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DE2559557A1 - Stangenzufuehrvorrichtung in einer drehmaschinenspindel - Google Patents

Stangenzufuehrvorrichtung in einer drehmaschinenspindel

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Publication number
DE2559557A1
DE2559557A1 DE19752559557 DE2559557A DE2559557A1 DE 2559557 A1 DE2559557 A1 DE 2559557A1 DE 19752559557 DE19752559557 DE 19752559557 DE 2559557 A DE2559557 A DE 2559557A DE 2559557 A1 DE2559557 A1 DE 2559557A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
spindle
guide tube
work spindle
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752559557
Other languages
English (en)
Other versions
DE2559557B2 (de
DE2559557C3 (de
Inventor
Dieter Gutbrod
Heinrich Lahm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky
Original Assignee
Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky filed Critical Index Werke GmbH and Co KG Hahn and Tessky
Priority to DE19752559557 priority Critical patent/DE2559557C3/de
Publication of DE2559557A1 publication Critical patent/DE2559557A1/de
Publication of DE2559557B2 publication Critical patent/DE2559557B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2559557C3 publication Critical patent/DE2559557C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
    • B23B13/02Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock for turning-machines with a single working-spindle
    • B23B13/021Feeding device having intermittent movement
    • B23B13/022Feeding device having intermittent movement being placed in the spindle
    • B23B13/024Feeding device having intermittent movement being placed in the spindle including two collets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Stangenzuführvorrichtung in einer
  • Drehmaschinenspindel Die Erfindung betrifft eine Stangenzuführvorrichtung in einer Drehmaschinenspindel mit einem Spindelgehäuse, in dem zwischen einer hinteren Stellung und einer vorderen Stellung eine drehantreibbare und als Hohl spindel ausgebildete Arbeitsspindel axial hin- und herverschiebbar ist, die an ihrem Spindelkopf eine Spannvorrichtung zum Spannen einer in einem Führungsrohr angeordneten Werkstoffstange aufweist, auf die eine Vorschubvorrichtung einwirkt.
  • Es ist bereits ein Langdrehautomat bekannt, der eine Arbeitsspindel aufweist, in der eine Werkstoffstange durch eine am Spindelkopf angebrachte Spannzange spannbar ist und die in einem Spindelstock drehbar angeordnet ist, der seinerseits in Achsrichtung der Arbeitsspindel auf einem Maschinengestell hin- und herverschiebbar ist. Vor dem Spindelkopf ist auf dem Maschinengestell eine stationäre Führungsvorrichtung mit einer Führungsbüchse angeordnet, durch die hindurch die Materialstange bei Verschieben des Spindelstocks vorschiebbar ist. Während dieses Vorschubs erfolgt eine Bearbeitung der Werkstoff stange durch radialbewegliche Werkzeuge. Nach vollständiger Bearbeitung des Vorderendes der Materialstange ist der weitere Ablauf wie folgt: Der Spindelstock bewegt sich bei gelöster Spannzange um einen vorbestimmten Weg zurück. Um zu verhindern, dass hierbei die Werkstoff stange mitgenommen wird, wirkt auf deren Hinterende ein sich nicht drehender Stössel, der das Vorderende der Materialstange gegen einen Anschlag drückt, beispielsweise einen Absteckstahl vor der Führungsbüchse. Um einen Druck auf den Stössel auszuüben, ist ein Gewicht angebracht. Dabei ist darauf zu achten, dass der Druck einerseits genügt, um die Materialstange zu haltend undandererseits, dass dieser nicht zu gross ist, da sonst ein Knicken der Stange eintreten könnte.
  • Ungünstig ist im besonderen, dass der Stössel sich nicht dreht, so dass besondere Massnahmen getroffen werden müssen, um die Reibung zwischen dem stillstehenden Stössel und der sich drehenden Materialstange auf ein erträgliches Mass herabzusetzen Wenn ferner die Werkstoff stange ganz aufgebracht werden soll, so muss der Stössel in die Arbeitsspindel eindringen, wodurch besonders ungünstige Verhältnisse deswegen entstehen, weil sich relativ zu dem stillstehenden Stössel sowohl die Werkstoffstange als auch das Führungsrohr mit hoher Drehzahl drehen (DT-DAS 1 208 974).
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei einer Drehmaschine mit sich axial bewegender Arbeitsspindel unter Mitnahme der Werkstoffstange die notwendige Relativstellung zwischen Arbeitsspindel und Werkstoff stange nach jeder Bearbeitung mit Hilfe der Arbeitsspindelbewegung unter Zuhilfenahme des Führungsrohres zu erzielen und vor allem die Anordnung so zu treffen, dass alle innerhalb des Führungsrohres vorhandenen Teile gemeinsam umlaufen. Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung bei der eingangs erwähnten Drehmaschine dadurch gelöst, dass das Führungsrohr mit seinem vorderen Teilstück verschiebbar in der Arbeitsspindel angeordnet und mit seinem hinteren Teilstück drehbar und verschiebbar in einer stationären Führungsvorrichtung gelagert ist, dass das Führungsrohr entsprechend der Stellung der Arbeitsspindel an die Führungsvorrichtung ankuppelbar ist und dass zum Haltern des hinteren Werkstoff stangenendes innerhalb des Führungsrohres ein Abstützglied vorgesehen ist, das sich gegen die Innenfläche des Führungsrohres verschiebbar abstützt.
  • Damit ist der Vorteil erreicht,C1a#V" eine Reibung am Stangenende ganz vermieden wird, denn dieses Stangenende ist in dem mitumlaufenden Stützglied gehalten. Ferner kann das Stützglied sich ohne weiteres bis kurz vor der Spannvorrichtung im Führungsrohr nach vorne bewegen, so dass die Werkstoff stange praktisch ganz aufgebraucht werden kann. Uberflüssig ist ferner zusammen mit dem Stössel auch die auf ihn wirkende bewegliche Druckvorrichtung. Schliesslich ist auch ein Anschlag für das vordere Werkstoff stangenende nicht mehr erforderlichq Erwähnt sei noch, dass die Hin- und Herbewegungen des Spindelstockes in Bruchteilen von Sekunden vor sich gehen, so dass insofern der hierdurch verursachte Zeitverlust unbeachtlich ist.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung sind aus der sich anschliessenden Beschreibung eines in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispieles der Erfindung und/oder aus den Patentansprüchen zu entnehmen. In der Zeichnung zeigen in schematischer Darstellung Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht eines erfind.1ngsgemässen Revolver-Drehautomaten, Fig. 2 eine Teilvorderansicht des Revolver-Drehautomaten, wobei dessen Spindelgehäuse aufgebrochen dargestellt ist, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Revolverkopf des Revolver-Drehautomaten, Fig.4 eine Ansicht des Revolverkopfes,in Richtung des Pfeiles A der Fig.3 gesehen, Fig.5 eine an das Spindelgehäuse anbaubare Vordreheinrichtung zur Durchführung von Vordreharbeiten beim Langdrehen, Fig.6 eine an das Spindelgehäuse anbaubare Führungsvorrichtung zum Führen und Abstützen der Werkstoffstange beim Langdrehen, Fig.7 einen in Fig.2 durch einen strichpunktierten Kreis angedeuteten Ausschnitt in grösserem Masstab und im Längsschnitt dargestellt, Fig.8 eine in Längsrichtung aufgeschnittene Ansicht des ein Getriebegehäuse bildenden Mitnehmer zur gleichzeitigen Axialverstellung von Arbeitsspindel und Reitstockträgerpinole, Fig. 9 im Längsschnitt das pinolenartig ausgebildete Spindellagergehäuse in Verbindung mit einem stationären Führungsteil einer für den Nachschub einer in die Arbeitssy1indel eingeschobenen Werkstoffstange dienenden Stangennachschub-Führungsvorrichlxunc3, Fig.lo einen Längsschnitt durch das als Gleitstück ausgebildete Abstützglied der Stangennachschub-Führungsvorrichtung, das auf das llinterende einer Werkstoffstange aufgesteckt ist, Fig.ll einen Längsschnitt durch das spannzangenartig ausgebildete Vorderende des Führungsrohres der Führungsvorrichtung in Verbindung mit einer Werkstoffstange.
  • Der in der Zeichnung gezeigte Revolver-Drehautomat weist ein einteiliges, zugleich das Plascllinengestell bildendes, kastenartiges Spindelgehäuse 20 auf, in dem ein pinolenartig ausgebildetes, horizontal gelagertes Spindellagergehäuse 22 in beiden Richtungen axial verschiebbar angeordnet ist. In diesem Spindellagergehäuse ist eine in Fig.9 mit 24 bezeichnete Arbeitsspindel drehantreibbar gelagert, die beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig.l an ihrem Spindelkopf ein Spannfutter 26 trägt, während sie bei dem in Fig.9 dargestellten Ausführungsbei spiel mit einer Spannzange 28 ausgestattet ist. Der Arbeitsspindol ist ein als Ganzes mit 30 bezeichneter Revolverschlitten zugeordnet, der an der Vorderseite eines gegenüber dem das Spindellagergehäuse 22 aufnellmenden Gehäusetei lstück 32 nach vorne zu verlängerten Gehäuseteilstückes 34 horizontal und senkrecht zur Achse der Arbeitsspindel mittels einer Antriebsvorrichtung 36 in beiden Richtungen verstellbar in Führungsleisten 31 und 33 geführt ist. 35 bezeichnet ein am Revolverschlitten angeformtes Führungsstück, das in einer entsprechenden Führungsnut 37 des Spindelgellauses geführt ist. Der Rc-volverschlitten trägt einen als Ganzes mit 38 bezeichneten Revolverkopf, dessen, wie aus Fig.3 deutlich zu ersehen ist, mit 40 bezeichnete Schaltachse zu der mit 42 bezeichneten Achse der Arbeitsspindel 24 vorzugsweise unter einem Winkel # von bo geneigt angeordnet ist. Ausserdem befinden sich beide Achsen vorzugsweise in einer gemeinsamen Ebene. Die Revolverschlittenführung 31,33,35 ist ungefahr symmetriscll zur Achse 42 der AriJeitsspindel 24 angeordnet Der Revolverkopf weist ebene Aufnahmeflächen 44 für Aussenbearbeitungswerkzeuge 46 und ebene Aufnahmeflächen 48 für Innenbearbeitungswerkzeuge So auf. Wie Fig.3 zeigt, befinden sich die Aufnahmeflächen 44 für die Aussenbearbeitungswerkzeuge 46 in einer Ebene, die zur Arbeitsspindelachse 42 senkrecht steht und von dieser durchdrungen wird. Die Aufnahmeflächen 48 sind in ihrer eingeschwenkten Arbeitsstellung den Aufnahmeflächen 44 senkrecht und in einer zur Arbeitsspind#lachse 42 parallelen Ebene zugeordnet. Die Aufnahmeflächen 44,48 sind ausserdem,gemäss Fig.4, in abwechselnder Anordnung vorgesehen, wobei die Lage der Aufnahmeflächen 48 für die Innenbearbeitungswerkzeuge in deren eingeschwenkter Arbeitsstellung und entsprechend Fig.3 in der Projektion des Revolverkopfes auf eine Ebene durch die Schaltachse 40 und die Arbeitsspindelachse 42 derart gewählt ist, dass deren Abstand a von dem der vorderen Revolverkopfstirnfläche zugericiiteten Ende der benachbarten Aufnahmeflächen 44 für die Aussenbearbeitungswerkzeuge um ein Vielfaches grösser ist als deren Abstand b von dem der hinteren Revolverkopfstirnfläche zugerichteten Ende der Aufnahmeflächen 44. Diese gegenseitige Zuordnung der Aufnahmeflächen und die Schrägstellung des Revolverkopfes zur Arb3itsspindel ermöglicht bei einer verhältnismässig kleinen axialen Abmessung des Revolverkopfes die Aufnahme flächen 48 für die Innenbearbeitungswerkzeuge bei verhältnismässig kleinem Revolverkopfdnrchmesser verhältnismässig lang auszubilden und damit auch verhältnismässig lange Innenbearbeitungswerkzeuge, beispielsweise bohrer, derart am Revolverkopf positionieren zu können, dass die Schneiden der Aussen-und Innenbearbeitungswerkzeuge 46,50 sich ungefähr auf den gleichen Arbe.itsl#unkt cinstellen lassen. Diese Einstellmöglichkeit bietet den wesentlichen Vorteil, dass, falls notwendig, mit den Aussen- und Innenbearbeitungswcrkzeugen bei gleichbleibender Axialverstellung der Arbeitsspindel zur Durchführung des Arbeitsvorschubes die Aussen- und Innenbearbeitung entsprechender Werkstücke verrichtet werden kann. Es entfällt also die üblicher weise notwendige Durchführung von zusätzlichen Vorschubwegen zur Uberbrückung von Posi tionsabweiciiungen bzw. Schneidenabständen der in ihre Arbeitsstellung eingeschwenkten Schneiden von Aussen- und Innenbearbeitungswerkzeugen, d.h. die spezielle gegenseitige Zuordnung der Qufnahmeflächen 44,48 ermöglicht es, mit kürzeren Vorschubwegen und kürzeren Revolverschlittenwegen auszukommen und nach kurzem Abheben einer Werkzeugschneide vom Werkstück kollisionsfrei das nächste Werkzeug einzuschwenken.
  • Ausserdem lassen sich auf den Aufnahmeflächen 48, insbesondere auch aufgrund der Scllräganordnunçi des Revolverkopfes zur Arbeitsspindelachse, rotatorisch in Bewegung zu setzende Innenbearbeitungswerkzeuge günstig am Revolverkopf unterbringen und sind ausserdem von der Bedienungsseite der rlaschine her vorteilhaft zugänglicll. Die Innen- und Aussenbearbeitungswerkzeuge sind dabei in iiblicller Weise in Workziugialtern 52 gehalten, wobei zumindest die Aufnahme flächen 48 für die Innenbearbeitungswerkzeuye mehrere iln Abstand hintereinander liegende Befestigungsstellen 54 aufweisen, um die entsprechonden Werkzeughalter 52 in einer geeigneten Stellung auf diesen Flächen positionieren zu können. Zur Ilalterung der Werkzeughalter 52 für die Aussenbearbeitungswerkzeuge bilden vorzugsweise die entsprechenden Aufnahmeflächen 44 den Boden einer Schwalbenschwanzführung, deren einander zug#neigten Seitenwände 56,58 formschlüssig mit entsprechenden Längsnuten der Werkzeughalter 52 in Eingriff sind. Mittel Feststellschrauben, die in der Zeichnung nicht näher dargestellt sind, lassen sich diese Werkzeughalter in diesen Schwalbenschwanzführungen vorzugsweise in vorbestimmten Stellungen feststellen.
  • Die Aufnahmefiäciien 48 für die Innenbearbeitungswerkzeuge bilden den Boden nutartiger Ausnehmungen, deren Seitenwände 60,62 konkav gekrümnQ sind. Die Anordnung dieser nutartigen Vertiefungen ist hierbei so getroffen,Nidass in der eingeschwenkten Arbeitsstellung derselben diese/sich koaxial zur Arbeitsspindel erstreckende Ausnehrnung definieren, in die zur Durchführung von Innenbearbeitungsoperationen rotationssymmetrische Werkstücke entsprechend eintauchen können.
  • Der rotatorische Antrieb der Arbeitsspindel 24 erfolgt durch eine am Spindelgehäuse stationär angeordnete Antriebsvorrichtung 64, die aus Antriebsmotor 66 und Ubersetzungsgetriebe 68 gebildet ist. Eine mit 70 bezeichnete Abtriebswelle dieses Getriebes 68 ist parallel zu dem zum Zwecke der Durchführung des Arbeitsvorschubes im Spindelgehäuse axial verstellbar gelagerten Spindellagergehäuse gelagert und über ein Stirnräder 72, 74,76 aufweisendes Zwischengetriebe wird die Arbeitsspindel über die stationäre Antriebsvorrichtung 64 in Drehung versetzt.
  • Das Zwischengetriebe ist in einem Getriebegehäuse 78 untergebracht, das axial unverschiebbar auf das Spindellagergehäuse 22 aufgebracht und von der Getriebeabtriebswelle 70 der Antriebsvorrichtung 64 durchdrungen ist. Dabei bildet die letztere z.B.
  • eine Vielkeilwelle, auf der verschiebbar das Antriebszahnrad 72 des Zwischengetriebes angeordnet ist, das mit dem im Getriebegehäuse 78 drehbar gelagerten Zwischenrad 74 kämmt, das seinerseits das auf der Arbeitsspindel 24 angeordnete Abtriebszahnrad 76 antreibt.
  • Mit Hilfe des im bisiier beschriebenen Urnfange konzipierten Revolver-Drehautomaten konnten bei einfachstem Maschinenaufbau steuerungs- und arbeitstechnisch optimale Voraussetzungen für einen Universaleinsatz der Maschine für Futterarbeiten, Stangen- oder Wealerlarbeiten sowie für das Lang- bzw. zwischen Spitzen-Drehen geschaffen werden.
  • In Fig.6 ist eine zur Durchführung von Langdreharbeiten bestimmte, als Ganzes mit 80 bezeichnete Führungsvorrichtung gezeigt, die koaxial zum Spindellagergehäuse 22 an einem Befestigungsflansch 82 einer das Spindellagergehäuse aufnehmenden, vorderen Lag-rbuchse 84 anschraubbar ist. Diese Führungsvorrichtung ist an die Maschine anbaubar, sofern im Kopf der Arbeitsspindel 24 anstelle eines Backenfutters 26 (Fig.l und 2) eine Spannzange 28 entsprechend Fig.9 zum Spannen einer Werkstoffstange 88 vorgesehen ist. Die Führungsvorrichtung bildet eine Trägerglocke, die an ihrem vorderen Stirnende mit einer koaxial zur Spannzange 28 angeordneten Führungszange 90 ausgestattet ist, die derart einstellbar ist, dass die Werkstoffstange 88 sich, in ihr spielfrei rotierend, axial verschieben kann. Mit hilfe der Lührungsvorrichtung lassen sich Langdrehteile im unmittelbaren Bereich vor der Angriffsstelle von Werkzeugschneiden 46,104 zuverlässig lagern.
  • Zur Durchführung von Vordreharbeiten für das Langdrehen kann des weiteren eine in Fig.5 schematisch dargestellte Vordreheinrichtung 92 an das Spindelgehäuse angebaut werden, die zu dies#i ~Iweck einen am letzteren befestigbaren Schlittenträger 94 aufweist, in demradial zur Arbeitsspindel ein Werkzeugschlitten 96 verschiebbar gelagert ist, der an seinem der Arbeitsspindel zugerichteten Stirnende einen vorzugsweise durch die Kolbenstange 98 eines in einem Zylinder loo geführten Kolbens lo2 gebildeten Werkzeughalter aufweist, in den ein Vordrehmeissel 1o4 einspannbar ist. Zur Steuerung des Werkzeugschlittens 96 dient ein Ilebelgetriebe lo6, das einen gleich lange Hebelarme aufweisenden, auf einer stationären, z.B. mit dem Schlittenträger 94 verbundenen Lagerachse lo8 gelagerten, doppelarmigen liebe llo aufweist, der mittels einer Ubertragungsstange 112 unmittelbar durch den Revolverschlitten 30 verschwenkbar ist, wobei die Verbindung dieser Teile mittels eines Kupplungsbolzens 114 hergestellt und durch Axialverschieben desselben unterbrechbar ist. 116 bezeichnet eine an der Ubertragungsstange 112 angreifende Zugfeder, die ständig versucht, den Werkzeugschlitten 96 in seine Ausgangsstellung zurückzubewegen. Das liebelgetriebe loG stellt damit sicher, dass der, bezogen auf die Werkstoffstange 88, diametral zum Revolverschlitten angeordnete Werkzeugschlitten 96 in die der Bewegungsriciitung des Revolversciilittens jeweils entgegengesetzte Richtung um gleiche Beträge verstellt wird, wobei sich mit Hilfe des Kolbens lo2 der Werkzeugträger 98 auch unabhängig vom ilebelgetriebe 1o6 in die Aussereingriffsstellung bringen lässt bzw. relativ zur Werkstoffstange zustellbar ist.
  • jwie aus Fig.l zu ersehen ist, ist der Revolver-Drehautomat auch mit einem als Ganzes mit 118 bezeichneten Reitstock ausgestattet, um zwischen Si#itzen Drehen oder, wie in Fig.l dargestellt, Werkstücke am llintoronde mit der Körnerspitze l20 des Reitstockes 118 zentriereii zu können. Zu diesem Zweck ist parallel zur Arbeitsspindel und, gemäss Fig.2, in einer Ebene unterllalb derselben, im Spindelgehäuse 20 eine als Ganzes mit 122 bezeichnete Reitstockträgerpinole dreh- und axial verschiebbar angeordnet, die an ihrem Vorderende in einem Ausleger 124 des Spindelgehäuses gehalten ist. Auf diese Reitstockträgerpinole ist ein Reitstockhalter 126 aufgesetzt, auf dem der Reitstock 118 beispielsweise mit einer Spannschraube 128 stufenlos verstellbar und feststellbar aufgebracht ist.
  • Der Reitstockjialter 126 ist dabei auf der Reitstockträgerpinole 122 feststellbar angeordnet, so dass beide Teile gemeinsam synchron zum Spindellagergehäuse 22 um gleiche Wegstrecken axial verstellbar sind. Zu diesem Zweck bildet das Getriebegehäuse 78 des Zwisc1#engetriebes 72,74,76 einen Mitnehmer, durch den einmal Spindellagergehäuse 22 und Reitstockträgerpinole 122 gemeinsam axial verschiebbar sind und zum anderen von diesem @@@ Reitstockträgerpinole abkuppelbar ist, um sie zur Durchführung von Innenbearbeitungsoperationen verdrehen und dadurch den Reitstock 118 aus seiner Gebrauchs lage, gemäss Fig.l, in eine t#ic1itgebrauciislage versc!iwenken zu können.
  • Zur Axialbewegung von Spindellagergehäuse 22 und Reitstockträgerpinole 122 dient dabei eine gemeinsame, als Ganzes mit 130 bezeichnete Verstellvorrichtung, die am Spindelgehäuse 20 vorzugsweise fluchtend zur Reitstockträgerpinole angeordnet ist und durch die eine Gewindespindel 132 antreibbar ist, deren Drehbewegung über eine am Getriebegehäuse bzw. Mitnehmer 78 drehfest angebaute Gewindemutter 134 in eine Linearbewegung zur Verstellung des Mitnehmers bzw. des Spindellagergehäuses 22 und der Reitstockträgerpinole 122 umwandelbar ist. Zugleich dient die Verstellvorrichtung 130 auch zur Verdrehung der keitstockträgerpinole 122 zum Zwecke des Verschwenkens des Reitstocks 118. Zu diesem Zweck sit#t koaxial zur Reitstockträgerpinole 122 am Mitnehmer 78 ein rotationssymmetrischer Führunyskörper 136, auf dem axial verschiebbar eine Flanschbuchse 138 geführt ist, die in das eine Stirnende der Reitstockträgerpinole 122 drehfest eingesetzt ist und mit ihrem Aussenflansch 140 in radialer Richtung über den Umfang der Reitstockträgerpinole hinausragt. Dieser Flansch bildet zugleich einen Kolben, der in einem koaxial zum Führungskörper 136 an den Mitnehmer 78 angesetzten Führungszylinder 142 druckdicht verschiebbar geführt ist. Führungszylinder 142, Flansch bzw.
  • Kolben 140 sowie Führungskörper 136 definieren zwei ringförmige Druckräunie 144,146, in die welchselweise ein Druckmedium, vorzugsweise Ilydrauliköl, einleitbar ist. Die Zuführungskanäle sind der Einfachheit halber nicht dargestellt. Ausserdem weisen der Führungskörper 136 und der Flansch 14o der Flanschbuchse 138 an ihren einander zugekehrten Stirnflächen jeweils eine Hirth-Verzahnung 148 auf, die zum Kuppeln der Reitstockträgerpinole 122 mit dem Mitnehmer 78 formschlüssig miteinander in Eingriff bringbar sind. Zu diesem Zweck wird in den Ringraum 144 Drucköl eingeleitet, so dass der Flansch 140 unter Druck an den Führungskörper 136 angelegt wird. Mit 15o ist ein im Führungskörper 136 koaxial zur Gewindespindel 132 der Verstellvorrichtung I30 drehbar gelagerter Drehkörper bezeichnet, der sich in die Reitstockträgerpinole 122 hilleinerstreckt und an dem sich darin befindenden Ende einen Aussenflansch 152 aufweist. Dieser Aussenflansch bildet die eine Kup##lungshälfte einer zusammen mit der Flanschbuchse 138 gebildeten weitern Kupplung, wozu die Flanschbuchse an ihrer dem Drehkörper-aussenf.lansch 152 zugekehrten Stiriifläche einen Reibbelag 154 trägt, der mit einem entsprewenden Reibb?lag 156 des Drehkörperaussenflansches 152 zusanmenwirken kann. Der Antrieb des Drehkörpers 150 erfolgt durch eine an die Gewindespindel 132 angeformte Keilwelle 158. Der Drehkörperflansch 152 weist in qekuppeltem Zustand der Reitstockträgerpinole 122 mit dem Mitnehmer 78 einen solchen Abstand vom Reibbelag 154 der Flanschbuchse 138 auf, dass in entkuppeltem Zustand dieser Teile durch Einleiten von Drucköl in den Ringraum 146 beide Reibbeläge 154,156 unter Druck aneinander zur Anlage gelangen, wobei durch die Drehbewegung der Gewindespindel zwangsläufig während der durch den Mitnehmer 78 bewirkten Axialverschiebung von SI#inde llagergehäuse 22 und Reitstockträgerpinole 122 auch eine Verdrehiing der letzteren stattfindet.
  • Der gewünschte Verdrehwinkel der Reitstockträgerpinole 122 zum Wegschwenken des Reitstockes 118 lasse sich dabei in der numerischen Maschinens Leuerung als Spinde llängsweg programmieren und entspricht somit der hierbei erfolgenden Winkeldrehung der Gewindespindel 132. Der von der Arbeitsspindel 24 gleichzeitig zurückgelegte Axialweg wird beim weiteren Programmablauf als zweckmässigerweise abgerundeter Betrag von beispielsweise 2 mm berücksichtigt. Beim Wiedereinschwenken des Reitstockes erfolgt die Drehbewegung der Reitstockträgerpinole in entsprechend umgekehrter Richtung. Beim Arbeiten mit dem Reitstock können anstelle der Innenbearbeitungswerkzeuge auf den Aufnahmeflächen 48 des Revolverkopfes 38 auch Aussenbearbeitungswerkzeuge derart angebracht werden, dass sie von Station zu Station längs der Aufnahmeflächen48 entsprechend der Lage der Befestigungsstellen 54 versetzt sind. Dadurch kann jedes Werkzeug in einem dem maximalen Verfahrweg der Arbeitsspindel entsprechenden Bereich eingesetzt werden, so dass effektiv eine um den maximalen Versatz der Werkzeuge vergrös#erte Werkstücklänge bearbeitet werden kann.
  • Die verstellbare und feststellbare Anordnung des Reitstockhalters 126 auf der Reitstockträgerpinole 122 gestattet es ausserdem,den Reitstockhalter 126 auch als Mehrfachwer zeugträger auszubilden, der sowohl starr als auch rotatorisch antreibbare Werk#euge aufnehmen kann, die auf die beschriebene Weise in Arbeitsstellung geschwenkt werden können. Während der Vorschubbewegung der Reitstockträgerpinole 122 wird hierbei der Reitstockhalter 126 durch geeignete Mittel ortsfest gehalten.
  • Der Revolver-Drehautomat ist mit einer selbsttätig arbeitenden Werkstoffstangen-Vorschubvorrichtung ausgestattet, wobei die Arbeitsspindel zugleich einen funktionswesentlichen Teil dieser Vorrichtung bildet. Wie Fig.9 zeigt, ist hierzu die Arbeitsspindel z.B. mit der Spannzange 28 ausgestattet, die in bekannter Weise mittels einer Druckhülse 160 betätigbar ist, die ihrerseits z.B. durch ein innerhalb der Arbeitsspindel angeordnetes Spannrohr 162 axial verstellbar ist, das seinerseits mittels eines in einem Zylinder 164 axial verschiebbar geführten Kolbens 166 betätigbar ist. Diese Werkstoffstangen-Vorschubvorrichtung weist eine dem Spindellagergehäuse 22 an des sen Hinterende koaxial zugeordnete Stangenvorschub-Führungsvorrichtung 168 auf, die an einem Ständer 193 befestigt ist.
  • Diese ist gebildet durch einen hohlzylindrischen am Spindelgehäuse 20 befestigten Führungskörper 170, in dem eine Aufnahmehülse 172 gegen die Wirkung einer sich am Führungskörper 170 abstützenden Druckfeder 174 axial verstellbar ist. Diese Aufnahmehülse trägt ein z.B.
  • stíftartiges, einen Längsschlitz 176 des Führungskörpers durchyreifendes Schaltglied 178, dem am Führungskörper eine Absclialtvorriciitung 180 zugeordnet ist. In der Aufnahmehülse 172 ist axial verscj#iebbar eine Führungshülse 182 geführt, die in einer vorbestimmten, in Fig.9 gezeigten Stellung mit der Aufnahmehülse 172 kuppelbar ist, wozu vorzugsweise ein auf einem Aussenflansch 184 des aus dem Führungskörper 170 herausragenden Endstückes der Aufnahmehülse ein Zylinderaggregat 186 angeordnet ist, dessen Kolben 188 hierzu mit seiner Kolbenstange 130 in eine entsprechende Radialausnehmung 192 der Führungshülse hineinsteuerbar ist. In der Fü!lrungshillse ist mittels eines Kugellagers 194 ein von ihrem Hinterende her in die Arbeitsspindel bzw. in das in ihr verschiebbar vorgesehene Spannrohr 162 hineinragendes Führungsrohr 196 bezeichnet, an dessen Vorderende eine zangenartig ausgebildete und sich somit reibungssciilüssig auf der Werkstoffstange 88 haltende Abschalthülse 198 befestigt ist, auf deren Zweck weiter unten eingegangen wird. Innerhalb des Führungsrohres befindet sich ein in Fig. so in einem möglichen konstruktiven Aufbau im einzelnen gezweites Abstützglied, das mit einem zangenartig ausgebildeten Mundstück 202 auf das Hinterende der betreffenden Werkstoffstange aufsteckbar ist. Dieses Mundstück besitzt eine Kegelfläche 204 f an die zentral ein Gewindeschaft 206 angeformt ist.
  • Auf diesen ist ein Aufnahmekörper 2o8 aufgesteckt, der mit einei Innenitegelfläche 210 formschlüssig an der Kegelfläche 204 des Mundstückes anliegt. Auf den Gewindeschaft ist eine Druckplatte 212 aufschraubbar, die zusammen mit dem Aufnahmekörper 208 eine im Querschnitt etwa V-förmige Umfangsnut definiert, in die ein zylindrischer Reibring 214 eingesetzt ist, der aus einem Material mit einem grossen Reibungskoeffizienten, z.B. yeeigneter Kunststoff, hergestellt ist. Durch Anziehen einer die Druckplatte durchsetzenden und in den Gewindeschaft 206 einschraubbaren Spannschraube 21G lässt sich der Durchmesser des Reibringes derart einstellen, dass dessen Umfangsfläche mit relativ grossem Radialdruck am Innenumfang des Führungsrohres 196 anliegt und sich der dadurch erzeugte Reibungswiderstand nur mit einer bestimmten Kraft überwinden lässt. Zur Defestigung des Abstützgiiedes auf dem hinteren Endstück der Werkstoffstange ist nach dem Aufstecken seines Mundstückes 202 der Aufnahmekörper 208 mittels z.B. eines Schlüssels solange anzuziehen, bis die Zangenschenkel des Mundstückes mit einem Druck am Werkstoffstangenumfang anliegen, aus dem ein Reibungswiderstand resultiert, der grösser ist als der Reibungswiderstand zwischen Reibring und Führungsrohr.
  • Im folgenden wird nun die Arbeitsweise der Stangen-Vorschubvorrichtung des näheren beschrieben: Zu Beginn eines Arbeitsprogrammes fährt das Spindellagergehäuse 22 bei gespan#nter Spannzange 28 der Arbeitsspindel 24 in seine linke Endstellung, wobei über die Werkstoffstange 88 und das Abstützglied 200 das Führungsrohr 196, gemäss Fig.9, nach links mitbewegt wird. In der erreichten Endstellung wird die Führungshülse 182 mittels der Kolbenstange 19o des Zylinderaggregates 186 an die Aufnahmehülse 172 angekuppelt. Ilieran wird, entsprechend der geforderteì: Werkstücklänge, das Spindellagergehäuse bzw. die Arbeitsspldel 24 mit festgespannter Werkstoffstange mit einem Wegbefehl, gemäss Fig.9, nach rechts bewegt, wobei das Führungsrohr 196 ortsfest gegen den Widerstand der sich am Aussenflansch 184 der Aufnahmehülse und am stationären Führungskörper 170 abstützenden Druckfeder 174 gehalten wird. Dadurch wird die Werkstoffstange 88 gegen den Reibungswiderstand des Abstützgliedes 200 zusammen mit der Arbeitsspindel nach rechts bewegt. Anschliessend wird die Spann zange 28 gelöst und die Arbeitsspindel bzw. das Spindellagergehäuse entsprechend Fig.9 wieder nach links gesteuert, wobei sich nun zwanslaufi die Werkstoffstange 88 an dem im Führungsrohr durch die Reibung festgehaltenen Abstützglied 200 abstützt und somit zusammen mit dem Führungsrohr 196 ortsfest stehen bleibt. Ilat die Arbeitsspindel ihre linke Endstellung erreicht , wd deren Spannzange 28 wieder gespannt, die Kupplung zwischen den beiden Hülsen 178,182 gelöst und in der Folge das Arbeitsprogramm am Werkstück durchgeführt. Dabei führt während den einzelnen Arbeitsoperationen das Führungsrohr 196 zusammen mit der Führungshülse 182 alle Bewegungen der Arbeitsspindel bzw. des Spindellagergehäuses mit aus.
  • Nach Aufbrauch der betreffenden Werkstoffstange fährt das Mundstück 202 des Abstützgliedes 200 an der ihm zugekehrten Stirnfläche 218 der am Vorderende des Führungsrohres vorgesehenen Absciialtiiülse 198 an und nimmt somit bei der Durchführung einer weiteren Vorschubbewegung zwansläufig das Führungsrohr 196 in dieser Ictun gegen den Widerstand der Druckfeder 174 mit, so dass über das Schaltglied die Abschaltvorrichtung 180 betätigt und die Maschine abgeschaltet wird.
  • L e e r s e i t e

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r #.L C h e < Stangenzuführvorrichtung in einer flrehmaschinenspindel ( 1; it einem Spindelgehäuse, in dem zwischen einer hinteren Stellung und einer vorderen Stellung eine drehantreibbare und als Irohispindel ausgebildete Arbeitsspindel axial hin- und herverschiebbar ist, die an ihrem Spindelkopf eine Spannvorrichtung zum Spannen einer in einem Führungsrohr angeordneten Werkstoff stange aufweist, auf die eine Vorschubvorrichtung einwirkt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Führungsrohr (196) mit seinem vorderen Teilstück verschiebbar in der Arbeitsspindel (24) angeordnet und mit seinem hinteren Teilstück drehbar und verschiebbar in einer stationären Führungsvorrichtung (168) gelagert ist, dass das Filhrungsrohr (196) entsprechend der Stellung der Arbeitsspindel (24) an die Führungsvorrichtung (168) ankuppelbar ist und dass zum Iialtern des hinteren Werkstoffstoffstangenendes innerhalb des Filhrungsrohres (196) ein Abstützglied (200) vorgesehen ist, das sich gegen die Innenfläche des Führungsrohres (196) verschiebbar abstützt.
    Stangenzuführvorrichtung 2. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das im Inneren der Arbeitsspindel (24) befindende Ende des Filhrungsrohres (196) unmittelbar vor der Spannvorrichtung (28) befindet und einen Anschlag (218) aufweist, an dem das thstützglied (200) bei Aufbrauch der Werkstoffstange (88) zur Betätigung einer Abschaltvorrichtung (180) zum Stillegen der Drehmaschine anfcihrt. Stanqenzuführvorrichtuncr 3. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ahstützglied (200) durch ein an der Innenumfangsfläche des Führungsrohres ( ) reibungsschlüssig anliegendes, auf das J!interende von zu bearbeitenden 11erkstoffstangen (88) aufsteck- und festspannbares Gleitstück gebildet ist.
    Stangenzuführvorrichtunq 4. nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das hintere Teilstück des Führungsrohres (196) in einem Führungsglied (182) der Führungsvorrichtung (168) drehbar gelagert ist, das seinerseits in einem in einem stationären Führungskörper (170) gegen die Wirkung einer Speisekraft (174) verschiebbar angeordneten Aufnahmekörper (172) verschiebbar und mit diesem kuppelbar angeordnet ist.
    Stanqenzuffihrvorrichtunq 5. nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass am stationären Führungskörper (170) eine Abschaltvorrichtung (180) angeordnet ist, die durch ein am Aufnahmekörper (172) vorgesehenes Schaltglied (178) nach einer vorbestimmten Axialverstellung des Aufnahlrek(5rpers (172) schaltbar ist, wobei das Führungsglied (182) in entkuppeltem Zustand und nach einer vorbestimmten Verstellstrecke an dem einen Anschlag bildenden Schaltglied (178) zur Mitnahme des Aufnahmekörpers (172) in dessen Schaltstellung anfahrbar ist.
    Stanqenzuführvorrichtunq 6. nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der stationcire Führungskörper (170) durch einen koaxial zur Arbeitsspindel (24) angeordneten Eiohlzylinder gebildet ist, in den der als Hülse ausgebildete Aufnahmekörper (172) gegen die Wirkung einer Speicherkraft (174) axial verstellbar geführt und in diesem das gleichfalls als Hülse ausgebildete Führungsglied (182) axial verschiebbar angeordnet ist, in welchem vorzugsweise mittels eines Kugellagers (194) das Führungsrohr (196) drehbar gelagert ist.
    Stangenzuführvorrichtunq 7. nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zum gegenseitigen Kuppeln des Aufnahmekörpers (172) und des Führungsgliedes (182) am Aussenumfang des Aufnahmekörpers (172) eine Kupplungsvorrichtung, insbesondere ein Zylinderaggregat (186) angeordnet ist, dessen Kolbenstange (190) in eine radiale Ausnehmung (192) des Führungsgliedes (182) hineinbewegbar ist.
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