DE257395C - - Google Patents
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- Publication number
- DE257395C DE257395C DENDAT257395D DE257395DA DE257395C DE 257395 C DE257395 C DE 257395C DE NDAT257395 D DENDAT257395 D DE NDAT257395D DE 257395D A DE257395D A DE 257395DA DE 257395 C DE257395 C DE 257395C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bolt
- latch
- lock
- trap
- nose
- Prior art date
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- Active
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B55/00—Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
- E05B55/06—Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt the handle being disconnected
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
KAISERLICHES Jk
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'-te 257395-KLASSE 68«. GRUPPE
EUGEN DECHAMPS in NÜRNBERG.
Die Erfindung betrifft ein Schloß, dessen Falle durch einen zweiteiligen Riegel feststellbar
ist, von dem ein Teil in der Falle querverschiebbar geführt ist, der Nuß bei nicht
verriegelter Falle zum Angriff dient und zwecks Verriegelung der Falle teilweise aus dieser
heraus und in einen festen Schließkloben geschoben werden kann, dabei die Falle sperrt
und die Nuß frei beweglich läßt.
ίο Ein Schloß dieser Art ist bekannt, doch
hat dasselbe den Nachteil, daß es mittels eines einfachen gebogenen Drahtes oder eines Dietrichs
ohne weiteres entriegelt werden kann, daher nicht die gewünschte Sicherheit bietet.
Außerdem erfordert die Einrichtung des Fallenriegels einen großen und schweren Schlüssel,
der unbequem mitzuführen ist und die Taschen abnutzt.
Die Erfindung bezweckt; die genannten Nachteile zu beseitigen und die Bewegung des
Fallenriegels durch ein Einsatzschloß zu ermöglichen.
Erreicht wird dieser Zweck dadurch, daß der in der Falle querbewegliche Riegelteil mittels
einer vorspringenden Nase an einer Führungsleiste der Falle aufgehängt ist und eine
seitliche Aussparung zeigt, in die beim Vorspringen der Falle ein Absatz des zweiten
Riegelteiles eingreift, der längsverschiebbar am Schloßgehäuse gelagert ist und eine in den
Bereich des Einsatzschlosses ragende Nase trägt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es
zeigt:
Fig. ι die Ansicht eines Fallenschlosses,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i.
In der Falle 1 ist in den Führungen 2 und 3 der Riegel 4 angeordnet, der mittels der vorspringenden
Nase 5 an der Führung 2 aufgehängt ist. Gegen diesen Riegel legt sich unten die Nuß 6 des Türgriffes an. Am oberen Ende
zeigt der Riegel 4 eine Aussparung 7. Der dadurch gebildete Vorsprung 8 liegt in der
Schließstellung der Falle 1 in einer gleichen Aussparung 9 des mit Längsschlitz 10 versehenen,
mittels Bolzens 11 an der Gehäusewand 12 aufgehängten Riegels 13. Der Riegel
13 ist zwischen den Führungen 14 und 15
längsverschiebbar. Diese Führungen sind an der Gehäusewand fest. Die Führung 14 dient
gleichzeitig als Hilfsführung für die Falle 1 und den Riegelteil 4 und ist mit einem Durchlaß
16 versehen, breit genug, daß der Riegel 4 mit seiner Nase 5 nach oben gleiten kann.
Der Riegel 13 steht am oberen Ende mit einem auf der Zeichnung gestrichelt angedeuteten
Einsatzschloß beliebiger Art in Verbindung, das zum Heben der Riegel dient. 17
ist eine unter Federdruck stehende Klinke, durch welche die Falle 1 in der Offenstellung
selbsttätig festgehalten werden kann, und die sich beim Schließen der Tür selbsttätig aus-
löst. Letztere Vorrichtung ist natürlich nicht unbedingt erforderlich.
Wenn die Nuß 6 mittels des Drückers gedreht wird, so zieht sie mittels des als Nußangriff
dienenden Riegels 4 die Falle 1 in die Offenstellung. Der Vorsprung 8 gleitet dabei
aus der Aussparung 9 des Riegels 13 heraus, doch kann der Riegel 4 nicht herunterfallen,
da seine Nase 5 auf der Führung 2 ruht.
Beim Wiedervorschnellen der Falle 1 gelangt der Vorsprung 8 des Riegels 4 wieder in die
Aussparung 9 des Riegels 13. Wenn dieser mit Hilfe des Schlüssels zum Einsatzschlosse
gehoben wird, so nimmt er den Riegel 4 mit und dieser gelangt aus dem Bereich der Nuß 6
und in die Aussparung 16 der Hilfsführung 14. Die Falle 1 kann somit weder durch die
Nuß 6 noch auch in anderer Weise, etwa durch ein Werkzeug, vom Türspalt aus zurückbewegt
werden, da sie durch den Riegel 4 in der Führung 14 festgehalten wird. Da das
Schloß zum Einstellen des Riegels 4,13 lediglich die beiden Riegelteile 4, 13 zu heben hat,
sonst aber keinerlei Belastung erfährt, so kann dasselbe bzw. der Schlüssel denkbar kleinste
Abmessungen erhalten, so daß selbst Flachschlüsselchen Verwendung finden können, deren
Schlüsselloch von außen kaum wahrnehmbar ist und leicht verborgen werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schloß mit Feststellung der Falle durch einen zweiteiligen Querriegel unter Ausschaltung der Drückernuß, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ermöglichung der Bewegung des Riegels für die Falle durch ein Einsatzschloß der in der Falle (1) querbewegliche Riegelteil (4) mittels einer vorspringenden Nase (5) an einer Führungsleiste (2) der Falle aufgehängt ist und eine seitliche Aussparung (7) zeigt, in die beim Vorspringen der Falle ein Absatz des zweiten Riegelteiles (13) eingreift, der längsverschiebbar am Gehäuse gelagert ist und eine in den Bereich des Einsatzschlosses ragende Nase trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE257395C true DE257395C (de) |
Family
ID=515320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT257395D Active DE257395C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE257395C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1159807B (de) * | 1960-01-27 | 1963-12-19 | Werner Schlegel Dr Ing | Riegelfallenschloss |
-
0
- DE DENDAT257395D patent/DE257395C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1159807B (de) * | 1960-01-27 | 1963-12-19 | Werner Schlegel Dr Ing | Riegelfallenschloss |
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