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DE258313C - - Google Patents

Info

Publication number
DE258313C
DE258313C DENDAT258313D DE258313DA DE258313C DE 258313 C DE258313 C DE 258313C DE NDAT258313 D DENDAT258313 D DE NDAT258313D DE 258313D A DE258313D A DE 258313DA DE 258313 C DE258313 C DE 258313C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
cultivator
front frame
lever
draw hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT258313D
Other languages
English (en)
Publication of DE258313C publication Critical patent/DE258313C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B39/00Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing
    • A01B39/12Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing for special purposes, e.g. for special culture
    • A01B39/16Other machines specially adapted for working soil on which crops are growing for special purposes, e.g. for special culture for working in vineyards, orchards, or the like ; Arrangements for preventing damage to vines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 258313 KLASSE 45«. GRUPPE
EMIL HÄRTUNG in MÜHLHAUSEN i.Thür.
Federzahnkultivator, besonders für Obstbaumpflanzungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1911 ab.
Der Federzahnkultivator gemäß der Erfindung soll zum Bearbeiten von offenem Land und Obstbaumpflanzungen (bis an die Baumstämme heran) dienen. Er ist mit der bekannten, nach Art einer Automobilsteuerung ausgeführten Vorderkarre versehen, deren Parallelogramm nicht vor, sondern hinter der Mittelachse gelagert ist, wodurch ermöglicht ist, daß als wesentliche Neuheit die Vorderkarre mit einem seitlichen Zughaken und einer Feststellvorrichtung bei Benutzung dieses zweiten Zughakens versehen ist. Der zweite Zughaken ist mittels Bügels an der Automobilvorderkarre bzw. deren Mittelachse seitlich vom mittleren Zughaken angebracht. Das Vordergestell ist durch eine Verbindungsstange zwischen Rahmen und Vordergestell in der Fahrtrichtung verstellbar. Dadurch ist der Kultivator geeignet gemacht, daß mit ihm der Boden bis dicht an die Bäume bzw. Beerensträucher aufgelockert werden kann, ohne daß die Zweige der Bäume oder Sträucher durch den Kultivator, das Zugtier und die Stelleinrichtung des Kultivators beschädigt werden können. Hierbei ist auch in bekannter Weise die auf das hintere Rad bzw. die hintere Radachse und auf die Drehachse des zweirädrigen Vordergestelles einwirkende Hubvorrichtung seitlich zur Mitte am Kultivator angebracht. Die Verstellung des Rahmens zur Vorderkarre erfolgt in bekannter Weise durch Hebel derart, daß der Rahmen sich ohne Klemmen auf dem Mittelzapfen des Vordergestelles verschieben kann.
Eine Ausführungsform des Kultivators ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
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Fig. ι zeigt eine Seitenansicht in teilweisem Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht in teilweisem Schnitt,
Fig 3 zeigt die Lenkeinrichtung und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-A.
Bei vorliegendem Kultivator sind die Räder ν der Vorderkarre in bekannter Weise an Zapfen w von Winkelhebeln w1 gelagert, die um senkrechte Zapfen χ in Gabeln p1 der Vorderachse p drehbar sind. Die rückwärtigen Enden der Winkelhebelschenkel w1 sind durch eine Querstange y miteinander verbunden und bilden zusammen mit dieser Querstange und der Vorderachse p ein Parallelogramm, die sogenannte Automobilvorderkarre, und zwar in neuer Form, welche den Vorteil der unvermittelten Befestigung der Zughaken an der Mittelachse bietet. Die Zughakenstange r2 ist um den unteren Teil des Zapfens f drehbar und greift mit ihrer rückwärtigen Verlängerung y3 in der Mitte der Querstange y an, so daß bei einer Schwenkung der Zugstange r2 das aus den Hebeln w1 der Achse p und dem Querstück y gebildete Parallelogramm verschoben wird, wodurch die Räder υ um die Zapfen χ geschwenkt werden und eine zur Richtung der Zugstange r2 parallele Lage einnehmen. Dadurch wird zunächst das Kippen des Kultivators beim Lenken verhütet.
Um nun zu erreichen, daß das Zugtier nicht durch die Zweige der Bäume und Sträucher an seiner Arbeit behindert wird bzw. dieselben und Blüten wie Früchte beschädigt, ist neben dem Mittelzughaken r ebenfalls in der Fahrtrichtung des Kultivators ein zweiter einseitiger Zughaken r1 angeordnet, der durch
6ο
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seitliche feste Glieder s s1 mit der Stange r2 des Zughakens r verbunden ist. Die seitlichen Glieder s s1 sind dabei ihrerseits durch ein Zwischenglied s2 miteinander verbunden. Das an dem unteren Teil des Mittelzapfens χ des Vordergestelles angreifende hebelartige Glied s1 ist an seinem Ende mit einem Loch i versehen, in welchem bei gerader Fahrt des Kultivators und wenn das Zugtier an dem
ίο seitlichen Haken r1 angreift, eine Zugstange u eingehakt werden kann, die mit ihrem rückwärtigen Ende bei u1 in der Mitte des hinteren Teiles des Rahmens α angreift, so daß der von dem Zugtier auf den Haken r1 ausgeübte seitliche Zug durch das Glied s2 und die Stange u auf die Mitte des Rahmens a übertragen wird.
Bei vorliegendem Federzahnkultivator erfolgt das Verstellen des Rahmens in senkrechter Richtung, und zwar zu dem Zwecke, einen mehr oder weniger tiefen Eingriff der Federzinken b b1 in das Erdreich zu erzielen, gegebenenfalls die Federzinken zum Transport des Kultivators bis über den Boden zu erheben, an dem hinteren Teil des Rahmens a durch Drehung der kurbelartig gekröpften Welle d mittels eines in bekannter Weise feststellbaren Hebels e. Hierdurch wird die Auf- und Ab wärt s Verstellung des hinteren Teiles des Rahmens α auf den vorderen Teil des Rahmens dadurch übertragen, daß letzterer an dem senkrechten Zapfen f der Vorderkarre mittels einer Muffe h geführt ist, welche in Zapfen h1 drehbar gelagert ist. Hinter der Muffe ist bei i1 an dem Rahmen α das Zwischenglied i1 angelenkt, das mit dem Hebel kl des Winkelhebels k in Verbindung steht, an dessen anderem Arm k2 die Zugstange / angreift, die mit dem Bedienungshebel e verbunden ist. Der Winkelhebel k ist mittels Stütze η an der Zugstange 0 befestigt, die bei o1 den Zapfen f des Vordergestelles umfaßt und durch einen Winkel q mit dem Rahmen beweglich verbunden ist. Zur Verstellung des Rahmens in senkrechter Richtung wird mittels des Bedienungshebels e die Welle d gedreht, durch deren Kurbelarme d1 die Räder c mehr oder weniger eingestellt werden. Gleichzeitig wird durch die Zugstange I der Winkelhebel k bewegt, wodurch der Vorderteil des Rahmens α entsprechend der Bewegung des hinteren Rahmenteiles gehoben und gesenkt wird. Der Hebel e ist völlig einseitig, und zwar in der Fahrtrichtung des Kultivators links angeordnet, so daß der Kultivator mit seiner rechten Seite bis dicht an die Bäume oder Sträucher der Pflanzung geführt werden kann, ohne daß der Hebel e, gleichviel in welcher Stellung er sich befindet, dabei hinderlich ist.
Die Einrichtung zum Heben des Rahmens a ist nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Federzahnkultivator, besonders zum Bearbeiten von Obstbaumpflanzungen bis an die Baumstämme heran, mit zweirädrigem Vordergestell und die hintere Radspur bearbeitenden Federzinken, dadurch gekennzeichnet, daß an dem nach Art eines Automobilgestelles gelenkigen Vordergestell ein zweiter Zughaken (r1) mittels Bügels (s1 S2J seitlich vom Zughaken (r) angebracht ist und dabei das Vordergestell durch eine Verbindungsstange (u) zwischen Rahmen (a) und Vordergestell in der Fahrtrichtung feststellbar ist, zu dem Zwecke, durch Festlegen des Vordergestelles am Rahmen bei Benutzung des zweiten Zughakens (r1) das Heranfahren des Kultivators bis an die Baumstämme ohne Beschädigung derselben durch das Zugtier zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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