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DE2559541B2 - Vorrichtung zum Granulieren von Strängen aus thermoplastischen Kunststoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Granulieren von Strängen aus thermoplastischen Kunststoffen

Info

Publication number
DE2559541B2
DE2559541B2 DE19752559541 DE2559541A DE2559541B2 DE 2559541 B2 DE2559541 B2 DE 2559541B2 DE 19752559541 DE19752559541 DE 19752559541 DE 2559541 A DE2559541 A DE 2559541A DE 2559541 B2 DE2559541 B2 DE 2559541B2
Authority
DE
Germany
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cooling water
cutting roller
additional cooling
strand
roller
Prior art date
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Granted
Application number
DE19752559541
Other languages
English (en)
Other versions
DE2559541C3 (de
DE2559541A1 (de
Inventor
Friedrich 8754 Grossostheim Hunke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Automatik Apparate-Maschinenbau H Hench 8754 Grossostheim GmbH
Original Assignee
Automatik Apparate-Maschinenbau H Hench 8754 Grossostheim GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Automatik Apparate-Maschinenbau H Hench 8754 Grossostheim GmbH filed Critical Automatik Apparate-Maschinenbau H Hench 8754 Grossostheim GmbH
Priority to DE19752559541 priority Critical patent/DE2559541C3/de
Publication of DE2559541A1 publication Critical patent/DE2559541A1/de
Publication of DE2559541B2 publication Critical patent/DE2559541B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2559541C3 publication Critical patent/DE2559541C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B9/00Making granules
    • B29B9/02Making granules by dividing preformed material
    • B29B9/06Making granules by dividing preformed material in the form of filamentary material, e.g. combined with extrusion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Granulieren von Strängen aus thermoplastischen Kunststoffen, mit einer die aus Düsen schmelzflüssig austretenden Stränge aufnehmenden, vor einer Schneidwalze angeordneten, mit Kühlwasser beschicklen Zuführeinrichtung, die unmittelbar vor der Schneidwalze ein Paar von Einzugswalzen aufweist.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-OS 22 12 345 bekannt Bei dieser Vorrichtung dreht sich die Schneidwalze in einem etwa zylindrischen Gehäuse, das nicht wesentlich größer ist als die Ausmaße der Schneidwalze, so daß für das geschnittene Granulat nur ein relativ enger Raum zum Abtransport zur Verfügung steht Dieser Abtransport erfolgt über einen etwa tangential von der Schneidwalze wegstrebenden Kanal, der etwa gegenüber der Schnittstelle in das Gehäuse der Schneidwalze einmündet. Dabei gelangt von der Zuführeinrichtung über die Schnittstelle Kühlwasser auch in den Raum zwischen Schneidwalze und Gehäuse. Wegen der geringen Größe dieses Raumes wird das geschnittene Granulat in engem Kontakt geführt, wobei das von der Schneidwalze an der Schnittstelle durchgelassene Kühlwasser keine besonders starke Wirkung entfalten kann, so daß es zu Verklebungen der Granulatkörner kommen kann, insbesondere, wenn die Stränge in einem Zustand geschnitten werden, in dem diese in ihrem Inneren noch schmelzflüssig sind, was zur Schonung der Schneidwalze an sich erwünscht ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das von der Schneidwalze erzeugte Granulat sicher abzuführen, ohne daß es dabei zu einem Verkleben von Granulatkörnern kommen kann.
Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß unterhalb der Schneidwalze eine Auffangrinne vorgesehen ist, die im Bereich zwischen ihrem Boden und der Schneidwalze eine Zuführung für zusätzliches Kühlwasser aufweist.
Das zusätzliche Kühlwasser sorgt dafür, daß das Granulat in der Auffangrinne sofort einer weiteren Kühlwirkung unterworfen wird. Dabei ist es ohne weiteres möglich, durch eine entsprechende Menge von zusätzlichem Kühlwasser der Gefahr des Verklebens von Granulatkörnern vollständig zu begegnen.
Zweckmäßig gestaltet man hierzu die Auffangrinne so, daß "der Boden im Bogen um die Schneidwalze hochgezogen ist und in einen etwa tangential zur Schneidwalze in Richtung von deren Drehsinn ausgerichteten Einlaß für das zusätzliche Kühlwasser übergeht Hierdurch wird erreicht daß das Granulat schnell von der Schneidwalze wegtransportiert wird.
Um im Bereich der Auffangrinne die Kühlwirkung regeln zu können, sieht man in der Zuführungsleitung für das zusätzliche Kühlwasser einen Mengenregler vor. Mit diesem kann dann die Geschwindigkeit des zusätzlichen Kühlwassers in der Auffangrinne wunschgemäß gesteuert werden.
Die Erfindung wird durch ein Ausführungsbeispiel an Hand der Figuren erläutert Es zeigt
F i g. 1 die Vorrichtung im Schnitt von der Seite,
Fig.2 die gleiche Vorrichtung in perspektivischer Sicht
Über der in der F i g. 1 dargestellten Vorrichtung ist eine Düse 1 vorgesehen, aus der ein thermoplastischer Kunststoff schmelzflüssig austritt Die Schmelze wird der Düse 1 aus irgendeinem nicht dargestellten Zuführorgan zugeleitet, beispielsweise von einem Extruder. Die Düse 1 formt aus der Schmelze einen als strichpunktierte Linie gezeichneten Strang 2, der der Vorrichtung zugeleitet wird und dabei auf die Ablaufrinne 5 gelangt die mit seitlich hochgezogenen Rändern 4 versehen ist Die Ablaufrinne 5 ist hier im Schnitt dargestellt Sie besitzt ein etwa U-förmiges Profil (siehe Fig.2). Sie springt gegenüber der Verbindungslinie 6 von Düse 1 und dem Eingang 7 der beiden Einzugswalzen 8 und 9 so vor, daß der Strang 2 sowohl hinter der Düse 1 als auch vor dem Einzugswalzeneingang 7 gegen die Ablaufrinne 5 gezogen wird. Man sieht dies deutlich an der leichten Umlenkung des Stranges 2 an dem Knickpunkt 10 und dem Auslauf 11 der Ablaufrinne 5.
Der Ablaufrinne 5 wird Kühlwasser zugeführt und zwar aus dem Wasserkasten 12, der an seinem unteren Ende den Zulauf 13 aufweist, über den das Kühlwasser, geregelt durch das Ventil 14, zugeführt wird. An der Oberseite des Wasserkastens 12 ragt in diesen das obere Ende der Ablaufrinne 5 hinein, das hier die Schräge 15 bildet. Das obere Ende dieser Schräge 15 wirkt für das im Wasserkasten 12 hochsteigende Wasser wie ein Wehr, über das das Kühlwasser überläuft und dann über die Schräge 15 und die Ablaufrinne 5 herabfließt. Bei diesem Überlaufen über das obere Ende der Schräge 15 wird das Kühlwasser weitgehend beruhigt und fließt entsprechend gleichmäßig herab. Das Kühlwasser umspült dabei den Strang 2 und bildet gleichzeitig zwischen diesem und der Ablaufrinne 5 einen Film, so daß der zunächst noch aus praktisch flüssigem Material bestehende Strang 2 nicht an der Ablaufrinne festkleben kann. Der Strang 2 wird dann längs seines Fortschreitens entlang der Ablaufrinne gekühlt, so daß er am Auslauf 11 der Ablaufrinne 5 schließlich zumindest äußerlich verfestigt ankommt.
Vor der Ablaufrinne 5 sind fünf Sprühdüsen 16 vorgesehen, von denen weiteres Kühlwasser auf den längs der Ablaufrinne 5 herabgeleiteten Strang 2 aufgesprüht wird. Hierdurch wird eine zusätzliche Kühlwirkung erzielt.
Nach Verlassen der Ablaufrinne 5 an deren Auslauf 11 gelangt der Strang 2 zwischen die beiden Einzugswalzen
8 und 9, die auf den Strang 2 einen geringen Zug ausüben, damit dieser längs seines Weges von der Düse i bis zum Einzugswalzeneingang 7 gespannt bleibt Der Strang 2 wird dann über das Gegenmesser 17 zu der Schneidwalze 18 geführt, die ihn in bekannter Weise zu Granulat zerschneidet
Die Schneidwalze 18 ist in einer Auffangrinne 21 angeordnet, in der das von der Schneidwalze 18 erzeugte Granulat abtransportiert wird. Zu diesem Zweck ist der Boden 22 der Auffangrinne 21 im Bogen um die Schneidwalze 18 hochgezogen und geht in den Einlaß 23 über, dem über das Ventil 24 weiteres Kühlwasser zugeführt wird. Das Kühlwasser strömt über den Einlaß 23 etwa tangential an die Schneidwalze 18 heran, wo es das von der Schneidwalze herangeführ-
te Granulat sofort umspült und! dann im Bogen entlang des Bodens 22 von der Schineidwalze 18 wegführt. Durch die Geschwindigkeit des über den Einlaß 23 zugeführten zusätzlichen Kühlwassers läßt sich die in der Auffangrinne 21 weiterhin stattfindende Kühlung des Granulates auf einen jeweils gewünschten Wert einstellen: Da die Kühlung des Stranges 2 vorher von der Zufuhr des über den Zulauf 13 zugeführten Kühlwassers, darüber hinaus von der Wirksamkeit der Sprühdüsen 16 abhängt, kann man durch wahlweise Einstellung der Ventile 14 und 24 sowie der über die Sprühdüsen 16 zugeführten Wassermenge sowohl die Temperatur des Stranges 2 beim Schneiden als auch die Temperatur des Granulates am Ausgang der Auffangrinne 21 in weiten Grenzen beliebig einstellen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Granulieren von Strängen aus thermoplastischen Kunststoffen, mit einer die aus Düsen schmelzflüssig austretenden Stränge aufnehmenden, vor einer Schneidwalze angeordneten, mit Kühlwasser beschickten Zuführeinrichtung, die unmittelbar vor der Schneidwalze ein Paar von Einzugswalzen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Schneidwalze eine n. Auffangrinne (21) vorgesehen ist, die im Bereich zwischen ihrem Boden und der Schneewalze (18) eine Zuführung für zusätzliches Kühlwasser aufweist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Auffangrinne (21) im Bogen (22) um die Schneidwake (18) hochgezogen ist und in einen etwa tangential zur Schneidwalze (18) in Richtung von deren Drehsinn ausgerichteten Einlaß (23) für das zusätzliche Kühlwasser übergeht χ
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zuführungsleitung für das zusätzliche Kühlwasser ein Mengenregler (24) vorgesehen ist
DE19752559541 1975-01-28 1975-01-28 Vorrichtung zum Granulieren von Strängen aus thermoplastischen Kunststoffen Expired DE2559541C3 (de)

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DE19752559541 DE2559541C3 (de) 1975-01-28 1975-01-28 Vorrichtung zum Granulieren von Strängen aus thermoplastischen Kunststoffen

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DE19752559541 DE2559541C3 (de) 1975-01-28 1975-01-28 Vorrichtung zum Granulieren von Strängen aus thermoplastischen Kunststoffen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2559541A1 DE2559541A1 (de) 1977-02-10
DE2559541B2 true DE2559541B2 (de) 1979-07-26
DE2559541C3 DE2559541C3 (de) 1980-03-20

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ID=5966059

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DE19752559541 Expired DE2559541C3 (de) 1975-01-28 1975-01-28 Vorrichtung zum Granulieren von Strängen aus thermoplastischen Kunststoffen

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US4528157A (en) * 1983-02-15 1985-07-09 Automatik Apprate-Maschinenbau H. Hench Gmbh Feeding of molten strands to a discharge trough
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Publication number Publication date
DE2559541C3 (de) 1980-03-20
DE2559541A1 (de) 1977-02-10

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