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Sohlenhalter bei Skibindungen Die Erfindung betrifft einen Sohlenhalter
bei Skibindungen, welcher durch Verschieben in und außer Eingriff mit dem Skischuh
bringbar und in einer gewünschten Lage zumindest in einer Richtung feststellbar
ist.
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Die Erfindung bezieht sich sowohl auf solche Sohlenhalter, die unmittelbar
auf dem Ski oder einem skifesten Teil angeordnet sind, als auch auf solche, die
sich auf einer Sohlenplatte befinden, die ihrerseits über Sicherheitsauslöseelemente
mit dem Ski lösbar gekuppelt ist.
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Es ist bereits bekannt (DT-OS 2 051 758), einen Sohlenhalter auf einer
Sohlenplatte anzuordnen und nach oben und hinten wegschwenkbar auszugestalten, derart,
daß das Aussteigen aus der Bindung einfach durch Betätigung eines Niederhaltehebels
ermöglicht werden kann, während das Einbringen des Skischuhs
in
den Sohlenhalter einfach durch Einsteigen und Niedertreten des Sohlenhalters erfolgt.
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Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Sohlenhalter der eingangs
genannten Gattung auf einfache Weise verstellen und an beliebiger Stelle feststellen
zu können, wobei in der Festhaltestellung ein absolut sicherer Halt gewährleistet
sein soll.
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Außerdem sollen die Mittel für die Herstellung des erfindungsgemäßen
Sohlenhalters einfach und wenig aufwendig sein, so daß eine wirtschaftliche Fertigung
auch in Massenherstellung möglich ist. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung
vor, daß die Feststellung durch ein von Hand auslösbares Elemmgesperre erfolgt.
Dies kann nach einer ersten vorteilhaften Ausführungsform ein bewegliches Klemmelement,
wie Elemmwalze, Kugel, Keil, Klinke etc., aufweisen, die zwischen keilförmig zulaufenden
Klemmflächen am Sohlenhalter einerseits und dem Halteteil andererseits angeordnet
und durch Federkraft in Keilveråüngungsrichtung vorgespannt ist. Nach einer weiteren
vereinfachten Ausführungsform besteht das Klemmgesperre aus einem an einem der relativ
zueinander verschieblichen Teile angebrachten Exzenter und einer an dem anderen
Teil befindlichen Klemmfläche.
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Die Verwendung derartiger Klemmgesperre bei Sohlenhaltern für Skibindungen
bringt den Vorteil mit sich, daß auf einfache Weise einerseits ein absolut sicherer
Halt in der Klemmatellung gewährleistet ist, während andererseits eine Verschiebung
in der der Klemmrichtung entgegengesetzten Richtung ohne weiteres möglich ist. Auch
sind die Elemmwalze bzw. der Exzenter einfach durch einen Handhebel oder eine einfache
Druck- oder Zugeinrichtung aus der Elemmlage entfernbar.
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Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung ist darin zu
sehen, daß eine stufenlose Verstellung möglich ist. Der Winkel zwischen den Klemmflächen
liegt zweckmäßig in der GröBenordnung von 30.
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Bei einer ersten praktischen Ausführungsform, bei der der Sohlenhalter
höhenverstellbar am Ski oder einer Sohlenplatte angebracht ist, sieht die Erfindung
vor, daß der Sohlenhalter auf einem sich im wesentlichen nach oben erstreckenden
Halteteil, insbesondere einem abgeflachten Zapfen gleitbar angeordnet ist und das
Klemmgesperre nur in Richtung nach oben wirkt. Hier kann also mittels des Klemmgesperres
auf einfache Weise eine Höheneinstellung des Sohlenhalters erfolgen.
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Zweckmäßigerweise weist der Sohlenhalter aber auch einen Trittsporn
auf, wobei oberhalb des Trittsporns ein Sohlenniederhalter angeordnet sein sollte.
Die Anwendung eines Trittsporns bei dem erfindungsgemäßen Sohlenhalter hat den besonderen
Vorteil, daß die Überführung des Sohlenhalters von der-geöffneten in die Schließlage
allein durch Niedertreten des Trittspornes mittels der Schuhsohle geschieht.
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Dabei stört nicht einmal zwischen Schuhsohle und Unterlage eventuell
vorhandene Schnee, weil eine Klemmung in Richtung nach oben auch schon nach einem
geringfügigen Weg des Sohlenhalters nach unten erzielt wird. Löst sich der Schnee
im Verlaufe des Gebrauchs des Ski langsam auf, so rutscht der Sohlenhalter stetig
nach unten, bis er schließlich seine Endlage einnimmt, bei der die Schuhsohle auf
der bestimmungsgemäßen Unterlage aufrut. Sowohl in dieser als auch in allen Zwischenstellungen
ist ein einwandfreier Halt der Schuhsohle gewährleistet. Irgendeine bewußte Nachstellung
von Hand ist nicht erforderlich.
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Zweckmäßig ist der Abstand Niederhalter-Trittaporn einstellbar so
daß eine Anpassung an verschiedene Schuhsohlenstärken möglich ist. Zu diesem Zweck
ist am einfachsten der Sohlenniederhalter höhenverstellbar am Sohlenhalter angebracht.
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Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Sohlenhalter durch eine Feder
nach oben vorgespannt ist. Auf diese Weise schnappt der Sohlenhalter nämlich bei
Handlösung des Klemmgesperres z.B. mittels des Skistocks automatisch in seine ffnungsstellung.
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Weiter ist es besonders vorteilhaft, wenn das Halteteil schräg vom
Schuh wegsteht. Auf diese Weise wird der Sohlenhalter bei der Offnung nicht nur
nach oben, sondern auch vom Schuh weg bewegt, was das Aussteigen aus der Bindung
erleichtert. Das Halteteil sollte jedoch nur so schräg stehen, daß beim Einsteigen
in die geöffnete Bindung die Schuhsohle noch in Kontakt mit dem Trittsporn kommen
kann.
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Der für die Öffnung vorgesehene Handhebel ist zweckmäßig ein doppelarmiger
Hebel, der um eine Querachse schwenkbar im Sohlenhalter gelagert ist unidessen aus
dem Sohlenhalter ragender Arm eine Mulde zum Einsetzen des Skistocks aufweist.
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Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform dient das Halteteil
gleichzeitig als Zapfen für eine Drehauslösung.
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In diesem Fall muß allerdings auf eine flache Ausbildung des Zapfens
im Bereich der Klemmwalze verzichtet werden, so daß bei festgeklemmtem Sohlenhalter
noch eine Verdrehung relativ zum Zapfen möglich ist.
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Bei einer weiteren praktischen Ausführungsform ist der Sohlenhalter
längsverstellbar am Ski oder einer Sohlenplatte angebracht, um eine Anpassung an
verschiedene Schuhlängen zu ermöglichen. In diesem Fall sieht die Erfindung vor,
daß der Sohlenhalter in einer Führung gleitbar angeordnet ist und das Klemmgesperre
in beiden Richtungen wirkt. Der Sohlenhalter kann also bei gelöstem Klemmgesperre
und eingestelltem Skischuh zunächst in seine Sollage gebracht werden, worauf dann
die Auslösung des Klemmgesperres in sperrendem Sinn erfolgt.
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Die gewählte Einstellung wird nunmehr absolut sicher beibehalten.
Auch in diesem Fall besteht der wesentliche Vorteil in der stufenlosen Verstellbarkeit
mittels des Klemmgesperres.
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Zweckmäßig weist das Klemmgesperre zwei Klemmwalzen auf, die zwischen
einer längsverlaufenden Klemmfläche der Führung und zwei entgegengesetzt geneigten
Klemmflächen an einem mit dem Sohlenhalter verbundenen Flachteil arbeiten. Eine
besonders einfache bauliche Ausführung wird erzielt, wenn die beiden Klemmwalzen
in Längsrichtung hintereinanderliegen und zwischen ihnen der Handhebel angeordnet
ist, welcher beide Klemmwalzen gleichzeitig beaufschlagt. Durch Betätigung eines
einzigen Hebels werden somit die Klemmgesperre in beiden Richtungen ausgelöst.
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Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung
beschrieben; in dieser zeigt: Fig. 1 einen vertikalen Mittellängsschnitt einer ersten
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sohlenhalters, Fig.la rein schematisch eine
Fig. 1 ähnliche Ausführung, jedoch mit einer äquivalenten Verwirklichung des Klemmgesperres,
Fig. 2 eine ähnliche Ausführung wie Fig. 1, jedoch in Anwendung auf eine Vorderbindung,
Fig. 3 einen vertikalen Mittellängsschnitt einer weiteren Ausführungsform, bei der
der erfindungsgemäße Sohlenhalter mit einer Seitenauslösevorrichtung kombiniert
ist, Fig. 4 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Sohlenhalters, bei der der Sohlenhalter längsverschieblich am Ski angeordnet ist
und
Fig. 5 einen schematischen Schnitt nach Linie V-V in Fig. 4,
wobei der davorliegende Sohlenhalter noch strichpunktiert angedeutet ist.
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Nach Fig. 1 ist auf dem Ski 28 in einer hinteren Halteplatte 29 eine
Sohlenplatte 30 lösbar gelagert. Auf der Oberfläche der Sohlenplatte 30 ist eine
Platte 31 festgeschraubt, von der aus sich im Bereich hinter dem Schuh 23 ein Haltezapfen
11 schräg nach oben erstreckt. Der Haltezapfen ist auf seiner Vorderseite abgeflacht
und trägt den mit einer entsprechenden Schrägbohrung 32 versehenen Sohlenhalter
16 gleitbar. An seiner Vorderseite weist der Sohlenhalter 16 unten einen mit der
Unterseite der Schuhsohle in Eingriff befindlichen Trittaporn 20 und oben einen
in der dargestellten Weise höhenverstellbar ausgebildeten Niederhalter 21 auf, der
mit der Sohlenoberseite in Eingriff steht. Eine in einem Ringraum 33 am unteren
Ende des Sohlenhalters 16 untergebrachte Schraubendruckfeder 22 stützt sich einerseits
an der Platte 31 und andererseits am Sohlenhalter 16 ab, so daß letzterer schräg
nach oben vorgespannt wird. Gegenüber der flachen Klemmfläche 15 des Zapfens 11
befindet sich in dem Sohlenhalter 16 ein Hohlraum 34, der in einem Abstand von der
Klemmfläche 15 des Zapfens 11 eine unter einem Keilwinkel dazu stehende Klemmfläche
14 aufweist.
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Die Klemmflächen 14, 15 schließen z.B. einen Winkel von etwa 30 miteinander
ein. Zwischen den beiden Klemmflächen 14, 15 ist eine Klemmwalze 13 mit querliegender
Achse angeordnet, welche durch eine über ihr befindliche Feder 17 in Eeilveråüngungsrichtung
vorgespannt ist. Von unten ist die Klemmwalze 13 durch den einen Arm eines bei 24
im Sohlenhalter 16 angelegten Handhebels 19 beaufschlagbar, der an seinem aus dem
Sohlenhalter 16 austretenden Arm eine Mulde 25 für das Einsetzen eines Skistocks
26 aufweist.
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Die Klemmflächen 14, 15 und die Klemmwalze 13 bilden zusammen ein
Klemmgesperre 12, das eine Bewegung des Sohlenhalters 16
nach oben
nur nach Anheben der Klemmwalze 13 durch Betätigen des Handhebels 19 gestattet.
Nach unten kann der Sohlenhalter 16 dagegen bis zum Auftreffen der Schuhsohle auf
die Standplatte 35 ohne weiteres bewegt werden.
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Um aus der Bindung nach Fig. 1 auszusteigen, braucht der Skifahrer
nur mittels des Skistocks 26 den Handhebel 19 nach unten zu drücken. Hierauf drückt
die Feder 22 den Sohlenhalter 16 nach oben, bis er am Kopf 36 des Zapfens 11 anschlägt.
Der Schuh 23 ist jetzt frei und der Skifahrer kann aus der Bindung aussteigen.
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Um die Bindung zu schließen, braucht der Skifahrer lediglich einzusteigen
und den Trittsporn 20 mit der Schuhsohle nach unten zu drücken. Der Sohlenhalter
16 gleitet dann unter automatischer Lösung des Klemmgesperres 12 soweit nach unten,
bis die Schuhsohle die Standplatte 35 oder dazwischen möglicherweise abgelagerten
Schnee berührt. Sollte sich der Schnee im Verlauf der Fahrt weglösan, so würde der
Sohlenhalter 16 automatisch weiter nach unten rutschen, wobei ein Hochrutschen in
jeder Zwischenstellung ausgeschlossen ist.
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Die Ausführungsform nach Fig. 1a zeigt eine Möglichkeit wie das Klemmgesperre
12 nach Fig. 1 durch ein äquivalentes Mittel ersetzt werden kann. Dies besteht aus
einem im Sohlenhalter 16 um eine Querachse 37 verschwenkbaren Exzenter 18.
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Die gestrichelte Kreisbahn 38 gibt den Kreisbogen um die Achse 37
wieder. Ersichtlich verläuft jedoch die tatsächliche Oberfläche 39 des Exzenters
mit geringerer Krümmung, so daß beim Verschwenken des Handhebels 19 im Sinn des
Pfeiles eine Verklemmung zwischen Sohlenhalter 16 und Haltezapfen 11 stattfindet.
Durch eine schematisch veranschaulichte Feder 17 kann die Verklemmung auch automatisch
hergestellt werden.
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Die Funktion des Klemmgesperres 12 nach Fig. 1a ist analog der des
Klemmgesperres nach Fig. 1.
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Fig. 2 zeigt eine Anwendung des Erfindungsgedankens bei einer Vorderbindung
für einen auf einer Sohlenplatte 30 angeordneten Skischuh 23. In diesem Fall erstreckt
sich der Haltezapfen 11 senkrecht zur Oberfläche des Skis 28 bzw. der Sohlenplatte
30.
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Das vordere Ende der Sohlenplatte wird in bekannter Weise durch einen
Kolben 40 gehalten.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 hat die Höhenverstellbarkeit des
Sohlenhalters 16 entweder den Zweck einer Anpassung an verschiedene Sohlenstärken
zu gewährleisten oder aber ein sicheres Einsteigen und Festhalten in der Bindung
auch bei einer Zwischenlage von Schnee zwischen Schuhsohle und Sohlenplatte zu gewährleisten.
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Vor dem Einsteigen drückt der Skifahrer mittels des Skistocks in die
Mulde 25, worauf der Sohlenhalter 16 in seine obere Endlage schnappt. Jetzt wird
die Schuhsohle zwischen Trittsp°rn 20 und Niederhalter 21 eingestellt. Beim Niederdrücken
des Skischuhs 23 bewegt sich jetzt der Sohlenhalter 16 in die tiefstmögliche Stellung.
Sollte dies aufgrund einer Schneezwischenlage zwischen Sohle und- Sohlenplatte nicht
die in Fig. 2 dargestellte allertiefste Endstellung sein, so wird der Schuh dennoch
absolut sicher an der Sohlenplatte gehalten.
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Beim Wegschmelzen der Schnee schicht paßt sich der Sohlenhalter 16
automatisch an, indem er auf dem Haltezapfen 11 stetig tieferrutscht.
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Die Ausführungsform nach Fig. 3 ist der nach Fig. 2 ähnlich, wobei
jedoch der Haltezapfen 11 gleichzeitig einen Bestandteil einer Seitenauslösevorrichtung
bildet, indem er auf der dem Klemmgesperre 12 gegenüberliegenden Seite, d.h. der
Vorderseite eine vertikal verlaufende Nut 41 aufweist, in der
eine
von einer Feder 43 beaufschlagte Rastkugel 42 arbeitet.
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Bei einer Höhenverstellung des Sohlenhalters 16 durch Lösung des Klemmgesperres
gleitet die Rastkugel 42 in der Vertikalnut 41, und es ändert sich an den Seitenauslöseverhältnissen
nichts. Allerdings muß bei dieser Ausführungsform die Klemmfläche 15 des Haltezapfens
11 rund sein, damit die Klemmwalze 13 bei einer Seitenauslösung sich um den Haltezapfen
11 herumbewegen kann.
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Nach den Fig. 4 und 5 ist der Sohlenhalter 16 auf einer ebenen Platte
44 angeordnet, die in einer im Querschnitt nach Fig. 5 im wesentlichen U-förmigen
Führung 27 mit nach innen abgewinkelten Schenkeln 45 längsverschieblich gelagert
ist. An der Außenseite der Führung weist die ebene Platte 44 Ausnehmungen 34 auf,
welche durch in der dargestellten Weise schrägverlauf ende Klemmflächen 14 begrenzt
sind. Die gegenüberliegende Klemmfläche 15 wird durch die Innenberandung der Abwinklungen
45 der Führung 27 gebildet. Zwischen den Klemmflächen 14 und 15 erstrecken sich
die Klemmwalzen 13, die durch Federn 17 in Richtung der Keilverjüngung vorgespannt
sind.
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Erfindungsgemäß ist nun zwischen den beiden Klemmwalzen 13 der Handhebel
19 querverschieblich angeordnet. Der Handhebel weist bei 46 eine Verbreiterung auf,
derart, daß beim seitlichen Herausziehen des Handhebels 19 die beiden Klemmwalzen
13 auseinanderbewegt werden. Hierbei löst sich das in diesem Fall in beiden Richtungen
sperrende Klemmgesperre 12.
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Im Gegensatz zu den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 3 läßt sich
der Sohlenhalter 16 bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 nur nach Betätigung
des Handhebels 19 verschieben.
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Nach Fig. 5 kann ein Schlitz 47 in dem Handhebel 19 so ausgebildet
sein, daß ein Werkzeug 48 (welches beispielsweise auch die Spitze eines Skistocks
sein könnte) eingeführt werden kann und sich mit seinem durch die Öffnung 47 nach
unten hindurchragenden Teil außen an der Führung 27 abstützt. Durch nach Außenbewegen
des Werkzeugoberteils kann somit auf einfache Weise eine Lösung des Klemmgesperres
12 erfolgen.
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- Patentansprüche -