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DE2507561A1 - Verfahren zur herstellung von verbundmaterial fuer lager oder gleitstuecke - Google Patents

Verfahren zur herstellung von verbundmaterial fuer lager oder gleitstuecke

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Publication number
DE2507561A1
DE2507561A1 DE19752507561 DE2507561A DE2507561A1 DE 2507561 A1 DE2507561 A1 DE 2507561A1 DE 19752507561 DE19752507561 DE 19752507561 DE 2507561 A DE2507561 A DE 2507561A DE 2507561 A1 DE2507561 A1 DE 2507561A1
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DE
Germany
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lead
copper
strip
thickness
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DE19752507561
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Inventor
Nobukazu Morisaki
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Daido Metal Co Ltd
Original Assignee
Daido Metal Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE2507561A1 publication Critical patent/DE2507561A1/de
Publication of DE2507561B2 publication Critical patent/DE2507561B2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/22Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded
    • B23K20/227Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded with ferrous layer
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S384/00Bearings
    • Y10S384/90Cooling or heating
    • Y10S384/912Metallic
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T29/49709Specific metallic composition

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

DR. ING. E. HOFFMANN · Dirt. IKG. »V, FXTLE · DR. RER. NAT. K. HOFFMANN D-8000 MÖNCHEN 81 · ARABELLASTRASSE 4 · TELEFON (0811} 911087
26 430
DAIDO METAL COMPANY, Ltd., Nagoya / Japan
Verfahren zur Herstellung von Verbundmaterial für Lager oder Gleitstücke
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Verbundmaterial für Lager oder Gleitstücke, insbesondere ein Verfahren zur Herstellung von Verbundmaterial für Lager oder Gleitstücke, das aus einem Stahl*" oder Kupfer elektroplattiertetj Stahlrücken, dessen eine Seite eine Schicht aus einer Legierung auf Kupferbasis, wie beispielsweise eine Kupfer-Blei-Legierung oder eine Blei-Bronze-Legierung, geeignet für Lager, darauf ge-
609815/0801 t
bunden aufweist, und einer Schicht aus einer Legierung auf Bleibasis besteht, die mit Hilfe von Druck an die Legierungsschicht auf Kupferbasis unter Bildung einer Lageroberfläche gebunden wurde.
Bisher wurden zur Herstellung einer Lageroberflächenschicht auf der Vorderseite eines Verbundmaterialstreifens für Lager in den meisten Fällen das Gießverfahren oder das Elektroplattieren angewendet. Gemäß dem Stand der Technik wurde eine Lageroberflächenschicht gebildet, indem eine Weißmetallegierung auf Bleibasis wie beispielsweise die Legierungen mit den SAE 13 bis 16 (wie z.B. die Legierungen mit den JIS WJ 6 bis 10), auf der Legierungsschicht auf Kupferbasis eines Bimetallstreifens, der aus einem Stahlrücken und der Legierungsschicht auf Kupferbasis, gebunden an die Oberfläche des Stahlrückens, besteht,
aufgetragen wurde. Der Stand der Technik beschreibt auch ein Verfahren, in welchem der obengenannte Bimetallstreifen in die gewünschte Gestalt bzw. Form gebracht wird und dann eine Legierung auf Bleibasis zur Bildung einer Lageroberflächenschicht, (die beispielsweise so zusammengesetzt ist, daß 10% aus Sn und der restliche Anteil aus Pb, oder 8% aus Sn, 2% aus Cu und der restliche Anteil aus Pb bestehen) auf die Vorderseite des Bimetal Is treif ens durch Elektroplattierung aufgetragen wird, so daß eine Lageroberflächenschicht gebildet wird.
Wenn das Gießverfahren angewendet wird, besteht wegen des bei einer Temperatur oberhalb des Schmelzpunktes der Bleilegierung durchgeführten Bindeverfahrens (bonding operation) die Tendenz, daß sich spröde, intermetallische Verbindungen zwischen der Legierungsschicht auf Kupferbasis und der Bleilegierungsoberflächenschicht bilden, die zu vermindertem Bindevermögen unter
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dynamischen Bedingungen führen. Da außerdem das durch Gießen hergestellte Legierungsprodukt keine gleichmäßige Dicke aufweist, muß vor der Press- bzw. Druckverformung eine Planierung (facing step) durchgeführt werden. Wenn andererseits das Elektroplattierungsverfahren angewendet wird, ist es notwendig, die Elektroplattierung durchzuführen, nachdem die Werkstücke in die entsprechenden Formen bzw. Gestalten überführt worden sind; das Ergebnis ist eine Verminderung der Produktivität und außerdem müssen komplizierte und teuere Elektroplattierungsanlagen verwendet werden. Außerdem ist der Elektrolyt sehr schwer zu steuern. Wenn die Steuerung ungenau durchgeführt wird, werden die unerwünschten Bestandteile an dem Werkstück galvanisch niedergeschlagen. Es ist außerordentlich schwierig, jederzeit eine elektrolytische Fällung einer erwünschten und nicht variierenden Zusammensetzung zu.bekommen. Eine ungenaue Steuerung des Elektrolyten führt auch zu schweren Problemen bezüglich des Abschälens der Elektrolyt schicht. Außerdem ist es selbstverständlich, daß die Verwendung eines Elektrolyten ein Verschmutzungsproblem darstellt. Das Elektroplattierungsverfahren hat somit verschiedene Nachteile, wie sie oben beschrieben wurden.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Verbundmaterials für Lager oder Gleitstücke, das die obengenannten Nachteile nicht aufweist.
Dieses Ziel wurde durch ein Verfahren zur Herstellung von Verbundmaterial für Lager oder Gleitstücke erreicht, in welchem man auf einen Streifen mit einer Stahlrückseite und einer Schicht einer Legierung auf Kupferbasisfdie an die Vorderseite der Stahlrückseite gebunden ist, und auf einen Streifen einer Legierung auf Bleibasis, wobei die Legierung auf Kupferbasis
) Dies ist aus wirtschaftlichen Gründen unerwünscht. Außerdem kann nach dem Gießverfahren nur eine niedrige Ausbeute an Legierungen erhalten werden.
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zwischen der S tahlriicksei te und dem Legierungsstreifen auf Bleibasis angeordnet ist, gleichzeitig durch Walzen Druck anwendet, so daß die beiden Streifen eine Temperatur von Raumtemperatur bis 200 C haben und der Druck so ist, daß die Gesamtdicke der beiden Streifen um 8% bis 40% reduziert wird und so daß die beiden Streifen unter Bildung des Verbundmaterials aneinander gebunden werden.
Fig. 1 ist eine erläuternde Darstellung, die eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens darstellt, in welcher diagrammatisch eine Anlage zur Durchführung der Ausführungsform der Erfindung erläutert ist.
Fig. 2A und 2B sind Diagramme eines durch Druck gebundenen Legierungsstreifens, wobei Fig. 2A die Beziehung zwischen der Größe der Dickenreduktion und der Härte angibt und Fig. 2B die Beziehung zwischen der Tempertemperatur und der Härte angibt;
Fig. 3 ist ein Diagramm, in welchem die Größen der Dickenreduktion eines Stahlrückens und Legierungsschichten erläutert sind, die verschiedenen Gesamthöhen der Dickenreduktion entsprechen und die in einer Serie von Druckbindeverfahren gemessen wurden;
Fig. 4 ist eine Ansicht von Sektionen eines Legierungsstreifens und eines Birne tallstreifens, die nicht durch Druck gebunden sind;
Fig. 5 ist eine Schnittansicht, die ein Dreischichtenmaterial erläutert, das durch Druckbindung gebildet wurde; und
Fig. 6 ist ein Diagramm, das die Veränderungen in den mechanischen Eigenschaften des Dreischichtenmaterials zeigt, die durch
während
die Änderungen der Bedingungen /tTer Hitzebehandlung ausgelöst
wurden.
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Anschliessend wird eine Erklärung zu den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gegeben.
Fig. 1 ist ein schematisches Flußdiagramm einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, in welchem diagrammatisch eine Herstellungsanlage zur Durchführung der erfindungsgemäßen Ausführungsform gezeigt ist. Eine Abwickelvorrichtung (Einspeisequelle) A hat darauf aufgewickelt einen Legierungsstreifen bzw. ein Legierungsband auf Bleibasis 1, welches zu einem Lager oder einer Lageroberflächenschicht verarbeitet werden soll. Die Legierung des Streifens bzw. Bandes I ist so zusammengesetzt, daß die Zusammensetzung aus wenigstens einem Additiv aus der Reihe Sn, Sb, Gu, Zn, Te, In, As, Tl udgl. in Mengen von nicht mehr als 40% des Gesamtvolumens besteht und der Rest Blei ist. Aus den experimentellen Ergebnissen ist bekannt, daß grob gesprochen, der Legierungsstreifen bzw. das Legierungsband 1 eine Vickers-Härtezahl von 11 oder mehr haben muß, wie später noch in größerem Detail beschrieben wird. Der Legierungsstreifen 1 sollte getempert werden, wenn dessen Vickers-Härtezahl unter diesem Wert liegt.
Eine Abwickelvorrichtung A1 hat darauf aufgewickelt einen Streifen bzw. Band 2 eines sogen. Bimetalls, das aus einem Stahlrücken oder einem mit Kupfer/elektroplattierten Stahlrücken und einer Legierungsschicht auf Kupferbasis besteht, die an den Stahlrücken oder an den mit Kupfer elektroplattierten Stahlrücken gebunden ist. Die Legierungsschicht auf Kupferbasis des Bimetallstreifens 2 kann aus jeder Legierung auf Kupferbasis, die für Lager geeignet ist, zusammengesetzt sein, wie beispielsweise Kupfer-Blei-Legierungen für Lager (beispiels-
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weise die Legierungen mit den JIS KJ 1 bis 4) und Blei-Bronze-Legierungen für Lager (wie beispielsweise die Legierungen mit den JIS LBC 1 bis 6).
Der Legierungsstreifen 1 und der Bimetallstreifen 2 werden von den Abwickelvorrichtungen A und A' abgewickelt und durch Entfettungstanks 3 und 3', die Trichlen-Dampf (Trichlene vapor) enthalten , hindurchgeführt, um deren Vorderseiten
zu reinigen. Dann werden die Bindungssei ten des Legierungsstreifens 1 und des Bimetallstreifens 2 mit Drahtbürsten 4 und 4' gebürstet, so daß die Bindungssei ten bzw. Bindungsflächen eine Oberflächenrauhheit im Bereich von einigen bis einigen 10 microns aufweisen und so die Bindung erleichtert wird. Die beiden Streifen werden durch Leitrollen 5 und 5' in den Walzenspalt der Walzen in einer Walzenmühle 6 eingeführt« Während dieses Walz- und Druckbindeverfahrens wird die Temperatur der Walzen in der Walzenmühle und die Temperatur der Streifen so gesteuert, daß die Temperatur der Vorderseite der gebundenen Streifen,die unmittelbar nach dem Druckbindeschritt erfolgt, im Bereich zwischen Raumtemperatur und 200 C gehalten wird. Wenn diese Vorderseitentemperatur 200 C übersteigt, bleibt der Legierungsstreifen 1 an den Walzen in der Walzenmühle 6 kleben oder es wird schwierig, geeignete dimensionale Werte des Streifens beizubehal ten ,/iicn/eine Verringerung der Arbeitseigenschaften ergibt. In Abhängigkeit von einer bestimmten Anforderung kann das Druckbindeverfahren in einer nichtoxidierenden Atmosphäre oder in einer reduzierenden Atmosphäre durchgeführt werden. Wenn die Druckbindung der Streifen durchgeführt wird, müssen die Größen für die Dickenreduktion des Stahlrückens und der Legierungsschichten so gesteuert werden, daß sie innerhalb der folgenden Bereiche liegen:
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Bimetallstreifen: Stahlrücken 3 - 25%
und
Legierungsschicht auf Kupferbasis 0,5 - 20%
Legierungsstreifen: Legierungsschicht auf Bleibasis
25 - 90%.
Das Dreischichtenmaterial, das unter den obenbeschriebenen Bedingungen unter Druck gebunden wurde, wird in einen Ofen 7 zur Hitzbehandlung eingeführt, wo die Bindung verstärkt wird; außerdem werden nach der Hitzebehandlung schlecht gebundene Teile (Gußblasen = blisters) herausgefunden. Das drei Schichten tragende Material 8, das gemäß dem obenbeschriebenen Verfahren druckgebunden wurde, wird dann auf einen Wickler C aufgewickelt.
Die Figuren 2A und 2B zeigen die Eigenschaften eines Legierungsstreifens, der durch Druck gebunden werden soll und der eine Zusammensetzung von 10% Zinn aufweist, wobei der Rest aus Blei besteht. Fig. 2A ist eine graphische Illustration der Beziehung zwischen der Vickers-Härte Hv und der Größe der Dickenreduktion, d.h. der Menge an Deformation D. Es zeigt sich, daß die Härte Hv mit dem Anstieg der Größe an Dickenreduktion D abfällt. Fig. 2B ist eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen der Vickers-Härte Hv und der Tempertemperatur Tl. Es versteht sich, daß die Härte Hv.mit steigender Tempertemperatur Tl ansteigt. Wie aus den Figuren deutlich hervorgeht, hat der obengenannte Legierungsstreifen die Eigenschaft weich zu werden, wenn er bearbeitet wird (gemäß Fig. 2A) und die Eigenschaft zu härten, wenn er getempert wird (gemäß Fig. 2B). Aus diesem Grund ist es, um ein 'druckgebundenes Lagermaterial 8 zu erhalten, das frei von Defekten ist, notwendig, daß der obengenannte Legierungsstreifen eine Vickers-Härtezahl von 11 oder mehr aufweist.
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In den Figuren 2A und 2B bezeichnen die schattierten Anteile die Bereiche, die Vickers-Härtezahlen von 11 oder mehr entsprechen. Wenn der Legierungsstreifen eine Vickers-Härtezahl von weniger als 11 aufweist, unterliegt der Legierungsstreifen einer außerordentlichen Dehnung bzw. Streckung, die zur Bildung von ausgedrückten Enden und Defekten im Mittelteil führt. Deshalb sollte.in Abhängigkeit von den dimensionalen Bedingungen der Legierungsstreifen, d.h. von der Dicke und der Länge, dem Druckbindeverfahren ein Temperverfahren vorhergehen, das bei der erforderlichen Temperatur durchgeführt wird.
Fig. 3 illustriert die Größe der Dickereduktion des Stahlrückens und der Legierungsschichten, die in einer Serie von Kaltdruckbindeverfahren gemessen wurden. D. designiert die Gesamtgröße der Dickereduktion, die in Prozenten ausgedrückt ist, während D die Größe der Dickenreduktion des Stahlrückens und der Legierungsschichten aufzeigt, ebenfalls ausgedrückt in Prozenten.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht, die den Legierungsstreifen 1 und den Bimetallstreifen 2 zeigt, die nicht durch Druck gebunden sind. Die Symbole t , t und/bzw. t designieren die Dicke des Stahlrückens, die Dicke der Legierungsschicht auf Kupferbasis und die Dicke der Legierungsschicht auf Bleibasis. Es ist unnötig zu sagen, daß die Gesamtdicke vor den Druckbindeverfahren durch die folgende Gleichung ausgedrückt wird:
t = t + t + t . ο a s
Fig. 5 ist eine Schnittansicht, die einen Legierungsstreifen 1' und einen Birne tailstreifen 2' illustriert, die durch Druck gebunden wurden. Die Dicke des Stahlrückens wird durch t , desig-
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niert, die Dicke der Legierungsschicht auf Kupferbasis durch t , und die Dicke der Legierungsschicht auf Bleibasis durch
t ,. Deshalb ist die Gesamtdicke nach den Druckbindeverfahren wie folgt:
t' = t , + t , + t , ο' a s'
Bei nochmaliger Betrachtung von Fig. 3 ergibt sich, daß, wenn ein gegebener Wert (%) der Gesamtgröße der Dickenreduktion D. eingesetzt wird, die Größe der Dickenreduktion der Legierungs schicht auf Bleibasis einen Wert von JC^ (%) erreicht, die Größe der Dickenreduktion der Legierungsschicht auf Kupferbasis einen Wert von /£„ (%) und die Größe der Dickenreduktion des Stahlrückens einen Wert von/, (%). Somit kann die Gesamtgröße der Dickenreduktion durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden:
D. = (1 - ±~) x 100 (%)
A. L
und die Größen der Dickenreduktion der Legierungsschicht auf Bleibasis, der Legierungsschicht auf Kupferbasis bzw. des Stahlrückens durch die folgenden Gleichungen:
/j = (1 - -—') x 100 (%)
t ,
= (1 - -^- ) χ 100 (%) a
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Wie aus der Fig. 3 eindeutig hervorgeht, ist es möglich, ein Dreischichtenmaterial mit den erforderlichen Dimensionen herzustellen, wenn geeignete dimensionale Werte der Legierungsschichten und des Stahlriickens ausgewählt werden.
Wie schon oben erklärt wurde, konnte gezeigt werden bzw. bewiesen werden, daß das Dreischichtenmaterial, das unter Anwendung einer Dickenreduktion des Stahlriickens von 3 bis 25%, einer Dickenreduktion der Legierungsschicht auf Kupferbasis von 0,5 bis 20% und einer Dickenreduktion der Legierungsschicht auf Bleibasis von 25 bis 90% hergestellt wurde, einen sehr hohen Bindungsgrad aufweist und daß dessen Qualität noch weiter verbessert werden kann, wenn solche Vorbehandlungen wie beispielsweise das Entfetten, das Säubern, das Bürsten mit Drahtbürsten udgl. mit genügender Sorgfalt durchgeführt werden.
Fig. 6 zeigt die mechanischen Eigenschaften des Dreischichtenmaterials, das auf die oben beschriebene Art und Weise hergestellt wurde. In den Kurven sind die gemessenen Werte eingezeichnet, die die mechanischen Eigenschaften zeigen, die bei Anwendung verschiedener Hitzebehandlungsbedingungen bei gewalzten Legierungsstreifen auf Bleibasis der gleichen Dicke wie die Dicke t , der durch Druck gebundenen Legierungsschicht, wie sie in Fig. 5 illustriert ist, erhalten wurden. T zeigt die Hitzebehandlungstemperaturen in C (x 60 min.), und H , F bzw. E designieren die Vickers-Härten, die Zugfestigkeiten
2
(kg/mm ) und die Dehnungen (%).
In der vorher beschriebenen Ausführungsform, in welcher die Blei-Zinn-Legierung verwendet wurde, mit der Absicht, Verdrehungen zu entfernen, schlecht gebundene Teile zu finden, die Verbindungs-
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stärke zu erhöhen usw., wurden die Streifen eine Stunde lang bei 170 C in der Hitze behandelt, wobei die gemessenen Werte für die mechanischen Eigenschaften (gezeigt in Fig. 6) entsprechend gewürdigt wurden. Als Ergebnis wurde ein zufriedenstellendes Dreischichtenlagermaterial erhalten.
Die obigen Ausführungen gehören zu den Ausführungsformen, in welchen das durch Druck zu verbindende Material in Form einer kontinuierlichen Bahn vorliegt. Wenn eine kleine Anzahl von Lagern von großer Dicke hergestellt werden soll, versteht es sich, daß ein Teilstück der kontinuierlichen Bahn für das Druckbindeverfahren verwendet werden kann.
Das Lagermaterial, das nach dem obenangegebenen erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wurde, hat wesentlich bessere Eigenschaften als Lagermaterial, daß durch Elektroplattierung der gleichen Blei-Zinn-Legierung, wie sie auch erfindungsgemäß verwendet wurde, hergestellt wurde.
Die unten angegebene Tabelle 1 zeigt einen Vergleich zwischen den mechanischen Eigenschaften des gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Produktes und den mechanischen Eigenschaften eines bekannten Produktes.
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Tabelle
O CD O
^^\^^ Legierung, die\^
^^\die Lager- ^\
\^^ schicht
Mechanische ^\^^ bildet
Eigenschaften ^^"\^^
Produkt gemäß der vor
liegenden Erfindung
("durch Druck gebunden)
Bekanntes Produkt
(elektroplattiert)
Vickers-Härte (Hv) 10 % Sn - Rst. Pb 10 % Sn - Rst. Pb
Zugfestigkeit (kg/min^) 11-12 7-8
Dehnung (Streckung) (%) 4,5 - 5,5 2,5 - 3
15-25 10 - 25
Ein Vergleich zwischen dem durch Druck gebundenen Produkt gemäß vorliegender Erfindung (unter Verwendung einer Legierung aus 10% Sn und dem Rest aus Pb) und dem bekannten elektroplattierten Produkt (unter Verwendung einer Legierung aus 10% Sn und dem Rest aus Pb) ergibt, daß das erstere Produkt eine höhere Härte und Zugfestigkeit als das letztere Produkt hat und daß sie nahezu die gleiche Dehnung bzw. Streckung aufwiesen. Neben diesem Vergleich wurden noch Vergleiche unter identischen Legierungszusammensetzungsbedingungen durchgeführt zwischen den gemäß der vorliegenden Erfindung durch Druck gebundenen Produkten mit verschiedenen Legierungszusammensetzungen, bekannten elektroplattieren Produkten für Lageroberflächenschichten mit verschiedenen Legierungszusammensetzungen und bekannten Weißmetall-Gießprodukten auf Bleibasis für Lageroberflächenschichten verschiedener Legierungszusammensetzungen . Die Testergebnisse zeigten, daß diese drei Produkte die mechanischen Eigenschaften und Eigenschaften als Lagermaterial haben, die nahezu den in Tabelle I angegebenen mechanischen Eigenschaften gleich sind.
Eine Erklärung für die Gründe der numerischen Begrenzung in dem erfindungsgemäßen Verfahren wird unten angegeben.
1) Die Druckbindetemperatur im Bereich von Raumtemperatur bis 200°C:
Wie oben beschrieben, wurde die obere Grenze auf 200 C festgesetzt, um zu vermeiden, daß sich der Legierungsstreifen an die Walzen in der Walzenmühle anhaften kann oder daß die Steuerung der Streifendimensionen schwierig werden.
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2) Die Gesamtgröße der Dickenreduktion während des Druckbindeverfahrens im Bereich von 8 bis 40%:
Die untere Grenze wurde auf 8% festgesetzt, auf Basis der Tatsache, daß zur Erzielung einer vollständigen Bindung ein Minimalwert von 8% für die Gesamtgröße der Dickenreduktion D erforderlich ist. Der Stahlrücken des Materials für die Lager hat vorzugsweise als mechanische Eigenschaft eine Vickers-Härtezahl von 200 oder weniger. Aus diesem Grund wurde die Gesamtgröße der Dickenreduktion zur Erzielung dieser Härte (D 40%) als obere Grenze gewählt.
Die obigen Erklärungen treffen auf das Dreischichtenmaterial zu. Das erfindungsgemäße Verfahren ist aber auch auf solche Fälle anwendbar, in denen der Stahlrücken des Birne tallstreifens mit Kupfer elektroplattiert ist und/ oder eine Schicht eines anderen Metalls oder einer anderen Legierung als Kupfer zwischen dem Stahlrücken und der Legierungsschicht des Bimetallstreifens gebunden ist und/ oder die Legierungsschicht auf Bleibasis, auf deren Vorderseite eine Zinn- oder Zinnlegierungsschicht gebunden ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat ganz bestimmte Vorteile gegenüber den bekannten Gießverfahren bzw. Elektroplattierungsverfahren, wie im folgenden ausgeführt wird:
(I-) Eine bessere Produktivität (Verarbeitungseigenschaft) wird erhalten.
(II) Eine kontinuierliche Produktion ist möglich.
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(III) Es wird ein größerer Anwendungsbereich erhalten. Es ist nicht notwendig, kompilierte Verfahrens schritte wie beispielsweise das Elektroplattieren eines Legierungsschicht oder das Einebnen nach dem Gießen durchzuführen. Das erfindungsgemäße Verfahren ist auf alle Legierungen auf Bleibasis anwendbar, aus denen Legierungsstreifen bzw. Legierungsbänder hergestellt werden können.
(IV) Die Dimensionskontrolle in der Richtung der Dicke wird leicht durchgeführt. Ein Verbundmaterial mit bestimmten erforderlichen Dimensionen kann durch Auswahl der Bedingungen für die Dickenreduktion;wie beispielsweise durch das Einstellen der Walzen in der Walzenmühle, in Abhängigkeit von den Eigenschaften des zu verwendenden Legierungsstreifens hergestellt werden.
(V) Das erfindungsgemäße Verfahren stellt kein Problem für die Umweltverschmutzung dar. Das Verfahren ergibt keine Probleme(wie beispielsweise das Abfallwasser aus dem Elektroplattierungsverf ahren oder die Luftverschmutzung aus dem Gießverfahren.
(VI) Die Herstellung kann mit niedrigen Kosten durchgeführt werden. Wie oben beschrieben, erlaubt das erfindungsgemäße Verfahren eine kontinuierliche Produktion, die natürlich eine bemerkenswerte Einsparung der Kosten bewirkt. Außerdem schliesst das erfindungsgemäße Verfahren Materialkosten und elektrische Kosten, die für das Elektroplattierungsverfahren benötigt werden, aus;wie auch die verschiedenen Ausgaben und Kosten eines Schneideverfahrens für die gegossene Legierungsschicht auf Bleibasis, das in dem Gießverfahren notwendig ist.
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Claims (14)

Patentansp r-ü ehe
1. Verfahren zur Herstellung von Verbundmaterial für Lager oder Gleitstücke, dadurch gekennzeichnet, daß man auf einen Streifen mit einer Stahlrückseite und einer Schicht einer Legierung auf Kupferbasis, die an die Stahlrückseite gebunden ist, und auf einen Streifen einer Legierung auf Bleibasis, wobei die Legierung auf Kupferbasis zwischen der Stahlrückseite und dem Legierungsstreifen auf Bleibasis angeordnet ist, gleichzeitig durch Walzen Druck anwendet, daß die beiden Streifen eine Temperatur von Raumtemperatur bis 200 C haben, wobei der Druck so gehalten ist, daß die Gesamtdicke der beiden Streifen um 8 bis 40% reduziert wird und die beiden Streifen unter Bildung eines Verbundmaterials aneinander gebunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Legierung auf Bleibasis neben Blei 40 Vol.-% wenigstens eines Additives ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Sn, Sb, Cu, Zn, Te, In, As und Tl enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Legierung auf Kupferbasis eine Kupfer-Blei-Legierung für Lager oder eine Blei-Bronze-Legierung für Lager ist.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Legierung auf Kupferbasis eine Kupfer-Blei-Legierung für Lager oder eine Blei-Bronze-Legierung für Lager ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Stahlrücken mit Kupfer elektroplattiert ist.
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6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch g e k e η η-zeichnet, daß der Stahlrücken mit Kupfer elektroplattiert ist.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Legierungsstreifen auf Bleibasis auf einer Seite eine Schicht aus Zinn oder einer Zinnlegierung daran gebunden aufweist.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Legierungsstreifen auf Bleibasis auf einer Seite eine Schicht aus Zinn oder einer Zinnlegierung daran gebunden aufweist.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck so gehalten ist, daß die Dicke des Stahlrückens um 3 - 35%, die Dicke der Legierungsschicht auf Kupferbasis um 0,5 - 20% und die Dicke des LegierungsStreifens auf Bleibasis um 25 - 90% reduziert wird.
10. Verfahren zur Herstellung von Verbundmaterial für Lager oder Gleitstücke, dadurch gekennzeichnet , daß man eine Seite eines Streifens mit einem Stahlrücken und einer Schicht einer Legierung auf Kupferbasis, die an die Vorderseite des Stahlrückens gebunden ist, reinigt, eine Seite eines Streifens einer Legierung auf Bleibasis reinigt, und auf die beiden Streifen, in denen die Legierungsschicht auf Kupferbasis zwischen dem Stahlrücken und dem Legierungsstreifen auf Bleibasis angeordnet ist, mit Hilfe von Walzen gleichzeitig Druck ausübt, so daß die beiden Streifen eine Temperatur zwischen Raumtemepratur und 2000C aufweisen, und der Druck so gehalten
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- 1
wird, daß die Gesamtdicke der beiden Streifen um 8 - 40% reduziert wird und so, daß die beiden Streifen unter Bildung eines Verbundmaterials aneinander gebunden werden, und das Verbundmaterial in der Hitze behandelt.
1 1 . Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigen der Vorderseiten der entsprechenden Streifen durch Entfetten und Abkratzen mit Hilfe von Bürsten bewirkt wird, um auf den Vorderseiten eine Oberflächenrauhheit von mehreren bis mehreren 10 ,u zu erhalten.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hitzebehandlung in reduzierender Atmosphäre erfolgt.
13. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzung in nichtoxydierender Atmosphäre erfolgt.
14. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck so gehalten wird, daß die Dicke des Stahlrückens um 3 - 35%, die Dicke der Legierungsschicht auf Kupferbasis 0,5 - 20% und die Dicke des LegierungsStreifens auf Bleibasis um 25 - 90% reduziert wird.
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DE2507561A 1974-10-04 1975-02-21 Verfahren zur Herstellung von Verbundmaterial fur Dreistofflager oder Gleitstucke Ceased DE2507561B2 (de)

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