DE2508298A1 - Kunststoffrohr mit leitender deckschicht - Google Patents
Kunststoffrohr mit leitender deckschichtInfo
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- DE2508298A1 DE2508298A1 DE19752508298 DE2508298A DE2508298A1 DE 2508298 A1 DE2508298 A1 DE 2508298A1 DE 19752508298 DE19752508298 DE 19752508298 DE 2508298 A DE2508298 A DE 2508298A DE 2508298 A1 DE2508298 A1 DE 2508298A1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L9/00—Rigid pipes
- F16L9/12—Rigid pipes of plastics with or without reinforcement
- F16L9/125—Rigid pipes of plastics with or without reinforcement electrically conducting
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L25/00—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00
- F16L25/01—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00 specially adapted for realising electrical conduction between the two pipe ends of the joint or between parts thereof
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Description
- Kunststoffrohr mit leitender Deckschicht Die Erfindung bezieht sich auf ein Kunststoffrohr, das auf seiner Innen- oder Außenseite mit einer ununterbrochenen leitenden Deckschicht versehen ist.
- Bei bekannten Kunststoffrohren, insbesondere aus PVC, sammeln sich beim Fördern trockener Medien wie Luft und mit Staubpartikeln angereicherter Luft durch derartige Rohre auf den Oberflächen der Kunststoffrohrteile elektrische Ladungen an, wodurch ein aus diesen Rohren hergestelltes Rohrsystem elektrostatisch aufgeladen wird. Derartige Kunststoffrohre sind deshalb für eine Verwendung an Stellen, an denen die elektrostatische Aufladung Explosionen-herbeiführen kann, z. B. in Bergwerksschächten etc., nicht gefragt.
- Es wurde schon versucht, diesen Nachteil durch Umwickeln der Kunststoffrohrteile mit einer leitenden Kunststoffolie, die sich weniger stark elektrostatisch auflädt, zu beseitigen.
- Ein solches Umwickeln bereitet in der Praxisjedoch Schwierigkeiten. Außerdem werden die verwendeten Folien leicht beschädigt, so daß die gewünschte Wirkung verloren geht.
- Ferner wurde schon vorgeschlagen, die Kunststoffrohrteile mit einem antistatischen Lack zu bespritzen. Diese Lacke haften Jedoch im allgemeinen nicht einwandfrei und verlieren ihre Eigenschaften mit der Zeit. Bei Anwendung solcher antistatischer Lacke sind zudem zwei aufeinanderfolgende Rohrteile wegen des Vorhandenseins eines zwischengeordneten isolierenden Dichtungsgliedes nicht elektrisch leitend miteinander verbunden, weshalb es erforderlich ist, Jedes Kunststoffrohrteil gesondert mit Hilfe von auf den Kunststoffrohrteilen befestigten Trägern od. dgl. Leitern zu erden. Dies verursacht wiederum allerhand Umstände und Schwierigkeiten.
- Die Erfindung will hier Abhilfe schaffen und sieht hierzu in erster Linie vor, daß Jeder Kunststoffrohrteil auf seiner Innen-und/oder Außenseite mit einer ununterbrochenen, vollständig mit der Rohrteiloberfläche verbundenen und auf dieser haftenden Kunststoff-, insbesondere thermohärtenden Kunststoff-Deckschicht versehen ist, welche eine der Deckschicht elektrische Leitfähigkeit verleihende Menge leitender Teilchen enthält.
- Das Kunststoffrohr besteht vorzugsweise aus Polyvinylchlorid und die thermohärtende Deckschicht aus einem modifizierten Epoxydharz, während die leitenden Teilchen aus Kohlenstoffteilchen bestehen, insbesondere Rußteilchen. Das Harz kann auch selbst noch leitend sein. Zum Aufbringen der Schicht wird das Harz mit leitenden Teilchen verdünnt mit Lösungsmittel auf das Rohr gespritzt oder das Rohr in die flüssige Zusammensetzung getaucht.
- Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus den Ansprüchen und der Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung näher veranschaulicht sind. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 in abgebrochener Darstellung ein Kunststoffrohrsystem mit Rohrteilen nach der Erfindung im Schnitt, bei dem gesonderte Muffen als aufnehmende Rohrteile Anwendung finden, und Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Verbindungsbereich eines Kunststoffrohrsystems, bei dem Muffenrohrteile mit angeformten Muffen verwendet werden.
- In Fig. 1 ist eine Anzahl von Einsteckrohrteilen 1 aus Polyvinylchlorid dargestellt, die mittels Muffenrohrteilen 2 in Form gesonderter Kunststoffmuffen aus Polyvinylchlorid untereinander verbunden sind. Zwischen Jedem Einsteckrohrteil 1 und Jedem Muffenrohrteil 2 befindet sich ein Dichtungsglied in Form eines Gummiringes 8.
- Auf Jedem Einsteckrohrteil 1 und Jedem Muffenrohrteil 2 befindet sich auf der Außenseite eine Deckschicht aus einem aufgespritzten thermohärtenden Harz, insbesondere einem aufgespritzten Epoxydharz, mit leitenden Kohlenstoffteilchen. Insbesondere verwendet man einen modifizierten Epoxydharzlack, welcher im Handel unter der Bezeichnung Finch 453-1-1 modified epoxy resin of Finch Paint and Chemical Division of Bostik GmbH, Oberursel, erhältlich ist.
- Für den Erhalt einer elektrischen Leitung zwischen den Deckschichten auf den Einsteckrohrteilen 1 und den Muffenrohrteilen 2' können dünne Metallstreifen 10 einerseits auf die Deckschicht des Muffenrohrteils 2 und andererseits auf die Deckschicht des Einsteckrohrteils 1 aufgeklebt werden. Hierfür kann z. B.
- Aluminiumfolie Anwendung finden.
- Das ganze Rohrsystem wird mittels eines Verbindungsleiters 11 an Erde gelegt.
- Anstelle von Muffenrohrteilen 2 in Form gesonderter Muffen könne auch Kunststoffrohre mit angeformter Muffe 4 Anwendung finden, welche auf ihrer Außenseite mit der oben erwähnten leitenden Deckschicht versehen sind. Diese leitende Deckschicht setzt sich mit ihrem Bereich 7 vor der Stirnseite 5 des Muffenendes 4 und entlang der Innenseite des Muffenendes unter Bildung eines auf der Innenseite liegenden Deckschichtbereiches 6 fort. Diese Schichten kann man durch Tauchen des Rohrendes aufbringen.
- Auch der Einsteckrohrteil 1 aus Polyvinylchlorid ist seinerseits mit der erwähnten leitenden Deckschicht versehen.
- Zwischen dem Muffenrohrteil und dem Einsteckrohrteil ist gleichfalls ein Dichtungsring 8 angebracht, der Jedoch bei Bestehen aus kautschukelastischem Material eine zur Gewährleistung einer elektrischen Leitung zwischen der Deckschicht 3 des Einsteckrohrteils 1 und des Deckschichtbereiches 6 auf dem Muffenrohrteil 2 ausreichende Rußteilchenmenge enthält. Zumindest enthält er 8 %, besser zumindest 10 %, und insbesondere und vorzugsweise etwa 20 % Kohlenstoffteilchen.
- Als Kohlenstoffteilchen können allgemein bekannte Rußteilchen eines eine einwandfreie elektrische Leitung gewährleistenden Typq verwendet werden.
- DES Anwendung findende Ruß wird gemahlen und besteht im allgemeinen aus einem bei der Verbrennung stark ungesättigter Verbindungen, vorzugsweise Acetylen, anfallenden Ruß.
- Es können auch zugfeste Rohrverbindungen hergestellt werden, bei denen die die Zugfestigkeit herbeiführenden Mittel als elektrische Leitungsmittel wirksam sein können. Zu diesem Zweck können diese die Zugfestigkeit herbeiführenden Mittel mit einer Deckschicht von Aluminiumteilchen oder Rußteilchen versehen sein.
- Für die Deckschicht können Jedoch auch hier, wie oben für die Rohrteile schon erwähnt, andere leitende Teilchen Anwendung finden.
- Bei der Ausbildung von Zweigverbindungen ist auch eine elektrisch leitende Verbindung zwischen Zweigrohr und Hauptrohr vorsehbar.
- Schließlich kann sich bei einer Muffenverbindung von Rohrteilen mit einer inneren leitenden Deckschicht die sich im Inneren des Einsteckrohrteils erstreckende Deckschicht am Ende dieses Teils auf dessen Außenfläche fortsetzen, um eine leitende Verbindung zu bekommen.
Claims (6)
- Patentansprüche:W Kunststoffrohr, das auf seiner Innen- und/oder Außenseite mit einer ununterbrochenen leitenden Deckschicht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß Jeder Kunststoffrohrteil (1, 2) auf seiner Innen- und/oder Außenseite mit einer ununterbrochenen, vollständig mit der Rohrteiloberfläche verbundenen und auf dieser haftenden Kunststoff-, insbesondere thermohärtenden Kunststoff-Deckschicht versehen ist, welche eine der Deckschicht elektrische Leitfähigkeit verleihende Menge leitender Teilchen enthält.
- 2. Kunststoffrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht einen Epoxydharz enthält.
- 3. Kunststoffrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht einen auf dem Kunststoffrohrmaterial fest haftenden, modifizierten Epoxydharz enthält.
- 4. Kunststoffrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Teilchen aus Kohlenstoff bestehen.
- 5. Kunststoffrohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenstoffteilchen aus insbesondere durch Verbrennen yon ungesättigten Verbindungen, wie Acetylen, gebildeten Rußteilchen bestehen.
- 6. Kunststoffrohr nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffrohr aus thermoplastischem Werkstoff, insbesondere PVC, besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CA193,852A CA1012584A (en) | 1973-03-03 | 1974-03-01 | Plastic pipe system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2508298A1 true DE2508298A1 (de) | 1975-09-04 |
Family
ID=4099351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752508298 Withdrawn DE2508298A1 (de) | 1974-03-01 | 1975-02-26 | Kunststoffrohr mit leitender deckschicht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2508298A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4018753A1 (de) * | 1990-06-12 | 1991-12-19 | Platzer Schwedenbau Gmbh | Mehrschichtrohr |
| EP1191268A1 (de) * | 2000-09-20 | 2002-03-27 | Ti Group Automotive Systems (Fuldabrück) GmbH | Kupplung, insbesondere Schnellkupplung, für Kraftstoffrohrleitungsabschnitte |
| FR2974613A1 (fr) * | 2011-04-26 | 2012-11-02 | In Flex | Dispositif d'accouplement pour relier de maniere liberable deux tubes. |
| CN111336334A (zh) * | 2020-03-05 | 2020-06-26 | 深圳市华胜建设工程有限公司 | 一种给排水管道连接构造 |
-
1975
- 1975-02-26 DE DE19752508298 patent/DE2508298A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4018753A1 (de) * | 1990-06-12 | 1991-12-19 | Platzer Schwedenbau Gmbh | Mehrschichtrohr |
| EP1191268A1 (de) * | 2000-09-20 | 2002-03-27 | Ti Group Automotive Systems (Fuldabrück) GmbH | Kupplung, insbesondere Schnellkupplung, für Kraftstoffrohrleitungsabschnitte |
| US6402205B1 (en) | 2000-09-20 | 2002-06-11 | Ti Group Automotive Systems | Fuel-line coupling |
| FR2974613A1 (fr) * | 2011-04-26 | 2012-11-02 | In Flex | Dispositif d'accouplement pour relier de maniere liberable deux tubes. |
| CN111336334A (zh) * | 2020-03-05 | 2020-06-26 | 深圳市华胜建设工程有限公司 | 一种给排水管道连接构造 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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