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DE250902C - - Google Patents

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Publication number
DE250902C
DE250902C DENDAT250902D DE250902DA DE250902C DE 250902 C DE250902 C DE 250902C DE NDAT250902 D DENDAT250902 D DE NDAT250902D DE 250902D A DE250902D A DE 250902DA DE 250902 C DE250902 C DE 250902C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
damping device
sheet
field
adjustment
inclination
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT250902D
Other languages
English (en)
Publication of DE250902C publication Critical patent/DE250902C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/10Braking magnets; Damping arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- M 250902 KLASSE 21 e. GRUPPE
Dämpfungseinrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juni 1911 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Dämpfungseinrichtung, welche besonders auch in Fällen, wo es sich um sehr langsame Schwingungen handelt und wo die sonst übliehen Methoden versagen, Anwendung finden kann.
Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform dieser Einrichtung. Es bedeutet m eine um die Achse α drehbare und gegebenenfalls unter
ίο dem Einfluß irgendeiner Richtkräft, z. B. der des Erdmagnetismus, sehr langsam schwingende Masse, e ist ein mit α verbundener Wechselstromelektromagnet, zwischen dessen entsprechend ausgebildeten Polen der am Boden feste und zu α konzentrisch angeordnete Kupfeping c steht. Ferner ist. in dem Felde des Magneten c ein um eine horizontale Achse leicht drehbares Kupferblech s von solcher Form angeordnet, daß es, solange m in Ruhe bleibt,
inifolge der Induktionswirkung symmetrisch ziiin Felde von e stellt und dieses gleichmäßig abschirmt, dagegen bei Schwingungsbewegungen von m durch einen Mitnehmer derart gesteuert wird, daß es je nach der Schwingungsrichtung nur die eine oder andere Seite des Feldes abschirmt. Infolge der hierdurch erzeugten Feldunsymmetric entstellt dann ein Drehmoment zwischen dem Kupferring c und dem Träger des Feldes e, das, wenn die Form des Schirmbleches und der Polstücke richtig gewählt ist, der Drehung von m entgegenwirkt und diese dämpft. Die Steuerung des Schirmbleches s kann in verschiedener Weise erfolgen. Gemäß dem gezeichneten Ausführungsbeispiel etwa durch eine Platte p, die in eine konzentrisch zu α angeordnete Quecksilberrinne r eintaucht und hier bei ruhender Masse m in der Querlage außer durch das Schirmblech s erforderlichenfalls noch durch eine · schwache elastische oder magnetische Richtkraft gehalten wird, dagegen sich infolge ihrer einseitigen Lagerung bei Drehung von in und β durch den Widerstand des Quecksilbers um ihre Achse b dreht und dabei dann mittels des Mitnehmers k, der in eine an der Achse von s befestigte Gabel g eingreift, das Schirmblech s im Felde von e verstellt. Diese Verstellung wird zweckmäßig durch zwei an e befestigte Anschläge nach beiden Seiten begrenzt. An die Stelle des Quecksilbers kann hier natürlich unter Umständen auch eine andere Flüssigkeit treten. In dem Sonderfall, wo die Achse α nur einseitig, z. B. nur an ihrem oberen Ende gelagert bzw. aufgehängt ist und mit ihrem freien unteren Ende bei Drehschwingungen von m eine Rauirikurvc beschreibt, kann die Steuerung von s auch durch die Ablenkung von der Vertikalen erfolgen, welche α während der Schwingungsbewegung erfährt. Es wird dann der Mitnehmer /e an m oder α befestigt, dagegen c nicht starr mit a verbunden, sondern gelenkig so aufgehängt, daß seine Schenkel vertikal bleiben, auch wenn α eine Neigung gegen die Senkrechte erfälirt. In diesem Falle rührt das Gegendrehmoment bei einer Bewegung von k und s hauptsächlich her von der Wechselwirkung zwischen den im festen Ring c und den im Schirms blech s durch e erzeugten Induktionsströmen. Die Einzelheiten der Konstruktion dieser

Claims (3)

  1. Dämpfungseinrichtung lassen sich noch in verschiedener Weise abändern, ohne daß dadurch das Wesen der Erfindung berührt wird; z. B. kann man den Kupferring, der im Ausfühmngsbeispiel vertikal aufgestellt und aus einem Zylindermantel oder einer Kugelschale geschnitten ist, auch als horizontal gelegte ringförmige Scheibe anordnen und dementsprechend die übrigen Konstruktionsteile ausbilden.
    Ρλτε ν τ-An Sprüche:
    i. Dämpfungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schwingungsbewegung des zu dämpfenden Körpers mittelbar oder unmittelbar ein magnetisches Wechselfeld unsymmetrisch gemacht wird und dann durch Induktion einer Metallmasse ein Gegendrehmoment liefert, , welches die Schwingungen dämpft.
  2. 2. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch ι) dadurch gekennzeichnet, daß die Feldunj symmetrie mittels eines beweglichen Schirm·; bleches (s) erzeugt wird, dessen Verstellung durch eine in Quecksilber oder in eine andere Flüssigkeit tauchende, bei Bewegung der schwingenden Masse (m) sich drehende Platte (ρ) erfolgt. j
  3. 3. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch jj für Körper, deren Drehschwingungen nicht in einer Ebene erfolgen, dadurch gekenn-j zeichnet, daß der Träger des Wechselfeldes derart nachgiebig mit dem schwingenden! Körper verbunden ist, daß er auch bei! einer Neigung der Drehachse gegen die' Vertikale senkrecht hängt, und daß durch· eben diese Neigung die Verstellung des die; Feidunsymmetrie bewirkenden Schirm-; bleches erfolgt. . !
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT250902D Active DE250902C (de)

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