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DE2504865C3 - Löschvorrichtung für kraftangetriebene Schreib- u.a. BUromaschinen - Google Patents

Löschvorrichtung für kraftangetriebene Schreib- u.a. BUromaschinen

Info

Publication number
DE2504865C3
DE2504865C3 DE19752504865 DE2504865A DE2504865C3 DE 2504865 C3 DE2504865 C3 DE 2504865C3 DE 19752504865 DE19752504865 DE 19752504865 DE 2504865 A DE2504865 A DE 2504865A DE 2504865 C3 DE2504865 C3 DE 2504865C3
Authority
DE
Germany
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key
downshift
lever
triggered
release lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752504865
Other languages
English (en)
Other versions
DE2504865A1 (de
DE2504865B2 (de
Inventor
Dieter 2940 Wilhelmshaven Drogi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympia Werke AG
Original Assignee
Olympia Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Olympia Werke AG filed Critical Olympia Werke AG
Priority to DE19752504865 priority Critical patent/DE2504865C3/de
Publication of DE2504865A1 publication Critical patent/DE2504865A1/de
Publication of DE2504865B2 publication Critical patent/DE2504865B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2504865C3 publication Critical patent/DE2504865C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/26Devices, non-fluid media or methods for cancelling, correcting errors, underscoring or ruling
    • B41J29/36Devices, non-fluid media or methods for cancelling, correcting errors, underscoring or ruling for cancelling or correcting errors by overprinting

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Löschvorrichtung für kraftangetriebene Schreib- und ähnliche Büromaschinen zur Korrektur falsch eingetasteter Schriftzeichen der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Stand der Technik
Wird beim Schreiben auf einer handelsüblichen Schreibmaschine ein falsches Zeichen eingegeben, so muß das unbeabsichtigt abgedruckte Zeichen vom Aufzeichnungsträger entfernt bzw. unsichtbar gemacht und danach das richtige Zeichen angeschlagen werden. Es sind schon viele Korrekturverfahren bekannt, wodurch das falsche Zeichen auf dem Aufzeichnungsträger unsichtbar gemacht werden kann.
So ist durch die deutsche Auslegeschrift 14 36 757 eine Löscheinrichtung mit einem zusätzlichen Löschband bekannt, bei der außer einer das Löschband in Arbeitsstellung bringenden ersten Wagenrückschalttaste eine zu dieser wahlweise betätigbare zweite Wagenrückschalttaste vorgesehen ist, die mit der ersten Wagenrückschalttaste derart getrieblich gekoppelt ist, dass Farbband und Löschband wechselweise in Arbeitsstellung bringbar sind. Zur Berichtigung eines Tippfehlers benötigt diese bekannte Anordnung folgende vier Tastenbetätigungen:
1. Betätigung der Löschrücktaste, um
a) eine Wagenrückschaltung auszulösen und
b) die Korrektureinrichtung in Arbeitslage zu bringen.
2. Nochmalige Betätigung der zuvor irrtümlich angeschlagenen Taste, um
a) die falsche Type erneut zum Abdruck zu bringen.
3. Betätigung der Wagenrücktaste, um
a) eine zweite Wagenrückschaltung auszulösen und
b) die Korrektureinrichtung wieder aus der Arbeitslage zu bringen.
4. Betätigung der Taste für das richtige Zeichen, um
a) die richtige Type zum Abdruck zu bringen.
Hierbei ist nach Betätigung der Löschrücktaste und der Betätigung der irrtümlich angeschlagenen Taste erforderlich, die Rücktaste nochmals anzuschlagen, um den Schreibwagen erneut um einen Schaltschritt zurückzustellen, um das richtige Zeichen auf die betreffende Schreibposition abdrucken zu können. Denn die nochmalige Betätigung der irrtümlich angeschlagenen Taste löst bei der bekannten Maschine in jedem Fall einen Schaltschritt des Wagens aus.
Weiterhin ist durch die deutsche Offenlegungsschrift 21 54 380 eine Korrektureinrichtung bekannt, bei der der Korrekturvorgang wesentlich vereinfacht wird und bei der nur noch folgende drei Tastenbetätigungen erforderlich sind:
1. Betätigung der Löschrücktaste, um
a) die Wagenrückschaltung für einen Rückschritt auszulösen,
b) die Korrektureinrichtung in Arbeitslage zu bringen und
c) die Schaltschrittunterdrückungseinrichtung in Arbeitslage zu bringen.
2. Nochmalige Betätigung der irrtümlich angeschlagenen Taste, um
a) die falsche Type erneut zum Abdruck zu bringen,
b) die Korrektureinrichtung wieder aus der Arbeitslage zu bringen und
c) die Schaltschrittunterdrückungseinrichtung wieder zurückzustellen.
3. Betätigung der Taste für das richtige Zeichen, um
a) die richtige Type zum Abdruck zu bringen.
Durch die Unterdrückung des Schaltschrittes nach dem erneuten Abdruck der falschen Type kann auf die Betätigung der Rücktaste gemäß der deutschen Auslegeschrift 14 36 757 verzichtet werden. Der Gegenstand der DE-OS 21 54 380 ermöglicht es, die Korrektur eines falsch eingegebenen Zeichens auf einfachste Weise vorzunehmen, indem nach dem Abdruck des falschen Zeichens lediglich die Löschrücktaste und anschließend die dem falsch eingegebenen Zeichen zugeordnete Typentaste betätigt werden muß. Darauf kann bereits mit dem Anschlagen des richtigen Zeichens der normale Schreibvorgang fortgesetzt werden. Ein derartiges mit einem Minimum an Betätigungen erforderliches Korrekturverfahren ist ebenfalls durch die DE-OS 21 64 763 bekannt, bei der die Schaltschrittunterdrückung durch Verschwenken des Schaltschrittauslösehebels in eine unwirksame Lage erfolgt.
Das Minimum an Tastenbetätigungen wird bei den Gegenständen der DE-OS 21 54 380 und DE-OS 21 64 763 nur bei Typen erreicht, die nach dem Abdruck einen Schaltschritt auslösen. Ist aber versehentlich eine Tottaste angeschlagen worden, so ist zum Korrekturvorgang kein Rückschritt erforderlich. Denn die durch die Tottasten zum Abdruck gebrachten Zeichen lösen keinen Schaltschritt aus. Um diese Schriftzeichen zu löschen, sind bei dem Gegenstand der DE-OS 21 54 380 und DE-OS 21 64 763 folgende vier Tastenbetätigungen erforderlich:
1. Betätigung der Korrekturtaste,
2. Betätigung der Leertaste, um den Schreibwagen bzw. den Typenträgerschlitten in die Schreibposition zu bringen.
3. Nochmalige Betätigung der irrtümlich angeschlagenen Taste und
4. Betätigung der Taste für das richtige Zeichen.
Der Bediener der Schreibmaschine muß also beim Korrigieren der versehentlich durch die Tottasten oder der anderen Tasten zum Abdruck gebrachten Schriftzeichen verschiedene Verfahrenswege beachten. Da die die Schreibmaschine bedienende Person erst überlegen muß, ob sie versehentlich eine Tottaste oder eine normale Typentaste angeschlagen hat, ist eine einschneidende Unterbrechung des Schreibvorganges nicht zu umgehen. Hierdurch wird die Schreibleistung beträchtlich gestört.
Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Korrekturvorgang für die sowohl durch Tottasten als auch durch die anderen Typentasten versehentlich zum Abdruck gebrachten Zeichen einheitlich zu machen, wobei nur ein Minimum an Tastenbetätigungen erforderlich sein soll. Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Vorteile
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es, die Korrektur eines beliebigen Zeichens auf einfachste Weise durchzuführen, wozu in jedem Fall nur folgende drei Tastenbetätigungen erforderlich sind:
1. Betätigung der Korrekturtaste, um
a) die Korrektureinrichtung in Arbeitslage zu bringen.
2. Nochmalige Betätigung der irrtümlich angeschlagenen Taste, um
a) die Wagenrückschaltung auszulösen, welche nicht bei Tottasten wirksam ist,
b) die falsche Type erneut zum Abdruck zu bringen,
c) die Korrektureinrichtung wieder aus der Arbeitslage zu bringen und
d) die Wagenrückschaltung ein zweites Mal auslösen - nicht bei Tottasten.
3. Betätigung der richtigen Taste, um
a) das richtige Zeichen zum Abdruck zu bringen.
Nach dem Betätigen der Korrekturtaste und der irrtümlich angeschlagenen Taste kann mit dem Anschlagen der richtigen Taste - sowohl einer Tottaste als auch einer anderen Schreibtaste - bereits der normale Schreibvorgang fortgesetzt werden.
Erläuterung der Erfindung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes,
Fig. 2 eine Einzelheit aus Fig. 1 und
Fig. 3 eine weitere Einzelheit aus Fig. 1.
Der Gegenstand der Erfindung ist sowohl für eine Schreibmaschine mit einem auf einem Typenträgerschlitten befindlichen einzigen Typenträger als auch für herkömmliche Typenhebelschreibmaschinen geeignet. Das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine Typenhebelschreibmaschine.
Ein Korrekturtastenhebel 1 mit Korrekturtaste 3 ist um eine Tastenhebelachse 5 schwenkbar. An seinem freien Ende weist der Korrekturtastenhebel 1 zwar Anschläge 7, 9 auf, die mit einem Anschlagstift 11 eines auf einem Schwenkhebel 13 drehbar gelagerten Nockens 15 zusammenwirken. Der Nocken 15 ist mit einer ständig umlaufenden Antriebswelle 17 in Eingriff bringbar. Der zweiarmige Schwenkhebel 13 ist um die Achse 19 schwenkbar und liegt in der Ruhestellung durch die Kraft der Feder 21 an einem gestellfesten Anschlag 23 an. Der Arm 25 eines weiteren auf der Achse 19 gelagerten Schwenkhebels 14 ist formschlüssig mit einer Löschschwinge 27 verbunden, welche außerdem an einem weiteren Schwenkhebel 29 angelenkt ist. Dieser Schwenkhebel 29 ist um die Achse 31 schwenkbar und steuert den Transport des Löschbandes in bekannter Weise. Der Schwenkhebel 13 mit der Nocke 15 drückt den Schwenkhebel 14 mit der Löschschwinge 27 über einen Anschlag 33 gegen die Kraft einer an der Löschschwinge 27 angelenkten Feder 35 m die Raststellung, siehe ausgezogene Darstellung in der Fig. 1. Zu diesem Zweck weist der Schwenkhebel 14 eine abgefederte (37) Rastklinke 39 auf, die hinter einer Rastnase 41 an einem mehrarmigen Rasthebel 43 verrastbar ist. Dieser mehrarmige Rasthebel 43 ist über eine Verbindungsstange 45 mit einer nicht dargestellten Universalschiene verbunden und liegt durch die Kraft einer an der Verbindungsstange 45 angelenkten Feder 47 an einem gestellfesten Anschlag 49 an. Die Universalschiene wird in bekannter Weise bei jedem Abdruckvorgang in Pfeilrichtung 51 verschoben, wodurch der Rasthebel 43 im Uhrzeigersinn verschenkt und die Verriegelung 39, 41 entrastet wird. Bei dieser
Schwenkbewegung des Rasthebels 43 wird auch der drehbar gelagerte (53) Hubhebel 55 freigegeben, der unter der Kraft der Feder 57 steht und die an diesem angelenkte (61) Farbbandgabel 59 in Arbeitsstellung anhebt. Der Rasthebel 43 wirkt über einen Arm 63 mit einem Anschlag 65 an dem Hubhebel 55 zusammen. Auf der Achse 53 ist auch ein Hubhebel 67 für das Löschband schwenkbar gelagert, der mit einem Arm 69 über einen Anschlag 71 an einem Arm 73 der Löschschwinge 27 anliegt (Fig. 1, gestrichelte Darstellung). Weiterhin reicht ein weiterer Arm 81 der Löschschwinge 27 bis in den vorderen Bereich der Tastatur, wobei dieser Arm über ein Langloch 83 mit einem Stift 85 einer Steuerschiene 87 zusammenwirkt. Diese Steuerschiene 87 ist auf einem Schwenkhebel 89 schwenkbar (91) gelagert und liegt durch die Kraft der Feder 93 an einem gestellfesten Anschlag 95 an. Die Steuerschiene 87 ist über die Löschschwinge 27 in den Bereich der Steuerarme 97 von abgefederten (99) Tastenhebeln 101 mit Tasten 103 schwenkbar. Der mehrarmige Schwenkhebel 89 weist einen Auslösearm 105 auf, welcher zum Auslösen einer Rückschaltung des Typenträgerwagens bzw. Papierwagens mit dem an sich bekannten Rücktastenhebel 107 mit Rücktaste 109 zusammenwirkt. Der Rücktastenhebel 107 ist um die Achse 111 schwenkbar und weist an seinem freien Ende zwei Anschläge 113, 115 auf, welche mit einem Anschlagstift 117 eines auf einem Schwenkhebel 119 drehbar gelagerten Nockens 121 zusammenwirken. Der Nocken 121 ist ebenfalls mit der ständig umlaufenden Antriebswelle 17 in Eingriff bringbar. Der Schwenkhebel 119 liegt in der Ausgangsstellung an dem Anschlag 123 an und ist über einen Zugdraht 125 mit einer bekannten Rückschalteinrichtung verbunden, siehe DE-OS 20 49 782. Der Schwenkhebel 89 wirkt über eine Sperrfläche 131 mit einer als Speicher ausgebildeten Kugelsperre 127 zusammen, durch die verhindert wird, dass während der Rückschaltung des Wagens ein Typenabdruck erfolgt. Der Auslöseimpuls für den Typenabdruck ist aber kurz nach der Auslösung der Rückschaltoperation speicherbar. Die Speicherung von Auslöseimpulsen für verschiedene Funktionen ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung, sondern ist Gegenstand der deutschen Offenlegungsschrift 19 57 471. Der Schwenkhebel 89 wird während der Schwenkbewegung des Schwenkhebels 119 zum Auslösen der Rückschaltung über einen Steuerarm 129 mit der Kugelsperre 127 in Eingriff gebracht, siehe Fig. 2. Außerdem wirkt ein weiterer Arm 133 des Schwenkhebels 89 mit einem Anschlag 135 eines verschenk- und verschiebbaren Rast- und Auslösehebels 137 zusammen. Dieser Rasthebel 137 ist mit einem Langloch 139 auf einer rechteckigen Achse 141 gelagert, welche in einer Rastausnehmung 143 des Langloches 139 einrastbar ist. Der abgefederte (145), zweiarmige Rasthebel 137 wirkt mit einem Arm 147 mit einer Nase 149 an dem Rücktastenhebel 107 zusammen. Der andere Arm 151 greift formschlüssig in eine Ausnehmung 153 eines Verbindungsgliedes 155 zum Schaltschrittauslösehebel 157 ein. Die Schrittauslösung des Schrittschaltwerkes 158 erfolgt hierbei in der üblichen Weise.
Die Verbindungsstange 155 wird übrigens bei jedem Typenabdruck beaufschlagt, um einen Schaltschritt auszulösen, allerdings nicht bei Tottasten.
Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende:
Soll ein irrtümlich durch eine Schreibtaste 103 zum Abdruck gebrachtes Schriftzeichen gelöscht werden, so ist zunächst die Korrekturtaste 3 zu drücken. Hierbei wird über den Anschlag 7 an dem Korrekturtastenhebel 1 die Nocke 15 freigegeben, welche mit der ständig umlaufenden Antriebswelle 17 in Eingriff gelangt und den Schwenkhebel 13 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt. Der Schwenkhebel 13 hebt hierbei von dem Anschlag 23 ab und nimmt über den Anschlag 33 den Schwenkhebel 14 mit, bis dieser mit seiner Rastklinke 39 hinter der Rastnase 41 des Rasthebels 43 einrastet, siehe ausgezogene Darstellung in Fig. 1. Mit dem Verschwenken des Schwenkhebels 14 im Gegenuhrzeigersinn wird auch die Löschschwinge 27 nach rechts verschoben, wobei der Hubhebel 67 freigegeben und die Farbbandgabel 68 für das Löschband über die Feder 70 in Schreibposition gebracht wird. Außerdem wird hierbei der Schwenkhebel 29 für den Transport des Löschbandes betätigt und die Steuerschiene 87 in den Wirkbereich der Steuerarme an dem Tastenhebel 101 gebracht.
Dann wird die irrtümlich angeschlagene Schreibtaste 103 nochmals betätigt, wodurch der Schwenkhebel 89 über die Steuerschiene 87 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Bei dem Verschwenken des Schwenkhebels 89 gelangt dessen Sperrfläche 131 in die Kugelsperre 127 und beaufschlagt über den Arm 105 den Rücktastenhebel 107 zur Auslösung einer Rückschaltung des Wagens. Hierbei wird die Nocke 121 freigegeben, welche dann mit der ständig umlaufenden Antriebswelle 17 in Eingriff gelangt und den Schwenkhebel 119 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Hierbei wird über den Steuerarm 129 der Schwenkhebel 89 solange in Eingriff mit der Kugelsperre 127 gehalten, bis die Rückschaltung erfolgt ist und der Schwenkhebel 119 wieder an dem Anschlag 123 anliegt.
Da die Kugelsperre 127 während der gesamten Rückschaltoperation gesperrt bleibt, legt sich der etwas verzögert über den Schreibtastenhebel 101 ausgelöste Auslösehebel für das Schreibgetriebe auf die Kugelsperre 127 auf. Erst wenn die Rückschaltung des Papierwagens bzw. des Typenträgerschlittens erfolgt ist und die Kugelsperre 127 durch die Sperrfläche 131 des Auslösehebels 89 für die Rückschaltung wieder frei ist, dann kann der Auslösehebel für das Typenhebelgetriebe in bekannter Weise gemäß der deutschen Patentschrift 19 27 963 in die Kugelsperre 127 einfallen. Da sich das Löschband in Arbeitsstellung befindet, wird das irrtümlich angeschlagene Zeichen gelöscht. Mit dem Anschlagen des nicht dargestellten Typenhebels wird über die Universalschiene und der Verbindungsstange 45 der Rasthebel 43 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Hierdurch werden die Löschschwinge 27 und der Schwenkhebel 14 freigegeben und in ihre Ausgangslagen zurückgestellt. Mit dem Zurückstellen der Löschschwinge 27 wird auch die Steuerschiene 87 aus dem Wirkbereich der Steuerarme 97 der Tastenhebel 101 geschwenkt. Hierbei wird die Löschbandgabel 68 mit dem Löschband aus der Schreibposition durch Anschlagen der Nase 71 der Löschschwinge 27 gegen den Arm 69 des Hubhebels 67 in bekannter Weise zurückgestellt. Außerdem wird nach dem Abdruck des irrtümlich angeschlagenen Schriftzeichens die Verbindungsstange 155 zum Auslösen eines Schaltschrittes nach links geschoben. Hierbei wird der in der Raststellung gemäß Fig. 3 befindliche Rasthebel 137 über die formschlüssige Verbindung 151, 153 im Uhrzeigersinn beaufschlagt, wodurch der Rücktastenhebel 107 über den Arm 147 und die Anschlagnase 149 nochmals ausgelöst wird. Hierdurch wird der Papierwagen nach dem Löschen des irrtümlich zum Abdruck gebrachten Zeichens wieder in die Schreibposition gebracht, um das richtige Zeichen nun zum Abdruck bringen zu können. Der Rasthebel 137 wird übrigens beim Verschwenken des Schwenkhebels 89 immer in die Raststellung gemäß Fig. 3 gebracht. Hierbei rastet die Achse 141 in die Rastausnehmung 143 ein. In der Auslösestellung des Rücktastenhebels 107 stützt sich der Arm 147 des Rasthebel 37 an der Anschlagnase 149 ab, wodurch der Rasthebel 137 aus seiner Raststellung freigegeben wird und die Ausgangsstellung gemäß Fig. 1 wieder einnimmt. In dieser Ausgangsstellung befindet sich der Rasthebel 137 auch beim Löschen von Tottasten, da der Schwenkhebel 89 auch nicht durch die Tottastenhebel beaufschlagt wird. Andererseits führt die Verbindungsstange 155 zum Schaltschrittauslösehebel 157 auch keine Bewegung aus, da die durch die Tottasten zum Abdruck gebrachten Schriftzeichen auch keinen Schaltschritt auslösen.
Nach dem Betätigen der Korrekturtaste und dem erneuten Betätigen der irrtümlich angeschlagenen Tast kann der normale Schreibvorgang ohne einschneidende Unterbrechungen fortgesetzt werden. Der Korrekturvorgang bei durch irrtümlich angeschlagene Tottasten zum Abdruck gebrachten Zeichen erfolgt fast genauso, wie dieses für die anderen Schreibtasten oben bereits beschrieben worden ist. Es wird lediglich nicht die Steuerschiene 87 zum Auslösen eines Rückschaltschrittes beaufschlagt, da die Tottasten keinen Steuerarm 97 aufweisen. Hierdurch sind zum Korrigieren von durch irrtümlich angeschlagenen Tottasten oder auch Schreibtasten zum Abdruck gebrachten Zeichen lediglich nur folgende drei Tastenbetätigungen erforderlich:
1. Betätigung der Korrekturtaste,
2. Nochmalige Betätigung der irrtümlich angeschlagenen Schreibtaste bzw. Tottaste und
3. Betätigung der richtigen Tottaste bzw. Schreibtaste.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist also eine Speichervorrichtung auf, die bei Betätigung der Korrekturtaste einen Auslöseimpuls für die Rückschalteinrichtung zunächst speichert und erst bei Eingabe eines Auslöseimpulses für die Abdruckerzeugung eines Schriftzeichens die Rückschalteinrichtung ansteuert, wobei der Auslöseimpuls für die Abdruckerzeugung erst wirksam wird, wenn die Rückschaltung erfolgt ist. Da der Wagen nach dem Abdruck des nochmals zum Abdruck gebrachten Schriftzeichens einen Schaltschritt ausführt und daher zum Abdruck des richtigen Zeichens wieder in die Schreibposition zurückgestellt werden muß, wird nach dem nochmaligen Abdruck des falschen Zeichens selbsttätig ein Rückschritt ausgelöst. Nach dieser Rückschaltoperation kann dann das richtige Zeichen zum Abdruck gebracht und der Schreibvorgang in der gewohnten Weise fortgesetzt werden. In dem obigen Ausführungsbeispiel wurde eine mechanische Speichervorrichtung beschrieben, aber im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, eine andere Speichervorrichtung, z.B. eine elektronische Speichervorrichtung vorzusehen.

Claims (5)

1. Löschvorrichtung für kraftangetriebene Schreib- und ähnliche Büromaschinen zur Korrektur falsch eingetasteter Schriftzeichen mit einer Löschtaste, durch die anstelle des Farbbandes ein Löschband in Arbeitsstellung bringbar ist, und mit einer durch einen Rücktastenhebel auslösbaren Rückschalteinrichtung für einen Rückschritt des Papier- bzw. des Typenträgerwagens, gekennzeichnet durch einen zusätzlichen Auslösemechanismus für die Rückschalteinrichtung, der bei Betätigung der Korrekturtaste (3) in Wirklage bringbar und durch Betätigung von Typentastenhebeln (101) - nicht von Tottastenhebeln - beaufschlagbar ist, durch einen Speicher (127), der den Auslöseimpuls für den Typenabdruck solange speichert, bis die Rückschaltung erfolgt ist, und durch eine Steuervorrichtung, durch die die Rückschalteinrichtung nochmals auslösbar ist, wenn der durch die nochmalige Betätigung der irrtümlich angeschlagenen Taste, nicht der Tottaste, ausgelöste Schaltschritt erfolgt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösemechanismus einen schwenkbaren Auslösehebel (89) aufweist, auf dem eine Steuerschiene (87) schwenkbar angeordnet ist, dass die Steuerschiene (87) durch Antriebsglieder (81) für das Löschband in den Bereich von Steuerarmen (97) an normalen Tastenhebeln - nicht an Tottastenhebeln - bringbar ist, und dass die Rückschalteinrichtung über die durch die Schreibtasten (103) beaufschlagbare Steuerschiene (87) auslösbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das beim Korrekturvorgang über die nochmals angeschlagene falsche normale Schreibtaste (103) zuerst ausgelöste Rückschaltgetriebe eine Sperre (127) in Wirkstellung bringt, durch die das etwas verzögert mit ausgelöste Schreibgetriebe zur Erzeugung eines Abdrucks solange sperrbar ist, bis das Rückschaltgetriebe einen Rückschritt des Papierwagens bzw. des Typenträgerschlittens ausgelöst hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösehebel (87) eine Sperrfläche (131) aufweist, die mit der als eine Kugelsperre ausgebildeten Sperre (127) zusammenwirkt, und dass der Auslösehebel (89) durch einen Steuerarm (129) des Rückschaltgetriebes solange in seiner Sperrstellung arretierbar ist, bis das Rückschaltgetriebe in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung einen verschwenk- und verschiebbaren Rast- und Auslösehebel (137) aufweist, der beim Verschwenken des Auslösehebels (89) in seine Raststellung schiebbar und durch das Getriebe (155, 157) zum Auslösen des Schaltschrittes wieder entriegelbar ist, wobei der Rasthebel (137) die Rückschalteinrichtung nochmals auslöst.
DE19752504865 1975-02-06 1975-02-06 Löschvorrichtung für kraftangetriebene Schreib- u.a. BUromaschinen Expired DE2504865C3 (de)

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DE2504865B2 DE2504865B2 (de) 1979-02-22
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