DE258524C - - Google Patents
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- DE258524C DE258524C DENDAT258524D DE258524DA DE258524C DE 258524 C DE258524 C DE 258524C DE NDAT258524 D DENDAT258524 D DE NDAT258524D DE 258524D A DE258524D A DE 258524DA DE 258524 C DE258524 C DE 258524C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G7/00—Forming thread by means of tools similar both in form and in manner of use to thread-cutting tools, but without removing any material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258524 KLASSE 49 c. GRUPPE
GEBRÜDER PIERBURG in BERLIN.
zum Gewindeschneiden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine auf die Arbeitsspindel von Bohr- u. dgl. Maschinen aufsteckbare
Vorrichtung zum Gewindeschneiden. Bei den bekannten zum Gewindeschneiden dienenden
Zusatzvorrichtungen ist die Veränderlichkeit der Schaltbewegung des Werkzeuges und
die Herstellung verschiedener Gewinde nur durch umständliche Auswechslung erreichbar.
Der Gegenstand der Erfindung ist von diesem Nachteil frei und bezweckt, an Werkstücken
jedes beliebige Gewinde, Innen-, Außenoder Plangewinde zu schneiden sowie innen und außen konisch zu drehen, ohne die Werkstücke
abspannen zu müssen.
Gemäß der Erfindung wird die durch Wechselräder veränderliche Schaltbewegung von der
Bohrspindel aus auf das Schneidzeug übertragen. Das Schaltwerk des Werkzeuges kann
mit dem Schaltwerk des Werkzeugträgers gekuppelt werden, so daß vermöge der gemeinsamen
Schaltbewegung des Werkzeuges und des Werkzeugträgers konisch gedreht oder gebohrt
werden kann, ohne das Werkzeug auf den Winkel des Konus einstellen zu müssen.
Das Auslösen des maschinellen Antriebes für die Schaltung des Werkzeuges kann durch
Verschieben einer auf der Bohrspindel verschiebbar gelagerten Hülse bewirkt werden,
welche den Wechselräderhalter und die Vorgelegeräder trägt und mit dem auf der Spindel fliegend angeordneten Support gekuppelt
werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Schnitt längs Linie i-i
der Fig. 2,
Fig. 2 einen Schnitt längs
Fig. i,
Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt längs
und
und
Fig. ι
Fig. Fig.
Auf Linie 2-2 der
Linie 3-3 der
einen Schnitt längs Linie C-D der
ist der Support a
der Bohrspindel i
fliegend angeordnet. Der Support α weist einen Schlitten b auf, der die unten beschriebene
Vorrichtung trägt.
Der Schlitten δ ist mit einem Gehäuse c verbunden, in welchem in einer langen Büchse d
der achsiale Stahlhalter e verschiebbar gelagert ist. An dem Stahlhalter e greift die Transportspindel
f an, die mit einer Hülse g fest verbunden ist, auf der eine Kupplungsmuffe h
verschiebbar, jedoch undrehbar sitzt. Zu beiden Seiten der Muffe h sind auf der Hülse g
Zahnräder ζ lose angeordnet, welche behufs Erzielung von Rechts- oder Linksgang abwechselnd
durch Verschieben der Kupplungsmuffe h mit der Hülse g gekuppelt werden
können. Auf der Bohrspindel i ist eine Hülse k verschiebbar und frei drehbar angeordnet, die
mit dem Support α lösbar gekuppelt ist und auf welcher ein Wechselradhalter I und ein
Zahnrad m lose gelagert sind. Zwischen dem Wechselradhalter I und dem Zahnrad m ist ein
Zahnrad η starr mit der Hülse k verbunden.
Der Halter I wird gegen die Drehbewegung gesichert und trägt die Wechsel- und Ubertragungsräder
0, p, q, r.
Das Gehäuse c weist bei dem dargestellten
45
50
55
60
65
70
Ausführungsbeispiel einen Schneckenradkranz Z auf, in den eine auf dem Schlitten b angeordnete
Schnecke S eingreift. Der Schlitten b ist mit einer kreisförmigen Nut IV versehen,
die im Querschnitt schwalbenschwanzförmig gestaltet ist und in welcher entsprechend
schwalbenschwanzförmig ausgebildete Vorsprünge des Gehäuses c geführt werden. Die
Lagerung des Gehäuses gestattet, es zu drehen
ίο und dadurch das Werkzeug in einen Winkel
zur Drehebene des Supports α einzustellen.
Eine Welle B und eine Schraubspindel A sind in dem Support α gelagert. Auf der
Schraubspindel A ist ein Zahnrad E frei drehbar, jedoch unverschiebbar angeordnet,
das mit einer auf der Spindel verschiebbar und undrehbar gelagerten Kupplungsmuffe F
gekuppelt werden kann. In das Zahnrad E greift ein auf der Welle B festsitzendes Zahnrad
G ein. Ist die Kupplungsmuffe in das Zahnrad E eingerückt, so findet beim Übertragen der Schaltbewegung auf den Stahlhalter
e gleichzeitig eine Schaltbewegung des Schlittens b statt. Das Werkzeug schneidet
daher ein konisches Gewinde in das Werkstück ein.
Bei der Drehung der Bohrspindel i bewegt sich das Zahnrad η und treibt die Räder 0,
■p, q, r, m, s, t, u, v, von denen das letztere auf
der Welle B sitzt, welche die Räder w, x, y, ζ antreibt, die den Vorschub der Büchse d und
des Stahlhalters e bewirken.
Durch Auswechseln der Wechselräder 0, f ist die Veränderlichkeit der Schaltbewegung
und die Herstellung verschiedener Gewinde in jeder beliebigen Gangzahl ohne weiteres erreichbar.
Man kann auch durch Drehen des Gehäuses c mit Hilfe der Schnecke S und durch Ein- bzw. Ausrücken der Um- und
Ausschaltvorrichtung E, F an den beiden Spindeln A und B, wie die Zeichnung zeigt, erzielen,
konisch und plan zu drehen sowie Konisch- und Plangewinde zu schneiden.
Soll die Schaltbewegung der Verschieborgane des Supports α durch einen Drehstern hervorgerufen
werden, so rückt man die Hülse k, die mit Kupplungszähnen in die Nabe des
Supports« eingreift, aus ihrer Wirkungsstellung, so daß die Kupplungszähne mit der Nabe
des Supports α nicht mehr im Eingriff stehen und die Hülse an der Drehbewegung der
Bohrspindel nicht teilnimmt, oder man rückt die Kupplungsmuffe F aus dem Zahnrade E
aus. Alsdann setzt man auf eines der Enden der Schraubspindel A einen Drehstern, der
durch einen festen Anschlag in bekannter Weise angetrieben werden kann.
Claims (3)
1. Auf die Arbeitsspindel von Bohru. dgl. Maschinen aufsteckbare Vorrichtung
zum Gewindeschneiden, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch Wechselräder veränderliche Schaltbewegung von der
Bohrspindel aus auf das Schneidzeug übertragen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselräderhalter
(I) auf einer auf der Bohrspindel (i) verschiebbar angeordneten Hülse
(k) gelagert ist, die mit dem Support. (a) ' durch Verschieben gekuppelt werden kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltbewegung
von einer durch die Wechselräder angetriebenen Welle (B), welche das Werkzeug
antreibt, auf eine mit der Welle (B) kuppelbare, den Werkzeugträger (c) verschiebende
Schraubspindel (A) übertragen wird, um konisches Gewinde zu erzielen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258524C true DE258524C (de) |
Family
ID=516340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258524D Active DE258524C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258524C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2418387A (en) * | 1943-11-22 | 1947-04-01 | Parker Appliance Co | Machine tool |
-
0
- DE DENDAT258524D patent/DE258524C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2418387A (en) * | 1943-11-22 | 1947-04-01 | Parker Appliance Co | Machine tool |
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