[go: up one dir, main page]

DE2507011A1 - Absorbierender wegwerfartikel und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Absorbierender wegwerfartikel und verfahren zu seiner herstellung

Info

Publication number
DE2507011A1
DE2507011A1 DE19752507011 DE2507011A DE2507011A1 DE 2507011 A1 DE2507011 A1 DE 2507011A1 DE 19752507011 DE19752507011 DE 19752507011 DE 2507011 A DE2507011 A DE 2507011A DE 2507011 A1 DE2507011 A1 DE 2507011A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
absorbent article
article according
crosslinked
absorbent
carboxyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752507011
Other languages
English (en)
Inventor
Francoise Brenot
Andre Queuille
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sanofi Aventis France
Original Assignee
Roussel Uclaf SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roussel Uclaf SA filed Critical Roussel Uclaf SA
Publication of DE2507011A1 publication Critical patent/DE2507011A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L15/00Chemical aspects of, or use of materials for, bandages, dressings or absorbent pads
    • A61L15/16Bandages, dressings or absorbent pads for physiological fluids such as urine or blood, e.g. sanitary towels, tampons
    • A61L15/20Bandages, dressings or absorbent pads for physiological fluids such as urine or blood, e.g. sanitary towels, tampons containing organic materials

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)
  • Treatments Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

Dr. F. Zumstein sen. - Dr. E. Assmann - Dr. R. Koenigsberger Dipl.-Phys. R. Holzbauer - Dipl.-Ing. F. Klingseisen - Dr. F. Zumstein jun.
PATENTANWÄLTE
TELEFON: SAMMEL-NR. 2253 41
TELEX 529979 TELEGRAMME: ZUMPAT
POSTSCHECKKONTO: MÜNCHEN 91139-8O9. BLZ 7OO1OO8O BANKKONTO: BANKHAUS H. AUFHÄUSER KTO.-NR. 397997. BLZ 700 306 OO
8 MÜNCHEN 2,
BRÄUHAUSSTRASSE 4
Cas 1627 D
tM/th
ROÜSSEL-UCLAF, Paris/Frankreich
Absorbierender Wegwerfartikel und Verfahren zu seiner Herstellung
Die Erfindung betrifft einen nach dem Gebrauch wegzuwerfenden Artikel, der aus einer weichen Hülle und einem absorbierenden Kern besteht, sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung.
Mit dem Ausdruck "absorbierender Wegwerfartikel" sind im folgenden insbesondere Babywindeln gemeint.
S0983A/0309
Es ist bekannt, daß die Oberfläche der Haut von Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern sehr empfindlich und reizbar ist, insbesondere gegenüber Reizungen, die durch Urin hervorgerufen werden. Die Art der verwendeten Windeln stellt somit einen wichtigen Faktor für die Hygiene des Kindes dar.
Es sind bereits verschiedene Lösungen vorgeschlagen worden, um den Bereich der Windel, der mit der Haut des Kindes in Berührung steht, trocken zu halten. So ist versucht worden, das Volumen und die Textur dieser Windeln zu modifizieren. Trotz gewisser in dieser Richtung durchgeführten Abänderungen leidet die Mehrzahl der bislang erhältlichen Windeln an dem Nachteil, daß sie die Haut mit einem Trägermaterial in Berührung lassen, das mit Urin befeuchtet und verschmutzt ist und das somit die Hauptursache für die Reizreaktionen ist.
Es ist nun versucht worden, einen neuen, nach dem Verbrauch wegzuwerfenden absorbierenden Gegenstand bereitzustellen, der bewirkt, daß die Haut des Kindes selbst nach Ablauf mehrerer Stunden nicht mehr mit einer feuchten Schicht in Kontakt steht.
Es wurde nun von der Anmelderin gefunden, daß es möglich ist, diese Nachteile zu überwinden, indem man in das Innere eines absorbierenden Gegenstandes ein carboxylgruppenhaltiges Mischpolymerisat (Carboxylmischpolymerisat) und ein alkalisches Mittel einführt. Dieses carboxylgruppenhaltige Mischpolymerisat bildet in Gegenwart einer wässrigen Flüssigkeit ein Gel mit großer Viskosität, das in der Lage ist, eine erhebliche Menge Wassers zurückzuhalten. Da das carboxylgruppenhaltige Mischpolymerisat in wässriger Lösung einen sauren pH-Wert besitzt, ist es notwendig, dieses Polymerisat durch die Zugabe eines alkalischen Mittels in das Salz zu überführen, so daß man ein Gel erhält, dessen Viskosität bei einem pH-Wert in der Nähe der Neutralität einen Maximalwert besitzt. Die Anwesenheit dieses hochviskosen Gels im Inneren des absorbierenden Artikels bewirkt, daß die mit der Haut in Berührung stehende Oberfläche des Artikels nach dem
S09834/0309
— 43 —
Harnlassen trocken bleibt.
Die Erfindung betrifft daher einen absorbierenden Wegwerfartikel, der aus einer weichen Hülle und einem absorbierenden Kern besteht, und der dadurch gekennzeichnet ist, daß der absorbierende Kern aus mindestens einer absorbierenden Substanz besteht, die in Form einer Mischung einerseits ein vernetztes, carboxylgruppenhaltiges, aus einer cxf,ß-ungesättigten Säure und einem Acetal der folgenden allgemeinen Formel I
(CH2=CH-CH2-O)2-CH-(CH2Jn-CH-(0-CH2-CH=CH2)2
in der η eine ganze Zahl mit einem Wert von 0, 1 oder 2 bedeutet, gebildetes Mischpolymerisat und andererseits ein alkalisches Mittel enthält.
Als c<,ß-ungesättigte Säuren sind insbesondere Säuren wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Itaconsäure, OC-Phenylacrylsäure oder oC-Benzyl acrylsäure angesprochen.
Bei der Herstellung des vernetzten, carboxylgruppenhaltxgen Mischpolymerisats kann man entweder eine <Λ, β-ungesättigte Säure oder eine Mischung aus solchen o(, ß-ungesättigten Säuren verwenden.
Der erfindungsgemäße absorbierende Artikel, der nach der Benutzung weggeworfen werden kann bzw. der erfindungsgemäße absorbierende Wegwerfartikel, ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, daß das vernetzte, carboxylgruppenhaltige Mischpolymerisat 85 bis 99,9% einer 0(,ß-ungesättigten Säure und 0,1% bis 15% eines Acetals der allgemeinen Formel I, in der η den Wert 0 hat, enthält.
5G9834/Ö3Ö9
-A-
Einer weiteren bevorzugten Ausführungsform zufolge enthält das vernetzte,carboxylgruppenhaltige Mischpolymerisat 85% bis 99,9% der <X,ß-ungesättigten Säure und 0,1% bis 15% des Acetals der allgemeinen Formel I, in der η 1 bedeutet.
Von den oben definierten, vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisaten sind insbesondere die von der Firma Protex unter der Bezeichnung VISCARON A-600-1 vertriebenen bevorzugt.
Das alkalische Mittel, das man zusammen mit dem vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisat einsetzt, kann in vorteilhafter Weise ein Alkalimetallsalζ oder ein Erdalkalimetallsalz, wie Natriumbicarbonat, Kaliumbicarbonat oder Magnesiumcarbonat sein.
Die oben definierten vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisate besitzen die Eigenschaft, daß sie zusammen mit wässrigen Flüssigkeiten Gele mit einer hohen Viskosität bilden. Diese Viskosität ist am größten bei einem pH-Wert in der Nähe von 7. Das alkalische Mittel wird zusammen mit dem vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisat in einem bevorzugten Verhältnis von 0,5 bis 1,5 Teilen des alkalischen Mittels pro Teil des vernetzten,, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats verwendet.
Jeder absorbierende Gegenstand oder Artikel und insbesondere jede Windel kann in vorteilhafter Weise 0,5 g bis 10 g der Mischung enthalten, die durch das vernetzte, carboxylgruppenhaltige Mischpolymerisat und das alkalische Mittel gebildet wird.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann der absorbierende Kern Zellstoff enthalten, in den man die Mischung aus dem carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisat und dem alkalischen Mittel in pulverförmiger Zustand einverleibt hat. Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann der absorbierende
509834/0309
Kern in unterschiedlichen Ebenen ein oder mehrere Celluloseblätter aufweisen, die mit der Mischung aus dem vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisat und dem alkalischen Mittel imprägniert sind.
Die zur Bildung des erfindungsgemäßen absorbierenden Wegwerfartikels verwendete weiche Hülle kann aus einem nichtgewebten Material oder einem Vlies bestehen.
Der erfindungsgemäße absorbierende Artikel kann entweder in Form einer Windel oder in Form eines Windelhöschens vorliegen.
Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Verfahren zur Herstellung des oben definierten absorbierenden Wegwerfartikels, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man den absorbierenden Kern oder einen der Bestandteile dieses Kerns entweder durch Besprühen oder durch Bestreuen oder durch Tränken mit der Mischung aus dem vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisat und dem alkalischen Mittel imprägniert, das erhaltene Produkt gewünschtenfalls trocknet und es schließlich in den absorbierenden Artikel einbringt.
Wie weiter unten im experimentellen Teil angegeben, besitzt der definierte absorbierende Artikel eine erhebliche Fähigkeit, Wasser zu binden.
Aufgrund dieser interessanten Eigenschaften zeichnet sich der erfindungsgemäße absorbierende Artikel dadurch aus, daß er es ermöglicht, daß die Haut mit einem trockenen absorbierenden Artikel in Berührung steht. Die Haut der Babys wird in dieser Weise wesentlich weniger stark gereizt.
Die vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisate können nach dem in der FR-PS 2 131 128 angegebenen Verfahren hergestellt werden.
609834/0309
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Erläuterung der Erfindung.
Beispiel 1
Man vermischt 15g des im Handel unter der Bezeichnung VISCARON A-600-1 erhältlichen, vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats mit 15g Natriumbicarbonat. Dann befeuchtet man ein Celluloseblatt, dessen Oberfläche derjenigen von 10 Babywindeln entspricht, durch Besprühen mit Wasser.
Anschließend bestreut man die Oberfläche des Blattes gleichmäßig mit einer Mischung aus gleichen Teilen des vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats (VISCARON A-600-1) und liatriumbicarbonat. Anschließend trocknet man das in dieser Weise behandelte Celluloseblatt und zerschneidet es in 10 Einzelblätter.
Dann führt man in jede Windel ein derartiges Blatt ein, wobei dieses Blatt in den mittleren Bereich der Windel zwischen zwei Zellstoffmatten eingeführt wird.
In dieser Weise stellt man 10 Windeln her, die etwa 27 g bis 28 g wiegen. Jede dieser Windeln enthält in ihrem Mittelbereich 1,5 g des vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats (VISCARON A-600-1) und 1,5 g Natriumbicarbonat.
Beispiel 2
a) Man vermischt 7,5 g des im Handel unter der Bezeichnung VISCARON A-600-1 bekannten vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats mit 7,5 g Natriumbicarbonat.
Anschließend befeuchtet man ein Celluloseblatt, dessen Oberfläche derjenigen von 10 Babywindeln entspricht, durch Besprühen mit Wasser. Dann bestreut man die Oberfläche des Blattes gleichmäßig mit einer Mischung aus gleichen Teilen des-vernetzten,
509834/0309
carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats (VISCARON A-600-1) und Natriumbicarbonat. Dann trocknet man das in dieser Weise behandelte Celluloseblatt und zerschneidet es in 10 Einzelblätter.
Dann führt man in jede Windel zwei solcher Blätter ein. Das erste dieser Blätter wird zwischen der äußeren Hülle der Windel und der oberen Zellstoffmatte angeordnet, während das zweite Blatt im mittleren Bereich der Windel zwischen den beiden Zellstoff matten angeordnet wird.
In dieser Weise bereitet man 5 Windeln, die etwa 27 g bis 28 g wiegen und wobei jede dieser Windeln 1,5 g des vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats (VISCARON A-600-1) und 1,5 g Natriumbicarbonat enthält, die auf 2 Blättern verteilt sind.
b) In gleicher Weise stellt man Windeln her, die ebenfalls 1,5 g des vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats (VISCARON A-600-1) und 1,5 g Natriumbicarbonat auf 2 Blätter verteilt enthalten.
Das erste dieser Blätter wird in den Mittelbereich der Windel zwischen zwei Zellstoffmatten eingeführt, während das zweite Blatt zwischen der unteren ZelIstoffmatte und der äußeren Hülle der Windel angeordnet wird.
Beispiel 3
Man vermischt 4,5 g des im Handel unter der Bezeichnung VISCARON A-600-1 erhältlichen, vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats mit 4,5 g Natriumbicarbonat. Dann'befeuchtet man ein Celluloseblatt, dessen Oberfläche derjenigen von 9 Windeln entspricht, durch Besprühen mit Wasser.
Dann bestreut man die Oberfläche des Blattes gleichmäßig mit einer Mischung aus gleichen Teilen des vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats (VISCARON A-600-1) und
509834/0309
Natriumbicarbonat. Man trocknet das in dieser Weise behandelte Celluloseblatt und zerschneidet es in 9 Einzelblätter.
Dann führt man in jede Windel drei solcher Blätter ein. Das erste Blatt wird zwischen der äußeren Hülle der Windel und der oberen Zellstoffmatte, das zweite Blatt im Mittelbereich der Windel zwischen zwei Zeilstoffmatten und das dritte Blatt zwischen der unteren Zeilstoffmatte und der äußeren Hülle der Windel eingeführt.
In dieser Weise stellt man drei Windeln her, die etwa 27 g bis 28 g wiegen. Jede Windel enthält auf drei Blättern verteilt 1,5g des vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats (VISCARON A-600-1) und 1,5 g Natriumbicarbonat,
Beispiel 4
Man vermischt 15g des im Handel unter der Bezeichnung VISCARON A-600-1 erhältlichen vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats mit 15g Natriumbicarbonat. Dann arbeitet man diese Mischung durch Bestreuen in 240 g zerkleinerten Zellstoff ein. Mit Hilfe der Mischung aus zerkleinertem Zellstoff, in den man das carboxylgruppenhaltige Mischpolymerisat und das alkalische Mittel eingearbeitet hat, stellt man IO absorbierende Kerne her. Jeder absorbierende Kern wird dann in eine weiche Hülle aus einem Vliesstoff eingeführt.
In dieser Weise stellt man 10 Windeln her, die etwa 27 g bis 28 g wiegen. Jede dieser Windeln enthält in der Masse des absorbierenden Kerns 1,5 g des vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats (VISCARON A-600-1) und 1f5 g Natriumbicarbonat.
Untersuchung des Absorptionsvermögens
1) Das Absorptionsvermögen der gemäß den Beispielen 1 bis 3 hergestellten Windeln wird mit Hilfe der folgenden Methode untere sucht:
609834/0309
In regelmäßigen Intervallen behandelt man jede Windel zu einem bestimmten Zeitpunkt mit einem bestimmten Volumen destillierten Wassers mit einer Temperatur von 370C. Zwischen den Beobachtungen werden die Windeln im Heizschrank bei 370C aufbewahrt.
Die Beobachtungen erfolgen alle halbe Stunde.
Bei jeder Beobachtung drückt man beide Oberflächen der Windel mit den Fingern zusammen und bewertet die dabei auftretende
Wassermenge.
Die Bewertungskriterien sind die folgenden:
Das Zeichen £oj bedeutet, daß die Windel tropft,
das Zeichen f+J bedeutet, daß die Windel näßt,
das Zeichen f++J bedeutet, daß die Windel nicht näßt, während das Zeichen /+++7 bedeutet, daß die Windel trocken ist.
Man bewirkt eine Vergleichsuntersuchung mit einer Vergleichswindel, die nicht mit der Mischung aus dem vernetzten,
carboxylgruppenhaltxgen Mischpolymerisat (VISCARON A-600-1)
und Natriumbicarbonat behandelt ist.
Die in Beispiel 1 beschriebene Windel wird vier verschiedenen Bewertungen unterzogen, während die in den Beispielen 2 und 3 beschriebenen Windeln lediglich einmal untersucht werden.
Öie erhaltenen Werte sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt.
509834/0309
Zeit
(Stunden)
Vergleichs
windel
1 1 Wind<
1
=1 vor
1
ι Beis]
2a
Diel
2b
3
Wasser
volumen
(ml)
0 50 50 50 50 50 50 50 50
1/2 0 + + + 0 + + +
Wasser-
voluitien
(ml)
1 O + + + + -H- +++ -H-
1 1/2 0 + + + + -H-f +++ +++
Wasser
volumen
(ml)
2 O
50
-H-
50
++
50
•H-
50
+ +-H- +++
50
+++
50
2 1/2 0 + + -H- + + + +
Wasser
volumen
(ml)
3 O + + -H- + + + -H-
3 1/2 0 + + +++ -H- -H- ++ -H-
4 O
50
++
50
-H- H-H- -H- -H-
50
+++
50
+++
50
4 1/2 0 0 +++ + + +
5 0 + + .+ -H-
5 1/2 0 + ++ -H- -H-
6 0 -H- -H- +++ -H-
6 1/2 0
50
•H-
50
50 50 50 -H-
50
+++
50
-H-
50
7 1/2 0 - + 0 + + 0 0 0
24 tropft
beim Zusam
mendrücken
lassen beijn Zusammendrücken
keine Flüssigkeit entweichen
509834/0309
Die obigen Ergebnisse zeigen insbesondere, daß die gemäß den Beispielen 1 bis 3 hergestellten Windeln eine erhebliche Flüssigkeitsmenge binden und nach Ablauf von etwa 2 Stunden (das heißt der Zeit, die zu der Gelbildung erforderlich ist) praktisch trocken sind.
2) Das Gesamtabsorptionsvermögen wird in Anlehnung an die Technik bestimmt, die in der Pharmacopee francaise in dem sich mit hydrophiler Baumwolle befassenden Kapitel angegeben ist.
Man verwendet einen Behälter aus rostfreiem Stahl mit einem Fassungsvermögen von 10 1, den man mit 8 1 warmen Wassers beschickt. Andererseits verwendet man einen mit Löchern versehenen Korb mit einem Durchmesser von 21 cm.
Man legt die zuvor gewogene Winkel entsprechend der Neigung der Wände in den Korb ein. Dann wiegt man den Korb und bringt ihn auf die Oberfläche des Wassers in den Behälter aus dem rostfreien Stahl ein und läßt ihn einsinken. Um die Windel vollständig zu tränken sind etwa 30 Sekunden erforderlich. Nach 30 Minuten (Zeit für die Gelbildung) entnimmt man den Korb aus dem Wasser und läßt während einer Minute abtropfen. Dann wiegt man sofort in einem gewogenen Behälter,
Unter diesen Bedingungen beträgt das Gesamtabsorptionsvermögen bei den Vergleichswindeln 430 ml, während die gemäß Beispiel 1 hergestellten Windeln ein Absorptionsvermögen von 718 ml besitzen (was einer Steigerung um 67% entspricht),
509834/0309

Claims (12)

Patentansprüche
1... Absorbierender Wegwerf artikel, bestehend aus einer weichen Hülle und einem absorbierenden Kern, dadurch g e kennz eichnet, daß der absorbierende Kern aus mindestens einer absorbierenden Substanz besteht, die in Form einer Mischung einerseits ein vernetztes, carboxylgruppenhaltiges, aus einer ύ(,ß-ungesättigten Säure und einem Acetal der folgenden allgemeinen Formel I
(CH2=CH-CH2-O) 2~CE~ {CH2) n~CH~ (0-CH2-CH=CH2) 2
in der η eine ganze Zahl mit einem Wert von O, 1 oder 2 bedeutet, gebildetes Mischpolymerisat und andererseits ein alkalisches Mittel enthält.
2. Absorbierender Artikel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er als O(.,ß-ungesättigte Säure eine Säure von Typ der Acrylsäuren enthält.
3. Absorbierender Artikel gemäß den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vernetzte, carboxylgruppenhaltige Mischpolymerisat 85% bis 99,9% der \^r ß-ungesättigten Säure und 0,1% bis 15% des Acetals der allgemeinen Formel I , in der η = 0 ist, enthält.
4. Absorbierender Artikel gemäß den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vernetzte, carboxylgruppenhaltige Mischpolymerisat 85% bis 99,9% der N^,ß-ungesättigten Säure und 0,1% bis 15% des Acetals der allgemeinen Formel I, in der η = 1 ist, enthält.
5. Absorbierender Artikel nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er als alkalisches Mittel ein Alkalimetallsalζ oder ein Erdalkali-
50983^/0309
metallsalz/ wie Natriumbicarbonat, Kaliumbicarbonat oder Magnesiumcarbonat, enthält.
6. Absorbierender Artikel gemäß den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das vernetzte, carboxylgruppenhaltige Mischpolymerisat und das alkalische Mittel in einem Verhältnis von 0,5 bis 1,5 Teilen des alkalischen Mittels pro Teil des vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisats vorhanden sind.
7. Absorbierender Artikel gemäß den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er 0,5 g bis 10 g der Mischung aus dem vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisat und dem alkalischen Mittel enthält.
8. Absorbierender Artikel gemäß den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der absorbierende Kern zerkleinerten Zellstoff enthält, in den die Mischung aus dem vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisat und dem alkalischen Mittel eingearbeitet ist.
9. Absorbierender Artikel gemäß den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der absorbierende Kern mindestens ein Celluloseblatt enthält, das mit der Mischung aus dem vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisat und dem alkalischen Mittel imprägniert ist.
10. Absorbierender Artikel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß er in Form einer Windel vorliegt,
11. Absorbierender Artikel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch geke nnzeichnet, daß er in Form eines Windelhöschens vorliegt.
509834/0309
12. Verfahren zur Herstellung des absorbierenden Artikels gemäß Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß man den absorbierenden Kern oder einen der Bestandteile des absorbierenden Kerns durch Besprühen, durch Bestäuben oder durch Tränken mit der Mischung aus einem vernetzten, carboxylgruppenhaltigen Mischpolymerisat und einem alkalischen Mittel imprägniert, das erhaltene Produkt gewünschtenfalls trocknet und es schließlich in den absorbierenden Artikel einarbeitet.
SO9834/6309
DE19752507011 1974-02-20 1975-02-19 Absorbierender wegwerfartikel und verfahren zu seiner herstellung Pending DE2507011A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7405719A FR2260961B1 (de) 1974-02-20 1974-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2507011A1 true DE2507011A1 (de) 1975-08-21

Family

ID=9135173

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752507011 Pending DE2507011A1 (de) 1974-02-20 1975-02-19 Absorbierender wegwerfartikel und verfahren zu seiner herstellung

Country Status (9)

Country Link
BE (1) BE825662A (de)
DE (1) DE2507011A1 (de)
DK (1) DK62575A (de)
FR (1) FR2260961B1 (de)
GB (1) GB1486676A (de)
IE (1) IE40670B1 (de)
IT (1) IT1029800B (de)
LU (1) LU71871A1 (de)
NL (1) NL7502046A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2734708A1 (de) * 1976-08-09 1978-02-16 Colgate Palmolive Co Saugfaehige vorlage

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
PH13425A (en) * 1976-05-10 1980-04-23 Du Pont 2,3,8,12b-tetrahydro 1 h-3a,8-methano-dibenzo(3,4,6,7)cyclohepta(1,2-c)pyrrole derivatives pharmaceutical compositions containing same and method
DE3128100C2 (de) * 1981-07-16 1986-05-22 Chemische Fabrik Stockhausen GmbH, 4150 Krefeld Absorptionsmittel für Blut und seröse Körperflüssigkeiten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2734708A1 (de) * 1976-08-09 1978-02-16 Colgate Palmolive Co Saugfaehige vorlage

Also Published As

Publication number Publication date
IE40670L (en) 1975-08-20
IE40670B1 (en) 1979-07-18
BE825662A (fr) 1975-08-18
GB1486676A (en) 1977-09-21
FR2260961A1 (de) 1975-09-12
NL7502046A (nl) 1975-08-22
IT1029800B (it) 1979-03-20
FR2260961B1 (de) 1977-06-10
LU71871A1 (de) 1975-12-09
DK62575A (de) 1975-10-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3135410C2 (de)
DE69327854T2 (de) VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINER ABSORBIERENDEN STRUKTUR SOWIE ARTIKEL MIT EINER GEMäSS DIESEM VERFAHREN HERGESTELLTEN STRUKTUR
EP0971751B1 (de) Absorbierender artikel
DE3015538C2 (de) Damenbinde
DE3123113C2 (de) Absorbierender Hygieneartikel
CH644769A5 (de) Saugfaehiger artikel.
DE2650377A1 (de) Absorptionsmaterial
DE1915452A1 (de) Zur Verwendung als Babywindeln geeignete faserige Stoffe,die Babyoel in eingekapselter Form enthalten
DE1642072A1 (de) Saugkoerper
DE2716867A1 (de) Saugfaehige vorlage
DE2027809A1 (de) Absorptionsmittel
EP0040378A2 (de) Mischung für halbstarre medizinische Stützverbände, damit erhaltene medizinische Binde und Verfahren zu deren Herstellung
DE2305998A1 (de) Neue desodorierende damenbinden auf der grundlage von perjodsaeure
DE10331192A1 (de) Hautfreundliches Einwegprodukt
DE69125647T2 (de) Saugfähige entbundene lochgaufrierte Zellstoffpappe
DE4122359C2 (de) Saugfähiges Material und dessen Verwendung
DE2051708A1 (de) Wasserabsorbierendes Material ent haltende Fasererzeugnisse
DE1079796B (de) Verbandstoff oder Binde, insbesondere Monatsbinde oder Tampon, aus fluessigkeitaufsaugendem Stoff
DE2507011A1 (de) Absorbierender wegwerfartikel und verfahren zu seiner herstellung
DE69713406T2 (de) Verfahren zur herstellung einer absorbierenden struktur mit erhöhter festigkeit
EP1514678A1 (de) Mehrlagige Vliesanordnung
DE3830056C2 (de)
DE69116467T2 (de) Saugkissen, Verfahren zur Herstellung eines Saugkissens und absorbierender Einwegartikel
DE60029782T2 (de) Absorbierender artikel mit oberer schicht welche ein niedriges tensid oder kein synthetisches tensid enthält
DE2607441A1 (de) Desodorierendes mittel

Legal Events

Date Code Title Description
OHJ Non-payment of the annual fee