DE2500051A1 - Messgeraet fuer die elektrische feldstaerke von wechselfeldern - Google Patents
Messgeraet fuer die elektrische feldstaerke von wechselfeldernInfo
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Description
8 München 2 · Ptettenkolerstr S
Robert E. Vosteen
315 W. Center Street Medina, New York, U.S.A.
315 W. Center Street Medina, New York, U.S.A.
Meßgerät für die elektrische Feldstärke von Wechselfeldern
Die Erfindung betrifft ein Meßgerät für die elektrische Feldstärke
von Wechselfeldern. Ein besonderes Anwendungsgebiet der vorliegenden Erfindung besteht darin, zu bestimmen, ob elektrische
Feldstärken in einem Bereich liegen, welcher biologische Schäden für den Menschen verursachen kann.
Neuere Untersuchungen haben ergeben, daß Menschen, die gewohnheitsmäßig
starken elektrischen Feldern für längere Perioden ausgesetzt sind, biologische Schäden davon tragen können. Solche
großen elektrischen Feldstärken werden z.B. von Hochspannungsleitungen und Geräten erzeugt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein trag-
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bares und leicht bedienbares Meßgerät der in Frage stehenden Art zu schaffen, mit welchem man die elektrische Feldstärke
unabhängig von der Frequenz des zu messenden elektrischen Wechselfeldes innerhalb des Betriebsbereiches des Gerätes genau
messen kann, wobei das Gerät das zu messende elektrische Feld nicht verzerrt oder in anderer Weise ungenaue Messungen
vermittelt.
Die elektrische Feldstärke ist ein Maß für die Energie, welche in der Volumeneinheit in der unmittelbaren Nachbarschaft
des zu untersuchenden Raumpunktes gespeichert ist. An jedem Punkt oder Volumen, welches im Verhältnis zu den geometrischen
Abmessungen der Quelle des elektrischen Feldes klein ist, kann die elektrische Feldstärke als konstant und bezüglich ihrer
Richtung einheitlich angesehen v/erden. Unter diesen Umständen kann das elektrische Feld zu analytischen Zwecken durch das
elektrische Feld zwischen zwei unbegrenzten parallelen Platten, die in einem bestimmten Abstand voneinander angeordnet sind und
zwischen denen ein bestimmtes Potential angelegt ist, angesehen werden.
In diesem letzteren vereinfachten Fall kann die elektrische Feldstärke E einfach ausgedrückt werden als:
"ρ - v
E - T
E - T
wobei V = die zwischen den Platten angelegte Spannung und 1 = Abstand zwischen den Platten ist.
Die elektrische Feldstärke E stellt natürlich einen Vektor dar und ist in diesem Falle senkrecht zu den Platten gerichtet.
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-Z-
Wenn man eine dünne ebene Oberfläche innerhalb des zwischen den Platten definierten Volumens parallel zu den Platten anordnen würde, würde dies kein Verzerrung des elektrischen Feldes mit sich bringen, da innerhalb dieser Ebene alle Punkte
gleiches Potential aufweisen. In ähnlicher Weise folgt, daß, wenn die ebene Oberfläche eine endliche Dicke, welche jedoch
klein verglichen mit dem Abstand zwischen den Platten ist, aufweist, die daraus resultierende Verzerrung des Feldes minimal
sein würde.
leitfähigen, elektrisch gegeneinander isolierten, aber über
einen kleinen Widerstand miteinander verbundenen Oberflächen bestehen würde, hat man nach bekannter elektrischer Theorie
eine Serienschaltung von zwei Kondensatoren, die über einen kleinen Widerstand miteinander verbunden sind. In dieser Hinsicht würde jede ebene leitende Oberfläche mit der ihr gegenüber angeordneten Platte einen Kondensator bilden. In dem Widerstand würde ein Strom fließen, welcher durch die zwischen den
Platten anliegende Spannung und deren Frequenz und durch die Kapazitäten der beiden Kondensatoren bestimmt 1st: Solange dieser Widerstand klein im Vergleich zu den kapazitiven Reaktanzen
der beiden Kondensatoren ist, kann die Wirkung des Widerstandes vernachlässigt werden, aber der Spannungsabfall über dem Widerstand würde eindeutig die Stärke des elektrischen Feldes anzeigen, in welches diese Kondensatorplatten eingeführt worden
sind. Der Spannungsabfall über dem Widerstand würde jedoch linear mit der Frequenz in Gegenwart einer konstanten Wechselfeldstärke von sich ändernder Frequenz ansteigen, was ungenaue
Messungen der elektrischen Feldstärke mit eich bringen würde.
Das Meßgerät gemäß der vorliegenden Erfindung geht einen anderen Weg und sorgt für eine Messung der elektrischen Feldstärke,
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welche innerhalb des Betriebsbereiches des Gerätes unabhängig von der Frequenz des elektrischen Feldes ist. Das Feldstärkenmeßgerät
weist zwei empfindliche Elektroden in Form von Platten auf, welche in das elektrische Feld an der Stelle eingeführt
sind, an welcher die elektrische Feldstärke gemessen werden soll, unter der Voraussetzung, daß das Feldstärkenmeßgerät
keine Anfangsladung besitzt und elektrisch von Masse isoliert ist, haben die empfindlichen Elektroden gleiche einfallende
elektrische Felder von entgegengesetzter Polarität. Auf diesen Platten werden daher gleiche Ladungen von entgegengesetzter
Polarität induziert. Eine der empfindlichen Elektroden ist mit dem negativen Eingang eines Operationsverstärkers verbunden.
Ein erster Kondensator ist zwischen den negativen Eingang und den Verstärkerausgang geschaltet. Die andere empfindliche
Elektrode ist mit dem positiven Eingang des Operationsverstärkers verbunden. Ein zweiter Kondensator ist zwischen den
positiven Eingang und einen Schaltungsbezugspunkt geschaltet. Hierdurch wird ein Differentialintegrator gebildet, welcher
den dem Summieranschluß zugeführten Differentialstrom integriert. Dieser erzeugt eine Ausgangsspannung, welche der dem
Summieranschluß zugeführten Differntialladung proportional ist, wobei die Ladung unabhängig von der Frequenz des elektrischen
Feldes ist. Der Ausgang ist daher unabhängig von der Frequenz des elektrischen Feldes.
Der erste und zweite Kondensator ist durch eine Schaltung nebengeschlossen,
welche für eine Langzeitstabilität des Operationsverstärkers sorgt. Mit dem Ausgang des Operationsverstärkers
ist ein in geeigneter Weise geeichtes Anzeigegerät verbunden, um für die gewünschte Anzeige der elektrischen Feldstärke des
zu messenden elektrischen Feldes zu sorgen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vor-
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liegenden Erfindung ergeben sich aus den beiliegenden Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den Figuren.
Es zeigt:
Fig.1 eine schematische Darstellung der elektrischen Schaltung
des erfindungsgemäßen Gerätes und
Fig.1 zeigt eine elektrische Schaltung des Meßgerätes für die elektrische Feldstärke. Das Gerät ist in dem elektrischen Feld
an dem Punkt angeordnet, an welchem die elektrische Feldstärke gemessen werden soll. Da die elektrische Feldstärke ein Vektor
ist, muß das Gerät ebenfalls ausgerichtet sein und zwar so, daß seine empfindlichen Elektroden 11 und 12 senkrecht zum elektrischen Feld, das durch die Linien 13 angedeutet ist, angeordnet
sind. Die empfindlichen Elektroden 11 und 12 bestehen, wie gezeigt, aus identischen dünnen rechteckigen Platten, welche im
Abstand zueinander und in parallelen Ebenen angeordnet sind, welche senkrecht zum elektrischen Feld verlaufen.
Wie weiter oben erklärt worden ist, kann jede empfindliche Elektrode 11 und 12 als ein Parallelplattenkondensator zusammen
mit den zu ihnen entgegengesetzten Platten der Quelle des elektrischen Feldes angesehen werden. Für einen Parallelplatten-Luftkondensator mit einer Fläche A, einem Plattenabstand 1, einer
Dielektrizitätskonstante K , einer Ladung Q und einer Oberflächenladungsdichte C, wobei Randeffekte vernachlässigt sind,
gilt:
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O = CV
rf = Q = C V = K A V = KV
und daher V
_
Ko
Ko
Da die elektrische Feldstärke für diese geometrische Anordnung durch
bestimmt ist,folgt daraus
E- Ü
E- Ü
Ko
Für das vorliegende Meßgerät der elektrischen Feldstärke bestimmt der obige Ausdruck die auf einer empfindlichen Elektrode
von einem gegebenen einfallenden elektrischen Feld induzierte Ladungsdichte. Unter normalen Umständen ist das elektrische
Feld über die Fläche A der empfindlichen Elektrode einheitlich. Die auf der empfindlichen Elektrode induzierte Gesamtladung
kann daher folgendermaßen berechnet werden:
Q = O^A = K0 EA
Da KQ und A Konstanten sind, ist die auf jeder empfindlichen
Elektrode induzierte Ladung Q direkt proportional zu der elektrischen Feldstärke E und ist nicht eine Funktion der Frequenz des
elektrischen Feldes. Unter der Voraussetzung, daß das Meßgerät keine Anfangsladung besitzt und daß der Aufbau elektrisch gegen
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Masse isoliert ist, haben die empfindlichen Elektroden 11 und
12 gleiche einfallende elektrische Felder von entgegengesetzter Polarität. Daher werden auf ihnen gleiche Ladungen entgegengesetzter Polarität induziert.
Die Elektrode 11 ist mit dem negativen Eingang des Operationsverstärkers 14 verbunden. Zwischen dem negativen Eingang und
dem Ausgang des Verstärkers ist ein integrierender Kondensator C1 angeordnet. In ähnlicher Welse 1st die Elektrode 12 mit dem
positiven Eingang des Operationsverstärkers 14 verbunden. Zwischen dem positiven Eingang und einem gemeinsamen Schaltungsbezugspunkt ist ein integrierender, mit dem Kondensator C1
identischer Kondensator C2 angeordnet. Diese Schaltung bildet daher einen Differentialintegrator, welcher den dem Summieranschlufi an den Eingängen des Operationsverstärkers zugeführten Differentialstrom integriert. Die Ausgangsspannung ist
proportional zu der dem Summieranschlufi zugeleiteten Differentialladung, wobei die Ladung unabhängig von der Frequenz, wie oben
erklärt, ist. Die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers ist daher unabhängig von der Frequenz des elektrischen Feldes.
Um eine Drift zu vermeiden und für eine Langzeitstabilität des Operationsverstärkers zu sorgen, können die Kondensatoren CI
und C2 durch getrennte Widerstände (nicht gezeigt) nebengeschlossen sein, welche jede Gleichspannungsladung, die sich
auf den Platten 11 und 12 angesammelt haben könnte, ableiten,
aber welche eine Impedanz aufweisen, die sehr hoch ist im Vergleich zu den kapazitiven Reaktanzen der Kondensatoren CI und
C2 bei der niedrigsten Frequenz der zu messenden elektrischen Felder. Diese WiderstandsnebenschluBverbiadung kann verwendet
werden, da nur die Wechselfeldkomponente der elektrischen Feldstärke, und keine möglicherweise vorhandene Glelchspannungs-
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komponente gemessen werden soll.
Als Alternative zu der beschriebenen Verwendung von Nebenschlußwiderständen,
zeigt Fig.1 eine "T"-Schaltung, die jeweils im Nebenschluß zu den Kondensatoren C1 und C2 angeordnet
ist. Widerstände R1 und R2 sind in Reihe parallel zu dem Kondensator C1 angeordnet und ein Kondensator C3 ist
zwischen dem Reihenverbindungspunkt der Widerstände R1 und R2 und einem Schaltungsbezugspunkt angeordnet, um eine erste
"T"-Schaltung zu bilden. Die Widerstände R1 und R2 sind gleich groß. Eine identische "T"-Schaltung weist Widerstände R3 und
R4 und einen Kondensator C4 auf und ist im Nebenschluß zu dem Kondensator C2 angeordnet. Die relativen Werte der Widerstände
und Kondensatoren der "Te-Schaltungen sind so ausgewählt, um
einen möglichst geringen Nebenschlußwiderstand für Gleichfeldkomponenten der elektrischen Feldstärke zu bilden, während eine
sehr hohe Nebenschlußimpedanz bei der niedrigsten Frequenz der zu messenden Felder aufrechterhalten wird. Die Ausbildung von
"T"-Schaltungen zur Erzielung solcher Eigenschaften ist im Stande der Technik bekannt und wird daher hier nicht im einzelnen
beschrieben.
Zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers und dem Schaltungsbezugspunkt
ist zur Anzeige der elektrischen Feldstärke ein geeichtes Wechselspannungsvoltmeter V angeordnet. Das Gerät
funktioniert somit als Meßgerät für die elektrische Feldstärke von Wechselfeldern.
Um mögliche biologische Schäden für Menschen zu bestimmen, ist es in der Regel wünschenswert und erforderlich, die elektrische
Feldstärke an einer ungefähr 1,20 m über dem Boden befindlichen Stelle (normale menschliche Schulterhöhe) im Gegensatz zu der
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elektrischen Feldstärke am Boden zu messen. Wenn das Gerät
an der 1,20 m hohen Stelle geerdet wird, hat dies eine wesentliche
Verzerrung der elektrischen Feldstärke in der Nachbarschaft des Gerätes zur Folge. Das Gerät sollte daher klein und
komplett abgeschlossen sein, um in der Lage zu sein, das Potential des von dem Meßgerät eingenommenen Raumpunktes einzunehmen
.
Fig.2 zeigt das Gerät in einem metallischen Gehäuse 20, welches
eine Äquipotentialfläche darstellt. Dies sorgt für die elektrostatische Abschirmung, gezeigt in Fig.1, welche eine
Verzerrung der Messung durch äußere Felder verhindert. Das Gehäuse sollte im Vergleich zu seiner Umgebung klein sein und somit
eine minimale Verzerrung des Feldes, in welches das Gehäuse eingeführt worden ist, verursachen.
Empfindliche Elektroden 11 und 12 sind außerhalb des Gehäuses
20, jeweils an dessen oberer und unterer Seite angeordnet. Diese sind an dem Gehäuse durch elektrisch isolierende Befestigungsmittel
21 befestigt. Ein bekanntes Sichtanzeigegerat 22 und ein An-Ausschalter 23 sind auf der Vorderseite des Gehäuses 20 vorgesehen.
Das Gerät 22 sollte eine solche Größe haben, daß es von einem geeigneten Abstand aus mit angemessener Genauigkeit
abgelesen werden kann. Wie im vorhergenden angeführt, sollte die Einheit in sich abgeschlossen sein einschließlich der
Batterien (nicht gezeigt) für die Versorung der Schaltung.
Das Gerät wird normalerweise von Hand an dem Ende eines langen isolierten Handgriffes 24 gehalten. Rahmenteile 25 und 26 verbinden
das Gerät drehbar mit einer U-förmigen Tragevorrichtung 27 an gegenüberliegenden Seiten des Gerätes, wobei
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der Handgriff 24 mit dem Mittelabschnitt der Tragevorrxchtung 27 verbunden ist. Das Gerät kann dann von einer Bedienungsperson,
welche das Ende des Handgriffes hält, an den Ort gebracht werden, an welchem die elektrische Feldstärke gemessen
werden soll. Es wird sich aufgrund seines Schwerpunktes um die Rahmenteile 25 und 26 in eine Stellung drehen, in welcher die
empfindlichen Elektroden 11 und 12 senkrecht zum elektrischen Feld angeordnet sind. Da die elektrische Feldstärke gerichtet
ist, ist das Gerät in ähnlicher Weise gerichtet und muß so orientiert sein, daß seine empfindlichen Elektroden senkrecht
zum einfallenden Feld angeordnet sind. Dies wird erreicht durch Drehung des Gerätes in gegenseitig senkrechte Ebenen für eine
maximale Anzeige.
Das beschriebene Gerät ist ein Differentialmeßgerät für die
Feldstärke von Wechselfeldern. Wenn nur Messungen in Bezug auf Masse gewünscht werden, kann das Gerät vereinfacht werden, indem
die untere empfindliche Elektrode 12 weggelassen wird und der positive Eingang des Verstärkers mit dem Schaltungsbezugspunkt
verbunden wird, wobei das metallische Gehäuse des Gerätes ebenfalls mit dem Bezugspunkt verbunden wird und alle durch diese
Verbindung kurzgeschlossenen Komponenten eliminiert werden.
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Claims (20)
- PatentansprücheMeßgerät für die elektrische Feldstärke von Wechselfeldern gekennzeichnet durch eine erste und zweite empfindliche Elektrode (11, 12), die im elektrischen Feld (13) an dem Punkt, an welchem die elektrische Feldstärke gemessen werden soll, zur Induzierung gleicher elektrischer Ladung von entgegengesetzter Polarität positionierbar sind, durch einen Operationsverstärker mit einem positiven und negativen Eingang und einem Ausgang, wobei die erste empfindliche Elektrode (11) mit dem negativen Eingang und die zweite empfindliche Elektrode (12) mit dem positiven Eingang verbunden ist, durch erste und zweite Integrationseinrichtungen (CI, C2), wobei die erste Integrationseinrichtung (C1) zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers (14) und dem negativen Eingang angeordnet ist, durch einen gemeinsamen Schaltungsbezugspunkt, wobei die zweite Integrationseinrichtung (C2) zwischen dem Schaltungsbezugspunkt und dem positiven Eingang angeordnet ist, um hierdurch eine Differentialintegratorschaltung zur Erzeugung einer Ausgangsspannung zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers (14) und dem Schaltungsbezugspunkt, welche der auf der ersten und zweiten empfindlichen Elektrode induzierten Differentialladung proportional ist, zu schaffen.
- 2. Meßgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit dem Schaltungsbezugspunkt verbundene elektrostatische Abschirmung (20), welche den Operationsverstärker (14) und die erste und zweite Integrationseinrichtung (C1, C2) umgibt.509833/0209
- 3. Meßgerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung (V), welche zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers (14) und dem Schaltungsbezugspunkt zur Anzeige der elektrischen Feldstärke angeordnet ist.
- 4. Meßgerät nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch jeweils parallel zu der ersten und zweiten Integrationseinrichtung (C1, C2) geschaltete Widerstandselemente zur Überbrückung von Gleichfeldkomponenten der elektrischen Feldstärke, die auf der ersten und zweiten Elektrode induziert v/erden.
- 5. Meßgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich· net, daß die erste und zweite Elektrode (11, 12) aus Platten bestehen, die quer zur Richtung der zu messenden Feldstärke angeordnet sind.
- 6. Meßgerät nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (20), welches den Operationsverstärker (14), die erste und zweite Integrationseinrichtung (C1, C2), die ersten und zweiten Widerstandselemente und die Anzeigeeinrichtung (V) aufnimmt, wobei die erste und zweite Elektrode (11, 12) mit Hilfe von elektrisch isolierenden Mitteln (21) jeweils an der oberen und unteren Seite des Gehäuses (20) befestigt sind.
- 7. Meßgerät nach Anspruch 6, gekennzeichnet. durch eine Tragevorrichtung (27), die an gegenüberliegenden Seiten (25, 26) des Gehäuses (20) angebracht ist, und durch einen mit der Tragevorrichtung (27) verbundenen Handgriff (24), mit dem eine Bedienungsperson per Hand das Gerät an dem Punkt des elektrischen Feldes, an dem die Feldstärke gemessen werden soll, einführt.509833/0209
- 8. Meßgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung (22) auf der Vorderseite des Gehäuses (20) zur Ablesung durch eine Bedienungsperson angeordnet ist.
- 9. Meßgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je eine "T"-Schaltung mit einem ersten und einem zweiten Widerstand (R1, R2; R3, R4) und einem Kondensator (C3; C4) , die jeweils mit der ersten und zweiten Integrationseinrichtung (C1; C2) zur Überbrückung von auf der ersten und zweiten Elektrode (11, 12) induzierten Gleichfeldkomponenten des elektrischen Feldes verbunden sind.
- 10. Meßgerät für die elektrische Feldstärke von Wechselfeldern in Bezug auf Masse, gekennzeichnet durch eine empfindliche Elektrode, die im elektrischen Feld an dem Punkt, an welchem die elektrische Feldstärke gemessen werden soll, zur Induzierung einer elektrischen Ladung positionierbar ist, durch einen Operationsverstärker mit einem positiven und negativen Eingang und einem Ausgang, wobei die empfindliche Elektrode mit dem negativen Eingang verbunden ist, durch eine Integrationseinrichtung, die zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers und dem negativen Eingang angeordnet ist, durch einen Masseanschluß, welcher mit dem positiven Eingang verbunden ist, um hierdurch eine Integratorschaltung zur Erzeugung einer Ausgangsspannung zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers und Masse, welche der auf der empfindlichen Elektrode induzierten Ladung proportional ist, zu schaffen, durch ein Gehäuse, welches den Operationsverstärker und die Integrationseinrichtung aufnimmt, wobei die empfindliche Elektrode mit Hilfe von elektrisch isolierenden Mitteln an dem Gehäuse befestigt50983 3/0203ist, durch eine Tragevorrichtung, die an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses angebracht ist, und durch einen mit der Tragevorrichtung verbundenen Handgriff, mit welchem eine Bedienungsperson per Hand das Gerät an dem Punkt in dem elektrischen Feld, an welchem die Feldstärke gemessen werden soll, einführt.
- 11. Meßgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff drehbar mit der Tragevorrichtung verbunden ist.
- 12. Meßgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung zwischen dem Ausgang des Operationsverstärkers und dem Masseanschluß zur Anzeige der Feldstärke des elektrischen Feldes angeordnet ist.
- 13. Meßgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung auf der Vorderseite des Gehäuses zur Ablesung durch eine Bedienungsperson angeordnet ist.
- 14. Meßgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrostatische Abschirmung mit dem Masseanschluß verbunden ist, welche den Operationsverstärker und die Integrationseinrichtung umgibt.
- 15. Meßgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die empfindliche Elektrode eine Platte aufweist, welche senkrecht zu dem zu messenden elektrischen Feld angeordnet ist.
- 16. Meßgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der Integrationseinrichtung Wider-509833/0209Standselemente zur überbrückung von auf der empfindlichen Elektrode induzierten Gleichfeldkomponenten der elektrischen Feldstärke angeordnet sind.
- 17. Meßgerät nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch eine "T"-Schaltung mit einem ersten und einem zweiten Widerstand und einem Kondensator, welche mit der Integrationseinrichtung zur überbrückung von auf der empfindlichen Elektrode induzierten Gleichfeldkomponenten der elektrischen Feldstärke verbunden ist.
- 18. Meßgerät nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, das den Operationsverstärker, die erste und zweite Integrationseinrichtung und die Anzeigeeinrichtung aufnimmt, wobei die erste und zweite empfindliche Elektrode jeweils an der oberen und unteren Seite des Gehäuses mit Hilfe von elektrisch isolierenden Mitteln befestigt ist.
- 19. Meßgerät nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch eine mit gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses verbundene Tragevorrichtung und durch einen mit der Tragevorrichtung verbundenen Handgriff, womit eine Bedienungsperson von Hand das Gerät an die Stelle in dem elektrischen Feld einführen kann, an welcher die Feldstärke gemessen werden soll.
- 20. Meßgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung auf der Vorderseite des Gehäuses zur Ablesung durch eine Bedienungsperson angeordnet ist.609833/0209
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