DE2504573A1 - Belichtungszeit-steuervorrichtung fuer einen elektronischen verschluss einer kamera - Google Patents
Belichtungszeit-steuervorrichtung fuer einen elektronischen verschluss einer kameraInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Belichtungszeit-Steuerschaltung für einen elektronischen
Verschluß einer Kamera gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Die Erfindung befaßt sich mit' Weiterbildungen einer Belichtungszeit-Steuerschaltung
für einen elektronischen Verschluß einer Kamera, welche für die Lichtmessung ein Intern-Digitalspeicher-Wiedergabesystem verwendet.
In der japanischen Patentanmeldung Nr. Sho-48-95OO7 der Anmelderin ist eine
Belichtungszeit-Steuervorrichtung beschrieben. Diese ist derart aufgebaut,
daß die Zählschaltung von einem Rücksetzimpuls zurückgestellt wird, der von einer Rücksetzimpuls-Generatorschaltung erzeugt wird. Die Rücksetzimpuls-Generatorschaltung
besteht aus einem monostabilen Multivibrator, der synchron zu einer Stromzufuhr arbeitet, nachdem der mechanische Stromversorgungsschalter,
der betriebsmäßig mit dem Verschlußauslöser in Verbindung steht, betätigt
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wurde. Durch die Hinterflanke dieses Rücksetzimpulses wird der Beginn einer
Erzeugung von Normalimpulsen ermöglicht, die von einer Schaltung zur Erzeugung von Normalimpulsen hervorgerufen werden. Hierdurch wird auch die
Schaltung zur Umformung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert betätigt, die einen einzelnen Impuls erzeugt, dessen Länge der Objekthelligkeit entspricht.
Die Normalimpulse, welche von der Schaltung zur Erzeugung der Normalimpulse gleichzeitig mit der Erzeugung dieses einzelnen Impulses hervorgerufen
werden, gelangen als Eingangssignale zu der Zählschaltung, so daß sie gezählt werden. Gleichzeitig mit der Beendigung des einzelnen
Impulses wird die Zuführung der Normalimpulse zu der Zählschaltung beendet, so daß der Speichervorgang abgeschlossen wird. Das System wird dann
aus dem Zustand, in dem ein Speichervorgang stattfinden kann, in einen Zustand übergeführt, in dem eine Abfragung durchgeführt werden kann, was
von der Hinterflanke des einzelnen Impulses geschieht. Wenn dann der Verschlußauslöseknopf
weiter eingedrückt wird, beginnt der Sucherspiegel nach oben zu verschwenken, wodurch der Belichtungsvorgang in Gang gesetzt wird.
Durch die Betätigung eines Zeitgeberschalters, die gekoppelt mit dem Nachaufwärtsverschwenken
des Spiegels erfolgt, wird gleichzeitig die Erzeugung eines Triggerimpulses ermöglicht. Der Triggerimpuls löst einen Abruf
der bis zu diesem Zeitpunkt in der Zählschaltung gespeicherten Werte aus. Am Ende dieses Abrufs wird ein Verschlußschließsignal erzeugt, das den
Belichtungsvorgang beendet.
Wenn in dem vorstehend beschriebenen System der Verschlußauslöseknopf voll
eingedrückt wird, bevor der einzelne Impuls beendet ist, was beispielsweise dann der Fall sein kann, wenn der in der Schaltung zur Umformung
eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert erzeugte einzelne Impuls lang ist, beispielsweise dann, wenn die Objekthelligkeit gering ist oder in
ähnlichen Fällen, ist es wahrscheinlich, daß der Spiegel nach oben schwenkt und mit der Belichtung beginnt. Da das durch das Fotoobjektiv hindurchfallende
Licht dann nicht mehr auf das Empfängerelement des lichtelektrischen Wandlers auffällt, wird der einzelne Impuls nicht beendet. In diesem Falle
kann das System nicht abgefragt werden, da es nach wie vor in seinem Speicherzustand
verbleibt, so daß der Verschluß offen bleibt, ohne daß es zu
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einer Beendigung der Belichtung kommt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu
vermeiden und eine ordnungsgemäße Betätigung des Verschlusses auch dann zu gewährleisten, wenn die Kamera, wie im oben beschriebenen Falle, in unüblicher
Weise gehandhabt wird. Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand des Hauptanspruchs gelöst.
Wesentliche Merkmale der Erfindung sind darin zu sehen, daß die Zeit für
die Beendigung des einzelnen Impulses, der Von der Schaltung zur Umwandlung
eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert erzeugt wird, mit der Zeit verglichen wird, bei der ein Triggerimpuls von der Betätigung des Zeitgeberschalters
erzeugt wird, und daß, wenn beide Signale andauern, der Speichervorgang im System beendet wird, wonach das System aus dem Zustand, in dem eine
Speicherung stattfindet, in den Zustand Übergeführt wird, in dem ein
Abruf erfolgt und mit dem Abruf der in der Zählschaltung gespeicherten Werte beginnt. Wenn daher der Spiegel nach Beendigung des einzelnen von der Schaltung
zur Umformung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert erzeugten Impulses nach oben schwenkt, erhält man einen normalen Belichtungsvorgang. Selbst
Ty?nn der Spiegel vor Beendigung des einzelnen Impulses nach oben verschwenkt,
läßt sich der vorstehend beschriebene gestörte Betrieb verhindern.
τ-?. -Folgenden soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und der beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild von dem Aufbau der erfindungsgemäßen Belichtungszeit-Steuervorrichtung
für einen elektronischen Verschluß einer Kamera.
Fig. 2 zeigt eine spezielle Ausführungsform der in Fig. 1 dargestellten Schaltung.
Fig. 3 zeigt Umschalter und weitere Bauelemente dieser Ausführungsform.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform von einer Anzeigeschaltung, die einen Teil
des in Fig. 1 dargestellten Blockdiagramms bildet.
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Fig. 5 und Fig. 6 zeigen in Form von Diagrammen die zeitlichen Abläufe von
einzelnen in dem Ausführungsbeispiel auftretenden Signalen, aus denen der Betätigungszustand und die Signalniveaus der einzelnen Schalter, Schaltkreise
usw. ersichtlich sind.
In Fig. 1 ist der Aufbau der erfindungsgemäßen Belichtungszeit-Steuerschaltung
in Form eines Blockdiagramms dargestellt. Das Bezugszeichen 1 bedeutet
hierbei eine Schaltung zur automatischen Einstellung der Belichtungszeit oder eine Schaltung zum Umschalten zwischen automatischem und manuellem
Betrieb einschließlich eines Umschalters, der für die Auswahl der manuellen Einstellung der Belichtungszeit verwendet wird. Das Bezugszeichen 2 bedeutet
eine Schaltung zur Erzeugung eines Rücksetzimpulses, mittels derer Rücksetzimpulse
synchron zu der Stromzufuhr erzeugt werden. Das Bezugszeichen bedeutet eine Schaltung zur Erzeugung von Normalimpulsen, welche Normalimpulse mit einer festen Frequenz herstellt. Das Bezugszeichen 4 bedeutet
eine Schaltung zum Umformen eines Helligkeitswertes in einen Zeitwert, mit der die Intensität eines durch ein Fotoobjektiv auf einen fotoleitenden
Wandler, beispielsweise einer CdS-ZeIIe gemessen wird, wobei ein einzelner
Impuls erzeugt wird, dessen Impulslänge der Objektheliigkeit entspricht. (Die automatische Einstellung der Belichtungszeit wird im folgenden abgekürzt
als automatische Einstellung, die manuelle Einstellung der Belichtungszeit als manuelle Einstellung bezeichnet.) Das Bezugszeichen 5 bedeu-.
vst eine NOR-Schaltung in der automatischen Einstellung, durch die von der
Schaltung 3 erzeugte Normalimpulse während des einzelnen, von dem Ausgang der Schaltung 4 zur Umformung eines Helligkeitswertes in einen Zeitwert erzeugten
Impulses durchgelassen werden. Das Bezugszeichen 6 bezeichnet eine Frequenzteilerschaltung, welche Eingangssignale zu einem umkehrbaren Zähler
7 leiten. Die Frequenzteilerschaltung 6 bewirkt im Falle der automatischen Einstellung die Eingabe von weiteren Faktoren für die Bestimmung der Belichtungszeit
neben der Objekthelligkeit während der Zeitdauer, an der der Speichervorgang stattfindet. Sie unterteilt die Normalimpulse durch die Anzahl
von im vorhinein eingestellten Stufen lediglich während der Zeit, in der der Abruf stattfindet. Desweiteren liefert die Frequenzteilerschaltung
6 im Falle der manuellen Einstellung Normalimpulse als Eingangssignale
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zu dem umkehrbaren Zähler 7, nachdem diese durch alle Stufen hindurchgetreten
und anschließend unterteilt sind. Der umkehrbare Zähler 7 addiert und
speichert die Anzahl der Eingangsimpulse, wenn ein zusätzliches Steuersignal von einer Steuerschaltung 14 für den umkehrbaren Zähler abgegeben wird.
Umgekehrt subtrahiert der umkehrbare Zähler von der gespeicherten Zahl von Impulsen die Anzahl der Eingangsimpulse, wenn ein Subtraktionssteuersignal
von der Steuerschaltung geliefert wird. Das Bezugszeichen 8 bedeutet einen Signaldurchgangs-Auslösekreis, der mit einer Vielzahl von Steueranschlüssen
versehen ist und im Falle der automatischen Einstellung dazu dient, weitere Faktoren zur Bestimmung der Belichtungszeit, welche nicht die Objekthelligkeit sind, einzugeben. Desweiteren liefert der Signaldurchgangs-Auslösekreis,
wenn von dem oben genannten Faktor der Steueranschluß ausgewählt ist, Normalimpulse zwischen die Zählstufen des umkehrbaren Zählers 7 oder zu dem umkehrbaren
Zähler 7 über die Frequenzteiler-Schaltung 6, wie es erwünscht ist.
Im Falle einer manuellen Einstellung sendet der Signaldurchgangs-Auslösekreis
8, wenn der Steueranschluß entsprechend dem manuell eingestellten Wert ausgewählt
ist, Normalimpulse, welche durch die Frequenzteiler-Schaltung 6 und den umkehrbaren Zähler 7 dividiert sind, von der Frequenzteiler-Schaltung 6
oder von dem umkehrbaren Zähler 7 zu einer Nr. 2-Nachweisschaltung 16. Die
Bezugszeichen 9 und IO bedeuten Speicher-Abrufauslöse-Torschaltungen bzw.
Schaltungen, welche die Umschaltung des Weges vornehmen, längs dessen die Impulse zur Zeit des Speichervorgangs und zur Zeit des Abrufevorgangs fortschreiten.
Die Speicher-Abrufauslose-Torschaltungen 9 und 10 können von einer
Tor-Steuerschaltung 11 gesteuert werden.
Im Falle einer manuellen Einstellung, bei der kein Speichervorgang stattfindet,
werden sie auf den Weg der Impulse umgeschaltet, der zur Zeitdauer des Abrufs eingenommen wird. Die Tor-Steuerschaltung 11 erzeugt Signale,
welche die Speicher-Abrufauslöse-Torschaltungen 9 und 10 steuern. Die Bezugszeichen
12 und 13 bedeuten Automatisch/Hand-Auslöse-Torschaltungen, welche
dazu dienen, die Impulswege zwischen der automatischen und der manuellen Einstellung zu ändern. Sie können von dem Schaltkreis 1 zum Umschalten zwischen
automatischem und manuellem Betrieb gesteuert werden. Das Bezugs-
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~ 6 —
zeichen 14 bedeutet eine Steuers ehalt ung für den umkehrbaren Zähler, die von
den Steuersignalen der Steuerschaltung 11 derart gesteuert werden, daß sie ein Additionssteuersignal oder ein Subtraktionssteuersignal zu dem umkehrbaren
Zähler 7 liefern. Mit dem Bezugszeichen 15 ist eine Nr. 1-Steuerschaltung
bezeichnet, welche den Punkt feststellt, an dem der in dem umkehrbaren Zähler 7 gespeicherte Wert im Falle der automatischen Einstellung O wird,
so daß ein Verschlußschließsignal erzeugt wird. Mit dem Bezugszeichen 16 ist die Nr. 2-Nachweisschaltung versehen, die ein Verschluß-Schließsignal im
Falle der manuellen Einstellung liefert, wenn sie die Anzahl von Impulsen erhalten hat, welche dem eingestellten Wert entsprechen, so daß man die
manuelle Einstellung erhält. Das Bezugszeichen 17 bedeutet eine Verschlußsteuerschaltung,
18 eine Verzögerungsschaltung, welche dazu dient, einen Triggerimpuls zu erzeugen, wenn ein Zeitgeberschalter SW3 betätigt wird.
Das Bezugszeichen 19 bedeutet schließlich eine Anzeigeschaltung, welche die Verschlußzeiten entsprechend den von dem umkehrbaren Zähler 7 gespeicherten
Werten im Falle der automatischen Einstellung anzeigt.
Im folgenden soll der Betrieb der Vorrichtung kurz erläutert werden. Im Falle
der automatischen Einstellung ist zunächst der Schaltkreis 1 zum Umschalten
^wischen automatischem und Handbetrieb auf automatischen Betrieb geschaltet.
Anschließend wird der Impulsweg für die automatische Einstellung in den
Automatisch/Hand-Auslöse-Torschaltungen 12 und 13 festgelegt. Wenn der Stromversoxy-ngsschalter
durch das Eindrücken des Kamera-Verschluß-Auslöseknopfes vollständig geschlossen ist, wird ein zusätzliches Steuersignal von der Steuerschaltung
14 zu dem umkehrbaren Zähler 7 geleitet. Gleichzeitig werden sodann der umkehrbare Zähler 7 und die Frequenzteiler-Schaltung 6 von Rücksetzimpulsen
zurückgestellt, die von der Schaltung 2 zur Erzeugung von Rücksetzimpulsen erzeugt werden. Desweiteren werden Normalimpulse, die durch
die Schaltung 3 von der Hinterflanke des Rücksetzimpulses erzeugt werden,
durch die NOR-Schaltung 5 und die Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung 9
während der gesamten Länge des einzelnen Impulses hindurchgelassen, der von der Schaltung 4 zur Umwandlung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert
erzeugt wird. Diese Normalimpulse werden anschließend ordnungsgemäß unter-
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teilt, was über den Signaldurchgangs-Auslösekreis 8 erfolgt, der durch
weitere die Belichtungszeit bestimmende Faktoren, welche nicht die Objekthelligkeit
sind, wie beispielsweise die Filmempfindlichkeit, den Blendenwert usw. ausgewählt ist. Die Normalimpulse werden ferner von dem umkehrbaren
Zähler 7 addiert oder gespeichert, was über die Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung
IO und die Automatisch/Hand-Auslöse-Torschaltung 12 geschieht
oder sie werden von dem umkehrbaren Zähler 7 direkt über den Signaldurchgangs-Auslösekreis
8 addiert und gespeichert. Der auf diese Weise.gespeicherte
Wert steuert die Anzeigeschaltung 19 und zeigt die Verschlußzeiten an. Am
Ende des einzelnen Impulses, der von der Schaltung 4 zur Umwandlung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert herkommt, wird die Torsteuerschaltung
von der Hinterflanke des einzelnen Impulses gesteuert und die Speicher-Abrufauslöse-Torschaltungen
9 und 10 werden durch Speicher-Aufrufumschaltsignale
umgeschaltet, welche in der Torsteuerschaltung 11 erzeugt werden. Gleichzeitig wird die Steuerschaltung 14 für den umkehrbaren Zähler gesteuert.
Sie gibt zu dem umkehrbaren Zähler·7 ein Subtraktionssteuersignal,
so daß er einen Zustand einnehmen kann, in dem er für eine Steuerung
der Subtraktion bereit ist. Hierdurch wird das Auftreten der Normalimpulse
von der Schaltung 3 beendet. Die vorstehend beschriebenen Vorgänge werden bei einer einäugigen Spiegelreflex-Kamera durchgeführt., bevor der
Sucherspiegel nach Eindrücken des Kamera-Auslöseknopf es hochklappt und
das auf dem fotoelektrischen Wandler auffallende Licht unterbrochen wird. Wenn nach einem weiteren Eindrücken des Kamera-Auslöseknopfe': sich der
Verschluß zu öffnen beginnt, wird der Zeitgeberschalter SW3 von einem in
der Zeichnung nicht dargestellten Verschluß-Lamellenöffnungsteil geöffnet und es wird ein Triggerimpuls von der Verzögerungsschaltung 18 nach einer
definierten Zeitdauer erzeugt. Dieser Triggerimpuls bewirkt, daß abermals Normalimpulse in der Schaltung 3 erzeugt werden. Gleichzeitig werden die
von der Anzeigeschaltung 19 aufgezeigten Werte für die Verschlußzeit gelöscht. Die abermals erzeugten Normalimpulse treten durch die Speicher-Abruf
auslöse-Torschaltung 9. Nachdem sie von der Frequenzteiler-Schaltung 6 unterteilt sind, werden sie als Eingangssignale dem umkehrbaren Zähler
7 über die Speicher-Abruf aus löse-T or schaltung 10 und die Automatisch/—
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Hand-Auslöse-SOrschaltung 12 zugeführt, wo sie eine Subtraktion von den gespeicherten
Werten vornehmen, wobei auch die sich ergebenden Werte wieder gespeichert werden. Wenn der Wert im Speicher Null wird, wird dies von der
Nr. 1-Nachweisschaltung 15 ermittelt. Das in der Nr. 1-Nachweisschaltung 15
erzeugte Verschluß-Schließsignal steuert die Verschlußsteuerschaltung 17, unterbricht den Strom eines Elektromagneten Mg, welcher das nicht dargestellte
Verschluß-Lamellenschließglied arretiert und gibt somit das Verschluß-Lamellenschließglied
frei, so daß der Verschluß verschlossen wird.
Im Falle einer manuellen Einstellung werden die Automatisch/Hand-Auslöse-Torschaltungcn
12 und 13 auf den Impulsweg für die manuelle Einstellung durch Auswahl eines von Hand eingestellten Werts umgeschaltet. Der umkehrbare Zähler
7 wird dann longitudinal an die Frequenzteilerschaltung 6 angeschlossen. Es werden dann Nornialimpulse in der Schaltung 3 erzeugt. Diese Normalimpulse werden
als Eingangssignale dem umkehrbaren Zähler 7 zugeleitet, nachdem sie durch alle Stufen der Frequenzteilerschaltung 6 hindurchgelaufen sind. Die
-Ίι-ιΤί .ij.g 19 ist, wie später noch im einzelnen beschrieben werden soll,
alyiJ-iiuL, daß bei einer manuellen Einstellung keine Anzeige erfolgt.
Wenn der Stromversorgungsschalter durch Eindrücken des Kamera-Auslöseknopfes vollständig qesuhlossen ist, liefert die Steuerschaltung 14 ein Additionssteuersignal zu dem umkehrbaren Zähler in der gleichen Weise wie bei der
automatischen Einstellung. Anschließend werden der automatische Zähler 7 ■und die Frequenzteilerschaltung 6 von einem Rücksetzimpuls zurückgestellt,
der von der Schaltung 2 erzeugt wird. Die Schaltung 4 zur Umwandlung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert erhält gleichzeitig mit der Stromzuführung
ein Signalniveau, wenn im Falle einer automatischen Einstellung der einzelne Impuls beendet ist. Die Torsteuerschaltung 11 wird von diesem Signal gesteuert.
Von dem in der Torsteuerschaltung 11 erzeugten Speicher-Abrufumschaltsignal
wird die Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung 9 und 10 umgeschaltet,
so daß der Zustand für die Steuerung der Addition beibehalten wird, während gleichzeitig die Schaltung 14 für die Steuerung des umkehrbaren Schalters
gesteuert wird. Anschließend klappt der Sucherspiegel nach oben, wenn der Kamera-Verschlußauslöseknopf eingedrückt wird, und der Verschluß beginnt
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sich bei offenem Zeitgeberschalter SW3 zu öffnen. Nach einer Verzögerung um
eine bestimmte Zeit durch die Verzögerungsschaltung 18 wird ein Triggerimpuls erzeugt. Durch den Triggerimpuls werden Normalimpulse in der Schaltung 3
erzeugt. Die auf diese Weise erzeugten Normalimpulse werden als Eingangssignale der Frequenzteilerschaltung 6 über die Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung
9 zugeführt, die nach Durchgang durch alle Stufen der Frequenzteilerschaltung 6 als Eingangssignale über die Automatisch/Hand-Auslöse-Torschaltung
12 dem umkehrbaren Zähler zugeleitet werden, wo sie unterteilt werden. Die auf diese Weise erhaltenen Normalimpulse werden zu der Nr.2-Nachweisschaltung
16 von dem auf einen Wert von Hand eingestellten Steueranschluß weitergeleitet, welche ein Verschluß-Schließsignal zu der Verschluß-Steuerschaltung
17 leitet. Das Verschluß-Schließsignal unterbricht abermals den Strom des Elektromagneten Mg, so daß der Verschluß geschlossen wird.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform von einer Reihe der in Fig. 1 dargestellten
Blocks. Die Anzeigeschaltung 19 wird später beschrieben.. Im folgenden soll
*" die Erfindung anhand von Fig. 2 erläutert werden. Mit der Ziffer "1", die
**-■■■ im folgenden Text auftritt, wird jeweils bezeichnet, daß das Signal einen
hohen Wert aufweist, während mit der Ziffer "O" das Vorhandensein eines
niedrigen Wertes angezeigt wird. Wenn der Stromversorgungsschalter SWl in einer frühen Stufe des Betriebsablaufes von der Kameraauslösung geschlossen
wird, um eine Stromzufuhr herzustellen, wird ein "O"-Signal von dem Schaltkreis
1 zum umschalten zwischen automatischem und Handbetrieb zu der Steuerleitung
1-1 im Falle einer automatischen Einstellung gegeben, wie später noch
im einzelnen erläutert werden soll. Gleichzeitig erhält man an dem Ausgangspunkt
G der Verzögerungsschaltung 18, dem Ausgangspunkt C der Schaltung 4
zur Umwandlung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert, an dem Ausgangspunkt
D der Torsteuerschaltung 11 und an dem Ausgangspunkt E der Steuerschaltung 14 für den umkehrbaren Zähler den Wert O. Das Eingangsende H der Verschlußsteuerschaltung
17 wird ebenfalls 0, wobei der Elektromagnet Mg der Verschlußsteuerschaltung 17 erregt wird. Das O-Signal an dem Ausgangspunkt E
der Steuerschaltung 14 für den umkehrbaren Zähler wird zu der Additionssteuerleitung
7-15 geleitet, so daß das Signal T durch die NAND-Schaltung 14-6
gleich 1 wird, von der ein Eingangs ans chluß mit der Steuerleitung 1-1 über
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- IO -
einen Inverter 14-5 verbunden ist, so daß der umkehrbare Zähler 7 bereit
wird, um Additionsvorgänge zu steuern. Inzwischen bewirkt die Schaltung 2
zur Erzeugung von Rücksetzimpulsen die Bildung eines positiven Rücksetzimpulses an dem Ausgangspunkt B des Inverters 2-2 durch den monostabilen
Multivibrator, der aus der NOR-Schaltung 2-1, dem Inverter 2-2 usw. besteht,
und zwar synchron zu der Spannungszufuhr. Während der Ausgangspunkt B
den Wert 1 einnimmt, wird das Ausgangssignal des Inverters 23 mit dem Wert
zu der Rücksetzleitung 7-11 des umkehrbaren Zählers 7 geleitet, so daß der umkehrbare Zähler 7 zurückgesetzt wird. Das Ausgangssignal des Inverters
23 tritt dann durch die NAND-Schaltung 24 und wird als 1-Signal der
Rücksetzleitung 6-21 der Frequenzteilerschaltung 6 geleitet, so daß die Frequenzteilerschaltung
6 zurückgesetzt wird. (Der RücksetzVorgang wird dann
durchgeführt, wenn der umkehrbare Zähler 7 im Zustand O, die Frequenzteilerschaltung
6 im Zustand 1 ist.) Da der Ausgangspunkt B einen Zustand 1 hat, wird der Transistor 4-1 der Schaltung 4 zur Umwandlung eines Helligkeitswertes in einen Zeitwert leitend und der Kondensator 4-3 wird nicht geladen-.
Das 1-Signal am Ausgangspunkt B wird als Eingangssignal durch die UND-Schaltung 3-1, die ODER-Schaltung 3-3, die TIND-Schaltung 3-5 und die ODER-Schaltung
3-6 der Schaltung 3 zur Erzeugung von Normalimpulsen zu der NOR-Schaltung 3-7 geleitet. Die Impulsgenerator· Einheit für die Schaltung 3 zur Erzeugung
von Normalimpulsen ist eine allgemein bekannte Impulsgenerator-Schaltung, die aus einer NOR-Schaltung 3-7, „einem Inverter 3-8, einem Widerstand
3-9, einem Kondensator 3-IO usw. gesteht. Wenn nun das 1-Signal als
Eingang zu der NOR-Schaltung 3-7 gelangt, erzeugt die Impulsgenerator-Einheit keine Impulse. Als nächstes erhält der Ausgang B den Zustand 0 am Ende des
Rücksetzimpulses, so daß der Transistor 4-1 der Schaltung 4 zur Umwandlung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert unterbrochen wird, worauf der
Kondensator 4-3 über den Fotowiderstand 4-2 aufgeladen wird. Gleichzeitig wird das O-Signal an dem Ausgangspunkt B als Eingangssignal der NOR-Schaltung
3-7 der Impulsgenerator-Einheit über die NAND-Schaltung 3-1, die ODER-Schaltung ■ 3-3, die UND-Schaltung 3-5 sowie die ODER-Schaltung 3-6 von der
Schaltung 3 zugeführt, so daß mit der Erzeugung von Normalimpulsen begonnen wird. Die auf diese Weise erzeugten Normalimpulse^treten durch die UND-Schaltung
9-1 und die ODER-Schaltung 9-3 der Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung
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über den Inverter 3-11, NOR-Schaltung 5. Der Signaldurchgangs-Auslöse-
kreis 8 enthält eine Mehrzahl von Steueranschlüssen 8-1/ 8-2, 8-8,
die entsprechend mit den Kontakten eines Umschalters SW2, wie in Fig. 3 gezeigt,
verbunden sind. Wenn einer der Kontakte des Umschalters SW2, wie in Fig. 3 gezeigt und wie später noch im einzelnen beschrieben werden soll,
entsprechend der Filmempfindlichkeit Informationen über den Blendenwert usw. ausgewählt ist, erhält der damit verbundene Steueranschluß den Wert
und die Schaltelemente, die von dem Steueranschluß 8-15, ...... 8-18, 16-1,
16-2, 16-8 oder die NOR-Schaltung 8-11, 8-14 steuerbar sind,
werden leitend, so daß die Signale hindurchtreten können. Wenn der Anschluß
8-5 so ausgewählt ist, daß er den Zustand O aufweist, sind beispielsweise
die Schaltelemente 8-15, 16-5 leitend und die durch die ODER-Schaltung 9-3 von der Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung 9 hindurchgelassenen Normalimpulse
-treten anschließend durch die UND-Schaltung lO-l, die ODER-Schaltung 10-3 der Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung 10 durch das Schaltelement
8-15 sowie anschließend durch die UND-Schaltung 12-1, die ODER-Schaltung 12-3 der Automatisch/Hand-AusBse-Torschaltung 12. Sie werden als Eingangssir^ale
zu dem umkehrbaren Zähler 7 geliefert. (Auf die Impulse, die durch das Schaltelement 16-5 hindurchtreten, wird später noch zurückgekommen.)
Der umkehrbare Zähler 7 enthält die in Reihe geschalteten Flip-Flop-Zählstufen
7-1, 7-2, 7-3 7-n. Die Anschlüsse Ql, Q2, Q3, Qn der
entsprechenden Zählstufen sind mit den Toranschlüssen der Schaltelemente
15-1, 15-2, 15-3, 15-n der Nr. 1-Nachweisschaltung 15 verbunden.
Wenn die Anzahl der Impulse, die als Eingangswerte eingegeben, wurden, in
dem umkehrbaren Speicher 7 gespeichert sind, weist zumindest einer der Anschlüsse Ql, Q2, Q3, ...... Qn den Zustand 0 auf,. so daß der Toranschluß
des Schaltelements von der Nachweisschaltung 15 dementsprechend ebenfalls
kontinuierlich den Zustand 0 einnimmt. Auch die automatische Nachweisleitung
15-21 erhält den Zustand 0. Wenn dann der Kondensator 4-3 der Schaltung 4 zur Umwandlung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert eine bestimmte
Ladespannung erreicht, ändert sich das Ausgangssignal des Schaltkreises 4-4
von O auf 1. Die Zeitdauer, die von der Erfassung des Transistors 4-1 zu
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der Änderung des Ausgangs des Schaltkreises 4-4 von O auf 1 vergeht, hängt
von dem Widerstandswert des Fotowiderstandes 4-2 ab, der sich in Abhängigkeit von der Objekthelligkeit ändert, sowie von der Kapazität des Kondensators
4-3. Wenn daher die Objekthelligkeit groß ist, wird diese Zeitdauer klein. Wenn umgekehrt die Objekthelligkeit niedrig ist, wird diese Zeitdauer
groß. Da das Ausgangssignal der ODER-Schaltung 4-5, an deren einem Ende
das O-Eingangssignal des Ausgangspunktes G des Schaltkreises 18-3 für die
Verzögerungsschaltung 18 anliegt, durch die Umkehr des Ausgangssignals des Schaltkreises 4-4 1 wird und da der Ausgangspunkt C über die UND-Schaltung
4-6 und die ODER-Schaltung 4-8 1 wird, erfolgt eine Unterbrechung der NOR-Schaltung 5 und die von der Schaltung 3 erzeugten Normalimpulse gelangen
nicht mehr zu dem umkehrbaren Zähler 7. An einem anderen Ende der UND-Schaltung 4-6 wird das O-Signal der Steuerleitung 1-1 anschließend als Eingangssignal
durch den Inverter 4-9 gegeben. Nachdem der Ausgangspunkt C der Schaltung
4 zur Umwandlung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert in den Wert 1 geändert wurde, wird der monostabile Multivibrator, "der aus der NOR-Schaltung
26, dem Inverter 27 usw. besteht, getriggert und es werden hiervon ausgehende
einzelne Impulse durch die NAND-Schaltungen 28 und 24 zu der Rücksetzleitung
6-21 geführt, welche die Frequenzteilerschaltung 6 abermals zurücksetzt. Gleichzeitig wird die Diode 11-11 der Torsteuerschaltung 11 unterbrochen, so
daß das Aufladen des Kondensators 11-3 beginnt. Wenn die Ladespannung ihren
vorbestimmten Wert erreicht hat, erfolgt eine Änderung an dem Ausgangspunkt D des Schaltkreises .11-4 von dem Zustand O in den Zustand 1. Dieses 1-Signal
wird anschließend durch den Inverter 11-5 zu den Speicher-Abrufauslöse-Torschaltungen
9 und IO geleitet, so daß ein O-Signal an den UND-Schaltungen 9-1
und 10-1 geliefert wird. Desweiteren wird ein O-Signal zu der UND-Schaltung
3-1 der Schaltung 3 zur Erzeugung von Normalimpulsen zugeführt.
Da das Eingangssignal der UND-Schaltung 3-2 ebenfalls zu 1 gemacht wird,
gelangt das 1-Signal als Eingangssignal über die ODER-Schaltung 3-3, die
UND-Schaltung 3-5, die ODER-Schaltung 3-6 zu der NOR-Schaltung 3-7, so daß die Schwingung beendet wird. Darüber hinaus triggert eine Umkehr an dem Ausgangspunkt
D des Schaltkreises 11-4 den monostabilen Multivibrator, der aus
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der NOR-Schaltung 14-8, dem Inverter 14-9 usw. besteht, so daß ein einzelner
Impuls erzeugt werden kann. Die positiven einzelnen erzeugten Impulse werden
dann durch den Inverter 14-10, die NOR-Schaltung 14-11 zu den Weiterleitungs-Steuerleitungen
7-12 und 7-13 des umkehrbaren Zählers 7 geleitet, wonach das Weiterschaltungs-Steuersignal t sich kurzfristig in den Zustand 1, das
Weiterleitungs-Steuersignal t sich in den Zustand O ändert. Gleichzeitig mit
der Erzeugung dieses einzelnen Impulses wird die Diode 14-1 durch die Umkehr des Zustands an dem Ausgangspunkt D des Schaltkreises 11-4 unterbrochen.
Dementsprechend be.ginnt sich der Kondensator 14-3 aufzuladen. Wenn seine Ladespannung den erwünschten Wert erreicht hat, wird der Zustand am Ausgangspunkt
E des Schaltkreises 14-4 von O auf 1 geändert. Dieses Signal wird umgekehrt
durch die NAND-Schaltung 14-6 zu der Subtraktionssteuerleitung 7-14
gesandt, so daß das Subtraktionssteuersignal T 1 wird. Hierdurch wird der
umkehrbare Zähler 7 für eine Steuerung der Subtraktion bereitgestellt. Nachdem
der umkehrbare Zähler 7 aus dem Zustand, in dem er die Addition steuert, in den Zustand, in dem er die Subtraktion steuert, durch die .Umkehr des Zustands
an dem Ausgangspunkt E des Schaltkreises 14-4 umgeschaltet ist, werden die einzelnen Impulse, die von dem monostabilen Multivibrator, aus der NOR-Schaltung
14-8, dem Inverter 14-9 usw. gebildet sind, beendet», so daß t den
Zustand O und t wieder den Zustand 1 einnehmen.
Die hier als Weiterleitungs-Steuersignale bezeichneten Signale t und t dienen
dazu, xijLaB Änderung in den Speicherwerten des umkehrbaren Zählers 7 an.dem
Zeitpunkt zu verhindern, wenn das Additionssteuersignal T und. das Subtraktionssteuersignal T beide ausgelöst sind. In der letzten Stufe der Freigabevorgänge
öffnet der Verschluß und er beginnt sich zu bewegen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Zeitgeberschalter SW von dem Verschlußlamellen-Betätigungsglied
geöffnet und die Verzögerungsschaltung 18 tritt in Betrieb. Nach einer vorgegebenen Verzögerung ändert sich der Zustand an dem Ausgangspunkt G von
O nach 1. Das 0-Signal tritt durch die UND-Schaltung 3-2 und die ODER-Schaltung
3-3 der Schaltung 3 zur Erzeugung von Normalimpulsen hindurch, wobei es über einen Inverter 18-4 läuft. Sodann tritt es durch die UND-Schaltung
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3-5 und die ODER-Schaltung 3-6 und gelangt zu der NOR-Schal-tung 3-7, so daß
mit der Erzeugung der Normalimpulse wieder begonnen wird. Die auf diese Weise erzeugten Normalimpulse werden als Eingangssignale über den Inverter
3-11, die UND-Schaltung 9-2, die ODER-Schaltung 9-3 der Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung
9 zu der Frequenzteilerschaltung 6 geleitet. Die zu der Frequenzteilerschaltung 6 gelangenden Normalimpulse werden nacheinander durch
die Frequenzteilerstufen 6-1, 6-2, ...... 6-(m-3) unterteilt und von dem Ausgangsende der Frequenzteilerstufe 6-(m-3) herausgenommen sowie als Eingangssignale
über die UND-Schaltung 1O-2, die ODER-Schaltung 1O-3 der Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung
10 und über die Automatisch-Handauslöse-Torschaltung 12 dem umkehrbaren Zähler 7 zugeführt. Von der Anzahl der in dem
umkehrbaren Zähler.7 während der Zeit, an der der Speichervorgang stattfindet,
gespeicherten Impulse werden die von der Frequenzteilerschaltung 6 geteilten Eingangsimpulse abgezogen. Wenn der gespeicherte Wert O wird, nehmen alle
Ausgangsenden Ql, Q2, Q3, Qn der entsprechenden Stufen des umkehrbaren
Zählers 7 den Zustand 1 ein. Aus diesem Grunde erhalten die Toranschlüsse
von allen Schaltelementen 15-1, 15-2, 15-3, 15-n der Nr. 1-Nachweis-
schaltung 15 den Zustand 1, so daß sie gesperrt sind. Da das Eingangssignal
der UND-Schaltung 15-22 der Nr. 1-Nachweisschaltung 15 ebenfalls den
Wert 1 annimmt, wird auch sein Ausgangswert 1. Dieses Signal 1 wird als Eingangssignal
über die UND-Schaltung 13-1 durch die ODER-Schaltung 13-3 zu dem Transistor 17-1 der Verschluß-Steuerschaltung 17 geleitet. Anschließend
wird der Strom des das Verschlußlamellen-Schließglied arretierenden Elektromagneten
Mg unterbrochen, so daß das Verschlußlamellen-Schließglied freigegeben und damit der Verschluß geschlossen wird. Eine Umkehr des Zustands
an den Ausgangspunkt H der ODER-Schaltung 13-3 von O nach 1 gelangt als
Eingangssignal zu der NOR-Schaltung 3-7 der Schaltung 3, so daß die Erzeugung
der Normalimpulse wieder angehalten wird. Im folgenden wird eine Erläuterung über die Wirkungsweise der ODER-Schaltung 4-5 von der Schaltung
4 zur Umwandlung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert gegeben. Bei kleiner Objekthelligkeit vergeht beispielsweise eine lange Zeitdauer für die
Umkehr des Zustands am Ausgang des Schaltkreises 4-4 von O auf 1 nach der
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Unterbrechung des Transistors 4-1. in diesem Fall kann ein Bedienungsfehler
in der Kamera auftreten, d. h. es wird der Verschluß-Auslöseknopf vollständig
nach unten gedrückt, auch wenn sich das System noch im Zustand der Speicherung befindet, wodurch der Spiegel nach oben verschwenkt wird. Da nunmehr
das durch ein Fotoobjektiv hindurchtretende Licht in diesem Falle nicht
mehr auf das lichtelektrische Wandlerelement auffällt, verbleibt das Ausgangssignal
des Schaltkreises 4-4 noch immer im Zustand O, ohne daß es in
den Zustand 1 übergeführt wird. Es war bereits vorstehend erwähnt worden, daß dieses System so angeordnet ist, daß es die Torsteuerschaltung 11 und
die Steuerschaltung 14 für den umkehrbaren Zähler usw. durch eine Umkehr dieses Ausgangssignals von 0 nach 1 betätigt, so daß der Speichervorgang
in einen Abrufvorgang übergeführt wird. Es wird daher der Speichervorgang fortgeführt, wenn dieses Ausgangssignal nicht seinen Zustand geändert hat.
Trotz Beginn der Belichtung findet kein Abruf Vorgang statt, so daß der Belichtungsvorgang
nicht beendet werden kann. Aus diesem Grunde wird erfindungsgemäß
ein Ausgangssignal G der Verzögerungsschaltung 18 bei einer Betätigung
des Zeitgeberschalters SW3 geliefert, das als Eingangssignal der ODER-Schaltung 4-5 nach Betätigung des Zeitgeberschalters zugeführt wird, und zwar auch" dann,
wenn das Ausgangssignal des Schaltkreises 4-4 nicht in den Zustand 1 überger
führt ist. Dieses Signal erzeugt ein 1-Ausgangssignal an dem Ausgang der
ODER-Schaltung 4-5 nur dann, wenn der Zeitgeberschalter SW3 betätigt wird,
in der gleichen Weise wie in dem Falle, in dem das Ausgangssignal des Schaltkreises
4-4 umgekehrt ist. Auf diese Weise läßt sich der Fehler beheben, daß die Kamera die Belichtung nicht beendet, wenn sie in der oben beschriebenen
Weise fehlerhaft gehandhabt wird. Selbstverständlich erhält man, wie
oben prwähnt, die beste Belichtung, wenn der Ausgang des Schaltkreises 4-4
vor dem Ausgang G des Schaltkreises 18-3 von dem Zustand O in den Zustand
1 übergeführt wurde.
Man erhält daher die geeignetste Belichtung sowohl bei einer normalen als
auch bei einer fehlerhaften Handhabung der Kamera, da die Zeit zur Erzeugung der beiden Signale verglichen wird und das System von dem einen oder dem
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anderen der beiden Signale, welches bezüglich dem anderen voreilt, gesteuert
wird. Indem man zur Zeit des Abrufes die Anzahl der gespeicherten Impulse
subtrahiert, nachdem die in-der Schaltung 3 erzeugten Normalimpulse dividiert
sind bezweckt man eine geeignete Belichtungszeit zu erhalten, in der die
Frequenz zur Zeit des Speichervorgangs hoch gemacht wird, um hierdurch die Speicherzeit zu verkürzen, während die Frequenz zum Zeitpunkt des Abrufs
nieder gemacht wird, indem man eine Division vornimmt. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, daß die für den Speichervorgang zur Verfügung stehende Zeit
vor dem Nachobenschwenken des Spiegels kurz ist. Als nächstes soll der Fall der manuellen Einstellung beschrieben werden.
Nachdem ein von Hand einzustellender Wert ausgewählt ist, erfolgt, wie oben
beschrieben, ein Schließen des Stromversorgungsschalters SWl in der frühen
Stufe der bei der Freigabe stattfindenden Betriebsabläufe der Kamera. Hierdurch wird ein Strom zugeführt, wobei ein 1-Signal zu den entsprechenden
Leitungen über die Steuerleitung 1-1 geschickt wird, so daß das Gesamtsystem für eine manuelle Einstellung bereit ist. In entsprechender Weise wie bei
der automatischen Einstellung erhält der Ausgangspunkt G der Verzögerungsschaltung 18 den Zustand O. Der Ausgangspunkt C der Schaltung., zur Umwandlung
eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert erhält der Zustand 1, da das 1-Signal der Steuerleitung 1-1 als Eingangssignal über die UND-Schaltung
4-7 zu der ODER-Schaltung 4-8 gelangt und das 1-Signal als Eingangssignal der NOR-Schaltung 5 zugeführt wird, so daß die NOR-Schaltung 5 gesperrt wird.
Daneben erhält das Eingangsende H der Verschluß-Steuerschaltung 17 den Zustand
O, so daß der Elektromagnet Mg über den Transistor 17-1 erregt wird.
Da das 1-Signal der Steuerleitung 1-1 anschließend als Eingangssignal an einen Eingangsanschluß der NAND-SchaItung 14-6 für die Steuerschaltung 14,
und zwar über dem Inverter 14-5 angelegt wird, ergibt sich ein Festhalten des Ausgangsniveaus auf dem Wert 1 unabhängig von dem Ausgangssignal des
Schaltkreises 14-4, das an die andere Eingangsseite angelegt ist. Der umkehrbare
Zähler 7 wird somit in einem Zustand gehalten, in dem er den Additionsvorgang
steuert. In entsprechender Weise wie bei der automatischen Einstellung führen die von der Schaltung 2 erzeugten Rücksetzimpulse den
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umkehrbaren Zähler 7 und die Frequenzteilerschaltung 6 zurück, wonach der
Transistor 4-1 der Schaltung 4 zur Umwandlung eines Helligkeitswerts in
einen Zeitwert von der Hinterflanke des Rücksetzimpulses in seinen nicht
leitenden Zustand übergeführt wird, wonach das Aufladen des Kondensators 4-3 beginnt. Da an dem einen Eingang der UND-Schaltung 4-6 der Zustand O
anliegt, verbleibt der Zustand an dem Ausgangspunkt C der ODER-Schaltung
4-8 im Zustand 1 unabhängig von dem Äusgangssignal des Schaltkreises 4-4.
Anschließend wird das Signal des Ausgangspunktes B, das zur Zeit der Beendigung der Rücksetzimpulse den Zustand O einnimmt, als Eingangssignal
über die UND-Schaltung 3-1, die ODER-Schaltung 3-3, die UND-Schaltung 3-5 der Schaltung 3 zur Erzeugung von Normalimpulsen zu der ODER-Schaltung 3-6
geleitet. Da der Zustand an dem Ausgangsende der UND-Schaltung 3-4 1 ist, erhält man auch an dem Ausgangsende der ODER-Schaltung 3-6 den Zustand 1,
so daß keine Normalimpulse erzeugt werden. Das 1—Signal an dem Ausgangspunkt
C der Schaltung 4 für die Umwandlung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert bewirkt, daß die Diode 11-1 der Tor-Steuerschaltung 11 nicht leitend
wird. Dies führt dazu, daß wenn das Ausgangsniveau des Schaltkreises 11-4
f.-s dem Zustand O in den Zustand 1 übergeführt wird, in entsprechender Weise
wie im Falle der automatischen Einstellung, die Weiterleitungssteuersignale t und t von dieser Umschaltung umgekehrt werden. Nachdem eine bestimmte Zeit
verstrichen ist, werden t und t abermals umgekehrt, wobei das Ausgangsniveau des Schaltkreises 14-4 für die Steuerschaltung 14 ebenfalls umgekehrt wird.
Wie oben beschrieben wurde, wird jedoch das Additionssteuersignal T des
umkehrbaren Zählers 7 aufgrund der NAND-Schaltung 14-6 nicht umgekehrt, so
daß der umkehrbare Zähler 7 in seinem Zustand gehalten wird, in dem er die
Addition steuert. Als nächstes erfolgt in entsprechender Weise wie im Falle der automatischen Einstellung ein öffnen des Zeitgeberschalters SW3 nach
dem Ingangsetzen des Verschlusses. Der Zustand bei dem Ausgangspunkt G der Verzögerungsschaltung 18 wird von O in 1 übergeführt, der anschließend
wieder auf O geändert wird und als Eingangssignal über den Inverter 18-4
zu der UND-Schaltung 3-4 der Schaltung 3 gelangt. Das O-Signal wird als
Eingangssignal über die ODER-Schaltung 3-6 zur NOR-Schaltung 3-7 geführt,
so daß mit der Erzeugung der Normalimpulse begonnen wird.
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Die auf diese Weise erzeugten. Normalimpulse werden als Eingangssignale der
Frequenzteilerschaltung 6 über die UND-Schaltung 9-2 und die ODER-Schaltung
9-3 der Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung 9 zugeführt. Die unterteilten Impulse, welche durch alle Unterteilungsstufen der Frequenzteilerschaltung 6
durchgegangen sind, werden als Eingangssignale über die UND-Schaltung 12-2 und die ODER-Schaltung 12-3 der Automatisch/Hand-Auslöse-Torschaltung 12
dem umkehrbaren Zähler 7 zugeführt, wo sie unterteilt werden. Zu dieser Zeit sind alle Wege in dem Signaldurchgangs-Auslösekreis 8, über welche
die Signale gelaufen waren, unterbrochen von der NAND-Schaltung 8-20 und
der UND-Schaltung 10-1, die von den Signalen der Torsteuerschaltung 11 gesteuert
wird, wobei einer der Steuer anschlüsse 8-1, 8-2, 8-8 von dem
Signaldurchgangs-Auslösekreis ebenfalls den von Hand eingestellten Wert
entsprechend ausgewählt ist. Wenn daher der Anschluß 8-5 beispielsweise ausgewählt
ist, werden die Schaltelemente 8-15, 16-5 leitend. Die durch das Schaltelement 8-15 hindurchtretenden Impulse werden jedoch von der UND-Schaltung
10-1 der Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung 10, wie oben erwähnt, unterbrochen. Anschließend werden die Impulse, welche durch die ODER-Schaltung
9-3 der Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung 9 hindurchgetreten sind
und nacheinander von den Frequenzteilerstufen 6-1, 6-2, 6-m der Frequenzteilerschaltung
6 unterteilt worden sind, als Eingangssignale der Zählstufe 7-1 des umkehrbaren Zählers 7 zugeleitet.
Nach ihrer aufeinanderfolgenden Division erhält man an dem Ausgangspunkt Q4
der Zählstufe 7-4 den Zustand 1. Dieses 1-Signal wird dann durch das Schaltelement
16-5 zu der Manuell-Nachweisleitung 16-21 gesandt, wobei es als
Eingangssignal der UND-Schaltung 13-2 der Automatisch/Hand-Auslöse-Torschaltung
13 zugeführt wird, so daß ihr Zustand an dem Ausgangspunkt H der "
ODER-Schaltung 13-3 von dem Zustand 0 in den Zustand 1 übergeführt wird. Das 1-Signal wird hierdurch zu dem Transistor 17-1 der Verschluß-Steuerschaltung
17 geleitet, so daß der Elektromagnet Mg entmagnetisiert wird. Auf diese Weise kommt es zu einem Schließen des Verschlusses. Da die NOR-Schaltung
3-7 der Schaltung 3 zur Erzeugung von Normalimpulsen als Eingangssignal ein
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l-Signal erhält, wenn der Zustand an dem Ausgangspunkt H von O nach 1 umschlägt,
endet die Erzeugung der Normalimpulse. Fig. 3 zeigt den Umschalter SW2,
der zur Auswahl der Steueranschlüsse 8-1, 8-2 ..... 8-7, 8-8 des Signaldurchgangs-Auslösekreises
8 dient. Der Umschalter SW2-A ist ein Schalter, der im Falle eines automatischen Betriebs weitere die Belichtungszeit bestimmende
Faktoren, welche nicht die Objekthelligkeit sind, einführt. Der Umschalter SW2-M ist ein Schalter, der die Belichtungszeit im Falle einer
manuellen Einstellung festlegt. Im folgenden soll eine Erläuterung des Umschalters
SW2 unter gleichzeitiger Bezugnahme auf die Fig.2 erfolgen. Der Umschalter SW2-A besteht aus einem gemeinsamen Kontaktstück 8-lOA, einem
beweglichen Kontaktstück 8-2OA sowie Anschlüssen 8-IA, 8-2A ... 8-7A und
8-8A. Das bewegliche Kontaktstück 8-2OA wird von einer Kopplungseinheit bewegt,
die mit dem Blendenring und dem an der Kamera befestigten Filmempfindlichkeits-Einstellring
verbunden ist. Der Umschalter SW2-M besteht aus einem gemeinsamen Kontaktstück 8-lOM mit einem Erdungsanschluß, aus einem beweglichen Kontaktstück 8-2OM sowie Anschlüssen 8-IM, 8-2M, ..... 8-7M und 8-8M,
wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, wobei die Anschlüsse 8-lA und 8-lM,
8-2A und 8-2M ...... 8-8A und 8-8M kurzgeschlossen sind. Die Steueranschlüsse 8-1, 8-2, ..... 8-8 des in Fig. 2 dargestellten Signaldurchgangs-Auslöse-Jtreises
8 sind mit den Anschlüssen 8-IA, 8-2A 8-8A verbunden. Der Umschalter SW2-M ist desweiteren mit einem Anschluß 1-2 versehen. Das bewegliche
Kontaktstück 8-2OM wird zu dem Anschluß 1-2 durch den Automatisch-Handaufnalime-Weiterschaltungsring
im Falle einer automatischen Einstellung der Belichtungszeit bewegt. Wenn das bewegliche Kontaktstück 8-2OM mit dem Anschluß
1-2 und dem gemeinsamen Kontaktstück 8-10M kurzgeschlossen ist, erhält
die Steuerleitung 1-1 ein O-Signal, während ein P-Kanalfeldeffekt-Transistor
1-4, der im folgenden als FET bezeichnet werden soll, in seinen leitenden
Zustand gebracht wird, so daß an dem gemeinsamen Kontaktstück 8-lOA des Umschalters
SW2-A der Zustand 0 anliegt. Dementsprechend enthält der mit dem gemeinsamen Kontaktstück 8-lOA durch das bewegliche Kontaktstück 8-2OA des
Umschalters SW2-A kurzgeschlossene Anschluß den Zustand 0, so daß auch der entsprechende Steuer ans chluß auf den Zustand O gebracht wird. Da in der Steuerleitung
1-1 in diesem Falle der Zustand O herrscht, führen die entsprechenden Schaltungen eine Betätigung für automatische Einstellung durch. Es
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können daher durch eine geeignete Änderung des beweglichen Kontaktstuckes
8-2OA des Umschalters SW2-A andere für die Belichtungszeit bestimmende Faktoren,
welche nicht die Objekthelligkeit sind, beispielsweise die Filmempfindlichkeit, oder Blendeninformationen in einem Mehrfachsystem eingeführt
werden. Es sei nun angenommen, daß das bewegliche Kontaktstück 8-2OA des Umschalters SW2-A zu dem Anschluß 8-5A bewegt wird. Der Anschluß 8-5A
entspricht einer Filmempfindlichkeit von ASA 100 FlI. Die Anzahl der durch
die NOR-Schaltung 5 sowie auch durch das Schaltelement 8-15 während der
Impulsbreite des von der Schaltung 4 zur Umformung eines Helligkeitswerts in einen Zeitwert hindurchgelassenen Impulse betrug 8. In diesem Falle
würden 8 Impulse als Eingangssignale zu dem umkehrbaren Zähler 7 gelangen und es würde zu einer Umkehrung des an dem Ausgang Q4 der Zählstufe 7-4
herrschenden Zustande kommen. Wenn darüberhinaus der Anschluß 8-4A und das gemeinsame Kontaktstück 8-1OA von dem beweglichen Kontaktstück 8-2OA an einer
Stelle kurzgeschlossen sind, die ASA 100 Fl6 entspricht, werden 8 derartige
von der Schaltung 3 erzeugte Normalimpulse als Eingangssignale über die NAND-Schaltung 8-20 und die NOR-Schaltung 8-14 zu dem Tor 7-1 zwischen den
Zählstufen 7-1 und 7-2 des umkehrbaren Zählers 7 geleitet. Bei einer Umkehr des Zustande der Zählstufe 7-5 würde der umkehrbare Zähler 7 im wesentlichen
Eingangssignale haben, die 16 derartigen Impulse11 äquivalent wären. Wenn der
Anschluß 8-6 A und das gemeinsame Kontaktstück 8-lOA mit dem beweglichen
Kontaktstück 8-2OA kurzgeschlossen sind und der Zustand an dem Steueranschluß 8-6 O ist, würden unter der Voraussetzung, daß die Einstellung
ASA 200 FlI entspricht, 8 derartige von der Schaltung 3 erzeugte Normalimpulse
durch das Schaltelement 8-16 hindurchtreten, nachdem sie von der Teilerstufe 6-1 der Frequenzteilerschaltung 6 unterteilt wären, wobei
sie als Eingangssignale zu dem umkehrbaren Zähler 7 über die Speicher-Abrufauslöse-Torschaltung
10 und die ÄutomatiDch/Hand-Auslöse-Torschaltung 12 gegeben
würden. Der Zustand der Zählstufe 7-3 wird dann umgekehrt, so daß vier dieser Impulse gespeichert werden. Wenn von den auf diese Weise gespeicherten
Vierten Impulse mit einer bestimmten Frequenz subtrahiert werden ,beträgt
die Belichtungszeitfbei der die Anschlüsse 8-4A, 8-3Ä,. 8-2A . kurzgeschlossen sind, so daß sie den Zustand O einnehmen, das 2-, 4-, 8-
fache aufgrund der Verschiebung des Umschalters SW2-A, obwohl man die gleiche
Objekthelligkeit hat, vorausgesetzt, daß die Belichtungszeit bei der Auswahl
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des Anschlusses 8-5A 1 betrug. Die Belichtungszeit bei einem Kurzschließen
der Anschlüsse 8-6A, 8-7A bei einem Zustand O beträgt 1/2, 1/4 ....
Filmempfindlichkeit und Blendenstellung können daher wie in einem Mehrfachsystem
eingeführt werden. Wenn dann das bewegliche Kontaktstück 8-2OM des
Umschalters SW2-M von dem Anschluß 1-2 auf irgendeinen anderen Anschluß umgeschaltet
wird, nimmt die Steuerleitung 1-1 den Zustand 1 ein und das FET 1-4 wird ausgeschaltet, wobei die einzelnen Schaltungen derart gesteuert
werden, daß sie im Zustand der manuellen Einstellung sind. Gleichzeitig
erhält man an dem gemeinsamen Kontaktstück 8-1OA den Zustand 1. Es sei nun
angenommen, daß an dem Anschluß 8-2M des Umschalters SW2-M von dem beweglichen Kontaktstück 8-2OM der Zustand 0 hergestellt worden sei. Die von der
Schaltung 3 erzeugten Normalimpulse werden nun der Reihe nach von den Unterteilungsstufen
6-1, 6-2, 6-m der Frequenzteilerschaltung 6 wie im oben
beschriebenen Falle unterteilt und dann als Eingangssignale der Zählstufe
7—1 des umkehrbaren Zählers 7 zugeführt, so daß die Zählstufe 7-1 ihren Zustand ändert. Dies wird dann zu der manuellen Nachweis leitung 16-21 über
das Schaltelement 16-2 der Nr. 2-Nachweisschaltung 16 geleitet, so daß die
Belichtungszeit gesteuert wird.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der Anzeigeschaltung 19 für die Verschlußzeiten.
Bei der folgenden Erläuterung wird gleichzeitig auch auf Fig. 2 Bezug genommen. Die Eingangsanschlüsse von UND-Schaltungen 19-1, 19-2, 19-3 und
19-4 sind mit Anschlüssen Q3, Q3, Q4, Q4, Q5, ...... Qn-I, Qn der entsprechenden
Zählstufen des umkehrbaren Zählers 7, wie in Fig. 2 dargestellt, verbunden. Die Ausgangssignale der entsprechenden UND-Schaltungen 19-1, 19-2, 19-3
und 19-4 sind als Eingangssignale an die UND-Schaltungen 19-6, 19-7, 19-8
und 19-9 angelegt. Der Anschluß Qn der letzten Stufe des umkehrbaren Zählers 7 ist mit dem Eingang der UND-Schaltung 19-10 verbunden. Die Ausgänge der
UND-Schaltungen 19-6, 19-7, 19-8, 19-9 und 19-Io sind mit Invertern 19-11,
19-12, 19-13, 19-14 und 19-15 verbunden, an deren Ausgängen in der dargestellten
Weise Anzeigeelemente Ll,. L2, L3, L4 und L5 angeschlossen sind, die aus lichtemittierenden Dioden bestehen. Die Steuerleitung 1-1 ist desweiteren
über den Inverter 19-5 an die UND-Schaltung 19-6 angeschlossen. Die Anzeigen
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erfolgen in derartiger Weise, daß Ll aufleuchtet, um eine Anzeige "ÜBER"
zu geben, um eine Oberbelichtung anzuzeigen, daß L2 aufleuchtet, um eine Anzeige l/lOOO SEK zu geben, daß L3 aufleuchtet, um eine Anzeige 1/500 SEK
zu geben, daß L4 aufleuchtet, um eine Anzeige "UNTER" zu geben, um anzuzeigen, daß das Bild verwackelt, und daß L5 aufleuchtet, um eine Anzeige "ÜBERLAUF"
zu geben, welches die Grenzen für die Belichtung anzeigt. Die Signale am Ausgangspunkt
G für die Verzögerungsschaltung 18 werden als Eingangssignale zu weiteren Eingangsanschlüssen der UND-Schaltungen 19-6, 19-7, 19-8, 19-9 und
19-Io über den Inverter 18-4 geleitet. Im folgenden soll die Betätigung der
Anzeigeschaltung 19 erläutert werden. Durch Eindrücken des Verschluß-Auslöseknopfes
im Falle der automatischen Einstellung wird das O-Signal auf die
Steuerleitung 1-1, wie oben beschrieben, gegeben, so daß alle Anschlüsse
Ql, Q2, Q3, Q4 Qn den Zustand 1 annehmen, während alle Anschlüsse
Ql, Q2, Q3, Q4 .... Qn den Zustand 0 einnehmen, wenn der umkehrbare Zähler 7
zurückgesetzt wird. Dementsprechend erhält man an dem Ausgang der UND-Schaltung 19-1 den Wert 1, während man an den Ausgängen der UND-Schaltungen 19-2,
19-3, 19-4 und 19-1O den Zustand 0 erhält. In der Zwischenzeit wird bei noch
immer geschlossenem Schalter SW3 und bei dem Zustand 0 an dem Ausgangspunkt G
der Verzögerungsschaltung 18 das 1-Signal als Eingangssignal den UND-Schaltungen
19-6, 19-7, 19-8, 19-9 und 19-10 über den Inverter 18-4 zugeführt. Auf diese Weise wird erreicht, daß lediglich an dem Ausgang der UND-Schaltung'
19-6 der Zustand 1 herrscht und daß an dem Ausgang des Inverters 19-11 der Zustand 0 herrscht. Hierdurch erreicht man, daß die Lampe Ll aufleuchtet
und die Anzeige "ÜBER" wiedergegeben wird. Die anderen Anzeigeelemente L2,
L3, L4 und L5 sind nicht beleuchtet. Es sei nun angenommen, daß vier Impulse zu dem umkehrbaren Zähler 7 gelangen. Dies entspricht einer Belichtungszeit
von 1/1000 Sekunde. Der Anschluß Q3 nimmt daher den Zustand 1 ein, während der Anschluß Q3 den Zustand 0 einnimmt. Dies führt dazu, daß der Ausgang
der UND-Schaltung 19-2 auf den Wert 1 gerät, während der Ausgang der UND-Schaltung
19-7 ebenfalls auf den Wert 1 gelangt. Hierdurch erhält der Ausgang des Inverters 19-2 den Wert 0, so daß das Anzeigeelement L2 aufleuchtet
und 1/1000 Sekunde anzeigt. Da an dem Anschluß Q3 der UND-Schaltung 19-1 in diesem Falle das O-Signal liegt, gerät das Ausgangsende der UND-Schaltung 19-1
in den Zustand 0, so daß das Licht in dem Anzeigegerät Ll ausgehen kann. Wenn
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acht Impulse als Eingangssignale zu dem umkehrbaren Zähler 7 gelangen, gerät
der Ausgang Q4 auf das Niveau 1, während der Ausgang Q4 auf den Wert O gelangt.
Hierdurch wird erreicht, daß lediglich an dem Ausgangsende der UND-Schaltung
19-8 der Zustand 1 herrscht, so daß das Anzeigeelement L3 aufleuchten kann und den Wert von 1/5OO SEK anzeigt. In entsprechender Weise wird die Verschlußzeit entsprechend der Anzahl von Impulsen angezeigt, die als Eingangssignal
zu dem umkehrbaren Zähler 7 gelangen. Wenn die Impulse als Eingangssignale zu der letzten Stufe 7-n des umkehrbaren Zählers 7 gelangen, leuchtet
das Anzeigeelement L5 auf und zeigt den Zustand "ÜBERLAUF" an. Wenn nach einem Öffnen des Zeitgeberschalters SW3, der mit den Kamera-Auslösevorgängen
gekoppelt ist, an dem Ausgangspunkt G der Verzögerungsschaltung 18 der Zustand von 0 in 1 geändert wird, werden die erzeugten Signale als Eingangs-*
signale durch den Inverter 18-4 zu den UND-Schaltungen 19-6, 19-7, 19-8, 19-9 und 19-IO geführt. Dementsprechend werden alle Ausgangspunkte der entsprechenden
UND-Schaltungen auf den Zustand 0 gebracht, so daß das Licht
der zu diesem Zeitpunkt eingeschalteten lichtemittierenden Dioden ausgeschaltet wird. Im Falle einer manuelle.n Einstellung ist der umkehrbare
Zähler 7 zurückgestellt, bis nach öffnen des Zeitgeberschalters SW3 der
Zustand an dem Ausgangspunkt G der Verzögerungsschaltung 18 umgekehrt wird,
so daß lediglich das Ausgangsende der rjND-Schaltung 19-1 für die Anzeigeschaltung
19 den Zustand 1 aufweist. Dieses 1-Signal wird als Eingangssignal
der UND-Schaltung 19-6 zugeführt, während die S teuer leitung 1-1 mit der UND-Schaltung 19-6 über den Inverter 19-5 ebenfalls im Eingabezustand
ist. Da zum Zeitpunkt einer manuellen Einstellung an der Steuerleitung 1-1
der Wert 1 anliegt, erhält man an dem Äusgangsende der UND-Schaltung 19-6
den Zustand O, so daß keine der lichtemittierenden Dioden eingeschaltet wird
bzw. aufleuchtet.
Fig. 5 zeigt in einem Diagramm den zeitlichen Verlauf des Betätigungszustands
und der Signalniveaus bezüglich der entsprechenden Schalter, Schaltkreise,
Steueranschlüsse, des Verschlusses usw. im Falle einer automatischen Einstellung,
während Fig. 6 die entsprechenden Verläufe für eine manuelle Einstellung wiedergibt. Die mit B, C, D, E, G, H bezeichneten Signal verlaufe
werden an den entsprechenden Punkten B, C, D, E, G, H von Fig. 2 erhalten.
509834/0604
250A573
Es werden somit erfindungsgemäß die Zeitdauer für die Beendigung eines einzelnen
Impulses, der in der Schaltung zur Umwandlung eines Helligkeitswertes in einen Zeitwert erzeugt wird, mit der Zeitdauer zur Erzeugung eines
Triggerimpulses, welcher von dem Zeitgeberschalter betätigt wird, durch Vergleich
ermittelt, so daß der Speichervorgang durch eines der beiden Signale beendet wird, das voreilt. Es gelingt hierdurch den Nachteil zu vermeiden,
daß der Speichervorgang andauert, während bereits die Belichtung durchgeführt wird. Man erhält somit den großen Vorteil, daß man trotz irgendeiner unüblichen
Handhabung der Kamera die optimale Belichtungszeit erhält.
509834/0604
Claims (1)
- PatentansprücheBelichtungszelt-Steuerschaltung für einen elektronischen Verschluß einer Kamera mit einem Digitalspeicher-Wiedergabesystem, bei der während der Erzeugung eines einzelnen Impulses, der der Objekthelligkeit entspricht, Normalimpulse von einer Schaltung erzeugt werden, die durch Zählen in einer Zählschaltung gespeichert werden, und bei der ein Zeitgeberschalter betätigt wird, der die Erzeugung eines Triggerimpulses derart zuläßt, daß die gespeicherten Werte der Zählschaltung synchron mit dem Beginn der Vers chlußbewegung aufgerufen werden, wobei ein Verschluß-Schließsignal erzeugt wird, wenn das Aufrufen der vorher in der Zählschaltung gespeicherten Werte beendet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeit, in der der einzelne Impuls beendet ist, und die Zeit der Erzeugung eines Triggerimpulses von dem Zeitschalter (SW3) durch Vergleich ermittelt werden, und daß der Speichervorgang für die von der (Schaltung (3) erzeugten Normalimpulse in der Zählschaltung (7) durch das zuerst auftretende dieser Signale beendet wird-509834/0 6 GLeerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1927174A JPS576565B2 (de) | 1974-02-18 | 1974-02-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2504573A1 true DE2504573A1 (de) | 1975-08-21 |
Family
ID=11994767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752504573 Withdrawn DE2504573A1 (de) | 1974-02-18 | 1975-02-04 | Belichtungszeit-steuervorrichtung fuer einen elektronischen verschluss einer kamera |
Country Status (5)
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|---|---|
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| JP (1) | JPS576565B2 (de) |
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| FR (1) | FR2261550B1 (de) |
| GB (1) | GB1479705A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4306785A (en) * | 1979-02-01 | 1981-12-22 | Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha | Camera exposure time control circuit |
| JPS55155337A (en) * | 1979-05-23 | 1980-12-03 | Canon Inc | Focus adjuster |
Family Cites Families (4)
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|---|---|---|---|---|
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| JPS4963430A (de) * | 1972-10-17 | 1974-06-19 | ||
| JPS5640811B2 (de) * | 1972-12-29 | 1981-09-24 |
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1974
- 1974-02-18 JP JP1927174A patent/JPS576565B2/ja not_active Expired
-
1975
- 1975-02-04 DE DE19752504573 patent/DE2504573A1/de not_active Withdrawn
- 1975-02-14 GB GB6445/75A patent/GB1479705A/en not_active Expired
- 1975-02-18 FR FR7504974A patent/FR2261550B1/fr not_active Expired
- 1975-02-18 US US05/550,591 patent/US4048642A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| JPS576565B2 (de) | 1982-02-05 |
| JPS50115032A (de) | 1975-09-09 |
| FR2261550A1 (de) | 1975-09-12 |
| FR2261550B1 (de) | 1978-10-06 |
| GB1479705A (en) | 1977-07-13 |
| US4048642A (en) | 1977-09-13 |
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