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DE25706C - Central- Weichen- und Signal - Stellvorrichtung - Google Patents

Central- Weichen- und Signal - Stellvorrichtung

Info

Publication number
DE25706C
DE25706C DENDAT25706D DE25706DA DE25706C DE 25706 C DE25706 C DE 25706C DE NDAT25706 D DENDAT25706 D DE NDAT25706D DE 25706D A DE25706D A DE 25706DA DE 25706 C DE25706 C DE 25706C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
lever
bolt
exit
track
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT25706D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. henning in Bruchsal
Publication of DE25706C publication Critical patent/DE25706C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/02Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
    • B61L19/023Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1883 ab.
Der in Fig. 1 bis 5 dargestellte Hebelapparat hat folgenden Zweck:
1. Das Fahrsignal für einen bestimmten Zug kann erst dann gegeben werden, wenn alle von diesem Zuge zu durchfahrenden Weichen richtig stehen und die gefahrdrohenden Signale verriegelt sind.
2. Ist ein Zug in den Bahnhof eingefahren, so kann von der gleichen oder entgegengesetzten Richtung her kein anderer Zug auf das gleiche
- Geleise geleitet, d. h. sein Fahrsignal gegeben werden, bevor nicht der erstere ausgefahren ist bezw. so lange nicht das Ausfahrtszeichen desselben auf Fahrt gezogen war und wieder auf Halt zurückgestellt ist.
Als Beispiel diene ein Bahnhof einer eingeleisigen Bahn (s. Fig. 13) mit durchgehendem Hauptgeleise I und dem Ausweichgeleise II. Zum Zweck der Durchfahrt, Kreuzung und Ueberholung soll von jeder Richtung her die Ein- und Ausfahrt auf beiden Geleisen möglich sein. Der Apparat erhält in diesem Falle zwei Signalhebel 5 und S1. Mit S sind das Einfahrtssignal M und das Ausfahrtssignal N in der Weise verbunden, dafs durch Umlegen der Kurbel K nach links M auf Fahrt gezogen wird, wobei N stehen bleibt, während nach der Drehung rechts N Fahrt und M Halt zeigt. Dies wird bewirkt durch die bereits bekannte, in dem Patent No. 20307 geschützte und in den Fig. 14 und 15 dargestellte Einrichtung. Das Gleiche gilt von S1 O und P.
Der Signalhebel, Fig. 1 und 2, besteht aus der Kurbel K, welche die Rolle T treibt. An T greifen neben einander zwei Signaldrahtzüge an, von denen jeder zweimal um die Rolle gewickelt und an einer Stelle befestigt ist. In der aufrechten Kurbelstellung steht das betreffende Signal auf Halt, in der punktirten auf Fahrt. Durch die beiden halbkreisförmigen Flantschen / und /Ί an der Rolle T, Fig. 3 und 4, und die beiden Riegel r und ^1, welch letztere auf die Weichenhebel einwirken, sind an den Signalhebel vier verschiedene Fahrstrafsen geknüpft, nämlich:
1. Einfahrt auf Geleise I,
3. Ausfahrt von Geleise I,
r und r, halten vermittelst der Handhaben h und Zi1 die Rolle T in ihrer mittleren Stellung unbeweglich fest. Durch Aufheben der Handhabe h wird T nach links drehbar, wobei sich der Flantsch / unter den Riegel r schiebt und letzteren arretirt.
Durch Niederdrücken von h wird T ebenfalls nach links drehbar und schiebt sich dabei/ über r, Fig. 4. Durch die gleichen zwei Bewegungen von H1 wird T nach rechts drehbar. Um diese Bewegungen von h und hx von den Weichenhebeln abhängig zu machen, ist für jeden Riegel r eine Scheibe if angeordnet und durch eine Stange mit dem Riegel so verbunden, dafs durch die Handfalle die Scheibe gedreht wird. Letzteres ist aber nur möglich, wenn der Längsriegel a, welcher an der Reihe der Weiphenhebel vorbeiführt, parallel mit sich verschoben werden kann. Der Zusammenhang von R und α wird durch den Flantsch F, Fig. 1- und 8, und die beiden an α befestigten Röllchen g g1 hergestellt. Durch die Drehung von R rechts oder links herum müssen g und ^1
der schiefen Fläche von F folgen und schieben dadurch α hin und her.
Die Einwirkung der Weichenhebel W auf den Längsriegel α geht aus Fig. 5 und 6 hervor. Die Scheibe S ist mit dem Weichenhebel W fest verbunden und für jeden in Betracht kommenden· Längsriegel mit zwei bogenförmigen Vorsprüngen s a S1 a, der Längsriegel selbst mit zwei entsprechenden Ansätzen α A1 versehen. Bei der gezeichneten Stellung ist α in der Richtung des Pfeiles, Fig. 6, beweglich; α schiebt sich vor s α und hält dadurch W fest. ...
Um die entgegengesetzte Verschiebung von a vornehmen zu können, mufs W erst umgestellt Werden, indem H1 an S1 α ein Hindernifs findet. Nachdem W umgestellt, kann U1 hinter S1 a geschoben werden.
Zur Erfüllung des unter 2. angeführten Zweckes ist für jedes in Betracht kommende Geleise (hier I und II) ein weiterer Längsriegel I und II, ähnlich wie zur Verriegelung der Weichen, angeordnet.
Diese Längsriegel können auf alle in Betracht kommenden Scheiben R bezw. Handhaben h einwirken, während sie mit den Weichenhebeln in keinem Zusammenhang stehen.
Der Riegel für Geleise I ist in Fig. 9 und 10, für Geleise II in Fig. 10, 11 und 12 dargestellt. In der Ruhelage, Fig. 9, 10 und 11, sind die beiden Scheiben R1 für die Einfahrt von A und R1 für die Einfahrt von B her beweglich, wobei R1 vermöge der Stifte In1 m2 und der schrägen Flächen U1 U1J die beiden Längsriegel nach links, R1 hingegen vermöge der Stifte pr und pji und der Flächen X1X11 nach rechts verschieben würde. Die Scheiben R2 für die Ausfahrten nach A und R1 für diejenigen nach B sind in der Ruhelage vermittelst der Stifte tij und η υ bezw. oj und on, welche unter die Klinken Nj Nu bezw. . O1 Ou greifen , festgehalten. Wird nun eine der Einfahrten, z. B. von A auf Geleise II geöffnet, indem man die Handhabe h niederdrückt, so kommt Riegel II in die in Fig. 12 gezeichnete Lage, in welcher der Stift ou nach ο α aufwärts bewegt werden kann, was das Freigeben der Ausfahrt von Geleise II nach B zur Folge hat. Beim Bewegen von On nach ο α wird die Klinke Ojj in der Richtung des Pfeiles gedreht und fällt vermöge ihrer Schwere oder durch eine Feder in ihre alte Lage zurück, sobald O11 aufser Contact kommt.
Die Einfahrtscheibe R1 ist in Bezug auf Geleise II verriegelt, da sich der Ansatz Xj/ unter den Stift/// geschoben hat. In Bezug auf Ge-' leise I bleibt i?4 jedoch beweglich. Die Ausfahrt nach A bezw. die Scheibe R2 wird durch Ansatz #// verriegelt erhalten. Ist der Zug eingefahren und das Einfahrtsignal von A auf Halt zurückgestellt, so kann R1 ebenfalls in die Ruhelage zurückgedreht werden, wobei niu unter die Falle Mji stöfst. Letztere wird in der Richtung des Pfeiles gedreht, läfst den Stift nijj passiren und fällt dann in die Ruhestellung zurück. Bei einem Versuch, die Einfahrt von A auf Geleise II abermals frei zu geben, stöfst nijj auf den überragenden Lappen der Falle Mu- Wird hingegen Rs in die Ruhelage zurückgestellt, d. h. die Ausfahrt von Geleise II nach B auf Halt gestellt, so gleitet ou aus der Stellung ο α links an der schrägen Fläche der Klinke On vorbei und schiebt dadurch den Längsriegel II in die Ruhelage zurück. Die analogen Bewegungen finden bei den übrigen Ein-, und Ausfahrten der Züge statt.

Claims (4)

Paten t-An Sprüche: Bei centralen Signal- und Weichenstellapparaten: ■
1. Die Rolle T mit den beiden Flantschen f und Z1 in Verbindung mit den Riegeln r und rx und den Handhaben h und A1 , zu dem Zweck, die Bewegung der Rolle T von derjenigen der Handhaben h in der ber schriebenen Weise abhängig zu machen.
2. Die Scheibe .S an dem Weichenhebel W mit den bogenförmigen Vorsprüngen ί a S1 a in Verbindung mit den Vorsprüngen α α: am Längsriegel a, zum Zweck, die Bewegung der Längsriegel von der Stellung der Weichenhebel abhängig zu machen.
3. Die Handhaben h für die Einfahrtsignale in Zusammenhang mit den Stiften M1 P1 und dem Längsriegel I, einerseits in Verbindung mit den schiefen Ansätzen U1 X1 zur Verschiebung von I und zur Verriegelung von M1 durch P1 bezw. P1 durch M1 , andererseits in Verbindung mit den Fallen M1 P1 zur Verriegelung von Vi1 durch M1 bezw. P1 durch P1 nach erfolgter Zurückstellung der Einfahrtsignale.
4. Die Handhabe A1 für die Ausfahrtsignale in Zusammenhang mit den Stiften U1 O1, dem Riegel I und den Fallen N1 O1 , zu dem Zweck, durch die Rückstellung der Ausfahrthebel auf Halt die Einfahrthebel wieder zu entriegeln. . .
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25706D Central- Weichen- und Signal - Stellvorrichtung Active DE25706C (de)

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DE (1) DE25706C (de)

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