DE2501114A1 - Schaltungsanordnung fuer ein fluessigkristall-darstellelement - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer ein fluessigkristall-darstellelementInfo
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Description
7766-74/H/Elf
RCA 67,596
US Ser.No. 455,372
vom 27.März 1974
RCA 67,596
US Ser.No. 455,372
vom 27.März 1974
RCA Corporation, New York, N.Y. (V.St.A.)
Schaltungsanordnung für ein Flüssigkristall-Darstellelement
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1.
Flüssigkristall-Darstellsysteme , wie Ziffernanzeigeelemente
beispielsweise in elektronischen Uhren, werden häufig durch integrierte Schaltungen gesteuert. Derartige Schaltungen können mit
einer Batterie betrieben werden und legen an die Rückplatte und an die Segmente des Darstellsystems unipolare (d.h. auf einer
Seite der Null-Linie verlaufende) Wechselspannungen an. Die Rückplatte kann beispielsweise eine relativ niederfrequente unipolare
Spannung einer gegebenen Phase empfangen, während den Segmenten ein Signal der gleichen Frequenz zugeführt werden kann,
das entweder in Phase oder außer Phase mit der Spannung der Rückplatte ist. Nun kann es geschehen, daß der die niederfrequente
unipolare Spannung erzeugende Oszillator der Schaltung ausfällt, obwohl die als Betriebsspannungsquelle für die Treiber-
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schaltung des Flüssigkristallelements dienende Batterie" weiterhin
eine beträchtliche Gleichspannung erzeugt. Unter diesen Umständen, also bei nicht arbeitendem Oszillator und noch vorhandener
Betriebsspannung für die Treibertransistoren, können zwischen gewissen Segmenten des Darstellsystems und seiner Rückplatte
Gleichspannungen auftreten. Diese statischen Spannungen können einen äußerst ungünstigen Einfluß auf die Lebensdauer
des Flüssigkristallelements haben.
Die Erfindung überwindet dieses Problem durch die im Patentanspruch
1 gekennzeichnete Schaltungsanordnung.
In einer Schaltung gemäß der Erfindung wird der Zustand des Oszillators
abgefühlt. Wenn seine Schwingungen aufhören, wird die Gleichspannung für die Treibertransistoren des Flüssigkristallelements
unterbrochen. Die Schaltung enthält vorzugsweise ein Ladungsspeicherglied, das über Strompfad eines Transistors an
eine Betriebsspannungsklemme angeschlossen ist. Die Schwingungen werden der Steuerelektrode des Transistors zugeführt. Wenn diese
Schwingungen vorhanden sind, wird das Ladungsspeicherglied
geladen und zwar bei jeder Periode der Schwingungen einmal. Das LadungsSpeicherglied dient als die Betriebsspannungsquelle.
Wenn die Schwingungen aufhören, wird der Transistor gesperrt und die Ladung des Ladungsspeicherglieds geht in kurzer Zeit
verloren, wodurch die Betriebsspannungsquelle weggenommen wird.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert* Es zeigen:
Figur 1 ein Blockschaltbild eines bekannten Systems mit einem
Flüssigkristall-Anzeigeelement und einer Treiberschaltung,
Figur 2 ein scheraatisches Blockschaltbild des Ausführungsbei-
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spiels gemäß der Erfindung, und
Figur 3 eine genauere Darstellung eines Teils der Schaltungsanordnung
nach Figur 2.
Das Problem, mit dem sich die vorliegende Erfindung befaßt, wird anhand der Darstellung des bekannten Systems in Figur 1 erläutert.
Der Oszillator 10, der mit einer Betriebsspannung V von-5 V
betrieben werden kann, legt eine unipolare Wechselspannung an die integrierte Schaltung 12 an. Die unipolare Wechselspannung
kann beispielsweise eine Frequenz von 30 Hz und eine Amplitude von 5 V haben, d.h. sie kann zwischen 0 V und - 5 V wechseln.
Die integrierte Schaltung 12 kann handelsüblich sein, etwa vom Typ CD4O44AE (vgl. RCA Solid State Data Book COS/MOS Digital
Integrated Circuits for 1973). Sie enthält eine Pegelverschiebungsstufe,
welche die vom Oszillator 10 erzeugten Schwingungen und Eingangsspannungen in Form von blnär-codierten Dezimalsignalen
(BCD) empfängt. Die vier BCD-Spannungen werden an die Stifte 2,3,4,5 angelegt, während die Schwingungen an den Stift
angelegt werden. Die Pegelverschiebungsstufe in der Schaltung ist an einen Decoder angeschlossen, der die BCD-Spannungen
in Signale für die sieben Segmente des Anzeigeelements umwandelt. Der Decoder ist seinerseits mit den Treibertransistoren
des Anzeigeelements gekoppelt. Die Stifte 9 bis 15 der integrierten Schaltung 12 dienen zum Anschluß der sieben Segmente
des Ziffern-Anzeigeelements 14, während für den Anschluß seiner Rückplatte der Stift 1 der Schaltung vorgesehen ist.
Beim Betrieb der in Figur 1 dargestellten Schaltungsanordnung legt die Pegelverschiebungsstufe in der Schaltung 12 verstärkte
Schwingungen an den Stift 1 an. Diese Schwingungen können eine Amplitude von 15 V haben, was bedeutet, daß die Wechselspannung
Ausschläge zwischen 0 V und - 15 V haben kann. Dieses Signal wird an die Rückplatte angelegt. In Abhängigkeit von den
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vier an den Stifen 2 bis 5 empfangenen Steuerspannungen treibt die Pegelverschiebungsstufe ferner den BCD/Sieben-Segment-Decoder
, der seinerseits sein Ausgangssignal der Treiberschaltung des Anzeigeelements in der Schaltung 12 zuführt. Die
Schaltung 12 legt in Abhängigkeit vom Ausgjigssignal des Decoders
und von den verstärkten Schwingungen der Pegelverschiebungsstufe an die entsprechenden Segmente ein unipolares Signal
mit einer Amplitude von 15 V (Spannungshub von O bis - 15V) und 30 Hz an, das entweder in Phase oder außer Phase mit der
Spannung der Rückplatte ist. Wenn beispielsweise das Anzeigeelement die Ziffer "3" anzeigen soll, legt die Treiberschaltung
eine Spannung von 30 Hz in Phase mit der Rückplattenspannung an die Segmente e und f und eine um 180° bezüglich der
Rückplattenspannung phasenverschobene 30 Hz-Spannung an die übrigen Segmente a,b,c,d und g an. Das Ergebnis ist die Simulierung
einer bipolaren Wechselspannung von 30 V über dem Flüssigkristallelement an den Segmenten a,b,c,d und g, während bei den
Segmenten e und f über dem Flüssigkristallelement die Spannung Null liegt. Durch die Erregung mit 30 V wird das Flüssigkristallelement
lichtstreuend, falls es sich um ein Element vom dynamischen Zerstreuungstyp handelt (stattdessen können auch andere
Flüssigkristallelemente verwendet werden, beispielsweise solche, die im erregten Zustand dunkel und im unerregten Zustand hell
sind).
Bei dem in Figur 1 dargestellten System kann es geschehen, daß die Versorgungsspannung Vgg so weit absinkt, daß der Oszillator
10 aufhört zu arbeiten, während die Versorgungsspannung VEE
noch eine beträchtliche Höhe von z.B. - 10 oder - 11 V oder mehr (oder weniger) haben kann. Wenn der Oszillator ausfällt, kann
die Rückplattenspannung auf Massepotential abfallen. Auch die Treibertransistoren erhalten keine Schwingungen mehr. Die Zustände,
die sie annehmen, also ob sie leiten oder nicht, wird jedoch von den Werten der Steuergleichspannungen abhängen, die
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sie vom BCD-Decoder empfangen. Einige dieser Transistoren werden leiten und eine Gleichspannung von fast der Größe der Spannung
VEE statt einer unipolaren Wechselspannung an die betreffenden
, von ihnen angesteuerten Segmente anlegen. Wenn also der Oszillator stehen bleibt und die Rückplattenspannung auf
Massepotential geht, werden zwar einige der Segmente ebenfalls auf Masse absinken, doch werden andere Segmente bei fast der
Spannung VE„ "hängen", da zwischen dem Stift 7 (an den die
Spannung V angelegt wird) und diesen Segmenten über einen
Treibertransistor eine leitende Verbindung hergestellt ist. Wenn man diese Gleichspannungskomponente nicht beseitigt, kann
sie das Flüssigkristallelement beschädigen oder zerstören.
Die Schaltungsanordnung nach Figur 2 zeigt eine Lösung des oben geschilderten Problems gemäß einem bevorzugten Äusführungsbeispiel
der Erfindung. Die Schaltungsanordnung enthält einen Transistor 16, der mit seinem Kollektor 17 an die Klemme der
Versorgungsspannung V-^ und mit seinem Emitter 19 an den Stift 7
der integrierten Schaltung angeschlossen ist. Im Gegensatz zur Schaltungsanordnung nach Figur 1 befindet sich der Emitter-Kollektor-Pfad
eines Transistors also nun zwischen der Betriebsspannungsklemme und dem Stift 7. Die Basis 21 des Transistors 16
ist über den Kondensator C1 mit der Ausgangsklemme des Oszillators
10 gekoppelt, ober den Widerstand 18 ist die Basis 21 ausserdem
an den Emitter 19 des Transistors geschaltet. Der Kondensator C2 ist zwischen den Emitter 19 und den Stift 16 der integrierten
Schaltung geschaltet. Der Stift 16 liegt an der Spannung VDD , d.h. an Masse.
Beim Betrieb der Schaltungsanordnung nah Figur 2 werden, wenn
der Oszillator arbeitet, die Schwingungen über den Kondensator C an die Basis 21 angelegt. Jedesmal, wenn die Oszillatorspannung
auf - 5 V geht, wird der Transistor 16 leitend, so daß Strom von Masse über den Kondensator C2 und den Emitter-Kollektor-Pfad
des Transistors 16 zur Klemme der Spannung VEE fließt. Der Kon-
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densator C- wird in einer sehr kurzen Zeitspanne fast auf - 15 V geladen und legt diese Spannung von - 15 V an den Stift
7 der integrierten Schaltung. Der Widerstand 18 und der Kondensator C2 arbeiten praktisch als Tiefpaßfilter und erzeugen eine
Gleichspannung, deren Wert nahezu gleich der Spannung V„E ist.
Wenn die Spannung V33 so weit absinkt, daß der Oszillator aufhört
zu arbeiten, erscheint an seiner Ausgangsklemme ein Gleichspannungspegel, von dem hier angenommen sei, daß es sich um
Massepotential handelt. Diese Gleichspannung kann nicht durch den Kondensator C gelangen. Der Widerstand 18 legt die Basis
auf das am Emitter herrschende Potential, so daß der Transistor 16 gesperrt wird. Die im Kondensator C2 vorhandene Ladung
fließt nun über gewisse der in der integrierten Schaltung 12 vorhandenen Transistoren ab, und innerhalb einer kurzen Zeitdauer
(gewöhnlich in der Größenordnung von 10 Sekunden) sinkt die Spannung an der Klemme 7 auf Massepotential ab. Dadurch
wird jeder Gleichstrom durch das Flüssigkristallelement beseitigt.
Die Treiberschaltung für ein einzelnes Segment des Anzeigeelements
(die auch als die Entladeschaltung für den Kondensator arbeitet), ist genauer in Figur 3 dargestellt. Sie enthält zwei
Invertertreiberstufen vom COS/MOS-(komplementär-symmetrischen
Metall-Oxid-Halbleiter-)Typ mit Transistor P1, N1 bzw. P2» N3.
Die η-leitenden Transistoren N1 und N2 sind an ihren Emittern
(d.h. Source Elektroden) an den einen Pol des Kondensators C3
geschaltet, während die p-leitenden Transistoren P1 und P2 mit
ihrem Emitter (Source-Elektrode) an der Spannung VDD (Massel
liegen. Jede Inverter-Stufe empfängt an jeder als Eingangsklemme
dienenden Verbindung der beiden Steuerelektroden ein pegelmässig
verschobenes 30 Hz-Signal mit einer Amplitude gleich der Spannung V „. Die zusammengeschalteten Kollektorelektroden
(Drain-Elektroden) der Transistoren P , N-, der einen Inverter-
1 x stufe sind an eines der Segmente angeschlossen, während die
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Kollektoren (Drain-Elektroden) der Transistoren P2 , N2 der anderen
Inverterstufe gemeinsam an die Rückplatte des Flüssigkristall-Ziffernanzeigeelementes
geschaltet sind.
Der Schalter 51 wird in der Praxis durch MOS-Torglieder (Transmission
Gates) gebildet. In seiner dargestellten Position legt der Schalter an die Eingangsklemme 52 die Schwingung 50 an,
die komplementär zur an die Eingangsklemme 54 angelegten Schwingung 54 ist. Bei dem dargestellten Segment handelt es sich
also um ein "gewähltes" Segment, womit gemeint ist, daß es unter normalen Betriebsverhältnissen eine Spannung erhält, die
um 18O° gegen die Rückplattenspannung phasenverschoben ist, so daß eine Wechselspannung mit einer Amplitude praktisch gleich
2 VEE am Flüssigkristallelement erscheinen und dieses erregen
wird.
Beim Betrieb der Schaltungsanordnung gemäß Figur 2 wird der bipolare Transistor 16 vom 30 Hz-Signal mit der Amplitude gleich
der Spannung Vgs angesteuert, wie schon erläutert wurde. Es sei
nun angenommen, daß die Spannung Vgs beträchtlich absinkt, so
daß der Oszillator ausfällt und die Steuerspannung für den Transistor
16 bei Massepotential stehen bleibt. Das Fehlen der Wechselspannung 58 hat zur Folge, daß der Transistor 16 gesperrt
wird. Die Spannung über dem Kondensator C2 ist jedoch zu dieser
Zeit annähernd gleich der Spannung V„E. Es sei ferner angenommen,
daß beim Ausfall des Oszillators die über den Schalter 51 an die Eingangsklemme 52 der Inverterstufe mit den Transistoren
P1, N, angelegte Schwingung 50 bei Massepotential und die an
die Eingangsklemme 56 der Inverterstufe mit den Transistoren P2,
N2 angelegte Schwingung 54 bei der Spannung V— ist. Es versteht
sich, daß die im Pegel verschobenen Schwingungen 50 und 54 innerhalb des Plättchens der integrierten Schaltung 12 aus
der vom Oszillator erzeugten Wechselspannung 58 gewonnen werden, so daß auch die Schwingungen 50 und 54 bei gegebenen statischen
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Pegeln stehenbleiben, wenn die Schwingung 58 verschwindet.
Da , wie erwähnt, die Schwingung 50 bei Massepotential liegt,
wird der Transistor P1 gesperrt und der Transistor N. leitend.
Da die Schwingung 54 den Wert der Spannung V„_, hat, wird der
Transistor Pj leitend und der Transistor Nj gesperrt. Durch den
Tranistor N1 führt also ein leitender Weg niedriger Impedanz
vom Kondensator C2 zu dem in Figur 3 dargestellten Segment.
Ähnlich führt durch den Transistor P2 ein leitender Weg niedriger
Impedanz von Masse zur Rückplatte gemäß Figur 3. Das Flüssigkristallelement selbst hat eine relativ hohe Impedanz. Innerhalb
einer annehmbaren Zeitspanne entlädt sich jedoch der Kondensator C2 durch den Transistor N1, das Flüssigkristallelement
und den Transistor P2 nach Masse. Die Entladedauer liegt in der
Größenordnung von 10 Sekunden und wird weitgehend vom Kapazitätswert des Kondensators C und dem Widerstandswert des Flüssigkristallelements
abhängen.
Bei dem oben gewählten Beispiel hörte der Oszillator mit seinen Schwingungen zu einer Zeit auf, bei der die Wechselspannung 58
auf einem Wert von 0 V lag, doch könnte er die Schwingungen ebensogut beenden, wenn die Wechselspannung 58 den Wert der
Spannung Vgs hat. In diesem Fall wurden bei dem hier beschriebenen
Beispiel die Schwingung 50 bei der Spannung VEE und
die Spannung 54 bei Massepotential liegen. Dies würde bedeuten, daß der Entladeweg des Kondensator C2 durch den Transistor N2,
das Flüssigkristallelement und den Transistor P1 nach Masse führen
würde. Die Entladezeit des Kondensator C2 ist dann ungefähr
die gleiche wie im ersten Fall, nämlich etwa 10 Sekunden.
Wenn die BCD-Eingangsspannungen derart sind, daß der Schalter
die (zur Schwingung 50 komplementäre) Schwingung BÖ" an die Klemme 52 legt, ist das Segment "nicht gewählt". Unter normalen
Betriebsverhältnissen empfängt das nicht gewählte Segment eine
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Spannung, die in Phase mit der Rückplattenspannung ist, so daß über dem Flüssigkristallelement eine Spannung der Größe Null
entsteht. Wenn der Oszillator ausfällt, liegen beide Eingangsklemmen 52 und 56 auf der Spannung V__, so daß die Transistoren
P, und P2 beide leitend sind. Dadurch werden sowohl das nicht
gewählte Segment als auch die Rückplatte auf Masse gelegt, und über den unter dem nicht gewählten Segment liegenden Teil des
Flüssigkristallelements herrscht keine Spannung. Der Kondensator C2 entlädt sich natürlich in amgemessener Zeit durch andere
Invertertreiberstufen innerhalb der integrierten Schaltung und über gewählte Segmente durch das Flüssigkristallelement,
wie bereits beschrieben wurde.
Im Falle eines nicht gewählten Segmentes ist es auch möglich, daß sowohl die Schwingung 5Ö als auch die Schwingung 54 bei
Massepotential stehenbleiben. In diesem Fall wären die Transistoren N1 und N2 gleichzeitig leitend, so daß das nicht gewählte
Segment und die Rückplatte beide auf der Spannung VEE wären,
was auch hier unproblematisch wäre, da die über dem Flüssigkristallelement liegende Spannung null Volt betragen würde.
Wieder wäre dies nur ein augenblicklicher Zustand, da sich der Kondensator C2 innerhalb 10 Sekunden oder einer ähnlichen Zeit
durch andere Schaltkreise innerhalb der integrierten Schaltung nach Art von Figur 3 entlädt und das nicht gewählte Segment und
die Rückplatte auf Massepotential abfallen.
Bei praktischen Ausführungsformen der beschriebenen Schaltungsanordnung
werden die Spannung Vgs und V „ meistens von getrennten
Batterien geliefert. Die elektrischen Kapazitäten dieser Batterien werden so gewählt, daß sie die gleiche Lebensdauer
haben, doch ist es unwahrscheinlich und selten, daß beide Batterien gleichzeitig ausfallen. Wenn die Batterie für die Spannung
V„F zuerst versagt, kann kein bleibender Schaden auftreten.
Wenn aber die Batterie für die Spannung Veo versagt und die
Schwingungen für das Anzeigeelement (Wechselspannung 58 in
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Figur 3) verschwinden, wäre eine Beschädigung des Plüssigkristallelements
in der oben beschriebenen Weise fast sicher. Bei der praktischen Ausführungsform der Schaltung bleibt der Oszillator
im allgemeinen stehen, wenn die Spannung V33 etwas unter
der - 2 V absinkt, und es kann als ganz unnormal bezeichnet werden,
wenn er bei wesentlich niedrigeren Spannungen als - 1,5 V noch arbeitet.
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Claims (6)
1.1/ Schaltungsanordnung für ein Flüssigkristall-Darstellelement,
insbesondere einer Uhr, das wenigstens zwei Elektroden hat, mit einem Oszillator, der eine unipolare Wechselspannung erzeugt,
und mit einer von einer Betriebsgleichspannung gespeisten Treiberschaltung, die in Abhängigkeit von der vom Oszillator erzeugten
Wechselspannung zwischen die beiden Elektroden des Flüssigkristallelements zu dessen Betrieb eine bipolare Wechselspannung
anlegt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anordnung (Transistor 16) vorgesehen ist, die in Abhängigkeit
von einem das Vorhandensein der unipolaren Wechselspannung feststellenden Fühlglied (C1) der Treiberschaltung (12
mit P1, N1, P2, N2) die Betriebsgleichspannung (VEE) wegnimmt,
wenn die unipolare Wechselspannung ausfällt.
2.) Schaltungsanordnung nach Anspruch l,da durch gekennzeichnet , daß die vom Fühlglied (C1) abhängige
Anordnung einen Schalter (Transistor 16) enthält.
3.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Fühlglied ein Wechselstromelement
(Kondensator C1) enthält, daß die vom Fühlglied abhängige
Anordnung einen mit Wechselstrom betriebenen Schalter (Transistor 16) enthält, und daß das Wechselstromelement (C1)
die unipolare Wechselspannung dem Schalter (16) zuführt, der sich bei Aufhören der unipolaren Wechselspannung öffnet.
4.) Schaltungsanordnung nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet
, daß das Wechselstromelement ein Kondensator (C1) ist, während der Schalter ein Transistor (16) ist,
dessen Steuerelektrode (21) mit dem Kondensator (C.) gekoppelt ist, und dessen beide Hauptelektroden (17,19) an eine Gleich-
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spannung (V„„) führende Klemme bzw. an den einen Pol eines zwei-
.Ei-Ei
ten Kondensators (C2) angeschlossen sind, dessen anderer Pol
auf einem Bezugspotential (Masse) liegt.
5») Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet
, daß die Treiberschaltung (P1, N1, P2,
N2) an den einen Pol des zweiten Kondensators (C3) angeschlossen
ist.
6.) Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsgleichspannung für die Treiberschaltung (P , N , P0, N9) von
einem Kondensator (c„) gäLiefert wird, der von der unipolaren
Wechselspannung in einem geladenen Zustand gehalten wird, und daß die von dem Fühlglied (C1) abhängige Anordnung einen mit
dem Kondensator (C_) zusammengeschalteten Schalter (Transistor 16) enthält, der aufgrund des Vorhandenseins der unipolaren
Wechselspannung geschlossen und bei Abwesenheit dieser Spannung geöffnet ist.
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