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DE2504410A1 - Schloss, insbesondere einsteckschloss fuer rohrrahmentueren - Google Patents

Schloss, insbesondere einsteckschloss fuer rohrrahmentueren

Info

Publication number
DE2504410A1
DE2504410A1 DE19752504410 DE2504410A DE2504410A1 DE 2504410 A1 DE2504410 A1 DE 2504410A1 DE 19752504410 DE19752504410 DE 19752504410 DE 2504410 A DE2504410 A DE 2504410A DE 2504410 A1 DE2504410 A1 DE 2504410A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
lock
tour
slot
engagement opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752504410
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Ten Eicken
Diethard Geiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schulte Schlagbaum AG
Original Assignee
Schulte Schlagbaum AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schulte Schlagbaum AG filed Critical Schulte Schlagbaum AG
Priority to DE19752504410 priority Critical patent/DE2504410A1/de
Publication of DE2504410A1 publication Critical patent/DE2504410A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/0017Locks with sliding bolt without provision for latching
    • E05B63/0021Locks with sliding bolt without provision for latching the bolt being shot over an increased length by a single turning operation of the key

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Schloß, insbesondere Einsteckschloß für Rohrrahmentüren Zusatz zu Patent (Pat.-Anm. P 24 61 888.o) Das Hauptpatent betrifft ein Schloß, insbesondere Einsteckschloß für Rohrrahmentüren, mit mehrtourig schließendem Riegel, bei welchem sich die Schließeingriffsöffnung für die zweite Tour erst beim Ausschluß der ersten Tour dadurch bildet, daß dem Riegel ein begrenzt zu ihm verlagerbarer, bei der ersten Riegeltour zurücktretender Schieber oder dergleichen zugeordnet ist, welcher eine Zunge besitzt, die in vorgeschlossenem Zustand mit der Schließzunge des Riegels die Schließeingriffsöffnung für die zweite Tour bildet, wobei sich der Schieber oder dergleichen nach Ausschluß der ersten Riegeltour in formschlüssiger Eingriffsverbindung zum Riegel befindet und mit einem unteren Abschnitt in die Schließeingriffsöffnung der ersten Tour hineinragt.
  • Eine solche Ausgestaltung verwirklicht ein gattungsgemäßes Schloß von herstellungstechnisch einfachem, gebrauchsvorteilhaftem Aufbau. Der Schieber ist den Riegel federbelastungsfrei zugeordnet, und es besteht trotzdem nicht die Gefahr, daß beim Vorschließen-des Riegels der Schieber evtl. durch Reibschluß mitgeschleppt wird.
  • In Verbesserung bzw. Weiterbildung hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, ein gattungsgemäßes Schloß in noch zuverlässigerer Funktionsweise bei einfacherer, toleranzunabhängigerer Herstellung anzugeben.
  • Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
  • Zufolge derartiger Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßes Schloß geschaffen, welches sich einerseits durch eine vereinfachtere Herstellung und andererseits durch eine äußerst störungsunanfällige Bauform auszeichnet. Die vereinfachtere erstellung ergibt sich dadurch, daß die Gleitschienenlagerung nun durch eine toleranzunabhängigere Zapfenlagerung ersetzt ist. Das als Schieber ausgebildete Schwenkteil gelangt während bzw. nach Schließen der ersten Riegeltour in die Wirkstellung und bildet dann die Schließeingriffsöffnung für die zweite Tour. Auf jeden Fa-ll ist das Schließen der zweiten Tour erst dann möglich, wenn das Schwenkteil in die Wirkungsstellung getreten ist. Dies bedeutet, daß das Schloß nach Schließen der zweiten Tour stets wieder aufgeschlossen werden kann. Die Schlitzsteuerung ist in einfacher Weise erreichbar, indem vorhandene Bauteile hierzu herangezogen werden. Entweder läßt sich der Steuerschlitz in Schloßboden oder Schloßdecke vorsehen. In den Schlitz tritt das Steuerglied des Schwenkteiles ein. Es ist dadurch nach Ausschluß der ersten Tour eine gewisse Zuhaltungsfunktion erzielt.
  • Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Ausgestaltungen der erfinderischen Lösung dar.
  • Während des Schließens der beiden Riegeltouren durchwandert das vom Schwenkteil ausgehende Steuerglied auf einer vorbestimmten Bahn die Abschnitte des Steuerschlitzes. Dieser Steuerschlitz gestattet daher nur ein vorschriftsmäßiges Schließen. Zufolge der Schlitz führung des Riegels kann das Schwenkteil innerhalb des Riegelschwanzes untergebracht werden unter Erzielung einer niedrigen Bauhöhe des Riegels selbst und unter Verwirklichung einer geschützten Bauform. Das mit der Nase ausgestatte Schwenkteil führt zu dem Effekt, daß nach Ausschluß der ersten Tour das Schwenkteil erst nach nahezu vollständiger Schließdrehung des Schlüssels in die Wirkungsstellung gelangt. Dann kann der Steuernocken des Schwenkteiles innerhalb des Bogenabschnittes des Steuerschlitzes abwärts gleiten. Die Nase kann zusätzlich noch zur Fixierung der zweiten Riegeltour dienen, indem sie dann vor die Innenfläche des Stulpes tritt.
  • Bei der anderen Varianten liegt ein vereinfachterer Verlauf des Steuerschlitzes vor. Dieser ist lediglich als Winkelschlitz ausgebildet. Es läßt sich bei dieser Ausführungsform eine Zwangssteuerung erzielen sowohl beim Vorschließen als auch beim Zurückschließen.
  • Die Zwangssteuerung ist ermöglicht durch den Bogen schlitz des Riegels was die Anordnung des Schwenkteiles innerhalb des Riegels zuläßt.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Figuren 1 bis 17 nachstehend näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Ansicht auf das Schließeingerichte im Bereich des Riegels bei abgenommener Schloßdecke und zurückgeschlossenem Riegel gemäß der ersten Ausführungsform, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung,-jedoch eine Zwischenstellung während des Schließens der ersten Tour betreffend, Fig. 4 den Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 das Schloß nach vollständigem Schließen der ersten Tour, Fig. 6 den Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 5, Fig. 7 das Schloß nach Schließen der zweiten Tour und Fig. 8 eine Draufsicht zu Fig. 7, Fig. 9 die Ansicht gegen das Schloß gemäß der zweiten Ausführungsform bei abgenommener Schloßdecke und zurückgeschlossenem Riegel, Fig.lo die Draufsicht zu Fig. 9, Fig.11 das Schloß nach Schließen der ersten Tour, Fig.12 den Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 11, Fig.13 das Schloß nach Schließen der zweiten Tour, Fig. 14 die Draufsicht zu Fig. 13 und Fig. 15-17 eine perspektivische Darstellung des Riegels, des Schwenkteiles und der Schloßzuhaltung.
  • Das dargestellte für Rohrrahmentüren geeignete Einsteckschloß besitzt den Schloßboden 1, welcher mit einem umgewinkelten Rand an dem Stulp 2 befestigt ist. Das Schloßeingerichte erstreckt sich zwischen Schloßboden 1 und parallel zu ihm liegender Schloßdecke 3. In Schloßboden und Schloßdecke ist die nicht dargestellte Nuß gelagert, mittels welcher über einen nicht dargestellten Nußhebel eine den Schloßstulp 2 durchsetzende Falle zurückziehbar ist.
  • Im unteren Bereich des Schloßkastens ist der Doppelschließzylinder 6 angeordnet, mittels dessen Schließglied 7 der den Schloßstulp 2 durchsetzende Riegel 8 verlagerbar ist.
  • Der Riegel 8 setzt sich zusammen aus dem Riegelkopf 9 und dem Riegelschwanz 10. Letzterer ist mit einem Spalt 11 versehen, wodurch die beiden Riegelschwanzwände 12 und 13 gebildet sind. Letztere bestehen aus annähernd deckungsgleichen Platten des aus mehreren Platten zusammengesetzten Riegels 8. Diese sind im Bereich des Riegelkopfes 9 vorzugsweise durch Punktschweißung miteinander verbunden. Die Riegelschwanzwände 12, 13 sind an ihrer Unterseite mit der Schließeingriffsöffnung 17 ausgestattet. Durch die Schließeingriffsöffnung ist endseitig des Riegelschwanzes die Schließzunge 18 geformt. An der oberen Randkante des Riegelschwanzes 13 befinden sich die Zuhaltungs-Sperröffnungen 19, 20 und 26'.
  • Zur Führung des Riegels 8 dient einerseits die Riegeldurchtrittsöffnung 37 des Stulpes 2 und andererseits der in Ausschlußrichtung verlaufende Führungsschlitz 38 des Schloßbodens 1, in welchen der von der Riegelschwanzwand 13 ausgehende Gleitzapfen 39 eintritt.
  • Der Gleitzapfen 39 trägt zwischen Schloßboden 1 und Riegelschwanzwand 13 die Distanzscheibe 40.
  • In dem Spalt 11 des Riegelschwanzes 1o ist das Schwenkteil 41 um den Zapfen 42 gelagert. Der Zapfen 42 sitzt dabei in der Riegelschwanzwand 12. An seinem freien Ende formt das Schwenkteil 41 die Schließeingriffsöffnung 24, welche endseitig durch die Zunge 43 begrenzt ist.
  • Zwischen Schließeingriffsöffnung 24 und Lagerzapfen 42 erstreckt sich eine über die Schließeingriffsöffnung 24 vorstehende Nase 44, welche von dem in die Schließeingriffsöffnung 17 der ersten Tour hineinragenden Abschnitt ausgeht.
  • Von dem Schwenkteil 41 geht ausladend der Steuernocken 45 aus, dem ein Schlitz 46 in dem Schloßboden 1 zugeordnet ist. Dieser Steuerschlitz 46 erstreckt sich oberhalb des Lagerzapfens 42 und besitzt zwei in Ausschlußrichtung verlaufende, übereinander angeordnete Abschnitte 46' und 46''. Das vordere Ende des oberen Schlitzes 46' ist mit dem rückwärtigen Ende des Schlitzes 46" durch einen Bogen-Abschnitt 46 " r verbunden, welch letzterer nach Schließen der ersten Tour konzentrisch zum Lagerzapfen 42 verläuft.
  • Der Steuernocken 45 durchsetzt gleichzeitig eine Schlitzführung 47 des Riegelschwanzes. Letztere setzt sich aus dem bogenförmigen, konzentrisch zum Lagerzapfen 42 verlaufenden -Schlitzabschnitk 47' und dem in Ausschlußrichtung liegenden Schlitzabschnitt 47" zusammen. In letzteren tritt bei zurückgeschlossenem Riegel der vom Schloßboden 1 ausgehende Stehbolzen 48 ein.
  • Der Stehbolzen 48 dient gleichzeitig zur Führung der Schloßzuhaltung 3o, welche hierzu den vertikal- ausgerichteten Schlitz 49 ausbildet. Zur Führung der Schloßzuhaltung 30 dient ferner der schloßgehäuseseitige Stehbolzen 33, der in den oberen Gabelschlitz 32 der Schloßzuhaltung 30 eingreift. Von der Schloßzuhaltung 30 geht die abgebogene Sperrnase 3o' aus, die bei zurückgeschlossenem Riegel in der Sperrausnehmung 19 des Riegels 8 einliegt. Der untere Bereich 34 der Schloßzuhaltung 30 ragt bei zurückgeschlossenem Riegel in die Schließeingriffsöffnung 17 des Riegels 8.
  • Zwischen Schloßdecke 3 und Riegelschwanz 12 erstreckt sich ein Schieber 36, der eine Wechselbetätigung erlaubt. Von dem Schieber 36 gehen Abwinklungen 36' und 36 " aus. Die Abwinklung 36' wirkt zusammen mit der Abschrägung 12' der Riegelschwanzwand 12, während die andere Abwinklung 36 " in die Bewegungsbahn des Schließgliedes 7 ragt.
  • Soll die Falle mittels des Schließzylinders zurückgezogen werden, so ist das Schließglied 7 im Uhrzeigersinn zu drehen. Dabei findet über die Abwinklung 36 " eine Aufwärtsverlagerung des Schiebers 36 statt, welcher den Wechselhebel betätigt.
  • Zum Vorschließen des Riegels ist der Schlüssel entgegen Uhrzeigersinn zu drehen, wobei das Schließglied 7 in die Schließeingriffsöffung 17 des Riegelschwanzes 10 eintaucht. Hierbei wird die Schloßzuhaltung 30 angehoben, deren Sperrnase 30' die Sperrausnehmung 19 verläßt. Der Riegel 8 ist somit vorschließbar. Bei diesem Vorschließen gelangt der Steuernocken 45 an das vordere Ende des Schlitz-Abschnittes 46'. In diesem vorderen Ende bleibt der Steuernocken 45 so lange, wie das Schließglied 7 gegen die vorstehende Nase 44 stößt. Bei vorgeschlossenem Riegel 8 kann gemäß der Stellung nach Fig.
  • 3 das Schwenkglied 41 noch nicht in seine Wirkungsstellung treten. In diese gelangt es erst nach weiterer Schließdrehung des Schließgliedes 7. In der Endphase der Schließdrehung kann das Schließglied 7 die Abwinklung 36" beaufschlagen, so daß der Schieber 36 abwärts fährt, sofern die Abwärts-Verlagerung durch sein Eigengewicht durch irgendwelche Störungen nicht stattgefunden haben sollte. Die andere Abwinklung 36' liegt in Tiefstellung auf der Abschrägung 12' der Riegelschwanzwand 12, siehe Fig. 3 und 5. In dieser vorgeschlossenen Stellung liegt der Steuernocken 45 am hinteren Ende des Schlitz-Abschnittes 46". Ebenfalls hat der Steuernocken 45 den Bogenabschnitt 47' der Schlitzführung 47 durchlaufen und fluchtet mit dem geradlinigen Schlitzabschnitt 47" derselben. Das Schwenkglied 41 bildet nun die Schließeingriffsöffnung 24 für die zweite zu schließende Tour.
  • Der Kupplungseingriff ist dadurch erreicht, daß Lagerzapfen und Schließeingriffsöffnung 24 des Schwenkgliedes 41 hintereinander in Ausschlußrichtung liegen.
  • Beim Schließen der zweiten Tour taucht das Schließglied 7 in die Schließeingriffsöffnung 24 ein und verlagert Riegel 8 samt Schwenkglied nach Ausheben der Schloßzuhaltung 30 in die in Fig. 7 und 8 veranschaulichte Stellung.
  • Nach beendigter Schließung tritt die Sperrnase 30' der Schloßzuhaltung 30 in die ihr zugeordnete Sperrausnehmung 26'.
  • In dieser Stellung befindet sich der Steuernocken 45 am vorderen Ende des unteren Schlitz-Abschnittes 46".
  • Zum Zurückschließen ist der Schlüssel im Uhrzeigersinn zu drehen. Nach einer Schließumdrehung wird die Stellung nach Fig. 5 erreicht. Bei der weiteren Schließdrehung im Uhrzeigersinn beaufschlagt das Schließglied 7 die Nase 44 und hebt diese in die Stellung nach Fig.
  • 3 an. Erst dann ist der Riegel 8 zurückbewegbar. Beim vollständigen Zurückschließen beaufschlagt die Abschrägung 12' die Abwinklung 36' des Schiebers 36, welcher damit in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird.
  • Sollte das Schwenkglied nach Schließen der ersten Tour aus irgendeinem Grund nach einer vollständigen Schließdrehung des Schließgliedes 7 nicht abfallen, kann die zweite Tour nicht geschlossen werden.
  • Der Riegel 8 der in den Figuren 9 bis 17 dargestellten Varianten entspricht demjenigen der ersten Ausführungsform. In gleicher Weise ist der Schieber 36 wie auch die Schloßzuhaltung 30 ausgestaltet.
  • Das an der Riegelschwanzwand 12 gelagerte Schwenkglied 41' besitzt keine vorstehende Nase, sondern ragt in Wirkungsstellung mit einem unteren Abschnitt in die Schließeingriffsöffnung 17 des Riegels. Der Steuernocken 45' durchsetzt die Schlitzführung 47' der Riegelschwanzwand 13 und ragt in den Steuerschlitz 50 des Schloßbodens.
  • Der Steuerschlitz 50 setzt sich aus zwei winklig aneinander anschließenden Abschnitten 50' und 50" zusammen.
  • Der Abschnitt 50' verläuft in Ausschlußrichtung, während der andere Abschnitt 50" schräg ansteigend ausgerichtet ist.
  • Beim Schließen der ersten Tour wird vom Schließglied 7 die Schloßzuhaltung 30 ausgehoben und danach über das in die Schließeingriffsöffnung 17 eintretende Schließglied der Riegel vorgesteuert. Der Steuernocken 45' fährt dabei in dem Abschnitt 50" zwangsläufig abwärts. Der Lagerzapfen 42 des Schwenkgliedes eilt dadurch dem Steuernocken 45' vor, und der Steuernocken 45' durchläuft den Bogenabschnitt 47' der Schlitzführung 47, wobei eine zwangshäufige Schwenkung des Schwenkteiles 41' in die Lage nach Fig. 11 und 12 stattfindet. Der Steuernocken 45' liegt dann im Bereich des Winkelscheitels der beiden Abschnitte 50', 5o''. Danach kann die zweite Tour geschlossen werden.
  • Der Steuernocken 45' wird dabei in den vorderen Bereich des Abschnittes 50' des Steuerschlitzes verlagert.
  • Beim Zurückschließen der ersten Tour gelangt der Steuernocken 45' wieder in den aufwärtsgerichteten Abschnitt 50" des Steuerschlitzes 50.
  • Die Wechselbetätigung entspricht derjenigen der vorbeschriebenen Ausführungsform.

Claims (7)

  1. Ansprüche
    S SchloR, insbesondere Einsteckschloß für Rohrrahmentüren, mit mehrtourig schließendem Riegel, bei welchem sich die Schließeingriffsöffnung für die zweite Tour erst beim Ausschluß der ersten Tour dadurch bildet, daß den Riegel ein begrenzt zu ihm verlagerbarer, bei der ersten Riegeltour zurücktretender Schieber oder dergleichen zugeordnet ist, welcher eine Zunge besitzt, die in vorgeschlossenem Zustand zusammen mit der Schließzunge des Riegels die Schließeingriffsöffnung für die zweite Tour bildet, wobei sich der Schieber oder dergleichen nach Ausschluß der ersten Riegeltour in formschlüssiger Eingriffsverbindung zum Riegel befindet und mit einem unteren Abschnitt in die Schließeingriffsöffnung der ersten Tour hineinragt nach Patent (Pat.-Anm. Aktenz. P 24 61 888.o), dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber als ein am Riegel (8) zapfengelagertes, von einem Schlitz (46, 50) des Schloßgehäuses gesteuertes Schwenkteil (41 bzw. 41') ausgebildet ist.
  2. 2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oberhalb des Lagerzapfens (42) angeordnete Steuerschlitz (46) zwei in Ausschlußrichtung verlaufende übereinander angeordnete Abschnitte (46', 46") aufweist, die durch einen vom vorderen Ende des oberen Schlitzes (46') zum rückwärtigen Ende des unteren Schlitzes (46") reichenden Bogen-Abschnitt (46"') untereinander verbunden sind.
  3. 3. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Steuerschlitz (46) laufende Steuernocken (45) des innerhalb des Riegelschwanzes (lo) liegenden Schwenkteiles (41) in eine Schlitzführung (47) des Riegels (8) ragt.
  4. 4. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Schließeingriffsöffnung (17) der ersten Tour hineinragende Abschnitt des Schwenkteiles (41) eine über die Eingriffsöffnung vorstehende Nase (44) ausbildet.
  5. 5. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschlitz (50) sich aus zwei winklig aneinanderanschließenden Abschnitten (50', 50 " ) zusammensetzt, von denen der eine (5o') in Ausschlußrichtung des Riegels verläuft, während der andere (50") schräg ansteigend ausgerichtet ist.
  6. 6. Schloß nach den Ansprüchen 1 und 5, gekennzeichnet durch eine Zwangssteuerung des Schwenkteiles (41') beim Ausschluß der ersten Riegeltour.
  7. 7. Schloß nach den Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Steuerschlitz (50) ragende Nocken (45') des Schwenkteiles (41') gleichzeitig in einen Bogenschlitz (47') des Riegels (8) eingreift, derart, daß sich der Steuerza.pfen (45') beim Ausschluß der ersten Tour in den Bereich des Winkelscheitels der beiden Steuerschlitz-Abschnitte (50', 50") verlagert.
DE19752504410 1975-02-03 1975-02-03 Schloss, insbesondere einsteckschloss fuer rohrrahmentueren Withdrawn DE2504410A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0411271A1 (de) * 1989-06-22 1991-02-06 Karl Fliether GmbH & Co. KG Treibstangenschloss mit von einem Zentralschloss gesteuertem Zusatzschloss
US5765410A (en) * 1993-06-29 1998-06-16 European Lock Company Limited Locks
WO2000011293A1 (en) * 1998-08-24 2000-03-02 Feherdi Janos Locking device with increased number of locking rotations

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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