[go: up one dir, main page]

DE250518C - - Google Patents

Info

Publication number
DE250518C
DE250518C DENDAT250518D DE250518DA DE250518C DE 250518 C DE250518 C DE 250518C DE NDAT250518 D DENDAT250518 D DE NDAT250518D DE 250518D A DE250518D A DE 250518DA DE 250518 C DE250518 C DE 250518C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rungs
thread
walls
tension regulator
thread tension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT250518D
Other languages
English (en)
Publication of DE250518C publication Critical patent/DE250518C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • B65H59/20Co-operating surfaces mounted for relative movement
    • B65H59/26Co-operating surfaces mounted for relative movement and arranged to deflect material from straight path
    • B65H59/28Co-operating surfaces mounted for relative movement and arranged to deflect material from straight path the surfaces being urged towards each other
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250518 KLASSE 76 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Fadenspannungsregler für Spul- und andere Textilmaschinen, bei denen der Faden in Windungen durch die Sprossen zweier gegeneinander verstellbarer Gitter gezogen wird. Durch die Erfindung soll den Mißständen vorgebeugt werden, die dadurch entstehen, daß durch die ständige Reibung des Fadens in den Sprossen der Spannungsvorrichtung eine Abnutzung und
ίο Zerstörung der letzteren eintritt. Um den genannten Mißständen vorzubeugen, werden häufig die Zähne aus glasartigem Material, z. B. Porzellan oder Glas hergestellt. Gemäß der Erfindung ist jede Sprosse auf einem achsialen Zapfen verdrehbar und einstellbar gelagert und einzeln auswechselbar.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. ι ist eine seitliche Ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht von oben, Fig. 3 ein Querschnitt durch Fig. 1 nach der Linie z-z in der Richtung des Pfeiles χ gesehen. Fig. 4 ist die Darstellung eines von der .Spannungsvorrichtung abgenommenen Teiles.
Die Spannungsvorrichtung besteht im wesentliehen aus zwei gitterartigen Teilen T und T1, von denen jeder eine Anzahl von untereinander parallelen Sprossen t und t1 besitzt, die einander gegenüberstehen und gegeneinander versetzt sind (Fig. 3). Der Teil T ist in seinen Lagern an einer Konsole B drehbar, so daß er gegen den Teil T1, der in seinen Lagern feststeht, schwingen kann. Außerdem ist noch eine geeignete Vorrichtung angebracht, die den schwingbaren Teil gegen den feststehenden Teil andrückt, so daß er auf den zwischen beiden hindurchgezogenen Faden y einen Druck ausüben kann.
Die beiden Gitter T und T1 besitzen parallel aufrecht stehende Wände und i3 sowie tl und is; diese sind aus Metallblech hergestellt und tragen die wagerechten Sprossen t und t1. Die Wände t2 und ^4 besitzen am oberen und unteren Ende Lappen te, f und i8, t9, die durch rechtwinkliges Umbiegen der Wände gebildet werden. Diese Lappen sind von Löchern ^10 durchbohrt, durch die eine Stange r hindurchgeht, die in den Lagern b, b1 der Konsole B ruht. Die Lappen t6 und P dienen als Scharniere für den Teil T, so daß er um die Stange r schwingen kann. Der obere Lappen te besitzt eine Verlängerung t" (Fig. 4), die als Hebel dient, durch den ein Druck auf die Vorrichtung ausgeübt wird. Zur Ausübung des Druckes auf den Teil T kann eine beliebige Vorrichtung dienen; in der dargestellten Ausführungsform dient dazu eine am Arm t" befestigte Schnur c, die über eine Rolle -p an der Konsole B geleitet ist. An ihrem Ende befindet sich eine Stange d, an der Gewichte w angebracht werden. Von diesen werden so viel aufgelegt, daß der Druck auf den Teil T die gewünschte Stärke erhält.
Die Lappen ts und i9 des Teiles T1 werden ebenfalls von der Stange r gehalten, um aber den Teil T1 starr mit der Konsole B zu verbinden, ist in der Mitte der Wand t4· ein Vorsprung ii12 angebracht, der einen Schlitz ii13
besitzt und mittels der durch diesen hindurchgehenden Schraube s an der Konsole B befestigt ist (Fig. i).
Gewöhnlich werden die Sprossen zwischen den Seitenwänden der zur Spannungsregelung dienenden Gitter aus Metall hergestellt und mit abgerundeten Oberflächen versehen, so daß sie dem Faden eine glatte Auflagefläche bieten. Während eine derartige Anordnung für weiche
ίο ^Garne durchaus geeignet ist, zeigt es sich, daß harte Garne, wie z. B. Leinen, Seide u. dgl., in das Metall einschneiden und Rinnen in dessen Oberfläche bilden. Die dauernde Reibung von zwischen den Sprossen hindurchgezogenen harten Fäden erzeugt bald Rinnen, die tiefer sind als der Durchmesser des Fadens, und hierdurch erhält letzterer eine Spannung, die nicht mehr dem Druck entspricht, auf den die Vorrichtung eingestellt ist. Außerdem haben auch die Rinnen häufig scharfe Kanten, die den Faden zerstören und seine Haltbarkeit beeinträchtigen und ihn daher unbrauchbar machen. Es sind infolgedessen mehrfach Versuche gemacht worden, die Sprossen mit einem Material zu umkleiden, das derartigen Verletzungen widersteht, doch ist der Erfolg dieser Versuche bisher noch kein befriedigender gewesen. Der Überzug der Sprossen bekommt leicht Risse und löst sich ab, so daß derartige Sprossen kaum dauerhafter sind als die nichtumkleideten. Es ist auch schon der Versuch gemacht worden, vollständig aus Porzellan hergestellte Sprossen in die Spannungsgitter einzusetzen; doch erwies sich auch diese Anordnung nicht für zweckmäßig, da Porzellan oder Glas zu spröde und zerbrechlich ist, um den Erschütterungen und der starken Beanspruchung, die die Vorrichtung auszuhalten hat, zu widerstehen. Es ist auch schwierig, die Sprossen so herzustellen, daß sie beim Glasieren ihre ursprüngliche Form beibehalten. Es stört aber wieder die Wirkungsweise der Vorrichtung, wenn die Sprossen unregelmäßig angeordnet sind. Außerdem war es beim Zerbrechen einer Sprosse erforderlich, jedesmal das ganze Gitter auszuwechseln.
Durch Ausbildung der Sprossen nach der vorliegenden Erfindung wird diesem Nachteil vorgebeugt. Eine zerbrochene Sprosse kann schnell und leicht ausgewechselt werden, ohne daß dabei die übrigen Sprossen in Mitleidenschaft gezogen werden. Außerdem können die Sprossen in der richtigen Weise gegeneinander ausgerichtet und stets in dieser richtigen Lage gehalten werden. Ein weiterer \forteil der An-Ordnung besteht darin, daß die Sprossen so verdreht werden können, daß sie stets dem Faden eine glatte Auflagefläche zukehren, so daß, sobald eine Stelle der Oberfläche beschädigt wird, diese ohne Auswechselung der Sprosse durch eine andere Stelle ersetzt werden kann.
Die Lebensdauer der Vorrichtung wird dadurch außerordentlich erhöht.
In der Hauptsache besteht die Erfindung darin, daß die Sprossen in Form von Rohren hergestellt und über Stifte gesteckt werden, die zwischen den Seitenwänden der Gitter befestigt sind. Die Sprossen werden zweckmäßig nahezu zylinderisch mit einer geringen Verjüngung ihres mittleren Teiles hergestellt, und ihre Wände werden so stark gehalten, daß sie die nötige Sicherheit gegen Zerbrechen bieten. Infolge der konkaven Form der Sprossen läuft das Garn stets nach der Mitte zu, während anderseits die Verstärkung der Sprossen an ihren Enden verhütet, daß das Material beim Einsetzen in die Gitter leicht abbröckelt.
In Fig. ι ist eine der Sprossen im Querschnitt dargestellt und zeigt die Art, in der die Sprossen zwischen den Seitenwänden der Gitter befestigt werden. Es dienen hierzu Stifte f, die einerseits mit einem Schraubenkopf versehen sind und durch Bohrungen in den Wänden i2 und tl gesteckt werden, worauf das Aufsetzen der Porzellanröhrchen t und t1 erfolgen kann. Die Stifte f tragen am anderen Ende ein Gewinde, mit dem sie in die Wände tz und eingeschraubt werden. Die Stifte dienen auf diese Weise zur Verbindung der beiden Seitenwände und pressen diese dabei fest gegen die Enden der Sprossen t und t1. Die Durchbohrungen der Porzellanröhrchen besitzen einen etwas größeren Durchmesser als die Stifte f, so daß ihre Drehung nicht durch Abweichungen ihrer Form gehindert wird. Die Röhrchen bestehen aus Porzellan, Glas oder ähnlichem glasartigen Material; sie verziehen sich daher leicht bei ihrer Herstellung, doch ermöglicht der Spielraum zwischen ihnen und den Stiften f, daß sie auch ohne genau zu passen leicht ausgewechselt und gedreht werden können. Ein zerbrochenes Röhrchen kann sofort durch Herausnehmen des Stiftes f entfernt und durch ein neues ersetzt werden. Werden die Röhrchen nach längerem Gebrauch an ihrer Oberfläche rauh, so werden sie nach Lockern des Stiftes f etwas gedreht, so daß sie dem Faden wieder eine glatte Auflagefläche bieten. Eine derartige Einstellung kann öfter vorgenommen werden, bevor die Röhrchen an ihrer Auflagefläche vollständig abgenutzt und zerkratzt sind. Auch kann eine Erneuerung der Röhrchen öfter stattfinden, so daß es leicht möglich ist, die Vorrichtung dauernd in gutem Zustande zu erhalten.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Sprossen der beiden Spannungsgitter in der Arbeitsstellung etwas übereinandergreifen. Ihre inneren Flächen befinden sich nicht genau in der gleichen Ebene. Hierdurch wird der Fäden y. gezwungen, in Schlangenwindungen zwischen den Sprossen hindurchzulaufen, wodurch ihm eine
.
größere Spannung erteilt wird. Die Wände t2 und tl sind wellenförmig an ihren aneinanderliegenden Seiten ausgeschnitten, so daß sie genau mit der Oberfläche der Sprossen abschneiden und einen geringen Spielraum zwischen den beiden Teilen T und Γ1 lassen.
Die Sprossen der beiden Spannungsgitter stehen an derem oberen Teil näher zusammen als an dem Unteren Teil. Der Zweck dieser Maßnähme ist folgender: Wenn der Faden von seiner Spule ruckweise abläuft, so übt er einen unregelmäßigen Druck auf die gegeneinander stehenden Sprossen der zwei Spannungsgitter aus und versetzt diese daher in Erschütterungen. Werden nun am unteren Teil der Spannungsvorrichtung die Sprossen in weiterer Entfernung voneinander angebracht, so läuft der Faden an dieser Stelle in einer weniger stark gekrümmten Schlangenlinie hindurch, und seine Stöße gegen die Sprossen sind daher nicht so heftig. Erst nachdem der Faden zwischen mehreren Sprossen hindurchgegangen ist und dadurch seine Neigung zu ruckweiser Bewegung verloren hat, wird allmählich die Krümmung seiner einzelnen Wendungen verstärkt und ihm auf diese Weise die erforderliche Spannung erteilt.
Es ist auch möglich, die Sprossen t und t1 nur an den Wänden t2 und tl zu befestigen und die anderen Wände ts und is fehlen zu lassen, so daß eine kammartige Vorrichtung entsteht, deren Zähne von den Röhrchen gebildet werden. Eine derartige Form der Spannungsvorrichtung ist viel gebräuchlich, namentlich da, wo man von einem selbsttätigen Einlegen des Fadens absehen will. Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung ist jedoch vorzuziehen, da die äußeren Wände des Gitters zur Führung dienen und die Vorrichtung selbsttätig auseinanderklappt, wenn der Faden durch den Führer g eingelegt wird.
In der Zeichnung ist nur ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und diese ist nicht an die Einzelheiten der gezeichneten Konstruktion gebunden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Fadenspannungsregler für Spul- und andere Textilmaschinen, bei dem der Faden zwischen den Sprossen von regelbaren Gittern hindurchgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede Sprosse auf einem achsialen Zapfen verdrehbar und einstellbar gelagert und einzeln auswechselbar ist.
2. Fadenspannungsregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossen von röhrenförmigen Körpern (t und t1) aus glasartigem Material gebildet werden, die mittels durch sie mit Spielraum hindurchgehender Schrauben (f) an den Seitenwänden (P-, t3, tl, P) des Gitters oder an einer dieser so befestigt sind, daß sie nur nach Lösen der durch sie hindurchgehenden
j Schraube (f) drehbar sind.
3. Fadenspannungsregler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossen der Gitter an derem unteren Teile weiter voneinander abstehen als am oberen Teile.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT250518D Active DE250518C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE250518C true DE250518C (de)

Family

ID=509038

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT250518D Active DE250518C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE250518C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102014016630B4 (de) Verstelleinrichtung für eine Druckrolle einer Bearbeitungsmaschine, insbesondere Kehlmaschine, sowie Bearbeitsmaschine, insbesondere Kehlmaschine, mit einer solchen Verstelleinrichtung
DE2007689B2 (de) Schneidegeraet fuer blattfoermiges material
DE2207935A1 (de) Einstellbare Halterung für eine Abstreichklinge im Inneren einer drehbaren Schablone einer Druckmaschine für Streifenmaterial
DE3005327C2 (de) Hülsenhalter für Wickeleinheiten von Textilmaschinen
DE1805322B2 (de) Bindemaschine
DE250518C (de)
CH615465A5 (de)
DE4342683C2 (de) Sicherheitsvorrichtung für Streben
EP0031843B2 (de) Flyerflügel
EP0768418B1 (de) Stickmaschine, insbesondere Schifflistickmaschine, mit einer Vorderfadenschneid- und -klemmeinrichtung
DE266021C (de)
DE1685931C3 (de) Ringläufereinsetzgerät
DE158782C (de)
DE375933C (de) Deckblattumlegevorrichtung
DE265667C (de) Kötzerspulmaschine
AT400789B (de) Schneideinrichtung für halm- und blattgut
DE838411C (de) Mit Klingenschaerfvorrichtung versehener Rasierapparat
AT133006B (de) Fadenknotenfänger.
DE646608C (de) Vorrichtung zum Einfuehren von Stangen in den Boden
DE352140C (de) Flacher Kulierwirkstuhl
DE16987C (de) Neuerungen an flachen Kettenstühlen
DE2405018A1 (de) Putzvorrichtung fuer die walzen von spinn-streckwerken o.dgl.
DE669691C (de) Naehmaschine mit unterem und oberem Stoffschieber
AT143341B (de) Andrückvorrichtung für die Messer von Mähmaschinen.
DE19712719C2 (de) Angelrolle mit einer Wickelspule