DE258791A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258791 KLASSE 21 a. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
anderen benutzt werden.
Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Fernsprechvermittelungsumschalter, bei welchen
Ubertragerrelaissätze an den Verbindungsleitungen eine Übertragung der Schaltimpulse von der
einen Leitungsseite zur anderen bewirken. Bei den bis jetzt vorgeschlagenen Schaltungen dieser
Art werden die Schaltimpulse entweder über einen der Sprechleitungszweige und Erde oder
über beide Leitungszweige in Hintereinanderschaltung vom Übertrager weitergegeben. Im
Gegensatz hierzu werden gemäß der Erfindung die Schaltimpulse vom Ubertragerrelaissatz
über einen der Sprechleitungszweige und über die mit diesen hintereinander geschaltete und als
Rückleitung benutzte dritte (Prüf-)Leitung weitergegeben. Hierdurch wird einerseits, ebenso
wie bei der Weitergabe der Schaltimpulse über die hintereinander geschalteten Sprechzweige,
erzielt, daß eine induktive Beeinflussung fremder Leitungen während der schnellen Schaltimpulse
bei verseilten Leitungen vermieden wird, und andererseits verhindert, daß eine Verbindung
zustande kommen kann, wenn die Prüfleitung nicht intakt ist. Hierbei wird es möglich, die
sonst Unsicherheiten bietende Prüfweise praktisch anzuwenden, bei der eine Verbindungsleitung
als frei erscheint, wenn beim Erreichen derselben der Prüfelektromagnet des Wählers stromlos
wird. Bei diesem früher häufig angewandten Prüfverfahren könnten leicht Doppelverbindungen
entstehen, wenn z. B. die Prüfleitung an irgendeiner Stelle unterbrochen ist. Falls bei der
Anordnung gemäß der Erfindung die als Rückleitung für die Einstellvorrichtungen eines Wählers
benutzte Prüfleitung beschädigt bzw. gestört ist, kann die Verbindung nicht über diesen
Wähler weitergegeben werden, so daß jetzt auch das oben erwähnte einfache Prüfverfahren mit
Vorteil angewandt werden kann.
Die Steuerung der Wähler kann erfindungsgemaß zweckmäßig über den zweiten Leitungszweig und Erde oder die Prüfleitung als
Rückleitung bewirkt werden. ' Die Gruppenwähler sind so ausgebildet, daß für die eigentliche
Schaltarbeit, also abgesehen von Vorrichtungen zur Einschaltung von Sicherungen oder
Signalen an den Wählern, außer den Arbeitselektromagneten ein einziges Relais vorgesehen ist,
mittels dessen die Einstellung und Auslösung des Wählers bewirkt wird. Das an den Gruppen-Wählern
vorgesehene Relais wird vom Steuerschalter oder diesen ersetzenden Organen derart
umgeschaltet, daß es zuerst mit der Sprechleitung in Verbindung steht und zum Empfang
der Fortschaltimpulse benutzt wird, während es darauf nur an die Prüf leitung angeschlossen
ist und über diese während der Dauer der Verbindung in einem Haltestromkreis erregt gehalten
wird.
Erfindungsgemäß wird ferner der Auslösemagnet der Gruppenwähler über den Ruhekontakt
des dem Gruppenwähler zugeordneten Impulsrelais und den Steuerschalter so eingeschaltet,
daß ein aus der Ruhelage gebrachter Gruppenwähler nur dann ausgelöst werden kann,
wenn der Steuerschalter in die Durchsprechstel-
lung übergegangen ist. Hierdurch wird nicht nur eine äußerst einfache Schaltungsweise des Gruppenwählers
erzielt, sondern auch verhindert, daß beim Aussetzen des Gruppenwählers eine Auslösung
desselben und ein Zusammenfallen der Verbindung erfolgt.
Der Übergang des Steuerschalters eines belegten Gruppenwählers von der ersten in die
zweite Stellung wird immer bewirkt, also beispielsweise auch dann, wenn der wählende Teilnehmer,
wenn er z. B. gemerkt hat, daß er falsch gewählt hat, während des Anrufes die Verbindung
aufgibt und keine Schaltimpulse zur Einstellung des Gruppenwählers aussendet. In der
zweiten Stellung des Steuerschalters erfolgt aber die Drehung der Schaltwelle und die selbsttätige
Auswahl einer freien Verbindungsleitung, wobei der Steuerschalter selbsttätig in die dritte
Stellung übergeht. Demnach wird ein belegter Gruppenwähler nur dann nicht ausgelöst, wenn
irgendeine Störung darin vorhanden ist.' Durch Anbringung geeigneter Signalmittel kann dann
die Aufsicht des Amtes einen solchen Wähler sofort finden.
Zur Steuerung der Wähler über den zweiten Leitungszweig werden die Steuerelektromagnete
oder sie einschaltende Relais während der Schaltstromimpulse von einem hierbei erregten Relais
des Ubertrageirelaissatzes unter Strom gehalten.
Dieses Relais des Ubertragersatzes wild auch dann erregt, wenn das Leitungsrelais des Übertragers
andauernd stromlos wird.
Der Leitungswähler kann bei voi liegendem System sehr einfach geschaltet weiden. Sämtliehe
Umschaltungen weiden hier mittels nur vier Relais bewirkt. Dabei dient das am Leitungswähler
zum Empfange der Schaltimpulse dienende Relais gleichzeitig als Uberwachungsrelais
für den anrufenden Teilnehmer. Die Speisung des Mikrophons des angerufenen Teilnehmers
wird über das an den einen Zweig der Sprechleitung angeschlossene Impulsrelais und
den an den anderen Zweig angeschlossenen Steuerelektromagneten oder ein ihn einschaltendes
Relais bewirkt.
Zur Vereinfachung des Systems trägt auch die eine Eigenart des Systems bildende durchgehende,
über Kontakte am Ubertragerrelaissatz oder am ersten Gruppenwähler unter Strom gehaltene Prüfleitung bei, welche zur Auslösung
der Wähler am Ubertragerrelaissatz oder am ersten Wähler unterbrochen \^drd. Nach Melden
des verlangten Teilnehmers wird diese durchgehende Prüfleitung auch über Kontakte am
Leitungswähler unter Strom gehalten, bis der angerufene Teilnehmer seinen Hörer anhängt.
Somit kann nach Herstellung der Verbindung kein Wähler außer dem ersten Gruppenwähler
ausgelöst werden, bis der Angerufene den Hörer angehängt hat. In die zum Leitungswähler führende
Prüfleitung wird ein Hilfsrelais eingeschaltet, welches nach Belegen des LeitungsWählers
seinen Anker so lange angezogen hält, bis es durch das beim Melden des angerufenen Teilnehmers
erregte Über wachungsrelais,: und zwar Vorzugsweise
durch Einschalten einer- Gegen wicklung (beispielsweise erfolgt die Einschaltung durch den
Steuerschalter) außer Wirkung gesetzt wird. Das Hilfsrelais dient sowohl zum Einschalten
des Stromkreises für den Auslösemagneten als auch zur: Abschaltung des Rufrelais. Letzteres
ist als Verzögerungsrelais ausgebildet, das die Zeitdauer sowohl des ersten Teilnehmerrufs nach
Belegung der Leitung, als auch der periodisch wiederholten Anrufe bestimmt.
Die Zeichnungen stellen schematisch ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung eingerichteten
Fernsprechanlage dar, und zwar-veranschaulichen sie die Verbindung eines anrufenden
Teilnehmers X mit einem angerufenen Teilnehmer Y. Die zu einer solchen Verbindung zu
benutzenden Wähler sind in ihrer Anfangs- oder Ruhestellung gezeichnet. In dem Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß jedem Teilnehmer
ein Vorwähler VW bzw. VW1 zugewiesen ist, und daß die Verbindung über erste und zweite Gruppenwähler
GW1 und GW1/ sowie einen Leitungswähler
LW hergestellt wird. Die Vorwähler sind im Ausfühiungsbeispiel so eingerichtet, daß
ein In Tätigkeit gesetzter Vorwähler einer Teilnehmergruppe von beispielsweise 100 Teilnehmern
aus den der Gruppe zur Verfügung stehenden z. B. 10 Verbindungsleitungen zu den
Gruppenwählern bzw. ersten Gruppenwählern jeweils mittels eines Schrittes die erste freie Leitung
erreicht. Ein Satzschaltwerk SS dient dazu, sämtliche Vorwähler der Gmppe jeweils auf die
nächste freie Leitung einzustellen, in der Art, wie dies z. B. im Patent 215982 geschildert ist.
Jedoch kann auch jede andere Ar' von Vorwählern für die neue Anordnung angewendet werden.
Als Gruppen- und Leitungswähler sind die beim Strowger-System bekannten Wähler (mit Hub-
und Drehschlitten) verwendet. An Stelle der dreischrittigen Steuerschalter, die im dargestellten
Falle an den Wählern vorhanden sind, können auch Relaiseinrichtungen treten, da es ja bereits
vorgeschlagen ist, daß ein dreischrittiger Steuerschalter und sein Elektromagnet stets durch zwei
Relais ersetzt werden kann.
Wenn der Teilnehmer X seinen Hörer abhebt, so schließt der hochgehende Hörerhaken seiner
Sprechstelle einen Kontakt 1 und bringt dadurch einen Stromfluß von Erde über den Vorwählereinschaltmagneten
T, den geschlossenen Kontakt 3, den Zweig b der Teilnehmerleitung, den
Impulskontakt 2 an der Teilnehmerstelle, den Kontakt 1, den Leitungszweig a, den Kontakt 4
und einen Widerstand 5 zur geerdeten Amtsbatterie hervor. Durch diesen Stromfluß wird
der Magnet T erregt und bringt die Kontaktfedern 6,, 7 des Vorwählers in bekannter Weise
in Verbindung mit den zu einem freien Gruppen-" wähler GW führenden Leitungen ^1, J1. Über
eine Kontaktfeder 8 schaltet er das Abtrenn-
. relais Ti? in einen Stromkreis von Erde über
Feder 8, Leitung c, Wicklung von 77? zur geerdeten Batterie, so daß dieses anspricht und die
Batterie und den Elektromagneten Γ von der Teilnehmerleitung abschaltet: ■ ..
Bei der Einstellung des Vorwählers VW, die
Bei der Einstellung des Vorwählers VW, die
ίο der anrufende Teilnehmer durch Abheben seines
Hörers veranlaßt hatte, wird gleichzeitig mit den Kontakten 6, y, 8 ein Kontakt g geschlossen,
wodurch ein Stromkreis von Erde über den Auslöseelektromagneten Mi) des Vorwählers, den
Kontakt 9, die Leitung 10, den in der ersten Stellung
befindlichen Hauptschaltarm 11 des Satzschalters 55 (falls die erste Gruppenwählerleii ung
frei war) und eine Leitung 12 zur Wicklung eines Relais RS des Satzschalters hergestellt wird.
Durch den Schluß des Kontaktes 9 wild das Relais RS zum Ansprechen gebracht und schließt
seinen Kontakt 13, während der Strom nicht ausreichend ist, um den Magneten Mv zum Ansprechen
zu bringen. Über Kontakt 13 wird ein Stromkreis für den Satzschalterelektromagneten
Ms geschlossen. Der Magnet'veranlaßt, daß der Arm 11 um einen Schritt weitergedreht wird und
verstellt gleichzeitig die Schaltfedern sämtlicher freien Vorwähler seiner Teilnehmergruppe auf
die Kontakte der nächsten zu einem Gruppenwähler führenden Verbindungsie'tung seines Satzes.
Ist auch diese besetzt, so wird der Satzschalter in der gleichen Weise weiter verstellt, bis er
eine freie Leitung erreicht.
Durch das Auftreffen der Federn 6, 7 auf die Leitungen av b1 wird ein Stromfluß von der Batterie
über die Drosselspule Dr des in der Nähe des Gruppenwählers GPF; an der ■Verbindungsleitung angebrachten Ubertragerrelaissatzes US,
die Leitungen av α zur Teilnehmerstelle :und von
dort über 1, 2, die Leitungen b, ^b1 zurück über
die Wicklung des Impulsrelais A des Übertragers nach Erde hervorgerufen. Gleichzeitig wird auch
beim Schließen des Kontaktes 9 ein Strom von der Batterie über den Ruhekontakt 14 eines Relais
R, die Wicklung V1 eines Verzögerungsrelais
V, die Wicklung des Auslösemagneten M des Gruppenwählers, die Leitung C1, den Kontakt
9 und den Auslösemagneten Mv des Vor-Wählers zur Erde hervorgerufen. Dieser Strom
reicht aus, um das hochohmige Verzögerungsrelais zu erregen, nicht aber um die niedrigohmigen
Elektromagnete M und Mv zur Wirkung zu bringen. Das erregte Relais V trennt
an den Kontakten 15, 16 die Leitungen O1, b1
hinter den Kondensatoren K1, K2 von den zu
den Schalthebeln O1, O2 des ersten Gruppenwählers
GW1 führenden Zuleitungen und verbindet
am Kontakt 17, 18 diese Zuleitungen mit der Wicklung des Relais R und mit einem Widerstand
19..: Hierbei wird der Steuerelektromagnet 5 des Gruppenwählers von Batterie über 5,
Stellung 1 des Steuerschalthebels S2, den Kontakt
18 und; den Widerstand 19 zur Erde unter Strom gesetzt. Der vom Teilnehmer gehandhabte
Nummernschalter macht beim Rückgang durch Unterbrechung des Kontaktes 2 das Relais
A wiederholt vorübergehend stromlos. Bei jedesmaligem Ablall des Ankers desselben wird
der Kontakt 20 geschlossen. Hierbei entsteht ein Strom von der Batterie über die Kontakte 20,
17 und die Wicklung von R zur Erde. Der Strom in der Wicklung V1 wird noch so lange aufrechterhalten,
bis das Relais R erregt wird. Durch Schließung des Kontaktes 21 bewirkt das Relais
R die Einschaltung des Hubelektromagneten H des ersten Gruppenwählers von der
Batterie über den in Stellung 1 befindlichen Schalthebel s3, den Hubelektromagneten H und
den Kontakt 21 zur Erde. Gleichzeitig bewirkt das Relais R die Öffnung der Kontakte 14, 22
und die Schließung der Kontakte 23, 24. Durch Öffnung des Kontaktes 14 wird der Wicklung V1
der Strom entzogen. Gleich darauf wird das Relais A wieder erregt, wodurch am Kontakt 20
der Strom für das Relais R unterbrochen wird. Solange das Relais R seinen Anker noch nicht
fallen gelassen hat, entsteht ein Strom von der Batterie über den Kontakt 25, den nach dem
ersten Hubschritt des Gruppenwählers geschlossenen Kopfkontakt 26, den Kontakt 23, die Wicklung
V1 und in der geschilderten Weise über die Prüfleitung C1 zur Erde. Ein Ström über die
Gegenwicklung v2 des Verzögerungsrelais kann hierbei nicht entstehen, weil diese am Kontakt
22 unterbrochen ist. Nachdem auch das Relais R stromlos geworden ist, werden nach Abfall
seines Ankers die Kontakte 14 und 22 wieder geschlossen. Ist das Relais A jetzt noch erregt,
so fließt der Strom in der Wicklung V1 von Batterie
über den Kontakt 14 und in der Gegenwicklung V2 über die Kontakte 25, 26 und 22 zur
Prüfleitung c. Die Ströme in den. Wicklungen V1,
V2 heben sich in ihrer: Wirkung auf den Ankei
von V auf, so daß der Anker wie bei einer Unterbrechung
des Erregerstromes für das Relais V nicht mehr angezogen wird. Sobald das Relais A
seinen Anker wieder fallen läßt, wird der Strom in der Wicklung v2 unteibrochen, während der
Strom in der Wicklung ^1 andauert, bis das Relais
R wieder erregt wird. Das Spiel wiederholt sich entsprechend · der Zahl der von der Teilnehmerstelle
ausgesandten Impulse; die Schaltwelle des Gruppenwählers wird dabei vom Hubelektromagneten
um eine Anzahl von Schritten gehoben. Dem Verzögerungsrelais F kann hierbei jedesmal der Erregerstrom sowohl beim Anzug
als auch beim Abfall des Ankers des Relais
A entzogen werden. Die Zeit der Stromentziehung ist jedoch immer verkürzt um die Zeit,
die das mitgehende Relais R zum Abfall oder Anzug eines Ankers benötigt.. ... .
Beim Aufhören der ersten Reihe der Schaltimpulse bleibt das Relais A dauernd erregt. Sobald
das Relais R dann seinen Anker fallsn läßt, i
werden, wie beschrieben, beide Wicklungen V1 \
und v2 unter Strom gesetzt, und das Relais V
läßt seinen Anker langsam abfallen; hierdurch wird am Kontakt 18 der Stromfluß über den
Elektromagneten 5 des Steuerschalters unterbrochen, wodurch der Steuerschalter in die
ίο zweite Stellung übergeht. In dieser ist der Drehelektromagnet
D am Schaltarm s3 auf einen Un- ',
terbrecher U des Amtes geschaltet, so daß er j die Schaltwelle des Gruppenwählers GW1 dreht.
Bei dem ersten Drehschnitt der Schalt welle bewirkt der erregte Drehelektromagnet in bekannter
Weise ein Andrücken des Ankers des Steuerelektromagneten S, dessen Wicklung in
der zweiten Stellung des Steuerschalters über Steuerhebel s4 an den Prüfschalthebel O3 geschaltet
ist. Der Elektromagnet 5 bleibt während der Drehung der Schaltwelle so lange erregt, bis |
die Zuleitungen eines zweiten freien Gruppen- ι Wählers GWn gefunden werden, dessen Prüfleitung
nicht geerdet ist.
Sobald S \vieder stromlos wird, werden die Hebel
des Steuerschalters in die dritte Stellung gebracht. In dieser Stellung des Steuerschalters
sind die Schalthebel O1, o2 über die Steuerhebel
S1, S2, die Kontakte 15, 16 und die Kondensa-
i oren K1, K2 mit den Leitungen ax, I1 verbunden,
während der Schalthebel O3 über den Steuerhebel S4 an Erde geschaltet ist. Die Elektromagnete
H, D und S sind abgeschaltet.
Wenn durch die Nummernscheibe an der Teilnehmerstelle
die zweite Impulsreihe begonnen und dabei das Relais A wieder stromlos gemacht
wird, so wird ein Strom über den Kontakt 20, den Steuerhebel S1, den Schalthebel O1, die Leitung
a2, den Steuei schalthebel ss und das Relais
A1 von GW11, die Leitung C2, den Schalthebel
O3 und den Steuerhebel S4 zur Erde geschlossen.
Das Relais A1 wird erregt und schaltet durch Anzug seines Ankers den Hubelektromagneten
H über den Kontakt 27 und den Schalthebel s6 in einen (lokalen) Stromkreis
ein. -
Durch öffnen des Kontaktes 25 am Relais A wird zugleich die Wicklung v2 des Verzögerungsrelais
V stromlos gemacht, so daß dieses wieder erregt wird und durch öffnung der Kontakte 15,
16 die Leitungsseiten der Sprechleitung voneinander abschaltet. Durch Schließung des Kontaktes
17 wird das Relais R in einen Nebenschluß zum Relais A1 gelegt und wird bei abgefallenem
Anker des Relais A gleichzeitig mit A1 erregt, indem
es seinen Strom,wie beschrieben, von Batterie über 20 und 17 erhält. Durch Schließung des
Kontaktes 18 wird ferner der Steuerelektromagnet S1 des Gruppenwählers GWn in einen Stromkreis
von der Batterie über den Steuerhebel S8, die Leitung b%, den Schalthebel O2, den Steuerhebel
S2, den Kontakt 18 und den Widerstand 19
zur Erde eingeschaltet. Es erfolgt jetzt das Heben der Schaltwelle des zweiten Gruppenwählers,
während das im Nebenschluß zu A1 gelegte Relais R in der bereits beschriebenen Weise die
Umschaltungen des Erregerstromes für das Verzögerungsrelais F vornimmt.
Nach Beendigung der zweiten Stromimpulsreihe erfolgt wiederum bei andauernder Erregung
des Relais A die andauernde Einschaltung beider Wicklungen des Relais V, so daß sein Anker abfällt
und am Kontakt 18 den Stromkreis für den Steuerelektromagneten S1 unterbricht. Der Steuerschalter
des zweiten Gruppenwählers geht infolgedessen in die zweite Stellung über, wobei
das Relais A1 vom Leitungszweig CL1 abgeschaltet
und über den Hebel S5 unmittelbar zwischen die
Prüfleitung c2 und die Batterie geschaltet wird. In der zweiten Stellung des Steuerschalters ist
ferner der Drehelektromagnet D1 von GW11
über den Steuerhebel S6 in einen Unterbrecherstromkreis
eingeschaltet, während der Elektromagnet S1 des Steuerschalters über s9 mit dem
Prüfhebel O6 verbunden ist.
Es erfolgt jetzt in gleicher Weise wie beim ersten Gruppenwähler die Drehung der Schaltwelle
des zweiten Gruppenwählers zwecks Aufsuchens eines freien LeitungsWählers, nach dessen
Auffinden der Steuerschalter des zweiten Gruppenwählers in die dritte, die Durchschaltstellung
übergeht, in welcher die Schalthebel o4, oä über die Steuerhebel s7, s8 mit den Zuleitungen
«j» bt verbunden werden, während die Prüfleitung
c3 über s9 an die Piüfleitung c2 geschaltet
wird. Nunmehr fließt ein Strom von der Batterie über den Ruhekontakt 28 des Kopfschalters
am Leitungswähler LW, die Wicklung fx
eines Relais F, die Leitung c3, o6, s9, c2, o3, s4
zur Erde. Das Relais F wird erregt und bewirkt durch Anzug seines Ankers über den Kontakt 29
die unmittelbare Anschaltung seiner Wicklungen an die Batterie.
Wenn bei der nächstfolgenden Impulsreihe das Relais A seinen Anker fallen läßt, entsteht
jetzt ein Strom von der Batterie über 20, S1, O1, a2, s7, O4, a3, die Wicklung des Relais A2 am
Leitungswähler, c3, o6, s0, C2, οΛ, s4 zur Erde und
zurück zur Batterie. Das dadurch erregte Relais A2 schaltet über seinen Kontakt 30 und den no
Steuerhebel S10] den] Hubelektromagneten H2
an die Batterie. Es erfolgt wiederum, wie beschrieben, die Erregung des Relais V und die
Einschaltung des Relais R in Nebenschluß zum Relais A2. Das erregte Relais V bewirkt wiederum
die Schließung des Kontaktes 18, wodurch ein den Steuerelektromagneten S2 des
Leitungswählers einschaltendes Relais B2 von der Batterie über B2, b3, O5, s8, b2, O2, s2, 18 und
19 zur Erde unter Strom gesetzt wird. Der Steuerelektromagnet S2 wird hierbei von der
Batterie über S2, den Kontakt 31 und den ge-
schlossenen Kontakt 32 des Relais F zur Erde unter Strom gesetzt. Ferner bewirkt das Relais
B2 durch Schließung des Kontaktes 33 eine nochmalige Erdung der Prüfleitung c3. Nach
Beendigung dieser. Impulsreihe läßt das Relais V seinen Anker wieder fallen, und das Relais
B2 wird wieder stromlos.
Durch öffnen des Kontaktes 31 verliert der
Elektromagnet S2 seinen Strom, und der Steuerschalter des-Leitungswählers wird in die zweite
Stellung gebracht. In dieser Stellung ist der Hubelektromagnet H2 abgeschaltet und der
Drehelektromagnet D2 über den Steuerhebel S10
an den Kontakt 30 des Relais A2 geschaltet.
Ferner wird ein mit Verzögerungswirkung ausgestattetes Rufrelais L von der Batterie über
den nach dem ersten Hubschritt des Leitungswählers geschlossenen Kopf kontakt 34, den geschlossenen
Kontakt 35 des Relais F, die Wicklung des Relais L und den Steuerhebel S11 unter
Strom gesetzt.
Bei der folgenden letzten Impulsgabe wird vom Relais A2 der Drehelektromagnet D2 wiedeiholt
zum Ansprechen gebracht, während das Relais R2 den Elektromagneten S2 wieder unter
Strom hält. Sobald die Impulse vorüber sind und das Relais A dauernd erregt wird, ist, nachdem
V seinen Anker hat fallen lassen, der Strom für B2 wieder unterbrochen. Das Relais B2
schaltet den Elektromagneten S2 vom Kontakt 31 ab und über den Kontakt 36 und den Steuerhebel
S14 an den Prüf arm o9 an. Ist die verlangte
Leitung zum Teilnehmer Y frei, so kann über die zugehörige Prüfleitung c4 kein Strom fließen, so
daß der Elektromagnet S2 seinen Anker fallen läßt. Der Steuerschalter wird dadurch in die
dritte Stellung gebracht. In dieser Stellung sind die Zweige «4, B1 dei Leitung des verlangten
Teilnehmers über die Schalthebel O7, o8 und die
Steuerhebel S12, S13 durchgeschaltet, während
die Prüfleitung C4 über O9, S14 mit Erde verbunden
ist. Dabei wird das Abschalterelais TR1 des angerufenen
Teilnehmers von Batterie über TRi:
C4, o9, s14 und Erde erregt und die Teilnehmerleitung
«4, b4 von der Batterie und dem Elektromagneten
T4 des Vorwählers abgeschaltet. Beim Übergang des Steuerschalters in die dritte Steilhang
wird ferner die Wicklung des \'rerzögerungsrelais
L am Steuerhebel S11 über einen Zeitschalter UZ an Erde gelegt. Wenn UZ sich nicht gerade
in Kontaktstellung befindet, so wird das Relais L stromlos, läßt jedoch seinen Anker
nur langsam abfallen. Bis der Abfall eingetreten ist, fließt Rufstrom von der Rufstromquelle
RQ über den Kontakt 37, S13, O1, «4 zum
Wecker der Teilnehmerstelle Y und von da über δ4, O8, S12, Kontakt 38 zurück zur Rufstromquelle,
so daß der Teilnehmer Y zum eisten Male gerufen wird. Meldet sich der Teilnehmer nicht
gleich, so folgt in Zeitabständen von z. B. 10 Sekunden jedesmal eine vorübergehende Schließung
des Stromkreises für das Relais L über den Zeitschalter UZ, und zur ausgewählten Teilnehmerstelle
wird in gleicher Weise ein Rufstrom über die Kontakte 37, 38 jedesmal so lange abgesandt,
bis das Verzögerungsrelais L seinen Anker wieder fallen läßt. Gleichzeitig wird ein Rufkontrollsignal
zur angerufenen Stelle gesandt, indem von einem mit dem Zeitschalter UZ synchron
laufenden Schalter UZ1 ein Summerstrom von SM über den Ruhekontakt 39 des Elektromagneten
S2 und den Kontakt 40 des Relais L an den Leitungszweig o3 geschaltet wird.
Nach jedesmaligem Abfall des Ankers am Rufverzögerungsrelais L werden die Leitungszweige
at, bi über die Kontakte 41 bzw. 42 an die
Leitungszweige b3, a3 geschaltet. Sobald sich
der angerufene Teilnehmer gemeldet hat, entsteht ein Strom von der Batterie über B2, 41,
S13, o7, a4, Mikrophon des angerufenen Teilnehmers,
o4, O8, S12, 42, A2, c3, o6, S9, c2, oa, S4
zur Erde, wodurch die .Relais B2 und A2 erregt
werden. Das Relais B2 bewirkt durch Schließung des Kontaktes 33 die nochmalige Erdung
der Prüfleitung. Diese Erdverbindung wird so lange geschlossen gehalten, bis der angerufene
Teilnehmer sein Telephon anhängt. Das Relais A2 veranlaßt durch Anzug seines Ankers
einen Stromfluß von der Batterie über den Kontakt 29 und die Gegenwicklung f2 des Relais F,
den Schaltarm S10 und den Kontakt 43 zur Erde.
Das Relais F läßt darauf seinen Anker fallen, wodurch am Kontakt 35 das Relais L abgeschaltet
und am Kontakt 29 die Batteriezuleitung zu den Wicklungen des Relais F unterbrochen
wird, so daß dieses für die Dauer der bestehenden Verbindung nicht mehr erregt werden
kann.
Hängt nach Beendigung des Gespräches der anrufende Teilnehmer X sein Telephon zuerst
an, so wird das Relais A dauernd stromlos, wodurch am Kontakt 25 die Abschaltung des Stromes
für die Wicklung v2 von V erfolgt. Das Verzögerungsrelais
V wird nochmals erregt und bewirkt bei Anzug seines Ankers die Wiedereinschaltung
des Relais R über 20 und 17. Dieses hält den Kontakt 14 so lange geöffnet, bis das
Relais V seinen Anker abfallen läßt und das Relais R wieder abschaltet. In der Zwischenzeit,
bis das Relais R seinen Anker fallen läßt, fließt ein starker Strom von der Batterie über 20, Kontakt
15, der bereits geschlossen ist, bevor Relais R Zeit gehabt hat, seinen Anker fallen zu
lassen, Kontakt 24, M, C1, Mv zur Erde, wodurch die Magnete M und Mv gleichzeitig erregt
werden. Ersterer bewirkt die Auslösung des Gruppenwählers und letzterer die Freigabe
des Vorwählers. Beim Rückgang des Gruppenwählers wird die durchgehende Prüfleitung am
Steuerhebel S4 unterbrochen. Die Auslösung der dahinter liegenden Wähler kann aber noch nicht
erfolgen, da das Relais B2 über die angerufene
Station erregt gehalten wird und die Prüfleitung über Kontakt 33 noch geerdet ist.
Hängt dagegen der angerufene Teilnehmer zuerst sein Telephon an, so werden die Relais A2
und B2 stromlos. Der Auslösemagnet M2 des
LeitungsWählers LW wird von der Batterie über
den Kopfkontakt 34, den Kontakt 44 des Relais F, die Wicklung von M2 und den Kontakt 43
des Relais A2 unter Strom gesetzt und veranlaßt die Rückkehr des Leitungswählers in die Ruhelage.
Die Erdverbindung der Prüfleitung über den Kontakt 33 wird beim Stromloswerden von
B2 zwar abgeschaltet, die Prüfleitung bleibt aber
noch [am Übertrager bzw. am ersten Gruppen-
wähler über den Steuerhebel S4 geerdet, so daß die
zurückliegenden Wähler noch nicht ausgelöst werden. Deren Auslösung erfolgt erst, wenn
auch der Anrufende sein Telephon anhängt. Wird dagegen die Erde von der Prüfleitung an
s4 und 33 nach Anhängen der Hörer an beiden | Teilnehmerstellen abgeschaltet, so kann auch
der bzw. die zwischen dem ersten Gruppenwähler und dem Leitungswähler liegenden Wähler
ausgelöst werden, da jetzt der Strom in der Prüf leitung aufhört und das Relais A1 nach Abfall
seines Ankers den Auslösemagneten M1 über den Steuerhebel S6 und den Kontakt 45
einschaltet.
War die verlangte Teilnehmerleitung besetzt, so konnte der Steuerschalter des Leitungswählers
nicht von der zweiten in die dritte Stellung geführt werden. Denn dann wurde nach Stromloswerden
des Relais B2 der Steuerelektromagnet
S2 nicht stiomlos, sondern über den Kontakt
36, den Steuerhebel S14, den Schalthebel o9 und
die belegte Prüfleitung mit Erde verbunden und erregt gehalten. Da in der zweiten Stellung des
Steuerschalters das Relais L erregt ist, wird ein dauerndes Besetztsignal von der Summereinrichtung
SM über die Kontakte 46, 40 an den Leitungszweig bs dauernd angeschaltet. Wenn der
anrufende Teilnehmer beim Besetztsein der verlangten Leitung seih Telephon anhängt und die
Auslösung des ersten Gruppenwählers wie beschrieben erfolgt, werden nach Unterbrechung
der durchgehenden Prüfleitung am Steuerhebel S3 gleichzeitig die Relais A1 und F stromlos gemacht,
so daß der Auslösemagnet M1 des zweiten Gruppenwählers und der Auslösemagnet M2 des
Leitungswählers eingeschaltet werden und die Auslösung dieser Wähler bewirken.
Kann beim Belegen der zum Ubertragerrelaissatz bzw. zum ersten Gruppenwähler führenden
Verbindungsleitungen U1, O1, C1 durch den Vorwähler
VW das Leitungsrelais A aus irgendwelchen Gründen nicht ansprechen, so erfolgt nach
Erregung des Verzögerungsrelais V die Freigabe des Vorwählers in der gleichen Weise wie
bei Auslösung der Verbindung beschrieben.
Werden ferner durch einen Wähler die Zuleitungen eines nächstfolgenden Wählers belegt, an
dem irgendeine Störung vorliegt, an dem z. B. die Prüf leitung unterbrochen ist, so kann weder
die Verbindung weitergegeben werden, noch werden die zurückliegenden Wähler heruntergeworfen.
Der anrufende Teilnehmer kann sich hier erst durch Anhängen seines Hörers freimachen.
Der aussetzende Wähler wird dann nicht ausgelöst, wobei er im Amte in bekannter Weise ein Signal abgeben kann.
Claims (11)
1. Schaltungsanordnung für selbsttätige Fernsprechvermittelungsumschalter, bei welchen
Ubertragerrelaissätze zur Weitergabe der Schaltimpulse von einer Leitungsseite zur anderen benutzt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Weitergabe der Impulse über einen der Sprechleitungszweige (a, b)
und die durchgehend ausgebildete Prüfleitung (c) in Hintereinanderschaltung erfolgt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Weitergabe
der Fortschaltimpulse über den einen Leitungszweig (a) und und die durchgehende
Prüfleitung in Hintereinanderschaltung, und die Übertragung des zur Steuerung der Wähler
dienenden Stromes über den zweiten Leitungszweig (b) and die Prüfleitung als Rück- go
leitung oder statt dessen über Erde erfolgt.
3. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Gruppenwähler ein Relais (A1) angeordnet ist,
das zunächst mit der Sprechleitung in Verbindung steht und zum Empfang der Fortschaltimpulse
benutzt wird, während es nach Vollendung der Wahlimpulsreihe derart (z. B. vom Steuerschalter) umgeschaltet wird, daß
es nur an die Prüfleitung angeschlossen ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das nach
Vollendung der Wahlimpulsreihe umgeschaltete und nur über die durchgehende Prüfleitung
in einen Haltestromkreis eingeschaltete Impulsrelais (A1) des Gruppenwählers
über seinen Ruhekontakt (45) den Auslösemagneten (M1) einschaltet, dessen Stromkreis
während der Wahlimpulsreihe bzw. während der Einstellung der Wähler an Kontakten der Steuerorgane (se) des Wählers
abgeschaltet gehalten war.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das am Leitungswähler
(L W) zum Empfang der Schaltimpulse dienende Relais (A2 /gleichzeitig als
Überwachungsrelais für den anrufenden Teilnehmer verwendet wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung
des Mikrophones des angerufenen Teilnehmers einerseits das Impulsrelais (A2), an-
dererseits das Steuerrelais (B2) des Leitungswählers
in Brücke zu den Sprechleitungszweigen eingeschaltet gehalten wird. ι
j. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, ;
dadurch gekennzeichnet, daß die durchge- j hende Prüfleitung sowohl zur Rückleitung j
der Schaltimpulse als auch zur Auslösung der ! Wähler dient, wobei diese Leitung am Ubertragerrelaissatz
bzw. am ersten Gruppenwähler für die Dauer der Verbindung geschlossen gehalten und die Auslösung der
Wähler durch Unterbrechung des Stromes in der Prüfleitung am Ubertragerrelais bzw.
am ersten Gruppenwähler vorgenommenwird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zur
Rückleitung der Schaltimpulse, zum Prüfen und zum Auslösen der Wähler vom Übertrager
bzw. ersten Gruppenwähler aus dienende durchgehende Prüfleitung (c2, cs) derart
ausgebildet ist, daß der Stromfluß in dieser nach Melden des verlangten Teilnehmers
auch durch von diesem Teilnehmer abhängige Kontakte (33) aufrechterhalten wird, zu dem Zwecke, den Leitungswähler zusammen
mit dem auf den ersten Gruppenwähler folgenden Wählern dem Einfluß des Übertragers bzw. ersten Gruppenwählers zu
entziehen, solange der angerufene Teilnehmer den Hörer abgehängt hat.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach Verbinden
der durchgehenden Prüfleitung mit dem Leitungswähler an diesem ein Hilfsrelais
(F ) über die am ersten Gruppenwähler oder Ubertragerrelaissatz geschlossene Prüfleitung
in einen Haltestromkreis eingeschaltet wird, welches seinenAnker so lange angezogen
hält, bis es nach Melden des angerufenen Teilnehmers außer Wirkung gesetzt wird.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1
und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das in einen Haltestromkreis über die durchgehende
Prüfleitung eingeschaltete Hilfsrelais (F) am Leitungswähler durch Einschalten einer Gegenwicklung
(f2) seitens des erregten Uberwachungsrelais (A2) in der Durchsprechstellung
des Leitungswählers außer Tätigkeit gesetzt wird.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1
und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des mit Verzögerung arbeitenden
Ruf relais (L) über einen Arbeitskontakt des über die Prüfleitung des LeitungsWählers
(LW) unter Strom gehaltenen und vom Impuls- bzw. Uberwachungsrelais (A2) nach
Melden des verlangten Teilnehmers außer Wirkung gesetzten Hilfsrelais (F) geschlossen
wird, während der Auslöseelektromagnet (M2) des Wählers über einen Ruhekontakt
des Impulsrelais (A2) und einen Ruhekontakt des Hilfsrelais (F) eingeschaltet wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747902C (de) * | 1937-04-27 | 1944-10-20 | Schaltungsanordnung zur Beseitigung von Stoerungen der Sprechverstaendigung in Fernsprechanlagen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747902C (de) * | 1937-04-27 | 1944-10-20 | Schaltungsanordnung zur Beseitigung von Stoerungen der Sprechverstaendigung in Fernsprechanlagen |
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