DE2502922A1 - Anordnung und verfahren zur faksimile- uebertragung - Google Patents
Anordnung und verfahren zur faksimile- uebertragungInfo
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Description
dr. U. SCHÜBBL-HOPF , telbgr. auromarcpat München
23. Januar 1975
Exxon Research and DA/G-K1373/KLS
Engineering Company
Priorität: 3o. Januar 1974, USA, Nr. 437,914
Anordnung und Verfahren zur Faksimile-Übertragung
Die Erfindung bezieht sich auf Faksimile-Systeme, die einen Sender,
einen Empfänger und ein dazwischen geschaltetes.Übertragungsnetzwerk aufweisen. Die Erfinung betrifft speziell ein System, bei
welchem in einem Faksimile-Sender ein Dokument abgetastet wird, um informationshaltige elektrische Signale zu erzeugen, welche Hell/
Dunkeländerungen im Dokument wiedergeben. Diese informationshaltigen
Signale werden dann über das Übertragungsnetzwerk an einen .-Faksimile-Sender
gesendet, wo sie in Zeichen oder Bilder auf einem Kopiermedium umgesetzt werden, so daß eine brauchbare Faksimile-Kopie
des Originaldokuments entsteht.
Typischerweise besteht das Übertragungsnetzwerk aus gewöhnlichen Telefonleitungen,
die eine begrenzte Übertragungsbandbreite haben. Um innerhalb der Bandbreite zu'bleiben, muß die Abtastgeschwindigkeit
so gehalten werden, daß die maximale Frequenz der Hell/Dunkeländerungen
stets innerhalb der Bandbreite liegt.
Es sind verschiedene zeile'nspringende Faksimile-Systeme vorgeschlagen
worden, die zur Ermöglichung einer schnellen Faksimile-Übertragung informationslose Abschnitte eines Dokuments oder Bildes mit hoher
Geschwindigkeit abtasten. Systeme dieser Art sind in den USA-Patentschriften
3 286 026, 3 128 338 und 2 287 4-13 beschrieben.
Andere mit Zeilensprung arbeitende Systeme finden sich in den USA-Patentschriften
3 44-8 207 und. 3 201 512, die beide optische Verbindungen
zwischen den Fotodetektoren und dem Dokument mittels Faseroptik offenbaren.
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Hoi den vorgenannten Systemen wird für ,jede Stelle einer optischen
Verbindung mit dem Dokument ein gesonderter Fotodetektor verwendet. So sind z.B. zwei getrennte Fotodetektoren in solchen
Fällen vorgesehen, wo eine zeitliche Raffung eine optische Verbindung mit einem Dokument an zwei Stellen erfordert, d.h. an einer
Lesestelle und an einer vorausliegenden, zur Steuerung der Abtastung
vorgesehenen Stelle, an der das Dokument im voraus vor dem Lesen abgetastet wird.
Die Verwendung eines jeweils gesonderten Fotodetektors für jede
optische Verbindungsstelle mit dem Dokument erhöht natürlich den Aufwand eines Faksimile-Senders. Dies gilt insbesondere dann,, wenn
für jeden Fotodetektor eine gesonderte Vorverstärkung vorgesehen wird.
Die Sache kann noch aufwendiger werden, wenn man in Verbindung mit
jedem Fotodeiöctor eine Schaltungsanordnung zum Klemmen auf zwei Pegel
(schwarz und weiß) und zum Austasten vorsieht.
Außerdem ist es bei Verwendung getrennter Fotodetektoren im allgemeinen
notwendig, die Kennlinien der Bfcodetektoren sorgfältig einander
anzupassen, damit sie in identischer Weise ansprechen. Ferner kann der Fall eintreten ,daß der führende oder "vorausschauende" Fotodetektor
einen dunklen Bereich auf dem Dokument nicht fühlt, der dann aber vom lesenden Fotodetektor gefühlt wird, und umgekehrt. In diesen
Fällen können die Abtastgeschwindigkeiten falsch gesteuert werden, was seinerseits zur Bildung einer fehlerhaften Faksimile-Kopie
führen kann. Schließlich können die mit getrennten Fotodetektoren eingeführten zusätzlichen Schaltungen sowie die Forderung nach identischem
Ansprechverhalten Probleme hinsichtlich der Zuverlässigkeit stellen.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines
verbesserten Verfahrens und einer verbesserten Einrichtung zur zeitlichen Verkürzung der Übertragung von Signalen von einer Station zur
anderen zum Zwecke der Erzeugung eines Faksimiles eines Dokuments.
Eine speziellere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein billiges ,
Verfahren und eine billige Einrichtung bereitzustellen, um de Zeit
zur Erzeugung und Übertragung von Faksimile-Signalen zu vermindern.
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Gemäß einer weiteren speziellen Aufgabe der Erfindung soll eine verbesserte
zuverlässige Methode und Einrichtung geschaffen warden, um die Zeit zur Erzeugung und Übertragung von Faksimile-Signalen zu vermindern.
Um diese und weitere Ziele der Erfindung zu erreichen, wird ein
Faksimile-Sender/Empfänger vorgesehen, der eine optische Fühleinrichtung
enthält, die an zwei verschiedenen Stellen mit einem Dokument optisch in Verbindung steht, um Signale zu erzeugen, die für
das Fühlen heller und dunkler Bereiche auf dem Dokument charakteristisch
sind. Mit den Fühleinrichtungen ist eine Signalsendeeinrichtung zur Erzeugung von Sendesignalen gekoppelt, die dem Fühlen
heller und dunkler Bereiche auf dem Dokument entsprechen. Eine Abtasteinrichtung
läßt die veschiedenen Stellen der optischen Verbindung
mit einer schnellen oder einer langsamen Geschwindigkeit über das Dokument tasten, wobei die eine Abtaststelle der anderen: vorausläuft.
Eine führende oder "vorausschauende" Beleuchtungseinrichtung beleuchtet die dunklen und hellen Bereiche auf dem Dokument an der
einen Abtaebstelle, und eine "lesende" Beleuchtungseinrichtung beleuchtet
die dunklen und hellen Bereiche auf dem Dokument an der anderen Abtaststelle. Mit den Fühleinrichtungen ist eine Steuereinrichtung
für die Abtastgeschwindigkeit und die Beleuchtung gekoppelt. Die Steuereinrichtung schaltet automatisch von der langsamen
Abtastgeschwindigkeit auf die schnelle Abtastgeschwindigkeit um und
schaltet die vorausschauende Beleuchtungseinrichtung ein, wenn eine
relativ niedrige Dichte von dunklen Bereichen gefühlt wird. Die Steuereinrichtung
schaltet automatisch von der schnellen Abtastgeschwindigkeit auf die langsame Abtastgeschwindigkeit um und schaltet die
vorausschauende Beleuchtungseinrichtung aus, wenn eine relativ hohe Dichte dunkler Bereiche gefühlt wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die lesende Beleuchtungseinrichtung
bei der langsamen Abtastgeschwindigkeit eingeschaltet und bei der schnellenAbtastgeschwindigkeit ausgeschaltet. Es ist jedoch
möglich und in manchen Fällen auch zweckmässig, die lesende Beleuchtungseinrichtung
ständig eingeschaltet zu halten.
Gemäß einem wichtigen Aspekt der Erfindung besteht die optische !kühleinrichtung
aus einem Fotodetektor, der optisch mit beiden Abtast-
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stellen auf dem Dokument, d.h. den beiden Stellen der optischen Verbindung
mit dem Dokument, gekoppelt, ist. Die optische Fühleinrichtung
kann ferner eine vordere "vorausschauende" Faseroptik enthalten, die den Fotodetektor mit einer der beiden Abtaststellen koppelt, und eine
"lesende" Faseroptik, die den Fotodetektor mit der anderen der beiden Abtaststellen optisch koppelt.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung enthält die Steuereinrichtung
für die Abtastgeschwindigkeit und die Beleuchtung änen mit der optischen Fühleinrichtung gekoppelten Zeitgeber, um während der
langsamen Abtastung die zwischen dem Fühlen dunkler Bereiche verstrichene Zeit zu messen. Der Zeitgeber wird jedesmal automatisch
zurückgestellt, wenn die optische Fühleinrichtung.einen dunklen Bereich
fühlt. Mit dem Ausgang des Zeitgebers und dem Eingang sowohl der vorausschauenden als auch der lesenden Beleuchtungseinrichtung
der Abtasteinrichtung ist eine Schalteinrichtung gekoppelt, von deren Schaltzustand die Abtastgeschwindigkeit und die Einschaltung der
vorausschauenden und lesenden Beleuchtungseinrichtung abhängen. Der Zeitgeber kann einen Taktgeber enthalten, der mit der langsamen Abtastung
des Dokuments synchronisierte Taktimpulse liefert und dessen
Ausgang mit dem Eingang einer Zähleinrichtung verbunden ist. Die Zähleinrichtung ist mit der optischen Fühleinrichtung gekoppelt, um
die Zähleinrichtung beim Fühlen eines dunklen Bereichs automatisch zurückzuiellen, während der Ausgang der Zähleinrichtung mit der Schalteinrichtung
gekoppelt ist.
Gemäß einem anderen wichtigen Aspekt der Erfindung ist dne Empfangseinrichtung
für Signale vorgesehen, die für das Fühlen heller, und dunkler Bereiche auf einem Dokument charakteristisch sind. Mit dem
Ausgang der Empfangseinrichtung ist eine Schreibeinrichtung für die Aufzeichnung auf ein Kopiermedium verbunden. Die Schreibeinrichtung
ist mit der Abtasteinrichtung gekoppelt, um relativ zum Kopiermedium bewegt zu werden. Die Empfangseinrichtung ist ferner mit der Zähleinrichtung
verbunden, um diese automatisch zurückzustellen,wenn ein einen dunklen Bereich darstellendes Signal empfangen wird. Die Schalteinrichtung
ist mit der Schreibeinrichtung verbunden, um letztere einzuschalten, wenn die Abtastung mit langsamer Geschwindigkeit erfolgt,
und um sie auszuschalten, wenn die Abtastung mit schneller Geschwindigkeit erfolgt. '
κηοβ3 1-/0636 ,-
Me Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen erläutert:
Figur 1 ist ein Blockschaltbild eines Faksimile-Systems gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
Figur 2 ist eine teilweise schematische Darstellung einer durch Faseroptik realisierten optischen Verbindung zwischen einem
.Dokument und änem Fotodetektor.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Faksimile-System enthält ein.
Faksimile-Sender eine Trommel 12 die durch einen Motor 10 in Richtung des Pfeils 14 gedreht wird, um eine abtastende Relativbewegung zwischen einem von der Trommel 12 getragenen Dokument und einem
gestrichelt gezeichneten Abtastkopf 16.hervorzurufen. Indem der Abtastkopf 16 axial längs der Trommel 12 in Richtung des Pfeils 18
fortbewegt wird während sich die Trommel um ihre Achse in Richtung des Pfeils 14 dreht, werden aufeinanderfolgende Bahnen des Dokuments
beleuchtet, und die vom Reflexions-und Absorptionsvermögen des Dokuments
abhängigen Änderungen in der Lichtintensität werden von einem aus einem Fotodetektor 20 bestehenden optischen Fühler erfaßt. Der
Fotodetektor 20 setzt diese Lichtintensitätsschwankungen in elektrische Signale um, die dann in einem Vorverstärker 22 verstärkt werden.
Der Ausgang des Vorverstärkers 22 wird auf einen.geeigneten Modulator
24 gegeben, um Sendesignale zu erzeugen, die einem Filter 26
zugeführt werden. Das Filter 26 ist seinerseits mit einer akusti- . sehen Kopplungseinheit 30 verbunden, die dem Handapparat 32 eines
gewöhnlichen Fernsprech-Teilnehmergeräts zugeordnet ist. Die Sendesignale,
welche den Informationsgehalt des auf der Trommel 12 befindlichen
Dokuments als Frequenzmodulation wiedergeben, können
einem ähnlich ausgebildeten Sender/Empfänger mittels einer geeigneten
Übertragungseinrichtung, etwa über herkömmliche Fernsprechleitungen 34-, zugeführt werden, die mit dem Handapparat 36 eines
anderen herkömmlichen Fernsprech-Teilnehmergeräts und einer zugeordneten akustischen Kopplungseinheit 38 verbunden ist.
Um den gesamten Inhalt des auf der Trommel 12 befindlichen Dokuments
in relativ kurzer Zeit übertragen zu können, ist eine Steuerschaltung
40 vorgesehen, die eine schnelle Abtastung des Dokuments
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durch den Kopf 16 bewirkt, wenn der Fotodetektor 20 Informationslücken oder Flächen mit dunklen Bereichen relativ geringer Dichte
fühlt. Die Steuerschaltung 4-0 bewirkt ein langsames Abtasten durch
den Kopf,wenn der Fotodetektor 20 Flächen mit dunklen Bereichen
relativ hoher Dichte fühlt. Das Eingangssignal zur Steuerschaltung 40 welche die Abtastgeschwindigkeit für das Dokument auf der Trommel
12 bestimmt, wird in einer neuartigen Weise unter Verwendung des einzigen Fotodetektors 20 bestimmt, wie es nachstehend ausführlich
beschrieben wird.
Wie es in den Figuren 1 und 2 veranschaulicht ist, steht der Fotodetektor
20 mit zwei verschiedenen Stellen auf einem von der Trommel 12 getragenen Dokument D in optischer Verbindung. Eine vordere oder
"vorausschauende" Faseroptik 4-2, die mit dem Fotodetektor 20 ver-.
bunden ist, steht in optischer Verbindung mit einer Stelle 44· auf
dem Dokument D. Eine hintere oder "lesende" Faseroptik 4-6, die ebenfalls
mit dem Fotodetektor 20 verbunden ist, steht an einer anderen Stale 4-8. mit dem dokument D in optischer Verbindung.
Gemäß der vorliegenden Erfindung warden die Stellen 4-4- und 4-8 auf
dem Dokument D selektiv beleuchtet, je nach der relativen Abtastgeschwindigkeit
des Kopfs 16 bezüglich des Dokuments D. Diese Geschwindigkeit hängt wiederum von der Dichte dunkler Bereiche in der
abgetasteten Zone des Dokuments D ab. Wenn die Dichte dunkler Bereiche in der abgetasteten Zone des Dokuments D relativ hoch ist,
dann wird ein Schalter in Form einer Kipp- oder Klinkschaltung 50 ·
derart gesetzt, daß sein Q-Ausgang "hoch" ist. Der Q-Ausgang ist mit einem Treiber 52 verbunden, der eine Leselampe 54- erregt, um die
Stelle 4-8 auf dem Dokument D über die Faseroptiken 51 zu beleuchten,
die schräg zur Faseroptik 4-6 liegen, so daß die Stelle 4-8 ein hohes
Maß an Beleuchtung erfährt. Zur gleichen Zeit ist ein Treiber 56 für eine "vorausschauende" Leitlampe 58,der mit dem Q-Ausgang der
Klinkschaltung 50 verbunden ist, unerregt, so daß die Leitlampe 58,
die über Faseroptiken 60 mit der vorausliegenden Stelle 4-4· optisch
verbunden ist, abgeschaltet ist. Der Fotodetektor 20 ist daher nicht in der Lage, die Natur der'Bereiche (dunkel oder hell) an der vorausliegenden
Stelle 4-4- zuerkennen. Wenn die Dichte dunkler Bereiche in
der abgetasteten Zone relativ niedrig wird, ändert sich der Zustand der Klinkschaltung 50, so daß ihr Q-Ausgang niedrig und ihr Q-Ausgang
hoch wird. Dies schaltet die Leitlampe 58 ein und die Lese-
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lampe 54 aus und bringt die Abtaafc-Steuerschaltung 40 dazu, die
schnelle Abtastgeschwindigkeit einzuleiten.
Gemäß einem wichtigen Aspekt der-Erfindung wird die Dichte dunkler
Bereiche in einer neuartigen Weise gefühlt. Es ist ein Zeitgeber in
Form eines Austast/Taktimpulsgenerators 62 vorgesehen, der Impulse synchron mit der Drehung der Trommel 14 liefert. Der Ausgang des
Impulsgenerators 62 wird auf einen Zähler 64 gegeben, der beim.in
Fig. 1 dargestellten Beispiel als 1:5-Untersetzer arbeitet.
Der in Fig. 1 gezeigte Sender/Empfänger kann auch im Empfangsbetrieb
arbeiten und enthält hierzu eine Empfangsschaltung 68, die mit einer Schreibstift-Antriebsstufe 70 und einem Schreibstift 72
gekoppelt ist. Die Empfangsschaltung 68 ist außerdem mi,t dem Dunkel-Detektor
66 verbunden, so daß, wenn der Sender/Empfänger im Empfangsbetrieb arbeitet, die Einleitung der schnellen bzw. der langsamen
Abtastweise synchron mit der Einleitung dieser Abtastweisen in einem sendenden Sender/Empfänger erfolgt. Bei der normalen langsamen
Abtastweise, wo dunkle Bereiche mit ausreichender Dichte auftreten, werden die für das Fühlen dunkler Bereiche auf einem Dokument,
charakteristischen Signale dem Dunkel-Detektor 66 zugeführt, der an den Ausgang des Vorverstärkers 22 angeschlossen ist, so daß der
Zähler 64 und die Klinkschaltung 50 wiederholt zurückgesetzt werden,
um die Klinkschaltung im Q-Zustand zu halten. V/enn die dunklen Bereiche
viel weniger dicht werden und somit in größerem zeitlichen Abstand gefühlt werden, kann der Zähler 64 einen Stand von "5" erreichen,
bevor er ein Ausgangssignal vom Dunkel-Detektor 66 empfängt.
Dies wiederum ändert den Zustand der Klinkschaltung 50, so daß die schnelle Abtastung eingeleitet wird. Um die Schreibstift-Antriebsstufe
70 während der langsamen Abtastung eingeschaltet und während der schnellen Abtastung ausgeschaltet zu halten, ist zwischen die
Empfangsschaltung 68 und die Antriebsstufe 70 eine UND-Schaltung
eingefügt. Da das UND-Glied 74 nur dann durchschaltet, wenn die
Klinkschaltung in ihrem Q-Zustand ist (was der langsamen Abtast«-
weise entspricht), kann die Schreibstift-Antriebsstufe 70 nur während
der langsamen Abtastung eingeschaltet warden.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist die Leselampe 54 eingeschaltet, wenn die
ieitlampe 58 ausgeschaltet ist, und umgekehrt. Es sei jedoch er-
wähnt, daß es nicht unbedingt notwendig ist, die Leselampe 54-abzuschalten,
während die Leitlampe 28 eingeschaltet ist. In Wirklichkeit kann es sogar zweckmässig sein, die Leselampe 54-weiterhin
eingeschaltet zu lassen, während die Leitlampe 58 abgeschaltet
ist. Hiermit wird sichergestellt, daß die Existenz irgendwelcher dunklen Bereiche zwischen der vorausliegenden Stelle 4-4- und
der Lesestelle 4-8 nicht durch Einschalten der Leitlampe 58 und Einleitung
der schnellen Abtastung verpaßt wird, denn diese dunklen Bereiche werden gefühlt, wenn die lesende Faseroptik mit ihnen
kommuniziert. Diese ständige Einschaltung der Leselampe 54· läßt
sich auf einfache Weise erreichen, indem man die selektive Steuerung des Leselampen-Treibers 52 durch den Q-Ausgang der Klinkschaltung
50 fortnimmt, so daß der Leselampen-Treiber 52' stets im eingeschalteten Zustand ist. Eine solche Anordnung erfordert jedoch bestimmte
kompensierende Maßnahmen am Fotodetektor, damit er eine zuverlässige Unterscheidung zwischen schwarzen und weißen Bereichen treffen kann,
wenn nur die Leselampe .eingeschaltet ist, und gleichzeitig auch zwischen schwarzen und weißen Bereichen zuverlässig unterscheiden
kann, wenn sowohl die Leselampe als auch die Leitlampe eingeschaltet ist.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 wird ein einziger Fotodetektor 20 · .
und ein einziger Vorverstärker 22 benutzt. Es ist Jedoch auch möglich, zwei Fotodetektoren 20 und einen einzigen Vorverstärker 22
zu verwenden, obwohl hierzu zweifellos keine Notwendigkeit besteht, da die selektive Beleuchtung des Dokuments ohne weiteres die Verwendung
nur eines einzigen Fotodetektors 20 erlaubt. Die schaltungstechnischen
Einzelheiten des Modulators 24- und der Empfangsschaltung 68 können der westdeutschen Patentanmeldung P J!A5¥ <|<H, S* entnommen
werden, die auf den gleichen Anmelder zurückgeht und auf die hiermit Bezug genommen wird.
Wie es ebenfalls in dieser Patentanmeldung gezeigt ist, kann die Abtast-Steuerschaltung 4-0 eine Schalteinrichtung aufweisen, um verschiedene
Wicklungen des Motors 10 zu speisen. Vorzugsweise ist Jeweils ein gesonderter Motor für den Kopf und für die Trommel vorgesehen,
wobei ein zusätzlicher "zeitraffender" Kopfmotor verwendet
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wird, don Kopf zur Schnellabtastung zu bewegen. Die Treiber 52
und 56 für die Lampen können aus einer integrierten Schaltung bestehen, etwa aus dem Chip 754-51P der Firma Texas Instruments öder
aus einer anderen im Handel erhältlichen integrierten Schaltung.
Die anderen im Blockschaltbild nach Fig. 1 gezeigten Schaltungen
sind alle herkömmlicher Art und lassen sich von einem Durchschnittcfachmann
realisier-en.
Der Zähler 64 wurde vorstehend als 1:5-Untersetzer beschrieben. Die
genaue Wahl des Zählers bzw. des Untersetzers wird das Ergebnis eines
Kompromisses sein, denn einerseits soll der Abstand zwischen der lesenden und der vorausschauenden Faseroptik möglichst klein sein
(damit die Schnellabtastung so häufig wie möglich eingeschaltet werden kann, auch wenn der Abstand zwischen dunklen Bereichen relativ
schmal ist), und andererseits soll der Abstand zwischen der lesenden und der vorausschauenden Faseroptik ausreichend groß sein, damit
sich die langsame Abtastgeschwindigkeit nach der Umschaltung vom schnellen auf den langsamen Abtastbetrieb stabilisieren kann.
Der Zähler 64 kann in manchen Fällen ein 1:2-Untersetzer und in manchen Fällen ein 1:1O-Untersetzer sein. Außerdem hängt die Natur des
Zählers von der Anzahl der während jeder Umdrehung der Trommel erzeugten
Taktimpulse ab. Es sei noch erwähnt, daß das Wort "Taktimpulse"
im vorliegenden Fall Impulse bezeichnen soll, deren Frequenz nicht immer absolut konstant sein muß, sondern relativ zur
Abtastgeschwindigkeit, d.h. zur Drehzahl der Trommel, konstant ist.
Während hier eine spezielle Ausführungsform der Erfindung beschrieben
wurde und gezeigt ist und besondere Abwandlungen angedeutet-worden
sind, umfaßt der Erfindungsgedanke auch andere dem Durchschnittsfachmann mögliche Ausführungsformen und Abwandlungen.
Ansprüche 509831/0636
Claims (14)
- AnsprücheAnordnung zur Erzeugung eines Faksimiles eines an einem anderen Ort befindlichen Dokuments, gekennzeichnet durcheine optische Fühleinrichtung (16, 20), die an zwei verschiedenen Abtaststellen (4-4, 4-8) mit dem Dokument (D) in optischer Verbindung steht und Signale erzeugt, die für das Fühlen heller und dunkler Bereiche auf dem Dokument charakteristisch sind;eine mit der Fühleinrichtung gekoppelte Sendeeinrichtung (22, 24-, 26, 30, 32) zur Erzeugung von Sendesignalen, die das Fühlen der hellen und dunklen Bereiche des Dokuments wiedergeben;eine Abtasteinrichtung (10, 4-0) welche die beiden verschiedenen Abtaststellen der optischen Verbindung mit einer schnellen und einer langsamen Abtastgeschwindigkeit über das Dokument führen kann, wobei die eine Abtaststelle (4-4·) der anderen Abtaststelle vorausläuft;eine der einen Abtaststelle (4-4·) zugeordnete vorausschauende Beleuchtungseinrichtung (56, 58, 60), die in ihrem eingeschalteten Zustand helle und dunkle Bereiche des Dokuments an dieser Abtaststelle beleuchtet;eine der anderen Abtaststelle (4-8) zugeordnete lesende Beleuchtungseinrichtung (52, 54» 51)i die in ihrem eingeschalteten Zustand helle und dunkle Bereiche des Dokuments an der besagten anderen Abtaststelle beleuchtet;eine mit der Fühleinrichtung gekoppelte Steuereinrichtung (66-, 64-, 62, 50) für die Abtastgeschwindigkeit und die Beleuchtung, welche automatisch beim Fühlen von dunklen Bereichen relativ niedriger Dichte von der langsamen Abtastgeschwindigkeit auf die schnelle Abtastgeschwindigkeit umschaltet und die- 2 * 509831/0636vorausschauende Beleuchtungseinrichtung einschaltet und welche automatisch beim Fühlen von dunklen Bereichen wesent-.lich höherer Dichte von der schnellen Abtastgeschwindigkeit auf die langsame Abtastgeschwindigkeit umschaltet und die vorausschauende Beleuchtungseinrichtung abschaltet.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Ifühleinrichtung (16, 20) einen Fotodetektor (20) aufweist, der mit beiden Abtaststellen (44, 48) optisch gekoppelt ist.
- 3. Anordnung nachAnspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Fühleinrichtung (16, 20) ferner eine vorausschauende Faseroptik (42) aufweist, die den Fotodetektor (20) optisch mit der einen Abtaststelle (44) koppelt, und eine lesende Faseroptik (46), die den Fotodetektor optisch mit der anderen Abtaststelle (48) koppelt.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Empfangseinrichtung (68) zum Empfang von Signalen vorgesehen ist, die das Fühlen heller und dunkler Bereiche auf einem Dokument wiedergeben; daß mit der Empfangseinrichtung eine Schreibeinrichtung (70, 72) zur Aufzeichnung auf ein Kopiermedium verbunden ist, die außerdem mit der Abtasteinrichtung (10, 40) gekoppelt ist, um relativ zum Kopiermedium bewegt zu werden; daß die Steuereinrichtung (66, 64, 62, 50) für die Abtastgeschwindigkeit und .die Beleuchtung mit der Empfangseinrichtung gekoppelt ist, um automatisch von der langsamen Abtastgeschwindigkeit auf die schnelle Abtastgeschwindigkeit umzuschalten, wenn Signale empfangen werden, die für einen dunklen Beröch niedriger Dichte zwischen dunklen Bereichen wesentlich höherer Dichte charakteristisch sind, und um automatischvon der schnellen Abtastgeschwindigkeit auf die langsame Abtastgeschwindigkeit umzuschalten, wenn nach dem Empfang von Signalen, die das Fühlen eines dunklen Bereichs niedriger Dichte wiedergeben, Signale empfangen werden, die für ;das Fühlen eines dunklen Bereichs wesentlich höherer Dichte charakteristisch sind. -- 3 509831/0636
- 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (66, 64, 62, 50) für die Abtastgeschwindigkeit und die Beleuchtung folgendes enthält: einen mit der kühleinrichtung (16, 20) gekoppelten Zeitgeber (62, 64), der die zwi- . sehen dem Fühlen dunkler Bereiche hoher Dichte verstrichene Zeit mißt und automatisch zurückgestellt wird, wenn die Fühleinrichtung einen.dunklen Bereich höherer Dichte fühlt; eine Schalteinrichtung (50), die mit einem Eingang an den Ausgang des Zeitgebers und mit einem Ausgang an die vorausschauende Beleuchtungseinrichtung (56, 58, 60) und die Abtasteinrichtung (10,40) angeschlossen ist und deren Schaltzustand die Abtastgeschwindigkeit und die Einschaltung der vorausschauenden Beleuchtungseinrichtung bestimmt*
- 6. Anordnung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitgeber (62, 64) einen Taktgeber (62) zur Erzeugung von Taktimpulsen enthält, die mit der Abtsämng des Dokuments (D) bei der -langsamen Abtastgeschwindigkeit synchron sind, und eine .Zähleinrichtung (64) aufweist, deren Eingang mit dem Ausgang des Taktgebers verbunden ist und die mit der optischen Fühleinrichtung (16, 20)gekoppelt ist, um beim Fühlen dunkler Bereiche höherer Dichte automatisch zurückgestellt zu werden, und daß der Ausgang der Zähleinrichtung mit dem Eingang der Schalteinrichtung (50) verbunden ist.
- 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktgeber (62) Taktimpulse erzeugt, die zur Drehung einer das Dokument (D) tragenden Trommel (12) in Beziehung steht.
- 8. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Empfangseinrichtung (68) zum Empfang von Signalen vorgesehen ist, die das Fühlen heller und dunkler Bereiche auf einem Dokument wiedergeben; daß mit dem Ausgang der Empfangseinrichtung eine Schreibeinrichtung (70, 72) zur Aufzeichnung auf ein Kopiermedium verbunden ist, die außerdem mit der Abtasteinrichtung (10, 40)gekoppelt ist, um relativ zum Kopermedium bewegt zu werden; daß die Steuereinrichtung (66, 64, 62, 50) für die Abtast-- 4 509831/0 636geschwindigkeit und die Beleuchtung mit der Empfangseinrichtung gekoppelt ist, um automatisch von der langsamen Abtastgeschwindigkeit auf die schnelle Abtastgeschwindigkeit umzuschalten, wenn Signale, empfangen werden, die für eine geringe Dichte der dunklen Bereiche charakteristisch sind, und um automatisch von der schnellen Abtastgeschwindigkeit auf die langsame Abtastgeschwindigkeit umzuschalten, wenn Signale empfangen werden, die für dunkle Bereiche wesentlich höherer Dichte charakteristisch sind. ■
- 9. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dio Steuereinrichtung (66, 64-, 62, 50) für die AbtastgeschwinlLgkeit und die Beleuchtung die lesende Beleuchtungseinrichtung (£2, 54-» 51) ausschaltet, wenn eine relativ niedrige Dichte dunkler Bereiche gefühlt wird, und die lesende Beleuchtungseinrichtung einschaltet, wenn eine wesentlich höhere Dichte dunkler Bereiche gefühlt wird.
- 10. Verfahren zum Betrieb eines Faksimile-Senders, der eine optische ITühleinrichtung enthält, die mit einem Dokument an einer vorausschauenden Abtaststelle und einer lesenden Abtaststelle optisch verbunden ist, während das Dokument unter Vorauseilen der vorausschauenden Abtaststelle hinter der lesenden Äbtaststelle abgetastet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die lesende Abtaststelle beleuchtet wird und die vorausschauende Abtaststelle unbeleuchtet, bleibt, während eine langsame Abtastung solcher Zonen des Dokuments erfolgt, die dunkle Bereiche relativ hoher Dichte.aufweisen, und daß de vorausschauende Abtaststelle beleuchtet wird, während eine schnelle Abtastung solcher Zonen des Dokuments erfolgt, die dunkle Bereiche einer relativ niedrigen Dichte aufweisen. .
- 11. Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch folgende Schritte:Fühlen heller und dunkler Bereiche auf dem Dokument an der lesenden A^taststelle mittels der optischen Fühleinrichtung;- 5 503831 /0636Abtasten des Dokuments mit langsamer Geschwindigkeit, um die lesende Abtaststelle über das Dokument zu führen;Senden von Signalen, die das Fühlen heller und dunkler Bereiche an der lesenden Abtastzeile wiedergeben;Erfassung einer relativ niedrigen Dichte von an der lesenden Abtaststelle gefühlten dunklen Bereichen;Fühlen heller und dunkler Bereiche auf dem Dokument an der vorausschauenden Abtaststelle mittels der optischen Fühleinrichtung;Abtasten des Dokuments mit einer schnellen Geschwindigkeit;Fühlen heller und dunkler Bereiche an der vorausschauenden Abtaststelle.
- 12. Verfahren nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch folgende Schritte:Erfassen einer relativ hohen Dichte dunkler Bereiche an der vorausschauenden Abtaststelle;Beendigung der Beleuchtung des Dokuments ander vorausschauenden Abtaststelle, während das Dokument an der lesenden Abtaststelle beleuchtet wird;Fühlen heller und dunkler Bereiche auf dem Dokument an der lesenden Abtaststelle mittels der optischen Fühleinrichtung;Abtasten des Dokuments mit langsamer Geschwindigkeit.
- 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Erfassen einer relativ niedrigen Dichte dunkler Bereiche durch Messen derjenigen Zeitspanne erfolgt, die seit dem Fühlen des letzten dunklen Bereichs verstrichen ist.
- 14. Verfahren nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch Beleuchten des Dokuments an der vorausschauenden Abtaststelle ohne gleichzeitiges Beleuchten des Dokuments an der lesenden Abtaststelle.- 6 509831/063 615· Fühlanordnung zum Abfühlen heller und dunkler Bereiche eines Dokuments in einem Faksimile-Sender, mit einem über das Dokument bewegbaren Tastkopf, der eine Beleuchtungseinrichtung zur Beleuchtung einer Abtaststelle des Dokuments und eine Verbindungseinrichtung zur optischen Verbindung der Abtaststelle mit einem Fotodetektor aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastkopf (16) eine zweite Beleuchtungseinrichtung aufweist, die so angeordnet ist, daß sie das Dokument (D) an einer zweiten Abtaststelle (44) beleuchtet, weichender ersten Abtaststelle (48) in Bewegungsrichtung des Tastkopfs vorausliegt; daß die zweite Abtaststelle über eine- zweite Verbindungseinrichtung (42) mit dem Fotodetektor (20) verbunden ist; daß jede optische Verbindungseinrichtung (46,42) eine Fühl-Faseroptik ist, die von der jeweiligen Abtaststelle (44,48) zum Lichteingang des Fotodetektors (20) führt; daß jede Beleuchtungseinrichtung mindestens zwei Beleuchtungs-Faseroptiken (60,51) aufweist, die von einer Lampe (58,54) zur betreffenden Abtaststelle führen und schräg von verschiedenen Seiten der zugeordneten Fühl-Faseroptik her auf die Abtaststelle zielen; daß die beiden Beleuchtungseinrichtungen (5'1,54 und 60,58) getrennte und selektiv einschaltbare Lichtquellen haben.509831/0636Leerseite
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