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DE2502340A1 - Sohlenhalter bei skibindungen - Google Patents

Sohlenhalter bei skibindungen

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DE2502340A1
DE2502340A1 DE19752502340 DE2502340A DE2502340A1 DE 2502340 A1 DE2502340 A1 DE 2502340A1 DE 19752502340 DE19752502340 DE 19752502340 DE 2502340 A DE2502340 A DE 2502340A DE 2502340 A1 DE2502340 A1 DE 2502340A1
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DE
Germany
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sole holder
sole
holder according
clamping
ski
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DE19752502340
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DE2502340C3 (de
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Geb Voester Brigitte Sittmann
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Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
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Vereinigte Baubeschlag - Fabriken Gretsch and Co GmbH
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Priority to DE19772724460 priority patent/DE2724460A1/de
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Sohlenhalter bei Skibindungen Die Erfindung betrifft einen Sohlenhalter bei Skibindungen, welcher durch Verschieben in und außer Eingriff mit dem Skischuh bringbar und in einer gewünschten Lage zumindest in einer Richtung feststellbar ist.
  • Die Erfindung bezieht sich sowohl auf solche Sohlenhalter, die unmittelbar auf dem Ski oder einem skifesten Teil angeordnet sind, als auch auf solche, die sich auf einer Sohlenplatte befinden, die ihrerseits über Sicherheitsauslöseelemente mit dem Ski lösbar gekuppelt ist.
  • Es ist bereits bekannt (DT-OS 2 051 758), einen Sohlenhalter auf einer Sohlenplatte anzuordnen und nach oben und hinten wegschwenkbar auszugestalten, derart, daß das Aussteigen aus der Bindung einfach durch Betätigung eines Niederhaltehebels ermöglicht werden kann, während das Einbringen des Skischuhs in den Sohlenhalter einfach durch Einsteigen und Niedertreten des Sohlenhalters erfolgt.
  • Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Sohlenhalter der eingangs genannten Gattung auf einfache Weise verstellen und an beliebiger Stelle feststellen zu können, wobei in der Festhaltestellung ein absolut sicherer Halt gewährleistet sein soll.
  • Außerdem sollen die Mittel für die Herstellung des erfindungsgemäßen Sohlenhalters einfach und wenig aufwendig sein, so daß eine wirtschaftliche Fertigung auch in Massenherstellung möglich ist. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Feststellung durch ein von Hand auslösbares Elemmgesperre erfolgt. Dies kann nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform ein bewegliches Klemmelement, wie Elemmwalze, Kugel, Keil, Klinke etc., aufweisen, die zwischen keilförmig zulaufenden Klemmflächen am Sohlenhalter einerseits und dem Halteteil andererseits angeordnet und durch Federkraft in Keilveråüngungsrichtung vorgespannt ist. Nach einer weiteren vereinfachten Ausführungsform besteht das Klemmgesperre aus einem an einem der relativ zueinander verschieblichen Teile angebrachten Exzenter und einer an dem anderen Teil befindlichen Klemmfläche.
  • Die Verwendung derartiger Klemmgesperre bei Sohlenhaltern für Skibindungen bringt den Vorteil mit sich, daß auf einfache Weise einerseits ein absolut sicherer Halt in der Klemmatellung gewährleistet ist, während andererseits eine Verschiebung in der der Klemmrichtung entgegengesetzten Richtung ohne weiteres möglich ist. Auch sind die Elemmwalze bzw. der Exzenter einfach durch einen Handhebel oder eine einfache Druck- oder Zugeinrichtung aus der Elemmlage entfernbar.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung ist darin zu sehen, daß eine stufenlose Verstellung möglich ist. Der Winkel zwischen den Klemmflächen liegt zweckmäßig in der GröBenordnung von 30.
  • Bei einer ersten praktischen Ausführungsform, bei der der Sohlenhalter höhenverstellbar am Ski oder einer Sohlenplatte angebracht ist, sieht die Erfindung vor, daß der Sohlenhalter auf einem sich im wesentlichen nach oben erstreckenden Halteteil, insbesondere einem abgeflachten Zapfen gleitbar angeordnet ist und das Klemmgesperre nur in Richtung nach oben wirkt. Hier kann also mittels des Klemmgesperres auf einfache Weise eine Höheneinstellung des Sohlenhalters erfolgen.
  • Zweckmäßigerweise weist der Sohlenhalter aber auch einen Trittsporn auf, wobei oberhalb des Trittsporns ein Sohlenniederhalter angeordnet sein sollte. Die Anwendung eines Trittsporns bei dem erfindungsgemäßen Sohlenhalter hat den besonderen Vorteil, daß die Überführung des Sohlenhalters von der-geöffneten in die Schließlage allein durch Niedertreten des Trittspornes mittels der Schuhsohle geschieht.
  • Dabei stört nicht einmal zwischen Schuhsohle und Unterlage eventuell vorhandene Schnee, weil eine Klemmung in Richtung nach oben auch schon nach einem geringfügigen Weg des Sohlenhalters nach unten erzielt wird. Löst sich der Schnee im Verlaufe des Gebrauchs des Ski langsam auf, so rutscht der Sohlenhalter stetig nach unten, bis er schließlich seine Endlage einnimmt, bei der die Schuhsohle auf der bestimmungsgemäßen Unterlage aufrut. Sowohl in dieser als auch in allen Zwischenstellungen ist ein einwandfreier Halt der Schuhsohle gewährleistet. Irgendeine bewußte Nachstellung von Hand ist nicht erforderlich.
  • Zweckmäßig ist der Abstand Niederhalter-Trittaporn einstellbar so daß eine Anpassung an verschiedene Schuhsohlenstärken möglich ist. Zu diesem Zweck ist am einfachsten der Sohlenniederhalter höhenverstellbar am Sohlenhalter angebracht.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Sohlenhalter durch eine Feder nach oben vorgespannt ist. Auf diese Weise schnappt der Sohlenhalter nämlich bei Handlösung des Klemmgesperres z.B. mittels des Skistocks automatisch in seine ffnungsstellung.
  • Weiter ist es besonders vorteilhaft, wenn das Halteteil schräg vom Schuh wegsteht. Auf diese Weise wird der Sohlenhalter bei der Offnung nicht nur nach oben, sondern auch vom Schuh weg bewegt, was das Aussteigen aus der Bindung erleichtert. Das Halteteil sollte jedoch nur so schräg stehen, daß beim Einsteigen in die geöffnete Bindung die Schuhsohle noch in Kontakt mit dem Trittsporn kommen kann.
  • Der für die Öffnung vorgesehene Handhebel ist zweckmäßig ein doppelarmiger Hebel, der um eine Querachse schwenkbar im Sohlenhalter gelagert ist unidessen aus dem Sohlenhalter ragender Arm eine Mulde zum Einsetzen des Skistocks aufweist.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform dient das Halteteil gleichzeitig als Zapfen für eine Drehauslösung.
  • In diesem Fall muß allerdings auf eine flache Ausbildung des Zapfens im Bereich der Klemmwalze verzichtet werden, so daß bei festgeklemmtem Sohlenhalter noch eine Verdrehung relativ zum Zapfen möglich ist.
  • Bei einer weiteren praktischen Ausführungsform ist der Sohlenhalter längsverstellbar am Ski oder einer Sohlenplatte angebracht, um eine Anpassung an verschiedene Schuhlängen zu ermöglichen. In diesem Fall sieht die Erfindung vor, daß der Sohlenhalter in einer Führung gleitbar angeordnet ist und das Klemmgesperre in beiden Richtungen wirkt. Der Sohlenhalter kann also bei gelöstem Klemmgesperre und eingestelltem Skischuh zunächst in seine Sollage gebracht werden, worauf dann die Auslösung des Klemmgesperres in sperrendem Sinn erfolgt.
  • Die gewählte Einstellung wird nunmehr absolut sicher beibehalten. Auch in diesem Fall besteht der wesentliche Vorteil in der stufenlosen Verstellbarkeit mittels des Klemmgesperres.
  • Zweckmäßig weist das Klemmgesperre zwei Klemmwalzen auf, die zwischen einer längsverlaufenden Klemmfläche der Führung und zwei entgegengesetzt geneigten Klemmflächen an einem mit dem Sohlenhalter verbundenen Flachteil arbeiten. Eine besonders einfache bauliche Ausführung wird erzielt, wenn die beiden Klemmwalzen in Längsrichtung hintereinanderliegen und zwischen ihnen der Handhebel angeordnet ist, welcher beide Klemmwalzen gleichzeitig beaufschlagt. Durch Betätigung eines einzigen Hebels werden somit die Klemmgesperre in beiden Richtungen ausgelöst.
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt: Fig. 1 einen vertikalen Mittellängsschnitt einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sohlenhalters, Fig.la rein schematisch eine Fig. 1 ähnliche Ausführung, jedoch mit einer äquivalenten Verwirklichung des Klemmgesperres, Fig. 2 eine ähnliche Ausführung wie Fig. 1, jedoch in Anwendung auf eine Vorderbindung, Fig. 3 einen vertikalen Mittellängsschnitt einer weiteren Ausführungsform, bei der der erfindungsgemäße Sohlenhalter mit einer Seitenauslösevorrichtung kombiniert ist, Fig. 4 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sohlenhalters, bei der der Sohlenhalter längsverschieblich am Ski angeordnet ist und Fig. 5 einen schematischen Schnitt nach Linie V-V in Fig. 4, wobei der davorliegende Sohlenhalter noch strichpunktiert angedeutet ist.
  • Nach Fig. 1 ist auf dem Ski 28 in einer hinteren Halteplatte 29 eine Sohlenplatte 30 lösbar gelagert. Auf der Oberfläche der Sohlenplatte 30 ist eine Platte 31 festgeschraubt, von der aus sich im Bereich hinter dem Schuh 23 ein Haltezapfen 11 schräg nach oben erstreckt. Der Haltezapfen ist auf seiner Vorderseite abgeflacht und trägt den mit einer entsprechenden Schrägbohrung 32 versehenen Sohlenhalter 16 gleitbar. An seiner Vorderseite weist der Sohlenhalter 16 unten einen mit der Unterseite der Schuhsohle in Eingriff befindlichen Trittaporn 20 und oben einen in der dargestellten Weise höhenverstellbar ausgebildeten Niederhalter 21 auf, der mit der Sohlenoberseite in Eingriff steht. Eine in einem Ringraum 33 am unteren Ende des Sohlenhalters 16 untergebrachte Schraubendruckfeder 22 stützt sich einerseits an der Platte 31 und andererseits am Sohlenhalter 16 ab, so daß letzterer schräg nach oben vorgespannt wird. Gegenüber der flachen Klemmfläche 15 des Zapfens 11 befindet sich in dem Sohlenhalter 16 ein Hohlraum 34, der in einem Abstand von der Klemmfläche 15 des Zapfens 11 eine unter einem Keilwinkel dazu stehende Klemmfläche 14 aufweist.
  • Die Klemmflächen 14, 15 schließen z.B. einen Winkel von etwa 30 miteinander ein. Zwischen den beiden Klemmflächen 14, 15 ist eine Klemmwalze 13 mit querliegender Achse angeordnet, welche durch eine über ihr befindliche Feder 17 in Eeilveråüngungsrichtung vorgespannt ist. Von unten ist die Klemmwalze 13 durch den einen Arm eines bei 24 im Sohlenhalter 16 angelegten Handhebels 19 beaufschlagbar, der an seinem aus dem Sohlenhalter 16 austretenden Arm eine Mulde 25 für das Einsetzen eines Skistocks 26 aufweist.
  • Die Klemmflächen 14, 15 und die Klemmwalze 13 bilden zusammen ein Klemmgesperre 12, das eine Bewegung des Sohlenhalters 16 nach oben nur nach Anheben der Klemmwalze 13 durch Betätigen des Handhebels 19 gestattet. Nach unten kann der Sohlenhalter 16 dagegen bis zum Auftreffen der Schuhsohle auf die Standplatte 35 ohne weiteres bewegt werden.
  • Um aus der Bindung nach Fig. 1 auszusteigen, braucht der Skifahrer nur mittels des Skistocks 26 den Handhebel 19 nach unten zu drücken. Hierauf drückt die Feder 22 den Sohlenhalter 16 nach oben, bis er am Kopf 36 des Zapfens 11 anschlägt. Der Schuh 23 ist jetzt frei und der Skifahrer kann aus der Bindung aussteigen.
  • Um die Bindung zu schließen, braucht der Skifahrer lediglich einzusteigen und den Trittsporn 20 mit der Schuhsohle nach unten zu drücken. Der Sohlenhalter 16 gleitet dann unter automatischer Lösung des Klemmgesperres 12 soweit nach unten, bis die Schuhsohle die Standplatte 35 oder dazwischen möglicherweise abgelagerten Schnee berührt. Sollte sich der Schnee im Verlauf der Fahrt weglösan, so würde der Sohlenhalter 16 automatisch weiter nach unten rutschen, wobei ein Hochrutschen in jeder Zwischenstellung ausgeschlossen ist.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 1a zeigt eine Möglichkeit wie das Klemmgesperre 12 nach Fig. 1 durch ein äquivalentes Mittel ersetzt werden kann. Dies besteht aus einem im Sohlenhalter 16 um eine Querachse 37 verschwenkbaren Exzenter 18.
  • Die gestrichelte Kreisbahn 38 gibt den Kreisbogen um die Achse 37 wieder. Ersichtlich verläuft jedoch die tatsächliche Oberfläche 39 des Exzenters mit geringerer Krümmung, so daß beim Verschwenken des Handhebels 19 im Sinn des Pfeiles eine Verklemmung zwischen Sohlenhalter 16 und Haltezapfen 11 stattfindet. Durch eine schematisch veranschaulichte Feder 17 kann die Verklemmung auch automatisch hergestellt werden.
  • Die Funktion des Klemmgesperres 12 nach Fig. 1a ist analog der des Klemmgesperres nach Fig. 1.
  • Fig. 2 zeigt eine Anwendung des Erfindungsgedankens bei einer Vorderbindung für einen auf einer Sohlenplatte 30 angeordneten Skischuh 23. In diesem Fall erstreckt sich der Haltezapfen 11 senkrecht zur Oberfläche des Skis 28 bzw. der Sohlenplatte 30.
  • Das vordere Ende der Sohlenplatte wird in bekannter Weise durch einen Kolben 40 gehalten.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 hat die Höhenverstellbarkeit des Sohlenhalters 16 entweder den Zweck einer Anpassung an verschiedene Sohlenstärken zu gewährleisten oder aber ein sicheres Einsteigen und Festhalten in der Bindung auch bei einer Zwischenlage von Schnee zwischen Schuhsohle und Sohlenplatte zu gewährleisten.
  • Vor dem Einsteigen drückt der Skifahrer mittels des Skistocks in die Mulde 25, worauf der Sohlenhalter 16 in seine obere Endlage schnappt. Jetzt wird die Schuhsohle zwischen Trittsp°rn 20 und Niederhalter 21 eingestellt. Beim Niederdrücken des Skischuhs 23 bewegt sich jetzt der Sohlenhalter 16 in die tiefstmögliche Stellung. Sollte dies aufgrund einer Schneezwischenlage zwischen Sohle und- Sohlenplatte nicht die in Fig. 2 dargestellte allertiefste Endstellung sein, so wird der Schuh dennoch absolut sicher an der Sohlenplatte gehalten.
  • Beim Wegschmelzen der Schnee schicht paßt sich der Sohlenhalter 16 automatisch an, indem er auf dem Haltezapfen 11 stetig tieferrutscht.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 3 ist der nach Fig. 2 ähnlich, wobei jedoch der Haltezapfen 11 gleichzeitig einen Bestandteil einer Seitenauslösevorrichtung bildet, indem er auf der dem Klemmgesperre 12 gegenüberliegenden Seite, d.h. der Vorderseite eine vertikal verlaufende Nut 41 aufweist, in der eine von einer Feder 43 beaufschlagte Rastkugel 42 arbeitet.
  • Bei einer Höhenverstellung des Sohlenhalters 16 durch Lösung des Klemmgesperres gleitet die Rastkugel 42 in der Vertikalnut 41, und es ändert sich an den Seitenauslöseverhältnissen nichts. Allerdings muß bei dieser Ausführungsform die Klemmfläche 15 des Haltezapfens 11 rund sein, damit die Klemmwalze 13 bei einer Seitenauslösung sich um den Haltezapfen 11 herumbewegen kann.
  • Nach den Fig. 4 und 5 ist der Sohlenhalter 16 auf einer ebenen Platte 44 angeordnet, die in einer im Querschnitt nach Fig. 5 im wesentlichen U-förmigen Führung 27 mit nach innen abgewinkelten Schenkeln 45 längsverschieblich gelagert ist. An der Außenseite der Führung weist die ebene Platte 44 Ausnehmungen 34 auf, welche durch in der dargestellten Weise schrägverlauf ende Klemmflächen 14 begrenzt sind. Die gegenüberliegende Klemmfläche 15 wird durch die Innenberandung der Abwinklungen 45 der Führung 27 gebildet. Zwischen den Klemmflächen 14 und 15 erstrecken sich die Klemmwalzen 13, die durch Federn 17 in Richtung der Keilverjüngung vorgespannt sind.
  • Erfindungsgemäß ist nun zwischen den beiden Klemmwalzen 13 der Handhebel 19 querverschieblich angeordnet. Der Handhebel weist bei 46 eine Verbreiterung auf, derart, daß beim seitlichen Herausziehen des Handhebels 19 die beiden Klemmwalzen 13 auseinanderbewegt werden. Hierbei löst sich das in diesem Fall in beiden Richtungen sperrende Klemmgesperre 12.
  • Im Gegensatz zu den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 3 läßt sich der Sohlenhalter 16 bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 nur nach Betätigung des Handhebels 19 verschieben.
  • Nach Fig. 5 kann ein Schlitz 47 in dem Handhebel 19 so ausgebildet sein, daß ein Werkzeug 48 (welches beispielsweise auch die Spitze eines Skistocks sein könnte) eingeführt werden kann und sich mit seinem durch die Öffnung 47 nach unten hindurchragenden Teil außen an der Führung 27 abstützt. Durch nach Außenbewegen des Werkzeugoberteils kann somit auf einfache Weise eine Lösung des Klemmgesperres 12 erfolgen.
  • - Patentansprüche -

Claims (15)

  1. Patentansprüche Sohlenhalter bei Skibindungen, welcher durch Verschieben in und außer Eingriff mit dem Skischuh bringbar und in einer gewünschten Lage zumindest in einer Richtung feststellbar ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Feststellung durch ein von Hand auslösbares Klemmgesperre (12) erfolgt.
  2. 2. Sohlenhalter nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß das Klemmgesperre (12) ein bewegliches Klemmelement, insbesondere eine Klemmwalze (13) aufweist, die zwischen keilförmig zulauf enden Klemmflächen (14, 15) am Sohlenhalter (16) einerseits und dem Halteteil (11) andererseits angeordnet und durch Federkraft in Keilverjüngungsrichtung vorgespannt ist.
  3. 3. Sohlenhalter nach Anspruch 1, dadurch g e k e n-n z e i c h -n e t , daß das Klemmgesperre (12) aus einem an einem der relativ zueinander verschieblichen Teile (16) angebrachten Exzenter (18) und einer an dem anderen Teil (11) befindlichen Klemmfläche (15) besteht.
  4. 4. Sohlenhalter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch g e k e n n -z e i c h ; e t , daß ie Kiemmwalze (13) bzw. der Exzenter eine Entriegelungseinrichtung, vorzugsweise (18) durch/einenHandhebel (19) aus der Klemmlage entfernbar sind.
  5. 5. Sohlenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, welcher höhenverstellbar am Ski oder einer Sohlenplatte angebracht ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß er auf einem sich im wesentlichen nach oben erstreckenden Halteteil, insbesondere einem abgeflachten Zapfen (11), gleitbar angeordnet ist und das Kiemmgesperre (12) nur in Richtung nach oben wirkt.
  6. 6. Sohlenhalter nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Sohlenhalter (16) einen Trittsporn (20) aufweist.
  7. 7. Sohlenhaiter nach Anspruch 6, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß oberhalb des Trittsporns (20) ein Sohlenniederhalter (21) angeordnet und der Abstand Niederhalter (21) -Trittsporn (20) einstellbar ist.
  8. 8. Sohlenhalter nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Sohlenniederhalter (21) höhenverstellbar am Sohlenhalter (16) angebracht ist.
  9. 9. Sohlenhalter nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß er durch eine Feder (22) nach oben vorgespannt ist.
  10. 10. Sohlenhalter nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Halteteil (11) schräg vom Schuh (23) wegsteht.
  11. 11. Sohlenhalter nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Handhebel (19) ein doppelarmiger Hebel ist, der um eine Querachse (24) schwenkbar im Sohlenhalter (16) gelagert ist und dessen aus dem Sohlenhalter (16) ragender Arm eine Mulde (25) zum Einsetzen des Skistocks (26) aufweist.
  12. 12. Sohlenhalter nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Halteteil (11) gleichzeitig als Zapfen für eine Drehauslösung dient.
  13. 13. Sohlenhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, welcher längsverstellbar am Ski oder einer Sohlenplatte angebracht ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß er in einer Bührung (27) gleitbar angeordnet ist und das Klemmgesperre (12) in beiden Richtungen wirkt.
  14. 14. Sohlenhalter nach Anspruch 13, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß das Klemmgesperre (12) zwei Klemmwalzen (13) aufweist, die zwischen einer längsverlaufenden K1emmfläche (15) der Führung (27) und zwei entgegengesetzt geneigten Klemmflächen (14) an einem mit dem Sohlenhalter (16) verbundenen Flachteil (44) arbeiten.
  15. 15. Sohlenhalter nach Anspruch 14, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die beiden Klemmwalzen (13) in Längsrichtung hintereinanderliegen und zwischen ihnen der Handhebel (19) angeordnet ist, welcher beide Klemmwalzen (13) gleichzeitig beaufschlagt.
    L e e r s e i t e
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