DE258747C - - Google Patents
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- Publication number
- DE258747C DE258747C DENDAT258747D DE258747DA DE258747C DE 258747 C DE258747 C DE 258747C DE NDAT258747 D DENDAT258747 D DE NDAT258747D DE 258747D A DE258747D A DE 258747DA DE 258747 C DE258747 C DE 258747C
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- DE
- Germany
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- candle
- clamping jaws
- candlestick
- mandrel
- candles
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Links
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V35/00—Candle holders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Kerzenhalter, bei welchem die Kerze auf einen Dorn gesteckt
und seitlich von gegen sie gedrückten Klemmbacken gehalten wird. Es erfolgt hierbei das
Andrücken der Klemmbacken unmittelbar am äußersten Kerzenende vermittels Federn. Die
Federn werden daher schon bei dem geringsten auf die Kerze ausgeübten Seitendruck nachgeben,
so daß ein ständiges Verbleiben der
ίο Kerze in senkrechter Lage nicht möglich ist.
Ist dieser Übelstand schon bei gewöhnlichen Zimmerkerzen zu verzeichnen, so ist er bei
Kerzen von größerer Länge und größerem Gewicht, z. B. den zu Kultuszwecken verwendeten
Kerzen, in noch größerem Maße vorhanden, zumal die letzteren erfahrungsgemäß durch das
Anzünden und durch das Auslöschen mittels Löschhorns leicht aus dem Gleichgewicht in
eine schiefe Lage geraten und dann dem Auge des Beschauers ein unschönes Aussehen darbieten,
besonders wenn diese 1 bis 2 Meter lange Kerzen, wie es oft üblich ist, in einer Anzahl
von 100 oder noch mehr Stücken eng nebeneinander stehen. Außerdem würden Kultuskerzen,
weil sie am unteren Ende für die Aufnahme des traditionellen Domes hohlgestaltet
und daher sehr dünnwandig sind, die bei den bekannten Kerzenhaltern für den Angriff der
Klemmbacken vorzusehende Einkerbung nicht
30. ertragen können, und ihre Befestigungsstelle würde bald zerstört und dadurch die Wirkung
dieses Kerzenhalters illusorisch gemacht werden.
Diese Übelstände zu vermeiden, ist der Zweck
vorliegender Erfindung. Dieselbe kennzeichnet sich dadurch, daß die verhältnismäßig lang als
Teile einer Tülle ausgebildeten Klemmbacken etwa 4 cm oder noch höher über der Dornwurzel
an an sich bekannten doppelten, parallel geführten Armen gelenkig angeordnet sind. Infolge
dieser Anordnung befinden sich die Arme und besonders der untere derselben, wenn sie
einmal nach innen um- und mit den Klemmbacken an die Kerze angelegt sind, in einer
wagerechten oder doch nahezu wagerechten Lage, so daß ein auf die Kerze wirkender seitlicher
Druck oder Stoß diese nicht aus ihrer Lage bringen kann, sondern nur die Klemmbackenarme
allerdings in sehr geringem Maße auf Zerknicken beansprucht. Sollte die Kerze schief stehen, so müßte erst der eine oder andere
Klemmbackenhebel durch einen senkrecht nach oben gerichteten Zug angehoben werden. Die
Kerze steht daher in dem Kerzenhalter gemäß vorliegender Erfindung durchaus und dauernd
senkrecht und fest.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in Fig. ι im Aufriß teilweise im Schnitt
und Fig. 2 im Grundriß in 2 Ausführungsformen dargestellt.
An dem Leuchter ist die mehrteilige Tülle t vorgesehen, und die Tüllenteile sind je an zwei
übereinander parallel geführten Armen gelenkig angeordnet, so daß sie sich zurückbewegen
lassen, ihre senkrechte oder etwas gegeneinander geneigte Stellung aber beibehalten. Die Drehpunkte
der Gelenkarme sind ungefähr in Höhe der Spitze des Befestigungsdornes an dem Halter angeordnet, so daß die Kerze mit ihrem
unteren Teil ein Stück nach unten über die Tülle herausragt und von dem Dorn gestützt
wird. Beim Aufsetzen der Kerze auf den gegebenenfalls verstellbaren Dorn werden die
Tüllenteile etwas zurückbewegt und hierauf wieder fallengelassen. Sie stellen sich dann, da
sie ungefähr in die Querstellung gelangen, selbsttätig an der Kerze fest, so daß diese die ihr gegebene
senkrechte Stelle stets beibehält und nicht wackeln kann, gleichgültig, welchen Durchmesser
sie besitzt. Die Hebel dienen dabei dem Leuchter als Schmuck, da sie eine Krone bilden. Sie
können mit dem Leuchter unmittelbar verbunden sein, sie können sich aber auch an einem
besonderen, auf diesen aufzusetzenden Ringe befinden. Gegebenenfalls können sie auch mit
Klemmen verbunden sein, so daß sie sich leicht einzeln an dem Leuchter anbringen lassen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Kerzenhalter, bei welchem die Kerze auf einen Dorn gesteckt und seitlich von Klemmbacken gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die verhältnismäßig lang als Teile einer Tülle ausgebildeten Klemmbacken etwa 4 cm oder noch höher über der Dornwurzel mit an sich bekannten doppelten, parallel geführten Armen gelenkig verbunden sind.Hierzu ι BUut Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258747C true DE258747C (de) |
Family
ID=516546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258747D Active DE258747C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258747C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102014100798A1 (de) | 2013-05-06 | 2014-11-06 | Roland Tepin | Kerzenhalter und -ständer |
-
0
- DE DENDAT258747D patent/DE258747C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102014100798A1 (de) | 2013-05-06 | 2014-11-06 | Roland Tepin | Kerzenhalter und -ständer |
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