DE25996C - Streichharmonium - Google Patents
StreichharmoniumInfo
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- DE25996C DE25996C DENDAT25996D DE25996DA DE25996C DE 25996 C DE25996 C DE 25996C DE NDAT25996 D DENDAT25996 D DE NDAT25996D DE 25996D A DE25996D A DE 25996DA DE 25996 C DE25996 C DE 25996C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D1/00—General design of stringed musical instruments
- G10D1/12—Zithers, e.g. autoharps
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
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- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
r\
Das unten näher beschriebene Streichharmonium unterscheidet sich von den bisher bekannten
derartigen Instrumenten durch die eigenartige Construction des Streich Werkes. Dasselbe
besteht aus einem Riemen ohne Ende, welcher über zwei Rollen läuft, die durch ein Trittwerk
in Bewegung gesetzt werden. Der Streichriemen ist dem Violinbogen nachgeahmt und wirkt auch
in ganz ähnlicher Weise auf die. Saiten, indem letztere durch eine Hebelcombination, welche
mit der Klaviatur in Verbindung steht, gegen das Streichwerk gedrückt werden.
Durch eine zweite Tretvorrichtung können die Saiten und das Streichwerk noch in schärferer
Weise an einander gebracht werden, wodurch das Forte und Piano zur Geltung kommt.
Durch diese Erfindung wird also die Herstellung eines Instrumentes ermöglicht, mittelst
dessen man Töne erzeugt, die den Tönen der bekannten Streichinstrumente gleichkommen,
und zwar kann durch nur eine Person ein vollständiges Streichquartett ausgeführt werden.
Die über den Resonanzkasten z, Fig. 2, gespannten Saiten gehen von dem Wirbel W über
den Sattel S, den gezahnten Steg g und den Hauptsteg h bis zum Anhängestift k. Die
Schwingungslänge der Saiten reicht demnach von g bis h. Als Hauptstege dienen Violinstege
mit geradem Oberrande.
Der Streichriemen / hat die Breite .eines
Violinbogens und läuft senkrecht zu den Saiten als Riemen ohne Ende um die Leitrollen R1
und if j, Fig. ι bis 3. Die Streichfläche des
Streichriemens ist eine glatt behaarte, weiche Haut.
Die Rollenleiste Z, welche zur Leitung des Streichriemens dient, hat zu diesem Zweck eine
Rinne. An den Kopfenden der Rollenleiste L sind in der Rinne Röllchen q q von Sohlleder
angebracht, um ein leichteres Führen des Streichriemens/ über die scharfen Kanten der Rollenleiste
L zu ermöglichen (s. Fig. 2).
Die Leitrolle R1 sitzt an einem Spanngewinde
B, während die Leitrolle R2 mit dem Schwungrade P dieselbe Welle hat (s. Fig. 3).
Das Schwungrad P wird auf bekannte Weise vermittelst des Trittbrettes T und der Verbindungsstange
t in Bewegung gesetzt, Fig. 1 und 3.
Der lange Hebelarm cd der Taste/ ist bei d
vermittelst eines unten mit Gewinde versehenen Drahtes^ mit dem Hebelarm c o, in (^verbunden,
während der Arm O1 b in b durch einen Draht,
welcher durch den hier durchbohrten Resonanzboden geht, mit der Saite / im Punkte η verbunden
ist, Fig. 2.
Durch das Niederdrücken der Taste/ gleiten die Saiten an den Zähnen des Steges g abwärts
und kommen so mit dem in Bewegung gesetzten Streichriemen p in Berührung, wodurch
die Töne erzeugt werden.
Durch die Tretvorrichtung JV wird die von dem Trittbrett nach den Rollen r r, Fig. 1,
über die Welle M gehende Schnur angezogen und die keilartigen Schieber m in in der Richtung
nach der Rollenleiste L bewegt, wodurch die Rollenleiste L und zugleich der Streich-
riemen / gehoben, also letzterer stärker an die Saiten geprefst wird.
Die bei FF angebrachten Federn bringen die keilartigen Schieber»«*» in die vorige Lage
zurück, wenn der Fufs gehoben wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. An Musikwerken, bei welchen durch die Klaviatur die Saiten an den mittelst einer Tretvorrichtung in Bewegung gesetzten Streichapparat gedruckt werden, der aus dem Streichriemen p, der Rollenleiste L mit den Röllchen q q bestehende Mechanismus in Verbindung mit der Anordnung des Hebels c O1 b zum Anpressen der Saiten/, an den Streichriemen p.
Die Anordnung des Trittbrettes N in Verbindung mit den Rollen r r und den keilartigen Schiebern m m zum Heben der Rollenleiste L mit dem Streichriemen / behufs Erzeugung eines stärkeren Tones.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25996C true DE25996C (de) |
Family
ID=302406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25996D Active DE25996C (de) | Streichharmonium |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25996C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT16857U1 (de) * | 2019-06-12 | 2020-11-15 | Christian Alltag Dipl Ing Fh | Saiteninstrument |
-
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- DE DENDAT25996D patent/DE25996C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT16857U1 (de) * | 2019-06-12 | 2020-11-15 | Christian Alltag Dipl Ing Fh | Saiteninstrument |
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