DE2509764A1 - Verfahren zum sortieren von muell und anlage zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents
Verfahren zum sortieren von muell und anlage zur durchfuehrung des verfahrensInfo
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Description
2509764 Maxton · Maxton ■ Langmaack Patentanwälte
Alfred Maxton sr.
Anmelder: Dr.-Ing. Heinz Hoberg, ' Alfred Maxton jr.
Jürgen Langmaack
Aachen, Diplom-Ingenieure
Dipl.-Ing. Erwin Schulz, g- ffjis- c-j
Raeren, Belgien Pferdmengesstraße 50
Unser Zeichen: 841 Jg 751 Tag: 5. *f\75*
Bezeichnung: Verfahren zum Sortieren von Müll und Anlage zur
Durchführung des Verfahrens
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sortieren von Müll, insbesondere von Hausmüll, wobei der Müll zerkleinert und
nach der Dichte in Stoffgruppen aussortiert wird.
Aus der DT-OS 2 132 537 ist ein Verfahren bekannt, bei dem der zerkleinerte Müll einem heißen, horizontal geführten Gasstrom
aufgegeben wird, um den Papieranteil zu trocknen und mit den Heißgasen abzuführen, während der gesamte restliche
Müllanteil durch eine Schwemmseparation in eine organische
an
und eine organisch-metallische Fraktion zerlegt wird. Die organische Fraktion wird durch weitere Zerkleinerung in ei- nen Brei umgeformt, um die noch in der organischen Fraktion enthaltenen Papieranteile abzutrennen. Anschließend wird der organische Rückstand durch Pyrolyse entgast. Die anorganischen Feststoffe werden anschließend in metallische und nichtmetallische
und eine organisch-metallische Fraktion zerlegt wird. Die organische Fraktion wird durch weitere Zerkleinerung in ei- nen Brei umgeformt, um die noch in der organischen Fraktion enthaltenen Papieranteile abzutrennen. Anschließend wird der organische Rückstand durch Pyrolyse entgast. Die anorganischen Feststoffe werden anschließend in metallische und nichtmetallische
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Telefon: (0221) 380238 · Telegramm: Inventator Köln · Telex: 8883555 max d
Postscheckkonto Köln (BLZ 37010050) Kto.-Nr. 152251-500 · Deutsche Bank AG Köln (BLZ 370 70060) Kto.-Nr. 1236181
f 12
Feststoffe sortiert. Der Nachteil dieses Verfahrens liegt darin, daß praktisch nur das Papier und auch das nur zu
einem Teil mit Hilfe eines Gasstromes aus dem vorher zerkleinerten Müll ausgetragen werden kann, da für den Abzug des Papiers zusammen mit den Heißgasen eine weitgehende
Trocknung erforderlich ist. Anschließend wird der restliche Müllanteil einer Naßsortierung zugeführt, wobei die organischen Bestandteile in Breiform überführt werden sollen, was nach der Abtrennung des Papieranteils mit Hilfe des
Heißgasstromes eine zweite Zerkleinerungsstufe mit hohem Zerkleinerungsgrad erforderlich macht, damit einmal überhaupt ein Brei gewonnen werden kann und zum anderen der
zunächst noch die anorganisch-metallischen Feststoffe enthaltende Brei pumpfähig wird. Ein wesentlicher Nachteil
dieser Verfahrensstufe besteht darin, daß eine kostspielige Wasserwirtschaft erforderlich ist, da die Trennung der zu Brei aufgelösten Feststoffe vom Wasser einmal einen erheblichen apparativen Aufwand erfordert und zum anderen eine wirksame Klärung verlangt, selbst wenn das Wasser weitgehend im Kreislauf durch die Anlage geführt wird.
einem Teil mit Hilfe eines Gasstromes aus dem vorher zerkleinerten Müll ausgetragen werden kann, da für den Abzug des Papiers zusammen mit den Heißgasen eine weitgehende
Trocknung erforderlich ist. Anschließend wird der restliche Müllanteil einer Naßsortierung zugeführt, wobei die organischen Bestandteile in Breiform überführt werden sollen, was nach der Abtrennung des Papieranteils mit Hilfe des
Heißgasstromes eine zweite Zerkleinerungsstufe mit hohem Zerkleinerungsgrad erforderlich macht, damit einmal überhaupt ein Brei gewonnen werden kann und zum anderen der
zunächst noch die anorganisch-metallischen Feststoffe enthaltende Brei pumpfähig wird. Ein wesentlicher Nachteil
dieser Verfahrensstufe besteht darin, daß eine kostspielige Wasserwirtschaft erforderlich ist, da die Trennung der zu Brei aufgelösten Feststoffe vom Wasser einmal einen erheblichen apparativen Aufwand erfordert und zum anderen eine wirksame Klärung verlangt, selbst wenn das Wasser weitgehend im Kreislauf durch die Anlage geführt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Sortieren von Müll, insbesondere von Hausmüll zu schaffen,
das wesentlich effektiver arbeitet und eine bessere Sortierung nach den einzelnen, im Müll vorhandenen Stoffgruppen
gestattet.
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Diese Aufgabe wird nach dem erfindungsgeraäßen Verfahren dadurch
gelöst, daß durch Siebung zunächst Feingut vom Müll abgetrennt und dieser nach der anschließenden Zerkleinerung mittels eines
Gasstroms in eine Leichtgutfraktion und wenigstens eine Schwergutfraktion
zerlegt wird und daß die Schwergutfraktion mittels einer strömenden Flüssigkeit in zwei Gutfraktionen unterschiedlicher
Dichte zerlegt wird, die anschließend nach Grundkomponenten sortiert werden. Dieser Verfahrensablauf hat den Vorteil,
daß durch die Absiebung des Feingutes vor der Zerkleinerung die nachfolgenden Sortierstufen wesentlich entlastet werden,
und eine größere Reinheit der einzelnen aussortierten Stoffgruppen erzielt wird. Weitere. Vorteils der Absiebung des
Feingutes, das vorwiegend aus Asche, Sand und feinen organischen Bestandteilen besteht, liegen Jn ein er Minderung des in
der Zerkleinerungsstufe und in einer spürbarei Entlastung
des Wasserhaushaltes der nachgeschalteten Naßsortierung. Da anschließend an die Zerkleinerung der zerkleinerte Müll einem
vorzugsweise aufwärts gerichteten Gasstrom zugeleitet wird, läßt sich eine relativ lange Verweilzeit des zerkleinerten
Külls im Gasstrom und dadurch ein hohes Ausbringen
an Leichtgut erreichen. Beispielsweise bei einem Müll aus einer mittleren Großstadt läßt sich hierdurch ca. 80% des
im Rohmüll enthaltenen Papiers und über 95% der im Rohmüll
enthaltenen leichten Kunststoffe entfernen. Da es sich insbesondere bei dem Papieranteil um ein in Wasser zerfallendes
Produkt handelt, wird durch die weitgehende Abtrennung des
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Papiers vor der Naßsortierung hier der Wasserhaushalt weitgehend entlastet, so daß auch die Trennschärfe der Naßsortierung,
in der die Trennung des Schwergutes im wesentlichen in eine organische Feststoffraktion und eine anorganische Feststoff
raktion erfolgt, wesentlich erhöht wird.
In Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, daß die Zerkleinerung im wesentlichen durch einen
Schneidvorgang erfolgt. Dies hat den Vorteil, daß insbesondere die im Rohmüll enthaltenen Behälter aus Metall oder Kunststoff,
die häufig mit weiteren Abfällen gefüllt sind, wesentlich besser aufgeschlossen werden. Insbesondereverc&i. durch eine schneidende
Zerkleinerung die unerwünschte Überzerkleinerung des Glasanteiles vermieden und Störungen der Zerkleinerungsstufe
durch hochfeste Textilien, wie z. B. Nylonstrümpfe, praktisch
ausgeschlossen. Dies sind gegenüber einer Prall-bzw. Schlagzerkleinerung
sehr wesentliche Vorteile, da beispielsweise die im Hausmüll enthaltenen Metallbehälter aufgrund ihrer
ausgeprägten Verformbarkeit bei der Prall- bzw. Schlagbeanspruchung häufig nicht zerkleinert, sondern unter Einschluß
von Feststoffen lediglich zusammengedrückt werden, während der Glas- und Keramikanteil überzerkleinert wird, so daß der
durch die vorangegangene Absiebung des Feingutanteiles erzielbare Vorteil weitgehend aufgehoben wird.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Gasstrom unter mehrfacher Rich-
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tungsänderung aufwärts geführt wird und daß der Müll zur Zerlegung
in Leicht- und Schwergut im Scheitelpunkt einer Umlenkung eingeführt wird, wobei das Leichtgut unter noch wenigstens
einmaliger Umlenkung mit dem Gasstrom abgezogen wird, während das Schwergut entgegen der Sirömungsrichtung absinkt und vom
Gasstrom getrennt wird, und daß zwischen der Einführungsstelle
für den Müll und den Abzug für das Schwergut im Bereich des Scheitels einer Umlenkung ein Gasteilstrom abgezweigt und zur
Trennung des mitgerissenen Mittelgutes durch einen Abscheider geführt wird. Diese Verfahrensweise hat den Vorteil, daß infolge
der Umlenkung des Gasstromes einerseits und der Massenkräfte des sich entgegen der Gasströmung bewegenden Müllteile
jeweils im Bereich der Umlenkungsstellen praktisch eine Querdurchströmung
des Müllstromes erzielt wird, so daß auch ohne eine vorhergehende Schichtung das Leichtgut von der Gasströmung
mitgerissen werden kann. Dadurch, daß der Müllstrom in gleicher Weise wie die Gass-trömung umgelenkt wird, erfolgt
jeweils im Bereich der Umlenkung eine Umschichtung, die die Trennung des Leichtgutes vom Schwergut noch verbessert. Durch
die Abzweigung eines Gasteilstromes wird ein Mittelgut gewonnen, daß weitgehend aus organischen Bestandteilen besteht und
somit unmittelbar einer Verwertung beispielsweise durch Kompostierung oder Verbrennung zugeführt werden kann. Außerdem
führt die Abtrennung dieses weitgehend aus organischen Bestandteilen bestehenden Mittelgutes zu einer spürbaren Entlastung
der anschließenden Na ß.sortierung. In vorteilhafter Ausgestaltung ist hierbei vorgesehen, daß wenigstens der
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abgezweigte Gasteilstrom hinsichtlich seiner Menge geregelt wird. Hierdurch kann die trockene Sortierung in einfacher
Weise an die Zusammensetzung des Mülls angepaßt v/erden, was insbesondere zum Ausgleich jahreszeitlicher bedingter Schwankungen
in der Zusammensetzung des Mülls vorteilhaft ist.
In Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ferner vorgesehen, daß das aus dem Gasstrom abgeschiedene Schwergut
auf die Oberfläche eines aufwärts strömenden Flüssigkeitsstromes mit vorzugsweise regelbarer Strömungsgeschwindigkeit aufgegeben
wird, wobei die aufschwimmenden Bestandteile von der abfließenden Flüssigkeit abgeschwemmt werden, während die übrigen
Bestandteile entgegen der Strömungsrichtung absinken und ausgetragen werden. Diese Verfahrensweise hat den Vorteil, daß
unter Ausnutzung der bei der vorangegangenen Sichtung mittels eines Gasstromes bewirkten teilweisen Trocknung bzw. Antrocknung
der organischen Bestandteile diese durch das Aufbringen auf die Oberfläche der Flüssigkeit nur geringfügig durchnäßt
v/erden und somit ihre Schwimmfähigkeit behalten. Durch die Regelung der Strömungsgeschwindigkeit kann die gewünschte Trenngrenze
eingestellt werden, so daß neben den Müllanteilen von im wesentlichen pflanzlicher Herkunft auch die Kunststoffe
praktisch vollständig abgeschieden werden können, so daß lediglich Metall-, Keramik- und Glasanteile absinken. Die an
den absinkenden Teilen noch anhaftendai leichten. Stoffe wie
beispielsweise Flaschenettikette, Schmutz oder ähnliches wenn hierbei abgelöst und mit dem Flüssigkeitsstrom ebenfalls
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nach oben getragen. Besonders zweckmäßig ist es, wenn mit Abstand unterhalb der Flüssigkeitsoberfläche der Flüssigkeitsstrom
eine höhere Geschwindigkeit aufweist, als in den darüber liegenden Bereichen. Hierdurch wird ein Stau bewirkt,
wobei die absinkenden Bestandteile direkt oberhalb der Zone mit der höheren Strömungsgeschwindigkeit nach Art eines Wirberbettes
gehalten werden, so daß sich die Verweilzeit in der Flüssigkeit wesentlich erhöht, so daß der Reinigungseffekt
noch verbessert wird.
In Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ferner vorgesehen, daß der Flüssigkeitsstrom in Form eines Überlaufes
einseitig abgezogen wird und daß die Zufuhr des vom Sichter kommenden Schwergutes zur Oberfläche auf der dem Ablauf abgewandten
Seite vorzugsweise in Richtung auf den Ablauf erfolgt. Dies hat den Vorteil, daß wegen der längeren Verweilzeit der
aufschwimmenden Bestandteile auf der Oberfläche die Trennschärfe verbessert werden kann, so daß die im Schwergut noch vorhanden
gewesenen organischen Bestandteile sowie auch die schweren Kunststoffe abgeschwemmt v/erden können. In weiterer Ausgestaltung
des erfindungsgemäßen Verfahrens ist daher vorgeöm, daß
die aufgeschwommenen Bestandteile in einem v/eiteren aufwärts gerichteten Flüssigkeitsstrom ebenfalls in zwei Fraktionen
unterschiedlicher Dichte zerlegt werden. Hierdurch können die organischen Bestandteile von den schweren Kunststoffen getrennt
werden.
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Die Aufgabe des Schwergutes erfolgt zweckmäßigerweise mittels einer Schwingrinne, deren Abwurfkante dicht oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche
liegt. Durch die Schwingrinne wird einerseits bereits eine gewisse Schichtung des Schwergutes in der
Weise erzielt, daß die schwereren Bestandteile sich am Rinnenboden anreichern, während die leichteren Bestandteile sich darüber
einordnen. Liegt nun die Abwurfkante dicht oberhalb der
Oberfläche, so wird durch die entsprechend geringe Fallhöhe des Schwergutstromes beim Auftreffen auf die Flüssigkeitsoberfläche
die Eintauchtiefe der aufschwimmbaren Bestandteile soweit verringert, daß diese sich praktisch in der zur Verfügung
stehenden Zeit nicht wieder mit Flüssigkeit vollsaugen können.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Anlage zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens mit wenigstens einer Zerkleinerungseinrichtung, wenigstens einer mit einem Gas als
Trennmedium arbeitenden ersten Sortiervorrichtung zur Abtrennung des Leichtgutes (Trockensortierer) und wenigstens einer mit
einer Flüssigkeit als Trennmedium arbeitenden zweiten Sortiervorrichtung (Naßsortierer) für das in der ersten Sortiervorrichtung
anfallende Schwergut. Erfindungsgemäß ist hierbei vorgesehen,
daß die Zerkleinerungsvorrichtung aufgabeseitig mit wenigstens einem Sieb und austragsseitig über eine Aufgabevorrichtung
mit einem im wesentlichen vertikal, angeordneten, zickzack-förmig
verlaufenden Gaskanal als Trockensortierea? ~in Verbindung steht, dessen Schwergutaustrag mit dem Naßsortierer
in Verbindung steht, wobei der Gaskanal an seinem unteren
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Ende rait einem Gaszuleitungskanal und an seinem oberen Ende
mit einem Gas-Leichtgut-Abzugskanal versehen ist.
In vorteilhafter Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anlage ist vorgesehen, daß der zick-zack-förmige Gaskanal unterhalb
der Müllaufgabe und oberhalb des Schwergutaustrags im Scheitelpunkt
einer Umlenkung eine Durchtrittsöffnung für einen Gasteilstrom aufweist, die mit einer Abscheidevorrichtung
für mitgerissenes Mittelgut in VerbMung steht. Durch diese Anordnung ergibt sich im Bereich der Durchtrittsöffnung eine
quer durch den Müllstrom verlaufende Strömungskomponente für
das Gas, die eine Zerlegung des abgesiebten und zerkleinerten Rohmülls in drei Fraktionen erlaubt. Die Durchtrittsöffnung
ist hierbei zweckmäßigerweise in "Verlängerung des Gaszuleitungskanals
angeordnet, so daß ein geringer Teilstrom mit relativ hoher Strömungsgeschwindigkeit abgezogen werden kann,
wodurch der Sortiereffekt günstig beeinflußtwird. Dadurch,
daß gemäß einer weiteren Ausgestaltung die Durchtrittsöffnung mit einer Einrichtung zur Veränderung des Querschnittes versehen
ist, kann die Trennschärfe ohne Veränderung der durchzusetzenden Gesamtgasmenge eingestellt werden.
In Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anlage ist ferner vorgesehen,
daß der Naßsortierer durch einen im wesentlichen lotrechten Strömungskanal gebildet wird, mit einem vorzugsweise
regelbaren Flüssigkeitszulauf im unteren Bereich und
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einem, eine freie Oberfläche bildenden Flüssigkeitsüberlauf
am oberen Ende mit vorzugsweise einseitigem Ablauf und daß
die Schwergutzufuhr mit geringem Abstand oberhalb der Oberfläche
ausmündet. Mit Hilfe dieser Vorrichtung läßt sich eine sehr gute Trennung der aufschwimmbaren organischen Bestandteile
des vom Trockensortierer kommenden Schwerguis erreichen,
wobei durch eine Regelung des Flüssigkeitszulaufes die Strömungsgeschwindigkeit beeinflußt und somit die Trenngrenze
je nach der Zusammensetzung des Mülls eingestellt werden kann. Dadurch, daß gemäß einer weiteren Ausgestaltung
die Schwergutzufuhr als Schwingrinne ausgebildet ist und
so in Bezug auf den Naßsortierer angeordnet ist, daß ihre Abwurfkante sich dicht oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche
befindet, wird einmal eine Vorsortierung des Schwergutes erzielt und zum anderen verhindert, daß die aufzuschwimmenden
Bestandteile des Schwergutes zu stark durchfeuchtet werden.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen für ein
Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen.
Fig. 1 den Verfahrensablauf anhand eines Fließbildes,
Fig. 2 schematisch die Ausbildung des Trockensortierers, Fig. 3 schematisch eine Ausgestaltung des Naßsortierers,
Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch den Naßsortierer entlang der Linie IV - IV in Fig. 3.
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iiei dem in Form eines Fließbildes dargestellten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anlage sind zwei Siebe 1
und 2 vorgesehen, über die der im aufgegebenen Rohmüll vorhandene Feinanteil beispielsweise unter 20 mm über das Sieb
und beispielsweise unter 40 mm über das Sieb 2 abgetrennt wird. Der Siebdurchgang des Siebes 2 wird zweckmäßigerweise
mit Hilfe eines Magnetscheiders 3 von seinen Eisenbestandteilen befreit. Der Siebdurchgang des Siebes 1 und des Siebes
2 kann je nach der Zusammensetzung des aufgegebenen Rohmülls, die auch jahreszeitlich schwanken kann, entweder
einer Verbrennung oder einer Kompostierung zugeführt werden. Ggfl. kann vor den Sieben ein Vorreißer A z.B. zum Öffnen von
!•Aiiisäcken etc. mit Vorteil vorgesehen werden.
Der Siebüberlauf des Siebes 2 wird einer Zerkleinerungseinrichtung
4 zugeführt, beispielsweise einem Schneidwalzenzerkleinerer, der den abgesiebten Rohraüll auf eine Größe
von - 100 mm zerkleinert, so daß auch mit Müll gefüllte
Ketall- und Kunststoffbehälter soweit aufgeschlossen werden, daß anschließend eine saubere Zerlegung des Mülls in die
einzelnem Stoffgruppen möglich wird.
Der zerkleinerte Rohmüll wird einem vertikal angeordneten, zick-zack-förmig verlaufenden und von Luft durchströmten
Gaskanal, dem Trockensortierer 5 zugeführt. Der Trockensortierer 5, dessen Wirkungsweise unten näher beschrieben werden
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wird, ist an seinem unteren Ende an einen Ventilator 7 und an seinem oberen Ende an einen Abscheider 6 angeschlossen,
in dem das aus dem Trockensortierer ausgetragene Leichtgut von der Luft getrennt wird. Durch den Ventilator 7
wird die Luft im Kreislauf über den Sichter und den Abscheider 6 geführt. Durch einen vorzugsweise regelbaren
Frischlufteinlaß 8 auf der Saugseite des Ventilators und einen Abluftauslaß 9 auf der Gasaustrittsseite des Abscheiders
6, der an einen Staubabscheider 10 angeschlossen ist, beispielsweise einen Schlauchfilter, wird vermieden, daß
sich der Luftkreislauf des Trockensortierers mit Feuchtigkeit anreichert und Taupunktsunterschreitungen im Trocken-
ent
sortierer /istehen. Für den Normalbetrieb braucht die Luft nicht aufgeheizt zu werden. Im Winter oder wenn aus einer benachbarten Verbrennungsanlage Heißgase zur Verfügung stehen, kann durch Einführung von heißen Abgasen am Frischlufteinlaß 8 eine entsprechende Temperaturanhebung des Luft-.kreislaufes durch den Trockensortierer erzielt werden.
sortierer /istehen. Für den Normalbetrieb braucht die Luft nicht aufgeheizt zu werden. Im Winter oder wenn aus einer benachbarten Verbrennungsanlage Heißgase zur Verfügung stehen, kann durch Einführung von heißen Abgasen am Frischlufteinlaß 8 eine entsprechende Temperaturanhebung des Luft-.kreislaufes durch den Trockensortierer erzielt werden.
Der Trockensortierer ist bei diesem Ausführungsbeispiel so ausgestaltet, daß eine Zerlegung des aufgegebenen zerkleinerten
Mülls in drei Komponenten erfolgt. Das über den Abscheider 6 abgetrennte Leichtgut enthält im wesentlichen
Papier, leichte Kunststoffe und Textilien. Das abgetrennte
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Mittelgut B arfraLt im wesentlichen organjsche Bestandteile,
insbesondere bereits einen Teil der Müllbestandteile von pflanzlicher Herkunft, während das Schwergut im wesentlichen
die Bestandteile an Glas, Keramik, Knochen, Metall, sowie der schweren und großstückigen organischen Bestandteile,
insbesondere Gemüseabfälle, Apfelsinenschalen und die schweren Kunststoffe enthält.
Das vom Trockensortierer 5 kommende Schwergut wird einem Kaßsortierer 11 zugeführt, der in seiner Funktionsweise
unten näher erläutert v/erden wird. Im Naßsortierer, der
mit einer aufwärts gerichteten Flüssigkeitsströmung, beispielsweise Wasser arbeitet, wird der organische Anteil
im Schwergut aufgeschwommen und über die Flüssigkeitsaberfläche abgezogen, während im wesentlichen die Anteile an
Glas, Keramik und Metallen absinken und anschließend über eine Entwässerungseinrichtung 12 vom Wasser getrennt werden.
Die Flüssigkeit wird über eine Pumpe 13 im Kreislauf geführt, wobei je nach Verschmutzungsgrad des Wassers
eine Kläreinrichtung 14 saugseitig der Pumpe 13 vorgeschaltet sein kann. -
Der mit der Flüssigkeit abgeschwemmte Anteil an organischen Bestandteilen wird ebenfalls einer entsprechenden Entwässe-
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rungseinrichtung, beispielsweise einem Bogensieb 15 zu_geführt
und dann einem zweiten, gleichartigen Naßsortierer zugeführt, in dem die Zerlegung in organische Bestandteile
als abgeschwemmtes Gut und schwere Kunststoffe als absinkendes Gut erfolgt. Der Naßsortierer 16 ist mit einer
dem Naßsortierer 11 entsprechenden Wasserführung versehen. Je nach Größe der Anlage kann es zweckmäßig sein, wenn beide
Naßsortierer an eine gemeinsame KLäreinrichtung zur Aufbereitung des Massers angeschlossen sind.
Der Sinkgutaustrag des Naßsortierers 11 wird zunächst über einen Magnetscheider 17 zur Abtrennung des Eisens sowie anschließend
über Sortiergeräte 18, 19, 20 und 21 bekannter
Bauart geführt, in denen zunächst die NE-Metalle dann Keramik und Glas voneinander und schließlich (Sortierer 20 und 21) farbloses und farbiges Glas voneinander getrennt werden.
Bauart geführt, in denen zunächst die NE-Metalle dann Keramik und Glas voneinander und schließlich (Sortierer 20 und 21) farbloses und farbiges Glas voneinander getrennt werden.
Anhand der Fig.2 wird die Arbeitsweise des Trockensortierers
näher erläutert. Zum besseren Verständnis sind schematisch die zugehörigen Anlagexeile mit den in Fig.1 verwendeten
'Bezugsziffern hinzugefügt. Der Trockensortierer besteht im wesentlichen aus einem zick-zack-förmig verlaufenden Gaskanal 22 mit einem Gas Zuleitungskanal 23 an seinem unteren Ende und einem Gasabzugskanal 24 an seinem oberen Ende, der mit dem
'Bezugsziffern hinzugefügt. Der Trockensortierer besteht im wesentlichen aus einem zick-zack-förmig verlaufenden Gaskanal 22 mit einem Gas Zuleitungskanal 23 an seinem unteren Ende und einem Gasabzugskanal 24 an seinem oberen Ende, der mit dem
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Abscheider 6 in Verbindung steht. Der Gaszuleitungskanal 23 ist mit der Druckseite des Ventilators 7 verbunden. Der von
der Zerkleinerungseinrichtung 4 kommende Rohmüll wird über
eine Aufgabevorrichtung 25, beispielsweise eine Zellenradschleuse im Scheitelpunkt einer Umlenkung des Gaskanals eingeführt.
Das Leichtgut, das im wesentlichen aus Papier, Textilien und leichten Kunststoffen gebildet wird, wird aus dem eingeführten
Hüllstrom herausgelöst und von der Gasströmung mitgerissen und über die Gasabzugsleitung 24 zum Abscheider 6 geführt.
Das Schwergut fällt entgegen der Strömungsrichtung des Gases nach unten und v/ird hierbei infolge der mehrfachen Umlenkung
des Gasstromes durchwirbelt, wobei sich noch etwa vorhandene Leichtgutanteile herauslösen und von der Gasströmung mitgerissen
werden.
In Verlängerung des Gaszuleitungskanales ist im Scheitelpunkt
eine Durchtrittsöffnung 26 vorgesehen, deren Durchtrittsquerschnitt
mit Hilfe eines Schiebers 27 einstellbar ist. Die Durchtrittsöffnung 26 mündet in einer Abscheidevorrichtung
28, die an ihrer Oberseite eine Gasaustrittsöffnung 29 aufweist, die gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines weiteren
Ventilators in den Abscheider 6 mündet. An der Unterseite ist eine Austragsvorrichtung 30, beispielsweise eine
Zellenradschleuse vorgesehen, über die das im Abscheider 28 gewonnene Kittelgut, das weitgehend aus organischen Bestand-
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teilen besteht, ausgetragen wird. Dieses Mittelgut kann entweder einer Verbrennungsanlage, einer Kompostierungsanlage oder
auch einer Deponie zugeführt werden. Das Schwergut wird über eine Zellenradschleuse ausgetragen und enthält im wesentlichen
nur noch die anorganischen Müllbestandteile sowie schwere organische Müllbestandteile, insbesondere schwere Kunststoffe, Knochen
oder dergleichen. Dieses Schwergut wird der nachstehend näher beschriebenen Naßsortierung zugeführt.
Der in Fig.3 und 4 dargestellte Naßsortierer weist einen im
wesentlichen lotrechten Strömungskanal 32 auf, der an seinem oberen Ende einen eine freie Oberfläche bildenden Flüssigkeitsüberlauf 33 besitzt. Durch einen sich nach unten verjüngenden
Einsatz 34, der erfindungsgemäß den Strömungsquerschnitt des
Strömungskanals 32 nach unten hin verengt, wird erreicht, daß
die von unten nach oben strömende Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, an der Mündung 35 des Einsatzes 34 die höchste Strömungsgeschwindigkeit
aufweist. Die an die Mündung 35Vanschließende
Zone mit v/oaier verbreitetem Querschnitt, die praktisch strömungsfrei
ist, gestattet ein ungehindertes Absinken des Sinkgutes in Richtung auf den Sinkgutaustrag. Die Zulauföffnungen; für die
Flüssigkeit befinden sich oberhalb der Durchtrittsöffnung 35 des sich verjüngenden Einsatzes und münden in den Strömungskanal
zwischen der Wandung des Strömungskanals einerseits und des Einsatzes 34 andererseits. Hierdurch ist es möglich, mit beispielsweise
nur vier ZuIaufÖffnungen, die an eine entsprechende
Ringleitung 36 an-
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geschlossen sind (Fig.4), den Flüssigkeitszulauf in den Strömungslcanal
32 zu bewerkstelligen, xrobei der Raum zwischen
den ZulaufÖffnungen und der Durchtrittsöffnung 35 als Beruhigungsraum
dient. Die über die Ringleitung 36 eingeführte Flüssigkeit
umströmt entsprechend den Pfeilen 37 die Kante der Durchtrittsöffnung 35 und strömt in Richtung des Pfeiles 38
nach oben und tritt über den Überlauf 33 aus dem Strömungskanal, vorzugsweise an einer Seite wieder aus.
Unterhalb der Durchtrittsöffnung 35 ist eine Austragsvorrichtung für das Sinkgut vorgesehen, die beispielsweise in Form
eines Entwässerungsbecherwerkes 39 ausgebildet ist. Das vom Trockensortierer 5 kommende Schwergut wird auf die Oberfläche
organischen Stoffe,einschließlich der Kunststoffe des Überlaufs 33 aufgegeben, wobei dann die/unter dem Einfluß
der vorzugsweise regelbaren Aufwärtsströmung der Flüssigkeit
aufschwimmen, während die schwereren Bestandteile entgegen der Richtung des Pfeiles 38 nach unten absinken. Durch die
Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit im Bereich der Durchtrittsöffnung 35 wird die Sinkgeschwindigkeit infolge der
höheren Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit verzögert, so daß hier eine intensive Durchwirbelung des Sinkgutes stattfindet,
wobei beispielsweise an Glassch_erben noch anhaftende Et .ikettenteile abgelöst und aufgeschwommen werden.
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Nimmt man die Aufgabe über eine Schwingrinne 40 vor, deren
Abwurfkante dicht über der Flüssigkeitsoberfläche des Überlaufes 33 mündet, so läßt sich durch die Aufgabevorrichtung
bereits eine Vorsortierung des Schwergutes erreichen in der Weise, daß sich das Sinkgut zum größten Teil am Boden der
Aufgaberinne befindet, während das aufzuschwimmende Gut sich zum größten Teil darüber einordnet und so die Trennung der
beiden Gutkomponenten erleichtert wird.
Die Ausführungsformen für den Trockensortierer und den Naßsortierer
stellen nur besonders vorteilhafte Ausführungsbeispiele dar, die jedoch im Rahmen der Erfindung, insbesondere
unter Berücksichtigung der verfahrensmäßigen Voraussetzung, gegebenenfalls auch unter Anpassung an die Zusammensetzung
des zu sortierenden Mülls abgewandelt werden können, sei es hinsichtlich der Zahl und der Form der Umlenkungen beim
Trockensortierer, sei es hinsichtlich der Zahl der Naßsortierer oder der Neigung bzw. Form des Einsatzes im Naßsortierer.
Während die Entwässerung sowohl des Abschwemingutes als auch
des Sinkgutes grundsätzlich mittels einer Reihe, aus der Aufbereitungstechnik bekannter Apparate bewirkt werden· kann, beispielsweise
dem bereits genannten Entwässerungsbecherwerk oder einer Einrichtung nach Art des Schraubenklassierers, hat es sich
für die Entwässerung des Abschwemmgutes gemäß einer Ausgestaltung als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn hierzu ein Bogensieb
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eingesetzt wird. Da bei einem derartigen Sieb die zusammen
mit dem Abschwemmgut auf die Sieboberfläche auftretende
Flüssigkeit über eine verhältnismäßig lange Strecke auf dem Siebbelag verbleibt, wird verhindert, daß sich die .L-ieböffnungen mit dem faserigen Anteil des Abschwemmgutes zusetzen.
Flüssigkeit über eine verhältnismäßig lange Strecke auf dem Siebbelag verbleibt, wird verhindert, daß sich die .L-ieböffnungen mit dem faserigen Anteil des Abschwemmgutes zusetzen.
Ansprüche
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Claims (18)
1. Verfahren zum Sortieren von Müll, insbesondere Hausmüll, wobei der Müll zerkleinert und nach der Dichte in Stoffgruppen
aussortiert wird, dadurch gekennzeichnet , daß durch Siebung zunächst Feingut vom Müll abgetrennt und
dieser nach der anschließenden Zerkleinerung mittels eines vorzugsweise aufwärts gerichteten Gasstromes in eine Leichtgutfraktion
und wenigstens eine Schwergutfraktion zerlegt wird und daß die Schwergutfraktion mittels einer strömenden
Flüssigkeit in zwei Gutfraktionen unterschiedlicher Dichte zerlegt wird, die anschließend nach Grundkomponenten sortiert
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zerkleinerung im wesentlichen durch einen Schneidvorgang erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasstrom unter
mehrfacher Richtungsänderung aufwärts geführt wird und daß der Müll zur Zerlegung in Leicht- und Schwergut im Scheitelpunkt
einer Umlenkung eingeführt wird, wobei das Leichtgut unter noch wenigstens einmaliger Umlenkung mit dem Gasstrom
abgezogen wird, während das Schwergut entgegen der Strömungsrichtung absinkt und vom Gasstrom getrennt wird und daß
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zwischen der Einführungsstelle für den Müll und dem Abzug
für das Schwergut im Bereich des Scheitels einer Umlenkung
ein Gasteilstrom abgezweigt und zur Trennung des mitgerissenen Mittelgutes durch einen Abscheider geführt wird.
für das Schwergut im Bereich des Scheitels einer Umlenkung
ein Gasteilstrom abgezweigt und zur Trennung des mitgerissenen Mittelgutes durch einen Abscheider geführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch.3, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens der abgezweigte Gasteilstrom hinsichtlich seiner Menge geregelt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem Gasstrom abgeschiedene
Schwergut auf die Oberfläche eines aufwärts strömenden
Flüssigkeitsstromes mit vorzugsweise regelbarer Strömungsgeschwindigkeit aufgegeben wird, wobei die aufschwimmenden Be-.standteile
von der abfließenden Flüssigkeit abgeschwemmt
werden, während die übrigen Bestandteile entgegen der Strö- · mungsrichtung absinken und ausgetragen werden.
werden, während die übrigen Bestandteile entgegen der Strö- · mungsrichtung absinken und ausgetragen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flüssigkeitsstrom in Form eines Überlaufs einseitig abgezogen wird und daß die Zufuhr des Schwergutes zur
Oberfläche auf der dem Ablauf abgewandten Seite vorzugsweise in Richtung auf dem Ablauf erfolgt.
6 09838/0106
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgeschwommenen Bestandteile in einem
v/eiteren aufwärts gerichteten Flüssigkeitsstrom ebenfalls in zwei Fraktionen unterschiedlicher Dichte zerlegt v/erden.
8. Verfahren nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabe des Schwergutes mittels einer
Schwingrinne erfolgt, deren Abwurfkante dicht oberhalb der
Flüssigkeitsoberfläche liegt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mit Abstand unter der Flüssigkeitsoberfläche der Flüssigkeitsstrom an wenigstens einer Stelle eine
höhere Strömungsgeschwindigkeit aufweist, als in dem darüberliegenden
Bereich.
10. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen
1 bis 9, mit wenigstens einer Zerkleinerungseinrichtung, wenigsstens
einer mit einem Gas als Trennmedium arbeitenden ersten Sortiervorrichtung zur Abtrennung des Leichtgutes (Trockensortierer)
und wenigstens einer mit einer Flüssigkeit als Trennmedium arbeitenden zweiten Sortiervorrichtung (Naßsortierer) für
das in der ersten Sortiervorrichtung anfallende Schwergut, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerkleinerungsvorrichtung
(4) aufgabeseitig mit wenigstens einem Sieb (1,2,) und austragsseitig über eine Aufgabevorrichtung (25) mit einem im
wesentlichen vertikal angeordneten, zick-zack-förmig verlaufenden Gaskanal als Trockensortierer (5) in Verbindung steht,
dessen Schwergut-
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austrag mit dein Naßsortierer (11) in Verbindung steht, v/obei
der Gaskanal (22) an seinem unteren Ende mit einem Gaszuleitungskanal
(23) und an seinem oberen Ende mit einem Gas-Leicht gut-Abzugskanal (24) versehen ist.
11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennze,ichn e t, daß die Zerkleinerungseinrichtung (4) als Schneidzerkleinerer
ausgebildet ist.
12. Anlage nach Anspruch Ό oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zick-zack-förmige Gaskanal (22)
unterhalb der Küllaufgabe und oberhalb des Schwergutaustrags
im Scheitelpunkt einer Umlenkung eine Durchtrittsöffnung (26) für einen Gasteilstrom aufweist, die mit einer Abscheidevorrichtung
(28) für mitgerissenes Mittelgut in Verbindung steht.
13. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchtrittsöffnung (26) in Verlängerung des Gaszuleitungskanals (23) angeordnet ist.
14. Anlage nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsöffnung (26) mit einer
Einrichtung (27) zur Veränderung des Querschnitts versehen ist.
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to
15. Anlage nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Naßsortierer (11) durch einen
im wesentlichen lotrechten Strömungskanal (32) gebildet wird, mit einem vorzugsweise regelbaren Flüssigkeitszulauf
(36) im unteren Bereich und einem eine freie Flüssigkeitsoberfläche bildenden Flüssigkeitsüberlauf (33) am oberen Ende mit vorzugsweise einseitigem Ablauf und daß die Schwergutzufuhr (40) mit geringem Abstand oberhalb der Flüssigkeitoberfläche ausmündet.
(36) im unteren Bereich und einem eine freie Flüssigkeitsoberfläche bildenden Flüssigkeitsüberlauf (33) am oberen Ende mit vorzugsweise einseitigem Ablauf und daß die Schwergutzufuhr (40) mit geringem Abstand oberhalb der Flüssigkeitoberfläche ausmündet.
16. Anlage nach Anspruch 15, dadurch gekennze ichnet,
daß die Schwergutzufuhr als Schwingrinne ausgebildet ist und
so in Bezug auf den Naßsortierer angeordnet ist, daß ihre Abwurfkante sich dicht oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche des
Naßsortierers (11) befindet.
17. Anlage nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß im Strömungskanal an wenigstens
einer Stelle unterhalb der Flüssigkeitsoberfläche eine Verengung zur örtlichen Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit angeordnet
ist.
18. Anlage nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Naßsortierer zumindest mit"
seinem Austrag für das Abschwemmgut mit einem Bogensieb in
Verbindung steht.
Verbindung steht.
609838/0106
Leerseite
Priority Applications (12)
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