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DE2503112A1 - Parallel-rasterdrucker - Google Patents

Parallel-rasterdrucker

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Publication number
DE2503112A1
DE2503112A1 DE19752503112 DE2503112A DE2503112A1 DE 2503112 A1 DE2503112 A1 DE 2503112A1 DE 19752503112 DE19752503112 DE 19752503112 DE 2503112 A DE2503112 A DE 2503112A DE 2503112 A1 DE2503112 A1 DE 2503112A1
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DE
Germany
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printing
needles
print
magnets
needle
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Application number
DE19752503112
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English (en)
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DE2503112C3 (de
DE2503112B2 (de
Inventor
Volker Ing Grad Fahrney
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2503112A1 publication Critical patent/DE2503112A1/de
Publication of DE2503112B2 publication Critical patent/DE2503112B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2503112C3 publication Critical patent/DE2503112C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J2/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed
    • B41J2/485Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by the process of building-up characters or image elements applicable to two or more kinds of printing or marking processes
    • B41J2/505Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the printing or marking process for which they are designed characterised by the process of building-up characters or image elements applicable to two or more kinds of printing or marking processes from an assembly of identical printing elements

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Sarallel-Rasterdrucker Elektronische Datenverarbeitungsanlagen sind im allgemeinen mit einem Schnelldrucker als Ausgabegerät für direkt lesbare Information ausgerüstet, wobei in der Praxis überwiegend mechanische Schnelldrucker vorgesehen werden. Während aber Datenverarbeitungsanlagen die Information für eine volle Schreibzeile innerhalb einer Nanosekunde zu liefern vermögen, können mechanische Druckwerk einen Druckvorgang höchstens in einer Zeitspanne von etwa einer Millisekunde ausführen, so daß also der Schnelldrucker das geschwindigke-itsbestimmende Element darstellt.
  • Zur Erzielung einer hohen Druckleistung ist es bekannt (NTZ, 1962, Heft 11, Seiten 564 bis 579), Schnelldrucker als Paralleldrucker auszubilden, bei denen viele Einzeldrucksysteme parallel nebeneinander angeordnet sind. Meist ist die Anzahl der Drucksysteme gleich der Anzahl der vorgesehenen Spalten einer Druckzeile. Beim Typendruck, bei dem mit Typenketten oder Typentrommeln nach dem Prinzip des fliegenden Druckes gearbeitet wird, hängt die Druckgeschwindigkeit (Zeilen pro Minute) von der Umlauf- bzwO Umfangsgeschwindigkeit der Typenkette oder der Typentrommel ab, Mit solchen Schnelldruckern werden in der Praxis bisher Druckgeschwindigkeiten bis zu 2000 Zeilen pro Minute erzielt.
  • Eine höhere Druckgeschwindigkeit ist bei Parallel-Rasterdruckern zu erwarten, da hier nicht vorgebildete Typen an die jeweilige Druckstelle herangebracht werden müssen, sondern die Typen erst während des Druckvorganges aus einzelnen gleichartigen Rasterelementen zusammengesetzt werden. Für Schriftzeichen wird hierbei im allgemeinen ein Raster von 5 x 7 Rasterelementen (5-Spalten-7-Zeilen-Raster) vorgesehen.
  • Beim Zeilenpunktraster wird jedes Schriftzeichen nacheinander aus einzelnen Rasterpunkten zusammengesetzt, wobei beim angegebenen Beispiel nur 5 Druckelemente je Zeichen benötigt werden. Bei diesen Druckelementen handelt es sich im allgemeinen um Nadeln, die über ein Farbband das Papier bedrucken.
  • Die Nadeln können hierbei über Schwingankersysteme jil: verhältnismäßig kurzen Zeiträumen, beispielsweise einer Millisekunde, betätigt werden, so daß bei einer Aufteilung einer Schreibzeile in beispielsweise 10 Zeilenraster 100 Schreibzeilen pro Sekunde gleich 6.000 Schreibzeilen pro Minute theoretisch gedrucktwerden können0 In der Praxis ist es aber bisher noch nicht gelungen, einen derart schnell druckenden parallel Nadeldrucker zu schaffen, da insbesondere die Nadeln und ihre Führungen den mechanischen Beanspruchungen nicht gewachsen sind und in kürzester Zeit durch Verschleiß und Zerstörung funktionsunfähig werden0 Die Erfindung gWht aus von einem Parallel-Basterdrucker mit Drucknadeln, welche über individuelle Druckauslösemagnete betätigt werden, und ihr liegt die Aufgabe zugrunde, die mechanische Verschleißanfälligkeit solcher Schnelldrucker beträchtlich herabzusetzen, um so eine höhere Druckgeschwindigkeit zu ermöglichen0 Darüber hinaus sollen trotz der Rasteraufteilung gut lesbare Druckzeichen erreicht werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß je Rasterspalte jeweils nur eine Drucknadel vorgesehen ist, daß die Drucknadeln bei jeder Druckstelle mit gleichen horizontalen und vertikalen Abständen über die gesamte Zeichenrasterfläche verteilt sind und daß der Durchmesser der Drucknadeln einerseits größder als das Rastermaß ist, andrerseits aber der lichte Abstand zwischen benachbarten Drucknadeln mindestens 80 % des Nadeldurchmessers beträgt. Durch diese versetzte Anordnung der Drucknadeln, bei einem 5-Spalten- 7-Zeilen-Raster werden beispielsweise die Nadeln auf die erste, vierte und siebte Rasterzeile verteilt, ist-ein solch großer Abstand zwischen den jeweils einer Druckstelle bzwo einer Zeichenfläche zugeordneten Drucknadeln gegeben, daß diesen ein über das Rastermaß hinausgehender Durchmesser gegeben werden kann, so daß stärker beanspruchbare, verschleißfestere Drucknadeln verwendet werden können und darüber hinaus noch zusätzlich Raum für die Ausbildung der Nadelführungen gewonnen wird0 Da auch die von den dickeren Nadeln gedruckten Punkte über das Rastermaß hinausgehen, wird vorteilhafterweise eine Überlappung der Rasterpunkte und damit eine quasi linienhafte, gut lesbare Schreibweise der Zeichen erzielt.
  • Gemäß einer sehr vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann ferner vorgesehen werden, daß die Drucknadeln einen zugleich als Führung ausgebildeten Druckfarbenbehälter durchsetzen, in welchen die nadeln vor jeder Druckauslösung durch entgegengesetzt zu den Druckauslösemagneten wirkende Einfärbungsauslösemagnete zurückgezogen werden0 Die Nadeln werden also der Erfindung zufolge direkt eingefärbt, so daß die Verwendung eines Farbbandes bzwç Farbtuches und die damit verbundenen Störungsquellen entfallen, Ein noch entscheidenderer Vorteil dieser Maßnahmen besteht aber darin, daß bei dem erfindungsgemäßen Rasterdrucker eine zugleich als Schmiermittel wirkende Druckfarbe verwendet werden kann, so daß die Drucknadeln bzwo ihre Führungen ständig während des Druckvorganges geschmiert werden, wodurch die Verschleißanfälligkeit der Drucknadeln und ihrer Führungen stark herabgesetzt werden0 Infolgedessen kann der Rasterdrucker nach der Erfindung mit Druckgeschwindigkeiten zwischen 2000 bis 6000 Zeilen pro Minute über lange Arbeitszeiten betrieben werden, bevor eine Auswechslung verschlissener Drucknadeln vorgenommen werden mußO Nach weiteren Merkmalen der Erfindung kann der Druckfarbenbehälter als ein über die volle Zeile sich erstreckendes Rohr ausgebildet sein, welches aus dicht, aber trennbar zusammengefügten Rohrabschnitten besteht, Hierdurch kann die Druckfarbe einerseits allen Druckstellen über eine gemeinsame Zuleitung zugeführt werden, und ist es andrerseits in einfacher eise möglich, beispielsweise zwecks Austausches verschlissener Drucknadeln den jeweiligen, von diesen verschlissenen Nadeln durchsetzten Rohrabschnitt des Druckfarbenbehälters aus dem Druckwerk ausbauen0 Der Erfindung zufolge ist ferner vorgesehen, daß bei jeder Drucknadel der Druckauslösemagnet und der Einfärbungsauslösemagnet in entgegengesetzten Richtungen auf denselben Nadel Schwinganker einwirken Hierbei sind vorteilhafterweise die zu den Nadeln einer Druckstelle gehörenden Druck- und Sinfärbungs-Auslösemagnete mit ihren Schwingankern in einer horizontalen Reihe fluchtend hinterinander angeordnet und die zu vier benachbarten Druckstellen gehörenden vier Magnetreihen sind übereinander fluchtend angeordnet, wobei das obere Paar von Magnetreihen auf einer Hauptseite einer Platine und das untere Paar auf der gegenüberliegenden Seite einer zweiten Platine angebracht sind, während die Farbbehälter-Rohrabschnitte eine Länge gleich der Breite von vier Druckstellen aufweisen und an beiden Platinen befestigt sind. Auf diese Weise ist das die Nadeln den Druckfarbenbehälter und die Äuslösemagnete enthaltende Druckwerk in identische Druckwerkseinheiten für jeweils vier benachbarte Druckstellen unterteilt und eine übersichtliche, raumsparende Anordnung der Schwingankermagnete innerhalb jeder Druckwerkseinheit erreicht.
  • Der Rasterdrucker nach der Erfindung ist ferner gekennzeichnet durch einen kontinuierlichen Papiervorschub und durch einen je Rasterspalten-Papiervorschub einen Auslöseimpuls liefernden Impulsgeber, dessen Impulse über Und-Schaltunen, deren zweite Eingänge jeweils von einem Informationsgeber, z. Bo von einer Rechenanlage, geliefert werden, die Auslößemagnete über Thyristorschaltungen betätigen.
  • Durch die Erfindung ist ein Schnelldrucker erreicht, bei welchem der mechanische Teil auf ein Minimum reauziert ist.
  • Da ein Parallel- oder Zeilendruck vorgesehen ist, entfallen die beim Serialdruck erforderlichen mechanischen Einrichtungen zum Abfahren einer SchreibzeileO Wegen des Druckes mit direkter Einfärbung der Nadeln entfällt das Farbband mit seinen mechanischen Führungsteilen0 Wegen des verwendeten parallelen Rasterdruckes ist ein kontinuierlicher Papiervorschub möglich, wodurch die bei vielen anderen Schnelldruckern erforderlichen, diskontinuierlich arbeitenden Papiervorschubeinrichtungen in Fortfall kommen, Wegen des ferner vorgesehenen Rasterdruckes entfallen/die bei Typendruck erforderlichen Einrichtungen zur Bewegung der Typenräder bzwO der Typenketten und ist die Druckgeschwindigkeit unabhängig vom ZeichenvorratO Bei der Erfindung ist die Druckenergie über die Betriebsspannung in einfacher Weise einstellbar und der Schnelldrucker nach der Erfindung ist ebenfalls für Blindenschrift einsetzbar0 Bei Verwendung eines 5-Spalten-7-Zeilen-Rasters ist ein Zeichenvorrat von 235 gegeben, und durch Anordnung einer weiteren Drucknadel in der Abstandsrasterspalte zwischen zwei benachbarten Zeichenflächen können mit dem Schnelldrucker nach der Erfindung auch Zeichnungen, beispielsweise technische Zeichnungen, hergestellt werden0 Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher erläutert, In der Zeichnung zeigen Bigo 1 ein Diagramm zur Veranschaulichung der versetzten Anordnung der Drucknadeln, Fig. 2 eine Teilseitenansicht auf den Drucker nach der Erfindung, Fig, 3 eine schematische Darstellung einer vier Druckstellen umfassenden Druckwerkseinheit, Figo 4 eine vereinfachte Darstellung der elektronischen Schaltung des Druckers, Fig, 5 eine Skizze zur Erläuterung der Führung und direkten Einfärbung der Drucknadeln und Figo 6 ein Diagramm zur Erläuterung der Nadel-Taktfolge beim Drucken spezieller Zeichen In Fig. 1 sind vier Gruppen von Drucknadeln N1 bis N6 gezeigt, die zu vier benachbarten Druckstellen nl, n2, n3, n4 gehören.
  • Die Druckstellen sind jeweils in sechs Rasterspalten mit dem Rastermaß a unterteilt, wobei die Rasterspalten 1 bis 5 die Breite der üblicherweise zu schreibenden Zeichen ausmacht, während die Rasterspalte 6 den Abstand zwischen zwei benachbarten Zeichen einer Spalte bildet. Die Nadeln N1 bis N5 sind jeweils auf eine der Rasterspalten 1 bis 5 verteilt und - um auch über die Zeile hinweg zusammenhängende Figuren oder Linien drucken zu können - ist auch der Abstands-Rasterspalte eine Nadel N6 zugeordnet.
  • Mit demselben Rastermaß "a" ist die Zeichenfläche in sieben Zeilenraster 0 bis 6 aufgeteilt, an welche sich drei weitere Abstands-Zeilenraster 7, 8, 9 anschließen. Die Nadeln sind über die gesamte Zeichen-Rasterfläche gleichmäßig verteilt, wobei die Nadeln N1 und N4 im Zeilenraster 0, die Nadeln N2 und N5 im Zeilenraster 3 und die Nadeln N3 und N6 im Zeilenraster 6 angeordnet sind. Der Durchmesser der Nadeln ist größer als das Rastermaß "a", beispielsweise um den Faktor VT, so daß unmittelbar nebeneinander gedruckte Punkte einander überlappen0 tigo 2 zeigt in Seitenansicht die in drei Ebenen übereinander liegenden Nadeln N1/N4, N2/N5, N3/N6, wobei solche Wadelpaare in einer Anzahl gleich der der Druckstellen hintereinander liegen, Mittels einer Saugtrommel 20 wird der zu bedruckende Papierstreifen 21 kontinuierlich an den Nadeln vorbeigeführt.
  • Die Saugtrommel 20 wird von einer Taktscheibe 22 aus synchron angetrieben, die an ihrem Umfang mit einer regelmäßigen Verzahnung bzwç mit radialen Ausnehmungen 23 versehen ist, wobei der Abstand zwischen zwei benachbarten Zähnen einem-Vorschub des Papierstreifens 21 um ein Rastermaß, za B. 1/60 Zoll, entspricht. Ein Taktgeber 24 erfaßt die vorbeilaufenden Zähne und liefert für jeden Papiervorschub um ein Rastermaß einen Taktimpuls T. Die Taktimpulse werden zur Steuerung des Codeumsetzers, des Zeichenspeichers und des Druckwerkes verwendet, wie später noch näher beschrieben wird.
  • Fig. 3 zeigt eine vier benachbarten Druckstellen nl bis n4 zugeordnete Druckwerkseinheit. Jede solche Druckwerkeinheit umfaßt vier mal sechs Drucknadeln N, welche horizontal gerichtet sind und einen Druckfarbenbehälter 25 durchsetzen, der je Bruckwerkeinheit aus einem Vierkantrohrabschnitt 26 besteht. Bei der Nebeneinanderanordnung mehrerer der in Fig.3 gezeigten Druckwerkseinheiten werden die Rohrabschnitte 26 stirnseitig zu einem durchgehenden Druckfarbenbehälter zusammengefügt, wobei zwischen den Stirnenden benachbarter Rohrabschnitte 26 zweckmäßigerweise Dichtungen zwischengelegt werden0 Die Nadeln werden jeweils von individuellen Schwinghebeln 27, 28 getragen, von denen nur einige in der Zeichnung gezeigt bzw die Schwinghebel 27 28 sind. Die Nadeln, sind an zwei vertikalen, auf die Breite von vier Druckstellen auseinandergedrückten Platinen 29 und 30 an den Lagerstellen 31, 32 schwenkbar gelagert. Die Schwinghebel 27, 28 sind vertikal ausgerichtet, wobei die den Druckstellen n1 und n3 zugeordneten Schwinghebel 27 sich nach unten erstrecken und auf der Vorderseite der Platine 29 schwenkbar gelagert sind, während die den Druckstellen n2 und n4 zugeordneten Schwinghebel 28 sich nach oben erstrecken und auf der Rückseite der Platine 30 gelenkig gelagert sind.
  • Die Schwinghebel 27, 28, die jeweils senkrecht zur Darstellungsebene derart abgekröpft sind daß sie sich gegenseitig nicht behindern, tragen jeweils einen Schwinganker 33, 34, 35, 36, auf welche jeweils ein Druckauslösemagnet Dr und ein Einfärbeauslösemagnet Fa einwirken Die Sinfärbungsauslösemagnete Fa ziehen die Nadeln N aus einer durch Federn (nicht gezeigt) gesicherten Ruhestellung um eine Strecke "c" bis hinter die Frontfläche 37 des Druckfarbbehälters 25 zurück (vergleiche auch Figo 5), während bei Erregung der Druckauslösemagnete Dr die Nadeln N um eine Strecke "c" + "b" gegen die zu bedruckende Papierbahn 21 geschlagen werden.
  • jUie aus Figo 3 ersichtlich ist, sind die der Druckstelle n1 zugeordnete Auslösemagnete Dr und Fa in einer horizontalen Reihe I hintereinander angeordnet und auf der Vorderseite der Platine 29 befestigt. In gleicher Gleise sind die der Druckstelle n3 zugeordneten Auslösemagnete Fa und Dr in einer horizontalen Magnetreihe III angeordnet. Die den Druckstellen n2 und n4 zugeordneten Auslösemagnete sind auf der Rückseite der anderen Platine 30 in agnetbaureihen II und IV angeordnet, Die beiden Platinen 29 und 30 sind im Beach ihres Farbbehälter-Rohrabschnittes 26 und an der gegenüberliegenden, in Figo 3 linken Seite (nicht gezeigt) zu einer Baueinheit mechanisch miteinander verbunden, so daß die Druckwerkseinheiten im Baukastenprinzip nebeneinander angeordnet sind und nach Bedarf gegen gleichartige ausgetauscht werden können0 Xig. 4 veranschaulicht die Steuerschaltung des Schnelldruckers Von dem Taktimpulsgeber 24 werden bei jedem Papiervorschub um einen Zeilenraster ein Taktimpuls T an einen Zähler 38, der von 0 bis 9 zählt, geliefert0 Die dort gewonnenen Taktsignale T0 bis T9 dienen zur Steuerung eines 2-Zeilen-Speichers 39, an den von einer Zentraleinheit aus die Informationen geliefert werden0 Von dem 2-Zeilen-Speicher gelangen die Informationen in einen Code-Umsetzer 40 und von dort in eine Schaltung 41 für die Zeichenerzeugung, die für jede Nadel aller Druckstellen einer Schreib zeile über individuelle Ausgangsleitungen 42 und D-Flip Flops die die jeweiligen Nadel betreffende Information an zwei parallel geschaltete Und-Glieder 43, 44 liefern, An den anderen Eingang des ersten Und-liedes 43 wird jeder Taktimpuls T über eine Verzögerungsschaltung VZGFA geliefert. Bei Erfüllung der Und-Bedingung für das Und-Glied 43 beispielsweise der Nadel W1 wird der Thyristor THYN1Fa gezündet, der in Reihe mit der Spule 111FA des Einfärbungsauslösemagneten der Nadel N1 liegt, so daß die Nadel N1 zum Farbbehälter hin zurückgezogen und ihre Stirnfläche frisch eingefärbt wird0 Mit einer geringen Verzögerung wird derselbe Impuls T über das Verzögerungsglied VZGDR an das zweite Und-Glied 44 geliefert, so daß ein Ausgangssignal über die Übertragungschaltung 45 an die Steuerelektrode des Thyristors THYN1DR gelangt, welcher hierdurch gezündet wird, so daß die mit ihm in Reihe liegende Spule LN1DR des Druck-Auslösemagneten der ersten Nadel N1 erregt wird und kurz nach dem Einfärbungsvorgang der Druckvorgang ausgeführt wird.
  • Die Auslösemagnete können beispielsweise mit einer Betriebsspannung von 300 Volt betrieben werden. Die Und-Glieder 4Zç 44 und ihre nachgeschaltete Thyristorschaltung sind f-ür jede Nadel gesondert vorgesehen0 In teig. 1 ist ferner rechts die Papierbahn 21 dargestellt, die in Pfeilrichtung aufwärts unter den Nadeln vorgeschoben wird. Neben der Papierbahn sind rechts die je Zeilenraster-Vorschub gelieferten Taktimpulse 0 bis 9 für die erste Zeile und 0' bis 9' für die zweite Zeile angegeben, rig, 6 veranschaulicht für eine Druckstelle, zu welchen Takten die jeweiligen Nadeln betätigt werden müssen, um alle Rasterfelder der ersten und zweiten Zeile zu bedrucken, Wegen der Versetzung der Nadeln in Zeilenraster-nichtungwerden eine Reihe von Rasterfeldern der ersten Zeile erst bei den Taktimpulsen 0' bis 2' (bzwe bis 5' bei Unterlängen), die zum Papiervorschub um die zweite Zeile gehören, betätigt, weshalb ein 2-Zeilenspeicher erforderlich ist. Ferner sind in Figo 5 die Taktimpulse zum Drucken des Buchstabens IL in der ersten Zeile und des Buchstabens B in der zweiten Zeile angegeben, wobei der taktimpuls 2" beim Zeichen B zu den Taktimpulsen 0'' bis 9" des Papierbahnvorschubes um eine dritte Zeile gehört,

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Parallel-Rasterdrucker mit Drucknadeln, welche über individuelle Druckauslösemagnete betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß je Rasterspalte jeweils nur eine Drucknadel (N1 bis N6) vorgesehen ist, daß die Drucknadeln bei jeder Druckstelle (n) mit gleichen horizontalen und vertikalen Abständen über die gesamte Zeichenrasterfläche verteilt sind und daß der Durchmesser der Drucknadeln einerseits größer als das Rastermaß (a) ist, andrerseits aber der lichte Abstand zwischen benachbarten Drucknadeln mindestens 80 50 des Nadeldurchmessers beträgt.
    2. Rasterdrucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucknadeln (N1 bis N6) einen zugleich als Führung ausgebildeten Druckfarbenbehälter (25) durchsetzen, in welchem die Nadeln vor jeder Druckauslösungdurch entgegengerichtet zu den Druckauslösemagneten (Dr) wirkende Einfärbungsauslösemagnete (Fa) zurückgezogen werden0 3O Rasterdrucker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfarbenbehälter (25) als ein über die volle Zeile sich erstreckendes Rohr ausgebildet ist, welches aus dicht, aber trennbar zusammengefügten Rourabschnitten (26) besteht.
    4. Rasterdrucker nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Drucknadel (N1 bis N6) der Druckauslösemagnet (Dr) und der Einfärbungsauslösemagnet (Fa) in entgegengesetzten Richtungen auf denselben Nadel-Xchwinganker (33 bis 36) einwirken.
    So Rasterdrucker nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Nadeln (N1 bis N6) einer Druckstelle (n) gehörenden Druck- und Einfärbungs-Auslösemagnete (Dr, Fa) in einer horizontalen Reihe fluchtend hintereinander angeordnet und die zu vier benachbarten Druckstellen (n1 bis n4d) gehörenden vier Magnetfluchtend reihen (I, II, III, IV)/übereinander angeordnet sind, wobei das obere Paar (II, IV) von Magnetreihen auf einer Hauptseite einer Platine (30) und das untere Paar (I, III) auf der gegenüberliegenden Seite einer zweiten Platine (29) angebracht sind, und daß die Farbbehälter-Rohrabschnitte (26) eine Länge gleich der Breite von vier Druckstellen aufweisen und an beiden Platinen befestigt sind0 6. Rasterdrucker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen kontinuierlichen Papiervorschub und durch einen je Rastersp&StSpapiervorschub einen Auslöseimpuls liefernden Impulsgeber (24), dessen Impulse über Und-Schaltungen (43, 44), deren zweite Eingänge jeweils von einem Informationsgeber, z. B. von einer Rechenanlage, geliefert werden, die Auslösemagnete über Thyristorschaltungen betätigen, L e e r s e i t e
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