DE2559578A1 - Fernsehkamera - Google Patents
FernsehkameraInfo
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- DE2559578A1 DE2559578A1 DE19752559578 DE2559578A DE2559578A1 DE 2559578 A1 DE2559578 A1 DE 2559578A1 DE 19752559578 DE19752559578 DE 19752559578 DE 2559578 A DE2559578 A DE 2559578A DE 2559578 A1 DE2559578 A1 DE 2559578A1
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- H04N25/13—Arrangement of colour filter arrays [CFA]; Filter mosaics characterised by the spectral characteristics of the filter elements
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Description
THE GENERAL CORPORATION, 1116, Suenaga, Takatsu-ku, Kawasaki-shi,
Kanagawa-ken, Japan
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernsehkamera mit einem
Bildsensor in Form eines fotosensitiven Felds von als Matrix angeordenten Fotoelementen, die auswahlweise photonenerzeugte
Ladungen in Antwort auf ein auf die Feldoberfläche fokussiertes Bild speichern und von denen ein Ausgangssignal in Form
eines Ladungspakets sequentiell zu Ausgangseinrichtungen auslesbar ist.
Bekannte Fernsehkameras weisen eine einzelne Aufnahmeröhre
oder drei Aufnahmeröhren auf, auf deren Fotokathode ein Bild fokussiert wird, das zur Ableitung eines Videosignals ständig
sowohl in Horizontalrichtung als auch in Vertikalrichtung durch einen einzelnen Elektronenstrahl abgetastet wird. Die geometrische
Verzerrung des resultierenden Bilds wird im wesentlichen von der Linearität bestimmt, mit der der Elektronenstrahl abtastet.
Wird eine Mehrzahl von Aufnahmeröhren verwendet, so müssen die jeweiligen Elektronenstrahle zeitlich synchronisiert und in
der geometrischen Position aufeinander abgestimmt werden, was auch für den Fachmann sehr delikate Arbeitsgänge sind. Hat eine
Farbfernsehkamera drei Aufnahmeröhren, so wird die Bildinformation
vor der Umwandlung in drei Farbkomponenten mit Hilfe von dichroitischen Spiegeln in drei Farbkomponenten zerlegt; das Zurdeckungbringen
spielt ein ernsthaftes Problem. Bei zwei Aufnahmeröhren wird eine für das Leuchtdichtesignal und die andere für
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; das Farbsignal verwendet. Beispielsweise dient ein Streifenfilter
für Erzeugung des Rotsignals und des Blausignals, während das Grünsignal aus dem leuchtdichte - Signal, dem Rotsignal und dem
[ Blausignal mit Hilfe einer Matrixschaltung abgeleitet wird. Bei
Farbfernehkameras mit einer einzigen Aufnahmrtthre wird ein komplexes
Streifenfilter dazu verwendet, das Leuchtdichte-Signal
und die Farbsignale abzuleiten. Es ist bekannt, die Farbsignale mit Hilfe eines Streifenfilter gemäß einer Basen- oder Frequenastrennungstechnik
abzuleiten, die eine Verzögerungsschaltung um
. 1 H enthält, wobei H die Periode der horizontalen Abtastung, also
die Zeilendauer bedeutet. Bei der Einzelröhren-Farbkamera mit einem Streifenfilter wird das Problem des Zurdeckungbringem vermieden,
obwohl Probleme im Zusammenhang mit der Bildqualität, Interferenzmustern und Moire auf Grund der Verwendung des Streifenfilters
auftreten können. Viele Streifenfilter weisen eine Kombination
von vertikalen und schrägen Streifen auf. Es ist auch ein Streifenfilter mit horizontalen Streifen vorgeschlagen worden,
das jedoch auf Grund der technischen Schwierigkeit des zuverlässigen
Abtastens entlang eines schmalen horizontalen Streifen mit einem Elektronenstrahl nicht zur praktischen Ausführung gekommen
ist.
Andererseits ist für Schwarz-Weiß-Fernsehkameras die Verwendung eines Festkörper-Bildsensort vorgeschlagen worden, der anstelle
der Aufnahmeröhre Halbleitertechnologien verwendet, beispiels- ■ weise kürzlich entwickelte Ladungsverschiebungsanordnungen
(CCD) oder Ladungsübertragungsanordnungen. Solche Festkörper-Bildwandler und die verwendende Schwarz-Weiß-Fernsehkameras sind
im einzelnen beschrieben in "Imaging With Charge Transfer Devices"1,
Session 2 of 197^ IEEE Intercon Technical Papers.Kurz dargestellt
und ausgehend von Ladungsverschiebungsanordnungen (CCD), die einen Teil des Festkörper-Bildsensors darstellen,umfaßt diese
eine Mehrzahl von MOS-rKonde*satoren (Metall-Oxyd-Halbleiter)
mit Halbleiter-Verarmungsschichten, die regelmäßig in Zeilen und
d '
Spalten angeornet sind. Auf die Fotoelemente der Oberfläche wird optisch ein Bild fokussiert, so daß die einzelnen Verarmungs-
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- r-s
;schichten elektrische Ladung speichern, die von der auftreffen-'
den Lichtstärke abhängt. Die Ladung wird sequenziell durch einen Zug von außen angelegter Takt- oder Treibimpulse von gleicher
Periode übertragen, wodurch die Bildinformation als Videosignal ausgelesen wird. Die Zeit, die benötigt wird, um die gespeicherte
Ladung von einer Verarmungsschicht zur nächsten mit Hilfe des Taktimpulses zu übertragen, sei mit te bezeichnet, te = der Periode
des Taktimpulses. Die Übertragungszeit te kann also durch Änderung der Frequenz des Taktimpulses willkürlich gewählt werden,
IEs sei angenommen, daß eine Zeile N Elektroden für die jeweiligen
darin enthaltenen Verarmungsschichten enthält; dann ist die zum 1 Auslesen der Ladungen einer Zeile auf Grund der Übertragung benötigte
Zeit TD gegeben durch
TD = N · te
Die Werte von N und te können so gewählt werden, daß TQ gleich
einer Zeilendauer des Standard-Fernsehsystems wird, und die verschiedenen Parameter können so gewählt werden, daß der Vollendung
der Übertragung aus einer Zeile die Übertragung der Ladungen entlang der vertikal anschließenden nächsten Zeile folgt, so daß die
Übertragung in der Vertikalrichtung innerhalb einer Zeitspanne vollendet wird, die gleich einer Vertikaldauer oder Bilddauer
des Standard-Fernsehsystems ist. Auf diese Weise kann der Festkörper-Bildsensor anstelle einer üblichen Aufnahmeröhre verwendet
werden. In der Praxis müssen bei der Bestimmung von N, te und der anderen Parameter die Rücklaufzeiten der Horizontal- und
der Vertikalabtastung berücksichtigt werden. Ein derartiger Festkörper-Bildsensor
hat eine Anzahl von Vorteilen einschließlich seiner Kompaktheit, seines geringen Gewichts, seines niedrigen
Leistungsverbrauchs und seiner hohen Zuverlässigkeit. Eine weitere hervorstechende Eigenschaft im Vergleich zur üblichen Aufnahmeröhre
ist die äußerst geringe geometrische Bildverzerrung, wie aus seiner Anordnung und seinem Arbeitsprinzip verständlich
wird.
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Durch die Erfindung soll nun eine Fernsehkamera geschaffen werden,
ι bei der die Aufnahmeröhre mit ihren beschriebenen Nachteilen durch einen Festkörper-Bildsensor ersetzt ist und dessen Charakteristiken
den speziellen Erfordernissen eines guten Fernsehbilds hinsichtlich der Auflösung und ggf. des Zeilensprungbetriebs angepaßt
sind. Gemäß der Erfindung wird eine Serie von an den Ausgangseinrichtungen erhaltenen ursprünglichen Signalen in Abschnitte oder
Gruppen eingeteilt und werden benachbarte Abschnitte oder Gruppen zur Bildung eines arithmetischen Mittels, das als Komponente eines
Fernsehsignals verwendet wird, miteinander addiert. Beispielsweise kann ein Signalabschnitt das Leuchtdichtesignal oder ein Farbkomponentensignal
für eine Abtastzeile des Fernsehbilds sein. Für die Durchführung des Zeilensprungverfahrens können die Fernsehsignale
für die beiden Teilbilder je nach gewünschter Bildcharakteristik und Auflösung in gleicher Weise die gemittelte Signalkomponente,
wahlweise das ursprüngliche Signal und die gemittelte Signalkomponente oder aus dem ursprünglichen Signal zusammen mit einem
durch Verzögerung dieses Signals um die Dauer eines Signalabschnitts
hergestellte Signale verwenden. Die Fotoelemente, die gegebenenfalls eine Farbe für das Ferbfernsehen einzeln auswählen,
sind entsprechend einem gegebenen Muster angeordnet, und ein Taktimpuls dient dazu, die Auslesung entsprechend einer gegebenen Anweisung
vorzunehmen. Das Signal kann bei Erfordernis durch eine äußere Schaltung verarbeitet werden.
Zur Erzielung einer Farbselektivität der einzelnen Fotoelemente gibt es verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise kann durch Aufdampfen
oder Sintern ein farbfilternder Überzug auf jedem der Fotoelemente
hergestellt werden, oder es wird ein Farbfilter verwendet, das das gleiche Muster wie das vorgeschriebene Muster der Farbselektivität
aufweist, das vorher den einzelnen Fotoelementen in der Ebene des Bildsensors zugeteilt worden ist, und das vor dem
Bildsensor angeordnet wird. Ein aufzunehmender Gegenstand wird durch ein Objektiv auf das Filter fokussiert und das durch das Filter
tretende Bild wird über eine Zwischenlinse auf die Oberflä-
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; ehe der Fotoelemente des Bildsensors geworfen. Den Fotoelementen
! kann durch vorherige Koordinierung des Bildsensors, der Zwischen- ; linse und des Farbfilters die Farbselektivität in der geplanten
Anordnung mitgeteilt werden, wodurch es möglich wird, das ge-' wünschte Farbfernsehsignal zu erzeugen. Es ist mit Hilfe des
Bildsensors möglich, eine Farbkamera irit einem Farbfilter mit
horizontalen Streifen zu verwenden, obwohl die Verwendung einer derartigen Farbkamera im "Fall einer Aufnahmeröhre als technisch
schwierig auf Grund der Nichtlinearität, die aus der Ablenkung ,des Elektronenstrahls resultiert, angesehen wird.
Wie bei Aufnahmeröhren kann die erfindungsgemäße Farbfernsehkamera
. en
einen, zwei, drei oder vier Festkörper-Bildsensor enthalten. Die Vorteile der Erfindung wirken sich jedoch hauptsächlich aus, wenn
weniger als drei Eildsensoren verwendet werien. Hat die Farbfernsehkamera
einen einzigen Bildsensor, so wird ein Funktfilter oder Streifenfilter zum Ableiten eines breitbandigen Dreifarbensignals
vom Bildsensor verwendet. Hat die Farbfernsehkamera zwei Festkörper-Bildsensoren,
so dient einer dieser Bildsensoren für das Leuchtdichte-Signal oder das Breitband-Grünsignal, während der
übrige Bildsensor für die übrigen Farbsignale verwendet wird. Die gegenwärtig vorherrschenden Farbfernsehsysteme verwenden bekanntlich
das Mischhöhenschema, so daß das Farbsignal schmalbandig und das Leuchtdichte-Signal breitbandig ist. Beispielsweise hat es im
NTSC-System eine große Bandbreite von angenähert 4,2 MHz, während
für das Farbsignal eine enge BAndbreite von angenähert 0,5 MHz ausreicht. Wird also für das Leuchtdichte-Signal ein Bildsensor
mit 1JOO Elementen je Zeile und 500 Elementen je Spalte verwendet,
so genügen zur Ableitung des F.arbsignals für die Zwecke der Praxis
im Muster 50 Elemente je Zeile und 500 Elemente je Spalte. Da auch in Vertikalrichtung die Auflösung des Farbsignals niedriger sein
. kann als die des Leuchtdichte-Signals, kann der Sensor für das Farbsignal auch je Spalte eine verminderte Anzahl von Elementen
wie etwa 250 oder 125 Elemente haben. Werden 250 Fotoelemente je ■ Spalte verwendet, so können die gleichen Elemente für die gerad-
; zahligen und die ungeradzahligen Teilbilder dienen. Bei 125 Foto- I
ι -
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elementen je Spalte dienen die gleichen Elemente sowohl für die ungeradzahligen als auch für die geradzahligen Teilbilder und es
wird eine Verzögerungsschaltung von 1 H verwendet, die bewirkt, daß das Farbsignal einer Zeile zwei Abtastzeilen entspricht, wodurch
die Farbfernsehkamera billig hergestellt werden kann.
Beim Festkörper-Bildsensor sind einzelne Fotoelemente in regulärem
Muster angeordnet. Es kann also eine Aufmachung zur Anwendung kommen, bei der ihre Elektroden in zwei oder drei Gruppen ent-
; sprechend einer gegebenen Regel eingeteilt sind, so daß zum Auslesen
der Ladung in den Elementen getrennte Taktimpulse an jede der Gruppen geliefert werden. Gemäß der Erfindung können zwei
Züge von Taktimpulsen in zwei Gruppen oder drei Züge von Taktimpulsen in drei Gruppen gleichzeitig zur Durchführung der Ladungsübertragung
einspeist werden, wodurch zwei oder drei Züge gleichzeitiger Signale erhalten werden. Hierfür kann ein Punktfilter
oder Streifenfilter zum Einteilen der Fotoelemente eines einzelnen
Bildsensors in zwei der roten und der blauen Farbe entsprechende Gruppen verwendet werden, wobei die Gruppe für die rote Farbe so
miteinander verbunden ist,daß die übertragung der Ladung mit einem
einzigen Taktimpulszug möglich ist, und die Gruppe für die blaue Farbe so miteinander verbunden ist, daß die übertragung der Ladung
mit einem anderen Taktimpulszug möglich ist. Durch das Bewirken der gleichzeitigen übertragung für die rote und die blaue
Farbe können die Rotsignale und die Blausignale gleichzeitig abgeleitet werden. Auf Wunsch können die jeweiligen Taktimpulszüge
so justiert sein, daß zwischen der übertragung der jeweiligen Gruppen eine gegebene Zeispanne liegt.Das Einteilen eines einzigen
Bildfeldj in mehr als eine Gruppe zum Ableiten getrennter Signale
: mit fester Zeitbeziehung dazwischen ist mit dem üblichen Aufnahmeröhrensystem
nicht möglich. Durch Ausnützung dieser Eigenschaft schafft die Erfindung ein einfaches, billiges und hochqualifiziertes
System zur Aufnahme von Bildern mit einer Farbfernsehkamera.
■ Da, wie erwähnt, der Festkörper-Bildsensor ein regelmäßiges Feld
! von fein verteilten Fotoelementen umfaßt, die in Zeilen und Spal-
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ten angeordnet sind und von denen die in den Verarmungsschichten t gespeicherten Ladungen regelmäßig mit Hilfe von Taktimpulsen von
; genauer zeitlicher Festlegung übertragen werden, kann die Lineari- ; tat und die geometrische Verzerrung des Bilds im Vergleich zu dem
, bei Verwendung der Aufnahmeröhre erhaltenen Bild erheblich verbessert werden. Die Nichtlinearität oder geometrische Verzerrung
des Bilds beim Festkörper-Bildsensor rührt von mangelhafter Ausrichtung des Musters der Fotoelemente und von dem aufnehmenden
optischen Linsensystem her, jedoch sind diese beiden Einflußgrößen .vernachlässigbar klein im Vergleich zu den Einflußgrößen bei der
Aufnahmeröhre. Da die Linearität und geometrische Verzerrung des Festkörper-Bildsensors ausschließlich durch die geometrische
Anordnung der Fotoelemente und das optische Linsensystem bestimmt werden, schafft die Erfindung eine Farbfernsehkamera mit kleinem
Farbdeckungsfehler oder eine Kamera, die Konpakt, leicht und von einfachem Aufbau und einfacher Schaltung ist.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 a und 1 b Blockschaltpläne zur Darstellung zweier Ausführungsbeispiele
bekannter Bildsensoren;
.Fig. 2 einen Blockschaltplan einer bekannten Fernsehkamera mit
! einem Bildsensor;
Fig. 3 schematisch und im wesentlichen in Draufsicht eine Punkt-,
folgeordnung von Fotoelementen, die einen Bildsensor zur j Verwendung für die erfindungsgemäße Farbfernsehkamera bili den;
Fig. 4 eine Ansicht entsprechend Fig. 3 der Anordnung von Fotoelementen
in Zeilenfolgeordnung;
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Teils von Fig. M, wo- '
bei die ungeradzahlige Zeile der Fotoelemente nach Fig. 4
I .. 8
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durch eine einzige durchgezogene Linie und die geradzahlige Zeile der Fotoelemente durch eine einzige gestrichelte
Linie dargestellt ist zur Veranschaulichung, daß die durchgezogene Linie jeweils einer Abtastzeile eines ungeradzahligen
Teilbilds und die gestrichelte Linie jeweils einer Abtastzeile des geradzahligen Teilbilds entspricht;
Fig. 6 schematisch eine Ausfuhrungsform ähnlich derjenigen nach
Fig. 5 mit der Ausnahme, daß jede Zeile von Fotoelementen durch eine einzige durchgezogene Linie dargestellt ist und
jeder Abtastzeile eines geradzahligen und eines ungeradzahligen Teilbilds entspricht;
' Fig. 7 einen Blockschaltplan einer Schaltung zur Verbesserung
des Effekts des eingeschobenen Abtastens der Farbfernsehkamera r.it einem Bildsensor einer Ordnung der Fotoelenente
nach Fig. 6;
Fig. 8 und 9 schematische Darstellungen von Abwandlungen der Ausführungsformen
nach den Fig. 5 bzw. 6;
Fig. 10 einen Blockschaltplan einer Signalkopensationsschaltung die verwendet wird, wenn ein Bildsensor einer Fotoelementenordnung
gemäß Fig. 8 oder 9 verwendet wird;
Fig. 11 einen Blockschaltplan einer Schaltung zum Verbessern des Effekts der zwischengeschobenen Abtastung zur Verwendung
! zusätzlich zur Signalkompensationsschaltung nach Fig. 10;
Vor der eigentlichen Beschreibung der Erfindung seien zu deren j
besseren Verständnis zunächst anhand von Fig. 1 bekannte Bild- j sensoren beschrieben. Der Bildsensor nach Fig 1 a (Modell der \
Firma Fairchild Camera and Instrument Corp., State of California, : USA) umfaßt eine· Mehrzahl von Fotoelementen 101, die in Spalten
angeordnet sind, die alternierend mit analogen Schieberegistern 103 für die Vertikalübertragung angeordnet sind. Die je- \
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weiligen Endstufen der vertikalen Schieberegister 103 sind mit
jeweiligen Stufen eines Horizontal-Ausgangs-Analog-Schieberegisters
104 verbunden. Die Übertragungsrichtung ist zum schnelleren
Verständnis durch Pfeile angedeutet. Entsprechend der eingestrahlten.-Lichtstärke
wird in einer Verarmungsschicht, die unter dem jeweiligen Fotoelement 101 liegt, eine elektrische Ladung gespeichert
und dann in eines der vertikalen Schieberegister 103 übertragen, wenn über eine Klemme 105 ein Signal an eine Elektrode den Fotoelements
gegeben wird. Beim beschriebenen Beispiel werden zweiphasige
Taktimpulse an Klemmen 106 bzw. 107 angelegt, die die übertragung der Ladung in den vertikalen Schieberegistern 103
zum Ausgangs-Schieberegister 104 bewirken, und zwar jeweils eine
Zeile gleichzeitig. Die zum Ausgangs-Schieberegister 104 übertragene Ladung wird in Horizontalrichtung durch Taktiir.pulse ausweiden
gelesen, die an Klemmen 108 und 109 angelegt/und schließlich einem
Ausgangsverstärker 110 eingenpeict. Die Frequenz des Takt iirpulses
zur horizontalen Übertragung ist h!!her als das Produkt der Frequenz
des Taktimpulses zur vertikalen Übertragung mit der Zahl der Stufen im Ausgangs-Schieberegister 104.
Die Fig. 1 b zeigt einen anderen Bildsensor (Modell von RCA Corp.)·
Er ist in erheblich vereinfachter Form dargestellt und umfaßt einen fotosensitiven Bereich 111 mit einer gemeinsamen horizontalverlaufenden
Elektrode und einen vom Bereich 111 getrennten Speicherbereich 112 von gleicher Konstruktion. Die Fotoelemente im
fotosensitiven Bereich 111 sind in einer Ordnung wie der oben beschriebenen angeordnet mit der Ausnahme, daß sie die gemeinsame
horizontal verlaufende Elektrode aufweisen und ihre Ladung über die jeweiligen Verarmungsschichten übertragen wird, ohne zu einem
Übertragungsregister transferiert zu werden. Die im fotosensitiven Bereich 111 erzeugte Ladung wird zum Speicherbereich 112 mit
Hilfe von Taktimpulsen übertragen, die an Klemmen 113, Ht und
115 eingehen, und die übertragene Ladung im Speicherbereich 112 wird mit Hilfe von Taktimpulsen, die von Klemmen 116,117 und 118
eingehen, zu einem Horizontal-Ausgangs-Schieberegister 119 über-■tragen.
Anschließend werden Taktimpulse an Klemmen 120, 121 und 122 angegeben, um in Horizontalrichtung auszulesen und einen Ausgangsverstärker
123 zu speisen.
.. 10
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it
Der Grundvorgang eines Bildsensors mit einer Ladungsverschiebungsanordnung
gemäß den angegebenen Beispielen ist folgender:
(1) Die photonen-erzeugte Ladung wird in einer Anordnung von
Verarmungsschichten oder Potentialsperrschichten gespeichert, die von MOS-Kondensatoren gebildet werden; und
(2) ein Signal in Form eines Ladungspakets wird von jedem Element der Anordnung durch eine Reihe von Potentialmulden zu
einem Detektor übertragen.
Fig. 2 zeigt einen Blockschaltplan einer einen Bildsensor enthaltenden
Fernsehkamera. Durch ein optisches System 122I fällt ein
EiId auf einen Bildsensor 129, der anstelle einer üblichen Aufnahmeröhre
vorhanden ist und seine Bildinforr.ation einem Videoverstärker
125 einspeist. Der Bildsensor 129 wird mit einem Taktoder Treibsignal von einer Taktgeberschaltung 126 gespeist. Das
'Ausgangssignal des Videoverstärkers 125 wird zusammen mit einem Austast- und S nchronsignal aus der Taktgeberschaltung 126 einem
'Prozessor 127 eingespeist, dessen Ausgangssignal an einen BiId- !kontrollempfänger 128 geht.
Die folgenden Figuren zeigen verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Farbfernsehkamera, die hier zur Verwendung für
■das NTSC-System dargestellt ist. Diese Farbfernsehkameras sind je-.doch
nicht nur für das NTSC-System anwendbar, sondern in gleicher Weise auch für das PAL-oder SECAM-System. In der folgenden Beschreibung
und den Zeichnungen bedeuten die Angaben "R", "G" und ;"B" die Farben "rot", "grün" bzw. "blau". Diese Angaben bedeuten
gelegentlich die Farben selbst und gelegentlich die entsprechenden
Farbsignale, was für den Fachmann jedoch keine Verwirrung bringt, zumal die Angaben, wo erforderlich, unterschiedlich angegeben
werden. Anstelle von rot, grün und blau sind auch andere Grund-,farben
möglich.
.. 11
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Pig. 3 veranschaulicht eine Farbfernsehkamera des Punktfolgesystems.
über die gesamte Fläche eines Bildsensors 20, von dem nur ein Teil seines fotosensitiven Feld 20 a dargestellt ist, ist eine Mehrzahl
von Fotoelementen 21 in der dargestellten Weise verteilt. Bei einem tatsächlichen Bildsenor wechselt das fotosensitive Feld
20 a mit vertikalen Übertragungs-Schieberegistern ab, wenn der Bildsensor 20 gemäß dem Prinzip nach Fig. 1 a aufgebaut ist, oder
das fotosensitive Feld 20 a wird mit einem Speicherfeld verbunden, wenn der Sensor nach dem Prinzip von Fig. 1 h aufgebaut ist. In
jedem Fall wird eine elektrische Ladung, die in einer Verarmungsschicht unter einem der Fotoelemente 21 gespeichert ist, in der
eingestrahlten Lichtstärke entsprechender Höhe gespeichert und sequentiell ausgelesen. Diese dazugehörigen Elemente sind jedoch
bei der Darstellung weggelassen mit Ausnahme eines Ausgangsregisters
.22 und einer dazugehörigen Ausgangsleitung 23.
Gemäß der Erfindung sind die Fotoelemente 21 des Eildsensors 20 jeweils nur für Licht einer einzigen Farbe empfindlich, während
'die gesamte Anordnung der Fotoelemente für Licht von mehr als :einer Farbe empfindlich ist. Die Art," wie jedem der Fotoelemente
!21 eine Farbselektivität mitgeteilt wird, wurde bereits beschrieben. Nach Fig. 3 haben die Fotoelemente 21 einer einzelnen Zeile
eine regelmäßige Farbselektivität in der Folge R, G, B, R, G, B usw., beispielsweise auf Grund von Tupfenfiltern. Infolgedessen ,
haben die Fotoelemente 21 jeder einzelnen Spalte die gleiche Färb- '
:se±eKtivitat. Die in den jeweiligen Fotoelementen 21 gespeicherten
iLadungen werden gleichzeitig in Vertikalrichtung durch einen ein-.zigen
Zug von Taktimpulsen übertragen und die Ladungen in den !Fotoelementen 21 der Endstufe oder -Zeile werden zum Ausgangsjregister
22 übertragen, aus dem sequentiell in Horizontalrich-Itung
ausgelesen wird.
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Auf diese Weise wird ein punktsequentielles Signal in der Folge ■ R, G, B, R, G, B an der Ausgangsleitung 23 erhalten, das in einer
externen Schaltung durch Verwendung von Ausleseimpulsen in getrennte R-, G- und B-Farbsignale getrennt werden kann. Die einzige
Anforderung hinsichtlich der Anordnung der Farben an den Fotoelementen 21 ist, daß sie eine festgelegte Folge aufrechterhält.
Es kann jede Zahl von Farben über der Zahl 1 zur Anwendung kommen. Die Folge der Farbselektivität der jeweiligen Fotoelemente 21 kann
von Zeile zu Zeile geändert werden.
; Fig. 4 zeigt schematisch einen Bildsensor einer Farbfernsehkamera
nach dem Zeilenfolgesystem, wobei die Darstellung ähnlich der nach Fig. 3 ist. Beim beschriebenen Beispiel haben die Fotoelemente 21
in ungradzahligen Zeilen die Farbselektivität in der Reihenfolge R, G und B, während sie in den geradzahligen Zeilen die Farbselektivität
in der Reihenfolge B, R und G haben. Die Ladungsübertragung
findet für jede Spalte durch eine Gruppe oder einen Satz von Taktimpulsen statt und jede Spalte ist mit zwei Übertragungskanälen
verbunden, wobei die in den in ungeradzahligen Zeilen enthaltenen Fotoelementen 21 gespeicherten Ladungen nur in einem ungeradzahligen
Teilbild und die in den in einer geradzahligen Zeile enthaltenen Fotoelementen 21 gespeicherten Ladungen in einem geradzahligen
Teilbild übertragen werden. Das Vorhandensein der beiden Übertragungskanäle in Verbindung mit dem einzigen fotosensitiven
Feld ist an sich bekannt (a.a.O. IEEE). Der Wechsel von einem Übertragungskanal zum anderen für die aufeinanderfolgenden Teilbilder
führt zu dem gleichen Effekt, wie er beim normalen Zeilensprungverfahren erzielt wird, wobei ein zeilensequentielles Signal
in der Folge R, G und B aus dem Bildsensor 20 ausgelesen werden kann. Die Umwandlung von zeilensequentiellen R-, G- und B-Signalen
in ein gleichzeitiges Signal ist an sich bekannt (GB-PS 1 162 003).
Beim NTSC-System beträgt die Zahl der Zeilen 525 und es wird ein
1:2-Zeilensprungverfahren angewandt. Wird eine vertikale Rücklaufzeit
von 21H angenommen (H » Zeilendauer), so beträgt die Rücklaufzeit für zwei Teilbilder, nämlich ein geradzahlig numeriertes i
! und ein ungeradzahlig numeriertes, 42H, so daß im Fall einer An-
; Ordnung nach Fig. 3 525 - 42 = 483 Zeilen vorhanden sein müssen.
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Ersichtlich sind 500 Fotoelementenzeilen mehr als genug zum Erzeugen
eines zwischengeschobenen Signals für das Zeilensprungverfahren.
Fig. 5 zeigt vereinfacht die Fotoelemente 21 nach Fig. 4, wobei
die ungeradzahligen Zeilen der Fotoelemente durchgezogen und die
geradzahligen Zeilen gestrichelt eingezeichnet sind. Zur leichteren
Beschreibung sind die Ausgangsregister in der Darstellung weggelassen und stattdessen ist nur die Ausgangsleitung 23 zur
Darstellung der Auslesung der Ladungen in den jeweiligen Zeilen gezeigt. Diese vereinfachte Darstellungsweise erleichtert das Verständnis
des Zeilensprungbetriebs. In der Figur zeigt das Bezugszeichen L, gefolgt von einer Zahl in arabischen Ziffern, die Nummer
einer Zeile des Fernsehbilds, während die Angabe No. die Nummer der Zeile der Matrix der Fotoelemente angibt. Es sind also die
Matrixzeilen des Bildsensors ebenso wie die Abtastzeilen des Fernsehbilds gleichermaßen mit "Zeilen" bezeichnet, diese verschiedenen
Arten von Zeilen sind jedoch nicht miteinander zu verwechseln und nicht notwendigerweise jeweils einander zugeordnet. Der Fachmann
erkennt im Einzelfall ohne weiteres, von welcher Art Zeilen jeweils die Rede ist.
Fig. 6 zeigt eine Fig. 5 vergleichbare, ebenso vereinfachte Darstellung,
in der jede Zeile der Fotoelemente durch eine durchgezogene Linie dargestellt ist. Die Nummer der zugeordneten Abtastzeile
des Fernsehbilds ist auf den gegenüberliegenden Seiten der durchgezogenen Linie angegeben. Ersichtlich verwenden sowohl die
ungeradzahlig numerierten als auch die geradzahlig numerierten Teilbilder des Fernsehbilds nach diesem Beispiel die selben Fotoelemente.
Infolgedessen müssen nicht zwei Übertragungskanäle wie gemäß Fig. 4 vorhanden sein, sondern die Ladungen der jeweiligen
Spalten können in Aufeinanderfolge übertragen werden. Folglich erhält man an der Ausgangsleitung 23 ein zeilensequentielles Signal
in der Reihenfolge R, G und B. Beim NTSC-System können bei der Ausführung der Erfindung 250 Zeilen von Fotoelementen vorhanden
sein, jedoch kann das Fehlen der zwischengeschobenen Abtastung zu
einer Verschlechterung der vertikalen Auflösung führen. Dieser j
.. 14 7098U/0595
Nachteil kann jedoch durch Verarbeiten des Ausgangssignals in ei-,
ner äußeren Schaltung behoben werden. '
. Fig. 7 zeigt eine Schaltung zur Verbesserung des Zeilensprung- \ Abtasteffekts, wie sie zur Verwendung mit einem Bildsensor nach
; Fig. 6 bevorzugt wird. An einer Eingangsklemme 28 wird das zeilensequentielle Signal in der Folge R, G und B empfangen und an Verzögerungsschaltungen
29, 30 und 31 einer Verzögerung von 1H aufeinanderfolgend weitergegeben. Ein Signalgenerator 32 zum Schalten
zwischen den ungeradzahlig und den geradzahlig numerierten Teilbildern ist mit einem Signalumschalter 33 verbunden, der seinerseits
mit einem Addierer 34 verbunden ist. Ein Ringzähler 35, : der für jede Zeitspanne von 3H einen Impuls erzeugt, ist mit einer
Signaltorschaltung 36 verbunden, die mit Ausgangsklemmen 37, 38 und 39 für stetige Signale R, G bzw. B versehen ist. Zur Beschreibung
des Prinzips des Signalgenerators 32 , des Umschalters 33 und des Addierers 34 sei zunächst darauf hingewiesen, daß das von der
Klemme 28 zum Signalumschalter 33 gegebene Signal von der gleichen Farbe ist, wie das von der Verzögerungsschaltung 31 gelieferte
Signal, wobei jedoch zwischen diesen Signalen eine Laufzeit von 3H liegt. Durch Justierung der Polarität der Impiise vom Signalgenerator 32 wird erreicht, daß der Signalschalter 33 während eines
ungeradzahligen Teilbilds des Fernsehbilds das Signal von der Klemme 28 zum Addierer 34 leitet und während eines geradzahligen
Teilbilds das Signal von der Verzögerungsschaltung 31 zum Addierer 43 leitet. Das Ausgangssignal des Addierers 34 ist also während
eines ungeradzahligen Teilbilds das Signal jeder Abtastzeile des ; Fernsehbilds in direkter Form und während eines geradzahligen Teilbilds
ein mittlerer Verlauf der Signale von zwei benachbarten Ab-■ tastzeilen der gleichen Farbe mit einer Zeitverzögerung von 3H da-•
zwischen. Die Kombination der Verzögerungsschaltungen 29, 30, des Ringzählers 35 und der Signaltorschaltung 36 dient der Umwandlung
des zeilensequentiellen Signals von R, G und B in ein gleichzeitiges Signal von R, G und B, in an sich bekannter Weise. Durch
Änderung der Anzahl der Zeilen von Fotoelementen, die für jede Farbe kombiniert sind und jeder Abtastzeile während eines ungeradzahligen
oder eines geradzahligen Teilbilds des Fernsehbilds ent- I
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sprechen, kann ein verbessertes Verhalten erreicht werden.
Die Fig. 8 und 9 zeigen Abwandlungen der Anordnungen nach den Fig.
5 bzw. 6 zur Darstellung von Techniken für die Ableitung eines Zwei-Farb-Zeilensequenz-Signals an der Ausgangsleitung 23. Eine
solche Technik kommt grundsätzlich zur Anwendung zur Erzeugung der Färbsignale mit einer Farbfernsehkamera, die zwei Festkörper-Bildsensoren
umfaßt.
Fig. 10 zeigt eine Bildqualität-Verbesserungsschaltung, die mit einem Bildsensor verwendet werden kann, der ein Zweifarben-Zeilensequenz-Signal
abgibt, also gemäß Fig. 8 oder 9. An einer Eingangaklemme 40 wird ein zeilensequentielles Signal in der Reihenfolge
R1, B1, R2, B2 ... empfangen. Die Schaltung umfaßt Verzögerungsschaltungen 41, 44 und 45 jeweils mit einer Laufzeit von 1H. Ein
Torimpulsgenerator 42 speist eine Signaltorschaltung 43, die ihrerseits
zwei Addierer 46 und 47 speist, mit denen Ausgangsklemmen 48 bzw. 49 für das R-Signal bzw. das B-Signal verbunden sind. Der
die Elemente 41, 42 und 43 umfassende Schaltungsteil bildet eine übliche Umwandlungsschaltung zum Umwandeln eines zeilensequentiellen
Signals in ein gleichzeitiges Signal. Das Ausgangssignal der Torschaltung 43 hat die Form zweier.gleichzeitiger Signale in
Form von Signalzügen R1, R1, R2, R2 ... und B1, 'B1, B2, B2 ...
Da bei jedem Zug das gleiche Signal wiederholt wird, also zweimal vorkommt, erzeugt sein Durchgang durch den Schaltungsteil mit der
Verzögerungsschaltung 44 und dem Addierer 46 den Signaldurchschnittsverlauf
auf zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Abtastzeilen als Ausgangssignal, wobei beispielsweise ein R-Signal in
der Form R1, (R1 + R2)/2, R2, (R2 + R3)/2 usw. erzeugt wird. Bei der vorhergehenden Anordnung wird die Zeitspanne, während der B1
abgetastet wird, ergänzt durch R1, das um 1H verzögert ist, während
beim jetzt beschriebene System die Bildqualität dadurch verbessert ist, daß eine interpolierte Komponente von (R1 + R)/2 geliefert
wird.
Fig. 11 zeigt eine zusätzliche Schaltung, die zur Schaltung nach Fig. 10 hinzugefügt wird, wenn ein Bildsensor gemäß Fig. 9 ver- ;
wendet wird, wodurch dann der Zeilensprungeffekt verbessert wird.
.. 16 7098U/0595
Die Schaltung schließt an die Klemme 48 für das R-Signal gemäß
Fig. 10 an. Diese Klemme ist mit einer Verzögerungsschaltung 50 um eine Verzögerungszeit 1H, einem Addierer 51 und einem Signalumschalter
53 verbunden, der außerdem von einem Impulsgenerator 52 gespeist wird, welcher einen Impuls zum Umschalten zwischen
einem ungeradzahlig und einem geradzahlig numerierten Teilbild des Fernsehbilds liefert. Da das Eingangssignal an der Klemme 48
ein aufeinanderfolgender Zug von R-Signalen in der Form R1,
(R1 + R2)/2, R2, (R2 + R3)/2 ... ist, hat das Ausgangs signal nach
Durchlauf durch die Ver zögerungs schaltung 50 und den Addierer 51 die Form (3R1 + R2)/2, (R1 + 3R2)/2, (3R2 + R2)/2 ..., die um 1H
verzögert sind. Durch Betätigung des Signalumschalters 53 so, daß während eines ungeradzahligen Teilbilds das Signal von der Klemme
48 unmittelbar zu einer Ausgangsklemme 54 durchgelassen wird und während eines geradzahligen Teilbilds das Ausgangssignal des Addierers
51 zur Ausgangsklemme 54 durchgelassen wird, wird ein verbessertes
Zeilensprung-Abtasten erreicht.
Die Anordnungen der Figuren 10 und 11 wurden anhand des Zeilenfolgesystems
beschrieben, eine gleiche Anordnung kann auch für das Punktfolgesystem angewandt werden. Wie der Fachmann erkennt, ergibt
sich hierbei das gewünschte Ergebnis" durch Änderung der Laufzeit und der Frequenz der Schaltimpulse. Die Schaltung nach Fig. 11 ist
unmittelbar für das Leuchtdichtesignal anwendbar und, obwohl das
Leuchtdichtesignal nicht dem normalen Zeilensprungabtasten, wie es in Fig. 6 angedeutet ist, unterworfen i st, ist das Ausgangssignal
in Bezug auf das Zeilensprungabtasten doch noch verbessert.
Bei einem Fernsehsystem mit einem 1:2-Zeilensprungschema endet das
ungeradzahlige Teilbild an einem Punkt bei 1/2 H, an dem das geradzahlige
Teilbild beginnt, so daß der Bildsensor entsprechende Anordnungen von Fotoelementen enthalten kann. Eine derartige Anordnung
wird jedoch nicht beschrieben, da sie die Lehre der Erfindung nicht weiter vertieft. Durch ein Austastsignal kann eine
Extraanzahl von Zeilen vorgesehen und darüber verfügt werden.
Die Erfindung schafft somit eine Farbfernsehkamera, die sehr korn- ■
pakt, von geringem Gewicht und doch zuverlässigem Betrieb ist. Die erfindungsgemäße Fernsehkamera kann integral mit einem Videorekorder
als tragbare Kamera kombiniert werden. 17
709814/0595
Claims (4)
1. Fernsehkamera mit einem Bildsensor, der ein fotosensitives Feld mit in Zeilen und Spalten angeordneten Elementen enthält, von'
denen jedes Element durch Licht zum Erzeugen und Speichern einer !
elektrischen Ladung erregbar ist, und mit einer Leseeinrichtung zum aufeinanderfolgenden Lesen der elektrischen Ladungen als elektrische
Spannung oder elektrischen Strom entsprechend der Ladung jeder Zeile von Elementen innerhalb einer Zeitspanne, die einer
Zeilendauer des Fernsehbilds entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß von der Leseeinrichtung (22) ein Signal (über 23, 40, Teil vonj
43} abnehmbar ist, das aus einer Serie von Signalabschnitten mit j
gegenseitigem Abstand von jeweils ausgewählter Dauer besteht, daß eine Serie der Signalabschnitte mit zwischen benachbarte Signalabschnitte
eingeschobenem Kompensationssignal zu einem zusammengeset-·
ztem Signal kombiniert werden (durch 41, Teil von 43; 44, 45, 46, ;
47), das als Ausgangssignal abgegeben wird (bei 48, 49), und daß
das Kompensationssignal dem arithmetischen Mittelwert seiner benachbarten
beiden Signalabschnitte entspricht.
2. Fernsehkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elemente (21) verschiedener Zeilen mit gegebener Lichtempfindlichkeit
füx- verschiedene Farbk_omponenten ausgestattet sind und die gesamten Zeilen ein sich wiederholendes Muster einer Mehrzahl
von Zeilen von unterschiedlicher Lichtempfindlichkeit darstellen und daß ein ursprüngliches Farbsignal als zeilensequentielles
Farbsignal von der Leseeinrichtung (22) abnehmbar ist (durch 23, 40), das in einzelne Farbk-omponentensignale aufteilbar ist (durch
Teil von 43), von denen jedes aus einer Serie von einen gegenseitigen Abstand aufweisenden Signalabschnitten einer ausgewählten
Farbkomponente besteht und eine Dauer gleich einer Zeilendauer des Fernsehbilds hat.
3. Fernsehkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes zusammengesetztes Signal aus einer Serie von Signalabschnitten
einer ausgewählten Farbkomponente und einem zwischen benachbarte Signalabschnitte eingefügten Signal hergestellt wird
7098U/Ö595
.. 18
INSPECTED
(durch 41, Teil von 43), das aus einem verzögerten Signal des benachbarten
Signalabschnitts besteht, daß dieses erste zusammengesetzte Signal von einer Verzögerungseinrichtung (44, 45) um eine
Zeitspanne entsprechend einer Zeilendauer des Fernsehbilds zur Bildung eines verzögerten zusammengesetzten Signals verzögert
wird und daß durch arithmetische Mittelwertbildung des ersten zusammengesetzten Signals und des verzögerten zusammengesetzten Signals
das zweite zusammengesetzte Signal gebildet wird (durch 46, 47).
4. Fernsehkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb jeder Zeile angeordneten Elemente mit gegebener
Lichtempfindlichkeit für verschiedene Farbkomponenten ausgestattet
sind und ein ursprüngliches Farbsignal als punktsequentielles Farbsignal von der Leseeinrichtung (22) abnehmbar ist (durch 23,
40) , das in einzelne Farbkomponentensignale aufteilbar ist (durch
Teil von 43), von denen jedes aus einer Serie von einen gegenseitigen Abstand aufweisenden Signalabschnitten einer ausgewählten
Farbkomponente besteht und eine Dauer gleich der Periode hat, während derer die in jedem der Elemente gespeicherte Ladung zu
jedem der nachfolgenden Elemente übertragen wird.
7093U/0595
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP49118954A JPS5154731A (de) | 1974-10-16 | 1974-10-16 |
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| DE2559578C3 DE2559578C3 (de) | 1979-03-22 |
Family
ID=14749362
Family Applications (2)
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| DE2559578A Expired DE2559578C3 (de) | 1974-10-16 | 1975-02-04 | Fernsehkamera |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2504617A Expired DE2504617C3 (de) | 1974-10-16 | 1975-02-04 | Fernsehkamera zur Erzeugung von Signalen von Teilbildern eines Fernsehbildes |
Country Status (4)
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| DE (2) | DE2504617C3 (de) |
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