DE2508162C3 - Fadenführungsvorrichtung zum gleichzeitigen Aufwickeln mehrerer Fäden - Google Patents
Fadenführungsvorrichtung zum gleichzeitigen Aufwickeln mehrerer FädenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fadenführungsvorrichtung zum gleichzeitigen Aufwickeln mehrerer Fäden
mittels einer in einem Gehäuse gelagerten Kehrgewindewalze mit mindestens zwei nebeneinander angeordneten,
in sich geschlossenen, gleichartigen und durch eine mittlere Ringnut voneinander getrennten Kehrgewindenuten
mit Changierfadenführern, wobei die Fadenführer in einem gemeinsamen Fübrungsschlitz
längs des Gehäuses geführt sind.
Eine solche Fadenführungsvorrichtung ist bekannt aus der FR-PS 21 64 363. Bei der bekannten Fadenführungsvorrichtung
sind die zwei auf einer Kehrgewindewalze nebeneinander angeordneten Kehrgewindenuten
für die Changierfadenführer voneinander unabhängig und jeweils in sich geschlossen; es sind auch keine
Angaben über Hilfsnuten oder Auslaufnuten vorhanden.
Ausgehend von einer solchen Fadenführungsvorrichtung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die
Kehrgewindewalze mit mindestens zwei Kehrgewindenuten so auszubilden, daß die Changierfadenführer in
die jeweils zugeordneten Kehrgewindenuten problemlos eingeführt und auch, beispielsweise durch Rückdrehen
der Kehrgewindewalze, wieder entnommen werden können, ohne daß auf die jeweilige Position der
Changierfadenführer besonders geachtet werden muß und ohne daß gegenseitige Störungen auftreten. Zu
beachten ist in diesem Zusammenhang besonders, daß beim Rückdrehen der Kehrgewindewalze bei Mehrfachchangiersystemen
zur Entnahme eines Fadenführers gleichzeitig auch immer die anderen Fadenführer in
ihre Auslaufnuten gelangen könnten, so daß es zu unbeabsichtigten Beschädigungen kommen kann.
Bekannt ist in diesem Zusammenhang auch aus der US-PS 32 48 064 eine Fadenführungsvorrichtung zum
Aufwickeln eines einzigen Fadens mittels einer in einem Gehäuse gelagerten Kehrgewindewalze, die eine in sich
geschlossene Kehrgewindenut trägt Auf einer Seite verfügt diese Kehrgewindenut über eine Hilfsauslaufnut,
die von dem Changierfadenfijhrer dann erreicht
werden kann, wenn man die Kehrgewindewalze entgegen der üblichen Laufrichtung antreibt. Da die
Hilfsauslaufnut aber auch der Kehrgewindewalze einen schrägen Verlauf hat, muß äußerste Vorsicht aufgewendet
werden, wenn man verhindern will, daß der in die
ίο Hilfsauslaufnut gelangte Fadenführer, der ja stets auch
immer im Führungsschlitz des umgebenden Gehäuses geführt ist, nicht am Ende der Hilfsauslaufnut beschädigt
werden soll oder diese selbst beschädigt. Der Rücklauf
der Kehrgewindewalze muß daher sehr vorsichtig
is ausgeführt werden.
Andererseits unterliegen solche Changierfadenführer wegen der doppelten Beanspruchung durch den
Führungsschlitz des Gehäuses und die Führung durch die Kehrgewindenut einem gewissen Verschleiß, der
Μ dpreh die harten Schlageinwirkungen jeweils am Ende
der Querbewegung noch vergrößert wird Es ist daher häufig erforderlich, die Fadenführer auszutauschen,
wobei es erwünscht ist, daß zu diesem Zweck nicht jeweils die gesamte Fadenführungsvorrichtung zerlegt
werden muß, wenn die Kehrgewindewalze mehrere Kehrgewindenuten trägt. Eine solche Zerlegung macht
nachfolgend auch stets eine umständliche Justierung der Relativpositionen der Fadenführer zueinander und zur
Längsrichtung der Kehrgewindewalze erforderlich, daher sind bekannte Fadenführungsvorrichtungen mit
mehreren Kehrgewindenuten nur mit erheblichem, handwerklichem Geschick zu warten.
Zur Lösung der genannten Aufgabe geht die Erfindung gattungsmäßig aus von der eingangs
genannten und als bekannt vorausgesetzten Fadenführungsvorrichtung und besteht erfindungsgemäß darin,
daß jede Kehrgewindenut über jeweils eine an sich bekannte Hilfsauslaufnut mit der mittleren Ringnut
verbunden ist, und daß die Hilfsauslaufnuten symmetrisch mit Bezug auf die Ringnut derart in die
angrenzenden Kehrgewindenuten einmünden, daß durch einen Antrieb der Kehrgewindewalze in Rücklaufrichtung
beide Changierfadenführer gleichermaßen in einen über der Ringnut befindlichen, an sich
bekannten Ausschnitt des Führungsschlitzes bewegbar sind.
Durch die Erfindung wird das Auswechseln der Fadenführer bei einer gleichzeitig mehrere Fäden
aufwickelnden und daher über mehrere getrennte
so Kehrgewindenuten verfügenden Fadenführungsvorrichtung dadurch problemlos, daß zum Auswechseln die
gemeinsame Kehrgewindewalze lediglich noch für einen bestimmten, aber nicht notwendigerweise präzise
vorgegebenen Zeitraum rückläufig angetrieben wird, woraufhin sich dann die Changierfadenführer an einer
bestimmten Stelle des Führungsschlitzes im Bereich einer mittleren Ringnut der Kehrgewindewalze ansammeln.
In dieser Ringnut werden dann die neuen Changierfadenführer eingesetzt und ein Vorlauf der
Kehrgewindewalze bringt diese in ihre zugeordneten Kehrgewindenuten, ohne daß die Justierarbeiten erforderlich
sind.
Die Erfindung sichert daher auch die Verwendung von sehr schnell laufenden Fadenführungsvorrichtun-
fr"> gen, bei denen wegen der hohen Geschwindigkeit die
Changierfadenführer sich stark abnutzen, da kein umständlicher und mühsamer Austauschvorgang mehr
erforderlich ist.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausgestaltung sind an zwei Führungsschienen des Gehäuses jeweils parallel
zu diesen Abdeckplatten befestigt, wobei eine der Abdeckplatten einen auf den Ausschnitt der einen
Führungsschiene ausgerichteten ausgesctjnittenen Bereich
aufweist.
Im folgenden werden Aufbau und Wirkungsweise eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der
Figuren im einzelnen näher erläutert Dabei zeigt
Fig. 1 in schematischer Seitenansicht und teilweise im Schnitt eine Fadenführungsvorrichtung mit Spufvorrichtung
und antreibender Reibrolle entsprechend vorliegender Erfindung,
Fig.2 in Abwicklung eine Kehrgewindewalze mit
den Kehrgewindenuten für die Fadenführer auf ihrer Oberfläche und
Fig.3 in schematischer Draufsicht die Führungsschienen,
die auf einem Gehäuse montiert sind, welches die Kehrgewindewalze umgibt
In Fig. 1 ist eine Wickelanordnung mit changierender
Fadenführungsvorrichtung dargestellt, wobei ein dem System zugeführter Faden 1 auf eine Spule 2 zur
Bildung einer Wickelpackung 3 aufgewickelt wird; die Spule und später die Wickelpackung steht dabei in
Reibkontakt mit einer Reibrolle 4. Während des Wickelvorganges wird der Faden 1 in axialer Richtung
zur Reibrolle 4 von der Fadenführungsvorrichtung 5 changiert Die Fadenführungsvorrichtung 5 besteht aus
einer zylindrischen Kehrgewindewalze β, -die drehbar im
Rahmen der Wickelanordnung in axial-paralleler Ausrichtung zur Reibrolle 4 gelagert ist; des weiteren ist
ein Gehäuse 7 vorgesehen, welches an einer auf die Reibrolle 4 gerichteten Position eine horizontale
öffnung aufweist; die Kehrgewindewalze 6 ist drehbar innerhalb des Gehäuses 7 angeordnet, an welchem noch
zwei horizontale Führungsschienen 8 und 9 an den horizontalen Randkanten der erwähnten öffnung
befestigt sind, so daß sich ein horizontaler Führungsschlitz zwischen den beiden Führungsschienen 8 und 9
ergibt In diesem horizontalen Führungsschlitz gleitet ein Changierfadenführer 10, der darin gehalten ist Der
Führungsschlitz selbst ist dann schließlich noch von zwei Deckplatten 11 und 12 abgedeckt die an den
Führungsschienen 8 und 9 jeweils befestigt sind, so daß der horizontale Führungsschlitz gegen Einwirkungen
von Staub, Verschmutzungen u. dgl. geschützt ist Die Kehrgewindewalze 6 weist endlose schraubenförmige
oder spiralige Kehrgewindenuten 6a auf, in denen gleitend eine Rolle 10a läuft die drehbar auf einem
Zapfen 106 montiert ist, der von dem Changierfadenführer 10 ausgeht. Daher läßt sich durch entsprechend
schnelle Drehung der Kehrgewindewalze 6 eine schnelle Changierbewegung oder Hin- und Herbewegung
des Fadenführers 10 längs des weiter vorn schon erwähnten horizontalen Führungsschlitzes erzielen.
Aufgrund dieser schnellen Hin- und Herbewegung nutzt sich dann der Fadenführer 10 sehr schnell ab, wie weiter
vorn schon erläutert
In F i g. 2 ist die Kehrgewindewalze 6 in Draufsicht
gezeigt Sie verfügt über ein Paar geschlossener, endloser, schraubenförmiger, sich in sich selbst überkreuzender
Kehrgewindenuten A und B, die der Changierbewegung der Fadenführer 10 in axialer
Längsrichtung zur gemeinsamen Kehrgewindewalze 6 dienen. Um die erwähnten Fadenführer 10 genauer
kennzeichnen zu können, ist der Fadenführer für die Führungsnut A mit dem Bezugszeichen 10c und der
Fadenführer für die Führungsnut B mit dem Bezugszei-
chen 1Od versehen. In die zylindrische Oberfläche der
Kehrgewindewalze 6 ist an einer Stelle zwischen den Kehrgewindenuten A und B eine mittlere Ringnut 20
gebildet Die Form der Kehrgewindenuten A trad B ist symmetrisch ausgebildet mit Bezug auf die Ringnut 20.
Die Kehrgewindenut A besteht aus der Kombination einer schraubenförmigen Nut 21a und einer schraubenförmigen
Nut 22a, die die Nut 21a an Oberkreuzungspunkten 23a schneidet In gleicher Weise umfaßt die
Kehrgewindenut B die Kombination einer schraubenförmigen Nut 21i>
und einer schraubenförmigen Nut 226, die die Nut 216 an Oberkreuzungspunkten 23!»
schneidet Die Enden der Nuten 21a, 6 und 22a. 6 sind
jeweils miteinander verbunden. Die schraubenförmige Nut 21a und damit die Kehrgewindenut A ist über eine
Hilfsauslaufnut 24a mit der Ringnut 20 verbunden, dabei vedäuft die Hilfsauslaufnut als Abzweigung und
versetzt zum inneren Teil der Nut 21a; in gleicher Weise
ist die Nut 216 und damit die Kehrgewindenut B mit der Ringnut 20 über eine Hilfsauslaufnut 246 verbunden, die
als Abzweigung gegenüber dem inneren Teilbereich der Nut 226 versetzt angeordnet ist und in einem Winkel zu
dieser verläuft, wie dies insgesamt die Darstellung der F i g. 2 zeigt.
Jede Rolle 10a der Fadenführer lOcund 10dist jeweils
drehbar in den Kehrgewindenuten A und β gelagert und steht mit diesen in Wirkverbindung (siehe Fig.2). Die
Ringnut 20 weist eine Breite auf, die mehr als doppelt so breit ist wie der Durchmesser einer Rolle 10a, dabei ist
die Breite der Hüfsauslaufnuten 24a und 246 auch größer als die den Fadenführern 10c und 10c/
zugeordneten Rollen 10a
Wird daher die Kehrgewindewalze 6 in der durch den Pfeil X in F i g. 2 dargestellten Richtung gedreht dann
gleiten die Fadenführer 10c und 10c/ jeweils längs der sich überkreuzenden Kehrgewindenuten A und B in den
Richtungen, die durch die kleinen, mit durchgezogenen Linien gekennzeichneten Pfeile dargestellt sind. Da die
Fadenführer lOcund lOc/in ihren Bewegungen durch die
Führungsschienen 8 und 9 begrenzt sind, verschieben sich die Fadenführer 10c und 1Od bei Drehung der
Kehrgewindewalze und bei Gleiten in den Nuten 21a und 216 in der Zeichnungsebene der F i g. 2 nach rechts.
Gleiten andererseits die Fadenführer 10c und 1Od entlang der schraubenförmigen Nuten 22a und 226,
dann verschieben sie sich nach links in der Zeichnungsebene der Fig.2. Auf diese Weise erzeugt man die
Changierbewegung der Fadenführer lOcund 10d.
Ist es erforderlich, die abgenutzten Fadenführer 10c und 1Od aus den Kehrgewindenuten A und B zu
entnehmen, dann wird die Kehrgewindewalze 6 in einer Richtung entgegengesetzt zu ihrer normalen Laufrichtung
verdreht. Diese entgegengesetzte Richtung ist durch den Pfeil Kin F i g. 2 dargestellt.
Aufgrund dieser entgegengesetzten Verdrehung der Kehrgewindewalze 6 in der V-Richtung werden die
Fadenführer 10c und 1Od in den Nuten 21a und 226 gemäß mit durchbrochenen Linien dargestellten kleinen
Pfeilen geführt und werden dann eingeführt jeweils in die Hüfsauslaufnuten 24a und 246, woraufhin sie dann
schließlich in die Ringnut 20 gelangen. Aus dieser lassen sich die Fadenführer 10c und 1Od dann leicht
entnehmen.
Es ist allerdings erforderlich, daß die Ringnut 20 die FaHenführer 10c und 1Od noch festhält bis iliircb einen
Bearbeitungsvorgang von Hand die Fadenführer lOc und 1Od aus dieser Nut entnommen und von der
Kehrgewindewalze 6 entfernt werden können. Um
diesen Vorgang durchführen zu können, weisen die
Führungsschiene 8 und die Abdeckplatte 11 ausgeschnittene Bereiche 8a und 11a auf, die ausgerichtet sind
auf die Ringnut 20, wie dies in Fig.3 dargestellt ist.
Diese offenen Bereiche der Ausschnitte 8a und 11 b sind
groß genug, so daß man aus ihnen die Fadenführer 10c und ICk/entnehmen kann.
Ist es daher erforderlich, die abgenutzten Fadenführer
1Or und 1Oi/gegen neue auszuwechseln, dann wird
zunächst der nicht dargestellte Antriebsmotor abgestoppt. Anschließend wird die Kehrgewindewalze 6 in
einer zu ihrer normalen Drehrichtung entgegengesetzten Richtung gedreht, bis die Fadenführer in die Ringnut
gelangen und entnommen werden können.
Anschließend werden die Rollen 10a neuer Fadenführer in die Ringnut 20 eingesetzt, und zwar durch die
schon erwähnten ausgeschnittenen Teile 8a und 11a; daraufhin wird dann die Kehrgewindewalze 6 in ihrer
normalen Laufrichtung angetrieben, wobei auch die neuen Fadenführer jeweils in die Richtung der
Kehrgewindenuten A und β gedrückt werden. Wenn die Einlaßöffnung der Hilfsauslaufnuten 24a und 246 dann
den Fadenführern gegenüberliegt, gleiten die Fadenführer in diese hinein und werden anschließend in die
Kehrgewindenuten A und B überführt, bei entsprechend weiterer Drehbewegung der Kehrgewindewalze 6.
Da das die Kehrgewindewalze 6 umgebende Gehäuse 7 in der Lage ist, um die Achse der Kehrgewindewalze
gedreht zu werden, selbst dann, wenn zwischen Reibrolle 4 und einem der Fadenführer 10c und 10t/ein
Faden eingeklemmt ist, läßt sich dieser eingeklemmte Faden leicht aus seiner schwierigen Position zwischen
der Reibrolle 4 und den Fadenführern 10c (10c/> entfernen, so daß sich auch die Lebensdauer und die
Haltbarkeit der Fadenführer verlängern läßt.
ίο Da es nicht erforderlich ist, die Führungsschienen 8
und 9 von dem Gehäuse 7 zu entfernen, wenn dieser Wechselvorgang der Fadenführer durchgeführt wird,
gelingt es, die so wichtige parallele Anordnung der Führungsschienen 8 und 9 grundsätzlich aufrechtzuer-
is halten, ohne daß es irgendwelcher umständlicher Einstellarbeiten bedarf, um diese wieder in ihren
parallelen Zustand zu bringen.
Wesentlich ist schließlich noch, daß das mindestens eine Paar von Kehrgewindenuten A und ß symmetrisch
auf der zylindrischen Oberfläche der Kehrgewindewalze 6 mit Bezug auf die Ringnut 20 angeordnet sind.
Dadurch können die Fadenführer 10c und 1Oo gleichzeitig aus der Ringnut 20 aufgenommen werden,
und ein solcher Fadenführer-Wechselvorgang läßt sich leicht und in beträchtlich kürzerer Zeit durchführen.
Claims (2)
1. Fadenführungsvorrichtung zum gleichzeitigen
Aufwickeln mehrerer Fäden mittels einer in einem Gehäuse gelagerten Kehrgewindewalze mit mindestens
zwei nebeneinander angeordneten, In sich geschlossenen, gleichartigen und durch eine mittlere
Ringnut voneinander getrennten Kehrgewindenuten mit Changierfadenführern, wobei die Fadenführer
in einem gemeinsamen Führungsschlitz längs des Gehäuses geführt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Kehrgewindenut (A, B) über jeweils eine an sich bekannte Hilfsauslaufnut (24a,
24b) mit der mittleren Ringnut (20) verbunden ist, und daß die Hilfsauslaufnuten (24a, 24£>J symmetrisch
mit Bezug auf die Ringnut (20) derart in die angrenzenden Kehrgewindenuten einmünden, daß
durch einen Antrieb der Kehrgewindewalze (6) in Rücklaufrichtung beide Changierfadenführer (10c
iOd) gleichermaßen in einen über der Ringnut befindlichen, an sich bekannten Ausschnitt (8a, Wa)
des Führungsschlitzes bewegbar sind.
2. Fadenführungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß an zwei Führungsschienen (8, 9) des Gehäuses (7) jeweils parallel zu
diesen Abdeckplatten (11,12) befestigt sind und eine der Abdeckplatten (U) einen auf den Ausschnitt (Sa)
der einen Führungsschiene ausgerichteten ausgeschnittenen Bereich (11 aj aufweist.
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