DE258509C - - Google Patents
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- Publication number
- DE258509C DE258509C DE1912258509D DE258509DD DE258509C DE 258509 C DE258509 C DE 258509C DE 1912258509 D DE1912258509 D DE 1912258509D DE 258509D D DE258509D D DE 258509DD DE 258509 C DE258509 C DE 258509C
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- DE
- Germany
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- housing
- filter
- axis
- filter body
- rotatable
- Prior art date
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/01—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/11—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
- B01D29/31—Self-supporting filtering elements
- B01D29/35—Self-supporting filtering elements arranged for outward flow filtration
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf Schiffen, die ganz oder teilweise zur Feuerung flüssigen Brennstoff verwenden, wird
zweckmäßig in die ölübernahmeleitung und die ölabgabeleitung nach den Brennstoffdüsen
ein ölfilter eingeschaltet, das größere Unreinigkeiten zurückhält und den flüssigen
Brennstoff nochmals filtriert. Verstopfungen der Ölleitung und der Brennstoffdüsen sollen
dadurch hintangehalten werden. Aus Rücksichten der Raum- und Gewichtsersparnis verwendet
man auf Schiffen gewöhnlich ein und dasselbe Filter zur Übernahme des Öles in
den Vorratsbehälter und auch zur Ölabgabe aus dem Vorratsbehälter nach den Kesseln.
Das Filter muß also das eine Mal in der einen und das andere Mal in der anderen Richtung
vom öl durchströmt werden. Bei den bisherigen Ausführungen dieser Filter war man
immer genötigt, jedesmal beim Wechseln der Strömungsrichtung das Filter mit seinen zahlreichen
Verschraubungen zu öffnen und gleichzeitig zu reinigen, um zu verhindern, daß die
abgesetzten Unreinigkeiteh durch die Umkehrung der Bewegungsrichtung der Flüssigkeit
entweder in die Tanks oder nach den Brennstoff düsen mit fortgeführt werden.
Die vorliegende Neuerung vermeidet diese Ubelstände und vereinfacht das Umschaltverfahren
insofern, als jetzt zur Umschaltung nur die einfache Umstellung eines Hebels nötig
wird.
Der Filterapparat nach Fig. ι und 2 besteht aus einem zweckmäßig zylindrischen
Gehäuse ι mit abschraubbarem Deckel 2 und zwei Anschlußstutzen 3 und 4, die im vorliegenden
Fall einander diametral gegenüberliegen. Innerhalb des Gehäuses ist ein Sieboder
Filterkörper 5 angebracht, der um eine im Boden und Deckel des Gehäuses gelagerte
Achse 6 mittels eines außerhalb dieses angebrachten Hebels 7 drehbar ist. Mit Hilfe
des Hebels 7 kann der Siebkörper in beliebiger Weise in den beiden diametralen Lagen
festgestellt werden. Der Rahmen 8 des Siebkörpers paßt sich der inneren Gehäuseform
an und ist mit einem topfartigen Gefäß 9 am unteren Teil des Siebes verbunden, das dazu
bestimmt ist, die Unreinigkeiten, die von dem Sieb zurückgehalten werden, bis zur Reinigung
oder Entleerung des Filterapparates aufzunehmen.
Die Wirkungsweise des Filterapparates ist folgende:
Tritt bei Übernahme von öl dieses bei 4
in den Apparat ein, so fließt es in das Gefäß 9, durchströmt das Sieb 5 und verläßt
den Apparat durch den Stutzen 3, die Unreinigkeiten in dem Gefäß 9 zurücklassend.
Von dem Stutzen 3 wird das öl den Tanks zugeführt.
Soll das Öl aus den Tanks zu den Brennstoffdüsen geleitet werden, so wird nur der
Hebel 7 umgelegt, so daß das Gefäß 9 unter den Stutzen 3 zu liegen kommt. Der Filtervorgang
ist nun der gleiche wie vorhin beschrieben, mit dem einzigen Unterschiede, daß
jetzt das Öl bei 3 ein- und bei 4 austritt. Die Ablagerung des zurückgehaltenen
Schmutzes findet nach wie vor im Troge 9 statt; eine Mitnahme der angesammelten Unreinigkeiten
ist ausgeschlossen.
Bei dem Filterapparat nach Fig. 3 ist der Siebeinsatz als Trommel 10 ausgebildet, die
in der Mitte das eigentliche Sieb enthält und um die Mittelachse 11 drehbar ist. Der
Deckel 12 des Siebeinsatzes besitzt hier einen Anschlußstutzen 13, während der Boden durch
das die Unreinigkeiten aufnehmende Gefäß 14 gebildet wird.
Das öl tritt bei dieser Ausführung je nach Stellung des Deckels 12 entweder in den
Stutzen 15 oder in den Stutzen 16 ein, durchströmt in beiden Fällen den Siebeinsatz von
innen nach außen und verläßt gereinigt den Apparat aus dem jeweils gegenüberliegenden
Stutzen.
Bei der letzten der dargestellten Ausführungen (Fig. 4) ist der Siebeinsatz 17 fest im
Gehäuse angeordnet und nur der Deckel 18 mit dem Anschlußstutzen 19 um die Achse
20 drehbar. Der Filtervorgang ist hier der gleiche wie bei der Ausführung nach Fig. 3.
Durch die feste Anordnung des Siebeinsatzes, bei dem außerdem der als Sammelgefäß
21 ausgebildete Boden durch den unteren Teil des Gehäuses hindurchragt, ist die
vorteilhafte Möglichkeit gegeben, den Apparat ohne jede Demontage zu reinigen, da die
angesammelten Unreinigkeiten nach öffnen der Klappe 22 selbsttätig abfließen.
Zum Zwecke der Entleerung des äußeren Gehäuses können bei allen gezeichneten Ausführungen
Hähne, Klappen oder irgendwelche andere Entleerungsvorrichtungen an passender
Stelle vorgesehen sein. Die Entleerung des drehbaren, innerhalb des Gehäuses liegenden
Schmutztroges in Fig. 1 und 3 könnte beispielsweise durch eine hohl ausgebildete Drehachse
erfolgen.
Für die Reinigung des Siebes bei den zylinderartigen Ausführungen der Fig. 3 und 4
können von außen bewegbare Abstreifvorrichtungen vorgesehen werden. Weiter können
sämtliche Konstruktionen statt nur mit einem Ein- und Ausflußstutzen auch mit mehreren
solcher versehen sein.
Der Apparat kann außer zur Reinigung von Öl natürlich auch für andere Flüssigkeiten
verwendet werden. Auch kann als Filter jedes geeignete Material benutzt werden.
Claims (4)
1. Filter, dessen Gehäuse von der zu reinigenden Flüssigkeit in wechselnder Richtung
durchströmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterkörper selbst (z. B.
5 in Fig. ι und 2) von der Flüssigkeit stets in derselben Richtung durchströmt
wird. .
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterkörper aus
einem Flachsieb (5 in Fig. 1 und 2) mit vorgelagertem Fangtrog (9) besteht und
um eine von außerhalb (z. B. durch Handgriff 7) drehbare und feststellbare Achse
(6) angeordnet ist.
3. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterkörper als eine
um eine Achse (11 in Fig. 3) drehbare und von außen bewegbare Trommel (10) ausgebildet
ist, deren Zuflußstutzen (13) wechselweise mit der jeweiligen Eintrittsöffnung
(15 oder 16) des Gehäuses in Verbindung gebracht werden kann, und deren Boden
(14) als Fangtrog dient.
4. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filterkörper als
eine mit dem Gehäuse fest verbundene Trommel (17 in Fig. 4) ausgebildet ist,
deren mit Anschlußstutzen (19) ausgerüsteter Deckel (18) um eine von außen
bewegliche Achse (20) so drehbar ist, daß der Anschlußstutzen (19) des Deckels (18)
wechselweise mit der jeweiligen Eintrittsöffnung des Gehäuses in Verbindung gebracht
werden kann, und deren Boden
(21) als Fangtrog mit Ablaßvorrichtung
(22) ausgebildet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE258509T | 1912-10-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258509C true DE258509C (de) | 1913-04-09 |
Family
ID=34558901
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1912258509D Expired DE258509C (de) | 1912-10-30 | 1912-10-30 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258509C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966954C (de) * | 1950-06-28 | 1957-09-19 | Shell Refining & Marketing Com | Siebvorrichtung zur Entfernung von Feststoffen aus einer stroemenden Fluessigkeit |
| DE1216249B (de) * | 1960-06-09 | 1966-05-12 | John P Brydon | Filtriereinrichtung, insbesondere fuer Schiffsentwaesserungsanlagen |
| US3855127A (en) * | 1972-10-24 | 1974-12-17 | Y Maeda | Filter case assembly |
| EP0080541A1 (de) * | 1980-09-04 | 1983-06-08 | Francis Tonitto | Filter |
| EP2965796A1 (de) * | 2014-07-04 | 2016-01-13 | Klaus Banny | Filter |
| DE102024201507A1 (de) * | 2024-02-20 | 2025-08-21 | Zf Friedrichshafen Ag | Leitstruktur für eine Fluidkühlung für einen Halbleiterchip und Fahrzeug |
-
1912
- 1912-10-30 DE DE1912258509D patent/DE258509C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966954C (de) * | 1950-06-28 | 1957-09-19 | Shell Refining & Marketing Com | Siebvorrichtung zur Entfernung von Feststoffen aus einer stroemenden Fluessigkeit |
| DE1216249B (de) * | 1960-06-09 | 1966-05-12 | John P Brydon | Filtriereinrichtung, insbesondere fuer Schiffsentwaesserungsanlagen |
| US3855127A (en) * | 1972-10-24 | 1974-12-17 | Y Maeda | Filter case assembly |
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| DE102024201507A1 (de) * | 2024-02-20 | 2025-08-21 | Zf Friedrichshafen Ag | Leitstruktur für eine Fluidkühlung für einen Halbleiterchip und Fahrzeug |
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