DE2504578A1 - Vorrichtung zum belegen von pizzas - Google Patents
Vorrichtung zum belegen von pizzasInfo
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Description
Patentanwälte Dxp---
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. R A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Hjuber
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 98 3921/22
St/St
FMC Corporation
San Jose,, Calif. 951o6
Coleitian Avenue
USA
Vorrichtung zum Belegen von Pizzas
Die Erfindung liegt im Bereich der Nahrungsmittelverarbeitungsmaschinen
und betrifft allgemein eine Vorrichtung zum Aufbringen
eines Auflageraaterials auf eine eßbare Grundlage, wie etwa Tomatenpaste,
gemahlenes Fleisch, geriebenen Käse und dgl. auf eine Pizza-Gebäckplatte. , ~
Die Erfindung betrifft insbesondere eine derartige Vorrichtung zum Belegen von Pizzas mit einem Förderer zum kontinuierlichen
Fördern einer Reihe von kreisförmigen Pizzaplatten enlang einer lineraren Bahn und Belegeeinrichtungen entlang derselben Bahn
zum Beigen der Pizza.
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Ein Beispiel einer derartigen Vorrichtung, die sich generell mit demselben Problem befaßt, wie die vorliegende Vorrichtung,
ist in der US-PS 3 648 596 gezeigt, in der eine Reihe von Pizzaplatten kontinuierlich unter einem "Vorhang" von
Auflagematerial hindurchgeführt wird, das von einer vibrierenden Rüttelplatte herabfällt. Das Auflagematerial, das nicht
durch eine Pizzaplatte aufgenommen wird, wird gesammelt und zusammen mit frischem Auflagematerial zurückgeführt. Obwohl
ein Vorteil in der kontinuierlichen Arbeitsweise liegt, ist diese Maschine beschränkt auf das Aufbringen von Materialien,
die gemischt und durch Schütteln in einem einzigen Arbeitsgang aufgebracht werden können. Dadurch ist das Auflagematerial
natürlicherweise begrenzt auf trockene und körnige Materialien, und Materialien wie Tomatenpaste mit geringer Viskosität, gemahlenes Fleisch und geriebener Käse sind ausgeschlossen,
da diese Zutaten nicht durch einai Vibrationsrüttler steuerbar sind.
Die Erfindung befaßt sich insbesondere mit dem Problem, nacheinander
mit gegenwärtig in der Nahrungsmittelverarbeitungs-Industrie vertretbaren Produktionsraten eine flüssige oder
fließfähige Tomatenpaste in kreisförmigem Muster auf eine sich bewegende, kreisförmige Pizzaplatte aufzubringen und sodann
einzeln weitere ;Äuflagematerialien wie gemahlenes Fleisch
und geriebenen Käse aufzubringen. Diese Arbeitsgänge sollen
ohne Überlaufen durch Auflage in einem kreisförmigen Muster aufgebracht werden, wobei sämtliches Auflagematerial auf die
Pizzaplatte gelangt und kein zusätzliches System für die Rückführung und erneute Verteilung des übergelaufenen oder neben
die Pizza gestreuten Produkts erforderlich ist.
Es sind Abgabeventile zum Aufbringen eines kreisförmigen Musters eines fließfähigen Materials auf eine eßbare Grundlage bekannt.
Beispielsweise zeigt die US-PS 2 185 891 ein Abgabeventil zum Auflegen von Eis auf Kuchenplatten, bei dem ein äußeres Gehäuse,
das Eis unter Druck enthält, mit Reihen von Abgabeauslässen versehen ist. Ein drehbares, hin- und hergehendes, inneres
Ventilelement öffnet und schließt die Auslässe zu verschiedenen Zeitpunkten, so daß das entstehende Muster des abgegebenen
Materials etwa der Kreisform der Gebäckgrundlage entspricht.
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Zum Öffnen und Schließen der Auslässe zu verschiedenen Zeitpunkten
hat das Ventilelement die Form eines Zylinders, der an entgegengesetzten Seiten abgeschnitten ist und ein Sanduhrprofil
aufweist, und der Zylinder wird hin- und herbewegt, so daß eine gekrümmte Oberfläche des Ventilelements über die Auslässe
gelangt. Da die gekrümmte Fläche sich in der Dicke aufgrund des Sanduhrprofils ändert, werden die Auslässe entlang der Länge des
Ventils geöffnet und geschlossen und erzeugen eine Kreisform des abgelagerten Materials. Diese Konstruktion erfordert ein Ventilgehäuse
mit rechtwinkligem Querschnitt und einen Ventilkern-, der komplizierter ist als ein einfacher Zylinder, so daß sich
hohe Herstellungskosten ergeben, wenn das Ventil aus nichtrostendem Stahl, der ein bewährtes Material für die Nahrungsmittelbehandlung
darstellt, hergestellt wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere gekennzeichnet durch die Merkmale des Hauptanspruchs»
Ein motorgetriebenes Belegeventil umfaßt einen hohlen Rotor mit
einer mit öffnungen versehenen Wand, die als bogenförmige Schlitze
etwa senkrecht zu der Drehachse ausgebildet sind und mit einer feststehenden, äußeren Hülse, die einen schmalen Längsschlitz
zur Abgabe des Materials an der Unterseite aufweist. Ein fließfähiges Auflagematerial wird in den Rotor eingeleitet und über
die Länge des Längsschlitzes abgegeben, wenn die bogenförmigen Schlitze sich über diesen hinwegbewegen, und die Streifen des
auf eine kontinuierlich bewegte Pizzaplatte unterhalb des Belegeventils aufgelegtem Materials entsprechen, insgesamt etwa der
Kreisform der Pizzaplatte. Es hat sich gezeigt, daß das Auflegen der Streifen des Auflagematerials entlang gekrümmten Bahnen,
die etwa mit der Bewegungsrichtung der Pizzaplatte ausgerichtet sind, zu einer wirksameren Verteilung des Materials und zu
einer besser gesteuerten Aufbringung führt, als es bei gradlinigen Streifen der Fall ist. Weiterhin hat sich experimentell
herausgestellt, daß diese verbesserten Ergebnisse, die durch das erfindungsgemäße Ventil erzielt werden, weder mit liniaren
Schlitzen in dem Ventilrotor noch mit kreisförmigen öffnungen, die ein Muster mit linearen oder gleichmäßig gekrümmten Rotorschlitzen
bilden, erreichbar sind.
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Entsprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung ergibt sich eine kontinuierliche Produktion mit derselben Aufbringungsgeschwindigkeit
für das Auflagematerial, obwohl die Bewegung der Pizzaplatten an zwei Abgabestationen stromabwärts der zuvor erläuterten
Belegestation angehalten wird. Zu diesem Zweck werden die Pizzaplatten nachdem die Tomatenpaste aufgebracht ist, zur
Vergrößerung ihres Abstands beschleunigt und zeitweilig an den Abgabestationen über einen ausreichenden Zeitraum zur Aufbringung
von beispielsweise gemahlenem Fleisch oder geriebenem Käse angehalten und sodann für die Abgabe mit einem Durchsatz freigegeben,
bei dem etwa wieder der ursprüngliche Abstand erreicht wird.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische, perspektivische
Darstellung der gesamten erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Belegen von Pizzas;
Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung einer Pizzaplatte mit der auf diese aufgebrachten,
jedoch noch nicht verteilten Tomatenpaste;
Fig. 3 ist eine perspektivische Teildarstellung eines in der Vorrichtung der Fig. 1 verwendeten
Belegeventils;
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch das Belegeventil entlang der Linie 4-4 in Fig. 1;
Fig. 5 zeigt einen· Querschnitt durch das in Fig. gezeigte Ventil;
Fig. 6 ist ein abgewickeltes Muster der Schlitze des inneren Rotors des in Fig. 4 gezeigten
Ventils;
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Fig. 6 ist ein abgewickeltes Muster der Schlitze des inneren Rotors des in Fig. 4 gezeigten
Ventils;
Fig. 7 ist ein teilweise aufgebrochener vergrößerter Längsschnitt durch zwei Verteilertrichter
gem. Fig. 1;
Fig. 8 ist eine vergrößerte, perspektivische Darstellung
des Bodenbereiches eines in Fig. gezeigten Verteilertrichters mit fortgelassenem
Boden;
Fig. 9 ist eine vergrößerte, perspektivische Darstellung des Abtastmechanismus, der dem in
Fig. 7 gezeigten Verteilertrichter auf der rechten Seite in der Zeichnung zugeordnet
ist;
Fig. 1o ist ein schematisches Steuerdiagramm einiger
elektrischer Bauteile zur Steuerung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Gem. Fig. 1 und 2 und der allgemeinen Wirkungsweise und den Funktionen der Gesamt-Vorrichtung 2o zum Belegen von Pizzas,
wird jede Pizzagebäckplatte P (Fig. 2) der Vorrichtung durch einen Zufuhrförderer 21 (Fig.1) zugeführt, wobei sie bereits
auf einer flachen Scheibe oder Pappe 22 abgestützt wird. Während der Bewegung der Platte P durch die Vorrichtung wird diese
anfänglich mit einem fließfähigen Auflagematerial, wie Tomatensaucenpaste überzogen. An nachfolgenden Stationen werden
andere Zutaten hinzugeführt, wie etwa gemahlenes Fleisch oder geriebener Käse, die einzeln oder beide andere Zutaten
oder Gewürze mitführen können. Die Tomatensaucenpaste wird in Form von bogenförmigen Streifen 24 aufgebracht, die etwa
mit der Bewegungsrichtung der Pizzaplatten P ausgerichtet sind, die durch den Pfeil 26 angezeigt wird.
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Kurz angedeutet, führt die Vorrichtung 2o zum Belegen von Pizzas die oben umrissenen Funktionen durch, indem sie
die Pxzzagebäckplatten P auf einen Eingangsförderer 28 überführt, der eine Anzahl von im Abstand liegenden Mitnehmern
3o aufweist und an einem über Kopf angeordneten Belegeventil 32 vorbeiführt. Das Belegeventil 32 ist hohl und umfaßt
axiale Einlaß- und Auslaßleitungen 34 und 36, die ein fließfähiges Auflagematerial, wie Tomatenpaste, in einer geschlossenen
Schleife auflegen, sowie einen mitgeführten, geheizten Behälter 38 und eine Umwälzpumpe 4o. Wie später beschrieben
werden soll, ist das Belegeventil 32 mit einem inneren · Rotor oder Kern versehen, der durch einen Kettentrieb 42
angetrieben wird, mit dessen Hilfe die Tomatenpaste steuerbar durch das Ventil in einer kreisförmigen Bahn auf jede
vorbeilaufende Pizzaplatte ohne Überlaufen oder Verluste aufgebracht
wird. Daher bilden die Streifen 24 aus Tomatenpaste insgesamt eine Kreisform, die etwas kleiner als die Pizzaplatte ist,und die Streifen laufen ineinander und bedecken
im wesentlichen die gesamte Oberfläche der Platte.
Mit dem Eingangsförderer 28 ist ein weiterer Förderer 44 ausgerichtet,
der eine Anzahl von schmalen Riemen 46 umfaßt, die sich unterhalb und entlang den Verteilertrichtern 48 und 5o
erstrecken. Der Verteilertrichter 48 weist ein zylindrisches Abgaberohr 52 auf und dient dazu, in Kreisform beispielsweise
vorgekochtes, gemahlenes Hackfleisch zu verteilen. Der Verteilertrichter 5o ist ebenfalls mit einem zylindrischen Abgaberohr
54 versehen und legt in Kreisform geriebenen Käse oder ein anderes körniges Material auf das Fleisch und die Tomatenpaste,
die zuvor aufgebracht worden sind.
Zur Abgabe vorbestimmter Mengen von Zutaten aus den Verteilertrichtern
48 und 5o wird jede Pizzaplatte zeitweilig in senkrechter Ausrichtung mit den Abgaberohren 52 und 54 durch ein
Paar senkrecht aufrichtbarer Anschlagstifte 56 und 58 angehalten. Eine Pizzaplatte, die sich dem Verteilertrichter 48
nähert, wird durch einen Annäherungsschalter oder kapazitiven Schalter, der später erläutert werden soll, angrenzend an die
Anschlagstifte 56 abgetastet, so daß die Anschlagstifte in die Bahn der Platte angehoben und diese in senkrechter Ausrichtung
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mit dem Abgaberohr 52 angehalten wird, während der Förderer 44 weiterläuft.
Während des Aufbringens.des Auflagematerials auf die Platte
P durch den Verteilertrichter 48 schaltet eine Steuerschaltung einen Motor M 1 ein, der ein Rührwerk 6ο antreibt, das sich
nach, unten durch den Verteilertrichter 48 in das Abgaberohr erstreckt. Der Antriebszug zwischen dem Motor M1 und dem Rührwerk
6o umfaßt ein Getriebe 61, eine angetriebene Welle 62 und einen Kettentrieb 63, der mit der angetriebenen Welle und dem
Rührwerk gekuppelt ist. Das Rührwerk 6o rührt die Zutaten über einem perforierten Boden in dem Abgaberohr 52 während eines
vorgegebenen Zeitintervals um, dessen Länge sich aus der gewünschten Dicke des auf die Pizzaplatte aufzubringenden Auflagematerials
ergibt. In derselben Weise treibt ein Motor M2, der dem Verteilertrichter 5o zugeordnet ist, ein Rührwerk
an, das durch ein Getriebe 65, eine angetriebene Welle 66 und einen Kettentrieb 68 bewegt wird und Zutaten aus dem Abgaberohr
54 über einen vorbestimmten Zeitraum auf der Pizzaplatte verteilt. Anschließend übergibt der Förderer 44 die Pizza auf einen
Abgabeförderer 7o zur Behandlung durch zugeordnete Einrichtungen,
wie etwa Verpackungs- und Gefriermaschinen.
Nunmehr soll genauer auf die konstruktiven Einzelheiten der Vorrichtung 2o zum Belegen von Pizzas eingegangen werden. Ein
Hauptantriebsmotor M3 treibt ein Getriebe 72 an, dessen Ausgangswelle über einen Kettentrieb 74 mit einer Antriebswelle
76 für die Kette 78 des Eingangsförderers 28 verbunden ist.
Ein zweiter Kettentrieb 8o ist mit dem Getriebe 72 und mit einer Antriebswalze 82 gekuppelt, die die schmalen Riemen 46
erfaßt, die die Förderfläche des Förderers.44 bilden. Zum Antreiben
des Belegeventils 32 in zeitlicher Zuordnung "zu dem Eingangsförderer 28 und dem Förderer 44 treibt das Getriebe
72 über einen Kettentrieb 84 ein Getriebe 86 an, das mit dem zuvor erwähnten Kettentrieb 42 des Belegeventils verbunden ist.
Das Belegeventil 32 (Fig. 3 bis 5) umfaßt eine feststehende, rohrförmige äußere Hülse 9o mit einem Längsschlitz 92 entlang
dem Bodenbereich. Ein angetriebener, zylindrischer Rotor 94 ist drehbar innerhalb der Hülse 9o angeordnet und wird von
innen durch die Einlaßleitung 34 (Fig. 1) mit unter Druck ste-
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hender Tomantenpaste versorgt. Die Tomatenpaste wird von dem Rotor
94 an den Verteiler-Längsschlitz 92 durch eine mit Öffnungen versehene Wand, die eine Anzahl von in Ümfangsrichtung verlaufenden,
bogenförmigen Schlitzen 96 aufweist, die periodisch mit dem Abgabe-Längsschlitz 92 in Deckung gelangen, abgegeben. Folglich wird
die unter Druck stehende Tomatenpaste durch den Schlitz 96 gedrückt und durch den Längsschlitz in der Hülse 9o an sich ständig ändernden
Punkten entlang der Länge des Längsschlitzes abgegeben. Wie in Fig. 6 gezeigt ist, in der der Rotor 94 in abgewickelter Form dargestellt
ist, ist die Form der Schlitze 96 einem Kreisbogen angenähert und derart ausgebildet, daß die Streifen 24 (Fig. 2) der Tomatenpaste
in den Umfang der Pizzaplatte P fallen.
Wie am besten aus Fig. 4 hervorgeht, wird das Belegeventil 32 durch eine Halterung abgestützt, die senkrechte Stützen 98 und
1oo umfaßt, die an feststehenden, quer im Abstand liegenden Rahmenrohren
1o2 und 1o4 befestigt sind. Die äußere Hülse 9o (Fig. 5) des Belegeventils 3 2 ist mit seitlich vorspringenden Ansätzen 1o6
versehen, von denen nur eine" gezeigt ist. Diese Ansätze sind an
in Querrichtung verlaufenden Stangen 1o8 festgeschraubt, die die senkrechten Stützen 98 und 1oo verbinden. Auf diese Weise abgestützt,
liegt das Belegeventil 32 mit seinem unteren Längsschlitz 92 in dichtem Abstand oberhalb der oberen Oberfläche der Pizzaplatte P.
Der Rotor 94 befindet sich in dichtem Gleitsitz innerhalb der inneren
Oberfläche der Hülse 9o und wird in Uhrzeigerrichtung gem. Fig. 5 über einen einstückig angeformten Hals 1o7 angetrieben,
der mit Hilfe eines Keiles 1o9 gegenüber dem Kettentrieb 42 festgelegt ist. Das äußere Ende des Halses 1o7 weist ein Innengewinde
auf und trägt die drehbare Hälfte eines Schwenkgelenks 11o, das eine freie Drehung des Rotors 94 in Bezug auf die Auslaßleitung
gestattet. Das angrenzende Ende der Hülse 9o ist durch einen Deckel 112 abgedichtet. Die Hülse und der Deckel haben korrespondierende,
radial vorspringende-Flansche, die auf ihrer Berührungsfläche
durch einen Dichtungsring 114 abgedichtet und durch einen äußeren Klemmring 116 miteinander verbunden sind.
Am anderen Ende weist der Rotor 94 eine Einsenkung 118 auf, in
der sich ein nicht drehbares Verbindungsstück 12o befindet, das mit der Einlaßleitung 34 gekuppelt ist. Eine Druckfeder 122 ist
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zwischen einem Endflansch 124 des Verbindungsstücks un der inneren Endfläche eines Verschlußringes 126 angeordnet, der mit
der Hülse 9o mit Hilfe eines Klemmringes 128 verbunden und an der Berührungsfläche mit der Hülse durch einen Dichtungsring 130 abgedichtet
ist.
Der Endflansch 124 bildet eine dynamische, durch die Druckfeder
122 beaufschlagte Dichtung gegenüber dem Boden der Einsenkung
118.
Fig. 4 stellt eine Schnittansicht in stromabwärtiger Richtung dar,
wobei sich der Boden des Rotors in Richtung des Betrachters bewegt. In Bezug auf Fig. 6 finden sich die vorauslaufenden Enden der
Schlitze 96 an den Punkten 132, und der abgewickelte Rotor ist von außen dargestellt. Die Schlitze 96 laufen von außen nach innen
zusammen, jedoch ist dies funktionell nicht von entscheidender Bedeutung. Es ergibt sich lediglich aus der Form des zur Herstellung
der Schlitze verwendeten Schneidwerkzeugs. Ein geeignetes Material für den Rotor ist ein Kunststoff, der sich unter dem
Handelsnamen DELRIN auf dem Markt befindet, da bei diesem Material
ohne Schwierigkeiten die notwendigen sanitären Anforderungen der Nahrungsmittelindustrie eingehalten werden .können und das Material
im übrigen billig ist, leicht bearbeitet werden kann und einen geringen
Reibungskoeffizienten aufweist.
Die Form der Schlitze 96 (Fig. 6) wurde durch ein iteratives Verfahren
(trial and error) gefunden, und obwohl der Eindruck besteht, daß die Form mathematisch nicht definierbar ist, so hat
sie doch bestimmte signifikante Merkmale. Einige Typen der Formen, die erprobt wurden, waren weitaus weniger wirksam als die gewäite
Form und Anordnung der Schlitze. Beispielsweise zeigte es sich, daß eine kreisbogenförmige Form mit geraden, parallel zu
der Bewegungsrichtung der Pizzaplatten verlaufenden Schlitzen nicht
zufriedenstellend war. In ähnlicher Weise erwies sich eine etwa kreisförmige Anordnung von runden Bohrungen als nicht so günstig
wie die bogenförmigen Schlitze 96 und ihre Anordnung.
Es sei darauf hingewiesen, daß die vorauslaufenden Enden 132 der
Schlitze 96 seitlich gegenüber der Mittellinie CL in anderer Weise als die hinteren Enden 134 versetzt sind. Diese Tatsache läßt
sich bisher nicht zwingend begründen, jedoch hat es sich gezeigt,
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daß die vorauslaufenden Enden der inneren und der äußeren Paare
der bogenförmigen Schlitze enger beieinander liegen sollten, als die hinteren Enden derselben Schlitze. Hinsichtlich der Funktion
der Schlitzabstände bei der Drehung des Rotors mit dem unteren Sektor in stromaufwärtiger Richtung gem. Fig. 5 hat sich gezeigt,
daß es wünschenswert ist, eine höhere Konzentration der Tomatenpaste in der Nähe der Mittellinie am vorauslaufenden Ende der
Pizzaplatte aufzubringen, als im entsprechenden Bereich des hinteren
Endes der Platte.
Die etwa kreisförmige Anordnung der Schlitze 96 (Fig. 6) ist einer
Elypse angenähert, deren Nebenachse sich entlang der Mittellinie CL erstreckt. Der Grund hierfür liegt darin, daß der Ventil-Rotor
94 und die Pizzaplatte P jeweils mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben und gefördert werden und aufeinanderfolgende Punkte
entlang jedes bogenförmigen Schlitzes, die mit dem linearen Längsschlitz 92 in Deckung gelangen, bewirken, daß die Tomatenpaste auf
dem Längsschlitz mit unterschiedlicher momentaner Geschwindigkeit entlang dem Längsschlitz und quer über die Pizzaplatte abgegeben
werden. Das heißt für die Punkte 14o und 142 des obersten Schlitzes in Fig. 6, daß die Tomatenpaste, die bei Deckung der Nut zwischen
den Punkten 14o und 142 mit dem Längsschlitz 92 (Fig. 5) abgegeben wird, schnell von dem Punkt 14o nach innen bewegt wird. Die Paste
hat jedoch eine viskose Konsistenz und hängt daher zurück, wenn sich der Abgabepunkt entlang dem Längsschlitz 92 bewegt, und eine
Kürzung der Nutenform in Richtung der Bewegung der Pizzaplatte führt zu einer nahzu kreisförmigen Anordnung der Tomatenpaste auf
der Pizzaplatte. Die Abgabeverzögerung der Tomatenpaste bedingt etwa dieselbe Form der vorauslaufenden Enden 132 der Schlitze 96, ausgenommen,
daß die Bereiche etwas weiter von der Mitte 144 abgelegen sind, als die nachlaufenden Enden 134, so daß die Abgabeverzögerung
der Tomatenpaste dazu führt, daß die Paste in das kreisförmige Profil der Pizzagebäckplatte gelangt.
Zur Erzielung gleichmäßiger Ergebnisse muß die Tomatenpaste in einem vorhersehbaren Viskositätsbereich liegen, und der Abgabedruck
der Paste in den Rotor 94 muß in Beziehung zu der Größe und der Anzahl der bogenförmigen Schlitze 96 stehen. Zu diesem
Zweck und weiterhin zur Sicherstellung, daß die Paste nicht in der Umlaufbahn, die das Belegeventil 32 einschließt, stehenbleibt
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oder eindickt, wird die Paste innerhalb des Behälters 38 erwärmt
und mit Hilfe der Umwälzpumpe 4o unter Druck gesetzt. Sowohl die Temperatur als auch der Druck werden durch herkömm- .
liehe, nicht gezeigte Einrichtungen in vorbestimmten Bereichen gehalten, so daß die Schließeigenschaften der Tomatenpaste
gleichförmig und vorhersehbar sind.
Die beiden Verteilertrichter 48 und 5o (Fig. 7) sind ähnlich aufgebaut,
so daß nur der Verteilertrichter 5o beschrieben werden soll. Das Abgaberohr 54 des Ver-teilertrichters 5o ist mit festen
Montageansätzen 15o versehen, die an quergerichteten Winkelprofilen
152 und 154 befestigt sind. Die Winkelprofile sind ihrerseits
über feststehende Stützen 156 und 158 an dem Rahmenrohr
1o2 angebracht, und über ähnliche, nicht gezeigte, nach oben weisende Stützen mit dem anderen Rahmenrohr 1o4 (Fig. 4)
verbunden. Die Stützen sind senkrecht einstellbar, so daß ein ausgewählter Abstand zwischen dem Verteilertrichter und der
Pizzaplatte ausgebildet werden kann.
Am Boden des Verteilerrohres 54 ist eine perforierte Zumeßplatte
160 lösbar befestigt, deren Öffnungen nach Anzahl und Größe derart
gewählt sind, daß die gewünschte Menge des Auflagematerials entsprechend der Drehzahl des Rührwerks 6o und des vorbestimmten
Zeitraums der Bewegung des Rührwerks abgegeben wird. Zum Umrühren des Auflagematerials auf der Zumeßplatte umfaßt das Rührwerk
eine senkrechte Welle 161, die mit dem Kettentrieb 68 gem. Fig. 1 gekuppelt ist und die eine untere Rührstange 162 in dichtem
Abstand oberhalb der Zumeßplatte dreht. '
Die Zumeßplatte 16o istmit vier einstückig angeformten Ansätzen
163 versehen (Fig. 8), die mit entsprechenden Ansätzen 164 des Abgaberohrs 54 mit Hilfe von Schrauben 166 verbunden sind, die
zur Demontage der Zumeßplatte zum Reinigen des Verteilertrichters leicht zu entfernen sind. Eine zentrale Führungsachse 168
in der Zumeßplatte erstreckt sieh in eine Ausnehmung in der Welle
161 und zentriert diese Welle.
Der Antriebsmechanismus für den Anschlagstifte 58 (Fig. 7), der zeitweilig
die Pizzagebäckplatte in senkrechter Einrichtung mit der Zumeßplatte 16o anhält, ist am besten in Fig. 9 erkenn-
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bar und ist ähnlich dem Mechanismus der Anschlagstifte 56, sofern im folgenden keine Abweichungen erwähnt sind. Ein Trägerblech
17o ist mit dem Rahmenrohr 1o4 und dem hier nicht gezeigten
Rahmenrohr 1o2 verbunden und stützt einen elektrisch gesteuerten Luftzylinder A2 ab. Eine Platte 174 ist quer über
dem Ende der Kolbenstange des Luftzylinders angeordnet und trägt zwei Anschlagstifte 58 zum Blockieren der Förderbewegung einer
Pizzagebäckplatte, wenn der Luftzylinder angeschaltet und die Kolbenstange nach oben vorgeschoben ist. Eine innere Feder hält
die Kolbenstange normalerweise in der zurückgezogenen Stellung. Zur Vermeidung einer Drehung der Platte 174 ist ein herabhängender
Führungsstift 178 vorgesehen, der aufwärts und abwärts in einer öffnung in dem Trägerblech 17o gleitet.
Über die Platte 174 erstreckt sich ein niederdrückbares Betätigungsglied
18o für einen Annäherungsschalter P2, der eine elektrische Schaltung umschaltet, wenn eine Pizzaplatte den stromabwärtigen
Endbereich 183 des Betätigungsgliedes 18o niederdrückt und einen Arm 184 des Betätigungsgliedes in die Nähe des Annäherungsschalters
P2 bewegt. Das Betätigungsglied 18o ist mit Hilfe eines Stiftes 185 an einem feststehenden Arm 186 angelenkt und
durch eine Zugfeder 188 zwischen einem Überkopf liegenden Arm 19o und dem Arm 184 in Aufwärtsrichtung gegen einen Anschlagstift
187 vorgespannt. Wenn das vorauslaufende Ende der Pappe 22, die die Pizzaplatte abstützt, den Endbereichen 183 des Betätigungsgliedes niederdrückt, liegt der Arm 184 dicht oberhalb des Annäherungsschalters
P2 und wird durch diesen abgetastet. Dadurch ändert sich eine Steuerschaltung und leitet Luft in den Luftzylinder
A2, so daß die Anschlagstifte 58 angehoben werden und die
Pizzaplatte in senkrechter Ausrichtung mit der Zumeßplatte 16o anhalten.
In ähnlicherweise ist ein Annäherungsschalter P1 (Fig. 7) dem anderen
Verteilertrichter 48 zugeordnet,und ein Luftzylinder A1
ist dazu vorgesehen, die Anschlagstifte 56 anzuheben. Aufgrund der räumlichen Begrenzung der nicht gezeigten Konstruktionsteile
ist der Luftzylinder A1 beträchtlich stromabwärts des Annäherungsschalters P1 angeordnet, und die Anschlagstifte 56 sind auf
einer länglichen Leiste 192 angebracht, die mit der Kolbenstan-
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ge des Luftzylinders verbunden ist. In jeder anderen Beziehung
entspricht der dem Luftzylinder A1 zugeordnete Mechanismus demjenigen,
der für den Luftzylinder A2 beschrieben wurde.
Die in Fig. 1o gezeigte Steuerschaltung umfaßt Eingangsleitungen
L1 und L2, die die Rührer-Antriebsmotoren M1 und M2 (Leitungen 1 und 7) versorgen, wenn ein Hauptschalter SW1 geschlossen ist,
und die anderen Betriebs.teile in betriebsbereiten Zustand bringt.
Es soll davon ausgegangen werden, daß andere, nicht gezeigte Steuereinrichtungen betätigt worden sind, so daß der Hauptantriebsmotor
M3 (Fig. 1) und die Pumpe 4o laufen, so daß der Eingangsförderer 28, das Belegeventil 32 und der Förderer 44 in Betrieb
sind und erwärmte Tomatenpaste durch das Belegeventil 32 läuft.
Wenn die Pizzaplatten P (Fig. 1) durch die Mitnehmer 3o an dem Belege-Ventil 3 2 vorbei mitgenommen werden, werden sie mit Sauce
überzogen, und jede Platte wird unter den Verteilertrichtern 48 und 5o angehalten. Aufgrund der Geschwindigkeitszunahme bei Überführung
der Platten von dem Eingangsförderer 28 auf den Förderer 44 erhalten die Platten einen Abstand, das die gemeinsamen Zeitperioden
während denen die Platten zeitweilig unter den Verteilertrichtern angehalten werden, einen Ausstoß an fertigen Pizzaplatten an den Abgabeförderer 7o gestatten, der etwa derselbe ist,
wie der Durchsatz der mit Tomatensauce belegten Pizzas.
Wenn sich die vorauslaufende Pizzaplatte P dem Anschlagstift 56
nähert, wird der Annäherungsschalter P1 (Fig. 7 und 1o) geschlossen.
Dadurch wird ein Zeitgeber T1 (Leitung 2) eingeschaltet, dernormal offene Kontakte T1 (Leitung 3) in Reihe mit einem Steuerrelais
R1 aufweist. Das Steuerrelais R1 weist normal offene ■ Kontakte R1 (Leitung 4) in Reihe mit einer Kupplung CL1 für das
Rührwerk 64 (Fig. 1) auf, sowie normal geschlossene Kontakte R.1 (Leitung 5), die sich in Reihe mit einer zugehörigen elektrischen
Bremse BR1 befinden.
Sobald der Annäherungsschalter P1 (Leitung 2) geschlossen wird, startet der Zeitgeber T1 einen festgelegten Zeitraum, und das
Relais R1 wird zeitweilig durch die geschlossenen Kontakte T1 (Leitung 3) erregt, so daß die Position der kontakte R1 in den
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Leitungen 4 und 5 umgekehrt wird. Die Kupplung CLI und die Bremse
BR1 sind dem Motor M1 (Fig. 1) zugeordnet, der das Rührwerk 6o antreibt. Daher beginnt die Kupplung CL1 bei den bisher beschriebenen
Bedingungen, das Rührwerk anzutreiben. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Pizzaschale bereits durch Schließung des Annäherungsschalters
P1 angehalten worden, wie anschließend beschrieben werden soll.
"Zur selben Zeit, zu der der Annäherungsschalter P1 geschlossen worden ist und das Relais R1 über die geschlossenen Kontakte T1
in Leitung 3 erregt hat, sind die Kontakte R1 in Leitung 4 geschlossen worden, so daß ein Zeitgeber T2 erregt wird , der die
normal offenen Zeitgeberkontakte T2 (Leitung 6) schließt, die ein Solenoid S1 erregen. Das Solenoid ST leitet in erregtem
Zustand Luft zu dem Luftzylinder A1 (Fig. 7) und hebt die Anschlagstifte 56 an und hält die Pizzaplatte für eine einstellbare
Zeitperiode an, während der der Zeitgeber T2 die Kontakte T1 in der Leitung 6 geschlossen hält. In ähnlicher Weise wird
das Rührwerk 6o über einen einstellbaren Zeitraum angetrieben, währenddessen der Zeitgeber T1 die Kontakte T1 in Leitung
3 geschlossen hält und das Relais R1 erregt. Da der Zeitgeber T1 die Zeit steuert, während der das Rührwerk Auflagematerial
aus dem Verteilertrichter 48 abgibt, wird der Zeitgeber T1 so eingestellt, daß er unmittelbar ausgeschaltet wird, bevor der
Zeitgeber T2 das Solenoid S1 ausschaltet und die Anschlagstifte 56 zurückzieht und die Pizzaschale freigibt.
Die Steuerelemente des Rührwerks 64 (Fig. 1 ) und die Anschlagstifte
58 sind die gleichen wie die zuvor beschriebenen. Nachdem daher das Auflagematerial aus dem Verteilertrichter 48 auf
die Pizzaplatte abgegeben worden ist und die Platte durch den Förderer 44 (Fig. 7) zu dem Verteilertrichter 5o befördert worden
ist, wird der Annäherungsschalter P2 (Leitung 8) geschlossen. Ein Zeitgeber T3 wird eingeschaltet und schließt die Zeitgeberkontakte
T3 (Leitung 9) zur Erregung eines Relais R2. Zur selben Zeit schließen sich die Relaiskontakte R2 (Leitung 1o)
zur Erregung eines Zeitgebers T4, und die Zeitgeberkontakte T4 (Leitung 12) schließen sich zur Erregung eines Solenoids S2.
Das Solenoid S2 leitet Luft zu dem Luftzylinder A2 (Fig. 7), so daß die Anschlagstifte 58 angehoben werden, und die Relaiskontakte
R2 in Leitung 1o und 11 schließen und öffnen sich, so
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daß die Kupplung eingreift und die Bremse des Motors Ά2 gelöst
wird und das Rührwerk 64 anläuft. Nach einer vorbestimmten Zeitperiode, die durch den Zeitgeber T3 gesteuert wird, wird
die Kupplung CL2 gelöst und die Bremse BR2 hält das Rührwerk
an. Der Zeitgeber T4 schaltet sodann das Solenoid S2 aus, so daß die Anschlagstifte 58 abgesenkt werden können, und die fertige
Pizza mit Tomatensauce und zwei weiteren Auflagematerialien
wird an den Abgabeförderer 7o übergeben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung 2o zum BeJagen von Pizzas ermöglicht
einen raschen und zuverlässigen, kontinuierlichen Produktionsablauf, der über einen längeren Zeitraum ohne intensive überwachung durchgeführt werden kann, da es nicht erforderlich ist, ständig umfangreiche Reinigungsarbeiten durchzuführen,
wie es bei Maschinen der Fall ist, bei denen überschüssiges Auflagematerial aufgebracht und der Rest kontinuierlich gesammelt
wird und zurückgeführt wird, wobei es zu Verunreinigungen kommt.
- Patentansprüche -
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- 16 -
Claims (8)
- PatentansprücheVorrichtung zum Belegen von Pizzas mit einem Förderer zum kontinuierlichen Fördern einer Reihe von kreisförmigen Pizzaplatten entlang einer linearen Bahn und .Belegeeinrichtungen entlang derselben Bahn zum Belegen der Pizzas, gekennzeichnet durch eine feststehende,zylindrische Hülse (9o), die sich quer über die Bahn des Förderers (28,44) erstreckt und am Boden einen Längsschlitz (92) aufweist, einen hohlzylindrischen, angetriebenen Rotor (94) in der Hülse (9o) mit einem Muster von im Umfang angeordneten, axial im Abstand liegenden, gekrümmten, mit dem Längsschlitz (92) an verschiedenen Punkten in Längsrichtung des Längsschlitzes in Deckung zu bringenden Schlitzen (96), wobei das abgewickelte Muster der Schlitze in den Grenzen eines Kreises liegt, Einrichtungen (3 4,4o) zum Zuführen eines fließfähigen Auflagematerials unter Druck in den Rotor (94) und Einrichtungen M3 (42) zum Antreiben des Rotors (94) in zeitlicher Zuordnung zu dem Förderer (28,44)die dieUnterseite des Rotors entgegen der Förderrichtung der Pizzaplatten drehen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch axiale Einlaß- und Aus&ßleitungen (34,36) in Verbindung mit dem Rotor (94) , eine Umwälzpumpe (4o) in Verbindung mit der Einlaßleitung zur Versorgung des Rotors mit einem fließfähigen Auflagematerial, und einen geheizten Behälter (38) für das Auflagematerial in Verbindung mit der Umwälzpumpe (4o) und der Auslaßleitung (36) zum Umwälzen des Auflagematerials innerhalb eines vorher bestimmbaren Temperaturbereiches .
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Förderer (44) zur Aufnahme der mit dem fließfähigen Auflagematerial beschichteten Pizzaplatten, Einrichtungen (8o,82) zum kontinuierlichen Antreiben des Förderers (44) mit einer Geschwindigkeit oberhalb der Geschwindigkeit eines Eingangsförderers (28) unterhalb der Hülse (9o) und des Rotors (94), einen Verteilertrichter (48,5o) oberhalb509833/0269- 17 -des Förderers (44) , eine kreisförmige, perforierte Zumeßplatte (16o) am Boden des Verteilertrichters, ein Rührwerk (6o, 64) innerhalb des Verteilertrichters, Einrichtungen (18o, 183) zum Abtasten einer sich nähernden Pizzaplatte in senkrechter Ausrichtung mit dem Verteilertrichter, Anschlagstifte (56,58) zum Festhalten der Pizzaplatte in senkrechter Ausrichtung mit der Zumeßplatte (16o) sowie durch die Abtasteinrichtungen (18o, 183) gesteuerte Einrichtungen (M1, 61,63; M2, 65,68) zum Antreiben des Rührwerks über einen vorbestimmten Zeitraum.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (94) in einer Richtung angetrieben wird, bei der sich sein unterer Bereich entgegen der Bewegungsrichtung der Pizzaplatten bewegt.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (44) kontinuierlich antreibbar ist, und daß die Anschlagstifte (56, 58) und deren Steuerung einen Luftzylinder (A1, A2) mit senkrechter Kolbenstange unter dem Verteilertrichter (48, 5o) unterhalb der Förderebene des Förderers (44), einen Annäherungsschalter(P1, P2) in Zuordnung zu dem Luftzylinder, einen niederdrückbaren Betätigungsarm (18ο,183) oberhalb des Annäherungsschalters, der durch eine sich nähernde Pizzaplatte bei senkrechter Ausrichtung mit dem Verteilertrichter betätigbar ist, und einen Anschlag (56,58) in Verbindung mit der Kolbenstange zur Bewegung über die Ebene des Förderers (44) zum Anhalten der Pizzaplatte bei weiterlaufendem Förderer (44) umfassen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Zeit-Steuerungseinrichtungen (T) zur Steuerung des Luftzylinders (A1,A2) zum Festhalten einer Pizzaplatte für einen vorbestimmten Zeitraum wahrend der Betätigung des Rührwerks (6o,64).
- 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das abgewickelte509833/0269- 18 -Muster der bogenförmigen Schlitze (96) des Motors (94) etwa eine Elypse mit in Richtung der Förderbahn der Pizzaplatten verlaufender Nebenachse darstellt.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptachse der Elypse mit der Drehachse des Rotors (94) ausgerichtet ist.509833/0269Le e rs e i t e
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