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DE2500731A1 - Einrichtung zum spannen von tauen, seilen oder draehten - Google Patents

Einrichtung zum spannen von tauen, seilen oder draehten

Info

Publication number
DE2500731A1
DE2500731A1 DE19752500731 DE2500731A DE2500731A1 DE 2500731 A1 DE2500731 A1 DE 2500731A1 DE 19752500731 DE19752500731 DE 19752500731 DE 2500731 A DE2500731 A DE 2500731A DE 2500731 A1 DE2500731 A1 DE 2500731A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disks
clamping device
discs
rope
ropes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752500731
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Magg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19752500731 priority Critical patent/DE2500731A1/de
Priority to ZA757738A priority patent/ZA757738B/xx
Priority to SE7513969A priority patent/SE7513969L/xx
Priority to US05/640,327 priority patent/US4054265A/en
Priority to AU87636/75A priority patent/AU493287B2/en
Priority to ES443715A priority patent/ES443715A1/es
Priority to FR7540278A priority patent/FR2297182A1/fr
Priority to GB322/76A priority patent/GB1522082A/en
Priority to IT67036/76A priority patent/IT1055761B/it
Priority to JP51001965A priority patent/JPS5195347A/ja
Priority to NL7600184A priority patent/NL7600184A/xx
Publication of DE2500731A1 publication Critical patent/DE2500731A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/60Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans adapted for special purposes
    • B66D1/74Capstans
    • B66D1/7415Friction drives, e.g. pulleys, having a cable winding angle of less than 360 degrees
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G11/00Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
    • F16G11/12Connections or attachments, e.g. turnbuckles, adapted for straining of cables, ropes, or wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Retarders (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Forwarding And Storing Of Filamentary Material (AREA)

Description

R. Magg
G. Siegmann
Kressbronn / Bo
Einrichtung zum Spannen von Tauen, Seilen oder Drähten
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Spannen von Tauen, Seilen oder Drähten nach Art einer Seilwinde, bei der das zu spannende Tau über ein von Hand oder motorisch angetriebenes Glied geführt und die insbesondere auf Segeljachten als Schoot- oder Ankerwinsch verwendbar ist, und betrifft eine zweckmässige und in vorteilhafter Weise verwendbare Ausgestaltung einer derartigen Spanneinrichtung.
Winden, mittels denen Lasten unter Zuhilfenahme eines auf einer antreibbaren Trommel aufgewickelten Seiles, einer Kette oder eines ähnlichen Zugorganes zu heben oder heranzuziehen sind, sind bereits in einer Vielzahl unterschiedlicher Ausgestaltung bekannt und werden in nahezu allen Bereichen der Technik mit Erfolg angewandt. Bei allen diesen Windenausführungen wird das Zugorgan durch Eingreifen in eine Verzahnung oder durch die Eigenreibung auf der Trommel bzwo Festsetzen des Seiles gehalten, so dass in diesem Fall, um auch bei hohen Belastungen eine ausreichende Reibungskraft zu gewährleisten, das Seil mitunter mehrfach um die Trommel gewickelt werden muss.
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Tau- oder Seilwinden werden bevorzugt auch auf Schiffen, insbesondere auch Segeljachten als Schoot- oder Ankerwinsch verwendet, um die bei der Bewegung von Segeln, Fallen oder Anker erforderlichen hohen Kräfte aufzubringen. Bei allen bekannten Wlnschausführungen, die vielfach auch mit Sperrmachanismen in Form von Sperrklinken oder Bremsen versehen sind, um ein Rückrutschen der Trommel zu verhindern, ist es erforderlich, das Tau ein- oder mehrfach um die Trommel zu legen, um die notwendige Reibung zu erhalten. Beim Fieren, d.h. beim Lösen des Taues, muss dann dieses einige Umdrehungen von der Trommel genommen werden und die Schoot kann nur durch Rutschen des Taues auf der Trommel gefiert werden. Dieser Vorgang dauert in den meisten Fällen zu lange, so dass bei Wettfahrten wertvolle Zeit ungenutzt verstreicht, bis ein Segel in die gewünschte Stellung gebracht ist. Ausserdem ist die Gefahr, dass das Tau sich vertörnt, sehr gross. Des weiteren haben die bisher benutzten Winschen den Nachteil, dass eine schnelle Bedienung durch eine Person nicht möglich ist, vielmehr ist von einem Besatzungsmitglied das Tau dichtzuholen und von einem anderen ist die Kurbel zum Antreiben der Trommel zu betätigen.
Es ist demnach Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zum Spannen von Tauen, Seilen oder Drähten zu schaffen, die die Nachteile der bekannten Windenausführungen nicht aufweist, sondern die es ermöglicht, auf äusserst einfache Weise und ohne grossen Bauaufwand ein Tau oder ein anderes Zugorgan äusserst zuverlässig zu spannen und auch sofort wiederum zu lösen, ohne dass dazu das Tau mehrfach um eine Trommel gelegt werden muss. Ausserdem soll die Bedienung, selbst wenn grosse Kräfte aufzubringen sind, von einer Person ohne Schwierigkeit vorzunehmen sein und es soll bei einem Einsatz auf Schiffen problemlos ein langsames kontinuierliches Fieren, ohne dass das Tau auf der Trommel rutscht, oder ein plötzliches Fieren des Taues von einer bestimmten Länge möglich sein.
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Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass das angetriebene Glied der Spanneinrichtung aus zwei vorzugsweise fest oder trieblich miteinander verbundenen kegeligen Scheiben besteht, die mit ihren Kegelflächen einander zugekehrt sind und eine keilförmige Öffnung einschliessen, in der das zu spannende Tau auf einem Teil des Umfangs der Scheiben eingespannt ist.
Zweckmassig ist es hierbei, die kegeligen Scheiben drehfest auf einer mittels einer Kurbel versehenen oder mit einem Antriebsmotor verbundenen Welle zu lagern oder mit dieser trieblich zu verbinden, die in einer Platte oder einem ortsfesten Bauteil, beispielsweise auf dem Schiffsdeck, drehbar gehalten ist.
Bei einer Spanneinrichtung mit parallel zueinander angeordneten kegeligen Scheiben ist es angebracht, einen in die durch deren kegeligen Flächen gebildete keilförmige Öffnung hineinragender Abweiser vorzusehen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Spanneinrichtung ergibt sich des weiteren dadurch, wenn die Scheiben zwischen zwei gegeneinander verspannbaren, vorzugsweise mit Aussparungen zu deren Aufnahme versehene Platten eingesetzt werden.
Eine bevorzugte, insbesondere als Winsch für Segeljachten verwendbare Ausführungsform der erfindungsgemässen Spanneinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Rotationsachsen der Scheiben gegenüber der Achse der Antriebswelle geneigt angeordnet sind, und zwar derart, dass bei Neigung einer oder beider Scheiben diese zueinander keilförmig verlaufen. Hierbei ist es angebracht, die Scheiben mittels Wälzlager drehbar in den diese aufnehmenden Platten abzustützen und die in diese eingearbeiteten Aussparungen rotationssymetrisch zu den Rotationsachsen der Scheiben anzuordnen.
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Der Antrieb der Scheiben ist bei dieser Ausgestaltung zweckmässigerweise in der Art zu bewerkstelligen, dass die Scheiben mit einer kreisförmigen zentrischen Freisparung versehen sind und dass in deren Innenmantelfläche jeweils eine Verzahnung eingearbeitet ist, in die ein auf der exzentrisch zur Freisparung gelagerten Antriebswelle angeordnetes Zahnrad eingreift, oder dass die Scheiben auf zueinander geneigt angeordneten Hülsen oder ähnlichen Bauteilen drehbar gelagert und auf ihren Aussenmantelflächen Verzahnungen vorgesehen sind, die in eine mittels einer Kurbel oder durch einen Antriebsmotor antreibbare Zahnräder eingreifen.
Um den Reibwiderstand zu erhöhen, ist es ferner vorteilhaft, die Scheiben auf ihren kegeligen Flächen jeweils ganz oder teilweise mit einem rutschfesten Belag, einer radial oder tangential zu einem Grundkreis verlaufenden Verzahnung, mit noppenartigen Profilierungen od.dgl. zu versehen.
Der vorschlagsgemässen Spanneinrichtung kann des weiteren auch eine eine Selbsthemmung der Scheiben hervorrufende Vorrichtung zugeordnet werden.
Eine gemäss der Erfindung ausgebildete Einrichtung zum Spannen von Tauen, Seilen oder Drähten ist nicht nur äusserst einfach in der konstruktiven Ausgestaltung und damit ohne Schwierigkeiten und ohne grossen Fertigungsaufwand herstellbar, sondern auch betriebssicherfleicht zu handhaben und vielseitig verwendbar. Wird nämlich die Spanneinrichtung aus zwei kegeligen drehbar gelagerten und antreibbaren Scheiben gebildet, die gegenüber der Antriebsachse geneigt angeordnet sein können, in deren keilförmige Öffnung das zu spannende Tau einzusetzen ist, so wird dieses durch die Spannkraft selbsttätig in die keilförmige öffnung hineingezogen und festgehalten. Zur Bedienung der Spanneinrichtung ist somit stets nur eine Person erforderlich, wobei von dieser sowohl das Tau eingelegt als auch die Kurbel bedient werden kann.
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Ein Durchrutschen des Taues ist völlig ausgeschlossen, denn das Tau wird, je grosser die Spannkraft ist, durch diese zwischen den keilförmigen Scheiben verspannt. Und da aufgrund der vorgesehenen Ausgestaltung das Tau nur noch mit etwa einer halben Umdrehung auf der Winsch liegt, ist auch ein Verwickeln nicht möglich.
Bei einer Verwendung der erfindungsgemässen Spanneinrichtung auf einer Segeljacht ist es somit ohne weiteres zu bewerkstelligen, das gesamte Tau sofort zu lösen und dieses auch langsam und kontinuierlich aufzufieren oder das Tau um eine bestimmte Länge zu lösen. Dabei wird, insbesondere beim Dichtholen einer Schoot, nicht nur gegenüber der seitherigen Verfahrensweise eine Bedienungsperson weniger benötigt, sondern es ist vor allem ein genaueres Auffieren und Dichtholen als bisher ohne Schwierigkeiten vorzunehmen.
Die vorschlagsgemässe Spanneinrichtung ist somit sehr vielseitig zum Spannen von Zugorganen, wie Tauen, Seilen, Drähten und selbst feingliedrige Ketten, verwendbar, wobei auch endlose Zugorgane gespannt werden können, und auch als Winde vielseitig einsetzbar. Dabei ist bei geringer Störanfälligkeit stets eine hohe Betriebssicherheit bei einfacher Bedienung, in dem lediglich das zu spannende Zugorgan zwischen die anzutreibenden Scheiben einzulegen ist, gegeben.
Weitere Einzelheiten der vorschlagsgemässen Spanneinrichtung sind deti in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen zu entnehmen, die nachfolgend im einzelnen erläutert sind. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine aus zwei fest ineinander verbundenen und parallel zueinander angeordneten Scheiben gebildete Spanneinrichtung,
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Fig. 2 die Spanneinrichtui.j nach Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 3 eine aus zwei zueinander geneigt angeordneten und in Platten abgestützten Scheiben gebildete Spanneinrichtung,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV durch die Spanneinrichtung nach Fig. 3 mit unterschiedlich gestalteten Plattenoberflächen,
Fig. 5 ein andersartiges Ausführungsbeispiel einer Spanneinrichtung nach Fig. 3,
Fig. 6 eine Draufsicht auf das bei der Spanneinrichtung nach Fig. 5 vorgesehene Klinkensperre und
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6.
Die in Fig. 1 dargestellte und mit 1 bezeichnete Einrichtung zum Spannen eines Taues 2 besteht im wesentlichen aus zwei kegeligen Scheiben 11 und 12, die fest miteinander und trieblich mit einer Welle 13 verbunden sind, an deren mehrkantigem Ende 13' eine mit einem Griff 14' versehene Kurbel 14 angebracht ist. Die die Scheiben 11 und 12 antreibende Welle 13 ist hierbei in einer Platte 15 drehbar gelagert, die in einer Ausnehmung 18 eingearbeitet ist, um die Spanneinrichtung 1 auf einfache Weise auf einen an einer Halteplatte 3 vorgesehenen Bolzen 4 befestigen zu können.
Die Scheiben 11 und 12 sind derartig auf der Welle 13 angeordnet, dass deren kegelige Flächen 19 und 20 einander zugekehrt sind. Auf diese Weise wird zwischen den kegeligen Scheiben 11 und 12 eine keilförmige Öffnung 21 geschaffen, in der das Tau 2 eingespannt wird. Ausserdem sind auf den kegeligen Flächen 19 und 20 rutschfeste Beläge 16 aufgebracht, und es ist, wie es insbesondere der Fig. 2 entnommen werden kann, ein in die keilförmige Öffnung 21 hineinragende Abweiser vorgesehen,
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'durch den das Teil 2 aus der keilförmigen Öffnung 21 herausgeführt wird, um ein Verwickeln auszuschliessen.
Soll das Tau 2 mittels der Spanneinrichtung 1 gespannt werden, so ist dieses lediglich mit einer halben Umdrehung in die keilförmige Öffnung 21 einzulegen und die Scheiben 11 und 12 sind mittels der in Pfeilrichtung zu verdrehenden Kurbel anzutreiben. Das Tau 2 wird, da die Spanneinrichtung 1 fest mit der ortsfesten Halteplatte 3 verbunden ist, sobald es an den kegeligen Flächen 19 und 20 der Scheiben 11 und 12 zur Anlage kommt, von selbst nach innen in die keilförmige Öffnung 21 hineingezogen und fest gegen die kegeligen Flächen 19 und 20 gepresst, so dass es nicht durchrutschen kann. Durch Verdrehen der Kurbel 14 ist somit das Tau 2 mehr oder weniger fest zu spannen. Dabei ist es ausreichend, wenn das zu spannende Tau die Scheiben 11 und 12 etwa auf einem halben Umfang einschliesst. Mittels des Abweisers 17 wird das Ende des Teils 2 aus der keilförmigen Öffnung 21 herausgeführt, so dass ein Verwickeln mit dem einlaufenden Tau ausgeschlossen ist.
Bei dem Aus-führungsbeispiel einer Spanneinrichtung 31 nach den Fig. 3 und 4 zum Spannen einer Schoot 32 sind die mit kegeligen Flächen 63 und 64 versehenen Scheiben 41 und 42 in Platten und 44 eingesetzt, die dazu mit Aussparungen 54 bzw. 55 versehen sind. Die Platte 44 ist hierbei auf einem Schiffsdeck 33 befestigt. Zur Abstützung der gegenüber den Platten 43 und 44 verdrehbaren Scheiben 41 und 42 dienen Wälzlager 45 und 46. Die Scheiben 41 und 42 sind bei diesem Ausführungsbeispiel mit ihren Rotationsachsen A und B gegenüber der Achse C, der diese tragenden Welle 49 geneigt, so dass die von den kegeligen Flächen 63 und 64 eingeschlossene kreisförmige Öffnung 65 zur Aufnahme der Schoot 32 sich nur auf einen Teil des Umfanges erstreckt und auch bei Rotation der Scheiben 41 und 42 jeweils an der gleichen Stelle verbleibt.
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Zum Antrieb der mit kreisförmigen Freisparungen 66 und 67 versehenen Scheiben 41 und 42 sind auf der exzentrisch zu diesen angeordneten Antriebswelle 49 drehfest angebrachte Kegelräder und 51 vorgesehen, die in Innenverzahnungen 52 bzw. 53 der Scheiben 41 und 42 eingreifen. Über ein Getriebe 48 steht die Welle mit einer Welle 47 in Triebverbindung, die an einen nicht dargestellten Motor oder einer sonstigen Antriebseinrichtung angeschlossen ist. Mittels die Scheiben 41 und 42 durchgreifender Schrauben 56 sind die diese tragenden Platten 43 und 44 fest miteinander verspannt, so dass die von der Schoot 32 aufgebrachten Druckkräfte von dem Schiffsdeck 33 aufgenommen werden. Ausserdem ist die Lagerstelle der Antriebswelle 49 durch eine Platte 59 abgedeckt.
Anstelle der zum synchronen Antrieb der Scheiben 41 und 42 vorgesehenen Zahnräder 50 und 51 ist es selbstverständlich auch möglich, nur eine der Scheiben 41 und 42 mit der Antriebswelle 49 trieblich zu verbinden und die Verzahnung 57 und 58 derart auszugestalten, dass diese ineinander greifen, so dass die Scheiben 41 und 42 somit angetrieben werden. Auch durch den Anpressdruck der Schoot 32 ist ein gemeinsamer Antrieb der Scheiben 41 und 42 zu bewerkstelligen.
Wird bei rotierenden Scheiben 41 und 42 die Schoot 32 in die keilförmige Öffnung 65 eingelegt, so wird diese von selbst gegen die Scheiben 41 und 42 gezogen und fest zwischen diesen eingespannt. Da sich die Öffnung 65 zur einlaufenden Schoot 32 hin öffnet, wird diese nicht nur zuverlässig festgehalten, sondern auch von selbst wiederum freigegeben. Das Getriebe 48 kann hierbei mit einer Rutschkupplung versehen sein, damit die Scheiben 41 und 42 nicht ständig angetrieben werden. Beim Auffieren beispielsweise ist somit lediglich das freie Ende der Schoot aus der keilförmigen Öffnung 65 herauszureissen, um die Schoot nachrutschen zu lassen. Beim Einziehen der Schoot 32 in die keilförmige Öffnung 65 wird dagegen, selbst wenn die Scheiben und 42 nicht angetrieben werden, diese sofort festgehalten, da sie sich zwischen den kegeligen Flächen 63 und 64 der Scheiben und 42 verklemmt.
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Um die Verklemmung zu unterstützen, können die Scheiben 41 und 42, wie es in Fig. 4 in unterschiedlichen Ausgestaltungen gezeigt ist, mit einer radial gerichteten Verzahnung 58 oder mit einer Verzahnung 60, deren Zähne tangential zu einem Grundkreis verlaufen, versehen sein. Es ist in gleicher Weise aber auch möglich, die Scheiben 41 und/oder 42 mit einer noppenartigen Profilierung 61 oder mit einem rutschfesten Belag 62 auszustatten.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Spanneinrichtung 71 sind die mit kegeligen Flächen 97 und 98 versehenen Scheiben 81 und 82 ebenfalls gegenüber der Antriebsachse geneigt, so dass die von den Scheiben 81 und 82 gebildete keilförmige Öffnung 90, in der das Tau 72 oder eine Schoot eingespannt wird, sich nur über einen Teil des Umfanges erstreckt. Zur Halterung der Scheiben und 82 dienen wiederum Platten 83 und 84, wobei die Platte 84 auf einer Tragplatte 93 oder dem Schiffsdeck befestigt ist. Mittels einer Spannschraube 88 sind die Platten 83 und 84 miteinander verspannt, so dass die von dem Tau 72 aufgebrachte Zugkraft auf die Platte 73 übertragen wird.
Die Scheiben 81 und 82 sind hierbei auf zur Senkrechten geneigt angeordneten und drehfest miteinander verbundenen Buchsen 85 und 86 drehbar gelagert, die somit deren geneigten Rotationsachsen A und B bilden. Ausserdem weisen die Buchsen 85 und 86 eine durchgehende Bohrung 87 auf, die von der Spannschraube 88 durchgriffen wird. Auf diese Weise ist es möglich, die Platten 83 und 84, in denen die Scheiben 81 und 82 mittels Wälzlager 89 und 90 abgestützt sind, und die die Spannkraft aufzunehmen haben, fest miteinander zu verbinden.
Zum Antrieb der kegeligen Scheiben 81 und 82 ist eine Handkurbel 96 vorgesehen, die über eine Welle 93 mit zwei Kegelrädern 94 und 95 .verbunden ist. Die Kegelräder 94 und 95 greifen in auf der Aussenmantelfläche der Scheiben 81 und 82 eingearbei-
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tetenVerzahnungen 91 und 92 ein, so dass durch Verdrehen der Kurbel 96 die Scheiben 81 und 82 der Spanneinrichtung 71 verdreht und das in die kreisförmige Öffnung 99 eingelegte Teil 92 eingezogen und festgehalten bzw. gespannt wird.
Um ein selbsttätiges Zurückdrehen des synchron angetriebenen Scheiben 81 und 82 auszuschliessen, ist der Spanneinrichtung bei diesem Ausführungsbeispiel eine in Fig. 5 mit 101 bezeichnete Vorrichtung zur Erzeugung einer Selbsthemmung zugeordnet. Auf dem als Vierkant ausgebildeten Ende 93' der durch die Kurbel 96 antreibbaren Welle 93 sind dazu, wie es insbesondere der Fig. 6 entnommen werden kann, drehfest zwei Hülsen 102 und 103 gelagert, die miteinander über ein Gewinde 105 und eine Schraube 106 verbunden sind. Die Öse 103 weist hierbei eine Schrägfläche 104, an der die Nabe 107 der Kurbel 96 mit einer Schrägfläche 108 anliegt, auf.
Die Hülse 102 und die Nabe 107 sind des weiteren jeweils mit einer Konusfläche 112 bzw. 113 ausgestattet, zwischen denen ein Zahnrad 10.9 mittels eines an diesem angebrachten Bundes 110 gelagert ist. Zwischen dem Bund 110 und der Hülse 102 bzw. der Nebe 107 ist jeweils ein Kunststoffring 111 eingesetzt. Das Zahnrad 109 wirkt mit einer Sperrklinke 114 zusammen, die entgegen der Kraft einer Feder 116 auf einen Bolzen verschwenkbar gelagert ist.
Wird die Kurbel 96 in Pfeilrichtung verdreht (Fig, 6), so wird das Zahnrad 109 mitgenommen, da dessen Bund 110 durch Auflaufen der Schrägfläche 108 der Nabe 107 auf der Schrägfläche 104 der Hülse 103 somit fest zwischen den Konusflächen 112 und 113 eingespannt ist. Bei einer Rückdrehung der Kurbel 96, indem diese beispielsweise losgelassen wird, rastet die Sperrklinke 114 in dem Zahnrad 109 ein, so dass die Welle 93, da zwischen dem Zahnrad 109 und der Hülse 102 eine kraftschlüssige Verbindung herge-
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stellt ist, festgehalten -wird. Wird dagegen die Kurbel 96 von Hand.zurückgedreht, so werden durch einen an deren Nabe angebrachten Anschlag 117 die Hülsen 102 und 103 mitgenommen, wobei die durch den Bund 110 des Zahnrades 109 erzeugte Reibungskraft zu überwinden ist. Und da die Welle 93 drehfest mit den Hülsen 102 und 103 verbunden ist, werden somit auch die Zahnräder 9h und 95 sowie die kegeligen Scheiben 81 und 82 entgegen der Spannrichtung verdreht und das Tau 72 kann mehr oder weniger aufgefiert werden.
Selbstverständlich ist es möglich, die Vorrichtung 101 in gleicher oder ähnlicher Ausgestaltung auch den Ausführungsbeispielen von Spanneinrichtungen nach den Fig. 1 und 3 zuzuordnen, um ein kontrolliertes Lösen der Taue zu ermöglichen.
A 7431 e.-hb
9. Januar 1975
609829/0081

Claims (10)

  1. Patentansprüche
    Einrichtung zum Spannen von Tauen, Seilen oder Drähten nach Art einer Seilwinde, bei der das zu spannende Tau über ein von Hand oder motorisch angetriebenes Glied geführt und die insbesondere auf Segeljachten als Schoot- oder Ankerwinsch verwendbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das angetriebene Glied der Spanneinrichtung (1; 31; 71) aus zwei vorzugsweise fest oder trieblich miteinander verbundenen kegeligen Scheiben (11, 12; 41, 42; 81, 82) besteht, die mit ihren Kegelflächen (19, 20; 63, 64; 97, 98) einander zugekehrt sind und eine keilförmige Öffnung (21; 65; 99) einschliessen, in der das zu spannende Tau (2; 32; 72) auf einem Teil des Umfangs der Scheiben (11, 12; 41, 42; 81, 82) eingespannt ist.
  2. 2. Spanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kegeligen Scheiben (11, 12; 41, 42; 81, 82) drehfest auf einer mittels einer Kurbel (14; 96) versehenen oder mit einem Antriebsmotor (Getriebe 48) verbundenen Welle (13; 49; 91) gelagert oder mit dieser trieblich verbunden sind, die in einer Platte (15; 83, 84) oder einem ortsfesten Bauteil, beispielsweise auf dem Schiffsdeck (33), drehbar gehalten ist.
  3. 3. Spanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei parallel zueinander angeordneten kegeligen Scheiben (11, 12) ein in die durch deren kegelige Flächen (19, 20) gebildete keilförmige Öffnung (21) hineinragender Abweiser (11) vorgesehen ist.
    609829/0081
  4. 4. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (4l, 42; 81, 82) zwischen zwei gegeneinander verspannbaren, vorzugsweise mit Aussparungen (54, 55) zu deren Aufnahme versehene Platten (43, 44; 83, 84) eingesetzt sind.
  5. 5. Spanneinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder beide Rotationsachsen (A, B) der Scheiben (41, 42; 81, 82) gegenüber der Achse (C) der Antriebswelle (49; 93) geneigt angeordnet sind, und zwar derart, dass bei Neigung einer oder beider Scheiben (41, 42; 81, 82) diese zueinander keilförmig angeordnet sind.
  6. 6. Spanneinrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (41, 42; 81, 82) mittels Wälzlager (45, 46; 89, 90) drehbar in den diese aufnehmenden Platten (43, 44 bzw. 83, 84) abgestützt sind und dass die in diese eingearbeiteten Aussparungen (54, 55) rotationssymetrisch zu den Rotationsachsen (A, B) der Scheiben (41, 42; 81, 82) verlaufen.
  7. 7. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (41, 42) jeweils mit einer kreisförmigen zentrischen Freisparung (66, 67) versehen sind und dass, in deren Innenmantelfläche eine Verzahnung (52, 53) eingearbeitet ist, in die ein auf der exzentrisch zur Freisparung (66, 67) gelagerten Antriebswelle (49) angeordnetes Zahnrad (50, 51) eingreift.
    609829/0081
  8. 8. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (81, 82) auf zueinander geneigt angeordneten Hülsen (85, 86) oder ähnlichen Bauteilen drehbar gelagert und dass auf ihren Aussenmantelflachen Verzahnungen (91, 92) vorgesehen sind, die in eine mittels einer Kurbel (96) oder durch einen Antriebsmotor antreibbare Zahnräder (94, 95) eingreifen.
  9. 9. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (11, 12; 41, 42; 81, 82) auf ihren kegeligen Flächen (14, 20; 63, 64; 97, 98) jeweils ganz oder teilweise mit einem rutschfesten Belag (16; 62), einer radial oder tangential zu einem Grundkreis verlaufenden Verzahnung (57, 58, 60) mit noppenartigen Profilierungen (61) od.dgl. versehen sind»
  10. 10. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Spanneinrichtung (71) eine eine Selbsthemmung der Scheiben (81, 82) hervorrufende Vorrichtung (101) zugeordnet ist.
    A 7431 e-hl
    9. Januar 1B75
    609829/0081
DE19752500731 1975-01-10 1975-01-10 Einrichtung zum spannen von tauen, seilen oder draehten Withdrawn DE2500731A1 (de)

Priority Applications (11)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752500731 DE2500731A1 (de) 1975-01-10 1975-01-10 Einrichtung zum spannen von tauen, seilen oder draehten
ZA757738A ZA757738B (en) 1975-01-10 1975-12-10 Tensioning device for ropes,cables or wires
SE7513969A SE7513969L (sv) 1975-01-10 1975-12-11 Anordning for spenning av linor, rep eller tradar
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