DE25981C - Neuerungen an der unter Nr. 24142 patentirten zwangläufigen Ventilsteuerung für Dampfmaschinen - Google Patents
Neuerungen an der unter Nr. 24142 patentirten zwangläufigen Ventilsteuerung für DampfmaschinenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L31/00—Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
- F01L31/08—Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
- F01L31/14—Valve adjustment by links or guide rods, e.g. in valve-gears with eccentric drive
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
HEINRICH WIDNMANN in MÜNCHEN.
Dampfmaschinen.
Zusatz-Patent zu No. 24142 vom 18. März 1883.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. Juli 1883 ab. Längste Dauer: 17. März 1898.
Der Mechanismus ist nach demselben Grundgedanken aufgebaut, wie der unter No. 24142
patentirte.
Auf einer am Ventilhebel A drehbar aufgehängten Gleitbahn B soll ein in unveränderlicher
Bahn (nämlich derjenigen des Punktes α der als Hebel ausgebildeten Excenterstange D eines
Kurbelvierecks, bestehend aus Excenter, Excenterhebel, Schwinge E und Lagerkörper F) geführtes
Gleitstück C gleiten, während es diese Gleitbahn selbst und mit ihr den Ventilhebel niederdrückt.
Gleichzeitig erhält aber die Gleitbahn eine zweite durch den Regulator veränderliche Bewegung,
welche, von der Schwinge ausgehend, durch die stellbare Zugstange G mitgetheilt
wird, indem sie unter dem Gleitstück weggezogen wird, wobei der Winkel, welchen die
Gleitbahn mit dem Ventilhebel einschliefst, und mit ihm die Entfernung ab des Drehpunktes
des Gleitstückes von dem der Gleitbahn sich vergröfsert und der Ventilhebel wieder gehoben
wird.
Diese beiden Bewegungen, welche sich im Punkt b subtrahiren oder addiren, bestimmen
nun die Hubbewegung des Ventils; je nachdem die zweite oder erste überwiegt, wird das Ventil
früher oder später geschlossen.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Anordnung unterscheidet sich nun von der ursprünglichen
in folgenden Punkten: :..
1. Die Drehrichtung des Excenters ist die umgekehrte, also auch die Bewegung des Gleitstückes,
das als Hohlcylinder ausgeführt ist und auf einer cylindrischen Stange gleitet. Es kann
aber auch die Stange durch eine Coulisse und der Hohlkörper des Gleitstückes durch ein Prisma
ersetzt sein.
2. Der Angriffspunkt c der gegabelten Zugstange liegt auf derselben Seite der Gleitstange
wie der Aufhängepunkt b derselben; die Gleitstange B bildet mit den Augen b und c ein
hakenförmiges Stück.
3. Der Excenterhebel ist doppelt angeordnet, so dafs beide Theile das Gleitstück, die Schwinge
und das Excenter zwischen sich fassen, den Gleitstangenhaken und die Zugstange zwischen·
sich hindurchlassen. Der Excenterhebel ist hier, aus zwei Hälften bestehend, an das Excenter
angeschraubt gedacht, · könnte aber auch aus einem Stück mit demselben sein.
4. Die Schwinge E ist von U-förmigem Querschnitt, wie aus Fig. 2 zu ersehen, und enthält
das untere Ende e der Stange G zwischen zwei Gleitstücken H, welche in eingedrehten Nuthen
vom Regulator verstellbar sind und, drehbar mit der Stange G verbunden, diesen ihre Bewegung
mittheilen. Fig. 3 zeigt einen Grundrifs der Schwinge. Mit ihr aus einem Stück ist ihr
Drehzapfen, welcher an dem Lagerkörper der Excenterwelle seine Lagerung findet. Der Ex-
centerhebel oscillirt mittelst Zapfenschrauben d
um die Schwinge.
Fig. 4 bis 6 zeigen eine Variation, welche sich von der vorhergehenden Anordnung nur
durch Vertauschung des Gleitstangenhakens mit dem Gleitstück unterscheidet, indem hier ersteres
von dem Excenterhebel, letzteres von dem Ventilhebel getragen wird. Auch hier kann Gleitstange
und Gleitstück durch Coulisse und Stein ersetzt werden. Im übrigen ist die Anordnung
unverändert; doch werden die Verstellungsstücke in der Schwinge bei ihrer äufsersten Lage links
der Maximal-, bei ihrer äufsersten Lage rechts der Minimalfüllung entsprechen, was bei der
ersten Anordnung, Fig. ι bis 3, umgekehrt ist.
Der Antrieb des Auslafsventils ergiebt sich in beiden Fällen einfach wie gezeichnet.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
i. Bei Anwendung der umgekehrten Drehrichtung der Excenter welle für den Mechanismus P. R. No. 24142 die Verlegung des Angriffspunktes der Zugstange an der Coulisse (oder dem Gleitstangenstück) auf die entgegengesetzte Seite des Aufhängepunktes derselben an dem Ventilhebel und die dadurch bedingte Benutzung auch desjenigen Theiles der Schwinge für die bogenförmige Verstellungsbahn, welcher auf der Seite des Schwingungszapfens der Schwinge liegt, auf welcher der Excenterhebel dieselbe fäfst (entsprechend Fig. ι bis 3).Vertauschimg bei dem Mechanismus P. R. No. 24142 (sowohl in seiner ursprünglichen Anordnung, als nach Anwendung der oben unter 1. gekennzeichneten Aenderungen) der Coulisse (oder des Gleitstangenstückes) mit dem Stein (oder dem Gleitstück), so dafs erstere an dem Excenterhebel, letzterer an dem Ventilhebel drehbar angehängt ist (entsprechend Fig. 4 bis 6).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25981C true DE25981C (de) |
Family
ID=302391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25981D Active DE25981C (de) | Neuerungen an der unter Nr. 24142 patentirten zwangläufigen Ventilsteuerung für Dampfmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25981C (de) |
-
0
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