[go: up one dir, main page]

DE2509123A1 - Nasswaescher - Google Patents

Nasswaescher

Info

Publication number
DE2509123A1
DE2509123A1 DE19752509123 DE2509123A DE2509123A1 DE 2509123 A1 DE2509123 A1 DE 2509123A1 DE 19752509123 DE19752509123 DE 19752509123 DE 2509123 A DE2509123 A DE 2509123A DE 2509123 A1 DE2509123 A1 DE 2509123A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
flow
barrier
elements
treatment zone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752509123
Other languages
English (en)
Other versions
DE2509123B2 (de
DE2509123C3 (de
Inventor
James H Onnen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Air Filter Co Inc
Original Assignee
American Air Filter Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Air Filter Co Inc filed Critical American Air Filter Co Inc
Publication of DE2509123A1 publication Critical patent/DE2509123A1/de
Publication of DE2509123B2 publication Critical patent/DE2509123B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2509123C3 publication Critical patent/DE2509123C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D47/00Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
    • B01D47/06Spray cleaning

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)
  • Separation Of Particles Using Liquids (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
DIPL.-ΙΝΘ.
H. KINKELDEY
DR.-ING.
W. STOCKMAIR
5 09123 DR1-INS.- AeE(CAUTECH)
K. SCHUMANN
DR. RER. NAT. ■ DlPU-PHYS.
P. H. JAKOB
DIPL.-INQ.
G. BEZOLD
DR. RER. NAT. · DIPL.-CHEM.
MÜNCHEN E. K. WEIL
□R. RER. OEC. ΙΝΘ.
LINDAU
MÜNCHEN 22
MAXIMILIANSTRASSE 43
3. März 1975 P 8987
AMERICAIT AIR FILTER CO., INC.
Central Avenue, Louisville, Kentucky 40201, USA
Naßwäscher
Die Erfindung betrifft einen Naßwäscher.
Es sind bereits zahlreiche Anlagen vorgeschlagen worden, r die die verschiedenen Anforderungen beim Inkont aktbr ingen verschiedener Fluide erfüllen sollen, insbesondere beim Inkont aktbr ingen von Gasen und Flüssigkeiten, die im Gegenstrom durch eine Kontäctzone strömen. Zu diesen Anlagen gehören beispielsweise Sprühwäscher, bei denen das Gas
S09848/0705
TELEFON (OS9) 22 08 62 TELEX OS-29 3ΘΟ TELEGRAMME MONAPAT
unbehindert in einem Raum innerhalb des Sprühwäschers aufsteigen kann, während die Flüssigkeit in Form von Tropfen mittels einer Sprühdüse oder einer anderen Zerstäubungsvorrxchtung eingespeist wird. Diese Tropfen fallen durch das aufwärtsströmende Gas. Ein niedriger Druckverlust und einfache Konstruktion sind Vorteile eines solchen Gerätes. Ein Nachteil eines Sprühwäschers dieser Bauart ist jedoch der relativ hohe Energiebedarf zur Erzeugung der Tropfen, was zusammen mit der verhältnismäßig geringen, auf diese Weise erzeugten Gesamtkontaktfläche und der schwachen Turbulenz in den Tropfen zu einem niedrigen Absorptxonswxrkungsgrad führt. Daher wird normalerweise eine Füllkörpersäule bzw. ein Rieselwäscher mit Ausnahme der Fälle benutzt, in denen aufgrund des Vorhandenseins oder der Bildung einer festen Phase ein Verstopfen möglich ist.
Bei Rieselwäschern strömt der Flüssigkeitsstrom aufgrund von Schwerkraft über die Oberfläche der Füllkörper, während die Gase beispielsweise im Gegenstrom zur Flüssigkeit durch die freien Räume in der Füllung strömen. Auf diese Weise wird für eine große Kontaktfläche zwischen der Flüssigkeit und dem Gas gesorgt. Obwohl der Rieselwäscher zwar für viele Anwendungsfälle geeignet ist, bei denen eine Gasabsoprtion beschrieben wird/weist er doch eine Anzahl von Nachteilen auf, die schwer zu vermeiden sind. Da eine übliche Füllung zerkleinerte Steine, Koks oder speziell geformte keramische Elemente, beispielsweise Raschigringe umfassen kann, ist der Sprühwäscher
in der Regel voluminös. Sein Durchsatz ist begrenzt, da die Fluide frei nur durch die Zwischenräume und Hohlräume in der Füllung strömen können. Wenn die freie Querschnittsfläche zwischen diesen Zwischenräumen
509848/070S
und Hohlräumen klein ist, ist der Druckverlust aufgrund von Reibung über die gesamte Füllung hoch, so daß mehr Energie zur Durchleitung des Gases benötigt wird. Ferner werden für einen bestimmten oder vorgeschriebenen Gasdurchsatz hohe Geschwindigkeiten erforderlich sein. Ein zweiter Nachteil von Rieselwäschern besteht darin, daß die Geschwindigkeit des Gases in solchen Rieselwäschern in der Regel unterhalb eines bestimmten Grenzwertes gehalten werden muß, der selbstverständlich eine Grenze für den Duchsatz darstellt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung ist notwendig, da dann, wenn die Gasgeschwindigkeit einen bestimmten, oberen Grenzwert überschreitet, die Gefahr besteht, daß das Gas verhindert, daß die Flüssigkeit abwärts strömt, und die Flüssigkeit sogar im Rückstrom vollständig aus dem Rieselwäscher bzw. der Füllkörpersäule herausdrücken kann. Der obere Grenzwert für die GasgeschwindigleLt ist als Überflutungspunkt bekannt. Ein weiterer Nachteil von Rieselwäschern besteht darin, daß sich die Füllung in der Säule normalerweise im Laufe der Zeit setzt, wodurch die Strömungskanäle für die Fluide weiter vermindert werden und das oben erwähnte Problem verschärft wird.
Es ist eine Rxeselwascherbauart vorgeschlagen worden, bei der die Füllung aus leichten Kugeln besteht, die ein einheitliches Fließbett bilden können, in dem die Kugeln in Berührung miteinander stehen und dabei jedoch eine begrenzte Bewegungsfreiheit relativ zueinander behalten. Das Bett als gesamte Einheit ist dann so ausgelegt, daß es im oberen Bereich der Säule schwebt, wo es von oben durch ein Sperrgitter oder eine Sperrplatte zurückgehalten wird. Obwohl die Wirkungsweise des Fließbetts im wesentlichen die güe iche wie bei einer
S09848/0705
herkömmlichen Füllung ist, insbesondere in der Beziehung, daß es eine große Kontaktgrenzfläche zwischen der durch die Zwischenräume zwischen den Kugeln herabströmenden Flüssigkeit und den im Gegenstrom zur Flüssigkeit aufsteigenden Gasen ergibt, hat es dennoch Vorteile im Vergleich zu herkömmlicheren Systemen. Einer dieser Vorteile besteht darin, daß aufgrund der Drehbewegung und schwachen linearen Bewegung der Kugeln im Bett keine Kanalbildung auftritt. Von der Flüssigkeit oder dem Gas mitgeführte Feststoffe setzen sich nicht dauernd auf den Füllkörpern ab, sondern können im Gegenteil dauernd abgewaschen werden. Damit wird die Verstopfungsgefahr vermindert und es besteht keine Notwendigkeit für eine periodische Stillegung zum Reinigen oder Austauschen der Füllung.
Bei einem solchen Wäscher hängt die Aufrechterhaltung der gewünschten Bewegungsart der Gaskontaktelemente sehr stark von den Fluidgeschwindigkeiten und insbesondere von der Geschwindigkeit des einströmenden, unreinen Gases ab. Bei sehr niedrigen Gasgeschwindigkeiten erfahren die Gaskontaktelemente keinen ausreichenden Auftrieb, so daß sie nicht von einem Sperrgitter am Boden abgehoben werden. Dies gilt besonders dann, wenn die Dichten der Elemente hoch sind und wenn der Durchsatz der Flüssiglätsströmung in zur Gasströmung entgegengesetdter Richtung verhältnismäßig hoch ist. Wenn jedoch die Gasgeschwindigkeiten hoch sind, besteht die Schwierigkeit, daß einige oder alle Gaskontaktelemente zur Anlage an Sperrgittern gebracht werden, auch wenn ihre Menge sehr wohl innerhalb der oben beschriebenen Grenzen liegt. Genauer heißt dies, daß die bei einem solchen Wäscher
5098U/0705
angewendeten Gasgeschwindigkeiten in der Regel im Bereich von 2,5 m/sec "bis 8,5 m/sec (500 "bis 1700 feet/min) liegen, während der Flüssigkeitsdurchsatz in entgegengesetzter Richtung im Bereich von 400 bis 3000 Litern je Minute und Quadratmeter (10-75 US-Gallonen/min. Quadratfuß) liegt. Dementsprechend liegt der Durchsatz der Waschflüssigkeit auf den Vaschflüssigkeitsdüsen in der Regel im Bereich von ungefähr 3,8 bis 95 Litern je Minute (1-25 Gallonen/min). Als Folge dieser höheren Geschwindigkeit ist nicht nur der Duichsatz bzw. die Kapazität der Anlage beträchtlich höher, sondern auch der Absorptionswirkungsgrad ist deutlich besser. Auch die Rückgewinnung der Gasbestandteile ist verbessert, was der Zweck der Behandlung sein kann.
Im Zusammenhang mit den Vorteilen eines solchen Wäschers sollte ferner berücksichtigt werden, daß die Füllkörper bzw. Gaskontaktelemente in der Regel aus verschiedenen Materialien hergestellt sind und vorzugsweise hohle, dünmvandige Kugeln aus plastischem oder einem anderen Kunstharz oder dergl. sind. Alternativ sind andere Elemente mit geringer Dichte benutzt worden, beispielsweise verschiedene geschäumte Kunststoffteile oder andere geschäumte Materialien mit einer undurchlässigen, äußeren Oberfläche. In einigen Fällen sind hohle Metallkugeln bzw. Metallkugeln mit niedriger Dichte benutzt worden, und es sind aufgeblasene Kunststoffbälle mit einer sehr dünnen Wand, die unter Druck stehendes Gas enthielten, als Elemente mit extrem" geringer Dichte.benutzt worden. In der Regel haben die Gaskontaktelemente eine Größe von bis zu ungefähr 10 cm (4 inch), oder mehr im Durchmesser, sind jedoch in der Regel kleiner. Diese Gaskontaktelemente haben ferner in der Regel geringe Dichte, so daß sie vom Strom unreinen Gases durch die Kontakt-
509848/0705
zone zum Schweben gebracht werden. Diese Art von Elementen hat jedoch andere Nachteile, wobei einer darin besteht, daß aufgrund der dauernden Berührung zwischen den leichten Elementen diese einem Abrieb unterliegen und je nach ihrer stofflichen Zusammensetzung allmählich zu klein werden, um noch als Kontakt elemente wirksam sein zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Naßwäscher zu schaffen, bei dem Kontaktelemente mit Untermaß am Umlauf nicht teilnehmen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Naßwäscher zum Reinigen eines gasförmigen Pluidstromes vorgeschlagen, der sich erfindungsgemäße auszeichnet durch ein Durchflußgehäuse mit einem Einlaß für unreines Gas .an einem Ende und einen Auslaß für gereinigtes Gas am entgegengesetzten Ende, das einen Gaskanal dazwischen umschließt, ein erstes Sperrgitter für Elemente, das quer zum Gaskanal an einem Ende desselben angeordnet ist, ein zweites Sperrgitter für Elemente, das quer zum Gaskanal am andere Ende desselben angeordnet ist, wobei die Sperrgitter Gas hindurchströmen lassen, eine Trennwandeinrichtung im Gaskanal, die von einer Stelle, die dicht beim Sperrgitter am einen Ende des Gaskanals liegt, jedoch Abstand davon hat, zu einer Stelle verläuft, die dicht beim Sperrgitter am anderen Ende des Gaskatials liegt, jedoch Abstand davon hat, und die den Gaskanal zwischen den Sperrgittern in eine Kontaktzone und eine Element-behandlungszone unterteilt, wobei die Trennwandeinrichtung einen Elementeinlaß und einen Elementauslaß für die Elementbehandlungszone zwischen den Sperrgittern bildet, zahlreiche Gaskontaktelemente, die beweglich zwischen den Sperrgittern angeordnet sind und solche Dichte haben,
509848/Ö7Ö5
daß sie infolge eines Gasstromes, der durch den Einlaß für unreines Gas eintritt und durch die Sperrgitter strömt, in der Kontaktzone in einem Schwebezustand gehalten und in die Elementebehandlungszone geleitet werden können, und eine Elementabfihreinrichtung, die eine Schrägfläche umfaßt, die in der Elementbehandlungszone angeordnet ist und in der wenigstens ein sich erweiternder, nach unten verlaufender Schlitz ausgebildet ist, der bestimmte Abmessungen hat, damit eine bestimmte Größe von Kontaktelementen durch ihn hindurchgehen kann.
Durch die Erfindung werden obige Probleme gelöst und die oben genannten Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß ein Wäscher vorgesehen wird, in dem sich Elemente befinden, die durch eine Kontakt zone und dann durch eine Elementbehandlungs zone umlaufen und aus dem Wäscher abgezogen werden, wenn sie auf einen vorbestimmten Durchmesser verschlissen sind. Somit wird sowohl eine zwangs- ' läufige Reinigung auf wirtschaftliche, unkomplizierte Art als auch eine Beseitigung derjenigen umlaufenden Kontaktelemente erreicht, die zu klein sind, um noch wirkungsvoll zu sein. Ferner sieht die Erfindung eine Einrichtung vor, die ohne Störung des Waschvorgangs Kontakt elemente in den Wäscher zuführen und aus ihm entfernen kann.
Die Erfindung betrifft somit einen verbesserten Naßwäscher, der Fluide miteinander in Berührung bringt und bei dem die Fluide durch eine Kontaktzone strömen und ferner Fluidkontaktelemente kontinuierlich zwischen der Kontaktzone und einer Elementbehandlungszone im Kreislauf geführt werden, in der sie mit einem Waschfluid behandelt
509848/0705
und aus der sie zurück in die Kontaktzone gezwungen werden, wobei die Verbesserung aus einem Kontaktelementabführabschnitt besteht, der innerhalb des Kreislaufbereichs der Kontaktelemsite angeordnet ist und durch den während des Betriebes des Wäschers Elemente mit Untermaß entfernt bzw. abgezogen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Querschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung: und
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht in einer Ebene gemäß 2-2 in Fig. 1.
Fig. 1 zeigt ein Durchflußgehäuse 10 mit einem Einlaß für schmutziges Gas an seinem einen Ende und einem Auslaß 12 für reines Gas an seinem anderen Ende. Ein Strom schmutzigen Gases tritt in das Gehäuse 10 ein und strömt durch ein erstes Sperrgitter 13, das quer zu einem Ende des Gehäuses 10 verläuft. Dann gelangt der Strom schmutzigen Gases in eine Kontaktzone 16, in der er in Berührung mit Gaskontaktelementen 17 tritt, die vorzugsweise ungefähr Kugelform haben. Die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 sind in noch zu beschreibender Weise mit einem dünnen Film einer Waschflüssigkeit überzogen, die entweder aus Waschfluideinlässen 26 oder einer Düseneinrichtung 18 oder aus beiden eingespeist wird. Wenn das schmutzige Gas in Berührung mit den ungefähr kugelförmigen Elementen 17 tritt, wird es gereinigt, da der darauf befindliche dünne Film aus Waschflüssigkeit entweder bewirkt, daß Materialteilchen daran haften.
509848/0705
oder alternativ chemisch mit den Verunreinigungen im Gasstrom reagiert. Die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 schwimmen nach oben zu einem zweiten Sperrgitter 21, das geneigt angeordnet ist, damit die Strömung der Elemente aus dem Gasstrom herausgeführt wird. Häufig werden die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 aus dem Gasstrom herausgeleitet, ohne daß sie tatsächlich in Berührung mit dem zweiten Sperrgitter 21 treten. Wenn die Elemente 17 aus dem Gasstrom gelenkt werden, ohne daß sie in Berührung mit dem Gitter 21 treten, kann dies das Ergebnis verschiedener Faktoren sein. Ein Faktor ist die Blockierwirkung anderer Elemente 17, die den Weg eines bestimmten, ungefähr kugelförmigen Elementes 17 blockieren und die Funktion des zweiten Sperrgittörs 21 ausüben, indem sie wirksam das ungefähr kugelförmige Element 17 in eine El emen tbehandlungs zone 23 lenken. Ein weiterer Faktor kann sein, daß das Gas, das gereinigt wird oder gereinigt worden ist, die Neigung haben kann, entlang der geneigten Oberfläche des zweiten Sperrgitters 21 zu strömen, bevor es durch dieses hindurchtritt. Es kann daher eine laminare Gasströmung bestehen, die ungefähr kugelförmige Elemente 17 entlang der geneigten Oberfläche nach oben führen, die dann schließlich ohne Berührung mit dem zweiten Sperrgitter 21 in die Elementbehandlungszone 23 geleitet werden. Ein dritter Faktor ist die Kraft, die die aus der Düseneinrichtung 18 gestrahlte Waschflüssigkeit auf die ungefähr kugelförmigen Elemente ausübt. Unter gewissen Umständen kann diese Kraft ausreichen, die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 daran zu hindern, das zweite Sperrgitter 21 zu berühren. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß die Geschwindigkeit und somit die Kraft der aus der Düseneinrichtung ausgestrahlten Waschflüssigkeit mit abnehmendem Abstand von der Düseneinrichtung 18 zunimmt. Dies hat zur Folge,
609848/0705
daß auf die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 eine um so stärkere, nach unten gerichtete Kraft ausgeübt wird, je näher die Elemente der Düseneinrichtung 18 kommen.
Wenn die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 den Bereich der Kontaktzone 16 nahe einem oberen Abschnitt 22 des zweiten Sperrgitters 21 erreichen, werden sie vom Strom schmutzigen Gases nicht langer nach oben getragen, da der obere Abschnitt 22 gasundurchlässig ist. Dies hat zur Folge, daß die im wesentlichen kugelförmigen Elemente 17 aufgrund ihres Gewichtes in die Elementbehandlungszone 23 fallen, die von einer Trennwand 31 gebildet wird/ die den Bereich des Gehäuses 10 zwischen dem ersten und dem zweiten Sperrgitter in die Kontaktzone und die Elementbehandlungszone unterteilt. Die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 fallen in der Elementbehandlungszone 23 weiter nach unten und an wenigstens einem Waschfluideinlaß 26 vorbei, aus dem vorzugsweise kein Waschgas sondern eine Waschflüssigkeit austritt, bis sie den unteren Abschnitt der Elementbehandlungszone erreichen. Am unteren Ende der Trennwand 31 befindet sich ein nach unten und innen ragender Abschnitt 41, der mit Abstand im wesentlichen parallel zu einer Schrägfläche 42 verläuft. In der Schrägfläche 42 sind zahlreiche, sich nach unten erweiternde Schlitze 43 ausgebildet, die einen bestimmten, sich ändernden Durchmesser haben, so daß Elemente mit Untermaß durch die Schlitze gehen und aus dem Wäscher entfernt werden. Die Schrägfläche 42 geht in das erste Sperrgitter 13 über. Der Abschnitt 41 der Trennwand und die Schrägfläche 42 begrenzen einen Elementdurchlaß 24. Unmittelbar unter der Schrägfläche 42 ist mit einem gewissen Abstand zu
SG9S48/G7ÖS
dieser eine Abführrinne 44 für Elemente angeordnet, die durch die Wand des Gehäuses 10 hindurchführt. Die Abführrinne 44 umfaßt einen geneigten Boden 46, der auch das untere Ende der Abführrinne bildet und über den die aus der Behandlungszone 23 abgezogenen Elemente mit Untermaß aufgrund ihres Gewichts frei aus dem Wäscher fließen können. Unmittelbar unter einer Aus3äJöffnung 47 ist ein Mikroschalter 48 angeordnet, der einen nach außen ragenden Finger 49 hat, der nach außen ragt, damit er durch jedes Element betätigt wird, das aus der Abführrinne 44 austritt. Der Mikroschalter 48 ist elektrisch mit einer noch zu beschreibenden Elexnentzufuhrvorrichtung verbunden. Es versteht sich, daß andere Fühleinrichtungen als ein Mikroschalter in Verbindung mit einem nach außen ragenden Finger ebenfalls zur Erfassung der aus dem Wäscher entfernten Elemente benutzt werden können.
Unterhalb der Auslaßöffnung 47 befindet sich eine axial mit der Auslaßöffnung ausgerichtete Sammelkammer für Elemente mit Untermaß, die die Elemente mit Untermaß vor der Beseitigung auffangen und sammeln kann. Die Saromelkaramer 53 ist mit einem durchlässigen Rost 51 und einer Öffnung versehen, die in Verbindung mit einer Schlammabführleitung 52 steht, die dazu dient, den Schlamm aus der Sammelkammer 53 abzuführen. Der Schlamm entsteht aus den Tropfen, die von den in der Samraelkammer aufgefangenen Kontakt elementen abtropfen. Der Rost 51 weist zahlreiche Öffnungen auf, wobei die Größe der Öffnungen so bestimmt ist, daß Schlamm durch sie hindurchtreten kann, wogegen die Kontaktelemente auf dem Rost zurückgehalten werden.
Die Schrägfläche 42 dient in Kombination mit der Abführ-
5G9848/Ö705
rinne ferner dazu, zu verhindern, daß der Strom schmutzigen Gases die von der Waschflüssigkeit aus dem Waschfluideinlaß 26 auf die ungefähr kugelförmigen Elemste 17 ausgeübte Kraft überwindet und die Elemente in der Elementbehandlungszone 23 nach oben drückt. Dadurch wird eine Umkehr der Kreisströmung der ungefähr kugelförmigen Elemente 17 zwischen der Kontaktzone 16 und der Elementbehandlungszone 23 verhindert. Die Waschflüssigkeit aus dem Waschfluideinlaß 26 reinigt die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 und überzieht sie mit einem dünnen Film aus Waschflüssigkeit und drückt sie erneut in den Strom schmutzigen Gases. Sowohl die Waschflüssigkeit aus dem Waschf luideinlaß 26 als auch die Waschflüssigkeit aus der Düseneinrichtung 18 fließt nach unten ab und wird in einem Reservoir 28 des Gehäuses 10 gesammelt, aus dem sie über eine Abzugsleitung 29 abgezogen werden kann.
Oberhalb der Behandlungszone 23 befindet sich eine Kontaktelementzufuhrvorrichtung, die in Verbindung mit der Behandlungszone steht und einen Trichter 61 zum Speichern von Kontaktelementen, an dem sich eine Auslaßöffnung 62 befindet, sowie eine Zufuhrauslöseeinrichtung 63 aufweist, die betätigt wird, wenn der Mikroschalter 48 geschaltet wird. Die Zufuhrauslöseeinrichtung 63 umfaßt ein nicht dargestelltes Ventil, das in der Auslaßöffnung 62 des Trichters angeordnet ist, so daß in den Wäscher ein neues Kontaktelement jedesmal dann eingeführt werden kann, wenn ein Kontaktelement mit Untermaß abgezogen wird.
Durch die Einfügung der beschriebenen Zufuhr- und Abführeinrichtungen für Kontaktelemente in einen Wäscher können Elemente in den Wäscher eingeführt oder aus ihm
509848/0705
abgezogen werden., ohne daß der Waschvorgang gestört wird.
Patentansprüche:
509848/070S

Claims (6)

  1. Patentansprüche
    Naßwäscher zum Reinigen eines gasförmigen Fluidstromes, gekennzeichnet durch ein Durchflußgehäuse (10) mit einem Einlaß (11) für unreines Gas an einem Ende und einem Auslaß (12) für gereinigtes Gas am entgegengesetzten Ende, das einen Gaskanal dazwischen umschließt, ein erstes Sperrgitter (13) für Elemente, das quer zum Gaskanal an einem Ende desselben angeordnet ist, ein zweites Sperrgitter (21) für Elemente, das quer zum Gaskanal am anderen Ende desselben angeordnet ist, wobei die Sperrgitter Gas hindurchströmen lassen, eine Trennwandeinrichtung (31) im Gaskanal, die von einer Stelle, die dicht beim Sperrgitter _am einen Ende des Gaskanals liegt, jedoch Abstand davon hat, zu einer Stelle verläuft, die dicht beim Sperrgitter am anderen Ende des Gaskanals liegt, jedoch Abstand davon hat, und die den Gaskanal zwischen den Sperrgittern in eine Kontaktzone (16) und eiie Elementbehandlungs zone (23) unterteilt, wobei die Trennwandeinrichtung einen Elementeinlaß und einen Elementauslaß (24) für die Elementbehandlungszone zwischen den Sperrgittern bildet, zahlreiche Gaskontakt elemente (17), die beweglich zwischen den Sperrgittern angeordnet sind und solche Dichte haben, daß sie infolge eines Gasstromes, der durch den Einlaß für unreines Gas eintritt und durch die Sperrgitter strömt, in der Kontaktzone in einem Schwebezustand gehalten und in die Elementbehandlungszone geleitet werden können, und eine Elementabführeinrichtung (42, 48, 53), die eine Schrägfläche (42) umfaßt, die in der Elementbehandlungszone angeordnet ist und in der wenigstens ein sich erweiternder, nach unten verlaufender Schlitz (43) ausgebildet ist.
    509848/Ö7QS
  2. 2. Naßwäscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Elementabführeinrichtung eine Abführrinne (44) umfaßt, die unter dem sich erweiternden Schlitz (43) mit Abstand zu diesem angeordnet ist.
  3. 3. Naßwäscher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abführrinne (44) durch das Durchflußgehäuse (10) hindurchgeht.
  4. 4. Naßwäscher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Element zufuhr rohr, das im Durchflußgehäuse (10) oberhalb der Elementbehandlungszone (23) angeordnet ist.
  5. 5. Naßwäscher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Element zuf uhr rohr durch das Durchflußgehäuse (10) hindurchgeht und in Zufuhrströmungsverbindung mit einer Zufuhrspeichervorrichtung mit einer Zufuhrauslöseeinrichtung (63) steht, die dazwischen angeordnet ist, wobei die Zufuhrauslöseeinrichtung auf eine Elementfühlvorrichtung ansprechend betätigt wird, die in der Elementabführeinrichtung angeordnet ist und betätigt wird, wenn Kontaktelemente durch bzw. in die Elementabführexnrichtung laufen.
  6. 6. Naßwäscher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elementfühl vorrichtung ein Mikroschalter (48) in Verbindung mit einem nach außen ragenden Finger (49) ist, wobei der Mikroschalter bei einer vorbestimmten Bewegung des Fingers betätigt wird.
    509S48/070S
    Leerseite
DE2509123A 1974-05-09 1975-03-03 Naßwäscher zum Reinigen eines Gases Expired DE2509123C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US468555A US3907527A (en) 1974-05-09 1974-05-09 Wet scrubber apparatus

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2509123A1 true DE2509123A1 (de) 1975-11-27
DE2509123B2 DE2509123B2 (de) 1980-06-04
DE2509123C3 DE2509123C3 (de) 1981-02-05

Family

ID=23860276

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2509123A Expired DE2509123C3 (de) 1974-05-09 1975-03-03 Naßwäscher zum Reinigen eines Gases

Country Status (13)

Country Link
US (1) US3907527A (de)
JP (1) JPS5746887B2 (de)
BR (1) BR7502778A (de)
CA (1) CA1067393A (de)
DD (1) DD120044A5 (de)
DE (1) DE2509123C3 (de)
ES (1) ES435495A1 (de)
FR (1) FR2269994B3 (de)
GB (1) GB1490766A (de)
IT (1) IT1033258B (de)
SE (1) SE7504179L (de)
SU (1) SU776539A3 (de)
ZA (1) ZA75950B (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA1123579A (en) * 1979-08-02 1982-05-18 Xuan T. Nguyen Turbulent transport contactor
US4533367A (en) * 1981-07-10 1985-08-06 Dzemal Hadzismajlovic Gas scrubbing method using gas liquid contact in a particulate bed
SE436248B (sv) * 1983-04-15 1984-11-26 Asea Atom Ab Tryckreduceringsventil for utmatning av stoft fran en tryckbehallare exempelvis en cyklon varvid ventilen innehaller fluidiserbara partiklar
FR2607141B1 (fr) * 1986-11-20 1988-12-23 Air Ind Systemes Sa Procede de denaturation des peintures et installation pour sa mise en oeuvre
US7282087B2 (en) * 2004-09-23 2007-10-16 The Babcock & Wilcox Company Wetted particle and droplet impingement surface
CN108434907A (zh) * 2018-03-06 2018-08-24 无锡市彩云机械设备有限公司 一种新型一体式喷淋除尘装置

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US38569A (en) * 1863-05-19 Improvement in coal-screens
US2631968A (en) * 1953-03-17 Sheetsxsheet i
US1413935A (en) * 1919-04-05 1922-04-25 Dorr Co Automatic feed control
US2251678A (en) * 1938-12-31 1941-08-05 Traylor Vibrator Co Vibratory conveyer and screen
US2600508A (en) * 1948-12-20 1952-06-17 Harry A Lehman Ice sizing machine
BE600113A (de) * 1960-02-12 1900-01-01
US3424674A (en) * 1966-05-10 1969-01-28 Ritter Pfaudler Corp Upflow filtration of fluids
BE793609A (fr) * 1972-01-07 1973-05-02 American Air Filter Co Dispositif d'epuration par contact entre deux fluides

Also Published As

Publication number Publication date
GB1490766A (en) 1977-11-02
FR2269994B3 (de) 1978-10-06
JPS50158565A (de) 1975-12-22
DD120044A5 (de) 1976-05-20
SE7504179L (sv) 1975-11-10
FR2269994A1 (de) 1975-12-05
US3907527A (en) 1975-09-23
SU776539A3 (ru) 1980-10-30
DE2509123B2 (de) 1980-06-04
CA1067393A (en) 1979-12-04
IT1033258B (it) 1979-07-10
ZA75950B (en) 1976-01-28
BR7502778A (pt) 1976-03-16
JPS5746887B2 (de) 1982-10-06
ES435495A1 (es) 1976-12-01
DE2509123C3 (de) 1981-02-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3783044T2 (de) Verfahren zur reinigung von gasen und vorrichtung dazu.
DE2649180C2 (de) Wirbelstromkolonne zum Reinigen von Gasen
DE3012911A1 (de) Vorrichtung zur regenerierenden reinigung eines aus koernigem material bestehenden filterbettes
DE2258971A1 (de) Verfahren und anordnung zum kontaktieren von stroemungsmitteln
EP0270531B1 (de) Wanderbettreaktor
DE2654107A1 (de) Wirbelschichtverfahren und einrichtung
DE1571767B1 (de) Gaswaschturm
DE1619838A1 (de) Gasabscheider
DE2246474A1 (de) Vorrichtung zum waschen von gasen
DE2509123A1 (de) Nasswaescher
DE69107522T2 (de) Vorrichtung zum Abführen des Waschwassers aus einem Filter mit körnigem Filtermaterial und gleichzeitigem Waschen mit Wasser und Luft.
DE1947229A1 (de) Aktivkohle-Austrags-Vorrichtung
DE2931157C2 (de)
DE4214487C2 (de) Verfahren und Reaktor zum Entfernen von Verunreinigungen aus Wasser
DE1771407C (de)
DE69423624T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum filtern eines luftstroms
DE2512291A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abscheiden von oel aus einem oel-wassergemisch
DE3720045C2 (de)
DE10136923B4 (de) Filtervorrichtung
DE2324520C3 (de) Gaswaschanlage
DE1571767C (de) Gaswaschturm
DE1244718B (de) Vorrichtung zur Reinigung eines Staub enthaltenden Gases mittels Schaum
DE2622484A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur abkuehlung und reinigung von gas
EP0264669A1 (de) Vorrichtung zur Aufnahme von rieselfähigem Schüttgut
DE2438214A1 (de) Aufprall-abscheider

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee