DE2509123A1 - Nasswaescher - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
DIPL.-ΙΝΘ.
DR.-ING.
5 09123 DR1-INS.- AeE(CAUTECH)
K. SCHUMANN
P. H. JAKOB
DIPL.-INQ.
G. BEZOLD
MÜNCHEN E. K. WEIL
□R. RER. OEC. ΙΝΘ.
LINDAU
MÜNCHEN 22
3. März 1975
P 8987
AMERICAIT AIR FILTER CO., INC.
Central Avenue, Louisville, Kentucky 40201, USA
Naßwäscher
Die Erfindung betrifft einen Naßwäscher.
Es sind bereits zahlreiche Anlagen vorgeschlagen worden, r
die die verschiedenen Anforderungen beim Inkont aktbr ingen verschiedener Fluide erfüllen sollen, insbesondere beim
Inkont aktbr ingen von Gasen und Flüssigkeiten, die im Gegenstrom durch eine Kontäctzone strömen. Zu diesen Anlagen
gehören beispielsweise Sprühwäscher, bei denen das Gas
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unbehindert in einem Raum innerhalb des Sprühwäschers aufsteigen kann, während die Flüssigkeit in Form von
Tropfen mittels einer Sprühdüse oder einer anderen Zerstäubungsvorrxchtung eingespeist wird. Diese Tropfen
fallen durch das aufwärtsströmende Gas. Ein niedriger Druckverlust und einfache Konstruktion sind Vorteile eines
solchen Gerätes. Ein Nachteil eines Sprühwäschers dieser Bauart ist jedoch der relativ hohe Energiebedarf zur
Erzeugung der Tropfen, was zusammen mit der verhältnismäßig geringen, auf diese Weise erzeugten Gesamtkontaktfläche
und der schwachen Turbulenz in den Tropfen zu einem niedrigen Absorptxonswxrkungsgrad führt. Daher
wird normalerweise eine Füllkörpersäule bzw. ein Rieselwäscher mit Ausnahme der Fälle benutzt, in denen aufgrund
des Vorhandenseins oder der Bildung einer festen Phase ein Verstopfen möglich ist.
Bei Rieselwäschern strömt der Flüssigkeitsstrom aufgrund von Schwerkraft über die Oberfläche der Füllkörper,
während die Gase beispielsweise im Gegenstrom zur Flüssigkeit durch die freien Räume in der Füllung strömen.
Auf diese Weise wird für eine große Kontaktfläche zwischen der Flüssigkeit und dem Gas gesorgt. Obwohl der Rieselwäscher
zwar für viele Anwendungsfälle geeignet ist, bei denen eine Gasabsoprtion beschrieben wird/weist er
doch eine Anzahl von Nachteilen auf, die schwer zu vermeiden sind. Da eine übliche Füllung zerkleinerte Steine,
Koks oder speziell geformte keramische Elemente, beispielsweise Raschigringe umfassen kann, ist der Sprühwäscher
in der Regel voluminös. Sein Durchsatz ist begrenzt, da die Fluide frei nur durch die Zwischenräume
und Hohlräume in der Füllung strömen können. Wenn die freie Querschnittsfläche zwischen diesen Zwischenräumen
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und Hohlräumen klein ist, ist der Druckverlust aufgrund
von Reibung über die gesamte Füllung hoch, so daß mehr Energie zur Durchleitung des Gases benötigt wird. Ferner
werden für einen bestimmten oder vorgeschriebenen Gasdurchsatz hohe Geschwindigkeiten erforderlich sein. Ein
zweiter Nachteil von Rieselwäschern besteht darin, daß die Geschwindigkeit des Gases in solchen Rieselwäschern
in der Regel unterhalb eines bestimmten Grenzwertes gehalten werden muß, der selbstverständlich
eine Grenze für den Duchsatz darstellt. Die Geschwindigkeitsbegrenzung ist notwendig, da dann, wenn die Gasgeschwindigkeit
einen bestimmten, oberen Grenzwert überschreitet, die Gefahr besteht, daß das Gas verhindert,
daß die Flüssigkeit abwärts strömt, und die Flüssigkeit
sogar im Rückstrom vollständig aus dem Rieselwäscher bzw. der Füllkörpersäule herausdrücken kann.
Der obere Grenzwert für die GasgeschwindigleLt ist als
Überflutungspunkt bekannt. Ein weiterer Nachteil von Rieselwäschern besteht darin, daß sich die Füllung in
der Säule normalerweise im Laufe der Zeit setzt, wodurch die Strömungskanäle für die Fluide weiter vermindert
werden und das oben erwähnte Problem verschärft wird.
Es ist eine Rxeselwascherbauart vorgeschlagen worden,
bei der die Füllung aus leichten Kugeln besteht, die ein einheitliches Fließbett bilden können, in dem die
Kugeln in Berührung miteinander stehen und dabei jedoch eine begrenzte Bewegungsfreiheit relativ zueinander
behalten. Das Bett als gesamte Einheit ist dann so ausgelegt, daß es im oberen Bereich der Säule schwebt,
wo es von oben durch ein Sperrgitter oder eine Sperrplatte zurückgehalten wird. Obwohl die Wirkungsweise
des Fließbetts im wesentlichen die güe iche wie bei einer
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herkömmlichen Füllung ist, insbesondere in der Beziehung, daß es eine große Kontaktgrenzfläche zwischen der durch
die Zwischenräume zwischen den Kugeln herabströmenden Flüssigkeit und den im Gegenstrom zur Flüssigkeit aufsteigenden
Gasen ergibt, hat es dennoch Vorteile im Vergleich zu herkömmlicheren Systemen. Einer dieser
Vorteile besteht darin, daß aufgrund der Drehbewegung und schwachen linearen Bewegung der Kugeln im Bett
keine Kanalbildung auftritt. Von der Flüssigkeit oder dem Gas mitgeführte Feststoffe setzen sich nicht dauernd
auf den Füllkörpern ab, sondern können im Gegenteil dauernd abgewaschen werden. Damit wird die Verstopfungsgefahr vermindert und es besteht keine Notwendigkeit
für eine periodische Stillegung zum Reinigen oder Austauschen der Füllung.
Bei einem solchen Wäscher hängt die Aufrechterhaltung der gewünschten Bewegungsart der Gaskontaktelemente
sehr stark von den Fluidgeschwindigkeiten und insbesondere
von der Geschwindigkeit des einströmenden, unreinen Gases ab. Bei sehr niedrigen Gasgeschwindigkeiten erfahren
die Gaskontaktelemente keinen ausreichenden Auftrieb, so daß sie nicht von einem Sperrgitter am
Boden abgehoben werden. Dies gilt besonders dann, wenn die Dichten der Elemente hoch sind und wenn der Durchsatz
der Flüssiglätsströmung in zur Gasströmung entgegengesetdter
Richtung verhältnismäßig hoch ist. Wenn jedoch die Gasgeschwindigkeiten hoch sind, besteht die Schwierigkeit,
daß einige oder alle Gaskontaktelemente zur Anlage an Sperrgittern gebracht werden, auch wenn ihre Menge
sehr wohl innerhalb der oben beschriebenen Grenzen liegt. Genauer heißt dies, daß die bei einem solchen Wäscher
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angewendeten Gasgeschwindigkeiten in der Regel im Bereich
von 2,5 m/sec "bis 8,5 m/sec (500 "bis 1700 feet/min) liegen,
während der Flüssigkeitsdurchsatz in entgegengesetzter Richtung im Bereich von 400 bis 3000 Litern je Minute
und Quadratmeter (10-75 US-Gallonen/min. Quadratfuß)
liegt. Dementsprechend liegt der Durchsatz der Waschflüssigkeit auf den Vaschflüssigkeitsdüsen in der Regel
im Bereich von ungefähr 3,8 bis 95 Litern je Minute (1-25 Gallonen/min). Als Folge dieser höheren Geschwindigkeit
ist nicht nur der Duichsatz bzw. die
Kapazität der Anlage beträchtlich höher, sondern auch der Absorptionswirkungsgrad ist deutlich besser. Auch
die Rückgewinnung der Gasbestandteile ist verbessert, was der Zweck der Behandlung sein kann.
Im Zusammenhang mit den Vorteilen eines solchen Wäschers sollte ferner berücksichtigt werden, daß die Füllkörper
bzw. Gaskontaktelemente in der Regel aus verschiedenen Materialien hergestellt sind und vorzugsweise
hohle, dünmvandige Kugeln aus plastischem oder einem
anderen Kunstharz oder dergl. sind. Alternativ sind andere Elemente mit geringer Dichte benutzt worden, beispielsweise
verschiedene geschäumte Kunststoffteile oder andere geschäumte Materialien mit einer undurchlässigen, äußeren
Oberfläche. In einigen Fällen sind hohle Metallkugeln bzw. Metallkugeln mit niedriger Dichte benutzt worden, und
es sind aufgeblasene Kunststoffbälle mit einer sehr dünnen Wand, die unter Druck stehendes Gas enthielten,
als Elemente mit extrem" geringer Dichte.benutzt worden.
In der Regel haben die Gaskontaktelemente eine Größe von bis zu ungefähr 10 cm (4 inch), oder mehr im Durchmesser,
sind jedoch in der Regel kleiner. Diese Gaskontaktelemente haben ferner in der Regel geringe Dichte,
so daß sie vom Strom unreinen Gases durch die Kontakt-
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zone zum Schweben gebracht werden. Diese Art von Elementen hat jedoch andere Nachteile, wobei einer darin
besteht, daß aufgrund der dauernden Berührung zwischen den leichten Elementen diese einem Abrieb unterliegen
und je nach ihrer stofflichen Zusammensetzung allmählich zu klein werden, um noch als Kontakt elemente wirksam
sein zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Naßwäscher zu schaffen, bei dem Kontaktelemente mit Untermaß am
Umlauf nicht teilnehmen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Naßwäscher zum Reinigen eines gasförmigen Pluidstromes vorgeschlagen,
der sich erfindungsgemäße auszeichnet durch ein Durchflußgehäuse mit einem Einlaß für unreines Gas .an einem
Ende und einen Auslaß für gereinigtes Gas am entgegengesetzten Ende, das einen Gaskanal dazwischen umschließt,
ein erstes Sperrgitter für Elemente, das quer zum Gaskanal an einem Ende desselben angeordnet ist, ein zweites
Sperrgitter für Elemente, das quer zum Gaskanal am andere Ende desselben angeordnet ist, wobei die Sperrgitter Gas
hindurchströmen lassen, eine Trennwandeinrichtung im Gaskanal, die von einer Stelle, die dicht beim Sperrgitter
am einen Ende des Gaskanals liegt, jedoch Abstand davon hat, zu einer Stelle verläuft, die dicht beim Sperrgitter
am anderen Ende des Gaskatials liegt, jedoch Abstand davon hat, und die den Gaskanal zwischen den
Sperrgittern in eine Kontaktzone und eine Element-behandlungszone
unterteilt, wobei die Trennwandeinrichtung einen Elementeinlaß und einen Elementauslaß für die
Elementbehandlungszone zwischen den Sperrgittern bildet,
zahlreiche Gaskontaktelemente, die beweglich zwischen den Sperrgittern angeordnet sind und solche Dichte haben,
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daß sie infolge eines Gasstromes, der durch den Einlaß für unreines Gas eintritt und durch die Sperrgitter
strömt, in der Kontaktzone in einem Schwebezustand gehalten und in die Elementebehandlungszone geleitet
werden können, und eine Elementabfihreinrichtung, die
eine Schrägfläche umfaßt, die in der Elementbehandlungszone angeordnet ist und in der wenigstens ein sich
erweiternder, nach unten verlaufender Schlitz ausgebildet ist, der bestimmte Abmessungen hat, damit eine bestimmte
Größe von Kontaktelementen durch ihn hindurchgehen kann.
Durch die Erfindung werden obige Probleme gelöst und
die oben genannten Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß ein Wäscher vorgesehen wird, in dem sich Elemente
befinden, die durch eine Kontakt zone und dann durch eine Elementbehandlungs zone umlaufen und aus dem Wäscher
abgezogen werden, wenn sie auf einen vorbestimmten Durchmesser verschlissen sind. Somit wird sowohl eine zwangs- '
läufige Reinigung auf wirtschaftliche, unkomplizierte Art als auch eine Beseitigung derjenigen umlaufenden
Kontaktelemente erreicht, die zu klein sind, um noch wirkungsvoll zu sein. Ferner sieht die Erfindung eine
Einrichtung vor, die ohne Störung des Waschvorgangs Kontakt elemente in den Wäscher zuführen und aus ihm entfernen
kann.
Die Erfindung betrifft somit einen verbesserten Naßwäscher, der Fluide miteinander in Berührung bringt und bei dem
die Fluide durch eine Kontaktzone strömen und ferner Fluidkontaktelemente kontinuierlich zwischen der Kontaktzone
und einer Elementbehandlungszone im Kreislauf geführt
werden, in der sie mit einem Waschfluid behandelt
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und aus der sie zurück in die Kontaktzone gezwungen
werden, wobei die Verbesserung aus einem Kontaktelementabführabschnitt
besteht, der innerhalb des Kreislaufbereichs der Kontaktelemsite angeordnet ist und durch
den während des Betriebes des Wäschers Elemente mit Untermaß entfernt bzw. abgezogen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Querschnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung: und
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht in einer Ebene gemäß 2-2 in Fig. 1.
Fig. 1 zeigt ein Durchflußgehäuse 10 mit einem Einlaß für schmutziges Gas an seinem einen Ende und einem Auslaß
12 für reines Gas an seinem anderen Ende. Ein Strom schmutzigen Gases tritt in das Gehäuse 10 ein und strömt
durch ein erstes Sperrgitter 13, das quer zu einem Ende des Gehäuses 10 verläuft. Dann gelangt der Strom
schmutzigen Gases in eine Kontaktzone 16, in der er in Berührung mit Gaskontaktelementen 17 tritt, die vorzugsweise
ungefähr Kugelform haben. Die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 sind in noch zu beschreibender Weise
mit einem dünnen Film einer Waschflüssigkeit überzogen, die entweder aus Waschfluideinlässen 26 oder einer
Düseneinrichtung 18 oder aus beiden eingespeist wird. Wenn das schmutzige Gas in Berührung mit den ungefähr
kugelförmigen Elementen 17 tritt, wird es gereinigt, da der darauf befindliche dünne Film aus Waschflüssigkeit
entweder bewirkt, daß Materialteilchen daran haften.
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oder alternativ chemisch mit den Verunreinigungen im Gasstrom reagiert. Die ungefähr kugelförmigen Elemente
17 schwimmen nach oben zu einem zweiten Sperrgitter 21, das geneigt angeordnet ist, damit die Strömung der Elemente
aus dem Gasstrom herausgeführt wird. Häufig werden die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 aus dem Gasstrom
herausgeleitet, ohne daß sie tatsächlich in Berührung mit dem zweiten Sperrgitter 21 treten. Wenn die Elemente
17 aus dem Gasstrom gelenkt werden, ohne daß sie in Berührung mit dem Gitter 21 treten, kann dies das
Ergebnis verschiedener Faktoren sein. Ein Faktor ist die Blockierwirkung anderer Elemente 17, die den Weg eines
bestimmten, ungefähr kugelförmigen Elementes 17 blockieren und die Funktion des zweiten Sperrgittörs 21 ausüben,
indem sie wirksam das ungefähr kugelförmige Element 17 in eine El emen tbehandlungs zone 23 lenken. Ein weiterer
Faktor kann sein, daß das Gas, das gereinigt wird oder gereinigt worden ist, die Neigung haben kann, entlang der
geneigten Oberfläche des zweiten Sperrgitters 21 zu strömen, bevor es durch dieses hindurchtritt. Es kann
daher eine laminare Gasströmung bestehen, die ungefähr kugelförmige Elemente 17 entlang der geneigten Oberfläche
nach oben führen, die dann schließlich ohne Berührung mit dem zweiten Sperrgitter 21 in die Elementbehandlungszone
23 geleitet werden. Ein dritter Faktor ist die Kraft, die die aus der Düseneinrichtung 18 gestrahlte
Waschflüssigkeit auf die ungefähr kugelförmigen Elemente ausübt. Unter gewissen Umständen kann diese Kraft ausreichen,
die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 daran zu hindern, das zweite Sperrgitter 21 zu berühren. In
diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß die Geschwindigkeit und somit die Kraft der aus der Düseneinrichtung
ausgestrahlten Waschflüssigkeit mit abnehmendem Abstand von der Düseneinrichtung 18 zunimmt. Dies hat zur Folge,
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daß auf die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 eine um so stärkere, nach unten gerichtete Kraft ausgeübt
wird, je näher die Elemente der Düseneinrichtung 18 kommen.
Wenn die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 den Bereich der Kontaktzone 16 nahe einem oberen Abschnitt 22 des
zweiten Sperrgitters 21 erreichen, werden sie vom Strom schmutzigen Gases nicht langer nach oben getragen, da
der obere Abschnitt 22 gasundurchlässig ist. Dies hat zur Folge, daß die im wesentlichen kugelförmigen
Elemente 17 aufgrund ihres Gewichtes in die Elementbehandlungszone 23 fallen, die von einer Trennwand 31
gebildet wird/ die den Bereich des Gehäuses 10 zwischen dem ersten und dem zweiten Sperrgitter in die Kontaktzone
und die Elementbehandlungszone unterteilt. Die ungefähr kugelförmigen Elemente 17 fallen in der Elementbehandlungszone
23 weiter nach unten und an wenigstens einem Waschfluideinlaß 26 vorbei, aus dem vorzugsweise
kein Waschgas sondern eine Waschflüssigkeit austritt, bis sie den unteren Abschnitt der Elementbehandlungszone
erreichen. Am unteren Ende der Trennwand 31 befindet sich ein nach unten und innen ragender Abschnitt 41,
der mit Abstand im wesentlichen parallel zu einer Schrägfläche 42 verläuft. In der Schrägfläche 42 sind
zahlreiche, sich nach unten erweiternde Schlitze 43 ausgebildet, die einen bestimmten, sich ändernden Durchmesser
haben, so daß Elemente mit Untermaß durch die Schlitze gehen und aus dem Wäscher entfernt werden.
Die Schrägfläche 42 geht in das erste Sperrgitter 13 über. Der Abschnitt 41 der Trennwand und die Schrägfläche
42 begrenzen einen Elementdurchlaß 24. Unmittelbar unter der Schrägfläche 42 ist mit einem gewissen Abstand zu
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dieser eine Abführrinne 44 für Elemente angeordnet, die durch die Wand des Gehäuses 10 hindurchführt. Die
Abführrinne 44 umfaßt einen geneigten Boden 46, der auch das untere Ende der Abführrinne bildet und über den
die aus der Behandlungszone 23 abgezogenen Elemente mit
Untermaß aufgrund ihres Gewichts frei aus dem Wäscher fließen können. Unmittelbar unter einer Aus3äJöffnung
47 ist ein Mikroschalter 48 angeordnet, der einen nach außen ragenden Finger 49 hat, der nach außen ragt, damit
er durch jedes Element betätigt wird, das aus der Abführrinne 44 austritt. Der Mikroschalter 48 ist
elektrisch mit einer noch zu beschreibenden Elexnentzufuhrvorrichtung verbunden. Es versteht sich, daß andere
Fühleinrichtungen als ein Mikroschalter in Verbindung mit einem nach außen ragenden Finger ebenfalls zur Erfassung
der aus dem Wäscher entfernten Elemente benutzt werden
können.
Unterhalb der Auslaßöffnung 47 befindet sich eine axial mit der Auslaßöffnung ausgerichtete Sammelkammer
für Elemente mit Untermaß, die die Elemente mit Untermaß vor der Beseitigung auffangen und sammeln kann.
Die Saromelkaramer 53 ist mit einem durchlässigen Rost
51 und einer Öffnung versehen, die in Verbindung mit einer Schlammabführleitung 52 steht, die dazu dient,
den Schlamm aus der Sammelkammer 53 abzuführen. Der Schlamm entsteht aus den Tropfen, die von den in der Samraelkammer
aufgefangenen Kontakt elementen abtropfen. Der Rost 51 weist zahlreiche Öffnungen auf, wobei die
Größe der Öffnungen so bestimmt ist, daß Schlamm durch sie hindurchtreten kann, wogegen die Kontaktelemente auf
dem Rost zurückgehalten werden.
Die Schrägfläche 42 dient in Kombination mit der Abführ-
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rinne ferner dazu, zu verhindern, daß der Strom schmutzigen Gases die von der Waschflüssigkeit aus dem Waschfluideinlaß
26 auf die ungefähr kugelförmigen Elemste 17 ausgeübte Kraft überwindet und die Elemente in der
Elementbehandlungszone 23 nach oben drückt. Dadurch wird
eine Umkehr der Kreisströmung der ungefähr kugelförmigen Elemente 17 zwischen der Kontaktzone 16 und der Elementbehandlungszone
23 verhindert. Die Waschflüssigkeit aus dem Waschfluideinlaß 26 reinigt die ungefähr kugelförmigen
Elemente 17 und überzieht sie mit einem dünnen Film aus Waschflüssigkeit und drückt sie erneut in den
Strom schmutzigen Gases. Sowohl die Waschflüssigkeit aus dem Waschf luideinlaß 26 als auch die Waschflüssigkeit
aus der Düseneinrichtung 18 fließt nach unten ab und wird in einem Reservoir 28 des Gehäuses 10 gesammelt,
aus dem sie über eine Abzugsleitung 29 abgezogen werden kann.
Oberhalb der Behandlungszone 23 befindet sich eine
Kontaktelementzufuhrvorrichtung, die in Verbindung mit
der Behandlungszone steht und einen Trichter 61 zum Speichern von Kontaktelementen, an dem sich eine Auslaßöffnung
62 befindet, sowie eine Zufuhrauslöseeinrichtung 63 aufweist, die betätigt wird, wenn der Mikroschalter 48
geschaltet wird. Die Zufuhrauslöseeinrichtung 63 umfaßt ein nicht dargestelltes Ventil, das in der Auslaßöffnung
62 des Trichters angeordnet ist, so daß in den Wäscher ein neues Kontaktelement jedesmal dann eingeführt werden
kann, wenn ein Kontaktelement mit Untermaß abgezogen wird.
Durch die Einfügung der beschriebenen Zufuhr- und Abführeinrichtungen
für Kontaktelemente in einen Wäscher können Elemente in den Wäscher eingeführt oder aus ihm
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abgezogen werden., ohne daß der Waschvorgang gestört wird.
Patentansprüche:
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Claims (6)
- PatentansprücheNaßwäscher zum Reinigen eines gasförmigen Fluidstromes, gekennzeichnet durch ein Durchflußgehäuse (10) mit einem Einlaß (11) für unreines Gas an einem Ende und einem Auslaß (12) für gereinigtes Gas am entgegengesetzten Ende, das einen Gaskanal dazwischen umschließt, ein erstes Sperrgitter (13) für Elemente, das quer zum Gaskanal an einem Ende desselben angeordnet ist, ein zweites Sperrgitter (21) für Elemente, das quer zum Gaskanal am anderen Ende desselben angeordnet ist, wobei die Sperrgitter Gas hindurchströmen lassen, eine Trennwandeinrichtung (31) im Gaskanal, die von einer Stelle, die dicht beim Sperrgitter _am einen Ende des Gaskanals liegt, jedoch Abstand davon hat, zu einer Stelle verläuft, die dicht beim Sperrgitter am anderen Ende des Gaskanals liegt, jedoch Abstand davon hat, und die den Gaskanal zwischen den Sperrgittern in eine Kontaktzone (16) und eiie Elementbehandlungs zone (23) unterteilt, wobei die Trennwandeinrichtung einen Elementeinlaß und einen Elementauslaß (24) für die Elementbehandlungszone zwischen den Sperrgittern bildet, zahlreiche Gaskontakt elemente (17), die beweglich zwischen den Sperrgittern angeordnet sind und solche Dichte haben, daß sie infolge eines Gasstromes, der durch den Einlaß für unreines Gas eintritt und durch die Sperrgitter strömt, in der Kontaktzone in einem Schwebezustand gehalten und in die Elementbehandlungszone geleitet werden können, und eine Elementabführeinrichtung (42, 48, 53), die eine Schrägfläche (42) umfaßt, die in der Elementbehandlungszone angeordnet ist und in der wenigstens ein sich erweiternder, nach unten verlaufender Schlitz (43) ausgebildet ist.509848/Ö7QS
- 2. Naßwäscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Elementabführeinrichtung eine Abführrinne (44) umfaßt, die unter dem sich erweiternden Schlitz (43) mit Abstand zu diesem angeordnet ist.
- 3. Naßwäscher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abführrinne (44) durch das Durchflußgehäuse (10) hindurchgeht.
- 4. Naßwäscher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein Element zufuhr rohr, das im Durchflußgehäuse (10) oberhalb der Elementbehandlungszone (23) angeordnet ist.
- 5. Naßwäscher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Element zuf uhr rohr durch das Durchflußgehäuse (10) hindurchgeht und in Zufuhrströmungsverbindung mit einer Zufuhrspeichervorrichtung mit einer Zufuhrauslöseeinrichtung (63) steht, die dazwischen angeordnet ist, wobei die Zufuhrauslöseeinrichtung auf eine Elementfühlvorrichtung ansprechend betätigt wird, die in der Elementabführeinrichtung angeordnet ist und betätigt wird, wenn Kontaktelemente durch bzw. in die Elementabführexnrichtung laufen.
- 6. Naßwäscher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elementfühl vorrichtung ein Mikroschalter (48) in Verbindung mit einem nach außen ragenden Finger (49) ist, wobei der Mikroschalter bei einer vorbestimmten Bewegung des Fingers betätigt wird.509S48/070SLeerseite
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| DE2509123C3 DE2509123C3 (de) | 1981-02-05 |
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