DE2500206A1 - Metallisierungssystem fuer halbleiter - Google Patents
Metallisierungssystem fuer halbleiterInfo
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Description
2500208
Telefon: (088)7915050
Telegramm: monopohweber
mOnchen
M ΛΛΛ
MOTOROLA INC.
Delaware/USA
Die Erfindung betrifft allgemein ein Metallisierungssystem
für Halbleiter. Die Erfindung bezieht sieh insbesondere auf ein System, wie es in der US-Patentanmeldung 409 84-3 beschrieben ist, welche am 26. Oktober 1973 von der Anmelderin nach
Übertragung von den Erfindern Earl K. Davis und Kent W. Hansen
eingereicht wurde. .-■"..
Die Erfindung bezieht sich auf Halbleitereinrichtungen bzw.
Halbleiterelemente, welche eine erhöhte Leistung und eine
verbesserte mechanische Festigkeit haben sollen, sowie auf
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.Λ
Verfahren zur Herstellung solcher Elemente. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein solches Metallisierungssystem
auf einer Halbleiterscheibe oder einem Halbleiterplättchen und ein Verfahren zu dessen Herstellung, bei welchem
das Halbleiterplättchen metallurgisch mit den zugehörigen Anschlußklemmen verbunden werden kann. Bei Bauelementen
wie Zener-Dioden, bei welchen ein Halbleiterplättchen, zwei Anschlußklemmen und eine Glashülse zusammengefügt werden und
einem Heizzyklus zur metallurgischen Verbindung zwischen dem Plättchen und den Anschlüssen sowie zur hermetischen Abdichtung
der Anschlüsse gegenüber der Glashülse ausgesetzt werden, wird die metallurgische Bindung gleichzeitig mit der Glasabdichtung
erreicht. Dies geschieht, ohne daß irgendwelche Grenzschichten oder andere Eigenschaften des Halbleiterplattchens
bzw. der Halbleiterscheibe zerstört werden. Es entfällt somit die Notwendigkeit, das Plättchen und die Anschlüsse einer
Spannung auszusetzen.
In der vorliegenden Beschreibung werden die Ausdrücke Halbleiterplättchen
sowie Halbleiterscheibe im wesentlichen in der gleichen Bedeutung verwendet, wenn dies nicht ausdrücklich
anders dargelegt ist.
Während ein besonderes Anwendungsgebiet der Erfindung Dioden
wie Zener-Dioden sind, dürfte ersichtlich sein, daß die Erfindung auch auf solche Halbleiter-Bauelemente anwendbar ist,
bei welchen ein Metallisierungssystem dazu verwendet wird, das Element mit Anschlußklemmen zu verbinden.
Bekannte Metallisierungssysteme, welche in Verbindung mit Zener-Dioden und anderen Dioden bisher verwendet wurden,
haben Chrom-Silber-Gold verwendet, wobei die anschließende
Verbindung der Scheibe mit den Leitungsklemmen oder Anschlußklemmen
beispielsweise mit Blei-Zinn-Lötmitteln erfolgt. Eine .derartige Verbindung wurde bei verhältnismäßig niedrigen
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Temperaturen hergestellt und erforderte natürlich eine die
Anordnung umgebende GlaShülse, welche bei etwa denselben niedrigen Temperaturen mit den Klemmen dicht verbunden werden konnte. Während solche Verbindungen an sich zufrieden-
stellend ausgeführt werden konnten« hatten ü±e jedoch eine
geringe Festigkeit und konnten nur eine verhältnismäßig geringe Leistung aufbringen· .
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Metallisierungssystem für Halbleiter der oben geschilderten Art zu schaffen, welches
bei außerordentlich guter Festigkeit Zwischen der Halbleiterscheibe und Anschlußklemmen besonders hohe Leistungen
der entsprechenden Bauelemente ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung eine metallurgische Bindung der Scheibe an die Anschlußklemmen
verwendet. Zu diesem Zweck wird das Metallisierungssystem bei einer wesentlich höheren Temperatur hergestellt. Dazu
ist eine die Anordnung umgebende Glashülse erforderlich, welche bei derselben verhältnismäßig hohen Temperatur eine
dichte Verbindung mit den Anschlußklemmen ermöglicht. Weiterhin muß der Zeit-Temperatur-Zyklus des Metallisierungssystems und der Glasdichtung derart ausgebildet sein, daß
die Grenzschicht oder andere Eigenschaften des Halbleiters
nicht beeinträchtigt werden. Dies ist insbesondere für Niederspannungs-Legierungselemente
wesentliche Das Hochtemperatur-Zeitintervall
muß somit kurz sein·
Das Aluminium-Zinn-Legierungssystem gemäß der Erfindung weist die gewünschten Eigenschaften auf, und es hat weiterhin den
Vorteil, daß eine rasche Abkühlung der Bauelemente von der Glasdichtungstemperatur ermöglicht wird, ohne daß dabei entweder
die Qualität der metallurgischen Verbindung beeinträchtigt wird oder eine mechanische Oberbeanspruchung der Scheibe auftritt.
.
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Somit soll gemäß der Erfindung weiterhin auch ein Verfahren
zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Metallisierungssystems geschaffen werden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
ein Metallisierungssystem zum Kontaktieren und Verbinden mit einer Halbleiteroberfläche vorgesehen, welches sich
dadurch auszeichnet, daß eine erste Schicht aus Aluminium auf der Oberfläche des Halbleiters abgelagert wird und daß
eine zweite Schicht aus einem Gemisch von Aluminium und Zinn auf die Aluminiumschicht aufgebracht wird. Vorzugsweise wird
eine Schnellüberzugsschicht aus Palladium auf die Schicht aus Aluminium und Zinn aufgebracht. Vorzugsweise hat die erste
Schicht aus Aluminium eine Dicke von etwa 2000 8, bis 3OOO X,
die zweite Schicht aus einem Gemisch von Aluminium und Zinn hat eine Dicke von 15 000 £ bis 25 000 2, wobei in dem Gemisch
das Aluminium eine minimale Dicke von etwa 2000 X und das Palladium eine Dicke von etwa 800 X bis 1000 £ aufweist.
Weiterhin wird gemäß der Erfindung ein Verfahren geschaffen, welches zur Herstellung eines Metallisierungssystems auf einer
Halbleiteroberfläche dient, welche nachfolgend mit einer Elektrode verbunden werden soll, wobei sich das Verfahren dadurch
auszeichnet, daß eine solche Halbleiteroberfläche auf etwa 2000O aufgeheizt wird, daß dann auf dieser Oberfläche
eine Aluminium-Silicium-Legierung und eine Schicht aus Aluminium
darüber hergestellt werden, daß dann die Heizung abgeschaltet wird und daß ein Gemisch aus Aluminium und Zinn auf
die Alüminiumschicht aufgebracht wird, wonach eine Schnellüberzugsschioht
aus Palladium aufgebracht wird.
Weiterhin wird gemäß der Erfindung ein Halbleiterelement geschaffen,
welches eine metallurgische Verbindung zwischen der Halbleiterscheibe und den daran befestigten Klemmen aufweist,
wobei sich die Anordnung dadurch auszeichnet, daß eine Halbleiterscheibe vorgesehen ist, daß weiterhin ein Metallisierungs-
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system auf jeder Seite der Scheibe vorhanden ist, welches eine Aluminiumschicht und eine Schicht aus einem Gemisch
von Aluminium und Zinn aufweist, daß weiterhin Klemmen vorgesehen sind, welche ein Metall aus der Gruppe von Molybdän,
Kupfer, Nickel, Silber, Platin, Palladium, Rhodium, Wolfram und Dumet auf jeder Seite der Scheibe enthalten und metallurgisch
mit dem Metallisierungssystem verbunden sind» und daß tine Glashülse mit jedem der Metallanschlüsse verbunden ist.
Weiterhin wird gemäß der Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Halbleiters geschaffen, welcher eine Halbleiterscheibe, wenigstens eine metallurgisch daran angebrachte Anschlußklemme und eine an der Anschlußklemme angebrachte Glashülse aufweist, wobei sich das Verfahren dadurch auszeichnet, daß eine Halbleiterscheibe mit einem
darauf angebrachten Metallisierungssystem hergestellt wird, welches eine Aluminiumsohicht, weiterhin eine Schicht aus
einem Gemisch von Aluminium und Zinn auf der Aluminiumschicht aufweist, wobei weiterhin wenigstens eine Klemme vorhanden
ist, die aus einem Metall besteht, welches aus der Gruppe Molybdän, Kupfer, Niekel, Silber, Platin, Palladium, Rhodium, Wolfram, Kovar und Dumet ausgewählt ist, wobei diese
Klemme benachbart zu der Halbleiterscheibe abordnet wird,
wobei weiterhin eine die Klemme umgebende Glashülse vorgesehen wird, wobei die Anordnung aus der Scheibe, der Anschlußklemme und der Glashülse einem Zeit-Temperatur-Zyklus
ausgesetzt wird, der einen Temperaturanstieg auf etwa 725 bis 8250C in etwa 6-10 Minuten aufweist, wonach ein Temperaturabfall af eine Temperatur etwas unterhalb des eutektisohen
Punktes von Aluminium-Silicium sichin einer Periode von etwa
10-30 Sekunden anschließt, worauf die Anordnung in etwa 5-7
Minuten auf Zimmertemperatur abgekühlt wird*
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Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der
Zeichnung beschrieben; in-dieser zeigen:
Pig. 1 einen schematischen Schnitt einer Diode gemäß der Erfindung in vergrößertem Maßstab,
Fig. 2 einen Schnitt eines Teils der in der Fig. 1 dargestellten Anordnung in vergrößertem Maßstab, wobei das Verfahren
zu deren Herstellung veranschaulicht ist,
Fig. 3 einen Schnitt eines Teils der Anordnung gemäß Fig. 1 und
in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 ein Blockdiagramm, welches die Herstellungsschritte der
Halbleitereinrichtung und ihres Metallisierungssystems veranschaulicht,
Fig. 5 eine teilweise geschnittene schematische Darstellung,
welche das Verfahren der Herstellung des Metallisierungssystems
veranschaulicht,
Fig. 6 ein Blockdiagramm, welches die Schritte bei der Herstellung
der endgültigen Einrichtung veranschaulicht, und
Fig. 7 eine graphische Darstellung, welche einen Zeit-Temperatur-Zyklus
gemäß der Erfindung veranschaulicht.
In der Fig. 1 ist eine Diode dargestellt, welche beispielsweise eine Zener-Diode sein kann, welche eine Halbleiterscheibe oder
ein Halbleiterplättohen 10 aufweist, weiterhin ein Paar von
metallischen Klemmen oder Anschlüssen 11 und 12, welche mit den entsprechenden Oberflächen der Scheibe 10 verbunden sind,
wobei weiterhin Leiter 13 und 14 jeweils an den Klemmen 11 bzw.
12 angebracht sind und sich von diesen aus in axialer Richtung erstrecken, und wobei eine Glashülse 15 mit den Klemmen 11 und
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verbunden ist. Die Verbindungen an den Oberflächen 16 und der Scheibe 10 und den metallischen Anschlüssen 11 und 12 sind
jeweils metallurgische Verbindungen gemäß der Erfindung, und die Verbindungen, welche zwischen der Innenfläche 18 der Glashülse 16 und den benachbarten Oberflächen der metallurgischen
Klemmen 11 und 12 ausgebildet sind, sind hermetische Hochtemperaturdichtungen, welche gleichseitig alt den metallurgischen Verbindungen ausgebildet wurden·
In der Fig. 2 ist in sohematiaoher Darstellung eine vergrößerte Version des Plättchens oder der Scheibe 10 dargestellt, und
zwar in einer Teildarstellung, wobei die Art der Herstellung
veranschaulicht ist. Somit ist die Scheibe 10 dargestellt, wie sie zwischen teilweise gebrochenen Rechtecken 19 und 21 angeordnet ist, welche auf jeder Seite der Scheibe 10 jeweils ein
identisches Plättchen darstellen. Diese sind repräsentativ für ein Plättchen, welches durch die gestrichelte Linie 22
dargestellt ist und soviele Scheiben 10 aufweist wie nach den jeweiligen Umständen daraus hergestellt werden können.
Eine große Anzahl von Scheiben 10 werden in dem Plättchen bzw. dem Block 22 ausgebildet, und nachdem die gesamte Behandlung abgeschlossen ist, wie sie nachfolgend erläutert
wird, werden einzelne Plättchen 10, 19, 21 usw. dadurch ausgebildet, daß nach an sich bekannter Methode entlang den Einschnitten 23 mittels eines Lasers angeritzt und anschließend
durchgebrochen wird. Die Bearbeitung wird in bezug auf die Scheibe 10 der Fig. 2 erläutert, es sei jedoch darauf hingewiesen, ckß dieselbe Behandlung über die gesamte Oberfläche
des Plättchens 22 vorgenommen werden kann.
Bei der Scheibe 10 wird ein Körper oder ein Substrat 24 aus
Silicium mit beispielsweise einer Dotierung vom Typ N mit geeignetem spezifischem Widerstand ausgewählt, und ein Be-.
reich 25 vom Typ P wird eindiffundiert, um eine Grenzschicht
26 auszubilden. Falls es in einem speziellen Fall erwünscht
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ist, kann für das Substrat 24 eine Dotierung vom Typ P
verwendet werden, und die Diffusion 25 kann vom Typ einer Dotierung N sein. Die Diffusion 25 wird nach einem
beliebigen geeigneten bekannten Verfahren durchgeführt, beispielsweise mit einer photoempfindlichen Maskierung
oder in ähnlicher Weise, wonach die Diffusion stattfindet. Natürlich werden entsprechende Inseln oder Bereiche
25 vom Typ P in allen den Bereichen ausgebildet, welche zu den Scheiben 19, 21 usw. werden. Nachdem die Diffusionen
die Oberfläche 27 des Plättchens geworden sind, wird das Plättchen mit einer Schicht 28 aus Siliciumdioxid mit
geeigneter Dicke überzogen. Die Siliciumdioxidschicht kann in beliebiger geeigneter bekannter Weise ausgebildet werden.
Nachdem die Schicht aus Siliciumdioxidschicht 28 ausgebildet ist, werden darin geeignete Fenster 29 geatzt, und zwar
eines für jede Scheibe nach beliebiger bekannter Art, beispielsweise durch die Anwendung photoempfindlicher Elemente
und einer Ätztechnik. In jedes der Fenster 29 wird ein Metallsystem 31 in gutem Ohmschen Kontakt mit dem durch einen
Stoff vom Typ P dotierten Bereich 25 eingebracht, und ein zweites Metallisierungssystem 32, welches mit 31 identisch
ist, wird auf der anderen Seite des Substrats 24 gebildet.
Das Metallisierungssystem 31, 32 gemäß der Erfindung und sein Herstellungsverfahren wird nachfolgend anhand der
Fig. 2, 4 und 5 im einzelnen näher erläutert.
Das Metallisierungssystem weist eine Kombination aus einer Schicht aus Aluminium, welches mit dem Silicium legiert ist,
und einer aus Aluminium und Zinn kombinierten Schicht auf, welche über der ersten Aluminiumschicht ausgebildet ist.
Eine Palladiumschicht kann über der aus Aluminium und Zinn kombinierten Schicht angeordnet werden, um während der Speicherung
der Scheibe eine Oxidation des Aluminiums zu vermeiden, bevor sie zur Ausbildung von entsprechenden Einrichtungen
bzw. Elementen weiterverwendet wird.
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In der Fig. 5 ist eine Vakuumkammer 33 dargestellt, die
einen Boden 34 und ein haubenförmigee oder glockenförmiges Oberteil 35 aufweist. Das Oberteil 35 kann mit dem
Boden 34 dicht verbunden sein, und zwar an der Verbindungsstelle 36, indem zur Abdichtung ein beliebiges geeignetes
Verfahren angewandt wird, und über die Leitung 37 und das Ventil 38 kann ein beliebiges geeignetes Vakuum angelegt
werden. Im Inneren der Kammer 33 ist eine Scheibe 22 auf einer geeigneten Halterung 39 angeordnet, welche zweckmäßigerweise auch eine Heizanordnung beliebiger bekannter
Art sein kann, die dazu dient, die Scheibe 22 auf eine gewünschte Temperatur aufzuheizen, beispielsweise auf etwa
20O0O.
Die Scheibe 22 gemäß Fig. 5 ist in der oben beschriebenen
Weise behandelt worden und weist die Schicht 28 aus Siliciumdioxid und die Fenster 29 auf· Weiterhin sind innerhalb der Kammer 33 drei Behälter 41, 42 und 43 angeordnet,
welche jeweils entsprechende Mengen an Aluminium 44, Zinn 45 und Palladium 46 enthalten, line beliebige bekannte Heizeinrichtung wie eine elektrische Widerstandsheizeinrichtung,
eine Induktionsheizeinrichtung oder ähnliche Einrichtungen 47, 48 und 49 dienen dazu, jeweils die Behälter 41, 42 bzw.
43 aufzuheizen.
Nachdem die Scheibe 22 auf etwa 2000O aufgeheizt wurde, wird
das Aluminium 44 auf seinen Siedepunkt oder seine Verdampfungstemperatur aufgeheizt, und eine" Schicht 51 aus Aluminium wird
abgelagert. Das Aluminium wird auf seinen Siedepunkt von 2467 aufgeheizt, und eine entsprechende Dioke von etwa 2500 % wird
gemäß Fig. 4 abgelagert. Das abgelagerte Aluminium bildet eine dünne Schicht aus einer eutektischen Aluminium-Silicium-Legierung, wie es bei 51A in der Fig. 2 dargestellt ist, und eine.
Schicht aus reinem Aluminium, wie es bei 51B in. dieser Figur
dargestellt ist.
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In der vorliegenden Beschreibung wird das Symbol S für die
Längeneinheit Angström verwendet, die gleich einem Zehnbillionsten
Meter ist.
Nachdem die Schicht 51 aus Aluminium (51A und 51B) abgelagert
ist, wird die Heizung von der Scheibe 22 abgeschaltet, so daß sie sich mit einer geeigneten Rate abkühlen kann«
Während des Abkühlvorganges, und zwar unmittelbar nach der zunächst erfolgten Aluminiumablagerung, wird das Zinn 4-5
durch die Heizeinrichtung 48 auf seinen Siedepunkt oder seine Verdampfungstemperatur von 227O0C aufgeheizt. Das
Aluminium bleibt auf seiner Siedetemperatur. Während dieses Schrittes lagern sich das Aluminium 44 und das Zinn gemeinsam
auf der Scheibe ab, um die bei 52 in den Pig. 2 und 5 dargestellte Schicht zu bilden. Die entsprechende Dicke des
während dieses Schrittes abgelagerten Aluminiums beträgt etwa 2500 ä, und etwa 20 000 8. Zinn werden abgelagert. Aus
praktischen Gründen werden die Menge an Aluminium 44 und die Menge an Zinn 45 im Voraus ausgewählt, so daß die Verdampfungsablagerung
dieser zwei Metalle fortgesetzt wird, bis die Behälter 41 und 42 leer sind.
Nach der gemeinsamen Ablagerung von Aluminium und Zinn wird das Palladium 46 durch die Heizeinrichtung 49 auf seinen
Siedepunkt oder seine Verdampfungstemperatur von 2927°C
aufgeheizt, um eine Sohnellüberzugsschicht 53 aus Palladium
abzulagern, welche etwa 800 8. bis 1000 X dick ist.
Nachdem die drei Schichten aus Aluminium 5I» Aluminium-Zinn
52 und Palladium 53 abgelagert sind, wird die Scheibe umgedreht und auf die Halterung 39 gelegt. Dann wird erneut ein
Vakuum innerhalb der Kammer 33 erzeugt, und derselbe Zyklus der Ablagerung von Aluminium, Zinn und Palladium wird gemäß
der oben beschriebenen Vorgehensweise erneut ausgeführt, um
die beschriebenen Schichten zu erzeugen, so daß das in der
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Fig. 2 dargestellte Metalliaierungsaystem 32 entsteht.
Somit ist dann eine Schicht aus Aluminium 54- von etwa
25OO X Dicke abgelagert, um eine Schicht 54A aus einer
eutektischen Aluminium-Silioium-Legierung und eine Schicht
aus Aluminium 54B auszubilden, auf welchen gemeinsam eine Matrix aus Aluminium und Zinn 55 abgelagert ist, die zusätzlich
25ΟΟ Ä Aluminium und etwa 20 Ό0Ο % Zinn enthält,
um die gemeinsam abgelagerte Schicht 55 zu bilden· Oben
auf die gemeinsam abgelagerte Schicht 55 aus Aluminium-Zinn wird eine Schicht aus Palladium 56 mit einer Dicke
von etwa 800 £ bis 1000 X abgelagert.
Wenn das zweite Metallsystem 32 hergestellt ist, wird die Scheibe aus der Kammer 33 herausgenommen und kann sich abkühlen,
worauf die Scheibe 22 dann durch einen Laser angeritzt wird und an den Einschnitten 23 in einzelne Plättchen
oder Scheibchen durchgebrochen wird, die nachfolgend beispielsweise
zu Dioden weiterverarbeitet werden, wie es unten erläutert wird.
Während gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung Aluminium und Zinn getrennt verdampft werden, um die
gemeinsam abgelagerte Schicht 52 zu bilden, sei darauf hingewiesen,
daß die Schicht 52 auch beispielsweise aus einer Zinn-Aluminium-Legierung abgelagert werden kann, welche 90
Anteile Zinn und 10 Anteile Aluminium enthält. Das Verhältnis zwischen Zinn und Aluminium kann für bestimmte Zwecke
verändert werden, und da der Siedepunkt für diese beiden Metalle verhältnismäßig nahe benachbart ist, können gleiche
Volumina dieser Netalle in etwa demselben Zeitintervall abgelagert
werden. Die gemeinsam abgelagerte Schicht sollte eine minimale Dicke in der Größenordnung von 2000 & haben,
um ein nachfo^endes Abschälen der Schicht zu vermeiden. Die
zunächst aufgebrachte Schicht aus Aluminium 51 sollte nicht dünner sein als etwa 2000 Ä, und ihre Dicke kann zwischen
2000 Ä und 3OOO Ä liegen, die gemeinsam abgelagerte Schicht
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aus Zinn und Aluminium kann eine Dicke zwischen etwa 15OOO Ä
bis 25 000 2 haben, und die Schicht aus Palladium 31 kann
eine Dicke zwischen 5OO Ä und"1000 % aufweisen.
Nachdem die Plättchen ausgebildet sincL wie es oben beschrieben
wurde, kann eine bestimmte Scheibe/gemäß Fig. 1 in einer
beliebigen geeigneten Anordnung mit zwei metallischen Klemmen 11 und 12 und einer die Anordnung umgebenden Glashülse 15 ausgestattet
werden. Diese Anordnung kann durch einen Ofen oder durch eine Abdichtungseinrichtung hindurchgeführt werden und
kann einem Zeit-Temperatur-Zyklus unterworfen werden, wie er beispielsweise in der Fig. 7 veranschaulicht ist, und die
metallurgische Verbindung zwischen den Metallanschlüssen bzw. Metallklemmen und der Scheibe können ebenso wie die
hermetische Abdichtung mit der Glashülse ausgebildet werden.
Die metallischen Klemmen 11 und 12 können aus einem beliebigen Metall hergestellt werden, welches durch Zinn benetzt
wird, welches die erforderlichen Eigenschaften der elektrischen Leitfähigkeit und der thermischen Ausdehnung hat, um
mit dem Glas der Hülse 15 vergleichbar zu sein. Beispielsweise können die Anschlüsse 11 und 12 aus Molybdän, Kupfer,
Nickel, Silber, Platin, Palladium, Rhodium, Wolfram, Dumet, Kover und eventuell anderen Stoffen bestehen. Das Metall
diear Anschlüsse bzw. Klemmen sollte jedoch mit Aluminium keine spröden intermetallischen Verbindungen eingehen. Die
Ausbildung einer metallurgischen Verbindung zwischen der Scheibe und den metallischen Klemmen erfordert, daß die
Verbindungs- oder Verklebungstemperatur oberhalb des Punktes
liegt, an welchem das Verbindungsmetall vollständig schmilzt, d.h., nicht gerade oberhalb der eutektischen
Temperatur, sondern des Schmelzpunktes des höchsten Schmelzpunktes des dort befindlichen Materials. Somit muß gemäß der
Erfindung das Aluminium vollständig geschmolzen sein, und die Temperatur muß wenigstens 6600C betragen, was dem Schmelzpunkt
von Aluminium entspricht. Vorzugsweise sollte die Verbindungs-
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bzw. Verklebungstemperatur wenigstens 25 O oberhalb dieses
Schmelzpunktes liegen, beispielsweise im Bereich von 685°O
bis 7OO°C. In der Praxis -sind die Anteile von Aluminium und
Zinn nicht exakt die eutektischen Prozentsätze, so daß der Schmelzpunkt höher liegt als bei dem entsprechenden eutektischen Gemisch, und in der Praxis sind somit Temperaturen
im Bereich von 725°C bis 825°0 zweckmäßig.
Weiterhin ist erforderlich, daß das Glas der Glashülsβ 15
ausreichend erweicht wird, um die Anschlüsse bzw. Klemmen
11 und 12 abzudichten, ohne daß es soweit schmilzt, daß
eine vollständige Deformierung eintritt. Eine Glaszusammensetzung, welche sich hierzu als zweckmäßig und zufriedenstellend erwiesen hat, jedoch nicht Gegenstand der Erfindung ist, ist in der obengenannten US-Patentanmeldung
von Earl E. Davis und Kent W. Hansen beschrieben. Die Zusammensetzung des Glases in einem Bereich von Gewichtsprozenten ist nachfolgend angegeben, wie sie sich als zweckmäßig bewehrt hat, um mit Molybdänanschlüssen eine Abdichtung
zu erzeugen, ohne daß darauf Oxid vorhanden ist, und zwar in
einer Stickstoffatmosphäre bei einer Temperatur im Bereich von 74O0O bis 76O0O, und zwar in einer Zeitperiode von weniger als einer Hinute:
SiO2
PbO
ZnO
Al2O3
GdO
TO
Venn die Metallanschlüsse bzw. Klemmen 11 und 12 aus Molybdän ausgebildet sind, werden sie mit einem Sohnellüberzug aus
Nickel 57 (Fig. 3) mit einer Dicke von etwa 1270 bis 3556 Mikron
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| VorzuKsweise | Bereich |
| 22. '.v'v:'"-.·' | I 2Ö-25 |
| 40 | 35-45 |
| 10 | 8-12 |
| 9 | 6-12 |
| ;^ V .■■.-■ ■"'■-■ " | 0-3 |
| 18 | 15-21 |
(50 bis 140 micro inches) und einem Schnellüberzug aus Palladium 58 mit einer Dicke von etwa 250 bis 500 Mikron
(10 bis 20 micro inches) überzogen. In der Fig. 3 sind die verschiedenen Schichten dargestellt und werden so beschrieben,
als ob der Zyklus der metallurgischen Verbindung und der Glasabdichtung durchlaufen ist. Wenn es erforderlich
ist, ein anderes Metall als Molybdän zu verwenden, beispielsweise die Aluminium-Zinn-Legierung, so ist der Überzug
aus Nickel 57 zweckmäßig. Ein Schnellüberzug aus Palladium oder einem anderen Edelmetall wird über dem Nickel angebracht,
um die Oxidation des Nickels auf ein Minimum zu beschränken. Wenn die metallischen Klemmenanschlüsse 11 und
12 aus einem anderen Metall hergestellt werden, beispielsweise aus Dumet-Legierung, so sind die Schnellüberzüge aus
Nickel und Palladium nicht erforderlich.
In der Pig. 6 ist ein Blockdiagramm dargestellt, welches die Ausbildung des endgültigen Diodenelementes veranschaulicht.
Allgemein ist ein zweistufiges Verfahren dargestellt, wobei der erste Schritt darin besteht, die Scheibe, die Kontaktanschlüsse
und die Glashülse gemäß Fig. 1 zu vereinigen. Der zweite Schritt besteht darin, ein Zeit-Temperatur-Profil
gemäß Fig. 7 anzuwenden, wobei die Anordnung auf etwa 725°0
bis 825 G aufgeheizt und anschließend abgekühlt wird, um
die metallurgische Verbindung der Scheibe mit den Anschlüssen sowie eine Abdichtung der Glashülse gegenüber den Anschlüssen
bzw. Kontakten zu erreichen.
Gemäß Fig. 7 weist der Zeit-Temperatur-Zyklus gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung einen Temperaturanstiegsteil
59 auf, der an einem Plateaubereich 61 abschließt, weiterhin einen steil ansteigenden Bereich 62, der an einem
weiteren Plateau 63 endet, dann einen steil abfallenden Bereich 64 und schließlich einen Abkühlbereich 65-
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Die Heizung der zusammengefügten Einheiten kann in einem an sich bekannten Ofen mit einer Fördereinrichtung erfolgen,
in welchem ein Temperaturprofil gemäß Fig. 7 ausgebildet wird. Der Bereich 59 der Aufheizung von der Umgebungstemperatur
auf etwa 500-55O0O, was unter der eutektischen
Temperatur von Aluminium-Silicium mit 577°0 in etwa 5-7 Minuten erreicht wird, ist im Hinblick auf die Zeit
nicht kritisch. Die zeitliche Periode kann größer oder kleiner als 5-7 Minuten sein, wie es unter Umständen zweckmäßig
ist. Die Temperatur sollte jedoch unterhalb der öutektischen Temperatur bleiben, um die Diffusion von Silicium insbesondere
bei Legierungsgrenzschicht-Elementen aus der Grenzschicht zu vermeiden. Die Verweilzeitperiode 61 oder das
Plateau, welches gemäß der Darstellung etwa ein bis zwei Minuten einnimmt, ist ebenfalls nicht kritisch und kann
auch länger oder kürzer sein. Das Plateau oder die Periode 61 zum Einsickern bzw. Tränken erfolgt vorteilhafterweise
in einem Ofen mit einer Fördereinrichtung, damit alle Teile einschließlich der Einrichtungen bzw. Elemente und des Schiffchens,
in welchem die Elemente angeordnet sind, sich auf der Temperatur befinden, damit die nächste Periode 62 wirksam
durchgeführt werden kann. Es ist anzustreben, daß die Veränderung von der Temperatur auf dem Plateau 61 und der
Temperatur auf dem Plateau 63 von 725-825°0 verhältnismäßig rasch durchlaufen wird. In der Praxis sollte ein steiler
Temperaturanstieg erfolgen, der beispielsweise innerhalb von 20 Sekunden bis einer Minute abläuft, UiQ ein Ausdiffundieren
des Siliciums insbesondere für den Fall zu vermeiden, daß Siliciumlegierungs-Flächenelemente für eine geringe Spannung
hergestellt werden. Wenn alle Teile auf der Plateautemperatur von 500-55O0O beginnen, ist es in einem Ofen mit
einer Fördereinrichtung durchführbar, daß die Temperatur sich entlang der Linie 62 ändert. Die Temperatur des Plateaus
63 von 725-8250O ist so gewählt, daß sie oberhalb der eutektischen
Aluminium-Silicium-Temperatur liegt und oberhalb d?s Schmelzpunktes des gesamten in den Schichten 51 (51A, 51B)
6098U/10U
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und 52 vorhandenen Aluminiums liegt, daß eine metallurgische Verbindung zwischen dem Silicium der Scheibe und dem Mötall
der Anschlußklemmen 11 und 12 Zustandekommen kann, welches beispielsweise Molybdän sein kann.
Die Zeitperiode des Plateaus 63 ist zwischen 10 und 60 Sekunden dargestellt und sollte so kurz sein, wie es erforderlich
ist, daß ein Ausdiffundieren von Silicium von Niederspannungs-Legierungselementen
vermieden ist.
Die Temperatur auf dem Plateau 63 und die dortige Verweilzeit
ist derart gewählt, daß das Glas der Glashülse 15 ausreichend
erweicht wird, um mit den benachbarten Oberflächen 18 der Metallanschlüsse 11 und 12 in Berührung zu fließen, so daß
damit eine dichte Verbindung hergestellt wird. Die Temperatur ist jedoch dazu ausreichend, daß die Glasform 15 ihre
Gestalt nicht verliert.
Der abfallende Temperaturbereich 64· fällt steil von etwa
725 bis 8250O auf etwa 500 bis 55O0O ab, was unter dem eutektischen
Punkt von Aluminium-Silicium liegt. Die Zeit für diesen Abfall, welcher durch die Linie 64 dargestellt ist, und
zwar derart, daß diese Zeit zwischen 10 und 30 Sekunden liegt,
ist verhältnismäßig kritisch, weil die Zeit oberhalb des eutektischen Punktes von Aluminium-Silicium kurz sein sollte, um
ein Ausdiffundieren von Aluminium aus der Grenzschicht bei Flachenlegierungselementen zu vermeiden. Die verhältnismäßig
rasche Abkühlung in dieser Stufe dient auch dazu, einige Restspannungen einzuschließen, was für Zener-Dioden, die
ein verhältnismäßig scharfes Knie aufweisen, von Vorteil ist. Das rasche Abkühlen des Bereichs 64· führt jedoch nicht
zu übermäßigen Spannungen der Scheibe, weil der Liquidus-Solidus-Temperaturbereich
von Aluminium-Zinn verhältnismäßig breit ist. Das Gemisch aus Aluminium und Zinn bleibt
bis etwa 2300O noch weich.
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Die Gesamtzeit der steilen Erhebung zwischen dem Anstieg 62, dem Plateau 63 und dem Abfall 64 ist verhältnismäßig kritisch,
weil diese Gesamtzeit nicht größer sein sollte als diejenige, innerhalb welcher das Ausdiffundieren von Silicium aus der
Grenzschicht in der Legierungsfläche einen bedeutenden Umfang annimmt. Der für diesen Zeitbereich dargestellte Bereich hat sich als vorteilhaft erwiesen, um entsprechend
zufriedenstellende Einrichtungen bzw·Bauelemente herzustellen.
In anderen Formen von Dichtungseinrichtungen oder öfen, beispielsweise in einer sogenannten DAP-Dichtungseinrichtung,
kann der Temperaturanstieg, anstatt den Bereichen 61 und zu folgen, entlang einer Linie verlaufen, welche der gestrichelten Linie 66 entspricht, bei welcher die Temperatur direkt von
500 bis 55O0O auf die Glasabdichttemperatur im Bereich 63
übergeht. In dieser Einrichtung werden ähnlich gute metallurgische Verbindungen sowie gute Glasabdichtungen hergestellt.
Der Abkühlbereich 65 von 500 bis 55O°O auf die Umgebungstemperatur ist als ein Bereich von 5 bis 7 Minuten dargestellt und ist nicht kritisch. Dieser Bereich kann auch länger oder kürzer sein, was von der Auslegung und dem; Betrieb
des jeweiligen Ofens abhängen kann. !
Die Gesamtzeit des Temperaturzyklus gemäß Tig« 7 liegt im Bereich von 10 bis 20 Minuten. Dies ist e: ne sehr kurze Zeit
im Vergleich zu anderen Verfahren zur Hen
Einrichtungen bzw. Bauelemente und führt i
teilung solcher
u einer sehr festen
metallurgischen Verbindung und einer sehr guten Glajsabdichtung
im Vergleich zu bekannten Einrichtungen. 8omit kann von den auf diese Weise hergestellten Bauelementen eine erhöhte
Leistung verlangt werden, ohne daß eine Beschädigung auftritt, und es wird eine wesentlich erhöhte Festigkeit erreicht.
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Die Temperatur auf dem Plateau 63 entspricht ebenfalls der Darstellung, um in einer verhältnismäßig kurzen Zeit eine
Glasabdichtung zu erzeugen. In einigen Fällen könnte eine niedrigere Temperatur verwendet werden, dies würde jedoch
eine längere Zeit zum Abdichten für das Glas erfordern, und dieser Zeitfaktor wäre nicht unbedingt vorteilhaft im
Hinblick auf Legierungsflächen-Bauelemente.
In der Fig. 3 ist eine Anordnung dargestellt, welche der Art des metallischen Aufbaus entsprechen kann, wenn die metallurgische
Verbindung abgeschlossen ist. Demgemäß wird angenommen, daß im Bereich 25 vom Typ P eine eutektische Al-Si-Legierungsschicht
plus möglicherweise eine Spur einer ternären Al-Sn-Si-Legierung vorhanden sind. Auf die eutektische Al-Sn-Legierung
dürfte eine Schicht einer eutektischen Al-Sn-Legierung mit einer eutektischen Pd-Al-Matrix folgen. Das Palladium (Pd),
welches von der Schnellüberzugsschicht 53 des Palladiums kommt, welches dazu verwendet wird, das Aluminium gegen Oxidation
zu schützen, dürfte überschüssiges Aluminium aufnehmen, welches von der ursprünglichen Aluminiumablagerung her vorhanden
sein könnte. An die eutektische Al-Sn-Legierung dürfte sich eine Schicht einer Alpha-Pd-Al-Legierung anschließen und/oder
eine Alpha-Pd-Al-Sn-Legierung. Die sehr dünne Schicht von
Palladium 53 auf der Diodenscheibe ebenso wie die Palladiumsohicht 58 auf dem metallischen Anschluß 11 sind ausreichend
dünn, wobei sie nicht nennenswert in die Ausbildung der
metallurgischen Verbindung eindringen.
Ijie metallurgische Verbindung, welche zwischen der Scheibe
Und den Klemmenanschlüssen durch Aluminium, Zinn und Palladium-Metalle
gebildet wird, wie es oben ausgeführt ist, und von der angenommen wird, daß sie gemäß Fig. 3 vorhanden ist,
hat sich als sehr fest erwiesen. Wenn die Anschlüsse 11 und 12 beispielsweise vor und zurückgebo.Tjen werden, und zwar in
der Weise, daß die Anschlußleitungen 13 und 14- solange vor- und zurückbewegt werden, bis ein Bruch auftritt, so hat sich
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gezeigt, daß der Bruch, innerhalb der Silidumscheibe auftritt,
anstatt in der metallischen Anordnung bzw. dem metallischen System aus Aluminium, Zinn und Palladium.
Das Aluminium-Zinn-System gemäß der Erfindung mit der Zugabe
von Palladium hat wesentliche Vorteile an Festigkeit und zusätzlicher Leistungsfähigkeit im Vergleich zu dem
bekannten Metallisierungssystem von Ohrom-Silber-Gold.
Das erfindungsgemäße Metallisierungssystem hat Vorteile in verschiedener Hinsicht. Aluminium ist ein guter elektrischer
Leiter und legiert sich leicht mit Silicium. Es ist an sich ■ eines der Dotiermaterialien, um den Bereich vom Typ P der
Diode auszubilden, und es schafft einen guten Ohmschen Kontakt mit Silicium, im Hinblick auf gute elektrische Eigenschaften.
Zinn ist ein zweckmäßiges Material, um gemeinsam mit Aluminium verwendet zu werden, weil es in der kombinierten
Schicht aus Aluminium und Zinn ein weiteres Eindringen von Aluminium in das Silicium verhindert, und zwar insbesondere
während der steilen Abkühlungsstufe 64-, so daß die
Grenzschicht der Diode nicht beschädigt wird. Somit ist es möglich, Niederspannungs-Legierungsflächen-Bauelemente
herzustellen, welche Aluminium und Silicium verwenden. Durch das Aluminium-Zinn-System wird ein Zerbrechen während der
raschen Abkühlung auf ein Minimum begrenzt, und zwar wegen des weiten Bereiches der Liquidus-Solidus-Temperatur dieses
Systems, und es wird insbesondere die Bruchgefahr überwunden, welche bei einem Aluminium-Silicium-System auftritt,
welches einen einzigen eutektischen Punkt bei 575°Ö aufweist.
Wenn das Aluminium, Zinn und Palladium abgelagert werden, wie es oben beschrieben ist, kann die sich daraus ergebende
Legierung eine Zusammensetzung von 80 Gew.-Jf Zinn, 13 Gew.-Ji
Aluminium und 7 Gew.-^ Palladium aufweisen, wobei Schwankungen
bis zu etwa 90 Gew.-# Zinn, 8 1/2 Gew.--Jf Aluminium und
1 1/2 Gew.-# Palladium möglich sind.
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Das Palladium kann durch Platin und Rhodium ersetzt werden, falls dies zweckmäßig erscheint, und bei der
Verwendung von Palladium auf Molybdänanschlüssen wirkt es als Flußmittel, um Oxid von dem Molybdän zu entfernen·
Während die Erfindung insbesondere in Verbindung mit Silicium als Halbleitermaterial beschrieben wurde, sei
darauf hingewiesen, daß dies nur als Beispiel dient und daß das Metallsystem auch mit Germanium oder anderen
Halbleitermaterialien ebenso gut arbeiten kann.
Wie oben bereits ausgeführt wurde, schützt die dünne Schicht oder die Schnellüberzugsschicht aus Palladium
über die gemeinsame Ablagerung von Aluminium und Zinn das Aluminium gegen Oxidation, während die Einrichtungen
bzw. Bauelemente gelagert werden.
Während gemäß der obigen Beschreibung Zinn durch Verdampfung abgelagert wird, ist darauf hinzuweisen, daß
dies ebenfalls nur beispielhaft erwähnt wurde und daß Zinn entweder chemisch oder elektrolytisch in geeigneter
Weise in bestimmten Fällen verwendet werden bzw. abgelagert werden kann. Demgemäß kann nach der Ablagerung
von Aluminium Palladium abgelagert werden, und es kann dann Zinn chemisch oder elektrochemisch aufgebracht werden.
In diesem Falle würde keine gemeinsame Ablagerung von Aluminium und Zinn erfolgen, die endgültige Zusammensetzung
in der fertigen Diode wäre jedoch hinsichtlich der metallischen Struktur im wesentlichen dieselbe.
- Patentansprüche -
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Claims (8)
- - 21 -Paten tansprü eheMetallisierungssystem zur Kontaktierung und Bindung an eine Halbleiterfläche, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Schicht aus Aluminium vorgesehen ist, welche auf der Oberfläche des Halbleiters abgelagert ist, und daß eine zweite Schicht vorhanden ist, welche ein Gemisch aus Aluminium und Zinn aufweist, welches auf der ersten Schicht aus Aluminium abgelagert ist·
- 2. Metallisierungssystem nach Anspruch 1« dadurch gekennzeichnet , daß eine Schnellübereugsschicht aus einem Metall vorgesehen ist, welches eis Metall aus der Gruppe Palladium, Rhodium und Platin aufweist« welches auf die Schicht aus Aluminium und Zinn aufgebracht ist·
- 3. Metallisierungssy3tem nach Anspruch 2« dadurch gekennzeichnet, daß das Metall aus der Gruppe Pdladium aufweist.
- 4. Metallisierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht Aluminium mit einer Dicke von etwa 2000 I bis 3000 I und di· zweite Schicht ein Gemisch aus Zinn und Aluminium mit einer Dicke von 15000 £ bis 23000 £ aufweist, und daß in dem Gemisch das Aluminium mindestens eine Dicke von 2000 £ hat·
- 5. Metallisierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluainiu» der ersten und der zweiten Schicht eine äquivalente Dicke von etwa 5000 £ und das Zinn der zweiten Schicht eine äquivalente Dicke von etwa 20000 £ von Zinn aufweist.S09847/10U
- 6. Metalliaierungssystem nach Anspruch 4·, dadurch g e k e η η ■ zeichnet, daß eine Palladiumschicht von etwa 800 Ä bis 1000 X Dicke über-der zweiten Schicht angeordnet ist.
- 7· Metallisierungasystem nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet , daß eine Rhodiumschicht von etwa 800 X bis 1000 α Dicke über der zweiten Schicht angeordnet ist.
- 8. Metallisierungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Platinschicht von etwa 800 A bis 1000 S Dicke über der zweiten Schicht angeordnet ist.9· Metallisierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schicht Aluminium mit einer Dicke von etwa 2500 X. aufweist, daß das Gemisch der zweiten Schicht eine äquivalente Dicke von etwa 2500 α aus Aluminium und eine äquivalente Dicke von etwa 20000 A* aus Zinn aufweist und daß das Metallisierungssystem eine Schicht von etwa 800 X bis 1000 % Dicke aus Palladium aufweist, welches auf der zweiten Schicht abgelagert ist.10. Metallisierungaayatem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiter Silicium aufweist.11. Metallisierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Halbleiter Germanium aufweist.12. Verfahren zur Herstellung eines Metallisierungssystems auf einer Halbleiteroberfläche zur nachfolgenden Bindung an eine Elektrode, dadurch gekennzeichnet , daß eine Halbleiterscheibe mit einer Oberfläche ausgebildet wird, daß eine erste Aluminiumachicht auf die Oberfläche aufgebracht wird und daß eine zweite Schicht, welche ein Gemisch aus Aluminium und Zinn aufweiat, auf die erste Schicht aus Aluminium aufgebracht wird.509847/1014250020&13· Verfahren nach Anspruch 12« dadurch gekennzeichnet, daß eine Schnellüberzugsschicht aus einem Metall'auf die streite Schicht aufgebracht wird, welches ein Metall aus der Gruppe Palladium, Rhodium und Platin ist·. Verfahren nach Anspruch 12» dadurch gekennzeichnet , daß der Halbleiter Silicium aufweist, daß die erste Schicht Aluminiufflaufweist, welches eine Dicke von etwa 2500 £ Stat» daß die zweite Schicht ein Gemisch aus Aluminium und Zinn aufweist, wobei das Aluminium eine äquivalente Dicke von etwa 2500 8 und das Zinn eine äquivalente Dicke von etwa 20000 X hat, und daß das Mfitallisierungssystem eine dritte Schiht aus Palladium mit einer Dicke von etwa 800 Ä bis 1000 X hat.15· Verfahren zur Herstellung eines Metallisierungssystems auf einer Halbleiteroberfläche zur nachfolgenden Bindung an eine Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbleiterfläche auf etwa 200°C aufgeheizt wird, daß auf der Oberfläche eine Aluminium-Silicium-Legierung und eine darüber angeordnete Schicht aus Aluminium gebildet werden, daß die Vorheizung abgeschaltet wird und daß ein Gemisch aus Aluminium und Zinn auf die Schicht aus Aluminium aufgebracht wird.16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Metallschicht über dem Gemisch aus der Gruppe von Metallen aufgebracht wird, welche Palladium, Rhodium und Platin enthält.17.Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Metall aus der Gruppe von Metallen Palladium enthält.509847/101418. Verfahren nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet , daß die Ausbildung einer Aluminium-Silicium-Legierung und einer Schicht aus Aluminium mittels Verdampfung von Aluminium erfolgt, daß die Ausbildung eines Gemisches aus Aluminium und Zinn ein Verdampfen von entweder einem Gemisch aus Aluminium und Zinn oder von getrennten Komponenten aus Aluminium und Zinn umfaßt und daß das Metallisierungssystem das Verdampfen einer Schicht aus Palladium auf das Gemisch aus Aluminium und Zinn umfaßt.19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet , daß zu dem Verdampfen des Aluminiums eine Ablagerung durch Verdampfung von etwa 2500 α Aluminiumdicke gehört, daß die Ausbildung des Gemischs aus Aluminium und Zinn mittels Verdampfung einer Legierung erfolgt, welche etwa 90 Teile Zinn und 10 Teile Aluminium enthält, und zwar auf eine äquivalente Dicke von 2500Ä Aluminium und eine äquivalente Dicke von 20000 S Zinnund daß durch die Verdampfung von Palladium eine Schicht mit einer Dicke von etwa 800 X bis 1000 2. aus Palladium gebildet wird.20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich net, daß zu der Verdampfung von Aluminium eine Ablagerung durch Verdampfung einer Schicht mit einer Dicke von etwa 25OO 8 aus Aluminium gehört, daß die Ausbildung des Gemisches aus Aluminium und Zinn durch Verdampfung von etwa gleichen Volumenanteilen erfolgt, wobei jedoch getrennte Komponenten aus Aluminium und Zinn verwendet werden, um in dem Gemisch eine äquivalente Dicke von etwa 25OO 8. Aluminium und eine äquivalente Dicke von etwa 20000 X Zinn zu schaffen, und daß bei der Verdampfung von Palladium eine Schicht von etwa 800 8 bis 1000 2 Dicke aus Palladium gebildet wird.509847/10142f. Halbleiterelement, bei welchem eine metallurgische Bindung zwischen der Halbleiterscheibe und den daran angebrachten Klemmen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite der Scheibe ein Metallisierungssystem vorgesehen ist, welches eine Aluminiumschicht und eine Schicht aus Aluminium und Zinn aufweist, daß die Klemmen ein Metall aus der Gruppe Molybdän, Kupfer, Nickel, Silber, Platin, Palladium, Rhodium, Wolfram und Dumet auf jeder Seite der Scheibe aufweisen, welches metallurgisoh daran gebunden ist, und ein vorgeformtes Glas, welches dicht mit jeder Metallklemme verbunden ist.22· Diode nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallisierungssystem eine Schicht aus einem Metall aus der Gruppe Palladium, Rhodium und Platin auf der Schicht des Gemische aus Aluminium und Zinn aufweist·23· Diode nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht auf dem Gemisch aus Aluminium und Zinn Palladium aufweist·24. Diode nach Anspruch 23» dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen das Metall Molybdän aufweisen.25· Diode nach Anspruch 23« dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmen das Metall Dumet aufweisen.26. Diode nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Molybdän-Klemmen mit einer Schicht aus Nickel beschichtet sind und daß das Nickel mit einer Schicht aus Palladium überzogen ist.509847/1014250Q2Q627· Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterelementes mit einer Halbleiteracheibe, mit wenigstens einer metallurgisch daran angebrachten Klemme und einer Glashülse, welche dicht an der Klemme angebracht ist, dadurch gekennzeichnet , da3 eine Halbleiterscheibe mit einem darauf befindlichen Metallisierungssystem hergestellt wird, welche eine Schicht aus Aluminium und eine Schicht aus einem Gemisch von Aluminium und Zinn auf der Aluminiumschicht aufweist, daß wenigstens eine Klemme vorgesehen wird, welche aus einem Metall besteht, das aus der Gruppe Molybdän, Kupfer, Nickel, Silber, Platin, Palladium, Rhodium, Wolfram, Dumet und Kovar ausgewählt ist, daß die Klemme benachbart zu der Halbleiterscheibe angeordnet wird, daß eine Glashülse derart angebracht wird, daß sie die Klemme umgibt, daß die Anordnung aus der Scheibe, der Klemme und der Glashülee einem Zeit-Temperatur-Zyklus ausgesetzt wird, bei welchem ein Temperaturanstieg auf etwa 725 bis 825°C in etwa 6-10 Minuten erfolgt, wonach ein Absinken der Temperatur etwas unter den eutektischen Punkt von Aluminium-Silicium während etwa 10-^0 Sekunden erfolgt und wobei weiterhin eine Temperaturabnahme auf Zimmertemperatur in etwa 5~7 Minuten erfolgt.28. Verfahren nach Anspruch 27» dadurch gekennzeichnet , daß die Temperaturabnahme auf etwas unter den eutektischen Punkt von Aluminium-Silicium bis auf eine Temperatur von etwa 500 bis 550 C geführt wird.29· Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturzunahme auf etwa 725 bis 825°0 eine Zunahme von Umgebungstemperatur auf eine Temperatur etwas unterhalb des eutektischen Punktes von Aluminium-Silicium in etwa 5-7 Minuten aufweist,5098Α7/101Λdaß diese Temperatur etwa 1 bis 2 Minuten gehalten wird, daß weiterhin eine Temperaturzunahme auf etwa 725 bis 825°G in etwa 20-60 Sekunden erfolgt und daß diese Temperatur über etwa 10-60 Sekunden gehalten wird.30. Verfahren nach Anspruch 27» dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturabnahme auf eine Temoeratur etwas unterhalb des eutektischen Punktes von Aluminium-Silicium in einer Periode von etwa IO-3O Sekunden erfolgt.31. Verfahren nach Anspruch 27» dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung wenigstens einer Klemme das Metall Molybdän verwendet wird.32. Metallisierungssystem zur Kontaktierung und Bindung an eine Halbleiteroberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Schicht aus Aluminium auf die Oberfläche des Halbleiters abgelagert ist und daß eine zweite Schicht aus Zinn auf die Aluminiumschicht abgelagert ist.33. Metallisierungssystem nach Anspruch 32» dadurch gekennzeichnet, daß eine Zwischenschicht aus Palladium vorgesehen ist.54-. Verfahren zur Herstellung eines Metallisierungssystems auf einer Halbleiteroberfläche zur nachfolgenden Bindung an eine Elektrode, dadurch gekennzeichnet , daß eine Halbleiterscheibe mit einer Oberfläche hergestellt wird, auf welcher im Vakuum eine Aluminiumschicht niedergeschlagen wird, daß weiterhin auf der Aluminiumschicht im Vakuum eine Palladiumschicht niedergeschlagen wird und daß eine Zinnschicht auf die Palladiumschicht aufgebracht wird.509847/10U35· Verfahren nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinnschicht chemisch aufgebracht wird.36. Verfahren nach Anspruch 34» dadurch gekennzeichnet, daß die Zinnschicht elektrochemisch aufgebracht wird.509847/1014Leerseite
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