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DE2506589A1 - Schneckengewindeschelle - Google Patents

Schneckengewindeschelle

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Publication number
DE2506589A1
DE2506589A1 DE19752506589 DE2506589A DE2506589A1 DE 2506589 A1 DE2506589 A1 DE 2506589A1 DE 19752506589 DE19752506589 DE 19752506589 DE 2506589 A DE2506589 A DE 2506589A DE 2506589 A1 DE2506589 A1 DE 2506589A1
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DE
Germany
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housing
screw
clamp according
worm
tab
Prior art date
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Application number
DE19752506589
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English (en)
Other versions
DE2506589B2 (de
DE2506589C3 (de
Inventor
Joergen Rasmussen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Norma Germany GmbH
Original Assignee
Rasmussen GmbH
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Publication date
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Publication of DE2506589B2 publication Critical patent/DE2506589B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2506589C3 publication Critical patent/DE2506589C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L33/00Arrangements for connecting hoses to rigid members; Rigid hose-connectors, i.e. single members engaging both hoses
    • F16L33/02Hose-clips
    • F16L33/08Hose-clips in which a worm coacts with a part of the hose-encircling member that is toothed like a worm-wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Schneckengewinde schelle Die Erfindung betrifft eine Schneckengewindeschelle, an deren Band ein etwa U-förmiges Gehäuse mit nach innen abgewinkelten Randabschnitten zur Aufnahme einer Schnecken-Kopfschraube befestigt ist.
  • Es sind Schneckengewinde schellen dieser Art bekannt, bei denen Verlängerungen an den Enden der Gehäuse schenkel auf die Unterseite des Bandes umgebogen und am Band im Funktschweißverfahren angeschweißt sind. Diese Verbindung von Band und Gehäuse ermöglicht kein Vorverzinken der Einzelteile, da sich verzinkte Teile schlecht verschweißen lassen. Ferner ist die Haltbarkeit einer Punktschweißverbindung nicht immer gewährleistet.
  • Eine Verbindungsart, bei der am Gehäuse ausgebildete Laschen in Schlitze des Bandes gesteckt und umgebogen werden, hat eine Schwächung des Bandes und eine Kerbwirkung sowohl in den Bandschlitzen als auch in den Laschen zur Folge. Die Laschen können nicht beliebig stark ausgebildet werden, da die Schlitze entsprechend vergrößert werden müßten und mithin das Band weiter geschwächt würde.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneckengewindeschelle der eingangs genannten Art anzugeben, bei der die Herstellung vereinfacht und dennoch die Verbindung von Gehäuse und Band sehr hoch belastbar ist.
  • Nach der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gesät, daß Band und Gehäuse einteilig ausgebildet sind und zwischen einer Seite des Bandes, an der Band und Gehäuse einteilig verbunden sind, und der gegenüberliegenden anderen Seite des Bandes eine fornischlüssige Verbindung mittels des Gehäuses ausgebildet ist.
  • Die einteilige Ausbildung von Band und Gehäuse vereinfacht die Herstellung insofern erheblich, als nunmehr ihre getrennte Ausbildung aus unterschiedlich dicken Materialien in verschiedenen Maschinen entfällt. Das Herstellen einer besonderen Verbindung zwischen Band und Gehäuse zumindest auf der einen Bandseite entfällt völlig, denn diese Verbindung ist durch die Einteiligkeit von Band und Gehäuse bereits von Anfang an vorhanden. Diese Verbindung ist auch besonders haltbar, weil es sich um eine molekulare Verbindung im Gefüge des Materials handelt. Für die formschlüssige Verbindung dieser einen Seite mit der anderen Seite des Bandes mit Hilfe des Gehäuses entfällt ferner ein Schweiß-Vorgang. Dennoch gelingt es, die formschlüssige Verbindung sehr haltbar auszubilden, da hinreichend Platz für eine großflächige Ausbildung der Eingriffstellen zur Verfügung steht. Das Entfallen jeglicher Schweißstellen ermöglicht die Verwendung von vorverzinktem Material.
  • Vorzugsweise ist die Gehäusewand mindestens in der Nähe des Bandes durch eine Profilierung versteift. Diese Profilierung wirkt einer Verbiegung der Gehäusewand in dem stark belasteten Bereich in der Nähe des Bandes entgegen.
  • Die Profilierung kann durch mindestens eine Sicke gebildet sein.
  • Eine Sicke läßt sich leicht bei der Formgebung von Band und Gehäuse ausbilden und bewirkt ohne zusätzlichen Materialaufwand eine wesentliche Versteifung.
  • Hierbei kann die Profilierung durch mindestens eine Quersicke und/oder eine Längssicke gebildet sein. Eine Quersicke wirkt einer Aufbiegung des Gehäuses entgegen, während eine Längssicke einer Verbiegung der Gehäusewand um eine etwa senkrecht zur Bandoberfläche stehende Achse entgegenwirkt.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, daß zur Ausbildung der formschlüssigen Verbindung der der einen Bandseite, an der Band und Gehäuse einteilig ausgebildet sind, gegenüberliegende Schenkel des Gehäuses frei mit einem eine Verlängerung des Schenkelendes bildenden Lappen in eine Ausnehmung an der anderen Seite des Bandes eingreift und der Lappen auf die Unterseite des Bandes umgebogen ist. Auf diese Weise ergibt sich eine sehr haltbare formschlüssige Verbindung zwischen Band und Gehäuse. Die Ausnehmung nimmt hohe Schubkräfte und der Lappen hohe, ein Aufbiegen des Gehäuses anstrebende Kräfte auf.
  • Der Lappen kann bis zu der einen Bandseite reichen. Er wird dann durch die Außenseite des eingespannten Schlauches oder dergleichen über seine gesamte Länge gegen die Unterseite des Bandes gedrückt. Einer Kraft, die bestrebt ist, den Lappen aufzubiegen, wirkt daher eine mit zunehmender Spannkraft der Schneckengewinde schelle ebenfalls zunehmende Kraft über einen sehr viel längeren, der Länge des Lappens bzw. der Bandbreite entsprechenden Hebelarm entgegen, so daß sichergestellt ist, daß das dem Aufbiegemoment, das durch das Festziehen der Schneckenschraube verursacht wird, entgegenwirkende Biegemoment stets überwiegt.
  • Hierbei ist es günstig, wenn am freien Ende des Lappens Laschen ausgebildet sind, die zwischen sich eine Quersicke aufnehmen, so daß die Quersicke gleichzeitig eine Verdrehung des Lappens in dessen Ebene verhindert. Diese Laschen wirken zusätzlich einer Auf sprengung des Gehäuses entgegen, wenn sie auf das Gehäuse auf der einen Bandseite umgebogen sind.
  • Zusätzlich kann dafür gesorgt sein, daß mindestens eine am Band angeformte Lasche den Rand des Lappens übergreift. Auf diese Weise können auch noch senkrecht zur Längsachse des eingespannten Schlauches, Rohres o. dgl. von außen einwirkende Biegekräfte, die den auf den Lappen in Aufbiegerichtung wirkenden Teil der Schraubenspannkraft erhöhen, aufgefangen werden.
  • Hierbei ist es günstig, wenn die am Band angeformte Lasche in eine Vertiefung in der Unterseite des Lappens eingreift. Diese am Band angeformte Lasche verhindert dann anstelle der Quersicke zusätzlich ein Verdrehen des Lappens in dessen Ebene.
  • Ferner steht die in die Vertiefung eingreifende Lasche nicht oder nicht wesentlich auf der Unterseite des Lappens vor. Anstelle dieser Lasche oder zusätzlich kann zu beiden Seiten des Gehäuses eine schräg an der einen Bandseite angeformte Lasche jeweils eine ebenso schräg am Ende des Lappens angeformte Lasche übergreifen. Diese beiderseits des Gehäuses an der einen Bandseite angeformten Laschen verhindern gleichzeitig eine Verdrehung des Lappens in seiner Ebene und seine Aufbiegung.
  • Eine andere oder zusätzliche Möglichkeit der Sicherung des Lappens besteht darin, daß auf der Unterseite des Bandes unmittelbar neben dem Lappen zumindesXeFuf der einen, dem Schrau Wopf zunächst liegenden Seite/sich gegenüberliegenden Seiten des Lappens eine Erhebung ausgebildet ist. Diese Erhebung, die ebenfalls durch Ausbildung einer Sicke hervorgerufen sein kann, wirkt als nockenartiger Anschlag für den Lappen und verhindert ebenfalls, daß sich der Lappen in seiner Ebene verdreht. Wenn die Erhebung in einen seitlichen Ausschnitt des Lappens eingreift, ist der Lappen noch in einer zweiten Richtung in seiner Lage gesichert.
  • Die Höhe der Erhebung kann in Richtung des Lappens von der Unterseite des Bandes aus allmählich bis zu einer der Dicke des Lappens entsprechenden Höhe zunehmen. Auf diese Weise ist ein lückenloses Anliegen des eingespannten Rohres, Schlauches o. dgl. auch an der Unterseite des Bandes neben dem Lappen sichergestellt.
  • Um ein Aufdrehen des Gehäuses beim Anziehen der Schraube zu vermeiden, ist es günstig, wenn die Seite, an der Band und Gehäuse einteilig verbunden sind, in Einschraubrichtung der Schraube gesehen bei Rechtsgängigkeit der Schraubverbindung links von der Schraube liegt, und umgekehrt. Bei dieser Anordnung der Verbindungsstelle von Band und Gehäuse, die bei linksgängiger Schraubverbindung in Einschraubrichtung gesehen rechts von der Schraube läge, wird das Gehäuse beim Festziehen der Schraube nicht vom Band weggebogen, sondern im Gegenteil an das Band herangedrückt.
  • Vorzugsweise ist dafür gesorgt, daß der Schraubenschaft um einen geringen Betrag länger als die um die Dicke der Gehäusewand verminderte Länge des Gehäuses und der gewinde freie Schraubenhals mindestens um den gleichen Betrag länger ist als die Gehäusewand dick ist. Diese Ausbildung gewährleistet, daß sich zunächst das freie Ende des Schraubenschaftes an der Innenseite des nach innen abgewinkelten Randabschnittes der Gehäusewand an dem dem Schraubenkopf abgewandten Gehäuseende, d. h. der Gehäuserückseite, und erst dann der Schraubenkopf nach Aufdrücken dieses Randabschnitts um den erwähnten geringen Betrag an dem dem Schraubenkopf zugekehrten, nach innen abgewinkelten Gehäusewand-Randabschnitt, d. h. der Gehäusestirnseite, anlegt. Beim Aufdrücken der Gehäuserückseite werden die Gehäuseseitenwände im wesentlichen um eine Senkrechte zur Bandoberseite gedreht, so daß sich die Gehäuseseitenwände auf Seiten des Schraubenkopfes nähern und ein Schließen der stirnseitigen Randabschnitte des Gehäuses bewirken, insbesondere bei Ausbildung der Gehäusewände mit Längssicken, die eine Verbiegung der Gehäusewände um die Senkrechte zur Bandoberseite verhindern.
  • In der Endphase des Anziehvorgangs der Schraube ergibt sich so eine bessere Aufnahme der Schubkräfte am Schraubenkopf. Der in der Regel konische Schraubsnkopf kann nicht mehr in das Gehäuse eindringen, es aufsprengen und den Schneckentrieb funktionsunfähig machen. Nach dem Eindringen des Schraubenkopfes in das Gehäuse wäre ein Lösen des Schneckentriebs nicht mehr möglich, da sich nur die Schraube herausdrehen würde.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen bevorzugter Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 in Draufsicht ein einstückiges Band und Gehäuse einer erfindungsgemäßen Schneckengewinde schelle vor der Verformung in die endgültige Form, Fig. 2 eine perspektivische Draufsicht auf den Verschlußteil einer fertigen Schneckengewinde schelle nach der Erfindung in vergrößertem Maßstab, die Fig. 3 bis 6 perspektivische Unteransichten verschiedener Ausführungen des Verschlußteils der Schneckengewindeschelle nach Fig. 2 und die Fig. 7 bis 9 die Unteransicht auf die eine Hälfte eines Horizontal-Schnitts durch den Verschlußteil nach irgendeiner der Fig. 2 bis 6.
  • Fig. 1 stellt ein einstückiges flaches Stanzteil vor der Verformung in eine Schneckengewinde schelle dar. Der Teil 1 bildet nach der Verformung das Band und der Teil 2 das Gehäuse.
  • Nach der Verformung des Stanzteils in die Schneckengewindeschelle hat der Verschlußteil der Schneckengewinde schelle die in Fig. 2 perspektivisch und in größerem Maßstab dargestellte Form, wobei eine getrennte Schnecken-Kopfschraube 3 in das etwa U-förmige Gehäuse 2 so eingesetzt ist, daß von zwei nach innen abgewinkelten Randabschnitten 4 und 5 der Gehäusewand der eine Randabschnitt 4 den gewindefreien Hals 6 der Schraube 3 zum größten Teil umfaßt und der andere Randabschnitt 5 am freien Ende des Schraubenschaftes anliegt (Fig. 7), und wobei das rechtsgängige Gewinde der Schraube 3 in entsprechende sickenartige Vertiefungen in dem freien Endabschnitt des Bandes 1 eingreift.
  • Das Gehäuse 2 ist auf beiden Seiten in der Nähe des Bandes in dem auf Biegung beanspruchten Bereich zur Versteifung mit einer Quersicke 7 und einer Längssicke 8 versehen, die ineinander übergehen. Anstelle nur einer Längs- und Quersicke können auch mehrere vorgesehen sein.
  • Die eine Seite des Gehäuses 2, die den einen Schenkel der U-Form bildet, ist mit einer Verlängerung in Form eines Lappens 9 versehen, der in eine Ausnehmung 10 auf der anderen Bandseite eingreift und auf die Unterseite des Bandes 1 umgebogen ist. Dieser Lappen 9 kann bis auf die eine Bandseite, die mit dem Gehäuse 2 einteilig verbunden ist, zurückreichen, so daß er durch den eingespannten Schlauch oder dergleichen gegen die Unterseite des Bandes 1 gedrückt wird und aufgrund seines langen Hebelarms ein hohes Gegendrehmoment bewirkt, das einer Aufbiegung des Lappens 9 und damit des Gehäuses 2 beim Anziehen der Schraube 3 zum Spannen der Schneckengewindeschelle entgegenwirkt.
  • Die Ausnehmung 10 nimmt dabei einen wesentlichen Teil der Schubkräfte auf, die beim Spannen der Schelle auf den Lappen 9 einwirken.
  • Der Lappen 9 kann am freien Ende mit Laschen 11 versehen sein, zwischen denen die Quersicke7/eingreift und so für eine zusätzliche Sicherung der Lage des Lappens 9 gegen Schubkräfte sorgt.
  • Auf der Unterseite des Bandes ist unmittelbar neben den Lappen 9 auf jeder der sich gegenüberliegenden Seiten des Lappens 9 eine in je einen Ausschnitt 16 des Lappens 9 eingreifende Erhebung 17 ausgebildet. Diese Erhebungen 17 verhindern zusätzlich, daß sich der Lappen 9 in Längsrichtung des Bandes 1 beim Festziehen der Schraube 3 in seiner Ebene verbiegt. Eine solche Verbiegung kann insbesondere gegen die in der Fig. 3 rechts dargestellte Erhebung 17 in Richtung des Pfeils P1 erfolgen.
  • Gleichzeitig verhindern die in die Ausschnitte 16 eingreifenden Erhebungen 17 ein Herausziehen des Lappens 9 quer zum Band 1 in Richtung des Pfeils P2. Die Höhe der Erhebungen 17 nimmt in Richtung auf den Lappen g vonder Unterseite des Bandes 1 aus allmählich bis zu einer/Dicke des Lappens 9 entsprechenden Höhe zu, so daß die höchsten Punkte oder Erhebungen 17 in der Nähe der Seitenkanten des Lappens 9 und in einer Ebene mit der Unterseite des Lappens 9 liegen, während die am weitesten vom Lappen entfernt liegenden Punkte der Erhebungen mit der Ebene der Bandunterseite zusammenfallen. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die Außenseite des eingespannten Rohres, Schlauches o. dgl. neben den Seitenkanten des Lappens 9 stufenlos an der Bandunterseite, und der Lappenunterseite anliegt. Dies ergibt einen verbesserten Formschluß der Schneckengewindeschelle mit dem eingespannten Rohr, Schlauch o. dgl., insbesondere im Bereich kleiner Durchmesser des eingespannten Teils. Die Erhebungen 17 können wie bei der Ausbildung von Sicken aus dem Bandmaterial herausgedrückt sein.
  • Nach Fig. 4 können die Laschen 11a so lang ausgebildet sein, daß sie über den äußeren Rand des Verbindungssteges 12 zwischen Band 1 und Gehäuse 2 greifen und so auch einer Verschiebung des Lappens 9a quer zum Band 1 entgegenwirken.
  • Nach Fig. 5 kann im Band 1 an dessen Rand unter dem Gehäuse 2 eine Lasche 13 ausgestanzt sein, die auf die Unterseite des Lappens 9b umgebogen ist und dort in eine Vertiefung 16 eingreift. Der Lappen 9b ist dann nicht nur gegen Schubkräfte, sondern auch gegen Aufbiegung gesichert.
  • Nach Fig. 6 sind am Rand des Bandes 1 neben dem Verbindungssteg 12 Laschen 14 und 15 schräg zur Bandlängsrichtung ausgebildet. Diese Laschen 14 und 15 greifen über entsprechend schräge Ränder der Laschen 11c des Lappens 9c und nehmen ebenfalls, die Quersicke 7 unterstützend, auf den Lappen 9c in beiden Längsrichtungen des Bandes einwirkende Kräfte sowie Aufbiegekräfte auf.
  • Der Band 1 und Gehäuse 2 einteilig verbindende Steg 12 liegt bei allen Ausführungsbeispielen auf der in Einschraubrichtung der Schraube 3 gesehen linken Seite des Bandes 1. Dadurch wird ein Aufdrehen des Gehäuses 2 beim Festziehen der Schraube 3 vermieden.
  • Nach Fig. 7 gelten für die Maße von Gehäuse 2 und Schraube 3 die Beziehungen: s g Lg - d + a (1), Lh d + a (2), d : a ab 1 bis 8, vorzugsweise 2 (3), wobei Ls die Länge des Schraubenschaftes, Lg die Länge des Gehäuses 2, ¼ die Länge des gewindefreien Schraubenhalses 6, d die Dicke der Gehäusewand und a der Betrag eines geringen Spiels ist, um den der gewindefreie Schraubenhals 6 mindestens länger ist als die Gehäusewand dick ist.
  • Diese Wahl der Abmessungen von Gehäuse 2 und Schraube 3 hat zur Folge, daß sich beim Spannen der Schneckengewindeschelle zunächst das freie Ende des Gewindeschaftes der Schraube 3 an der Innenseite des Randabschnitts 5, wie es in Fig. 7 dargestellt ist, und erst nach weiterem Drehen der Schraube 3 und einer geringfügigen Aufspreizung des Gehäuses 2 der Kopf der Schraube an der Außenseite des Randabschnitts 4 anlegt, wie es in Fig. 8 dargestellt ist. Bei dieser Aufspreizung des Gehäuses 2 wird die Gehäusewand lediglich geringfügig aus der gestrichelt dargestellten Lage in die ausgezogen dargestellte Lage geschwenkt, jedoch aufgrund der Längssicken 8 nicht verbogen. Diese Verschwenkung führt dazu, daß sich der Randabschnitt 4 dem Schraubenhals 6 nähert und so einerseits eine bessere Anlage für den Schraubenkopf bietet und sich andererseits einer Aufspreizung widersetzt.
  • Ein noch festeres Anziehen der Schraube 3 führt dann dazu, daß beide Randabschnitte 4 und 5 als Widerlager für die Schraube 3 wirken und sich die Gehäusewand über die gesamte Länge einer Aufsprengung durch die Schraube entgegensetzt. Der Schraubenkopf kann daher das Gehäuse 2 nicht mehr aufsprengen und in das Gehäuse eindringen. Das Eindringen des Schraubenkopfes in das Gehäuse würde ein Lösen des Schneckentriebs verhindern, da sich nur die Schraube herausdrehen würde.

Claims (16)

  1. Patentansprüche
    > ,Schneckengewindeschelle, an deren Band ein etwa U-förmiges Gehäuse mit nach innen abgewinkelten Randabschnitten zur Aufnahme einer Schnecken-Kopfschraube befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß Band (1) und Gehäuse (2) einteilig ausgebildet sind und zwischen einer Seite des Bandes, an der Band und Gehäuse einteilig verbunden sind, und der gegenüberliegenden anderen Seite des Bandes eine formschlüssige Verbindung mittels des Gehäuses ausgebildet ist.
  2. 2. Schneckengewindeschelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäusewand mindestens in der Nähe des Bandes durch eine Profilierung (7, 8) versteift ist.
  3. 3. Schneckengewinde schelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung durch mindestens eine Sicke (7, 8) gebildet ist.
  4. 4. Schneckengewindeschelle nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung durch mindestens eine Quersicke (7) und/oder eine Längssicke (8) gebildet ist.
  5. 5. Schneckengewindeschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausbildung der formschlüssigen Verbindung der der einen Bandseite, an der Band und Gehäuse einteilig ausgebildet sind, gegenüberliegende Schenkel des Gehäuses frei mit einem eine Verlängerung des Schenkelendes bildenden Lappen (9; 9a; 9b; 9c) in eine Ausnehmung (10) an der anderen Seite des Bandes eingreift und der Lappen auf die Unterseite des Bandes umgebogen ist.
  6. 6. Schneckengewindeschelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lappen bis zu der einen Bandseite reicht.
  7. 7. Schneckengewinde schelle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des Lappens (9; 9a) Laschen (11; 11a) ausgebildet sind, die zwischen sich eine Quersicke (7) aufnehmen.
  8. 8. Schneckengewinde schelle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (11a) auf das Gehäuse (2) auf der einen Bandseite umgebogen sind.
  9. 9. Schneckengewinde schelle nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine am Band angeformte Lasche (13; 14, 15) den Rand des Lappens (9b; 9c) übergreift.
  10. 10. Schneckengewinde schelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die am Band angeformte Lasche (13) in eine Vertiefung (18) in der Unterseite des Lappens (9b) eingreift.
  11. 11. i . Schneckengewindeschelle nach Anspruch 9 oder Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Gehäuses (2) eine schräg an der einen Bandseite angeformte Lasche (14; 15) jeweils eine ebenso schräg am Ende des Lappens (9c) angeformte Lasche (11c) übergreift.
  12. 12. Schneckengewindeschelle nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des Bandes (1) unmittelbar neben dem Lappen (9) zumindest auf der einen, dem Schraubenkopf zunächst liegenden Seite der sich gegenüberliegenden Seiten des Lappens eine Erhebung (17) ausgebildet ist.
  13. 13. Schneckengewinde schelle nach Anspruch 12, 2 , dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebung in einen seitlichen Ausschnitt (16) des Lappens (9) eingreift.
  14. 14. Schneckengewindeschelle nach Anspruch 12 2 oder Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Erhebung (17) in Richtung des Lappens (9) von der Unterseite des Bandes (1) aus allmählich bis zu einer der Dicke des Lappens (9) entsprechenden Höhe zunimmt.
  15. 15. Schneckengewindeschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Seite, an der Band (1) und Gehäuse (2) einteilig verbunden sind, in Einschraubrichtung der Schraube (3) gesehen bei Rechtsgängigkeit der Schraubverbindung links von der Schraube liegt, und umgekehrt.
  16. 16. Schneckengewindeschelle nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenschaft um einen geringen Betrag (a) länger als die um die Dicke (d) der Gehäusewand verminderte Länge (Lg) des Gehäuses und der g gewindefreie Schraubenhals (6) mindestens um den gleichen Betrag (a) länger ist als die Gehäusewand dick ist.
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