DE2502328C3 - Armatur für einen Hohlleiter - Google Patents
Armatur für einen HohlleiterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hohlleiterarmatur der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Gattung. Eine solche Hohlleiterarmatur ist aus der DE-PS 14 90 788 bekannt. Der hierbei benutzte
Dichtring weist eine kompliziert geformte Gestalt im Querschnitt in Form eines E auf, der teilweise auf dem
umgebördelten Ende des Hohlleiters und teilweise auf dem weiterführenden Hohlleiterteil abgestützt werden
muß. Bei der Montage an der Baustelle kommt es häufig vor, daß das umgebördelte Ende unterschiedliche
radiale Erstreckung hat, insbesondere dann, wenn es sich um einen schraubenförmig gewendelten Hohlleiter
handelt Bei einer derartigen ungleichmäßigen Ausbreitung des Endes des Hohlleiters besteht bei Anwendung
des bekannten Dichtungsrings die Gefahr, daß die Dichtkanten nicht wie vorgesehen, individuell auf den
ίο unterschiedlichen Ringflächen abgestützt sind, sondern
daß eine oder mehrere der Dichtkanten über Flächen unterschiedlicher axialer Erstreckung verlaufen, d.h.
über den Rand des umgebördelten Hohlleiterendes, wodurch sich Undichtigkeiten ergeben können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Hohlleiterarmatur gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 in Verbindung mit der zugeordneten Dichtringscheibe derart zu verbessern, daß bei einfacher und schneller Montagemöglichkeit selbst dann eine einwandfreie und dauerhafte Abdichtung zwischen dem weiterführenden Leitungsteil und dem Hohlleiter erreicht wird, wenn der Hohlleiterflansch mit seinem umgebördelten Ende eine unterschiedliche radiale Erstreckung aufweist, wobei gleichzeitig eine einwandfreie elektrische Kontaktgabe gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Hohlleiterarmatur gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 in Verbindung mit der zugeordneten Dichtringscheibe derart zu verbessern, daß bei einfacher und schneller Montagemöglichkeit selbst dann eine einwandfreie und dauerhafte Abdichtung zwischen dem weiterführenden Leitungsteil und dem Hohlleiter erreicht wird, wenn der Hohlleiterflansch mit seinem umgebördelten Ende eine unterschiedliche radiale Erstreckung aufweist, wobei gleichzeitig eine einwandfreie elektrische Kontaktgabe gewährleistet ist.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale. Dadurch, daß erfindungsgemäß auf individuelle Dichtstege, die dem umgebördelten Ende des
Hohlleiters bzw. der Stirnseite des Hohlleiterteils anliegen, verzichtet wird, ergibt sich der große Vorteil,
daß auch bei äußerst ungenau beschnittenem Bördelrand des Hohlleiters der in unterschiedlichem Ausmaß
über den inneren Kontaktringsteg hervorsteht, bei einwandfreier Kontaktgabe eine absolut sichere Dichtung
erhalten wird.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend werden Ausfürhungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine axiale Ansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten Dichtringscheibe;
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II gemäß F i g. in größerem Maßstab;
F i g. 3 die aus F i g. 1 und 2 ersichtliche Dichtscheibe im Einbauzustand;
F i g. 4 eine Dichtscheibe gemäß F i g. 1 und 2 vor der axialen Verspannung mit einem in spezieller Weise
so ausgebildeten Befestigungsteil;
F i g. 5 die aus F i g. 4 ersichtlichen Teile im verspannten Zustand;
Fig.6 eine axiale Ansicht einer abgewandelten Dichtscheibe gemäß der Erfindung;
Fig.7 die Dichtscheibe gemäß Fig.6, eingefügt zwischen zwei Hohlleiterteile im unverspannten Zustand;
Fig.7 die Dichtscheibe gemäß Fig.6, eingefügt zwischen zwei Hohlleiterteile im unverspannten Zustand;
F i g. 8 ein weiteres Ausführungsbeipsiel einer Stirnseitenausbildung
des Befestigungsteils mit zugeordneter Dichtscheibe;
F i g. 9 eine weitere Ausgestaltung einer Dichtscheibe gemäß der Erfindung;
Fig. 10 in größerem Maßstab einen Schnitt nach der Linie X-X gemäß F ig. 9;
Fig. 11 eine weitere Ausführungsform einer Dichtscheibe im verspannten Zustand;
Fig. 12 eine Teilansicht der Dichtscheibe gemäß Fig.ll.
Die Dichtscheibe 10 gemäß Fig. 1 bis 5 besteht aus
einer Ringscheibe mit flachem rechteckigen Querschnitt (F i g. 2), die zwischen einem Befestigungsteil 12 und
einem weiterführenden Hohlleiterteil 14 eingelegt wird. Der Befestigungsteil 12 umfaßt einen ovalen, gewellten r.
Hohlleiter 16 und besitzt demgemäß eine entsprechend bemessene ovale Innenbohrung 18. Gegen den radial
inneren Abschnitt des umgebördelten Endes 20 des Hohlleiters liegt ein ovaler Kontaktsteg 22 an, der bei
Verspannung zwischen den Teilen 12 und 14 die Kontaktgabe gewährleistet Entsprechend der ovalen
Ausgestaltung des Kontaktsieges 22 weist die Dichtscheibe 10 eine ovale innere Ausnehmung 24 auf, mit der
sie dem Steg 22 anliegt Außen ist die Dichtscheibe 10 entsprechend der Ausdehnung 26 des weiterführenden
Hohlleiterteils 14 kreisrund gestaltet
Wie sich aus F i g. 3 ergibt liegt die Dichtscheibe 10 mit ihrem radial inneren Abschnitt der Hinterseite des
umgebördelten Endes 20 an, und im radial äußeren Abschnitt dem weiterführenden Leitungsteil 14. Unabhängig
davon, wie weit der Bördelrand nach außen reicht, wird in allen Fällen eine individuelle Abdichtung
am umgebördelten Ende des Hohlleiters und am weiterführenden Leitungsteil erreicht Infolge der
Inkompressibilität der Dichtscheibe 10 ergibt sich eine gleichmäßige Druckverteilung, so daß am umgebördelten
Ende und am weiterführenden Halbleiterteil gleiche Dichtungsdrücke auftreten.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 und 5 ist der Befestigungsteil im radialen Bereich der
Dichtscheibe 10 mit einer oval umlaufenden Nut 28 und einer äußeren kreisrunden Wulst 30 ausgestattet. In die
Nut 28 kann die Masse der Dichtscheibe 10 eintreten, die durch das umgebördelte Ende 20 des Hohlleiters
verdrängt wird. Die Wulst 30 ergibt eine Ringfläche erhöhten Dichtungsdruckes gegenüber dem weiterführenden
Hohlleiterteils.
Fig.6 zeigt eine Dichtscheibe 110, bestehend aus
einer flachen Ringscheibe mit innen vorstehendem oval umlaufenden Ringsteg 32, der in einer Ausdrehung 34
des Befestigungsteils zu liegen kommt. Eine kreisförmige kreisförmig umlaufende Wulst 30 ist widerum im
äußeren stirnseitigen Teil des Befestigungsteiles 12 vorgesehen.
Die Dichtscheibe 210 gemäß Fig.8 entspricht der
Dichtscheibe gemäß F i g. 6 und 7, mit dem Unterschied, daß im radial äußeren Teil eine kreisförmig umlaufende
Wulst 36 nach der gleichen Seite wie der Steg 32 vorstehend angeordnet ist Die Wulst kommt in
verspanntem Zustand in einer Stufenausdrehung 38 des Befestigungsteiles zu liegen, die mit einer inneren
Schrägfläche ausgestattet ist, über weiche die Wulst 36 beim axialen Verspannen radial nach außen gedrückt
wird und eine zusätzliche radiale Dichtwirkung verursacht
Die Dichlscheibe 310 gemäß Fig.9 und 10 besitzt
einen radial inneren Steg 32 von ovaler Gestalt eine mittleren kreisförmig umlaufende Wulst 40 und eine
äußere kreisförmig umlaufende Wulst 4Z Im Unterschied heirzu ist die Dichtscheibe gemäß Fi g. 11 und 12
nur mit einer äußeren Wulst 42 und einem inneren Steg 32 ausgestattet und die Mittelwulst 40 ist in Ringstegen
44 rings um die Löcher 46 ausgestattet die der Durchführung der Spannschrauben dienen.
Alle dargestellten Ausführungsbeispiele lösen die gestellte Aufgabe. Es sind jedoch im Rahmen der
Erfindung auch noch andere Ausführungsformen möglich. Die Ausführungsform nach F i g. 1 stellt die
billigste Ausführung dar und erfüllt alle Anforderungen. Die Ausführung nach Fig.4 stellt eine Weiterentwicklung
und Verbesserung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 insofern dar, als ein erhöhter spezifischer
Flächendruck an ein oder zwei Dichtungskanten erreicht wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 und 8 ist durch den hochgezogenen Ringsteg 32 und die konische
Erweiterung 33 an der Ausdrehung 34 ein vergrößerter Raum geschaffen, zum Ausgleich auch größerer Unregelmäßigkeiten
des umgebördelten Flansches.
Die Ausführungsform nach F i g. 9 stellt eine Kombination der Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 1, 4 und 7
dar. Insgesamt ist die Konstruktion auf eine billige Herstellung der Metallteile sowie der Gummiteile
ausgerichtet, und es können außerdem sehr große Toleranzen zugelassen werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Armatur für einen Hohlleiter, der vorzugsweise oval und gewellt ist, und dessen senkrecht nach
außen umgebördeltes Ende zwischen der Stirnseite eines um den Hohlleiter angeordneten Befestigungsteils und dem den weiterführenden Hohlleiterteil
bildenden, mit dem Befestigungsteil achsgleich angeordneten Formteil, das es über einen radial
inneren Steg kontaktiert, unter Einfügung eines als Ringscheibe ausgebildeten Dichtringes axial verspannt
ist, der den radial inneren Steg des Befestigungsteiles außen umschließend im radial
inneren Abschnitt auf der Rückseite des umgebördetten
Hohlleiterendes und im radial äußeren Abschnitt auf der Stirnseite des weiterführenden
Hchlleiterteils abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dichtring inkompressibel ist, der an der dem weiterführenden Hohlleiterteil (14)
bzw. dem umgebördelten Leitungsende (20) anliegenden Ringfläche flach ausgebildet ist
2. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Dichtungsscheibe (10) in
Berührung kommende Stirnringfläche des Befestigungsteils (12) im radialen inneren Abschnitt eine
Nut (28) aufweist, in die die Masse der an dieser Stelle flach ausgebildeten Ringscheibe (10) einfließt.
3. Armatur nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Dichtringscheibe
(10) in Berührung stehende Stirnringsläche des Befestigungsteils (12) im radial äußeren Abschnitt
eine vorstehende Wulst (30) aufweist, die in die an dieser Stelle ebene Ringscheibe (10) eindringt.
4. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtringscheibe (UO) im Querschnitt
L-förmig ausgebildet ist und somit am inneren Umfang einen in eine Ausdrehung (34) der
Stirnringfläche des Befestigungsteils einstehenden Ringsteg (32) aufweist.
5. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtringscheibe (210) am äußeren
Umfang mit einer im Querschnitt halbkreisförmigen axial vorstehenden umlaufenden Wulst (36) versehen
ist, die in eine Stufenausnehmung (38) des Befestigungsteils (12) eingreift, die eine konische Abschrägung
aufweist.
6. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (310) eine außen
umlaufende kreisförmige Wulst (42) rechteckigen Querschnitts, eine innen oval umlaufende Wulst (32)
rechteckigen Querschnitts und eine mittlere kreisförmige Wulst (40) rechteckigen Querschnitts
aufweist.
7. Armatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtringscheibe (10) beiderseits
flach ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752502328 DE2502328C3 (de) | 1972-08-03 | 1975-01-21 | Armatur für einen Hohlleiter |
| GB63276A GB1524482A (en) | 1972-08-03 | 1976-01-08 | Fitting for corrugated waveguides |
| JP468276A JPS5929961B2 (ja) | 1975-01-21 | 1976-01-20 | 楕円形の波形中空導体のための取付け装置 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2238268A DE2238268C3 (de) | 1972-08-03 | 1972-08-03 | Armatur für einen Wellrohrhohlleiter |
| DE19752502328 DE2502328C3 (de) | 1972-08-03 | 1975-01-21 | Armatur für einen Hohlleiter |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2502328A1 DE2502328A1 (de) | 1976-07-22 |
| DE2502328B2 DE2502328B2 (de) | 1981-08-06 |
| DE2502328C3 true DE2502328C3 (de) | 1982-03-25 |
Family
ID=25763654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752502328 Expired DE2502328C3 (de) | 1972-08-03 | 1975-01-21 | Armatur für einen Hohlleiter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| GB (1) | GB1524482A (de) |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE1278570B (de) * | 1967-09-22 | 1968-09-26 | Telefunken Patent | Steckerarmatur fuer einen biegsamen und insbesondere trommelbaren Wellrohrhohlleiter |
| DE2238268C3 (de) * | 1972-08-03 | 1980-01-31 | Spinner-Gmbh Elektrotechnische Fabrik, 8000 Muenchen | Armatur für einen Wellrohrhohlleiter |
-
1975
- 1975-01-21 DE DE19752502328 patent/DE2502328C3/de not_active Expired
-
1976
- 1976-01-08 GB GB63276A patent/GB1524482A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2502328A1 (de) | 1976-07-22 |
| DE2502328B2 (de) | 1981-08-06 |
| GB1524482A (en) | 1978-09-13 |
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Legal Events
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| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
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| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) |