DE2502295C3 - Packung für Zigaretten o.dgl - Google Patents
Packung für Zigaretten o.dglInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D85/00—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
- B65D85/07—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for compressible or flexible articles
- B65D85/08—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for compressible or flexible articles rod-shaped or tubular
- B65D85/10—Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for compressible or flexible articles rod-shaped or tubular for cigarettes
- B65D85/1036—Containers formed by erecting a rigid or semi-rigid blank
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
- Cartons (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Verpackung der im Oberbegriff des Patentanspruchs angegebenen ArL
Aus der DE-AS 19 45 277 ist eine Verpackung dieser Art bekannt, die aus einem einstückigen Zuschnitt
hergestellt ist, der so gefaltet und verklebt wird, daß iwei um den in der Bodenwand ausgebildeten Falz
beschränkt auseinanderklappbare Schachteln entstehen. Der Klappbereich wird bei dieser Verpackung
dadurch beschränkt, daß die Seitenwände der inneren Schachtel schräg zugeschnitten werden, so daß die
hintere Oberkante der schmalen Seitenwand der inneren Schachtel an der Unterseite der Deckelwand
der äußeren Schachtel unter Reibungsschluß zur Anlage kommt.
Das Maß des Klappbereiches wird durch die Lage des Bodenfalzes und durch die Abschrägung der Seitenwände
bestimmt. Hierbei ist nachteilig, daß die Beschränkung des Klappbereichs durch Reibungsschluß erfolgt,
to daß bei längerer Benutzung oder bei einmaligem kraftvollem öffnen sich der Klappbereich unkontrollierbar
vergrößern kann und unter Umständen sogar die innere Schachtel vollständig aus der äußeren Schachtel
herausklappt. Dabei werden die normalerweise zum Beschränken des Klappbereichs vorgesehenen Schachtelkanten
so verschlissen, daß die innere Schachtel dann nicht mehr ausreichend fest sitzt.
Aus der US-PS 30 52 398 ist weiterhin eine aus einem einstückigen Zuschnitt bestehende Verpackung dieser
Art bekannt. Jedoch fehlt hier jegliche Begrenzung des Klappbereichs der inneren Schachtel.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verpackung der eingangs genannten Art dahingehend
zu verbessern, daß sie sich mit einer Hand mühelos öffnen und schließen läßt und daß trotz eines einfachen
Zuschnitts eine exakte und dauerhafte Begrenzung des Klappbereiches der inneren Schachtel vorliegt.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
angegebenen Merkmale gelöst.
Diese mit dem unterseitigen Wandstück einstückige Lasche kann bereits bei der Herstellung des Zuschnittes
für die Verpackung berücksichtigt werden, ohne daß dabei ein unzweckmäßiger Verschnitt entstünde. Der
Zuschnitt kann im wesentlichen rechteckig gehalten sein, und muß nicht durch eine einstückig angesetzte
Anschlaglasche vergrößert werden. Der damit verbundene Kosten sparende Erfolg ist ein Vorteil bei einem
solchen Massenartikel, wie ihn eine Zigarettenverpakkung dai^ teilt
Es ist zwar aus der US-PS 17 35 323 eine Verpackung
ίο bekannt, bei der der Klappbereich der Innenschachtel
durch einen Anschlag begrenzt wird, der durch einen zusätzlich eingeklebten Streifen gebildet wird. Diese
bekannte Verpackung ist jedoch eher als eine sogenannte Zigarettendose anzusprechen, in welche der
Verbraucher über einen längeren Gebrauchszeitraum jeweils eine neue Zigarettenverpackung einsteckt Sie
stellt keinen Massenartikel dar, der mit einer herkömmlichen Zigarettenverpackung vergleichbar wäre. Abgesehen
davon bedeutet der zusätzlich eingeklebte Streifen zum Ausbilden des Anschlags einen zusätzlichen
Arbeitsschritt und einen Kosten bringenden Materialaufwand.
Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Schrägansicht einer Verpackung,
F i g. 1 eine Schrägansicht einer Verpackung,
Fig.2 eine Schrägansicht der in Fig. 1 gezeigten Verpackung mit ausgeklappter inneren Schachtel,
Fig.3 eine Schrägansicht der Verpackung in Explosionsdarstellung,
Fi g. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 1,
Fi g. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 1,
F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie 5-5 in F i g. 4,
F i g. 6 einen Schnitt entlang der Linie 6-6 in F i g. 2,
Fig. 7 eine Ansicht des Zuschnitts für die äußere Schachtel,
Fig.8 eine Ansicht des Zuschnitts für die innere Schachtel.
Eine in Fig. 1 und 2 dargestellte Verpackung 10 besteht aus einer äußeren Schachtel 12, einer inneren
Schachtel Ά und einer Innenpackung 16 mit einem ■to Verschlußband 18. Die innere Schachtel 14 ist aus der
äußeren Schachtel 12 in die in Fi g. 2 gezeigte Stellung ausklappbar.
Die Innenpackung (siehe Fig.3) besteht aus Verbundmaterial
aus ca. 0,06 mm dicker Aluminiumfolie und dünnem Papier und hat eine vordere und eine
hinlere Wand 17 bzw. 19, ein Paar Seitenwände 21, einen Boden 23 und eine Deckelwand 25. Die
Innenpackung bildet eine schützende Umhüllung für in der Verpackung 10 untergebrachte Zigaretten od. dgl.
Das vorzugsweise aus Papier bestehende Verschlußband 18 hat Endslücke 27, mit denen es an den Wänden
17 bzw. 19 angeklebt ist, und ein sich über ein Teil der Deckelwand 25 erstreckendes Mittelstück 29. Das
Mittelstück 29 hat einen Rand 31, welcher eine Abreißkante bildet, entlang welcher ein Teil der
Deckelwand 25 glatt abgerissen werden kann, um die in der Verpackung 10 enthaltenen Zigaretten od. dgl.
freizugeben. Damit sich das aus Papier und Metallfolie bestehende Verbundmaterial der Innenpackung glatt
abreißen läßt, müssen die Endstücke 27 des Verschlußbands 18 an der Innenpackung 16 befestigt sein, und
nicht an der inneren Schachtel 14. Dies ist wichtig, wenn die Innenpackung 16 und die darin enthaltenen
Zigaretten nicht ganz bis an den oberen Rand der inneren Schachtel heranreichen.
In der in F i g. 1 bis 6 gezeigten Ausführung hat die äußere Schachtel 12 eine vordere und eine dieser
gegenüberstehende hintere Wand 20 bzw. 22, welche
i.ber eine obere Deckelwand 24 und eine Bodenwand 26
miteinander verbunden sind. Die Längsseiten der Schachtel 12 sind offen.
Die Deckelwand 24 besteht aus zwei mit den Wänden 20 und 22 einstückigen Wandstücken 3J, bzw. 28. Zur
Ausbildung der Deckelwand 24 ist das Wandstück 28 über das Wandstück 30 gelegt und daran angeklebt
Die Bodenwand 26 ist einstückig mit den vordere^
und hinteren Wänden 20 bzw. 22 gebildet und in ein erstes und ein zweites Teil 32 bzw. 34 unterteilt Das
zweite Teil 34 ist einstückig mit den vorderen und hinteren Wänden 20 bzw. 22 und über eine Falzlinie 36
mit dem ersten Teil 32 verbunden. Das erste Teil 32 ist aus seiner mit dem zweiten Teil 34 fluchtenden Stellung
abwärts verschwenkbar. Die innere Schachtel 14 ist mit dem ersten Teil 32 verbunden, so daß sie um die
Falzhnie 36 herum in die in F i g. 2 gezeigte offene und
zurück in die in F i g. 1 dargestellte geschlossene Stellung klappbar ist
Die Falzlinie 36 ist außerhalb der Mitte der Bodenwand 26 derart angeordnet, daß das erste Teil 32
länger ist als das zweite. Dank dieser Anordnung der Falzlinie 36 läßt sich die innere Schachtel 14 in der
geschlossenen Stellung satt in die äußere Schachtel 12 einpassen und dabei gleichwohl in die geöffnete Stellung
schwenken. Die satte Einpassung der inneren in die äußere Schachtel trägt dazu bei, die Packung geschlossen
zu halten, und ermöglicht die Ausführung der inneren Schachtel 14 in der vollen Höhe der Zigaretten
so daß diese sicher geschützt sind. Die Anordnung der Falzlir.ie 36 bewirkt ferner, daß ein Teil des oberen
Randes der inneren Schachtel 14 in Gleitberührung mit der Unterseite der oberen Wand 24 der äußeren
Schachtel 12 steht. Diese Gleitberührung verhindert nicht nur ein unbeabsichtigtes öffnen der Packung,
sondern trägt auch dazu bei, die innere Schachtel 14 für die Entnahme von Zigaretten in der geöffneten Stellung
festzuhalten. Der durch die Gleitberührung auftretende Reibungswiderstand ist stark genug, daß zum öffnen
und Schließen der Packung ein beträchtlicher Druck auf die betreffende Seite der inneren Schachtel notwendig
ist.
Zweckmäßig ist, wenn sich das erste Teil 32 über etwa 55 bis 60% der Länge der unteren Wand 26 erstreckt.
Innerhalb dieses Bereichs entsteht durch die Gleitberührung ein genügend großer Reibungswiderstand, so daß
sich die innere Schachtel 14 nur unter Aufwendung eines beträchtlichen Drucks zum öffnen oder Schließen der
Packung 10 ausklappen läßt. Innerhalb des genannten
Bereichs ist der notwendige Reibungswiderstand ohne Verformung von Teilen der Packung und ohne
Beschädigung ihres Inhalts erzielbar.
Die Klappbewegung der inneren Schachtel 14 ist durch einen Anschlag an der Unterseite 38 der
Deckelwand 24 begrenzt. Zur Bildung des Anschlags ist eine Lasche 42 aus dem Wandstück 30 der oberen Wand
ausgestanzt, abwärts umgefaltet und an der Unterseite des Wandstücks 30 angeklebt, so daß eine Anschlagkante
40 entsteht.
Die innere Schachtel 14 hat eine vordere und eine dieser gegenüberstehende hintere Wand 44 bzw. 46,
welche über ein Paar Seitenwände 48, 50 miteinander verbunden sind, sowie einen Boden 52. Die Schachtel 14
ist somit bis auf eine Seite ringsum geschlossen. Die oberen Ränder 54 der vorderen und hinteren Wände 44,
46 sowie der Seitenwände 4tf, 50 begrenzen eine öffnung zum Einführen der Innenpackung 16 (F i g. 3).
Die Seitenwand 48 ist aus zwei in Längsrichtung übereinandergelegten und zusammengeklebten Wandstücken
56,58 gebildet Die Wandstücke 56,58 ihrerseits sind einstückig mit den hinteren und vorderen Wänden
46 bzw. 44 verbunden.
Der Boden 52 der inneren Schachtel 14 ist aus zwei
mit der vorderen bzw. der hinteren Wand 44 bzw. 46 einstöckigen Wandstücken 59 bzw. 60 gebildet Die
Seitenwände 48, 50 sind mittels Laschen 62, 64 zusätzlich am Boden 52 befestigt.
ίο Die vorderen und hinteren Wände 44 bzw. 46 sowie
die Seitenwände 48, 50 der inneren Schachtel 14 erstrecken sich in der in die äußere Schachtel 12
eingeschwenkten Stellung (F i g. 5) von der Oberseite der unteren Wand 26 bis zur Unterseite der oberen
Wand 24 der äußeren Schachtel, so daß also die innere Schachtel satt in die äußere eingepaßt ist Beim
Ausklappen der inneren Schachtel 14 bewegt sich der obere Rand 54 ihrer Seitenwand 50 in Gleitberührung
mit der Unterseite der oberen Wand 24 der äußeren Schachtel 12 bis in Anlage an der Anschlagkante 40.
Zum Überwinden des Reibungswiderstandes beim Schließen der Packung muß die äußere Schachtel 12
festgehalten und ein beträchtlicher Druck auf die innere Schachtel 14 ausgeübt werden. Beim Entnehmen einer
Zigarette kann sich die innere Schachtel 14 also nicht frei gegenüber der äußeren bewegen, so daß sich die
Zigarette mühelos mit einer Hand entnehmen läßt.
Zum Verbinden der Schachteln 12 und 14 ist ein entsprechender Teil des Bodens 52 der inneren
Schachtel 14 an das erste Teil 32 der unteren Wand 26 der äußeren Schachtel 12 angeklebt.
In Fig. 7 und 8 sind Zuschnitte 70 bzw. 80 für die äußere bzw. innere Schachtel dargestellt, die einfache
rechteckige Teile sind.
Der Zuschnitt 70 zeigt die vordere und die hintere Wand 20 bzw. 22, die Bodenwand 26 und die Teile 28,30
der oberen Wand 24. Diese sind über jeweils eine Falzlinie 74 bzw. 72 einstückig mit der vorderen bzw.
hinteren Wand 20 bzw. 22 verbunden.
Die Bodenwand 26 setzt sich aus dem ersten und dem zweiten Teil 32 bzw. 34 zusammen, welche über die
Falzlinie 76 bzw. 36 verbunden sind. Das zweite Teil 34 der unteren Wand 26 ist über jeweils eine Falzlinie 75,
77 einstückig mit der vorderen bzw. hinteren Wand 20 bzw. 22 verbunden.
Beiderseits des ersten Teils 32 ist der Zuschnitt 70 eingeschnitten, so daß das erste Teil 32 gegenüber der
Ebene der unteren Wand 26 verschwenkbar ist. Die beiderseitigen Einschnitte können als verbreiterte
so Schlitze ausgeführt sein.
Die zur Bildung der Anschlagkante 40 am Wandstück 30 vorgesehene Lasche 42 ist entlang dreier Schnittlinien
73 aus dem Wandstück 30 ausgestanzt und entlang einer Falzlinie 78 umgefaltet und angeklebt
Der in F i g. 8 gezeigte Zuschnitt 80 läßt die vordere und die hintere Wand 44 bzw. 46 sowie die die beiden
Wände miteinander verbindende Seitenwand 50 erkennen. Letztere ist über jeweils eine Falziinie 82,84 mit der
vorderen bzw. hinteren Wand 44 bzw. 46 verbunden.
Die beiden Teile 56 und 58 der anderen Seitenwand 48 sind über jeweils eine Falzlinie 88 bzw. 86 einstückig mit
der hinteren bzw. vorderen Wand 46 bzw. 44 verbunden.
Die beiden Teile 59 und 60 des Bodens 52 der inneren
Schachtel 14 sind jeweils über eine Falzlinie 90 bzw. 92 einstückig mit der vorderen bzw. hinteren Wand 44 bzw.
46 verbunden. Laschen 62, 64 sind über jeweils eine Falzlinie 94 bzw. 96 einstückig mit den unteren Enden
der Seitenwand 50 bzw. des Wandstücks 58 verbunden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Verpackung, insbesondere für Zigaretten, welche aus zwei ineinanderliegenden, annähernd gleich großen, quaderförmigen Schachteln besteht, die im Bereich zweier benachbarter, schmaler Bodenwände miteinander verbunden und um eine in den Bodenwänden ausgebildete, gemeinsame Falzlinie auseinanderklappbar sind, wobei eine Oberkante der inneren Schachtel beim Herausklappen an der Unterseite der aus zwei zusammengeklebten Wandstücken bestehenden Deckelwand der äußeren Schachtel in gleitende Anlage tritt, und die innere Schachtel an ihrer, der Falzlinie gegenüberliegenden schmalen Deckelwand und die äußere Schachtel an ihren schmalen Längsseiten offen sind, und wobei zwischen den Schachteln eine Einrichtung zum Begrenzen des Klappbereiches vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem inneren Wandstück (30) der Deckelwand (24) eine Lasche (42) ausgestanzt, nach innen umgefaltet und an der Unterseite (38) des Wandstücks (30) festgeklebt ist, die einen quer zur Deckelwand (24) verlaufenden Anschlag (40) für die Oberkante der Seitenwand (21) der inneren Schachtel (14) bildet
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