DE2500331A1 - Anlasser fuer explosionsmotoren - Google Patents
Anlasser fuer explosionsmotorenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- F02N11/10—Safety devices
-
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
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Description
Dipl.-Ing. H. Sauenlana Dr.-Irg. R. König · Djpl.-Ing. K.^fergen
6. Januar 1975 29 824 B
ISKRA - Zdru^eno podjetje ζ ο, sub'. οβ, KRANJ. Jugoslawien
Savska loka 4
"Anlasser für Explosionsmotoren"
Gegenstand der Erfindung ist ein Anlasser mit Läuferbremse für Explosionsmotoren·
Anlasser besitzen eine eingebaute Überholkupplung zum Trennen der starren Verbindung zwischen Anlasser-Ritzel
und seinem Läufer in dem Moment, wenn sich das Ritzel nach dem Zünden schneller als der Läufer zu drehen beginnt.
Auf diese Weise verbleibt bis zu einer bestimmten Umdrehungszahl des Motors die Drehgeschwindigkeit
des Läufers in den Grenzen zulässiger Belastungen· Bei neueren Explosionsmotoren ist es aufgrund höherer Drehzahlen
erforderlich, in den Anlasser eine Läuferbremse einzubauen, da die Überholkupplung bei hohen Drehzahlen
kein zufriedenstellendes Trennen zwischen dem Anlasserritzel und seiner Läuferwelle ermöglicht·
Bei bekannten Anlassern wird der erforderliche Bremseffekt gewöhnlich auf zweierlei Weise erzielt. Einmal
wird der erforderliche Bremseffekt mit einer besonderen elektrischen Wicklung am Stator erzielt^ Diese
Ausführung besitzt außer der Vergrößerung der Baumaße des Anlassers den Nachteil eines zusätzlichen elektrischen
Energieverbrauches sowie erhöhter Störanfällig-
K fu
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keit. Die Herstellung des Anlassers ist zudem aufwendig und teuer0
Bei der anderen bekannten Ausführung ist am Läufer eine
Reibungsbremse befestigt, bei der die erforderliche Druckkraft durch eine Feder erreicht wird. Diese Ausführung
weist zwei wesentliche Nachteile auf: Eine Bremse mit Federdruck besitzt einen großen Bremsmomentbereich,
so daß das rechtzeitige Abbremsen des Läufers oftmals ungewiß ist. Außerdem setzt die Bremse die
Leistung des Anlassers auch im Arbeitsdrehbereich herab.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Anlasser mit einer Bremsvorrichtung zu schaffen, die
bei hohen Drehzahlen des Ritzels ein genügendes Bremsmoment gewährleistet, dieses jedoch bei Arbeitsdrehzahlen
des Läufers möglichst herabsetzt.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht in einem Anlasser mit einer einfachen Zentrifugalbremse am Läufer, deren
mit der zweiten Potenz der Drehgeschwindigkeit wachsendes Bremsmoment bei Umdrehungszahlen ausreicht, bei
denen das Ritzel den Läufer überholt und das bei zum
Anlassen des Explosionsmotors erforderlichen Drehgeschwindigkeiten des Läufers vernachlässigt werden
kann. Der Bereich des Bremsmoments hängt dabei nur vom Reibungskoeffizienten ab. Die Zahl der verschiedenen
Bauteile bewegt sich je nach Montagemöglichkeit der Bremse am Läufer zwischen eins und drei0 Hierdurch
ergibt sich eine einfache und preiswerte Ausführung. Im einzelnen besteht die Erfindung darin, daß auf
einem mit dem Läufer des Anlassers verbundenen Träger in Nuten und Ansätzen Segmente angeordnet sind, die
sich unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft radial
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nach außen gegen eine Bremsfläche bewegen können.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des näheren
erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Anlasser mit drei Montagemögliohkeiten der Zentrifugalbremse;
und
Fig. 2 bis 9 Ausführungsbeispiele der einzelnen Teile
der Zentrifugalbremse·
Die Zentrifugalbremse besteht aus einem am Umfang Nuten 2 und Ansätze 3 aufweisenden Träger 1. Der Träger 1 ist
form- oder kraftschlüssig an einem Läufer 8 des Anlassers befestigt. In die Ansätze 3 des Trägers 1 greifen
Segmente 4 ein, die aus einem Bremsmaterial hergestellt sind und sich an den Ansätzen 3 der Platte 1 in radialer
Richtung frei bewegen können. Beim Drehen des Läufers drehen sich der Träger 1 und die Segmente 4, die sich
durch die auftretende Zentrifugalkraft nach außen verschieben und am Außenring 5 der Kupplung zu gleiten
beginnen. Der Außenring 5 wirkt als Bremsfläche und kann ein besonders zu diesem Zweck hergestelltes Teil
sein oder aber ein Bestandteil- des Anlassers, z.B.
sein Gehäuse. Durch das Schleifen der Segmente 4 auf
dem Außenring 5 wird der Läufer abgebremst.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann die Zentrifugalbremse
im wesentlichen an drei verschiedenen Stellen des Anlassers montiert sein. Eine Montagemöglichkeit der
Zentrifugalbremse besteht an der Achse hinter dem hinteren Lagerdeckel. Hierbei besitzt der Träger 1
die in Fig. 2 und 3 dargestellte Form und ist am Läufer formschlüssig befestigt. Bei dieser Ausfüh-
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rung wird kein Außenring benötigt, da die Segmente 4 auf dem hinteren Lagerdeckel schleifen,.
Eine zweite Montagemöglichkeit besteht zwischen dem Läuferkopf und der Anlasserkupplung« Der Träger 1 besitzt in
diesem Fall die Form nach Fig. 4 und 5· Bei dieser Ausführung entfällt der Außenring 5, da die Segmente 4 gleich
im ebenfalls vorderen Lagerdeckel in der Bohrung 6 gleiten«,
Eine dritte Montagemöglichkeit der Bremse besteht im vorderen Teil des Anlassers. Hierbei tritt an die Stelle
des Trägers 1 eine Schale 7 der Anlasserkupplung und wird kein Außenring 5 verwendet, da die Segmente über
den vorderen Lagerdeckel schleifen.
Wird, wie in Fig. 9 dargestellt, ein Außenring 5 eingebaut, bildet der Träger 1 gleichzeitig die Anlagefläche
für die Überholkupplung während der Ruhestellung«
Die erfindungsgemäße Läuferbremsung ist aufgrund der progressiven Wirkungsweise der Bremse auch bei sehr
unaufmerksamer Bedienung des Anlassers voll wirksam.
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Claims (2)
1. Anlasser mit läuferbremse, dadurch gekennzeichnet,
daß an dessen Läufer (8) ein Träger (1) mit Nuten (2) und Ansätzen (3) befestigt ist,
in denen Segmente (4) radial gegen eine Bremsfläche (5) beweglich angeordnet sind»
2. Anlasser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Träger (1) als
Scheibe ausgebildet ist.
Anlasser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Träger (1) als
Schale (7) ausgebildet ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| YU13574A YU37491B (en) | 1974-01-18 | 1974-01-18 | Starter with a centrifugal brake |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2500331A1 true DE2500331A1 (de) | 1975-07-24 |
Family
ID=25548492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752500331 Pending DE2500331A1 (de) | 1974-01-18 | 1975-01-07 | Anlasser fuer explosionsmotoren |
Country Status (5)
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| FR (1) | FR2258538B1 (de) |
| GB (1) | GB1492631A (de) |
| IT (1) | IT1032562B (de) |
| YU (1) | YU37491B (de) |
Families Citing this family (3)
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