer Schleifscheibe.
Wie aus Fig.l und 2 zu ersehen ist, ist auf die Oberseite eines als Ganzes mit Io bezeichneten und auf ein Untergestell einer an sich bekannten Flachschleifmaschine aufgebauten, eine Schleifspindel 12 aufweisenden Schleifkopfes eine als Ganzes mit 14 bezeichnete Einrichtung zum Profilieren und Abrichten einer auf der Schleifspindel angeordneten Schleifscheibe 16 aufgebaut. Zum Profilieren und Abrichten der Umfangsfläche der Schleifscheibe 16 weist diese Einrichtung eine mit einer Lagerwelle 18 in einem durch einen Tragarm 2o gebildeten Träger drehantreibbar gelagerte Profilier- und Abrichtscheibe 22 auf, die beispielsweise über einen Keilriemen 24 durch einen z.B. am Tragarm oberhalb der Profilier- und Abrichtscheibe 22 angeordneten Elektromotor 26 hochtourig antreibbar ist. Dessen Drehzahl ist vorzugsweise stufenlos veränderbar. Der Tragarm 2o ist mit seinem gemäss Fig.l oberen Ende mit einem in diesem drehfest angeordneten Schwenkzapfen
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A 4o 393 h - 8 - ^b 1 0 5 b 8
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ausgestattet, dessen Achse sich in senkrechter Lage zur Schleifspindel 12 befindet. Der Schwenkzapfen ist in einem Lagerkörper 3o eines Oberschlittens 32 eines Kreuzschlittens drehbar gelagert und vorzugsweise mittels einer Feststellschraube 33 feststellbar. Der einstellbare Schwenkwinkel des Tragarmes ist vorzugsweise über nicht näher gezeigte Anschläge, gegebenenfalls in Verbindung mit einer geeigneten Winkelskalierung als Einstellhilfen einstellbar. Der Unterschlitten 34 des Kreuzschlittens ist auf einem auf dem Schleifkopf fest montierten Führungskörper 36 geführt. An der dem Lagergehäuse 3o gegenüberliegenden Seite des Oberschlittens 32 ist ein Lagerkörper 38 vorgesehen, in dem achsparallel· zum Schwenkzapfen 28 ein Träger 4o eines als Taststift 42 ausgebildeten Tastorganes drehbar und feststellbar gelagert ist, welch letzterem eine stationäre Kopierschablone 44 zugeordnet ist, an der das an den Umfang bzw. in den Umfang der Schleifscheibe i6 an- bzw. einzuformende Profil angeformt ist, das mit Hilfe des Taststiftes 42 abtastbar ist. Der Tragarm 2o sowie der Träger 4o des Taststiftes 42 sind zu diesem Zweck am Oberschlitten 32 drehbar und feststellbar angeordnet, um die Profilier- und Abrichtscheibe 22 zu Beginn des Profilierens bzw. Abrichtens in eine solche Schrägstellung relativ zur Schleifscheibe einstehen zu können, dass das anzuformende bzw. abzurichtende Profil· über einen mögiichst grossen Bereich durchkopiert werden kann, ohne dass die Schragste^ung der Profiiier- und Abrichtscheibe, bedingt durch die gegenseitige Zuordnung der Profiifl·anken, geändert werden muss. Damit der günstigste Angriffswinkel· durch Schragste^en der Profiiier- und Abrichtscheibe mit Hiife des Taststiftes 42 gefunden und eingesteht werden kann, ist der Lagerzapfen 46 des Taststift-
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A 4o 393 h - 9 -
5.3.75 y - 137
trägers 4o mit dem Schwenkzapfen 28 durch ein Hebelgetriebe kraftschlüssig verbunden, das zwei jeweils an einem der Zapfen 28,46 angreifende Hebelarme 48 und 5o aufweist, die parallel zueinander angeordnet und durch eine Verbindungsstange 52 spielfrei miteinander verbunden sind. Ein Verdrehen des Tatstiftträgers 4o bewirkt somit eine entsprechende Verdrehung des Tragarmes 2o und damit eine entsprechende Schrägstellung der Profilier- und Abrichtscheibe. Wie aus Fig.2 zu ersehen ist, stehen die Längen der beiden Hebelarme 48,5o vorzugsweise in einem untersetzenden Verhältnis zueinander, in dem Sinne, dass das in die Schleifscheibe einzuarbeitende Profil um ein bestimmtes Verhältnis kleiner ist als das an der Kopierschablone 44 angeformte Kopierprofil, wodurch eine vereinfachte Abtastung und eine optimale Profilgenauigkeit erreicht wird.
Die Profilier- und Abrichtscheibe 22 besitzt beispielsweise einen Stahlkörper/von vorzugsweise 2 mm Dicke, der, im Querschnitt gesehen, von innen nach aussen zunächst parallele Stirnflächen 56,58 aufv/eist, die dann nach aussen in Richtung des Scheibenumfanges konvergieren und dabei zwischen sich einen Winkel- von vorzugsweise 4 einschiiessen. Auf die konvergie-
I I
renden, ebenen Flächenteile 56 ; 58 sowie auf die quer zur Umfangsrichtung konvex gekrümmte Scheibenumfangsflache 62 ist ein vorzugsv/eise abrichtbarer Belag 65 in bekannter Weise als Schicht fest aufgebracht, der härter ist als die zu profilierende bzw. abzurichtende Schleifscheibe. Die Profilier- und Abrichtscheibe 22 hat einen Durchmesser von ungefähr 5o mm.
Wie aus Fig.l zu ersehen ist setzt sich der Tragarm 2o aus zwei
- Io -
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A 4o 39 3 h - Io - 0 ρ Λ n r ro
y - 137 2b I UbDO
Teilstücken 53 und 55 zusammen, die beispielsweise mittels einer Schwalbenschwanzführung relativ zueinander verstellbar sind. Diese senkrecht zur Schwenkachse 28 durchführbare Verstellbarkeit des unteren Tragarmteilstückes 55, die z.B. mittels einer Mikrometerschraube 57 feinfühlig durchführbar ist, dient dazu, den Radiusmittelpunkt 6 4 der konvexen Umfangsfläche 62 der Profilier- μηα Abrichtscheibe fluchtend zur Achse a des Schwenkzapfens 28 einstellen zu können.
Bevor nun im einzelnen die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung erläutert wird, sei zunächst anhand der Fig.5 erklärt, wie bisher mit Hilfe eines Formdiamanten gearbeitet werden musste, um in den Umfang einer Schleifscheibe ein bestimmtes Profil hineinzuformen.
Um in die Schleifscheibe 16 mit Hilfe eines Formdiamanten 66 das in Fig.5 gezeigte Profil einzuformen, musste dieser bei verhältnismässig steilen Profilflanken 68 um ca. 3o° verschwenkt werden, um eine Berührung seiner Fassung 7o mit den Profilflanken zu vermeiden. Diese notwendige Schrägstellung hatte wiederum zur Folge, dass bei dieser Diamanteinstellung nur ein verhältnismässig kurzes Teilstück des Profils in die Scheibe eingeformt und hierbei gemäss Fig.5 der Formdiamant beispielsweise zum Abrichten nur von innen nach aussen geführt werden konnte. Zum Abrichten des gekrümmten mittleren Profilteilstückes war dann der Formdiamant in die entgegengesetzte Richtung zu verschwenken und in einer anderen Richtung zu führen, was anhand der angegebenen Pfeile ersichtlich ist. Es war damit eine mehrmalige Winkelverstellung des Formdiamanten sowie eine
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S.-3.75
mehrmalige Richtungsänderung seiner Kopierbewegung notwendig, was nur durch grosse praktische Erfahrung sowie umständlich und entsprechend zeitraubend zu bewerkstelligen war.
Betrachtet man nun Fig.6, so ist zu ersehen, dass sich mit Hilfe der erfindungsgemässen Einrichtung, aufgrund der speziellen Ausbildung des Profilier- und Abrichtwerzeuges als rotierende dünne, nach aussen spitz zulaufende Scheibe, beispielsweise ein Abrichtvorgang sehr schnell durchführen lässt, indem die Scheibe 22 lediglich einen geringen Anstellwinkel von beispielsweise 3° erfordert und in dieser Scheibenstellung in den meisten Fällen in einem Zuge das Profil durchkopiert werden kann, d.h. für den Abrichtvorgang ist die Scheibe, von wenigen Ausnahmen einmal abgesehen, üblicherweise weder verschiedene Male in andere Schrägstellungen zu bringen, noch muss die Bewegungsrichtung der Scheibe geändert werden. Eine Änderung der Bewegungsrichtung kann zwar bei bestimmten Profilquerschnitten auch einmal notwendig v/erden, doch kommt man dann in der Regel mit einer Richtungsänderung aus.
Die Fig. 7 bis 9 veranschaulichen beispielsweise die Anfertigung bzw. das Abrichten eines solchen, eine Änderung der Schrägstellung der Profilier- und Abrichtscheibe 22 erforderlich machenden Schleifscheibenprofiles. Dieses weist einander gegenüberliegende, parallele, ebene Profilflächen 72,74 auf, die senkrecht zur Rotationsachse einer Schleifscheibe liegen und demgemäss eine zweimalige Verschwenkung der Profilier- und Abrichtscheibe 22 erforderlich werden lässt. Zu diesem Zweck ist die Profilier- und Abrichtscheibe zunächst so zu verschwenken,
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dass deren Stirnfläche 56 bzw. 58 zusammen mit der Profilflache 72 bzw. 74 einen kleinen Freiwinkel definiert. Danach kann in einem Zuge durchkopiert werden bis kurz vor das Profilende, beispielsweise bis zum Punkt 76. Danach ist, wie Fig.9 zeigt, die Profilier- und Abrichtscheibe 22 in die entgegengesetzte Richtung so weit zu verschwenken, dass deren Stirnfläche 56 zusammen mit der Profilfläche 74 einen kleinen Freiwinkel de-
dann
finiert. Danach kann/das Profil fertig kopiert werden. Es ist aber auch möglich, entsprechend Fig.8 zu verfahren und zunächst mit einer senkrecht zur Rotationsachse der Schleifscheibe eingestellten Profilier- und Abrichtscheibe das gewünschte Profil bis zu den Punkten 76,78 fertigzustellen und anschliessend nach entsprechender Schrägstellung der Profilier- und Abrichtscheibe 22 die Restkonturen des Profiles fertigzubearbeiten. Dabei kann mit einer kräftiger dimensionierten Profilier- und Abrichtscheibe zunächst derart vorgearbeitet werden, dass nachfolgend mit der beschriebenen Profilier- und Abrichtscheibe sehr schnell das Fertigprofil hergestellt werden kann.
Bei Durchführung von Profilier- und Abrichtarbeiten kann die Profilier- und Abrichtscheibe im Gleich- oder Gegenlauf und gegebenenfalls mit veränderbarer Drehzahl zur Schleifscheibe rotieren, wobei die Differenz der Umfangsgeschwindigkeit beider Scheiben die Materialabnahme beim Kopieren bzw. Abrichten und die Drehrichtung die Abtragsleistung und Wirkrauhtiefe der Schleifscheibe bestimmen wird. Ausserdem kann die Einrichtung zum automatischen Profilieren und Abrichten in einfacher Weise umgerüstet werden. Schliesslich ermöglicht es die Einrichtung, am Umfange von Schleifscheiben ein Profil ins Volle hineinzuformen.
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Claims (9)

A 4ο 393 h ο C 1 Π C t; Q y - 137 >o 251 Obbö Patentansprüche :
1. Einrichtung zum Profilieren und Abrichten von Schleif- y scheiben, mit einer drehantreibbaren Profilier- und Abrichtscheibe, die an einem Träger einer Führungsvorrichtung gelagert und mit deren Hilfe an den Schleifscheibenumfang unter Druck anlegbar ist, dadurch gekennzeichnet , dass der Träger (2o) an der Führungsvorrichtung (32,34) um eine zur Rotationsachse (18) der dünn ausgebildeten Profilier- und Abrichtscheibe (22) senkrechte Schwenkachse (a) verschwenkbar angeordnet ist und der ferner mit Hilfe der Führungsvorrichtung (32,34) entsprechend dem in den Schleifscheibenumfang einzuarbeitenden Profil nach einer vorgegebenen Form steuerbar ist, dass der vorzugsweise abrichtbare Belag (56) der Profilier- und Abrichtscheibe (22) eine grössere Härte als die Schleifscheibe (16) aufweist und deren ebenen Stirnflächen (56,58), in Umfangsrichtung gesehen, konvergieren und zwischen sich einen Winkel ( ) kleiner als 22 einschliessen, dass die Umfangsfläche (62) der Profilier- und Abrichtscheibe (22) konvex gekrümmt ist und dass die Schwenkachse (a) mit einem Radiusmittelpunkt ( bei 64 ) der konvexen Umfangsflache (62) fluchtet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2o) an der Führungsvorrichtung (32,34) nach dem Verschwenken feststellbar ist.
$09840/00-27
Λ 4ο 39 3 h -X-
γ - 137 5.3.75
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen (56,58) der Profilier- und Abrichtscheibe (22) unter einem Winkel von mindestens 1 bis 3 , vorzugsweise 2° zu einer Senkrechten ihrer Lagerachse (18) angeordnet sind.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilier- und Abrichtscheibe (22) einen Durchmesser von ungefähr 5o mm hat.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprücke, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilier- und Abrichtscheibe (22) eine Dicke von ungefähr 2 riUn hat.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsflache (62) der Profilier- und Abrichtscheibe (22),quer zur Umfangsrichtung gesehen, konvex gekrümmt ist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (32,34)
ein
/mit dem Träger (2o) gekoppeltes und an einer die Kontur des herzustellenden Schleifscheibenprofils aufweisenden Kopierschablone (44) entlangführbares Tastorgan (42) aufweist,
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius der konvex gekrümmten Umfangsflache (62) der Profilier- und Abrichtscheibe (22) kleiner als 1 mm, zugsweise o,l mm ist.
609-840/0021
y - 137
5.3.75
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Mess- und Einstellvorrichtung, mit deren Hilfe die Profilier- und Abrichtscheibe relativ zur Schwenkachse des Trägers in deren Querrichtung verstellbar und feststellbar ist.
Io. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des Schwenkwinkels der Profilier-und Abrichtscheibe (22) bzw. des sie tragenden Trägers (2o) Anschläge und gegebenenfalls eine an den relativ zueinander verschwenkbaren Teilen von Führungsvorrichtung (32,34) und Träger (2o) vorgesehene Winkelskalierung dienen.
S'J 9840/0027
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