DE2503199A1 - Perforierte platine - Google Patents
Perforierte platineInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
MANITZ, FINSTERWALD & GRÄMKOW
München, den n jA?Ji
T 204-6
LA TELEMECÄNIQÜE ELECTEIQÜE
33"bis et 33ter, avenue JSerechal Joffre
92000 Hauterre, Frankreich
Perforierte Platine
Die Erfindung betrifft eine perforierte Platine zur Aufnahme von Geräten, die mit Hilfe von einfachen
Befestigungsorganen befestigt werden, und ist auf die Anbringung von elektrischen Niederspannungsgeräten
anwendbar. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Platine zur Einhakung von Geräten, deren Befest
igungs-Achsabstände ganzzahlige Vielfache eines
Moduls sind, der mit Hilfe von Schrauben mit einem bestimmten Durchmesser gewählt wird, die in rechteckige
Öffnungen mit gleichen Abmessungen eintreten, die voneinander um einen gewissen Schritt entfernt sind, so
-2-509832/0301
β MÖNCHEN 22. ROBERT-KOCH-STRASSE I 7 STUTTGART SO (BAD CAN NSTATTI MÜNCHEN. KONTO-NUMMER 7 2
daß zwischen ihnen Stege bestehen bleiben.
Es sind bereits perforierte Platinen bekannt, bei denen jede öffnung mit bestimmter Breite von der folgenden
durch einen Steg mit einer ebenfalls bestimmten Abmessung, getrennt ist. Hierbei sind elastische Klipps
vorgesehen, denen jeweils eine Mutter mit einem bestimmten Durchmesser zugeordnet ist. Mit Hilfe dieser
Klipps können die Muttern vor jede der öffnungen gebracht werden, um die Befestigung von Geräten zu gestatten,
deren Befestigungs-Achs-Abstände veränderlich sind. Eine derartige Platine ist beispielsweise aus
der FR-PS 1.502.640 bekannt.
Bei diesen bekannten Platinen wurden die Abmessungen der öffnungen im allgemeinen so gewählt,.daß sie sich
an bestimmte Geräte anpassen. Wenn in Folge der Entwicklung in der Herstellung der Geräte insbesondere
in Folge der Tendenz zu einer Verringerung der Abmessungen auf diesen Platinen Geräte" mit anderen Achsabständen
befestigt werden sollen, so ergeben sich Schwierigkeiten, wenn nicht sogar die Unmöglichkeit
der Montage, da in Folge der Achsabstände, die geschaffen werden konnten, Lücken entstehen.
Wenn der für die Befestigungsschrauben gewählte Durchmesser kleiner als der Schritt der Befestigungs-Achsabstände
ist, so kann die perforierte Platine bekanntlich hergestellt werden, indem in der vertikalen und
in der horizontalen Richtung in dem Schritt der Befestigungs-Achs ab stände Löcher gebildet werden, deren
Durchmesser mit dem der Befestigungsschrauben verdnbar ist.
Derartige perforierte Platinen sind bereits bekannt. 509832/03 0 1 -3-
Ziel der Erfindung ist es insbesondere, eine Platine mit öffnungen mit minimalen Abmessungen zu schaffen,
die die Herstellung der kontinuierlichen J1OIge der
Befestigungs-Achsabstände gestatten, die ein Vielfaches
eines bestimmten Moduls sind, wenn der für die Befestigungsschrauben gewählte Durchmesser größer oder
mindestens gleich dem Modul ist, wobei die Platine hinsichtlich der Festigkeit vorteilhafte Merkmale besitzt und eine rationelle Ausnutzung des Metalls gestattet,
und zwar bei mehreren Modul- und Durchmesserwerte-paaren.
Da heute die Tendenz besteht, daß die Befestigungs-Achsabstände
der Geräte in vertikaler Richtung von einem bestimmten Modul abhängig sind, während dem Hersteller
in der Wahl der horizontalen Befestigungs-Achsabstände eine gewisse Freiheit gelassen wird, können
diese leichter unter Berücksichtigung anderer Faktoren gewählt werden, die direkt mit den benutzten Gerätetypen
zusammenhängen.
Ziel der Erfindung ist es ferner, in der Reihe möglicher
öffnungen eine von denen zu wählen, die solche Abmessungen besitzen, daß man diese Öffnungen zur Befestigung
von Geräten benutzen kann, die zur Einhakung auf genormten Befestigungsschienen gemäß der Norm
DIN 46277, Seite 3, bestimmt sind. .
Ziel der Erfindung ist es ferner, perforierte Platinen
zu schaffen, an denen mindestens ein Teil der Enden so ausgebildet ist, daß die Montage von Platinen nebeneinander
möglich ist, ohne daß im Schritt der öffnungen
Lücken entstehen. τ
509832/0301
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Schritt gleich dem Produkt des gewählten Moduls und
einer ungeraden ganzen Zahl, die größer als oder gleich drei ist, und größer als ein Maß ist, das gleich der
Summe des gewählten Moduls und dem Eineinhalbfachen des Wertes des bestimmten Durchmessers ist, wobei die
Breite des Stegs größer als oder gleich der Hälfte des Durchmessers ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels,
wobei auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen wird. Es zeigen:
Fig. 1 die Grundplatte eines Gerätes, das auf einer Platine befestigt werden soll,
Fig. 2 die Maßverhältnisse zwischen den Löchern und den Befestigungsschrauben,
Fig.3 die Ausbildung einer rechteckigen öffnung,
Fig. 4 die Darstellung einer verschiebbaren Mutter, die vor einer öffnung auf der Platine angeordnet
ist,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Platine und Fig. 6 zwei nebeneinander angeordnete Platinen.
Fig. 1 zeigt die Grundplatte eines Geräts, das auf einer perforierten Platine mit Hilfe von Schrauben
oder ähnlichen Organen befestigt werden soll, die die Öffnungen A, B bzw. C durchqueren. Im Fall von Fig.1
wird davon ausgegangen, daß der Winkel BAC 90° beträgt.
509832/0301
-5-
Die Maße der Achsabstände AB und AO der öffnungen sind
im allgemeinen durch Normen festgelegt, die erfordern, daß diese Maße ganzzahlige Vielfache eines bestimmten
Moduls (3) sind, der beispielsweise 1 mm oder 5 mm beträgt
.
In Fig. 1 ist der Abstand L zwischen A und B infolgedessen
gleich k'e, während der Abstand L! zwischen A und 0 gleich ke ist.
Der Durchmesser der Befestigungsorgane, beispielsweise der Schrauben 5» die die öffnungen A,B und G durchqueren,
hat einen Wert 0, der seinerseits in den durch die Normen bestimmten Grenzen gewählt werden muß.
Fig. 2 zeigt die verschiedenen Stellungen, die zwei Befestigungsorgane (Schrauben 5) bezüglich einer Platine
4 einnehmen können, in der parallele öffnungen 3 mit
einer Breite η vorgesehen sind, die voneinander durch Stege 2 mit der Breite m getrennt sind. Der Schritt ρ
der öffnungen beträgt ρ = m + η. Diese öffnungen dienen
zur Befestigung der Geräte in den vertikalen Achsabständen.
Bei dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiel soll
zunächst die Einhängung von Geräten ermöglicht werden, deren Befestigungs-Achaabstände Vielfache eines Moduls
(3) sind, und zwar mit Befestigungsschrauben, deren Durchmesser 0 größer oder gleich dem gewählten Modul
ist.
Infolgedessen ist 0 ^.:.e (1)
Infolgedessen ist 0 ^.:.e (1)
Die perforierte Platine erhält eine maximale Festigkeit, wenn die öffnungen ihrerseits klein sind. Wenn a der
Abstand ist, der einem Achsabstand entspricht, bei dem
509832/0301 _6-
die Schrauben sich in derselben Öffnung befinden, ist folgende Formel einzuhalten:
a - ke (2)
wobei k eine positive ganze Zahl mit einem Mindestwert ist, d.h.:
k β minimale ganze Zahl (3)
Wenn gewünscht wird, daß die Folge von Befestigungs-Achsabständen
kontinuierlich bzw. gleichmäßig ist, wird versucht zu erreichen, daß der Abstand (b) entsprechend
einem Minimal-Achsabstand, der zwei beiderseits eines Steges angeordnete Schrauben trennt, unmittelbar großer
als (a) ist, woraus folgt:
b = a + e
woraus sich nach Bedingung (2) ergibt:
b - (k■+ 1) e (4) ■
Die Folge von Perforationen erscheint somit mit einem Schritt (p) wie
ρ = a + b
und damit gemäß den Gleichungen (2) und (4)
ρ - (2k + 1) e (5)
Der Perforationsschritt muß somit ein ungeradzahliges
Vielfaches des gewählten Moduls sein.
Um die Festigkeit von Stegen zu gewährleisten, wird noch gefordert, daß die Breite (m) dieser Stege größer oder gleich
dem Durchmesser (0) der gewählten Befestigungsschrauben ist.
509832/0301
Dies "bedeutet
m » 0,5 0 (6)
woraus gemäß Gleichung (2) folgt
a £· e
und ncch Gleichung (6)
und ncch Gleichung (6)
b £ 1,5 0
da in Cb) gleich (m + 0) ist.
Es ergibt sich somit ein System von Ungleichungen, die die Größe (p) unter Berücksichtigung der Gleichung (5) wie folgt
definieren:
(Fortsetzung Seite 6, Zeile 6 der urspünglichen Unterlagen)
509832/0301
- JB -
-f.
e
te Zahl mil etWtii-u
_LiS u · CL*H· ·
ρ > 1,5 0 + e )^ P>
3 e ) (7)
Eine erfindungsgemäße perforierte Platine muß infolgedessen
gleichzeitig die Bedingungen (1), (2), (3) und (7) einhalten und speziell sich gleichzeitig für die
folgenden Anwendungsbeispiele eignen:
I) Befestigungsschraube mit dem Durchmesser 0 = 4 mm
mit Achsabständen, die ein Vielfaches des Moduls e - 1 mm sind
II)Befestigungsschraube mit dem Durchmesser 0 = 5mm mit Achsabständen, die ein Vielfaches des Moduls
e = 5 mm sind
IIIBefestigungsschrauben mit dem Durchmesser 0 = 6mm
mit Aehsabständen, die ein Vielfaches des Moduls e = 5 mi sind.
Bei Einhalten der Bedingungen 7 und I erhält man: ( P>7
\ P>3
also P ^7 (8)
also P ^7 (8)
Bei Einhalten der Bedingungen 5, 7 und II erhält man
( P > 12,5
( P> 15
also p>-15 (9)
und bei Einhalten der Bedingungen 5, 7 und III erhält man:
( p> 14· '
I P> 15
also p>15 (10)
Die den Bedingungen 8, 9 und 10 gemeinsame Lösung für
eine Folge von Perforierungen mit dem Mindestschritt 50983 2/0301
ist infolgedessen:
ρ = 15
Daraus werden die folgenden Werte abgeleitet:
Daraus werden die folgenden Werte abgeleitet:
| (5) | k1 | I | II | III | |
| nach | (2) | a1 | *> 7 | k, = 1 | |
| 11 | W | a2 = 5 | |||
| It | - 0 | m1 | = 8 | b2 * 10 | b5 = 10 |
| m = b | - m | n1 | = 7 | m2 = 5 | m5 = 4- |
| η = ρ | = 8 | n2 = 10 | n5 = 11 | ||
Die Perforierung, die für die drei Anwendungsbeispiele
geeignet ist, wird bei einem Schritt ρ = 15mm
durch die Breite der öffnung η = 11
und durch die Breite des Stegs m « 4· bestimmt.
durch die Breite der öffnung η = 11
und durch die Breite des Stegs m « 4· bestimmt.
Aus der Tabelle ergibt sich, daß eine öffnung mit einer
Breite von 11 mm, die von der ihr benachbarten öffnung
durch einen Steg von 4-mm getrennt ist, es gestattet,
gleichzeitig eine Reihe von wachsenden Achsabständen
mit dem Modul 1 mm mit Schrauben mit einem Durchmesser von 4· mm von einem Mindestachsabstand von 4-mm aus
und eine Reihe von wachsenden Achsabständen mit dem
Modul 5 mm mit einer Schraube mit dem Durchmesser 6 mm von einem Mindestachsabstand von 10 mm aus zu schaffen.
gleichzeitig eine Reihe von wachsenden Achsabständen
mit dem Modul 1 mm mit Schrauben mit einem Durchmesser von 4· mm von einem Mindestachsabstand von 4-mm aus
und eine Reihe von wachsenden Achsabständen mit dem
Modul 5 mm mit einer Schraube mit dem Durchmesser 6 mm von einem Mindestachsabstand von 10 mm aus zu schaffen.
Andererseits ist der Abstand d zwischen den am weitesten voneinander entfernten Rändern g und 1 von' zwei benachbarten
Stegen gleich 34- mm (vgl. S1Ig.4-).
Dieser Wert ist interessant, denn er gestattet die Einhakung von Geräten, die zur Befestigung auf genormten
Schienen gemäß DIN 46277 Seite 3 vorgesehen sind, sofern die Stärke der Platine in der Nähe .von 2 mm liegt.
Schienen gemäß DIN 46277 Seite 3 vorgesehen sind, sofern die Stärke der Platine in der Nähe .von 2 mm liegt.
509832/0301
-8-
An Stelle quadratische Öffnungen vorzusehen, werden die Öffnungen zur Erleichterung des Einhakens dieser Geräte
sowie auf Grund der in der Wahl der horizontalen Achsabstände bestehenden !Freiheit vorzugsweise durch Entfernen
jedes zweiten Stegs verbreitert, so daß man eine perforierte Platine mit rechteckigen Öffnungen 6 erhält,
deren Abmessungen 11 mm χ 26 mm betragen und die in vertikaler Richtung in einem Schritt von 15Sm und in
horizontaler Richtung in einem Schritt von 40mm angeordnet sind (vgl. insbesondere Fig.3).
Wenn in Folge der Zunahme der Anzahl erforderlicher
Geräte zwei Platinen nebeneinandergesetzt werden müssen, ist es wünschenswert, daß die Kontinuität des Schritts
der Perforierungen gewährleistet wird, damit manche Organe gegebenenfalls überlappend auf diesen angeordnet
werden können.
Dies wird mit einer 90 -Abwinkelung der beiden horizontalen
Seiten 8 jeder Platine erreicht. Dieser Fal.z 12 läuft genau durch die horizontale Symmetrieachse der den
Seiten benachbarten Öffnungen (vgl. Fig.6 und 5, in. denen ein Befestigungsorgan 13 mit einer verschiebbaren
Mutter dargestellt ist).
Gleichzeitig erhält man damit eine sehr vorteilhafte
Erhöhung der Steifheit, da sich der auf diese Weise abgewinkelte Rand wie ein durchbrochener Träger 9 verhält.
Die beiden anderen vertikalen Seiten, an denen die diesen Seiten benachbarten Öffnungen zur Befestigung
der Platine an vertikalen Trägern dienen, sind ebenfalls um 90° abgewinkelt, ohne daß es jedoch erforderlich
ist, daß dieser Falz durch die Öffnungen läuft.
5 0 9 8 3 2 /0301 -9-
Gemäß einer vorteilhaften Abwandlung können längliche
Öffnungen geschaffen werden, in dem zwei Abmessungspaare (m und n) und (m1 und n1) verwendet werden, die
sich jeweils von den Abmessungspaaren unterscheiden,
die den Breiten der Öffnung und des Stegs in einer der beiden zueinander rechtwinkligen Riehtungen entsprechen.
Die erfindungsgemäße perforierte Platine gestattet die
Einhakung von elektrischen Geräten, bei denen die Befestigungs-Achsabstände und der Durchmesser der Befestigungsorgane
gewissen empfohlenen Abmessungen entsprechen.
509832/0301
Claims (5)
- PatentansprüchelyPlatine zur Einhakung von Geräten, deren Befestigungs-Achsabstände ganzzahlige Vielfache eines Moduls sind, der mit Hilfe von Schrauben mit einem bestimmten Durchmesser gewählt wird, die in rechteckige öffnungen eintreten, die gleiche Abmessungen haben und in einem gewissen Schritt voneinander entfernt angeordnet sind, der zwischen ihnen Stege stehen läßt, dadurch gekennzeichnet , daß der Schritt (p) gleich dem Produkt aus dem gewählten Modul (e) und einer ungeraden ganzen Zahl, die größer oder gleich drei ist, und größer als ein Maß ist, das gleich der Summe des gewählten Moduls (e) und dem ELneinhalbfachen des Werts des bestimmten Durchmessers (0) ist, wobei die Breite (m) des Stegs größer oder gleich der Hälfte des Durchmessers ist.
- 2. Platine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Schritt so gewählt ist, daß er die Befestigung von Geräten.gestattet, die mehreren Modul- und Durchmesser-Wertepaaren entsprechen.
- 3. Platine nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt gleich 15mm ist und daß die Breite des Stegs gleich 4 mm ist.
- 4. Platine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Öffnungen (6) eine rechteckige Form haben, die einer öffnung entspricht, die sich durch Entfernung des Stegs (2), der zwei benachbarte öffnungen (3) von quadratischer Form voneinander trennt, ergibt.-11-509832/0301
- 5. Platine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a durch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Ränder (8) der Platine (4) in Höhe der Symmetrieachse einer Reihe von dem Rand benachbarten Öffnungen (3) um 90° abgewinkelt ist.509832/0301
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| DE2503199B2 DE2503199B2 (de) | 1981-02-12 |
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|---|---|---|---|
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